NEW YORK (dpa-AFX) – Um einer neuerlichen Finanzkrise vorzubeugen, haben neun internationale Großbanken auf Anweisung der US-Finanzmarktregulierer ihr ‘Testament’ gemacht. Die Institute skizzierten in Notfallplänen, wie sie im Falle ihres eigenen Versagens möglichst schnell und schonend abgewickelt werden können. Auch die Deutsche Bank musste sich Gedanken über ihr Ende machen. Das Frankfurter Institut ist mit seinen US-Tochtergesellschaften eine Größe an der Wall Street. Die staatliche US-Einlagensicherung FDIC veröffentlichte am Dienstag die sogenannten ‘Living Wills’ – allerdings nur in Auszügen. Sensible Informationen aus den verschwiegenen Banken bleiben den Aufsehern von FDIC und der Notenbank Fed vorbehalten. Die Notfallpläne sollen ein weiteres Desaster à la Lehman Brothers verhindern: Beim Zusammenbruch der US-Investmentbank im September 2008 herrschte Chaos und Verunsicherung. Nur das Eingreifen des Staates verhinderte damals einen Kollaps des gesamten Finanzmarkts. Neben der Deutschen Bank gehörten die britische Barclays sowie die Schweizer Häuser Credit Suisse und UBS zu den Finanzfirmen, die ihr ‘Testament’ machen mussten. Aus den USA selbst reichten die Bank of America, die Citigroup , Goldman Sachs , Morgan Stanley sowie JPMorgan Chase ihre Unterlagen ein. Hintergrund der neuen Regelung ist die schiere Größe der Finanzriesen. Sie sind derart verschachtelt aufgebaut und untereinander vernetzt, dass Außenstehende kaum mehr durchblicken. Die Abwicklung von Lehman Brothers etwa dauert bis heute an. Mit dem ‘Letzten Willen’ soll von Anfang an Klarheit über den inneren Aufbau und die Geschäftsbeziehungen der Banken herrschen. Auch soll klar sein, welche Personen und Gremien im Fall der Fälle die Entscheidungen treffen und ausführen. Der öffentlich zugängliche Teil der Unterlagen enthält allerdings nur sehr vage Andeutungen, wie die eigentliche Abwicklung letztlich vonstattenginge. Die Aufsichtsbehörden wollen nicht noch einmal in die Verlegenheit kommen, Banken mit Steuermilliarden retten zu müssen. Die ‘Living Wills’ sind ein zentraler Bestandteil der von Präsident Barack Obama vorangetriebenen Finanzmarktreform, dem ‘Dodd-Frank Act’. Insgesamt sind etwa 125 Banken bis Ende 2013 verpflichtet, einen Notfallplan vorzulegen. Besonders große Institute hatten ihre Dokumente bereits bis zum Montag einreichen müssen. Ein Bankrott dieser als systemrelevant bezeichneten Finanzkolosse hätte besonders schwerwiegende Konsequenzen. Die Aufsichtsbehörden haben nun 60 Tage Zeit, die Unterlagen durchzuschauen und zu prüfen, ob sie den Vorgaben entsprechen. Sie können sonst nötigenfalls weitere Informationen anfordern. FDIC und Fed hatten das ‘Banken-Testament’ im vergangenen Jahr endgültig beschlossen./das/DP/he
Archive for July 3rd, 2012
ROUNDUP: Banken rüsten sich für Bankrott – Auch Deutsche macht ‘Testament’ (03. Juli 2012, 22:29 Uhr)
Daimler steigert Mercedes-Benz-Verkäufe im Juni in den USA kräftig (03. Juli 2012, 22:23 Uhr)
MONTEVALE (dpa-AFX) – Der Autobauer Daimler hat im Juni deutlich mehr Autos verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Insgesamt seien mit 25.388 Fahrzeugen 12,5 Prozent mehr abgesetzt worden, teilte die Tochter Mercedes-Benz USA am Dienstag mit. Von den Fahrzeugen der Marke ‘Mercedes-Benz’ wurden 22.231 Stück verkauft (+7,6%), der ‘smart’ kam auf 1.017. Vom Kleintransporter Sprinter wurden 2.140 Stück verkauft, das waren 12,0 Prozent mehr als im Vorjahr./he
Westerwelle: Seehofers Äußerung zu Europa unbedacht (03. Juli 2012, 21:42 Uhr)
BERLIN/MÜNCHEN (dpa-AFX) – Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Europa-Äußerungen des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) kritisiert. ‘Das unbedachte Wort vom europäischen Monsterstaat beschädigt das große Projekt eines Europa der Heimatländer als politischer Union’, sagte Westerwelle der ‘Südwest Presse’ (Mittwoch). ‘Europa ist kein Monster, sondern unsere Zukunft und unsere Wohlstandsversicherung.’ Der CSU-Vorsitzende Seehofer hatte gesagt, seine Partei werde den Kurs der Bundesregierung nicht mehr unterstützen, wenn sie Finanzhilfen für Euro-Schuldenländer ohne strikte Auflagen akzeptiere. Im Magazin ‘Stern’ sprach er sich gegen einen ‘europäischen Monsterstaat’ und für ein Europa der Regionen aus. ‘Die Wurzel des Übels heißt: Einige Länder in Europa haben jahrelang systematisch über ihre Verhältnisse gelebt. Und wenn sie jetzt mehrere Kranke zusammenlegen, wird keiner von denen dadurch gesund.’ Am Dienstagabend sagte Seehofer zu seinen Äußerungen: ‘Ich habe nicht ein Mal von Koalitionsbruch gesprochen.’/yyzz/DP/he
Banken rüsten sich für Bankrott – Auch Deutsche macht ‘Testament’ (03. Juli 2012, 21:52 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Um einer neuerlichen Finanzkrise vorzubeugen, haben neun internationale Großbanken auf Anweisung der US-Finanzmarktregulierer ihr ‘Testament’ gemacht. Die Institute skizzierten in Notfallplänen, wie sie im Falle ihres eigenen Versagens möglichst schnell und schonend abgewickelt werden können. Auch die an der Wall Street stark vertretene Deutsche Bank musste sich entsprechende Gedanken machen. Die staatliche US-Einlagensicherung FDIC veröffentlichte am Dienstag die sogenannten ‘Living Wills’ in Auszügen. Sensible Inhalte aus den verschwiegenen Banken bleiben den Aufsehern von FDIC und der Notenbank Fed vorbehalten. Die Notfallpläne sollen ein weiteres Desaster à la Lehman Brothers verhindern: Beim Zusammenbruch der US-Investmentbank im September 2008 herrschte totales Chaos und Verunsicherung. Nur das Eingreifen des Staates verhinderte damals einen Kollaps des gesamten Finanzmarkts. Insgesamt sind 125 Banken bis Ende 2013 verpflichtet, einen Notfallplan vorzulegen. Besonders große Institute hatten ihre Dokumente bereits bis zum Montag einreichen müssen. Ein Bankrott dieser als systemrelevant bezeichneten Finanzkolosse hätte besonders schwere Konsequenzen. Neben der Deutschen Bank gehörten die britische Barclays sowie die schweizerischen Häuser Credit Suisse und UBS zu den ausländischen Finanzfirmen, die ihr ‘Testament’ machen mussten. Aus den USA selbst reichten die Bank of America , die Citigroup , Goldman Sachs , Morgan Stanley sowie JPMorgan ihre Unterlagen ein./das/DP/he
USA: Meerenge von Hormus muss offen bleiben (03. Juli 2012, 22:12 Uhr)
WASHINGTON (dpa-AFX) – Die USA setzen angesichts der Spannungen mit dem Iran auf klare Worte und militärische Aufrüstung in der Region. Die für Öltransporte wichtige Meerenge von Hormus ‘muss offen bleiben’, betonte die Sprecherin des Außenministeriums in Washington, Victoria Nuland, am Dienstag. ‘Es handelt sich um einen internationalen Seeweg’, fügte sie mit Blick auf jüngste iranische Drohungen hinzu, das Nadelöhr am Eingang zum Persischen Golf zu blockieren. Zugleich äußerte sich Nuland ‘tief besorgt’ über jüngste iranische Raketentests. Die USA verstärken laut Medienberichten seit Monaten ihre Militärpräsenz im Persischen Golf, schreibt die ‘New York Times’ (Dienstag). Ziel sei es, den Iran davon abzuhalten, die Straße von Hormus für Öltanker zu sperren. Außerdem würden der Druck im Atomstreit erhöht und Sanktionen gegen Teheran verschärft./pm/DP/he
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 03.07.2012 (03. Juli 2012, 21:35 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 03.07.2012ALLIANZ LONDON – Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Allianz SE auf ‘Overweight’ belassen. Kostensenkungen dürften weiter ein bestimmendes Thema im europäischen Versicherungssektor bleiben, schrieb Analyst Kailesh Mistry in einer Studie vom Dienstag. Vor diesem Hintergrund blicke er positiv auf die Aktien der Allianz, die bei den Margen überraschen könnte.ASTRAZENECA PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für AstraZeneca angesichts der gemeinsam mit Bristol-Myers Squibb geplanten Übernahme des Diabetesmittel-Konzerns Amylin von 2.693 auf 2.736 Pence angehoben und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Er werte die Akquisition als strategisch vernünftig, schrieb Analyst Stephen McGarry in einer Studie vom Dienstag. AstraZeneca müsse aber einen hohen Preis dafür bezahlen, hieß es zur Begründung der lediglich moderaten Zielanhebung.AXEL SPRINGER HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat Axel Springer von ‘Hold’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel von 37,00 auf 40,00 (Kurs: 35,22) Euro angehoben. Wegen der jüngsten wertsteigernden Akquisitionen und nun weniger pessimistischen Konjunkturerwartungen erhöhte er seine Schätzungen für den Medienkonzern, schrieb Analyst Jonathan Helliwell in einer Studie vom Dienstag. BARCLAYS FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Barclays von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft, aber das Kursziel auf 295,00 Pence belassen. Die wegen der vorgeworfenen Libor-Zinsmanipulationen drohenden Zivilklagen seien ein erheblicher Unsicherheitsfaktor und das Ausmaß der möglichen Verluste sei schwer abzuschätzen, schrieb Analyst Jason Napier in einer Studie vom Dienstag. Das Kursziel habe er aber nicht geändert, da die Aktie – wenn man mögliche Kosten für den Zinsskandal herausrechne – äußerst billig bewertet sei.BARCLAYS LONDON – Das Analysehaus S&P Equity hat die Einstufung für Barclays nach dem Rücktritt des Konzernchefs Bob Diamond auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 280,00 Pence belassen. Der Manager habe der Bank durch eine turbulente Zeit geholfen und eine erfolgreiche Strategie zur Profitabilitätsverbesserung eingeführt, schrieb Analyst Frank Braden in einer Studie vom Dienstag. Sein Nachfolger dürfte einen Großteil der Strategie und der Finanzziele des Konzerns übernehmen. Zwar könnten mögliche weitere Belastungen durch die jüngsten Skandale bei der Bank den Kurs unter Druck setzten, doch bleibe es aufgrund der günstigen Bewertung beim Kaufvotum.BRENNTAG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Brenntag mit Blick auf eine Übernahme in Australien auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 102,00 Euro belassen. Damit stärke der Chemikalienhändler seine dortige Präsenz, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Dienstag. Für das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) erwarte er einen positiven Einfluss von rund einem Prozent. Das Kurspotenzial spreche weiter für einen Brenntag-Kauf.BRENNTAG LONDON – JPM rgan hat die Einstufung für Brenntag nach dem angekündigten Zukauf des Spezialchemiehändlers ISM/Salkat in Australien und Neuseeland auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 108,00 Euro belassen. Er werte die Akquisition positiv, schrieb Analyst Robert Plant in einer Studie vom Dienstag. Der Gewinn je Aktie dürfte dadurch um ein Prozent steigen. Der Experte hält weitere Übernahmen im asiatisch-pazifischen Raum für wahrscheinlich. Der Titel bleibt auf der ‘Analyst Focus List’.CEWE COLOR HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Cewe Color von 45,50 auf 43,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Das niedrigere Ziel begründete Analystin Alexandra Schlegel in einer Studie vom Dienstag mit höheren Marketing-Aufwendungen des Fotodienstleisters für den Einstieg in den Online-Druck und die Optimierung der Markenstruktur. Diese Maßnahmen belasteten die Margen zwar kurzfristig, seien aber Schritte in die richtige Richtung. Da die Aktie zudem nach dem jüngsten Kursrückgang 37 Prozent unter ihrem historischen Durchschnitt gehandelt werde, bleibe sie bei ihrer Kaufempfehlung.DELL FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Dell nach der angekündigten Übernahme von Quest auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 17,00 US-Dollar belassen. Der Zukauf des Anbieters von Datenmanagement- und Sicherheitslösungen sollte eine solide Rendite abwerfen, schrieb Analyst Chris Whitmore in einer Studie vom Dienstag. Mit ihm setze der Computerhersteller seine Strategie fort, sich in der Wertschöpfungskette hin zu rentableren Angeboten zu bewegen.DEUTSCHE BANK LONDON – Merrill Lynch hat die Einstufung für die Aktien der Deutschen Bank auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 41,00 Euro belassen. Zudem bleibe das Papier auf der ‘Most Preferred List’ für den europäischen Bankensektor, schrieb Analyst Derek de Vries in einer Branchenstudie vom Dienstag. Er rechne mit einem ordentlichen zweiten Quartal des größten deutschen Kreditinstituts. Eine mögliche Strategieanpassung im September und der Investorentag im vierten Quartal könnten der Aktie Kursimpulse verleihen.DEUTSCHE BANK LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Bank vor der Ankündigung einer neuen langfristigen Strategie von 38,00 auf 40,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Das Augenmerk dürfte auf Kostensenkungen und teilweise auch auf dem Verkauf von Altlasten liegen, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Dienstag. Abouhossein sieht bei Deutschlands größter Bank ein Kostensparpotenzial von 2,5 Milliarden Euro – 35 Prozent des für 2013 erwarteten Gewinns.DEUTSCHE BOERSE FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Aktien der Deutschen Börse nach der Handelsstatistik für Juni von ‘Buy’ auf ‘Accumulate’ abgestuft, das Kursziel aber auf 48,00 Euro belassen. Die Zahlen seien etwas schwächer ausgefallen als gedacht, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Die Abstufung resultiere allerdings aus dem starken Kursanstieg seit seiner Empfehlung.DEUTSCHE POST LONDON – Merrill Lynch hat die Einstufung für Deutsche Post auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Im Logistiksektor sei die Aktie der Deutschen Post der attraktivste Wert, schrieb Analyst Mark Manduca in einer am Dienstag vorgelegten Studie zur Transportbranche. Von Marktteilnehmern würden die Aktivitäten des Bonner Konzerns missverstanden.DEUTZ FRANKFURT – Die Commerz bank hat die Einstufung für Deutz nach einem Presseinterview mit dem Chef des Kunden Agco auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 6,40 Euro belassen. Einen möglichen Verlust des Geschäfts mit dem Traktorenhersteller – der wolle die Motoren künftig selbst bauen – könne Deutz mit dem jüngsten Gewinn eines anderen deutschen Landmaschinenbauers als Kunden ausgleichen, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Dienstag. Da Deutz zudem nur die Premiummarke Fendt von Agco beliefere, sei man in einer besseren Position als die Konkurrenz, um zumindest einen Teil des Geschäfts zu erhalten. Für langfristige Anleger könnten uninspirierende Quartalszahlen eine gute Einstiegsgelegenheit bieten.EADS FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für EADS nach der Entscheidung für eine weitere Produktionsstätte außerhalb Europas auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Dies sei positiv, weil so die Präsenz in den USA ohne größeres operatives Risiko und bei einem attraktiven Kostenlevel verstärkt werden könne, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Dienstag. Finanzieren könne der Luft- und Raumfahrtkonzern dies komfortabel über seine operativen Barmittelzuflüsse.ENI FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Eni von 20,00 auf 19,50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Wegen der seit Mitte März rückläufigen Ölpreise habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie für Ölkonzerne für 2012 bis 2014 um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt, schrieb Analyst Lucas Herrmann in einer Branchenstudie vom Dienstag. Angesichts der verbesserten Förderung und steigender Cashflows bleibe er den großen Branchenvertretern gegenüber aber mittelfristig positiv gestimmt. Seine bevorzugten Aktien seien BG Group , Shell und Eni. Für Eni spreche, dass die Gewinne zu den widerstandsfähigsten im Sektor gehörten.FRAPORT LONDON – Merrill Lynch hat die Einstufung für Fraport auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Die Aktien von Fraport dürften sich weiterhin besser entwickeln als die der Lufthansa , schrieb Analyst Mark Manduca in einer am Dienstag vorgelegten Studie zur Transportbranche. Mittelfristig habe der Flughafenbetreiber beim Gewinn vor Zinsen und Steuern erhebliches Wachstumspotenzial.FRESENIUS PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Fresenius SE auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 92,00 Euro belassen. Nach der gescheiterten Übernahme von Rhön-Klinikum dürfte der Medizinkonzern eine zweite Chance bekommen, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Dienstag. Er glaube nicht, dass der Rhön-Konkurrent und inzwischen -Mitaktionär Asklepios ein Interesse habe, den Deal zu blockieren. Asklepios könnte ein Auge auf die Kliniken von Rhön geworfen haben, die nach einer Übernahme veräußert werden müssten.FRESENIUS FRANKFURT – Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Fresenius SE nach der gescheiterten Übernahme von Rhön-Klinikum von 84,00 auf 86,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Dies sei zwar als Rückschlag zu werten, doch gebe es unter anderem wegen der Finanznot der öffentlichen Haushalte weitere Akquisitionsmöglichkeiten im Klinikmarkt, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Dienstag. Die finanziellen Mittel stünden nach der bereits erfolgten Kapitalerhöhung zur Verfügung. Mit Blick auf die guten Geschäftsaussichten für den Konzern sei zudem nach wie vor etwas Kurspotenzial vorhanden.GEA GROUP HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gea Group auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. Die Aussagen auf der jüngsten Kapitalmarktveranstaltung hätten seine positive Sicht auf den Maschinenbaukonzern bestätigt, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Dienstag. Zudem scheine das Unternehmen mit einer Überprüfung seiner Geschäftsbereiche bis zum Jahresende auf einem guten Weg. Kurzfristig rechne er aber nicht mit der Veräußerung von Unternehmensteilen. Der nächste wichtige Termin für Gea sei die Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal am 30. Juli.GERRESHEIMER FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Gerresheimer von 29,00 auf 32,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Analyst Gunnar Romer begründete das neue Kursziel in einer Studie vom Dienstag mit höheren Gewinnschätzungen wegen günstiger Wechselkurseffekte sowie einem verschobenen Bewertungshorizont. Zum zweiten Quartal dürfte der Verpackungsspezialist gemischte Zahlen vorlegen. Der Konzernausblick sollte aber bestätigt werden. Romer geht zudem von möglichen positiven Aussagen zu den mittelfristigen Geschäftsperspektiven aus.GERRY WEBER LONDON – Merrill Lynch hat die Einstufung für Gerry Weber auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 34,50 Euro belassen. Das MDax-Unternehmen erwirtschafte 60 Prozent seines Umsatzes in Deutschland und verzeichne in diesem Markt weiterhin zweistellige Zuwachsraten, schrieb Analyst Claus Roller in einer Studie vom Dienstag. Im Kernsegment Damenbekleidung gewinne Gerry Weber Marktanteile. Wegen seiner Positionierung im mittleren Preissegment sei der Modehersteller aber auch außerhalb Deutschlands attraktiv. So lege Gerry Weber in Spanien deutlich zu.GLAXOSMITHKLINE PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für GlaxoSmithKline nach jüngsten Daten für ein Mittel zur Behandlung von Atemwegserkrankungen von 1.814 auf 1.869 Pence angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Er werte die Daten zur Kombinationstherapie mit Umeclidinium und Vilanterol insgesamt positiv, schrieb Analyst Stephen McGarry in einer Studie vom Dienstag. Dabei betonte der Experte die klinische Relevanz und die wahrscheinlich hohe Wettbewerbsfähigkeit. Die Chancen auf einen Erfolg des Mittels hätten sich erhöht, hieß es zur Begründung der Zielanhebung.GRENKELEASING FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Grenkeleasing nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Die Wachstumsdynamik des Neugeschäfts beim Spezialisten für IT-Leasing habe deutlich nachgelassen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Dies könne nicht alleine mit üblichen Quartalsschwankungen erklärt werden, sondern spreche für eine generelle Abschwächung gegenüber den sehr starken Jahren 2010 und 2011. Auch der Abschied des Finanzvorstands sei eindeutig negativ. Er habe nicht nur einen sehr guten Job gemacht, sondern sei auch der Ansprechpartner für Investoren gewesen.GRENKELEASING FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Grenkeleasing nach Zahlen auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Nach einem soliden zweiten Quartal halte er den Spezialisten für IT-Leasing auf bestem Wege, die Jahresziele zu erreichen, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Dienstag. Ein weiter positives Geschäftsklima und ordentliche Zahlungsmoral in Südeuropa stützten seine Einschätzung anhaltender Geschäftsdynamik im laufenden Jahr.HOCHTIEF FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Hochtief nach dem Verkauf der Anteile an einer chilenischen Mautautobahn auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 44,00 Euro belassen. Der wohl im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegende Buchgewinn sei bereits Teil des Jahresausblicks, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Dienstag. Die Veränderung im Aufsichtsrat – Eggert Voscherau sei zurückgetreten – komme überraschend.KABEL DEUTSCHLAND LONDON – Merrill Lynch hat die Einstufung für Kabel Deutschland auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 65,00 Euro belassen. Kabel Deutschland habe im Breitbandgeschäft nachhaltige Produkt- und Preisvorteile, schrieb Analyst Daniel Kerven in einer Studie vom Dienstag. Das Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich und das zweistellige Gewinnwachstum sollten dadurch gestützt werden.LINDE NEW YORK – Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für die Linde-Aktien nach einem angekündigten Zukauf auf ‘Market-Perform’ mit einem Kursziel von 135,00 Euro belassen (Kurs: 120,80 Euro). Der Kaufpreis von 4,5 Milliarden US-Dollar für den Sauerstoffgeräte-Hersteller Lincare erscheine ihm schwer zu rechtfertigen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Dienstag. Damit der Preis angemessen wäre, müsste Lincare beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen jährlich um rund sechs Prozent zulegen. Dies erscheine im Vergleich zur meist stagnierenden Entwicklung der vergangenen zehn Jahre aber ehrgeizig. Ferner dürften sich die mit der Übernahme anvisierten Umsatz- und Kostensynergien später als geplant einstellen. LINDE LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Linde auf ‘Equal Weight’ mit einem Kursziel von 132,41 Euro belassen. Die geplante Übernahme von Lincare sei ungeachtet der Sorgen am Markt über den Preisdruck im US-Markt langfristig werthaltig für die Aktionäre des Industriegasekonzerns, schrieb Analyst Gunther Zechmann in einer Studie vom Dienstag. Der Sauerstoffgeräte-Hersteller sei in einem Markt, dem eine weitere Konsolidierung bevorstehe, in einer starken Wettbewerbsposition. Linde werde mit dem strategisch exzellent passenden Zukauf zu einem globalen Akteur im Gesundheitsgeschäft, was durch ein bloßes organisches Wachstum nicht möglich wäre.LINDE PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Linde nach der Übernahme des Sauerstoffgeräte-Herstellers Lincare auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 155,00 Euro belassen. Linde treibe damit die Konsolidierung im Bereich der häuslichen Pflege voran, schrieb Analyst Peter Clark in einer Studie vom Dienstag. Trotz begrenzter Synergie-Effekte dürfte die Transaktion im ersten Jahr den Gewinn um drei Prozent steigern. Gleichwohl berge sie mehr Risiken als die jüngsten Übernahmen in Europa.LINDE LONDON – Die Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Linde nach dem Übernahmeangebot für den US-Hersteller von Sauerstoffgeräten Lincare auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 160,00 Euro belassen. Durch die Übernahme würde der Gase-Konzern ein Standbein im US-Markt für häusliche Pflege erhalten, schrieb Analyst Richard Logan in einer Studie vom Dienstag. Zwar sei im Gesundheitsmarkt der USA ein langfristiger Megatrend erkennbar, doch machten ihn die Kundenfragmentierung sowie die staatlichen Sparmaßnahmen schwierig.LINDE FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Linde nach einer Analystenkonferenz zur Lincare-Übernahme auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 157,00 Euro belassen. Analyst Stephan Kippe äußerte sich in seiner Studie vom Dienstag positiv über die mittel- bis langfristigen Wachstumschancen des Sauerstoffgeräte-Herstellers. Lincare werde Auftrieb geben.LUFTHANSA LONDON – Merrill Lynch hat die Einstufung für Lufthansa auf ‘Underperform’ mit einem Kursziel von 6,40 Euro belassen. Er sehe erhebliche Risiken für die Gewinnschätzungen, schrieb Analyst Mark Manduca in einer am Dienstag vorgelegten Studie zur Transportbranche. Zudem werde die Lufthansa die Dividende für 2012 womöglich streichen.MICRON TECHNOLOGY FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Micron Technology nach dem Zuschlag für den Kauf des japanischen Konkurrenten Elpida auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 7,00 (Kurs: 6,82) US-Dollar belassen. Der Preis von insgesamt 2,5 Milliarden Dollar für die insolventen Japaner sei vernünftig, schrieb Analyst Bob Gujavarty in einer Studie vom Dienstag. MUNICH RE LONDON – JPMorgan hat die Einstufung für Munich Re auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 146,00 Euro belassen. Sowohl für 2012 als auch für 2013 rechne er mit einer höheren Dividende, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Dienstag. Die Solvabilität des Rückversicherers sei höher als er zunächst gedacht habe. Davon profitierten die Aktionäre.NOKIA ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat Nokia auf die ‘Least Preferred List’ für den Sektor gesetzt und das Anlagevotum auf ‘Neutral’ belassen. Nach einer Reihe von Gewinnwarnungen und wegen des verschlechterten Konjunkturumfelds habe er seine Umsatzerwartungen für die Handyhersteller gesenkt, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Sektorstudie vom Dienstag. Während er bei großen Smartphone-Herstellern wie Samsung mit einer insgesamt stabilen Entwicklung rechne und chinesische Anbieter von No-Name-Geräten weiter an Boden gewännen, zeigten der finnische Hersteller Nokia sowie RIM und LG Electronics sich schwach.PHILIPS ELECTRONICS LONDON – Das japanische Analysehaus Nomura hat Philips Electronics mit ‘Buy’ und einem Kursziel von 18,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Er liege mit seinen Gewinnprognosen für 2013 um 15 Prozent über den Markterwartungen, schrieb Analyst Daniel Cunliffe in einer Studie vom Dienstag. Überraschungen im Beleuchtungsgeschäft dürften im zweiten Halbjahr deutliche Anpassungen der Marktschätzungen nach oben notwendig machen, glaubt der Experte. Auch für die Healthcare-Sparte ist er optimistischer als der Markt.PROSIEBENSAT1 LONDON – Merrill Lynch hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 23,00 Euro belassen. Wegen der Ausrichtung der Sendergruppe auf den deutschen Werbemarkt könnten Anleger über die ProSiebenSat.1-Aktie vom deutschen Verbraucherumfeld profitieren, schrieb Analyst Daniel Kerven in einer Studie vom Dienstag. Das Papier sei im Vergleich mit den Wettbewerbern günstiger bewertet. Das Kursrisiko durch eventuell sinkende Marktschätzungen sei geringer als bei den Wettbewerbern.RESEARCH IN MOTION ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat Research In Motion (RIM) auf die ‘Least Preferred List’ für den Sektor gesetzt und das Anlagevotum auf ‘Neutral’ belassen. Nach einer Reihe von Gewinnwarnungen und wegen des verschlechterten Konjunkturumfelds habe er seine Umsatzerwartungen für die Handyhersteller gesenkt, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Sektorstudie vom Dienstag. Während er bei großen Smartphone-Herstellern wie Samsung mit einer insgesamt stabilen Entwicklung rechne und chinesische Anbieter von No-Name-Geräten weiter an Boden gewännen, zeigten sich der US-Hersteller RIM sowie Nokia und LG Electronics schwach.ROYAL DUTCH SHELL FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Shell von 2.600 auf 2.475 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Wegen der seit Mitte März rückläufigen Ölpreise habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie für Ölkonzerne für 2012 bis 2014 um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt, schrieb Analyst Lucas Herrmann in einer Branchenstudie vom Dienstag. Angesichts der verbesserten Förderung und steigender Cashflows bleibe er den großen Branchenvertretern gegenüber aber mittelfristig positiv gestimmt. Seine bevorzugten Aktien seien BG Group , Shell und Eni .SCHNEIDER ELECTRIC LONDON – Das japanische Analysehaus Nomura hat Schneider Electric mit ‘Neutral’ und einem Kursziel von 45,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Schneider gehöre zu den Werten im Investitionsgütersektor, deren Kurs trotz gestiegener Analystenprognosen seit November vergangenen Jahres gesunken ist, schrieb Analyst Daniel Cunliffe in einer Branchenstudie vom Dienstag.SKY DEUTSCHLAND LONDON – Merrill Lynch hat die Einstufung für Sky Deutschland auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 3,80 Euro belassen. Eine erfolgreiche Umsetzung der Unternehmensziele sowie Innovationen und moderne Technologie dürften zu einer stärkeren Marktdurchdringung beim Bezahlfernsehen führen, schrieb Analyst Daniel Kerven in einer Studie vom Dienstag. Dem Aktienkurs sollte dies helfen. Auch eine positive operative Dynamik dürfte beflügeln.SOCIETE GENERALE LONDON – Merrill Lynch hat die Aktie der Societe Generale (SocGen) von der ‘Most Preferred List’ für den europäischen Bankensektor gestrichen. Die ‘Buy’-Einstufung mit einem Kursziel von 27,00 Euro habe er jedoch beibehalten, schrieb Analyst Patrick Leclerc in einer Branchenstudie vom Dienstag.TOTAL FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Total von 45,00 auf 42,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Wegen der seit Mitte März rückläufigen Ölpreise habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie für Ölkonzerne für 2012 bis 2014 um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt, schrieb Analyst Lucas Herrmann in einer Branchenstudie vom Dienstag. Angesichts der verbesserten Förderung und steigender Cashflows bleibe er den großen Branchenvertretern gegenüber aber mittelfristig positiv gestimmt. Total gehöre zu den Unternehmen, deren Gewinne zu den widerstandsfähigsten im Sektor zählten. Seine bevorzugten Aktien aber seien BG Group , Shell und Eni .WINCOR NIXDORF HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat Wincor Nixdorf nach einem Interview des Vorstandschefs Eckard Heidloff in der ‘Börsen-Zeitung’ von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel von 35,00 auf 30,00 Euro gesenkt. Die Bestätigung der Unternehmensziele für 2012 sei positiv, doch seien die Aussagen zu den Restrukturierungskosten vage gewesen, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Dienstag. Da sich eine Trendwende bei der Nachfrage durch die europäischen Banken nur schwer vorhersagen lasse und wegen des fehlenden deutlichen Signals in puncto Kostensenkungen sei er hinsichtlich der Gewinnentwicklung vorsichtiger geworden. Bei einem Investment in den Hersteller von Kassensystemen und Geldautomaten überwögen derzeit die Risiken.WINCOR NIXDORF FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Wincor Nixdorf nach einem Presseinterview mit dem Vorstandschef von 40,00 auf 30,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Die Bestätigung des Ausblicks dürfte zwar etwas beruhigen, insgesamt klinge der Geldautomaten- und Kassensystem-Hersteller aber noch sehr vorsichtig, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Die angesprochene mögliche Abschwächung im Einzelhandel sowie fehlende klare Sparziele dürften Anleger zudem eher verunsichern.WINCOR NIXDORF FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Wincor Nixdorf nach einem Interview des Vorstandschefs auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Der Hersteller von Geldautomaten und Kassensystemen stehe vor einigen Herausforderungen, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Dienstag. Die Expertin rechnet bei der Zahlenvorlage zum zweiten Quartal zwar mit einer Bestätigung des Ausblicks. Es gebe aber auf aktuellem Kursniveau wenig Grund zur Begeisterung. Das Unternehmen müsse wohl erst durch ein ‘Tal der Tränen’ gehen. Der Fokus der Anleger richte sich wohl auf die Dividende, wobei sie die Ausschüttungsquote angesichts anstehender Sonderbelastungen für gefährdet hält./he
US-Anleihen: Leichte Verluste vor allem in längeren Laufzeiten (03. Juli 2012, 20:48 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Nach erfreulichen Auftragsdaten aus der US-Industrie haben die Anleger am Dienstag nur wenig Interesse an den US-Staatsanleihen gezeigt. Nach den Angaben des Handelsministeriums war das Auftragsvolumen im Monatsvergleich um 0,7 Prozent gestiegen, während Volkswirte nur mit einem mageren Plus von 0,1 Prozent gerechnet hatten. Insgesamt blieben Investoren wegen dem im Wochenverlauf anstehenden Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank und dem US-Arbeitsmarktbericht schon in Lauerstellung, zumal der Rentenmarkt in den USA am morgigen Mittwoch wegen des Feiertags ‘Independence Day’ geschlossen bleibt. Zweijährige Anleihen standen unverändert bei 99 28/32 Punkten. Ihre Rendite lag bei 0,309 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren hingegen 4/32 Punkte auf 100 7/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,701 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 12/32 Punkte auf 101 2/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,632 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren büßten 1 2/32 Punkte auf 105 5/32 Zähler ein. Sie rentierten mit 2,746 Prozent./jkr/tih/he
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen (03. Juli 2012, 20:50 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Dienstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 719.944 (Montag: 846.216) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 379.860 (422.227), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 340.084 (423.989). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 1,11 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Nestlé (46.443/41.532), Deutsche Telekom (18.973/32.397) und Eon (25.607/28.040)./DP/he

Posted in

