BUENOS AIRES (dpa-AFX) – Lateinamerikas Hauptbörsen haben am Dienstag mit Verlusten geschlossen. Im brasilianischen Sao Paulo verlor der Index der Bovespa -Börse (Ibovespa) 2,00 Prozent auf 56.097 Zähler. In Mexiko-Stadt sank der IPC -Index um 1,52 Prozent auf 40.704,28 Zähler. Der Merval -Index in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires fiel um 0,83 Prozent auf 2.400,31 Zählern./jg/DP/he
Archive for July, 2012
DGAP-News: ZhongDe Waste Technology AG: Schwieriger Start ins Geschäftsjahr 2012
ZhongDe Waste Technology AG: Schwieriger Start ins Geschäftsjahr 2012DGAP-News: ZhongDe Waste Technology AG / Schlagwort(e):QuartalsergebnisZhongDe Waste Technology AG: Schwieriger Start ins Geschäftsjahr 201231.07.2012 / 23:05———————————————————————Ergebnis Q1 2012ZhongDe Waste Technology AG: Schwieriger Start ins Geschäftsjahr 2012Frankfurt, 31. Juli 2012 – Im ersten Quartal 2012 realisierte die ZhongDeWaste Technology AG (‘ZhongDe’, ‘das Unternehmen’, Ticker-Symbol ‘ZEF’)einen Umsatz von 1,2 Mio. Euro (Q1 2011: 2,4 Mio. Euro) und einBruttoergebnis von 0,1 Mio. Euro (Q1 2011: 0,5 Mio. Euro). Dennoch verfügteZhongDe am Ende des ersten Quartals 2012 immer noch über eine starkeCash-Position, die gegenüber dem ersten Quartal 2011 um 53 % auf 112,0 Mio.Euro anstieg. Somit ist sichergestellt, dass das Unternehmen beiNeuinvestitionen und der Finanzierung neuer Projekte flexibel bleibt.Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich leicht von -1,5Mio. Euro im ersten Quartal 2011 auf -1,4 Mio. Euro in den ersten dreiMonaten des Jahres 2012. Der Nettoverlust belief sich auf -1,8 Mio. Euro,was einer Verschlechterung von 0,4 Mio. Euro im Vergleich zum Zeitraum desVorjahres entspricht (Q1 2011: -1,4 Mio. Euro). Das rückläufige Ergebnisist hauptsächlich auf höhere Finanzierungskosten zurückzuführen.ZhongDe’s Maßnahmen zur Kontrolle der operativen Kosten zeigten positiveErgebnisse: Das Unternehmen reduzierte im ersten Quartal 2012 seineMarketing- und Vertriebsaufwendungen um 53,5 % auf 0,3 Mio. Euro (Q1 2011:0,6 Mio. Euro). Auch die Verwaltungskosten sanken in diesem Zeitraum von1,1 Mio. Euro auf 1,0 Mio. Euro.Der Hauptgrund für die schwachen Ergebnisse des ersten Quartals 2012 sindVerzögerungen bei der Fertigstellung von Waste-to-Energy-Anlagen aufgrundvon externen und internen Faktoren. Das künftige Geschäftsergebnis vonZhongDe wird davon abhängen, inwieweit das Unternehmen die Fertigstellungseiner laufenden EPC- und BOT-Bauvorhaben vorantreiben kann. Der ZhongDeVorstand geht davon aus, das aktuelle BOT-Projekt Zhoukou bis zum Ende desGeschäftsjahres 2012 fertigzustellen.Für die Zukunft erwartet ZhongDe von dem günstigen konjunkturellen Umfeldfür umweltfreundliche Müllentsorgung sowie von der wachsenden Nachfrage fürWaste-to-Energy-Anlagen in China und ganz Asien zu profitieren. Im Hinblickauf die langsame Erholung des Marktes für kleinere Verbrennungsanlagen wirdZhongDe sich auch weiterhin auf große Waste-to-Energy-Projektekonzentrieren. ZhongDe rechnet 2012 mit der Vertragsunterzeichnung für einbis zwei neue Projekte, was zu einer deutlichen Steigerung desAuftragseingangs und Auftragsbestands führen wird. Laufende Umsätze plantdas Unternehmen insbesondere aus dem BOT-Geschäft zu generieren, dasnachhaltige Erträge aus dem Stromverkauf und dem Verkauf andererNebenprodukte liefert. Das Management von ZhongDe ist davon überzeugt, dassdas Unternehmen in den kommenden Jahren verbesserte Geschäftsergebnissezeigen wird.Über die ZhongDe GruppeDie ZhongDe Gruppe konzipiert, finanziert, betreibt und investiert inWaste-to-Energy-Müllverbrennungsanlagen, die durch die Entsorgung vonHausmüll und industriellen Abfällen Strom erzeugen. ZhongDe realisiertsowohl EPC (Engeneering, Procurement and Construction) als auchBOT-Projekte (Build, Operate and Transfer) mit einem Schwerpunkt aufGroßanlagen mit einer Entsorgungskapazität von etwa 1.000 Tonnen Abfall proTag. Seit 1996 und bevor das Unternehmen sein Geschäftsmodell aufFull-Service-Projektentwicklung erweiterte, installierte die ZhongDe Gruppebereits bei etwa 200 Entsorgungsprojekten in 13 Provinzen in ganz Chinakleine bis mittelgroße Müllverbrennungsanlagen. Inzwischen zählt ZhongDe zuden führenden Projektentwicklern und Betreibern von Waste-to-Energy-Anlagenin China.KontaktZhongDe Waste Technology AGWilliam Jiuhua WangExecutive Director and CFOE-Mail: [email protected]/* */Ying SunAssistant IR ManagerHerriotstr. 1, 60528 Frankfurt am MainT: +49 69 67733 172F: +49 69 67733 200E-Mail: [email protected]/* */Kirchhoff Consult AGNicole SchüttforthT: +49 40 60 91 86 64F: +49 40 60 91 86 60E-Mail: [email protected]/* */Ende der Corporate News———————————————————————31.07.2012 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeberverantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de undhttp://www.dgap.de———————————————————————Sprache: Deutsch Unternehmen: ZhongDe Waste Technology AG Herriotstraße 1 60528 Frankfurt am Main Deutschland Telefon: + 49 69 67733 172 Fax: + 49 69 67733 200 E-Mail: [email protected]/* */ Internet: www.zhongde-ag.de ISIN: DE000ZDWT018 WKN: ZDWT01 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service ——————————————————————— 179811 31.07.2012
ROUNDUP: USA verschärfen Iran-Sanktionen
WASHINGTON (dpa-AFX) – Die USA verschärfen ihre Sanktionen gegen den Iran. Präsident Barack Obama erließ am Dienstag eine Anordnung, die es Firmen aus anderen Ländern erschweren soll, iranisches Öl zu kaufen. Es soll verhindert werden, dass dabei Zahlungsmethoden entwickelt werden, die Schlupflöcher ausnutzen und bereits bestehende Sanktionen umgehen, teilte das Weiße Haus mit. Die USA zielen mit ihren Sanktionen bereits seit längerem auf die Ölindustrie des Iran ab. Sie wollen damit den Iran zwingen, sein Atomprogramm aufzugeben. Washington wirft Teheran vor, Atombomben entwickeln zu wollen, was der Iran abstreitet. Außerdem wurde es US-Firmen verboten, mit einer chinesischen und einer irakischen Bank zusammenzuarbeiten, die Geschäfte mit dem Iran machen, gab das Weiße Haus weiter bekannt. Zugleich machte der Kongress den Weg für weitere Iran-Sanktionen frei. Die Parteien in beiden Kammern hätten sich auf weitreichende und aktualisierte Maßnahmen geeinigt, die besonders auf den Energiesektor zielten, teilte die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Ileana Ros-Lehtinen, mit. Zudem schließe das neue Gesetz Schlupflöcher für Logistikfirmen, Finanzinstitutionen und Versicherer, die mit dem Iran Geschäfte machen wollten. Das Gesetz sende eine klare Botschaft, dass die USA Sanktionen nutzten, um das iranische Regime am Bau einer Atombombe zu hindern, sagte Ros-Lehtinen laut der Mitteilung./pm/DP/he
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Überwiegend Verluste vor Fed-Entscheidung
NEW YORK (dpa-AFX) – Einen Tag vor der Entscheidung der Notenbank Fed haben drei der vier wichtigsten US-Indizes moderat nachgegeben. Anleger hätten am Dienstag vor dem mit Spannung erwarteten Ereignis vorsichtig agiert, sagten Börsianer. Der Dow Jones Industrial , der am Freitag erstmals wieder seit Anfang Mai die Marke von 13.000 Punkte überwunden hatte, fiel um 0,49 Prozent auf 13.008,68 Punkte. Damit schloss er knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief. Der marktbreite S&P 500-Index verlor 0,43 Prozent auf 1.379,32 Punkte. An der Technologiebörse gab der Nasdaq Composite Index um 0,21 Prozent auf 2.939,52 Punkte nach. Der Auswahlindex Nasdaq 100 behauptete sich dagegen mit plus 0,02 Prozent bei 2.642,53 Punkten. Während die zahlreichen Konjunkturdaten an diesem Tag weitgehend ignoriert wurden, wächst Händlern zufolge die Nervosität vor den nächsten zwei Tagen. Am Mittwoch und Donnerstag werden mit der Europäischen Zentralbank (EZB), der US-Notenbank Fed und der Bank of England drei der weltweit führenden Notenbanken ihre geldpolitischen Entscheidungen bekanntgeben. Von der Fed wird ein weiteres umfassendes Programm zum Ankauf von Wertpapieren erhofft. Bei der EZB soll Präsident Mario Draghi seinen Worten, alles zur Euro-Sicherung unternehmen zu wollen, Taten folgen lassen.PFIZER NACH ZAHLEN SPITZENWERT IM DOW JONES Zu den stark beachteten Unternehmen zählte an diesem Tag der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer , dessen Titel mit plus 1,39 Prozent auf 24,04 US-Dollar den Spitzenplatz im Dow besetzten. Zwar leidet Pfizer unter der Konkurrenz billigerer Nachahmermedikamente für wichtige Umsatzbringer, was zu einem neunprozentigen Erlösrückgang im zweiten Quartal geführt hatte, doch geringere Kosten für Restrukturierung und Abschreibungen sowie Einsparungen hatten den Quartalsgewinn kräftig hoch getrieben. Bei Apple sorgte die Vorfreude auf das neue iPhone 5 im Nasdaq 100 für Kursgewinne von 2,64 Prozent auf 610,76 Dollar. Damit waren sie zweitstärkster Wert im Nasdaq 100. US-Medien zufolge wird der Konzern das neue Modell am 12. September vorstellen. Zugleich könnte dann auch eine kleinere Version des iPad-Tablets kommen, über die schon lange spekuliert wird. Morgan Stanley äußerte sich mit Blick auf die neuen Produkte positiv zur Apple-Aktie und bestätigte das Anlageurteil ‘Overweight’. Derweil bekräftigten Apple und Samsung im angelaufenen Patentprozess ihre gegenseitigen Vorwürfe zum Ideenklau. FACEBOOK ZEITWEISE AUF TIEFSTEN STAND SEIT BÖRSENGANG Nach enttäuschenden Quartalszahlen am Freitag setzten dagegen die Anteilsscheine von Facebook ihre Talfahrt weiter fort. Bei 21,62 Dollar fielen sie am Dienstag zeitweise auf den tiefsten Stand seit ihrem Börsengang im Mai. Mit einem Abschlag von 6,22 Prozent auf 21,71 Dollar gingen sie schließlich aus dem Tag. Börsianer sagten, dass vor allem das verlangsamte Wachstum des Unternehmens dessen Aktien weiterhin belaste. Die Aktien von US Steel sprangen um 9,14 Prozent hoch. Der größte Stahlhersteller der Vereinigten Staaten hatte im zweiten Quartal aufgrund einer hohen Kundennachfrage aus dem Bereich Öl- und Erdgasförderung mit seinen Überschuss vor Sonderposten die Konsensprognose deutlich übertroffen./ck/he
USA verschärfen Iran-Sanktionen
WASHINGTON (dpa-AFX) – Die USA verschärfen ihre Sanktionen gegen den Iran. Präsident Barack Obama erließ am Dienstag eine Anordnung, die es Firmen aus anderen Ländern erschweren soll, iranisches Öl zu kaufen. Es soll verhindert werden, dass dabei Zahlungsmethoden entwickelt werden, die Schlupflöcher ausnutzen und bereits bestehende Sanktionen umgehen, teilte das Weiße Haus mit. Außerdem wurde es US-Firmen verboten, mit einer chinesischen und einer irakischen Bank zusammenzuarbeiten, die Geschäfte mit dem Iran machen. Die USA zielen mit ihren Sanktionen bereits seit längerem auf die Ölindustrie des Iran ab. Sie wollen damit den Iran zwingen, sein Atomprogramm aufzugeben. Washington wirft Teheran vor, Atombomben entwickeln zu wollen, was der Iran abstreitet./pm/DP/he
Aktien New York Schluss: Überwiegend Verluste vor Fed-Entscheidung
NEW YORK (dpa-AFX) – Einen Tag vor der Entscheidung der Notenbank Fed haben drei der vier wichtigsten US-Indizes moderat nachgegeben. Anleger hätten vor dem mit Spannung erwarteten Ereignis vorsichtig agiert, sagten Börsianer. Der Dow Jones Industrial , der am Freitag erstmals wieder seit Anfang Mai die Marke von 13.000 Punkte überwunden hatte, fiel um 0,49 Prozent auf 13.008,68 Punkte. Damit schloss er knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief. Der marktbreite S&P 500-Index verlor 0,43 Prozent auf 1.379,32 Punkte. An der Technologiebörse gab der Nasdaq Composite Index um 0,21 Prozent auf 2.939,52 Punkte nach. Der Auswahlindex Nasdaq 100 behauptete sich dagegen mit plus 0,02 Prozent bei 2.642,53 Punkten. Während die zahlreichen Konjunkturdaten an diesem Tag weitgehend ignoriert wurden, wächst Händlern zufolge die Nervosität vor den nächsten zwei Tagen. Am Mittwoch und Donnerstag werden mit der Europäischen Zentralbank (EZB), der US-Notenbank Fed und der Bank of England drei der weltweit führenden Notenbanken ihre geldpolitischen Entscheidungen bekanntgeben. Von der Fed wird ein weiteres umfassendes Programm zum Ankauf von Wertpapieren erhofft. Bei der EZB soll Präsident Mario Draghi seinen Worten, alles zur Euro-Sicherung unternehmen zu wollen, Taten folgen lassen./ck/he
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 31.07.2012
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 31.07.2012AIR FRANCE-KLM FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Air France-KLM nach Zahlen zum ersten Halbjahr von ‘Sell’ auf ‘Hold’ hochgestuft und das Kursziel von 2,10 auf 5,00 Euro mehr als verdoppelt. Grundlage für die überraschend gute Entwicklung sei die Kombination aus verbesserten Durchschnittserlösen je Passagier und der Kostendisziplin gewesen, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Dienstag. Zudem sähen die Buchungstrends für die zweite Jahreshälfte gut aus. Weiter besorgniserregend hoch sei allerdings die Verschuldung der Fluggesellschaft, gab der Experte zu bedenken. Dazu kämen erhebliche makroökonomische Unsicherheiten.AIR FRANCE-KLM LONDON – Barclays hat das Kursziel für die Aktien von Air France-KLM von 3,50 auf 4,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Equal Weight’ belassen. Das zweite Quartal der Fluggesellschaft habe ihn vor allem wegen der früher als gedacht umgesetzten Kostensenkungen positiv überrascht, schrieb Analyst David E. Fintzen in einer Studie vom Dienstag. Aber auch der Umsatz aus dem Passagiergeschäft habe über den Erwartungen gelegen.AIXTRON LONDON – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Aixtron nach Zahlen zum ersten Quartal von 16,00 auf 15,40 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Der LED-Industrieausrüster habe seine Umsatzschätzung verfehlt, schrieb Analyst Simon Schafer in einer Studie vom Dienstag. Insgesamt bleibe die Vorhersagbarkeit der Geschäftsentwicklung gering, doch dürfte das erste Halbjahr das Tief markiert haben. Der Experte reduzierte die Gewinnerwartungen für 2012 bis 2014 wegen höherer Investitionen sowie einer schwächeren Umsatz- und Auftragserholung.ALSTRIA OFFICE FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Alstria Office von ‘Hold’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel von 9,00 auf 10,50 Euro angehoben. Die Konsensschätzung für das Immobilienunternehmen sei zu konservativ, weshalb Anleger die Aktie vor den Zahlen zum zweiten Quartal kaufen sollten, schrieb Analyst Markus Scheufler in einer Studie vom Dienstag. Nach deren Vorlage dürften die Markterwartungen steigen. Zukäufe Ende vergangenen und Anfang diesen Jahres hätten die operativen Risiken zwar erhöht. Die Sorgen der Anleger darüber seien aber überzogen. Zudem gehöre die Aktie seit Jahresanfang zu den schwächsten im deutschen Immobiliensektor.ANHEUSER-BUSCH INBEV LONDON – Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für AB Inbev nach Zahlen zum zweiten Quartal von 60,00 auf 66,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Der Brauereikonzern habe seine und die Erwartungen des Marktes beim Absatz sowie beim Gewinn vor Zinsen und Steuern verfehlt, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Dienstag. Angesichts der vom Unternehmen für 2012 angekündigten, überraschend niedrigen Steuerquote habe er das Kursziel dennoch erhöht.APPLE LONDON – Morgan Stanley hat die Aktien von Apple nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 720,00 US-Dollar belassen (Kurs: 610 Dollar). Der Quartalsbericht habe eine positive Trendwende beim Wachstum signalisiert, schrieb Analystin Katy Huberty in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Die aktuellen Zahlen ließen auf besser als erwartete Zahlen für das laufende Kalenderquartal hoffen.BAYER LONDON – Das Analysehaus S&P Equity hat Bayer nach Zahlen zum zweiten Quartal von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft, das Kursziel aber von 62,00 auf 64,00 Euro angehoben. Der Pharma- und Chemiekonzern habe solide Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Sho Matsubara in einer Studie vom Dienstag. Der Experte hob daraufhin seine Schätzungen an, senkte das Votum wegen des begrenzten Kurspotenzials allerdings auf ‘Hold’.BAYER ESSEN – Die National-Bank AG hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen zum zweiten Quartal und erhöhten Unternehmensprognosen von 60,00 auf 65,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Dank einer guten Geschäftsentwicklung in allen drei Sparten sowie positiver Währungseffekte habe der Pharma- und Chemiekonzern die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Dienstag. Im Vergleich zur guten operativen Entwicklung hätten allerdings Sondereffekte in Höhe von 762 Millionen Euro für Klagen, außerplanmäßige Abschreibungen und Restrukturierungsmaßnahmen für einen negativen Beigeschmack gesorgt.BAYER HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat Bayer nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 67,00 Euro belassen. Der Chemie- und Pharmakonzern habe gute Resultate erzielt und in allen Geschäftsbereichen die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Alistair Campbell in einer Studie vom Dienstag. Diese starke Entwicklung habe Spielraum zur Erhöhung der Unternehmensprognosen geschaffen, was Bayer auch getan habe. Auch die Gewinnerwartungen des Markes könnten steigen.BAYER FRANKFURT – Die DZ Bank hat die Aktien von Bayer nach dem Quartalsbericht auf ‘Hold’ mit einem fairen Wert von 61,00 (Kurs: 62,73) Euro belassen. Die Zahlen des Pharma- und Chemiekonzerns seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Dienstag. Sowohl der Umsatz als auch die Gewinnkennzahlen hätten seine Prognosen wie auch den Marktkonsens übertroffen. BAYER LONDON – JPMorgan hat die Aktien von Bayer nach Zahlen auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Der Chemie- und Pharmakonzern habe ein starkes zweites Quartal hingelegt, auch wenn die Anhebung der Ganzjahresprognose im wesentlichen erwartet worden war, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Dienstag. Auch das Ende der belastenden Rechtsstreitigkeiten um die Antibabypille Yasmin sei positiv.BAYER FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Nach der Vorlage starker Resultate habe der Pharma- und Chemiekonzern die Prognosen angehoben, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Dienstag. Mit diesem Schritt habe er gerechnet. Negativ seien lediglich die hohen Einmalkosten im abgelaufenen Jahresviertel gewesen. Allerdings ließen die Unternehmensaussagen auf keine weiteren derartigen Belastungen in der zweiten Jahreshälfte schließen.BBVA LONDON – Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für BBVA nach Zahlen zum zweiten Quartal von 5,10 auf 4,80 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Sell’ belassen. Der Nettozinsüberschuss sei zwar gestiegen, doch sei der Nettogewinn wegen überraschend hoher Rückstellungen für Immobiliengeschäfte gesunken, schrieb Analyst Jawahar Hingorani in einer Studie vom Dienstag. Bisher habe die Bank für weniger als ein Drittel der Immobilienkredite Rückstellungen gebildet, für die die spanische Regierung dies fordere. Daher habe er die Vorsteuergewinnprognose für 2012 um 68 Prozent reduziert.CELESIO PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Celesio nach einem Treffen mit dem Unternehmenschef Markus Pinger auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 18,50 Euro belassen. Der Markt unterschätze das Kostensenkungspotenzial des Pharmagroßhändlers, schrieb Analyst Andreas Inderst in einer Studie vom Dienstag. Zudem habe Celesio Fortschritte bei der Trennung von Randbereichen und sich unterdurchschnittlich entwickelnden Sparten gemacht. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen dürfte sich im zweiten Quartal deutlich verbessert haben.CELESIO FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Celesio nach einem Interview des Unternehmenschefs Markus Pinger im ‘Handelsblatt’ auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Angesichts der Aussagen des Managers würde ihn eine Erhöhung der Unternehmensprognosen spätestens bis zum dritten Quartal nicht überraschen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag.COMMERZBANK LONDON – Das japanische Analysehaus Nomura hat die Commerzbank nach vorläufigen Zahlen auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 1,50 Euro belassen. Erneut positiv überrascht habe die Bank bei der Kapitalausstattung, schrieb Analyst Omar Keenan in einer Studie vom Dienstag. Sollte die Kernkapitalquote am Ende des zweiten Quartals circa 20 Basispunkte über der durchschnittlichen Marktschätzung gelegen haben, würde das einem Wert von 0,07 Euro je Aktie entsprechen. Auch der operative Gewinn habe die Marktprognose um circa 50 Millionen Euro übertroffen.COMMERZBANK ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Commerzbank nach vorläufigen Zahlen auf ‘Sell’ mit dem Kursziel 1,15 Euro belassen. Der um einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der ukrainischen Bank Forum bereinigte Vorsteuergewinn liege im Rahmen der Erwartung, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Studie vom Dienstag. COMMERZBANK HANNOVER – Die NordLB hat die Einstufung für Commerzbank nach Eckdaten zum zweiten Quartal und dem Verkauf der ukrainischen Bank Forum auf ‘Halten’ mit einem Kursziel von 1,35 Euro belassen. Die Commerzbank vollziehe Schritt für Schritt den Konzernumbau und fokussiere sich auf die Kerngeschäftsfelder sowie den Abbau von Risikoaktiva, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Dienstag. Die Vorabzahlen hätten über den Markterwartungen gelegen. Vorerst bleibe es beim Kursziel von 1,35 Euro.DAIMLER LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat Daimler von ‘Underweight’ auf ‘Equal Weight’ hochgestuft und das Kursziel von 44,00 auf 48,00 Euro angehoben. Die Lücke bei der Kursentwicklung im Vergleich zu BMW könnte sich verringern, schrieb Analystin Kristina Church in einer Studie vom Dienstag. Daimler habe im Auto- und im Lkw-Geschäft noch einen weiten Weg vor sich, um den Spitzenplatz einzunehmen, doch sollten neue Produkte zu Verbesserungen führen. In der Lkw-Sparte hätten sich die Margen bereits verbessert. Die Bewertung der Papiere orientiere sich nun am Sektordurchschnitt.DEUTSCHE BANK HAMBURG – Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Die operativen Erträge in den drei Kernsegmenten seien robust gewesen, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Dienstag. Daher sowie wegen der recht niedrigen Bewertung sei es beim Kaufvotum geblieben.DEUTSCHE BANK FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 33,00 Euro belassen. Der Nettogewinn habe sich mit der Vorankündigung gedeckt, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Dienstag. Die Resultate im Investmentbanking seien wegen einer höher als gedachten Kostenbasis aber überraschend niedrig gewesen.DEUTSCHE BOERSE HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Deutsche Börse nach Zahlen zum zweiten Quartal von 54,00 auf 50,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Der Wachstumstrend bei Clearstream für Global Securities Financing (GSF) dürfte zwar auch weiterhin anhalten, aber insgesamt sei die Handelsaktivität bei dem Börsenbetreiber rückläufig, schrieb Analyst Richard Perrott in einer Studie vom Dienstag. Daher habe er seine Gewinnschätzung für die Geschäftsjahre bis 2014 um etwa 9 Prozent reduziert.DEUTSCHE BOERSE LONDON – Morgan Stanley hat die Aktien der Deutschen Börse nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Equal-weight’ mit einem Kursziel von 54,80 Euro belassen. Angesichts des schwachen Ausblicks sowie der gesenkten Gesamtjahresprognose des Börsenbetreibers habe er seine Gewinnschätzungen reduziert, schrieb Analyst Bruce Hamilton in einer Studie vom Dienstag. Zwar seien die Aktien recht niedrig bewertet, doch angesichts des Risiko/Ertrag-Profils ziehe er die Papiere des Konkurrenten London Stock Exchange vor.DIALOG SEMICONDUCTOR FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach Unternehmensprognosen des Wettbewerbers Cirrus auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 17,50 Euro belassen. Cirrus – das Unternehmen beliefert wie Dialog Semiconductor Apple – habe für das dritte Quartal deutlich bessere Resultate angekündigt als vom Markt erwartet, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Das sei ein Zeichen, dass das neue iPhone und das iPad mini kurz vor der Markteinführung stehen könnten. Dass Dialog nicht einen ähnlich starken Umsatzanstieg prognostiziere, könnte an Unterschieden beim Lagerbestandszyklus liegen. Allerdings könnte seine Schätzung eines 17-prozentigen Erlöswachstums im dritten Quartal zu konservativ sein, fuhr der Experte fort.EADS FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für EADS nach einer Investorenveranstaltung mit dem Finanzchef Harald Wilhelm auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Die Veranstaltung habe seine positive Einschätzung des Luft- und Raumfahrkonzerns untermauert, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Dienstag. Das neue Management scheine stark auf eine Risikoreduzierung beim Produktportfolio sowie die Margensteigerung fokussiert zu sein.FMC LONDON – Morgan Stanley hat FMC vor Zahlen auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Der Dialysespezialist dürfte die Markterwartungen im zweiten Quartal in etwa erreicht haben, schrieb Analyst Michael Jungling in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Die Gesamtjahresprognosen dürften zudem bestätigt werden. Ein weiteres Erstarken des US-Dollars könnte diese jedoch unter Druck setzen.FRESENIUS FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Fresenius SE von 90,00 auf 97,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Angesichts der starken, gut vorhersagbaren Wachstumsdynamik verdiene die günstige Aktie des Medizinkonzerns einen Bewertungsaufschlag, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie vom Dienstag. Er erwarte Anfang August einen weiteren soliden Quartalsbericht und zudem eine zweite Übernahmeofferte für den Klinikbetreiber Rhön-Klinikum .FRESENIUS LONDON – Morgan Stanley hat die Aktien von Fresenius SE vor Zahlen auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 81,00 Euro belassen. Der Gesundheitskonzern dürfte auch im zweiten Quartal von der Knappheit des Narkosemittels Propofol in den USA profitiert haben, schrieb Analyst Michael Jungling in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Das Unternehmen dürfte die Markterwartungen im abgelaufenen Quartal in etwa erfüllt und den Gewinn vor Zinsen und Steuern um 19,6 Prozent auf 756 Millionen Euro gesteigert haben. Das Kursziel sei konservativ.GEA GROUP ESSEN – Die National-Bank hat Gea Group nach Zahlen zum zweiten Quartal von ‘Kaufen’ auf ‘Halten’ abgestuft und das Kursziel von 24,00 auf 22,80 Euro gesenkt. Die Konjunkturabkühlung wirke sich auch auf den Anlagenbauer aus, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Dienstag. So sei der organische Auftragseingang weniger gewachsen als im Vorquartal. Erfreulich sei allerdings die positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung, die von vielen Sparten getragen worden sei. Seine bisherigen, zu optimistischen Gewinnprognosen habe er aber reduziert.GEA GROUP LONDON – Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen zum zweiten Quartal von 24,00 auf 25,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Analyst Jacob Thrane erhöhte in einer Studie vom Dienstag seine Gewinnprognosen für die kommenden zwei Jahre. Der Anlagenbauer habe seine Erwartungen beim Umsatz übertroffen, beim bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern allerdings vor allem wegen höherer Vertriebs- und sonstiger Kosten verfehlt. Trotzt des gesunkenen Auftragseingangs wertete der Experte das Verhältnis von Auftragsbestand zu Umsatz positiv. Dieses liege über eins. Vor diesem Hintergrund dürfte das Unternehmen die eigenen Ziel 2012 problemlos erreichen.HEIDELBERGCEMENT ESSEN – Die National-Bank AG hat die Einstufung für HeidelbergCement nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Kaufen’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Der Baustoffkonzern habe von Absatzsteigerungen, Preiserhöhungen sowie positiven Währungseffekten profitiert und die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Dienstag. Die Preiserhöhungen könnten auch im zweiten Halbjahr zur positiven Ergebniseffekten führen.HEIDELBERGCEMENT DÜSSELDORF – Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für HeidelbergCement nach Zahlen zum zweiten Quartal von 44,00 auf 42,00 (Kurs: 38,235) Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Der Zementkonzern habe erwartungsgemäß von der starken Nachfrage in Nordamerika und Asien profitiert, während sich der europäische Markt im Sog der Eurokrise schwächer entwickelt habe, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Dienstag. Seine Aktienbewertung berücksichtige wegen der zu hohen Markterwartungen einen Abschlag von zehn Prozent.HEIDELBERGCEMENT LONDON – JPMorgan hat die Aktien von HeidelbergCement nach Zahlen auf ‘Overweight’ belassen. Der Betriebsgewinn (EBITDA) des Zementherstellers habe seine Erwartungen im zweiten Quartal wegen der Gewinnmargen in den USA und in Asien leicht übertroffen, schrieb Analyst Michael Morris in einer Studie vom Dienstag. Der leichte Rückgang der Rentabilität in Europa habe dies jedoch etwas eingetrübt. Die Bewertung der Aktie bleibe attraktiv.HEIDELBERGCEMENT FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für HeidelbergCement nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Dank des Geschäfts in Nordamerika und den Schwellenländern habe der Baustoffkonzern die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Dienstag. Positiv sei auch die geringer als gedachte Nettoverschuldung. Insgesamt hätten die Resultate die von ihm erwartete Steigerung der Gewinndynamik bestätigt.HUGO BOSS HAMBURG – Das Analysehaus Warburg Research hat Hugo Boss nach Zahlen von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel von 100,00 auf 92,00 Euro gesenkt. Analyst Jörg Philipp Frey rät in seiner Studie vom Dienstag, die guten Nachrichten zum Verkauf zu nutzen. Die positive Überraschung resultiere alleine aus dem Großhandelsgeschäft mit einem doppelt so hohen Umsatzwachstum wie erwartet. Die Bruttomarge sei im zweiten Quartal allerdings gefallen. Mit dem insgesamt nur bei 4,5 Prozent liegenden Wachstum auf vergleichbarer Fläche im Einzelhandel habe Boss eine der Grundsäulen seiner Kaufempfehlung verloren: die gleiche oder bessere Entwicklung wie im Wettbewerb. Burberry habe besser abgeschnitten. Zudem habe die starke Kursentwicklung den Bewertungsabschlag aufgeholt. Frey senkte zudem seine Gewinnschätzungen.HUGO BOSS HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Hugo Boss nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 105,00 Euro belassen. Das zweite Quartal des Modekonzerns sei stark ausgefallen, habe aber weitere Anzeichen einer Verlangsamung mit sich gebracht, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Dienstag. Das Wachstum auf vergleichbarer Fläche sei von einer negativen Entwicklung in Asien beeinträchtigt worden, während die Geschäfte in den USA und Europa solide verlaufen seien. Die konkretisierte Prognose liege beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Rahmen ihrer Schätzung, aber leicht unterhalb dessen, was am Markt erwartet worden sei.INFINEON ESSEN – Die National-Bank AG hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Halten’ mit einem Kursziel von 6,00 Euro belassen. Nach der Gewinnwarnung vor Monatsfrist seien die Resultate nicht so schlecht ausgefallen wie befürchtet, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Dienstag. Der Geschäftsausblick dürfte unverändert sein. Daher gebe es keinen Grund, die Schätzungen zu ändern.INFINEON LONDON – Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal von 5,00 auf 5,80 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Sell’ belassen. Er habe die Gewinnerwartungen je Aktie weitgehend unverändert belassen, aber die Investitionsprognosen angesichts einer entsprechenden Senkung durch den Chiphersteller reduziert, schrieb Analyst James Crawshaw in einer Studie vom Dienstag. Wegen Wechselkurseffekten sei der Umsatz im abgelaufenen Quartal höher gewesen als jüngst bei der Gewinnwarnung angekündigt.INFINEON LONDON – JPMorgan hat die Aktien von Infineon nach endgültigen Zahlen auf ‘Neutral’ belassen. Die Ergebnisse des Halbleiterherstellers seien besser als der zuvor noch gesenkte Quartalsausblick ausgefallen, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Dienstag. Auch seine und die Markterwartungen seien übertroffen worden, was vor allem dem Geschäftsbereich Industrial Power Control (IPC) und dem Chipkartengeschäft zu verdanken sei. INFINEON FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 6,00 Euro belassen. Die Resultate und der Ausblick auf das Gesamtjahr hätten die Erwartungen fast erfüllt, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Das kommende Geschäftsjahr erscheine allerdings herausfordernd. Gegenwärtig seien die Aktien nicht attraktiv bewertet, da die Margen niedrig bleiben dürften.KLÖCKNER & CO ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat Klöckner & Co von ‘Sell’ auf ‘Neutral’ hochgestuft, das Kursziel aber von 7,60 auf 6,90 Euro gesenkt. Das Geschäftsumfeld bliebe strukturell schwierig, doch seien die möglicherweise schwächere Gewinne und ein langfristiger Margenrückgang nach dem jüngsten Kursrutsch eingepreist, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Studie vom Dienstag. Zudem könnte der Stahlhändler angesichts der Aufwertung des US-Dollar wieder zu einem Übernahmeziel werden.MAN HANNOVER – Die NordLB hat das Kursziel für die Aktien von MAN nach Zahlen von 75,00 auf 69,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Verkaufen’ belassen. Die schlechten Ergebnisse des Lastwagenbauers seien nach den zuletzt überwiegend negativen Nachrichten aus der Branche nicht mehr überraschend gekommen, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Dienstag. Allerdings liege die Gewinnmarge des Konzerns im Nutzfahrzeuggeschäft deutlich unter der Marge der wichtigsten Konkurrenten wie Daimler , Volvo und Scania .METRO FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 23,50 Euro belassen. Die Bestätigung der Gewinnprognose vor Zinsen und Steuern durch den Handelskonzern sorge am Markt für Erleichterung, da viele Anleger vermutlich mit einer Gewinnwarnung gerechnet hätten, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag. Es sei eine gute Nachricht, dass Metro zuversichtlich hinsichtlich der positiven Effekte der Preissenkungen im Deutschland-Geschäft von Media-Saturn sei.MTU PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für MTU nach Halbjahreszahlen auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Der Triebwerksproduzent habe die Markterwartungen etwas übertroffen, schrieb Analyst Olivier Brochet in einer Studie vom Dienstag. Der Experte hob die Gewinnschätzungen für 2012 bis 2014 leicht an, um einen größeren Anteil beim Bau der V2500-Triebwerke und günstigere Wechselkurse zu reflektieren.PSI FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für PSI nach Zahlen von 23,00 auf 21,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Das Softwareunternehmen habe ein solides zweites Quartal hingelegt, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Dienstag. Auch die Gewinnaussichten sähen weiterhin gut aus und die Aktie sei günstig bewertet. Allerdings sei der operative Gewinn (EBIT) im Energiemanagement-Geschäft deutlich zurückgegangen, weshalb er seine Gewinnschätzungen je Aktie (EPS) sowie das Ziel nach unten revidiert habe.SGL GROUP DÜSSELDORF – Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für SGL nach einer Gewinnwarnung von 28,50 auf 26,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Verkaufen’ belassen. Der Rotorenblatthersteller Rotec bleibe das Sorgenkind des Konzerns, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Dienstag. Der Experte reduzierte angesichts der Warnung seine Gewinnschätzungen für 2012.SGL GROUP ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für SGL Carbon nach einer Gewinnwarnung auf ‘Sell’ mit einem Kursziel von 29,00 Euro belassen. Die Warnung sei von der Entwicklung der Carbonfaser-Sparte Carbon Fibers & Composites ausgelöst worden, die mit einem schwierigen Geschäftsumfeld konfrontiert sei, schrieb Analyst Sebastian Ubert in einer Studie vom Dienstag. SGL GROUP FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für SGL Carbon nach einer Gewinnwarnung auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 27,50 Euro belassen. Das Unternehmen leide neben der allgemein schwachen Nachfrage nach industriellen Kohlenstofffasern unter einer Produktionsstilllegung bei einem Kunden aus der Windkraftindustrie, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Dienstag. Anleger sollten sich zurückhalten, da auch die Ziele für 2013 zunehmend ambitioniert erscheinen dürften. Angesichts der Spekulationen über die Ziele der Ankeraktionäre sollte die negative Kursreaktion allerdings begrenzt sein.SGL GROUP ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für SGL Carbon nach einer Gewinnwarnung auf ‘Sell’ mit einem Kursziel von 29,00 Euro belassen. Die Warnung sei von der Entwicklung der Carbonfaser-Sparte CFC ausgelöst worden, die mit einem schwierigen Geschäftsumfeld konfrontiert sei, schrieb Analyst Sebastian Ubert in einer Studie vom Dienstag. Der vom Unternehmen nun für 2012 erwartete Gewinn vor Zinsen und Steuern liege rund elf Prozent unter der durchschnittlichen Marktschätzung. Nach der zuletzt guten Kursentwicklung sei es Zeit für Gewinnmitnahmen.SIEMENS LONDON – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Siemens nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal von 86,90 auf 83,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Der Industriekonzern habe erneut ein enttäuschendes Quartal hinter sich, schrieb Analystin Daniela Costa in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Sie habe ihre Gewinnschätzungen unter anderem an die schwächer als gedachte Barmittelgenerierung angepasst. Angesichts der vergleichsweise schwächeren Barrenditen sei die Bewertung der Papiere unter dem Sektordurchschnitt angemessen.TAKKT FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Takkt nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Die zugrundeliegende Geschäftsdynamik lasse bei dem Geschäftsausstattungs-Versandhändler nach, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Dienstag. Die Bewertung der Papiere relativ zu den Fundamentaldaten dürfte sich erst nach dem Erreichen des Konjunkturtiefs verbessern. Daher bleibe er in Wartestellung.TUI FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Tui nach dem angekündigten Rücktritt des Vorstandschefs Michael Frenzel nach der Hauptversammlung im kommenden Jahr auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 7,50 Euro belassen. Er habe mit einem vorzeitigen Rücktritt gerechnet, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Dienstag. Nun herrsche Klarheit hinsichtlich dieser Personalie. Eine mögliche Sorge sei allerdings die Tatsache, dass der designierte Nachfolger von Frenzel, Friedrich Joussen, nicht aus der Touristikbranche komme. Das könnte am Markt angesichts der strukturellen Herausforderungen für den Sektor für eine gewisse Skepsis sorgen.UBS LONDON – Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für UBS nach Zahlen von 15,00 auf 14,00 Franken gesenkt und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Sowohl beim Vorsteuergewinn als auch bei den Erträgen im zweiten Quartal habe die Schweizer Großbank die Markterwartungen verfehlt, schrieb Analyst Frank Braden in einer Studie vom Dienstag. Er habe wegen der schwachen Zahlen, die Umstrukturierungseffekte und ein herausforderndes Marktumfeld widergespiegelt hätten, seine Schätzungen für das Aktienergebnis der Jahre 2012 bis 2014 um 6 bis 26 Prozent gekürzt.UBS FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für UBS nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 13,00 Franken belassen. In erster Linie wegen eines Vorsteuerverlustes in der Investmentbank habe der Überschuss die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Dienstag.WIRECARD HAMBURG – Die Berenberg Bank hat die Aktie von Wirecard nach vorläufigen Eckzahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 17,90 Euro belassen. Die Resultate des Anbieters von elektronischen Zahlungsverkehrslösungen seien im Rahmen seiner Schätzungen ausgefallen, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Dienstag. Wie erwartet habe das Unternehmen den Ausblick für das Gesamtjahr 2012 bestätigt. Trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage, dürfte sich das Unternehmen strukturell auch weiterhin auf einem Wachstumskurs befinden.WIRECARD FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Wirecard nach Eckdaten zum zweiten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Der Umsatz sowie der Gewinn vor Zinsen und Steuern des Zahlungsabwicklers hätten die Erwartungen weitgehend erfüllt, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag./he
ROUNDUP: Erstes großes Reformpaket von Hollande passiert Parlament
PARIS (dpa-AFX) – Das französische Parlament hat am Dienstagabend das erste große Reformpaket der linken Regierung von François Hollande verabschiedet. Die im Zuge eines Nachtragshaushalts beschlossenen Maßnahmen sehen im Kampf gegen das hohe Defizit erhebliche Steuererhöhungen für Spitzenverdiener und Großunternehmen vor. Allein eine Sonderabgabe zur Vermögenssteuer soll bis Jahresende 2,3 Milliarden Euro einbringen. Insgesamt wird mit Mehreinnahmen in Höhe von 7,2 Milliarden Euro gerechnet. Mit dem Nachtragshaushalt will Hollande seine Sparziele erreichen. Der erste sozialistische Staatschef seit 1995 hat im Wahlkampf versprochen, dass Frankreich 2013 wieder die EU-Regel zum Haushaltsdefizit einhalten wird. Dafür darf der Fehlbetrag nicht mehr als drei Prozent der Wirtschaftsleistung betragen. Im vergangenen Jahr lag er bei 5,2 Prozent. Mit dem Reformpaket wendet sich Frankreichs linke Regierung zugleich demonstrativ von der Politik der konservativen Vorgänger ab. Zusammen mit den Abgabenerhöhungen läutete die neue linke Mehrheit das Aus für etliche Projekte des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy ein. Unter anderem kippte sie die Steuerbefreiung von Überstunden und die sogenannte soziale Mehrwertsteuer. Letztere sollte eigentlich im Oktober eingeführt werden, um Unternehmen von Sozialabgaben entlasten zu können. Die schon unter Sarkozy beschlosse Finanztransaktionssteuer wurde verschärft. Sie soll an diesem Mittwoch in Kraft treten und bis Jahresende einen dreistelligen Millionenbetrag einbringen. Die konservative Partei UMP kritisierte die Reformen als wirtschaftsfeindlich und schädlich für den Standort. Frankreich werde gegenüber Ländern wie Deutschland weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, hieß es zur Verabschiedung des Nachtragshaushalts aus den Reihen der größten Oppositionspartei. Die UMP fordert wesentlich stärkere Sparanstrengungen. Von den bis zu zehn Milliarden, die im Haushalt fehlen, sollen lediglich 1,5 Milliarden durch Ausgabenkürzungen zustande kommen. Mit dem Reformpaket verabschieden sich die französische Regierung und das aus Nationalversammlung und Senat bestehende Parlament in die Ferien. Die erste Kabinettssitzung nach der Sommerpause ist für den 22. August angesetzt./aha/DP/he

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