Archive for July 6th, 2012

Facebook und Yahoo versöhnen sich: Engere Zusammenarbeit (06. Juli 2012, 22:40 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Facebook und Yahoo haben das Kriegsbeil begraben: Statt sich vor Gericht um die Nutzung von Patenten zu streiten, werden die beiden Internetgrößen künftig enger denn je zusammenarbeiten. Die neu geformte Allianz erstreckt sich auf die lebenswichtige Werbung und die Verbreitung von Inhalten. Die Patente- Stein des Anstoßes – dürfen gegenseitig genutzt werden. ‘Ich bin zufrieden, dass wir das in einer positiven Art und Weise gelöst haben’, sagte die bei Facebook fürs Tagesgeschäft zuständige Managerin Sheryl Sandberg am Freitag. Die Nutzer würden durch großartige Produkte profitieren, versprach sie. Yahoo-Interimschef Ross Levinsohn erklärte: ‘Wir sind begeistert über die engere Partnerschaft mit Facebook.’ Ein Vergleich erspart beiden Seiten ein langwieriges und teures Gezerre vor Gericht. Mit der Partnerschaft im Werbegeschäft erhöhen sie zudem ihre Schlagkraft. Yahoo leidet unter der Marktmacht des Rivalen Google und Facebook muss nach seinem Börsengang beweisen, dass das soziale Netzwerk ordentlich Geld verdienen kann. Zusammen sind sie eine Macht im Internet: Facebook kommt auf mehr als 900 Millionen Nutzer, Yahoo auf um die 700 Millionen. Yahoo hatte den Streit Ende Februar vom Zaun gebrochen und damit kurz vor dem Börsengang von Facebook. Der Internet-Pionier warf seinem jüngeren Rivalen in einer Klage vor, Ideen abgekupfert zu haben. Facebook reagierte mit einer Gegenklage. Um die eigene Position zu stärken, kaufte das Soziale Netzwerk für 550 Millionen Dollar Patente auf, die ursprünglich AOL gehört hatten./das/DP/he

Störung bei Postbank-Geldautomaten dauert an (06. Juli 2012, 22:12 Uhr)

BONN (dpa-AFX) – Ein Leitungsproblem der Deutschen Telekom hat die Geldautomaten der Postbank bundesweit lahmgelegt. Das Problem sei am frühen Freitagmorgen aufgetreten und dauere an, sagte ein Postbanksprecher am Abend in Bonn. Techniker seien bemüht, die Störung zu beheben. Es bestehe Hoffnung, dass die Geräte im Laufe des Samstags wieder in Betrieb genommen werden könnten. Kunden könnten aber die Automaten in den Finanzzentren, den Postfilialen, der Cash Group sowie an den Shell -Tankstellen nutzen./wae/DP/he

ots.CorporateNews: Qiagen N.V. / QIAGEN erreicht mit US-Zulassung seines … (06. Juli 2012, 22:15 Uhr)

QIAGEN erreicht mit US-Zulassung seines Begleitdiagnostikums fürDarmkrebs einen Meilenstein in der personalisierten Medizin Hilden (ots) – > US-Markteinführung des therascreen® KRAS RGQ PCR-Kits ermöglicht eine verbesserte Entscheidungsgrundlage für die Therapie von jährlich etwa 110.000 Darmkrebspatienten in den USA > Erste FDA-Zulassung eines therapiebegleitenden Diagnostikums vonQIAGEN stellt Meilenstein für den globalen Ausbau des Unternehmens imschnell wachsenden Markt der personalisierten Medizin dar > Wichtiger Krebstest liefert zusätzlich wertvollen Inhalt für dieweitere Verbreitung von QIAGENs Automationsplattformen QIAGEN N.V. (NASDAQ: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) hat heute bekanntgegeben, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) die Zulassung für das therascreen® KRAS RGQ PCR-Kit (therascreen KRAS-Test) erteilt hat. Damit kann das Produkt nun als therapiebegleitender Test für die Verwendung mit Erbitux® (Cetuximab) zur Behandlung von Patienten mit metastasierendem Darmkrebs eingesetzt werden. Die FDA-Zulassung des KRAS-Kits ist ein Meilenstein in QIAGENs globaler Expansion im Markt der personalisierten Medizin. Das Unternehmen verfügt über ein branchenführendes Portfolio molekularer Begleitdiagnostika zur Unterstützung von Therapieentscheidungen in der Onkologie. QIAGEN bietet bereits eine breite Palette dieser therapiebegleitenden Diagnostika in Europa, Asien/Pazifik sowie Japanan und deckt mit diesen Produkten bereits insgesamt 30 Biomarker ab. ‘Wir sind hoch erfreut über die FDA-Freigabe für die Marktzulassung unseres therascreen KRAS-Tests in den USA. Damit können wir einen Beitrag zur Neuausrichtung der Behandlung von Darmkrebspatienten leisten. Diese Zulassung ist ein wichtiger Schrittfür QIAGEN, aber auch für die personalisierte Medizin insgesamt, dennab nun können wir ein führendes molekulares Begleitdiagnostikum in den USA anbieten’, sagte Peer M. Schatz, Vorstandsvorsitzender der QIAGEN N.V. ‘Wir sind stolz darauf, mit unserem wachsenden Portfolio innovativer Tests und effizienter Automationsplattformen dazu beitragen zu können, die Gesundheitsversorgung effektiver zu gestalten, den Kostenträgern Wege für einen effizienteren Ressourceneinsatz aufzuzeigen, und – was am wichtigsten ist – die Behandlung von Patienten positiv zu beeinflussen.’ Vorreiterrolle in der personalisierten Medizin QIAGEN ist führend bei der Entwicklung und Validierung einer Reihevon Tests, die Ärzten individuelle molekulare Informationen von Patienten liefern, anhand derer dann die wirksamste Behandlung ausgewählt werden kann. Die Zulassung des ersten therascreen Tests – und damit der Eintritt in den US-Markt – baut auf QIAGENs Erfolg am europäischen Markt auf. Hier bietet das Unternehmen bereits 10 Tests mit CE-Markierung an, die entweder auf der Echtzeit-PCR- oder der Pyrosequencing-Technologie basieren. In Europa vertreibt QIAGEN gegenwärtig therascreen Tests für Biomarker wie z. B. KRAS, EGFR, NRAS, BRAF, PI3K, JAK2, MGMT und UGT1A1. In Japan wurden die therascreen KRAS- und EGFR-Kits bereits im Jahr 2011 zugelassen, was QIAGENs führende Position im Bereich der therapiebegleitenden Diagnostika auf dem zweitgrößten Markt für personalisierte Medizin untermauerte. Eine Reihe von Tests und die dazugehörigen Probenvorbereitungs- und Testtechnologien werden ebenfalls an Kunden vertrieben, die diese bei der Forschung und Entwicklung neuer Medikamente einsetzen. QIAGEN baut seine Pipeline für personalisierte Medizin weiter aus und plant in den nächsten Jahren mehrere Zulassungsanträge für therapiegleitende Diagnostika bei den US-Behörden einzureichen. Gegenwärtig kooperiert QIAGEN mit führenden Pharma- und Biotech-Unternehmen wie Amgen, AstraZeneca, Boehringer Ingelheim, Bristol-Myers Squibb, Eli Lilly and Company sowie Pfizer in über 15 Projekten zur Entwicklung und Vermarktung von Begleitdiagnostika. Nutzen für Patienten und Kostenträger Mit der Markteinführung des therascreen KRAS-Tests steht ein von der FDA zugelassenes Diagnostikum zur Unterstützung von Behandlungsentscheidungen für Patienten mit Darmkrebs zur Verfügung. QIAGENs Schätzungen zufolge könnten jedes Jahr etwa 110.000 Darmkrebspatienten in den USA von dem KRAS-Test profitieren. Studien zeigen, dass das US-amerikanische Gesundheitswesen über $600 Mio. jährlich sparen könnte, wenn eine unwirksame Medikation vonDarmkrebspatienten aufgrund einer vorherigen Bestimmung ihres KRAS-Status vermieden werden würde. Bei Patienten mit metastasierendem Darmkrebs, die mit einem chirurgischen Eingriff odereiner Chemotherapie allein nicht mehr ausreichend behandelt werden können, hat sich gezeigt, dass eine Therapie mit einem gegen den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) gerichteten Antikörper diegenerellen Überlebenschancen verbessert. Hierbei beeinflusst das Vorhandensein bzw. das Fehlen von KRAS-Mutationen im Tumor die Therapieergebnisse: Etwa 60% der Patienten haben Tumore mit nicht mutiertem KRAS-Gen und können von einer Anti-EGFR-Therapie profitieren. Die verbleibenden 40% weisen hingegen Tumore mit KRAS-Mutationen auf und sprechen nicht auf diese Art der Behandlung an. Die erste FDA-Zulassung des therascreen KRAS-Tests bezieht sich auf die Verwendung dieses therapiebegleitenden Diagnostikums mit Erbitux®, einem führenden EGFR-Inhibitor, der in den USA von Bristol-Myers Squibb gemeinsam mit Eli Lilly und deren ImClone-Systemvertrieben wird. Laut der US-amerikanischen Produktinformationen für Erbitux® muss vor einer Therapieentscheidung der KRAS-Status des Patienten mit einem von der FDA zugelassenen Diagnosetest überprüft werden. Der therascreen KRAS-Test ist gegenwärtig der einzige Test, der diese Bedingung erfüllt. Nach der FDA-Zulassung für den Einsatz bei Patienten mit metastasierendem Darmkrebs beträgt das derzeitige jährliche Umsatzpotenzial mit therascreen KRAS-Kits – ausschließlich für diese eine Indikation – auf dem US-Markt etwa $20 Millionen. Anders als bei im Labor entwickelten Nachweisverfahren (LDTs) liefert der von der FDA zugelassene therascreen KRAS-Test den behandelnden Ärzten ein schnelles, konsistentes und zuverlässiges Prozedere zur Bestimmung der optimalen Therapie für Darmkrebspatienten, die für eine EGFR-Inhibitor-Therapie infrage kommen. Es ist erwiesen, dass das therascreen KRAS-Kit eine höhere Sensitivität (d. h., eine niedrigere Nachweisgrenze [LOD]) für KRAS-Mutationen hat, die je nach Assay zwischen 0,8% und 6,4% liegt. Dies ist wichtig, um zuverlässige und konsistente Daten für die Therapieentscheidungen sicherstellen zu können. Nach der FDA-Zulassung wird eine Reihe von Labors die Ermittlung des KRAS-Status mit dem therascreen KRAS-Test anbieten: – Applied Diagnostics, Inc. – Boyce & Bynum Pathology Laboratories – Cellnetix Pathology & Laboratories – Clinical Molecular Oncology Laboratory, The University of Kansas Medical Center – Colorado Molecular Correlates Laboratory (CMOCO), University of Colorado – Companion Dx Reference Lab, LLC – Dahl-Chase Diagnostic Services – Lab21 Inc. – Mayo Clinic Der aktuelle Status sowie weitere Details sind hier einzusehen: www.qiagen.com/therascreen. Mehrwert für QIAGENs Automationsplattformen Im Rahmen von QIAGENs Strategie, die Verbreitung der automatisierten Plattformen weiter voranzutreiben, ermöglicht der therascreen KRAS-Test den Labors einen effizienten Arbeitsablauf bei Einsatz des Rotor-Gene Q MDx, einer automatisierten molekularen Detektionsplattform auf Basis der Echtzeit-PCR-Technologie. Alle anderen in der Entwicklung befindlichen Begleitdiagnostika sowie eineReihe weiterer molekulardiagnostischer Tests werden für die FDA-Zulassung mit dem Rotor-Gene Q MDx vorbereitet. Das therascreen KRAS-Kit ist der zweite Test, der die FDA-Zulassung für den Einsatz mit dem Rotor-Gene Q MDx erhalten hat. Anfang des Jahres 2012 wurde QIAGENs artus Infl A/B RG RT-PCR Kit zumNachweis von Influenza A/B in Verbindung mit dem Rotor-Gene Q MDx zugelassen, wobei das Gerät gleichzeitig auch die 510(k)-Freigabe derFDA erhielt. Über QIAGEN: QIAGEN N.V. ist eine niederländische Holdinggesellschaft und der weltweit führende Anbieter von Probenvorbereitungs- und Testtechnologien. Diese Technologien dienen der Gewinnung wertvoller molekularer Informationen aus biologischem Material. Probentechnologien werden eingesetzt, um DNA, RNA und Proteine aus biologischen Proben wie Blut oder Gewebe zu isolieren und für die Analyse vorzubereiten. Testtechnologien werden eingesetzt, um solche isolierten Biomoleküle sichtbar und einer Auswertung zugänglich zu machen. QIAGEN vermarktet weltweit mehr als 500 Produkte. Diese umfassen sowohl Verbrauchsmaterialien als auch Automationssysteme, die das Unternehmen an vier Kundengruppen vertreibt: Molekulare Diagnostik (Gesundheitsfürsorge), Angewandte Testung (Forensik, Veterinärdiagnostik und Lebensmitteltestung), Pharma (pharmazeutischeund biotechnologische Unternehmen) sowie Akademische Forschung (Life Science Forschung). Stand 31. März 2012 beschäftigte QIAGEN weltweit etwa 3.900 Mitarbeiter an über 35 Standorten. Weitere Informationen über QIAGEN finden Sie unter http://www.qiagen.com/. Einige der Angaben in dieser Pressemitteilung können im Sinne von Paragraph 27A des U.S. Securities Act (US-Aktiengesetz) von 1933 in ergänzter Fassung und Paragraph 21E des U.S. Securities Exchange Act (US-Aktienhandelsgesetz) von 1934 in ergänzter Fassung als zukunftsgerichtete Aussagen (‘forward-looking statements’) gelten. Soweit in dieser Meldung zukunftsgerichtete Aussagen über QIAGENs Produkte, Märkte, Strategie und insbesondere operative Ergebnisse gemacht werden, geschieht dies auf der Basis derzeitiger Erwartungen,die mit gewissen Unsicherheiten und Risiken verbunden sind. Dazu zählen unter anderem: Risiken im Zusammenhang mit Wachstumsmanagementund internationalen Geschäftsaktivitäten (einschließlich Auswirkungenvon Währungsschwankungen und der Abhängigkeit von regulatorischen sowie Logistikprozessen), Schwankungen der Betriebsergebnisse und ihre Verteilung auf unsere Geschäftsfelder, die Entwicklung der Märkte für unsere Produkte (einschließlich angewandter Testverfahren,personalisierter Medizin, klinischer Forschung, Proteomik, Frauenheilkunde/ HPV-Testung und molekularer Diagnostik), Veränderungunserer Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und strategischen Partnern, das Wettbewerbsumfeld, schneller oder unerwarteter technologischer Wandel, Schwankungen in der Nachfrage nach QIAGEN-Produkten (einschließlich allgemeiner wirtschaftlicher Entwicklungen, Höhe und Verfügbarkeit der Budgets unserer Kunden und sonstiger Faktoren), Möglichkeit die regulatorische Zulassung für unsere Produkte zu erhalten, Schwierigkeiten bei der Anpassung von QIAGENs Produkten an integrierte Lösungen und die Herstellung solcherProdukte, die Fähigkeit des Unternehmens neue Produktideen zu entwickeln, umzusetzen und sich von den Produkten der Wettbewerber abzuheben sowie vor dem Wettbewerb zu schützen, Marktakzeptanz neuer Produkte, den Abschluss von Akquisitionen und die Integration akquirierter Geschäfte und Technologien. Weitere Informationen findenSie in Berichten, die QIAGEN bei der U.S. Securities and Exchange Commission (US-Börsenaufsichtsbehörde) eingereicht hat.Originaltext: Qiagen N.V.Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/76066Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_76066.rss2ISIN: NL0000240000Pressekontakt:Public Relations:Dr. Thomas TheuringerDirector Public Relations+49 2103 29 11826Email: pr@qiagen.comwww.twitter.com/qiagenwww.qiagen.com/about/pressInvestor Relations:John GilardiVP Corporate Communications+49 2103 29 11711Email: ir@qiagen.comwww.qiagen.com/about/investorrelation

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 06.07.2012 (06. Juli 2012, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.07.2012AIXTRON FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Aixtron vor Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Dem Auftragseingang und den Umsätzen des Maschinenbauunternehmens dürfte positive Dynamik gefehlt haben, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Die Kunden hielten sich noch zurück. Zum zweiten Halbjahr dürfte das Management sich aber verhalten optimistisch äußern.BARCLAYS LONDON – Merrill Lynch hat die Einstufung für Barclays auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 370,00 Pence belassen. Die Enthüllungen zur Manipulation des Libor-Zinssatzes seien definitiv sehr gravierend, gleichwohl seien die Sorgen über das Ausmaß der drohenden Prozesskosten mittlerweile im Kurs eingepreist, schrieb Analyst Michael Helsby in einer Studie vom Freitag. Marktteilnehmer schrieben dem Investmentbanking-Geschäft von Barclays derzeit überhaupt keinen Wert mehr zu. Dies erachte er als übertrieben.BBVA LONDON – Die britische Investmentbank HSBC hat BBVA nach der jüngsten Kursentwicklung von ‘Overweight’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 6,40 auf 6,00 Euro gesenkt. Der positive Ausgang des EU-Gipfels mag trotz vorhandener Unsicherheiten über das langfristige Wirtschaftswachstum eine kurzfristige Rally auslösen, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Branchenstudie zu europäischen Banken vom Freitag. Die Gewinnrisiken blieben allerdings bestehen. Der Experte bevorzugt Papiere in Kerneuropa.BEIERSDORF HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Beiersdorf auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 49,00 Euro belassen. Analyst Seth Peterson untersuchte in einer Branchenstudie vom Freitag den Markt für Dermokosmetik, eine Nische die bereits rund 10 Prozent des globalen Hautpflegegeschäfts ausmache. In Europa wachse der Markt zwar nicht sonderlich schnell, in Nordamerika und den Schwellenländern dagegen verfüge er über großes Potenzial. Die Produkte würden zudem in erster Linie in Apotheken angeboten, wo die Hersteller über mehr Macht verfügten. Beiersdorf sei drittgrößer Anbieter im Markt. Er sorge sich aber darum, dass die Erfolge der Marke Eucerin zu einer Selbstgefälligkeit führen werden, die auch schon bei Nivea zu einer Verlangsamung beigetragen habe.BMW FRANKFURT – Das Analysehaus Independent Research hat BMW von ‘Halten’ auf ‘Kaufen’ hochgestuft, das Kursziel aber auf 70,00 Euro belassen. Analyst Zafer Rüzgar begründete sein neues Votum in einer Studie vom Freitag mit dem jüngsten Kursrückgang. Trotz einer hohen Vorjahresbasis habe der Münchener Autobauer seine erfreuliche Absatzentwicklung im zweiten Quartal fortgesetzt. Dies spreche für eine wahrscheinliche Anhebung des Ausblicks. Deshalb und wegen der weltweit guten Positionierung im Premium-Segment sei der Kursrückgang der letzten Wochen nicht gerechtfertigt. Die Schwäche bei der Nachfrage in West- und Südeuropa stelle mittlerweile kein negatives Überraschungspotenzial mehr dar.BMW LONDON – Morgan Stanley hat BMW von ‘Overweight’ auf ‘Equal-weight’ abgestuft und das Kursziel von 77,00 auf 65,00 (Kurs: 56,80) Euro gesenkt. Weil inzwischen eine schwache Preismacht in China die Gewinndynamik untergrabe, baue er seine Positionen bei deutschen Autowerten etwas ab, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Seine Gewinnschätzungen je Aktie habe er im Schnitt um zehn Prozent gekürzt. Die Markterwartungen für BMW seien so hoch wie kaum zuvor. Daher sinke die Wahrscheinlichkeit einer weiterhin überdurchschnittlichen Kursentwicklung.BMW ZÜRICH – Die Credit Suisse hat die Einstufung für BMW auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Wegen der sich trübenden Konjunktur in Europa habe er die Gewinnerwartungen für die Autobauer reduziert, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Branchenstudie vom Freitag. Er ziehe die Aktien von Premiumherstellern wie BMW denen der europäischen Massenproduzenten vor, da letztere eine Restrukturierung nach US-amerikanischem Vorbild nötig hätten. Sollte es dazu kommen, stünden die Interessen der Aktionäre vermutlich hinten an.CARREFOUR LONDON – Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Carrefour von 18,00 auf 16,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Die in der kommenden Woche anstehenden Halbjahresumsätze dürften nicht für Erleichterung sorgen, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer Studie vom Freitag. Die für August erwartete Präsentation der Strategie der Supermarktkette dürfte einen präzisen Ausblick und damit auch eine bessere Berechenbarkeit der Gewinnentwicklung vermissen lassen. Samuel kürzte seine Prognosen bis 2014 um rund 9 Prozent und rät ‘der Versuchung zum Kauf zu widerstehen’.COMMERZBANK LONDON – Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Commerzbank auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 2,60 Euro belassen. Der positive Ausgang des EU-Gipfels mag trotz vorhandener Unsicherheiten über das langfristige Wirtschaftswachstum eine kurzfristige Rally auslösen, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Branchenstudie zu europäischen Banken vom Freitag. Die Gewinnrisiken blieben allerdings bestehen. Der Experte bevorzugt Papiere in Kerneuropa.DAIMLER LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Daimler von 47,00 auf 44,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Equal-weight’ belassen. Weil inzwischen eine schwache Preismacht in China die Gewinndynamik untergrabe, baue er seine Positionen bei deutschen Autowerten etwas ab, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Seine Gewinnschätzungen je Aktie habe er im Schnitt um rund zehn Prozent gekürzt.DAIMLER ZÜRICH – Die Credit Suisse hat die Einstufung für Daimler auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Wegen der sich trübenden Konjunktur in Europa habe er die Gewinnerwartungen für die Autobauer reduziert, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Branchenstudie vom Freitag. Er ziehe die Aktien von Premiumherstellern wie Daimler denen der europäischen Massenproduzenten vor, da letztere eine Restrukturierung nach US-amerikanischem Vorbild nötig hätten. Sollte es dazu kommen, stünden die Interessen der Aktionäre vermutlich hinten an.DEUTSCHE BANK LONDON – Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Deutsche Bank auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Der positive Ausgang des EU-Gipfels mag trotz vorhandener Unsicherheiten über das langfristige Wirtschaftswachstum eine kurzfristige Rally auslösen, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Branchenstudie zu europäischen Banken vom Freitag. Die Gewinnrisiken blieben allerdings bestehen. Der Experte bevorzugt Papiere in Kerneuropa.DIALOG SEMICONDUCTOR FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor vor Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 18,50 Euro belassen. Der Chiphersteller dürfte im zweiten Quartal sowohl die Unternehmensprognosen als auch die Markterwartungen erfüllen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Seiner Ansicht nach dürften die Geschäfte des als Zulieferer für die Apple-Flaggschiffe iPhone und iPad geltenden Unternehmens solide verlaufen sein. Im dritten Quartal dürfte die Produktion von Spannungsreglern für die sechste iPhone-Generation sowie den koreanischen Hersteller Samsung anziehen.FIELMANN LONDON – Die britische Investmentbank HSBC hat Fielmann nach vorläufigen Zahlen von ‘Neutral’ auf ‘Underweight’ abgestuft und das Kursziel von 75,00 auf 71,00 Euro gesenkt. Die Resultate des ersten Halbjahres hätten seine Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Thomas Teetz in einer Studie vom Freitag. Der Experte senkte daher seine Margenprognosen für 2012 bis 2013. Das unerwartet geringe Gewinnwachstum der Optikerkette rechtfertige die aktuelle Bewertung der Aktien nicht, so Teetz.GERRESHEIMER HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gerresheimer vor dem Kapitalmarkttag auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Die Veranstaltung und die zugleich erwarteten Resultate für das zweite Quartal sollten für mehr Gewissheit sorgen, dass die Geschäfte des Verpackungsspezialisten auf einem guten Weg sind, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Freitag. Gerresheimer dürfte Stellung zur Strategie und den Wachstumsaussichten beziehen. Den Fokus erwartet er dabei auf dem erfolgreichen Bereich der Kunststoffverpackungen. Die Aktie habe in den letzten drei Monaten zwar stark zugelegt, sei aber immer noch nicht anspruchsvoll bewertet. Nach der Zahlenvorlage werde er eventuell die Bewertung überdenken.GERRESHEIMER FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Gerresheimer vor Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Die vermutlich gemischten Resultate des Verpackungsherstellers dürften den Markt kaum überraschen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Freitag. Der Umsatz dürfte kräftig gewachsen sein, die Margen aber vorübergehend geschwächelt haben. Die anstehende Investorenveranstaltung könnte die Stimmung der Anleger in puncto Wachstumsperspektiven weiter verbessern.GLENCORE PARIS – Die Societe Generale hat das Kursziel für Glencore von 410,00 auf 360,00 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Die Analysten der französischen Großbank kürzten in einer Studie vom Freitag ihre Gewinnerwartungen je Aktie für 2012 bis 2014 um 9 bis 17 Prozent. Trotz der reduzierten Annahmen halten die Experten aber auf längere Sicht an ihrer Kaufempfehlung für die Aktien des Rohstoffhändlers fest.HANNOVER RUECK LONDON – Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Hannover Rück von 55,00 auf 56,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Die Rückversicherer stünden vor einem Paradigmenwechsel von den bisher kapazitätsbestimmten Zyklen hin zu einer zinsbestimmten Entwicklung, schrieb Analyst Kailesh Mistry in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte bevorzugt vor allem mittelgroße Unternehmen wie Hannover Re und Scor .HSBC ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für HSBC von 575,00 auf 600,00 Pence angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Der Finanzkonzern dürfte im Jahr 2013 wieder ein bescheidenes Ertragswachstum von drei Prozent erzielen, schrieb Analyst Alastair Ryan in einer Studie vom Freitag. Sinkende Abschreibungen stützten den Gewinn je Aktie. Bezüglich der Bewertung sehe er derzeit aber noch immer das Papier von Standard Chartered vorne.INFINEON FRANKFURT – Kepler hat Infineon mit ‘Buy’ und einem Kursziel von 7,60 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Nach dem Kursrückgang infolge der Gewinnwarnung erscheine das Chance/Risikoverhältnis der Papiere zunehmend attraktiv, schrieb Analyst Sebastien Sztabowicz in einer Studie vom Freitag. Die mittelfristigen Wachstumsaussichten für das Unternehmen seien gut und die Bewertung der Aktien eher günstig.K+S DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für K+S von 42,00 auf 43,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Kaufen’ belassen. Der Abschlag, mit dem die Aktien des Düngemittelherstellers im Verhältnis zu den Wettbewerbertiteln in den vergangenen Monaten gehandelt wurden, sei nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Freitag. Zudem sei mit dem Legacy-Projekt in Kanada ein wichtiger Expansionsschritt zur Festigung der Position am Weltmarkt gemacht worden.KLÖCKNER & CO ZÜRICH – Die UBS hat die Aktien von Klöckner & Co (KlöCo) von ‘Buy’ auf ‘Sell’ abgestuft und das Kursziel von 13,20 auf 7,60 Euro gesenkt. Die langfristig angepeilte Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von sechs Prozent sei zu optimistisch, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Studie vom Freitag. Er gehe inzwischen nur noch von fünf Prozent aus. Nachgebende Stahlpreise belasteten und die an Stahlhütten gebundenen Stahlhändler agierten angesichts der geringen Gewinne zunehmend aggressiv. Die Bewertung sehe auch nach den jüngsten Kurseinbußen noch nicht attraktiv aus. Auch eine Übernahme des Unternehmens erscheine mittlerweile weniger wahrscheinlich. Daher sei der Titel von der ‘UBS M&A Watch List’ gestrichen worden.KOENIG & BAUER FRANKFURT – Kepler hat die Einstufung für Koenig & Bauer nach einem Interview des Vorstandschefs in der ‘Börsenzeitung’ auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 17,50 Euro belassen. Es könnte der Eindruck entstanden sein, dass der Druckmaschinenhersteller sein gegenwärtig in der Restrukturierung befindliches Zeitungsdruckgeschäft zur Disposition stellen wolle, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Freitag. Das dürfte allerdings nicht der Fall sein. Zum jetzigen Zeitpunkt sei ein akzeptables Angebot unwahrscheinlich. Die Gesamtjahresprognosen des Unternehmens erschienen derweil zu konservativ.LINDE FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Linde nach dem Kaufangebot für den Sauerstoffgeräte-Hersteller Lincare auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 157,00 Euro belassen. Aufgrund von Gesprächen mit dem Management beider Seiten sei er überzeugt, dass Linde in den USA vor einem Wendepunkt bei der Patientenversorgung im Heimbereich stehe, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Freitag. Kurzfristig dürften die dortigen Vergütungen zwar sinken. Auf lange Sicht dürfte Lincare aber von der alternden Bevölkerung profitieren. Zudem könnten bestehende Kundenbeziehungen auf mit Lungenerkrankungen verwandte Anwendungen ausgedehnt werden.LUFTHANSA LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Lufthansa von 14,30 auf 15,70 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Im Vergleich mit anderen Airline-Aktien biete das Lufthansa-Papier das beste Chance/Risiko-Profil, schrieb Analystin Penelope Butcher in einer Studie vom Freitag. Vor allem der Wert der Flotte stütze. Gemessen am Vorjahreszeitraum dürfte das zweite Quartal eine Verbesserung beim operativen Gewinn zeigen.METRO FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Metro vor Zahlen von 25,00 auf 23,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Er rechne für das zweite Quartal des Handelskonzerns mit einem Anstieg des Umsatzes um 1,1 Prozent auf 15,74 Milliarden Euro, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Freitag. Das operative Ergebnis (EBIT) dürfte sich geringfügig auf 313 Millionen Euro verbessert haben. Für das erste Halbjahr würde damit aber eine EBIT-Lücke zum Vorjahr von rund 150 Millionen Euro verbleiben. Diese im zweiten Halbjahr zu schließen, könnte schwer fallen. Der Fokus werde daher bei den nächsten Zwischenberichten auf dem Unternehmensausblick liegen.METRO FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Metro vor der Zahlenvorlage auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte hinsichtlich des Gewinns eine bessere Entwicklung als noch zum Jahresauftakt zeigen, schrieb Analyst James Collins in einer Studie vom Freitag. Für mehr Zuversicht dürfte dies aber nicht sorgen. Die Margen bei der Tochter MediaSaturn sowie in der Cash & Carry-Sparte dürften weiter unter Druck gestanden haben.MUNICH RE LONDON – Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Munich Re von 120,00 auf 125,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Die Rückversicherer stünden vor einem Paradigmenwechsel von den bisher kapazitätsbestimmten Zyklen hin zu einer zinsbestimmten Entwicklung, schrieb Analyst Kailesh Mistry in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Munich Re zeichne sich durch hohe Kapitalstärke und eine sichere Dividende aus, das Niedrigzinsumfeld stelle den Konzern aber vor Herausforderungen. Der Experte bevorzugt vor allem Aktien mittelgroßen Unternehmen wie Hannover Re und Scor .ORACLE HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für die Oracle-Titel auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 35,00 US-Dollar belassen (Kurs: 29,41 Dollar). Wegen des zuletzt eingetrübten wirtschaftlichen Umfeldes und bereits veröffentlichter negativen Eckdaten einiger Unternehmen blickten Investoren sorgenvoll auf das zweite Quartal, schrieb Analyst Daud Khan in einer Branchenstudie vom Freitag. Er liest daraus, dass der Juni für die Branche beschwerlich geendet hat. Mit einem Blutbad sei zwar nicht zu rechnen, für das Gesamtjahr bestehe aber die Gefahr sinkender Unternehmensprognosen.PEUGEOT ZÜRICH – Die Credit Suisse hat die Einstufung für Peugeot auf ‘Underperform’ mit einem Kursziel von 12,22 Euro belassen. Wegen der sich trübenden Konjunktur in Europa habe er die Gewinnerwartungen für die Autobauer reduziert, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Branchenstudie vom Freitag. Die europäischen Massenproduzenten steckten in einer Krise, an der auch schwache Strategien Schuld seien. Daher sei eine Restrukturierung nach US-amerikanischem Vorbild notwendig. Dabei könnten allerdings die Interessen der Aktionäre im Hintergrund stehen. Daher ziehe er die Titel von Premiumherstellern vor.PPR ZÜRICH – Die Credit Suisse hat die Einstufung für PPR von ‘Outperform’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 128,00 auf 127,00 Euro gesenkt. Bei dem Luxusgüterkonzern fehle es an kurzfristigen Kurstreibern, schrieb Analyst Rogerio Fujimori in einer Studie vom Freitag. Positiv bewertete der Experte die hohe Unternehmensqualität sowie die mittelfristigen Geschäftsperspektiven. Für langfristige Investoren sei auch die Bewertung durchaus attraktiv.ROYAL BANK OF SCOTLAND LONDON – Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Royal Bank of Scotland (RBS) von 270,00 auf 230,00 Pence gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Der positive Ausgang des EU-Gipfels mag trotz vorhandener Unsicherheiten über das langfristige Wirtschaftswachstum eine kurzfristige Rally auslösen, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Branchenstudie zu europäischen Banken vom Freitag. Die Gewinnrisiken blieben allerdings bestehen. Der Experte bevorzugt Papiere in Kerneuropa.SALZGITTER ZÜRICH – Die UBS hat die Einstufung für Salzgitter auf ‘Buy’ belassen. Langfristig gesehen seien die meisten der von ihm beobachteten Stahlaktien sehr attraktiv und für Schnäppchenjäger interessant, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Branchenstudie vom Freitag. Allerdings könnten die Marktschätzungen für 2012 und 2013 durchaus noch sinken, wodurch das Kurspotenzial begrenzt würde.SAP ZÜRICH – Die UBS hat die Einstufung für SAP vor Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 51,00 (Kurs: 46,375) Euro belassen. Der Software-Hersteller habe nach der Enttäuschung im ersten Quartal die Meßlatte für das zweite mit einem erwarteten Wachstum der Lizenzerlöse von 15 bis 20 Prozent sehr hoch gelegt, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Freitag. Anleger rechneten aber gerade im Zuge der trüberen Konjunkturaussichten wohl eher damit, dass SAP die Ziele verfehlen wird.SAP HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für SAP vor der Berichtssaison in der Softwarebranche auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Wegen des zuletzt eingetrübten wirtschaftlichen Umfeldes und bereits veröffentlichten negativen Eckdaten einiger Unternehmen blickten Investoren sorgenvoll auf das zweite Quartal, schrieb Analyst Daud Khan in einer Branchenstudie vom Freitag. Er lese daraus, dass der Juni für die Branche beschwerlich geendet hat. Mit einem Blutbad sei zwar nicht zu rechnen, für das Gesamtjahr bestehe aber die Gefahr sinkender Unternehmensprognosen. SAP gehöre aber zu seinen bevorzugten Werten. Nach den Abwicklungsproblemen zum Jahresauftakt und den Zielen von SAP für das zweite Jahresviertel seien die Markterwartungen hoch.SIEMENS FRANKFURT – Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Siemens nach Medienberichten über ein Interesse am italienischen Gaskraftwerk-Spezialisten Ansaldo Energia von 75,00 auf 79,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Kaufen’ belassen. Solch eine Transaktion mache nur unter dem Aspekt der Sicherung der Marktmacht einen Sinn, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Freitag. Schließlich sei Siemens im Markt für Gas- und Dampfturbinenkraftwerke bereits sehr gut positioniert. Außerdem müsste der Technologiekonzern eher zu großen Übernahmen greifen, um das mittelfristige Ziel eines Umsatzes von 100 Milliarden Euro zu erreichen. Das angehobene Ziel begründete er mit dem im Vergleich zu anderen Branchenwerten gesunkenen Bewertungsniveau.SOFTWARE AG ZÜRICH – Die UBS hat die Einstufung für Software AG vor Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Der Umsatz dürfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent und zum Vorquartal um zwei Prozent geklettert sein, schrieb Analyst Marcus Bäumer in einer Studie vom Freitag. Beim Nettogewinn prognostiziert Bäumer eine Steigerung um drei respektive elf Prozent.STRÖER FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Ströer nach einem verlorenen Rechtsstreit mit dem Wettbewerber JCDecaux auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 9,00 Euro belassen. Die Eintritts- und Vorpachtrechte aus früheren Verträgen in Hamburg seien damit null und nichtig, und Ströer müsse 85 Werbestandorte in Hamburg an JCDecaux übergeben, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Freitag. Da es solche Rechte außer in Hamburg in keinen weiteren Städten gegeben habe, dürften die finanziellen Einbußen für den Vermarkter von Außenwerbung begrenzt sein.THYSSENKRUPP PARIS – Die Societe Generale hat ThyssenKrupp von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel von 21,00 auf 15,00 Euro gesenkt. Die schwachen Fundamentaldaten im Stahlsektor seien der Grund für das gesenkte Votum, schrieben die Analysten der französischen Großbank in einer Studie vom Freitag. Hinzu komme die von ihnen gewonnene Überzeugung, dass der Geschäftsbereich Steel Americas vermutlich weniger Kaufinteressenten anlocken wird als erwartet. Die Experten kürzten in großem Maße ihre Gewinnschätzungen für die Jahre 2012 bis 2014.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN LONDON – Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) auf ‘Overweight’ belassen. Die frühere Integration der Porsche AG sei sehr positiv zu werten, schrieb Analyst Bernard Donges in einer Studie vom Freitag. Damit sei die VW-Struktur und Strategie besser zu verstehen und eine frühere Realisierung von Synergien möglich.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN FRANKFURT – Kepler hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) nach der Übernahme der verbliebenen Anteile an der Porsche AG auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 169,00 Euro belassen. Dies sei großartig für die Aktionäre des Wolfsburger Autobauers, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Freitag. Die positiven Äußerungen des Managements zur Nettoliquidität der Autosparte ließen zudem auf eine gute Entwicklung des Free Cashflow in diesem Bereich schließen.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) von 200,00 auf 177,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Weil eine schwache Preismacht in China die Gewinndynamik untergrabe, baue er seine Positionen bei deutschen Autotiteln etwas ab, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer am Freitag vorgelegten Studie. Seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) habe er im Schnitt um rund zehn Prozent gekürzt. Seine VW-Prognosen berücksichtigten zudem den Kauf der restlichen Porsche AG , wodurch die Prognosekürzung etwas kompensiert worden sei. Bei VW erkenne er aber verstecktes Wertpotenzial durch die modulare Querbaukasten-Plattform (MQB), begründete der Experte sein ‘Overweight’-Votum.VOSSLOH HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Vossloh nach der Verhängung von Bußgeldern für die Tochter Stahlberg Roensch auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 65,00 Euro belassen. Generell sei dies eine negative Nachricht, schrieb Analyst Dominik Podewils in einer Studie vom Freitag. Ein Großteil der Strafen stamme aber aus der Zeit vor der Übernahme durch Vossloh und werde daher wohl an die früheren Besitzer weiter gereicht. Vossloh dürfte daher von ursprünglich 13 Millionen Euro nur 2 bis 3 Millionen Euro selbst tragen. Im Allgemeinen entspreche all dies den Erwartungen.VOSSLOH FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Vossloh nach der Verhängung von Bußgeldern für die Tochter Stahlberg Roensch auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Die Strafen für die Teilnahme an gleich zwei Kartellen im Schienengeschäft lägen im Rahmen der Erwartungen, schrieb Analystin Felicitas Bismarck in einer Studie vom Freitag. Direkte Auswirkungen auf den Mutterkonzern dürften von geringerer Natur sein. Vossloh habe die Haftung für den Löwenanteil bei der Übernahme von Stahlberg Roensch vor zwei Jahren ausgeschlossen./he

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 02.07. bis 05.07.2012 (06. Juli 2012, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst in der Woche vom 02.07. bis 05.07.2012:MONTAGDEUTSCHE POST FRANKFURT – Equinet hat Deutsche Post nach einem Interview des Finanzvorstands Larry Rosen in der ‘Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung’ auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Es sei keine Überraschung, dass der Logistikkonzern über eine Portoerhöhung für Briefe nachdenke, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Montag. Angesichts der Inflation sei die Post dazu in der Lage. Die Ankündigung könnte positiv auf den Aktienkurs wirken.FRESENIUS FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Fresenius SE nach der gescheiterten Übernahme des Wettbewerbers Rhön-Klinikum auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 89,00 Euro belassen. Es sei eine schlechte Nachricht, dass der Gesundheitskonzern sein Ziel verfehlt habe, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Montag. Nachdem sich der Fresenius-Konkurrent Asklepios kurz vor Ablauf der Frist einen größeren Rhön-Anteil erworben hatte, sei dies aber wahrscheinlich gewesen und dürfte nicht überrascht haben. Fresenius habe auch ohne Rhön genügend Spielraum für externes Wachstum.GEA GROUP HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gea Group auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. In den von wirtschaftlichen Unsicherheiten und starken Schwankungen geprägten Aktienmärkten erachten die Experten bei einigen Branchen eine Handelsstrategie als sinnvoll, bei der auf kurze Sicht gleichzeitig eine Kauf- und eine Verkaufsposition eingegangen wird. Im Rahmen eines solchen Paar-Handels empfahl Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Montag die Aktien von Gea zum Kauf und von Gildemeister zum Verkauf. Der Anlagenbauer Gea sei ein führender Zulieferer für Nahrungsmittelverarbeiter und Flaschenabfüller.IVG IMMOBILIEN HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für IVG Immobilien nach einer Investorenveranstaltung auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 3,00 Euro belassen. Vor allem wegen der anstehenden Rückzahlung von Bankschulden dürften sich die Aussichten für eine Trendwende bei der Immobiliengesellschaft verbessert haben, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Montag. Ein weiterer Schuldenabbau sowie neue Aufträge zum Bau von Kavernen und mögliche Verkäufe von Vermögensgegenständen könnten die weiterhin negative Stimmung gegenüber den Aktien von IVG verbessern.KWS SAAT FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für KWS Saat nach Übernahmen in Brasilien auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 204,00 Euro belassen. Der Preis dürfte zwischen 30 und 60 Millionen Euro liegen, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Montag. Angesichts eines Kassenbestands von 28 Millionen Euro zum dritten Quartal dürfte der Saatguthersteller keine Probleme mit der Finanzierung bekommen. Kurzfristig dürfte der Einfluss der Übernahme zwar begrenzt ausfallen, langfristig treibe der strategische Schritt jedoch Umsatz und Gewinn an.LINDE DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Linde nach dem bestätigten Interesse an dem US-Sauerstoffgerätehersteller Lincare auf ‘Kaufen’ mit einem Kursziel von 160,00 Euro belassen. Die Übernahme sei ein guter Schritt für den Gase-Konzern, um Zugang zu dem wachsenden US-Markt für häusliche Pflege zu erhalten, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Montag. Die Akquisition sei teurer als erwartet, aber ergebnissteigernd.MTU FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für MTU nach dem Ausbau des Engagements beim Antrieb des Airbus-Kassenschlagers A320 auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 66,00 Euro belassen. Der Einfluss auf die Bilanz dürfte im laufenden Jahr zwar gering sein, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Montag. Für das kommende Jahr sieht der Experte beim Gewinn vor Zinsen und Steuern jedoch Aufwärtsspielraum von etwa 8 Prozent für die Markterwartung. Im laufenden Jahr hält Böhm eine Erhöhung des Unternehmensausblicks für möglich, da der aktuelle noch auf einem Wechselkurs von 1,35 US-Dollar je Euro beruhe.DIENSTAGBARCLAYS LONDON – Das Analysehaus S&P Equity hat die Einstufung für Barclays nach dem Rücktritt des Konzernchefs Bob Diamond auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 280,00 Pence belassen. Der Manager habe der Bank durch eine turbulente Zeit geholfen und eine erfolgreiche Strategie zur Profitabilitätsverbesserung eingeführt, schrieb Analyst Frank Braden in einer Studie vom Dienstag. Sein Nachfolger dürfte einen Großteil der Strategie und der Finanzziele des Konzerns übernehmen. Zwar könnten mögliche weitere Belastungen durch die jüngsten Skandale bei der Bank den Kurs unter Druck setzten, doch bleibe es aufgrund der günstigen Bewertung beim Kaufvotum.BRENNTAG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Brenntag mit Blick auf eine Übernahme in Australien auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 102,00 Euro belassen. Damit stärke der Chemikalienhändler seine dortige Präsenz, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Dienstag. Für das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) erwarte er einen positiven Einfluss von rund einem Prozent. Das Kurspotenzial spreche weiter für einen Brenntag-Kauf.DEUTSCHE BANK LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Bank vor der Ankündigung einer neuen langfristigen Strategie von 38,00 auf 40,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Das Augenmerk dürfte auf Kostensenkungen und teilweise auch auf dem Verkauf von Altlasten liegen, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Dienstag. Abouhossein sieht bei Deutschlands größter Bank ein Kostensparpotenzial von 2,5 Milliarden Euro – 35 Prozent des für 2013 erwarteten Gewinns.FRESENIUS FRANKFURT – Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Fresenius SE nach der gescheiterten Übernahme von Rhön-Klinikum von 84,00 auf 86,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Dies sei zwar als Rückschlag zu werten, doch gebe es unter anderem wegen der Finanznot der öffentlichen Haushalte weitere Akquisitionsmöglichkeiten im Klinikmarkt, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Dienstag. Die finanziellen Mittel stünden nach der bereits erfolgten Kapitalerhöhung zur Verfügung. Mit Blick auf die guten Geschäftsaussichten für den Konzern sei zudem nach wie vor etwas Kurspotenzial vorhanden.GRENKELEASING FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Grenkeleasing nach Zahlen auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Nach einem soliden zweiten Quartal halte er den Spezialisten für IT-Leasing auf bestem Wege, die Jahresziele zu erreichen, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Dienstag. Ein weiter positives Geschäftsklima und ordentliche Zahlungsmoral in Südeuropa stützten seine Einschätzung anhaltender Geschäftsdynamik im laufenden Jahr.LINDE FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Linde nach einer Analystenkonferenz zur Lincare-Übernahme auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 157,00 Euro belassen. Analyst Stephan Kippe äußerte sich in seiner Studie vom Dienstag positiv über die mittel- bis langfristigen Wachstumschancen des Sauerstoffgeräte-Herstellers. Lincare werde Auftrieb geben.WINCOR NIXDORF FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Wincor Nixdorf nach einem Interview des Vorstandschefs auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Der Hersteller von Geldautomaten und Kassensystemen stehe vor einigen Herausforderungen, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Dienstag. Die Expertin rechnet bei der Zahlenvorlage zum zweiten Quartal zwar mit einer Bestätigung des Ausblicks. Es gebe aber auf aktuellem Kursniveau wenig Grund zur Begeisterung. Das Unternehmen müsse wohl erst durch ein ‘Tal der Tränen’ gehen. Der Fokus der Anleger richte sich wohl auf die Dividende, wobei sie die Ausschüttungsquote angesichts anstehender Sonderbelastungen für gefährdet hält.MITTWOCHBARCLAYS LONDON – Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Barclays nach einer Telefonkonferenz auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 240,00 Pence belassen. Nach dem Rücktritt des Vorstandschefs der britischen Großbank, Bob Diamond, dürfte der Aktienkurs auf kurze Sicht schwankungsanfällig bleiben, schrieb Analystin Carla Antunes da Silva in einer Studie vom Mittwoch. Bezüglich des Profils des neuen Vorstandschefs halte sich das Unternehmen wie erwartet alle Optionen offen. Die Personalentscheidung werde natürlich eine beträchtliche Tragweite haben und dürfte von den Anlegern genau beobachtet werden.BAYER FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Bayer nach Bekanntgabe der Übernahme von Agraquest auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 65,00 Euro belassen. Der kleine aber schnell wachsende US-Hersteller von Pflanzenschutzmitteln dürfte dazu beitragen, dass der Pharma- und Chemiekonzern Bayer seine mittelfristigen Ziele erreichen werde, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Mittwoch. Darüber hinaus werde die Positionierung der Cropscience Sparte gestärkt.EON LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Eon nach der Neuverhandlung der langfristigen Gasbezugsverträge mit dem russischen Staatskonzern Gazprom von 14,20 auf 16,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Underweight’ belassen. Der deutsche Energiekonzern habe die Verhandlungen erfolgreich beendet und dies signalisiere das Ende einer recht schmerzhaften Ära, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Studie vom Mittwoch. Er habe die Gewinnprognosen entsprechend erhöht. Seiner Meinung nach sehen sich die einzelnen Geschäftssparten von Eon jedoch weiterhin strukturellen Bedrohungen gegenüber.LANXESS FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Lanxess vor der Berichtssaison der europäischen Chemieunternehmen von 85,00 auf 75,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Zwar dürften die Zahlen zum zweiten Quartal nicht gerade katastrophal ausfallen, die Unternehmen dürften sich zum Geschäftsausblick aber konservativer äußern, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Lanxess favorisiere er wegen der starken Marktstellung. Zudem stütze die Bewertung.LINDE FRANKFURT – Independent Research hat das Kursziel für Linde nach Unterzeichnung der Übernahmevereinbarung mit dem US-Sauerstoffgerätehersteller Lincare von 140,00 auf 136,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Mit der Übernahme würde Linde zum weltweiten Marktführer im Geschäft mit medizinischen Gasen aufsteigen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Mittwoch. Den Kaufpreis hält der Experte im Vergleich zur Übernahme des Homecare-Geschäfts von Air Products am Jahresanfang für günstig. Negativ zu werten sei allerdings die mögliche Kapitalerhöhung zur Finanzierung. Mit Blick auf die gemischten Aspekte der Transaktion votiere er beim neuen Kursziel weiter mit ‘Halten’.RWE FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für RWE auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 33,00 Euro belassen. Analyst Alexander Karnick verwies in einer Branchenstudie vom Mittwoch auf die Einigung zwischen Konkurrent Eon und Gazprom über Gaslieferungen. Die langfristigen Gaslieferverträge schienen zu funktionieren. Allerdings habe er eher mit einer strukturellen Lösung gerechnet.DONNERSTAGBRENNTAG DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien des Chemikalienhändlers Brenntag von 100,00 auf 108,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Synergieeffekte durch Akquisitionen und eine höhere Effizienz durch die Neuordnung des Europa-Geschäfts würden vom Markt weiterhin unterschätzt, schrieb Analyst Jesko Mayer-Wegelin in einer Studie vom Donnerstag. Das neue Ziel spiegele den Wert künftiger Zukäufe wieder. Der Titel sei einer von sechs ‘German Top Picks’ für das zweite Halbjahr.FIELMANN FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat Fielmann nach vorläufigen Zahlen zum ersten Halbjahr auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 73,00 Euro belassen. Wegen höherer Marketingaufwendungen und der Personalkostenentwicklung habe die Profitabilität der Optikerkette enttäuscht, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings sollten die höheren Werbeausgaben nicht als dauerhaft betrachtet werden. Insgesamt hätten das Geschäft und die Wachstumsstory sich nicht verschlechtert. Dennoch sollten Investoren eventuell etwas vorsichtiger agieren, da die Aktien derzeit ausreichend bewertet erschienen.MERCK KGAA FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Merck KGaA nach dem verfehlten primären Endpunkt einer Studie zu Erbitux bei Magenkrebs auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 83,00 Euro belassen. Er habe zwar nur geringe Erwartungen gehabt und dem Einsatz des Medikaments in dieser Indikation nur begrenztes kommerzielles Potenzial beigemessen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Dennoch sei der bereits zweite Rückschlag bei klinischen Studien zu Erbitux binnen zweier Monate eine weitere Enttäuschung in puncto Medikamentenpipeline. Investoren sollten die Aktien vorerst meiden.PORSCHE SE FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Porsche nach der angekündigten Komplettübernahme der Porsche AG durch Volkswagen (VW) auf ‘Buy’ belassen. Der Weg für eine integrierte Automobilgruppe sei nun frei, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Donnerstag. Der Kaufpreis sei etwas höher als gedacht, was leicht positiv für die Porsche-Aktionäre sei. Auf dem gegenwärtigen Kursniveau ziehe er die Aktien der Porsche SE den VW-Papieren vor.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN LONDON – JPMorgan hat die Vorzugsaktien von Volkswagen nach Juni-Absatzzahlen für Westeuropa und die USA auf ‘Overweight’ belassen. Volkswagen habe abermals besser abgeschnitten als die westeuropäischen und US-amerikanischen Märkte insgesamt, schrieb Analyst Bernard Donges in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Wolfsburger bauten ihren Marktanteil aus.FREITAGBMW ZÜRICH – Die Credit Suisse hat die Einstufung für BMW auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Wegen der sich trübenden Konjunktur in Europa habe er die Gewinnerwartungen für die Autobauer reduziert, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Branchenstudie vom Freitag. Er ziehe die Aktien von Premiumherstellern wie BMW denen der europäischen Massenproduzenten vor, da letztere eine Restrukturierung nach US-amerikanischem Vorbild nötig hätten. Sollte es dazu kommen, stünden die Interessen der Aktionäre vermutlich hinten an.DAIMLER ZÜRICH – Die Credit Suisse hat die Einstufung für Daimler auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Wegen der sich trübenden Konjunktur in Europa habe er die Gewinnerwartungen für die Autobauer reduziert, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Branchenstudie vom Freitag. Er ziehe die Aktien von Premiumherstellern wie Daimler denen der europäischen Massenproduzenten vor, da letztere eine Restrukturierung nach US-amerikanischem Vorbild nötig hätten. Sollte es dazu kommen, stünden die Interessen der Aktionäre vermutlich hinten an.GERRESHEIMER FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Gerresheimer vor Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Die vermutlich gemischten Resultate des Verpackungsherstellers dürften den Markt kaum überraschen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Freitag. Der Umsatz dürfte kräftig gewachsen sein, die Margen aber vorübergehend geschwächelt haben. Die anstehende Investorenveranstaltung könnte die Stimmung der Anleger in puncto Wachstumsperspektiven weiter verbessern.METRO FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Metro vor der Zahlenvorlage auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte hinsichtlich des Gewinns eine bessere Entwicklung als noch zum Jahresauftakt zeigen, schrieb Analyst James Collins in einer Studie vom Freitag. Für mehr Zuversicht dürfte dies aber nicht sorgen. Die Margen bei der Tochter MediaSaturn sowie in der Cash & Carry-Sparte dürften weiter unter Druck gestanden haben.SAP HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für SAP vor der Berichtssaison in der Softwarebranche auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Wegen des zuletzt eingetrübten wirtschaftlichen Umfeldes und bereits veröffentlichten negativen Eckdaten einiger Unternehmen blickten Investoren sorgenvoll auf das zweite Quartal, schrieb Analyst Daud Khan in einer Branchenstudie vom Freitag. Er lese daraus, dass der Juni für die Branche beschwerlich geendet hat. Mit einem Blutbad sei zwar nicht zu rechnen, für das Gesamtjahr bestehe aber die Gefahr sinkender Unternehmensprognosen. SAP gehöre aber zu seinen bevorzugten Werten. Nach den Abwicklungsproblemen zum Jahresauftakt und den Zielen von SAP für das zweite Jahresviertel seien die Markterwartungen hoch.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) von 200,00 auf 177,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Weil eine schwache Preismacht in China die Gewinndynamik untergrabe, baue er seine Positionen bei deutschen Autotiteln etwas ab, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer am Freitag vorgelegten Studie. Seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) habe er im Schnitt um rund zehn Prozent gekürzt. Seine VW-Prognosen berücksichtigten zudem den Kauf der restlichen Porsche AG , wodurch die Prognosekürzung etwas kompensiert worden sei. Bei VW erkenne er aber verstecktes Wertpotenzial durch die modulare Querbaukasten-Plattform (MQB), begründete der Experte sein ‘Overweight’-Votum.VOSSLOH HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Vossloh nach der Verhängung von Bußgeldern für die Tochter Stahlberg Roensch auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 65,00 Euro belassen. Generell sei dies eine negative Nachricht, schrieb Analyst Dominik Podewils in einer Studie vom Freitag. Ein Großteil der Strafen stamme aber aus der Zeit vor der Übernahme durch Vossloh und werde daher wohl an die früheren Besitzer weiter gereicht. Vossloh dürfte daher von ursprünglich 13 Millionen Euro nur 2 bis 3 Millionen Euro selbst tragen. Im Allgemeinen entspreche all dies den Erwartungen./he

Aktien New York Schluss: Verluste nach schwachen Arbeitsmarktdaten (06. Juli 2012, 22:22 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Schwache Daten vom heimischen Arbeitsmarkt haben die wichtigsten US-Indizes am Freitag ins Minus gezogen. In den USA waren im Juni weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Im Monatsvergleich war die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um 80.000 Stellen gestiegen, Volkswirte hatten hingegen mit einem Zuwachs um 100.000 Stellen gerechnet. Ferner war es der dritte Monat in Folge mit einem Stellenplus unter dieser runden Marke. Der Dow Jones Industrial fiel um 0,96 Prozent auf 12.772,47 Punkte und weitete damit seine Vortagesverluste deutlich aus. Auf Wochensicht bedeutete dies ein Minus von 0,84 Prozent. Für den marktbreiten S&P 500-Index ging es am Freitag um 0,94 Prozent auf 1.354,68 Punkte abwärts. An der technologielastigen Nasdaq-Börse sank der Composite Index um 1,30 Prozent auf 2.937,33 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 büßte 1,33 Prozent auf 2.612,29 Punkte ein. Die Technologiewerte wurden zudem durch einen Kursrutsch bei den Aktien des Softwareherstellers Informatica belastet./la/he

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste nach schwachen Arbeitsmarktdaten (06. Juli 2012, 22:34 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Schwache Daten vom heimischen Arbeitsmarkt haben die wichtigsten US-Indizes am Freitag ins Minus gezogen. In den USA waren im Juni weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Im Monatsvergleich war die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um 80.000 Stellen gestiegen, Volkswirte hatten hingegen mit einem Zuwachs um 100.000 Stellen gerechnet. Ferner war es der dritte Monat in Folge mit einem Stellenplus unter dieser runden Marke. Der Dow Jones Industrial fiel um 0,96 Prozent auf 12.772,47 Punkte und weitete damit seine Vortagesverluste deutlich aus. Auf Wochensicht bedeutete dies ein Minus von 0,84 Prozent. Für den marktbreiten S&P 500-Index ging es am Freitag um 0,94 Prozent auf 1.354,68 Punkte abwärts. An der technologielastigen Nasdaq-Börse sank der Composite Index um 1,30 Prozent auf 2.937,33 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 büßte 1,33 Prozent auf 2.612,29 Punkte ein. Die Technologiewerte wurden zudem durch einen Kursrutsch bei den Aktien des Softwareherstellers Informatica belastet.ARBEITSMARKTDATEN ENTTÄUSCHEN ‘Nach den gestrigen, unerwartet guten Daten zur Beschäftigung im Privatsektor haben die aktuellen US-Arbeitsmarktdaten schon etwas enttäuscht’, sagte Händler Markus Huber von ETX Capital. Der Trend bezüglich der Schaffung neuer Arbeitsplätze sei weiterhin negativ. ‘Zudem sind die Arbeitsmarktdaten noch nicht schlecht genug, um die Notenbank zu weiteren Stimulierungsmaßnehmen zu bewegen. Dies sollte sich zumindest kurzfristig negativ auf die Aktienmärkte auswirken.’ Unternehmensseitig gaben die Amazon-Aktien nur um 0,89 Prozent auf 225,05 US-Dollar nach und schlugen sich damit besser als der Gesamtmarkt. Der Onlinehändler will offenbar ins Handygeschäft einsteigen. Er arbeite mit dem chinesischen Auftragsfertiger Foxconn an einem Gerät, das mit Apples iPhone konkurrieren soll, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen schrieb. Als Betriebssystem setze Amazon auf Googles Android. Zudem erwerbe das Unternehmen derzeit Patente für drahtlose Technologien, um mögliche Klagen von vornherein abzuwehren. Ein Amazon-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren. FACEBOOK UND YAHOO VERSÖHNEN SICH Nach einer wochenlangen Schlammschlacht um angeblich nachgeahmte Ideen haben sich ferner Facebook und Yahoo versöhnt. Wie das gewöhnlich gut unterrichtete Technologieblog ‘All Things Digital’ vor Ertönen der Schlussglocke berichtete, haben sich die zwei Internetkonzerne zusammengerauft und wollen nun sogar enger zusammenarbeiten. Demnach sollen zum einen wichtige Patente künftig gegenseitig genutzt werden dürfen. Zum anderen würden Facebook und Yahoo gemeinsam Werbung verkaufen. Das wiederum wäre ein Angriff auf den Suchmaschinen-Primus Google, dessen Haupteinnahmequelle ebenfalls das milliardenschwere Anzeigengeschäft im Internet ist. Nach Börsenschluss wurde die Vereinbarung offiziell verkündet. Die Titel von Google sanken vor diesem Hintergrund um 1,67 Prozent, die Apple-Papiere verloren 0,61 Prozent. Die Facebook-Aktien jedoch rückten um 0,83 Prozent vor, wohingegen die Yahoo-Anteilsscheine um 0,44 Prozent nachgaben.ALCOA VOR START DER BERICHTSSAISON SEHR SCHWACH Im Dow büßten die konjunktursensiblen Aktien des Stahlherstellers Alcoa 2,13 Prozent ein. Das Unternehmen wird am Montag nach Börsenschluss in den USA traditionell die US-Berichtssaison eröffnen. Mit einem Minus von 3,50 Prozent auf 19,57 Dollar waren die Titel des Computerherstellers Hewlett-Packard (HP) das Schlusslicht im Index. Händler begründeten die Verluste mit schwachen Zahlen des Softwareherstellers Informatica , dessen Papiere um mehr als 27 Prozent einbrachen. Außerhalb des Dow sackten die Titel von Navistar um mehr als 15 Prozent ab. Der Lkw-Bauer sieht sich bei der Entwicklung eines neuen Motors, der die Emissionsstandards erfüllen soll, zusätzlichen Kosten gegenüber./la

Devisen: Euro sinkt auf den tiefsten Stand seit Juni 2010 (06. Juli 2012, 21:02 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die anhaltende Krise in der Eurozone hat den Eurokurs am Freitag auf den tiefsten Stand seit Juni 2010 gedrückt. Zuletzt wurde der Euro mit 1,2270 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2377 (Donnerstag: 1,2426) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8080 (0,8048) Euro. ‘Die erneut verschärfte Schuldenkrise in der Eurozone hat den Euro den zweiten Tag in Folge stark unter Druck gebracht’, sagte Devisenexperte Volker Weber vom Bankhaus M.M. Warburg. Die Unsicherheit über die Zukunft der Eurozone belastet Weber zufolge die Gemeinschaftswährung. So nahmen auch die Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen weiter zu. Zudem hatten sich die Wirtschaftsaussichten weltweit eingetrübt. ‘Beschleunigt wurde die Talfahrt des Euro darüber hinaus durch enttäuschend ausgefallene US-Konjunkturdaten’, sagte Weber. So waren in den USA im Juni weniger Arbeitsplätze geschaffen worden als erwartet. Dies habe die Flucht aus dem als riskant geltenden Euro verstärkt. Allerdings bleibe insbesondere die politische Entwicklung in der Eurozone entscheidend für den Wechselkurs, fuhr der Warburg-Experte fort. Am Markt würden angesichts dieses Umfeldes die Zweifel an der Wirtschaftskraft Deutschlands wachsen, auch wenn die Industrieproduktion im Juni noch positiv überrascht habe./la/he

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