NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Börsen haben am Dienstag dank guter Nachrichten vom Immobilienmarkt fester geschlossen. Der Dow Jones Industrial gewann 0,26 Prozent auf 12.534,67 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich ins Minus gerutscht war. Die Gewinner im Dow wurden dabei von Öl- und Finanztiteln angeführt. Der breiter gefasste S&P 500 kletterte um 0,48 Prozent auf 1.319,99 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite stieg um 0,63 Prozent auf 2.854,06 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 0,64 Prozent auf 2.549,84 Punkte vor. Positiv aufgenommen wurden Händlern zufolge Signale einer Erholung am US-Häusermarkt: Im April legten die Hauspreise deutlich stärker als erwartet zu. Die gute Nachricht sei, dass von der Haus- und Wohnungsbaubranche kein Gegenwind für die Konjunktur drohe, sagte Hank Smith, Manager beim Vermögensverwalter Haverford Trust. Dagegen sorgten andere Wirtschaftsdaten wie das unerwartet deutlich eingetrübte Verbrauchervertrauen im Juni zwischenzeitlich für Ernüchterung. Vor dem am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel zeigten sich Marktteilnehmer skeptisch hinsichtlich substanzieller Fortschritte bei der Lösung der europäischen Schuldenkrise. In diesem Zusammenhang habe auch die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel den Markt belastet, dass es in der europäischen Schuldenkrise keine gemeinsame Haftung geben werde, ‘solange ich lebe’./edh/ck
Archive for June 26th, 2012
Aktien New York Schluss: Fester – Erholung am Immobilienmarkt (26. Juni 2012, 22:17 Uhr)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Fester – Erholung am Immobilienmarkt (26. Juni 2012, 22:30 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Börsen haben am Dienstag dank guter Nachrichten vom Immobilienmarkt fester geschlossen. Der Dow Jones Industrial gewann 0,26 Prozent auf 12.534,67 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich ins Minus gerutscht war. Die Gewinner im Dow wurden dabei von Öl- und Finanztiteln angeführt. Der breiter gefasste S&P 500 kletterte um 0,48 Prozent auf 1.319,99 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite stieg um 0,63 Prozent auf 2.854,06 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 0,64 Prozent auf 2.549,84 Punkte vor. Positiv aufgenommen wurden Händlern zufolge Signale einer Erholung am US-Häusermarkt: Im April legten die Hauspreise deutlich stärker als erwartet zu. Die gute Nachricht sei, dass von der Haus- und Wohnungsbaubranche kein Gegenwind für die Konjunktur drohe, sagte Hank Smith, Manager beim Vermögensverwalter Haverford Trust.CHEVRON TOP – KRAFT FOODS FLOP Dagegen sorgten andere Wirtschaftsdaten wie das unerwartet deutlich eingetrübte Verbrauchervertrauen im Juni zwischenzeitlich für Ernüchterung. Vor dem am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel zeigten sich Marktteilnehmer skeptisch hinsichtlich substanzieller Fortschritte bei der Lösung der europäischen Schuldenkrise. In diesem Zusammenhang habe auch die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel den Markt belastet, dass es in der europäischen Schuldenkrise keine gemeinsame Haftung geben werde, ‘solange ich lebe’. In starker Verfassung zeigten sich die konjunktursensiblen Ölwerte im Dow. So kletterten Chevron an der Dow-Spitze um 1,88 Prozent, gefolgt von ExxonMobil , die um 1,43 Prozent zulegten. JPMorgan gewannen 1,10 Prozent, nachdem die Analysten von Goldman Sachs die Aktie der US-Großbank zum Kauf empfohlen und in die Auswahlliste ‘Americas conviction list’ aufgenommen hatten. Am Ende des Leitindex standen Kraft Foods mit einem Minus von 2,23 Prozent.NEWS CORP ERWÄGT AUFSPALTUNG Die Aktien von News Corp profitierten von Überlegungen über eine mögliche Aufspaltung und stiegen um mehr als acht Prozent. Für Rupert Murdoch wäre eine Teilung seines Medienimperiums in einen Verlag und ein Film- und TV-Unternehmen denkbar, teilte das Unternehmen mit, äußerte sich aber nicht zu Einzelheiten. Aufschläge von 3,38 Prozent gab es bei den Papieren von Seagate Technology . Nach Angaben der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P), die auch als Indexanbieter auftritt, soll der Festplatten-Hersteller den Energiekonzern Progress Energy im breit gefassten Aktienindex S&P 500 ersetzen. Die Papiere der Apollo Group verteuerten sich um mehr als zehn Prozent, nachdem das Bildungsunternehmen seinen Gewinnausblick angehoben hatte. Die Papiere von Best Buy stiegen um 4,65 Prozent nach einem Bericht des ‘Wall Street Journal’, wonach Unternehmensgründer Richard Schulze erwägt, die umlaufenden Aktien aufzukaufen und den Elektronikhändler von der Börse zu nehmen./edh/ck
ROUNDUP/’FAZ’: Bau von Peugeots und Citroëns bei Opel möglich (26. Juni 2012, 23:19 Uhr)
RÜSSELSHEIM/FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) – Die Zusammenarbeit von Opel mit dem französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroën könnte einem Zeitungsbericht zufolge noch weiter gehen als bisher angenommen. Nach Informationen der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ (Mittwoch) gibt es Überlegungen, zwei Mittelklasse-Limousinen im hessischen Opel-Stammwerk in Rüsselsheim bauen zu lassen. Dabei solle es sich um den Peugeot 508 und den Citroën C5 handeln. Opel wies dies als Spekulation zurück. Der Bereich Fertigung sei derzeit nicht Gegenstand des Allianz-Abkommens zwischen der Opel-Mutter General Motors (GM) und PSA. Bei den Gesprächen gehe es um die Bereiche Logistik, Einkauf und Engineering. Die ‘FAZ’ berichtete, eine endgültige Entscheidung werde erst im Oktober erwartet. Die Absatzkrise auf dem europäischen Markt zwinge die beiden Hersteller, denen dieses Jahr Milliardenverluste bevorstehen, schneller und enger als geplant zusammenarbeiten, schreibt das Blatt. Laut der Zeitung ist der Plan zur engeren Zusammenarbeit vor der Opel-Aufsichtsratssitzung am Donnerstag aus Kreisen hochrangiger Gewerkschafter zu hören. ‘Es gibt ein solches Szenario, über das derzeit ernsthaft mit den Franzosen verhandelt wird’, sagte Armin Schild, der Vorsitzende des IG-Metall-Bezirks Mitte, der Zeitung. Die Produktion der französischen Limousinen bei Opel wäre schon von 2016 an möglich, berichtet die ‘FAZ’ unter berufung auf Gewerkschafter. Das zusätzliche Produktionsvolumen für Rüsselsheim, das bei 130 000 Autos läge, würde dort den allgemein für die Opel-Werke angestrebten Dreischichtbetrieb ermöglichen. In Rüsselsheim läuft derzeit schon die Mittelklasse-Limousine Opel Insignia als wichtigstes Modell vom Band. Zuletzt hatte das Opel-Werk in Rüsselsheim die Botschaft erreicht, dass die Produktion des wichtigen Kompaktwagenmodells Astra aus Rüsselsheim abgezogen wird. Opel dementierte Informationen der ‘FAZ’, wonach mit Abfindungsprogrammen am Standort Rüsselsheim 1500 Stellen abgebaut werden sollen. ‘Opel bietet vereinzelt freiwillige Abfindungsprogramme in einzelnen Unternehmensbereichen. Die Maßnahme umfasst in Rüsselsheim nach aktueller Planung eine zweistellige Zahl an Mitarbeitern’, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Opel-Personalvorstand Holger Kimmes erklärte: ‘Wir stellen im Gegenzug an strategisch wichtigen Stellen neue Mitarbeiter ein. Damit optimieren wir unsere Organisationsstruktur und erhöhen unsere Wettbewerbsfähigkeit.’ Opel hat derzeit knapp 21 000 Mitarbeiter in Deutschland./jpe/DP/ck
‘FAZ’: Portugals Reformen zeigen nach neuen Berechnungen Wirkung (26. Juni 2012, 22:02 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Portugal zeigt als europäisches Krisenland laut einem Zeitungsbericht, dass sich Reformen lohnen. Die Kreditfähigkeit des Landes steige nach Berechnungen des Centrums für Europäische Politik (CEP) in Freiburg, berichtet die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ (‘FAZ’; Mittwochsausgabe) und beruft sich auf eine ihr vorab vorliegende Studie. Von 2015 an könne das Land demnach wieder ohne Hilfsgeld auskommen und zum Reformvorbild werden. Für die weiteren Krisenländer Griechenland, Italien und Spanien sieht die CEP-Studie die Aussichten dagegen als dürftig an. Die CEP-Ökonomen Lüder Gerken und Matthias Kulle haben in der Studie die Kreditfähigkeit der vier südeuropäischen Ländern mit einem Schuldenindex berechnet. Der CEP-Default-Index stellt dar, inwiefern ein Land die Auslandsschulden zurückzahlen kann. Für Portugal ist er zwar negativ, hat sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr gebessert. ‘Es gibt substantielle Beweise, dass die Reformpolitik in Portugal wirkt’, sagte Gerken laut Studie. Vor dem Treffen der europäischen Regierungschefs am Donnerstag appelliert er an die Politiker, den harten Pfad der Reformen weiter zu gehen. Die Staats- und Regierungschefs sollten nicht einknicken und die Schulden vergemeinschaften. Südeuropa dürfe Reformanstrengungen nicht aufgeben. Spanien und Italien sollten den Weg von Portugal einschlagen. In Italien ist der Schuldenindex im dritten Jahr nacheinander negativ. ‘Die Zukunft der Eurozone hängt von der Reformbereitschaft in Italien ab, da das Land aufgrund seiner Größe die Leidensfähigkeit der Hilfsprogramme sprengen würde’, heiße es in der Studie. Griechenlands Kreditfähigkeit hat 2011 eine negativen Rekord erreicht. Aufgrund der mangelnden Reformbereitschaft werde sich Griechenland ‘ohne ein institutionalisiertes System von Transferzahlungen, das einen permanenten Staatenfinanzausgleich ermöglicht, nicht als Mitglied der Eurozone halten lassen’, schreiben die Autoren. Der Schuldenindex für Spanien war 2011 noch leicht positiv, aber er geht zurück. Zahlreiche Reformen habe das Land eingeleitet, um wettbewerbsfähiger zu werden. Die Herausforderungen seien jedoch enorm. Das Land müsse die Wirtschaft vom Bausektor hin zu handelbaren Gütern neu ausrichten. Das brauche Zeit. Der Schuldenindex des CEP besteht aus dem gesamtwirtschaftlichen Finanzierungssaldo, dem Auslandskreditbedarf, und aus dem Niveau der kapazitätssteigernden Investitionen. Der Gedanke dahinter: Ein Land, das Kapital aus dem Ausland importiert, sollte mit diesem die Produktionskapazitäten erhöhen, um mit den Erträgen die Auslandsschulden begleichen zu können. Fällt der CEP-Default-Index unter Null, übersteigen die Nettokapitalimporte die kapazitätssteigernden Investitionen./ck
ROUNDUP: Commerzbank wickelt gewerbliche Immobilien- und Schiffsfinanzierung ab (26. Juni 2012, 21:59 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Commerzbank verschärft angesichts der anhaltenden Schuldenkrise und der sich eintrübenden Wirtschaftsaussichten ihren Konzernumbau. Das Institut kündigte am Dienstagabend in Frankfurt an, das Geschäft der Krisentochter Eurohypo ebenso wie die Schiffsfinanzierung komplett abzubauen. Zudem überprüft die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank sämtliche Geschäftsbereiche. Die Ergebnisse sollen im Herbst vorliegen. Davon betroffen ist auch der Vorstand, in dem die Zuständigkeiten neu sortiert werden. Erst vor drei Monaten hatte die Commerzbank angekündigt, einen Teil der gewerblichen Immobilienfinanzierung der Eurohypo mit dem Schiffsgeschäft zusammenschließen und in die Kernbank integrieren zu wollen. Daraus wird nun nichts. Eine Kehrtwende sei das aber nicht, sondern eine Beschleunigung des bisherigen Kurses, erklärte Bankchef Martin Blessing. Die Verschlechterung der Lage an den Finanzmärkten sowie die künftig strengeren Kapitalanforderungen für Banken (‘Basel III’) machten die Geschäftsfelder nicht mehr attraktiv für die Commerzbank. ZYKLISCHES GESCHÄFT PASST NICHT MEHR ‘Wir müssen die Risiken konsequent reduzieren und uns auf das Geschäft konzentrieren, das nachhaltig profitabel ist’, erklärte Blessing. In dieses Geschäftsmodell passt das zyklische Geschäft mit Schiffen und gewerblichen Immobilien nicht mehr. Von dem Abbau nicht betroffen ist die Immobilienfinanzierung für Privat- und Firmenkunden. Die EU hatte die Commerzbank Ende März dazu verpflichtet, den Staats- und Immobilienfinanzierer Eurohypo weitgehend abzuwickeln, lediglich einen Teil der gewerblichen Immobilienfinanzierung hätte die Bank behalten dürfen. Ursprünglich hatte die EU im Gegenzug für in der Finanzkrise erhaltene Staatshilfen den Verkauf der verlustreichen Tochter verlangt. Als sich dies aber als unrealistisch erwies, weil es keine Interessenten gab, erlaubte die Kommission die Abwicklung. Für den Abbau von Personal stellte die Bank im ersten Quartal 34 Millionen Euro zurück. Dass noch weitere Belastungen kommen können, schloss das Unternehmen damals nicht aus.NEUE PROGNOSE IM AUGUST Die Bank kündigte eine Aktualisierung ihrer bisherigen Einschätzung zum Geschäftsverlauf in diesem Jahr für den 9. August an, wenn sie ihre Halbjahreszahlen vorlegt. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen traute sich der Vorstand bislang ohnehin keine konkrete Aussage zu. Das Kerngeschäft mit Privatkunden, Mittelstandsbank, Osteuropageschäft und Investmentbanking solle zumindest ein ‘solides’ operatives Ergebnis erzielen, hieß es bislang. Herausgerechnet sind dabei die verlustreiche Abwicklungssparte und die Restrukturierungseinheit, in die nach der Finanzkrise die Giftpapiere abgeschoben wurden. Die Kernbank erzielte von Januar bis Ende März ein operatives Ergebnis von 845 Millionen Euro – nach 1,2 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Die Schiffsfinanzierung und die komplette Eurohypo sollen nun bis August in das Abbausegement übertragen werden. Die Eurohypo wird dabei künftig als ‘Hypothekenbank Frankfurt AG’ firmieren. Damit kommt die Commerzbank einer Auflage der EU nach, wonach die der bisherige Name aus dem Markt verschwinden muss. Der Anlagemanager CommerzReal soll künftig in das Privatkundesegement integriert werden. KEINE FRIST Eine Frist setzte sich die Commerzbank für den Abwicklung der Sparten nicht. Dies solle über die Zeit geschehen. Möglich sind ein Verkauf des Kreditportfolios oder das Halten der Kredite bis zur jeweiligen Fälligkeit. Zuletzt hatte die Bank in den USA Kredite der Eurohypo mit einem mäßigen Abschlag vom Nominalwert verkaufen können./enl/ck
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 26.06.2012 (26. Juni 2012, 21:35 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 26.06.2012AIR BERLIN PLC DÜSSELDORF – Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Air Berlin mit ‘Verkaufen’ und einem Kursziel von 1,40 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Billigflieger bewege sich in einem herausfordernden Umfeld, schrieb Analyst Sebastian Hein in einer Studie vom Dienstag. Gekennzeichnet sei dieses durch die schwächelnde Nachfrage in Europa und der Belastung durch den im Jahresmittel weiterhin hohen Ölpreis. Unter diesen Umständen dürften in 2012 nur die am besten aufgestellten Fluggesellschaften profitabel bleiben. Air Berlin zähle er nicht zu dieser Gruppe.AIXTRON ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Aixtron von 14,50 auf 12,00 (Kurs: 10,570) Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Eine Erholung bei den Aufträgen für den auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierten Maschinenbauer im zweiten Halbjahr sei nun doch weniger wahrscheinlich geworden, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Branchenstudie vom Dienstag. Das zeigten die jüngsten Marktüberprüfungen der Schweizer Großbank. Entsprechend habe er seine Prognosen für 2013 gesenkt.BANCO SANTANDER SA LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Banco Santander von 6,50 auf 6,20 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Nach den von ihm durchgeführten Berechnungen dürften die 14 betrachteten spanischen Banken etwa 87 Milliarden Euro benötigen, um eine durchschnittliche Kernkapitalquote von mindestens 9,5 Prozent zu erreichen, schrieb Analyst Jaime Becerril in einer Branchenstudie vom Dienstag. Noch seien die Risiken zu hoch, um kurzfristig in spanische Bankwerte zu investieren. Lediglich für die Aktien der Großbank Santander laute das relative Votum ‘Overweight’.BAYER AG ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Bayer nach negativen Nachrichten zu einem Konkurrenzprodukt auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 57,00 Euro belassen. Es dürfte der Marktdurchdringung von Bayers Gerinnungshemmer Xarelto helfen, dass die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA von den US-Pharmakonzernen Bristol-Myers Squibb und Pfizer zusätzliche Informationen zum Einsatz des Medikaments Eliquis zur Verhinderung von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern angefordert habe, schrieb Analyst Andrew Whitney in einer Studie vom Dienstag. Eliquis dürfte eine harte Konkurrenz für Xarelto werden, so dass jeder zeitliche Vorsprung für den Leverkusener Konzern von Vorteil sei.BMW LONDON – Die US-Bank Citigroup hat BMW von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 75,00 auf 60,00 Euro gesenkt. Selbst ein ‘Auto-Champion’ wie BMW stehe inzwischen im globalen Markt vor größeren Herausforderungen, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Studie vom Dienstag. Der Modellzykus der Bayern habe den Zenit erreicht. Der Experte kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie bis 2014 deutlich und liegt damit nun um bis zu 20 Prozent unter den Markterwartungen. Auf kurze Sicht könnten auch die Schwellenländer die BMW-Aktie nicht beflügeln. So werde der chinesische Automarkt derzeit mit einer abgebremsten Entwicklung in allen Bereichen konfrontiert, die Bestände stiegen. Der Analyst mutmaßt, dass die Margen in China ihren Höhenpunkt erreicht haben könnten.DAIMLER AG LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Daimler von 42,00 auf 44,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Underweight’ belassen. Trotz aller Dementis halte sie eine Gewinnwarnung des Autobauers für wahrscheinlich, schrieb Analystin Kristina Church in einer Studie vom Dienstag. Mit dieser Meinung sei sie am Markt auch nicht alleine. Der Schritt wäre ihrer Meinung nach eine Basis für eine bessere Einschätzung der Aktie. Das Management sollte den Fokus wieder stärker auf die Kosten anstatt auf das Umsatzwachstum legen. Auch das wäre positiv für die Papiere.DEUTSCHE TELEKOM AG HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 9,60 Euro belassen. Die relativ sichere Dividende der Deutschen Telekom sei noch immer ein Plus, schrieb Analyst Paul Marsch in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Nachrichtenlage dürfte aber durchwachsen bleiben.DEUTSCHE TELEKOM AG ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Deutsche Telekom mit Blick auf Nachrichten zu T-Mobile USA auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 8,70 Euro belassen. Die Übereinkunft der US-Tochter und des US-Konkurrenten Verizon Wireless über den Kauf und Tausch von Mobilfunk-Frequenzlizenzen sei leicht positiv für den Bonner Telekommunikationskonzern, schrieb Analyst Andy Parnis in einer Studie vom Dienstag.DEUTSCHE TELEKOM AG LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach dem angekündigten Tausch von Funkfrequenzen mit Verizon Wireless auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Er gehe davon aus, dass die Telekom im Zuge dessen etwa 100 bis 200 Millionen US-Dollar an den US-Wettbewerber zahlen muss, schrieb Analyst Jonathan Dann in einer Studie vom Dienstag. Überschüssige Frequenzen in einigen Gebieten würden tendenziell in Regionen mit schwacher Abdeckung transferiert. Insgesamt verbessere die Tochter T-Mobile USA damit ihre Position vor dem Start des 4G-Netzes im Jahr 2013. Ein ganz großer Schritt sei dies aber nicht.E.ON AG LONDON – Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Eon von ‘Neutral’ auf ‘Buy’ hochgestuft, das Kursziel aber auf 18,00 Euro belassen. Das Risiko durch fallende Rohstoff- und Strompreise sei durch die zuletzt schwache Kursentwicklung der Aktien mehr als abgedeckt, schrieb Analyst Christopher Kuplent in einer Studie vom Dienstag. Das regulatorische Gewinnrisiko bei Eon und Konkurrent RWE sei zu vernachlässigen und in Zeiten der Schuldenkrise in der Eurozone sei wegen des breit aufgestellten deutschen Marktes sogar ein Bewertungsaufschlag gerechtfertigt. All dies mache die Titel der beiden Versorger attraktiver. Eon sei aber gegenüber RWE vorzuziehen.GEA GROUP PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Gea Group von 28,00 auf 26,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Outperform’ belassen. Kurzfristig nähmen die Risiken im europäischen Investitionsgütersektor zu, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Aussichten seien eher ungewiss und hingen vor allem von den erforderlichen politischen Antworten auf die wirtschaftlich schwierige Situation in Europa ab. Der Experte kürzte seine Sektorschätzung für den Gewinn je Aktie für 2013 um durchschnittlich vier Prozent. Auf Zwölfsmonatssicht zähle Gea aber zu seinen bevorzugten Werten.HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG LONDON – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Hannover Rück nach der European Financials Conference des Instituts von 47,00 auf 51,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Das neue Ziel gehe zurück auf erhöhte Gewinnschätzungen und ein gestiegenes Kurs-Gewinn-Verhältnis im Nichtleben-Bereich, schrieb Analyst Colin Simpson in einer Branchenstudie vom Dienstag.HENKEL VORZUEGE LONDON – Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Henkel nach Quartalszahlen des US-Wettbewerbers H.B. Fuller auf ‘Underweight’ belassen. Die Preisentwicklung bei Klebstoffen sei ein gutes Zeichen für Henkel, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Allerdings signalisiere der Rückgang der Nachfrage durchaus Risiken für das zweite Halbjahr.HUGO BOSS STAEMME LONDON – Die US-Investmentbank GoldmanSachs hat die Einstufung für Hugo Boss nach der Umwandlung sämtlicher Vorzugs- in Stammaktien auf ‘Buy’ bei einem Kursziel von 123,90 Euro belassen. Am Anlagehintergrund für die Papiere des Modeunternehmens habe sich nach der Aktienumwandlung nichts geändert, schrieb Analyst William Hutchings in einer Studie vom Dienstag. Hugo Boss sei gut positioniert, um von der weltweit anziehenden Nachfrage nach Luxusmarken vor allem in den Wachstumsmärkten zu profitieren.INFINEON TECHNOLOGIES AG ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Infineon von 8,50 auf 8,20 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Im zweiten Quartal dürften die meisten Halbleiterunternehmen die Gewinnerwartungen zwar noch erfüllen, für das dritte Jahresviertel sehe er aber einige Risiken, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Branchenstudie vom Dienstag. Auch wegen der jüngst nach unten revidierten Konjunkturprognosen der UBS-Volkswirte habe er seine Gewinnschätzungen reduziert. Im Halbleitersektor blieben die Aktien von Chipindustrie-Ausrüstern wie ASML relativ sichere ‘Häfen’.LUFTHANSA AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa angesichts einer zunehmenden Dynamik in der Diskussion über die deutsche Luftverkehrssteuer auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen. Experten zufolge habe die Steuer den deutschen Markt zwei Millionen Passagiere gekostet, was auf ihn einen konservativen Eindruck mache, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Dienstag. Eine Rücknahme der Steuer werde weiterhin für politischen Zündstoff sorgen. Die Lufthansa würde von einer Rücknahme der Steuer profitieren.METRO AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Er halte das Szenario einer Entkonsolidierung der Elektronik-Fachmarktkette Media-Saturn für möglich, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag. Dies bringe aber nur wenige Kursrisiken mit sich.MICROSOFT CORP FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Microsoft nach dem Zukauf des Betreibers unternehmensinterne sozialer Netzwerke Yammer auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 35,00 US-Dollar belassen. Er glaube an den strategischen Sinn dieses Zukaufs, sei aber vorsichtig wegen der von ihm erwarteten Hürden bei der Integration, schrieb Analyst Tom Ernst in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Der US-Softwaregigant selbst gehe davon aus, dass sich die Kombination mit anderen Produkten und der Einsatz der Vertriebskraft des Konzerns auszahlen werden.MUNICH RE FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Munich Re auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 110,00 Euro belassen. Er begrüße die Expansionspläne der Erstversicherungstochter Ergo, auch wenn deren internationales Geschäft weiterhin wenig zum Gewinn des Münchener Rückversicherers beitragen dürfte, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Die Wachstumsraten im Ausland seien höher als auf dem heimischen Markt und Ergo hinke international Konkurrenten wie der Allianz oder Talanx hinterher. Allerdings ziehe er Hannover Rück im Vergleich zu Munich Re vor, da die Niedersachsen fast keine Staatsanleihen aus den europäischen Peripherieländern (PIIGS-Staten) hielten.PORSCHE SE FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Porsche auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Die Hauptversammlung der Porsche Holding sei ohne größere Überraschungen verlaufen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Dienstag. Die knappe Mehrheit am Sportwagenbauer Porsche AG werde wahrscheinlich bald an VW verkauft. Einer Erlösverwendung für Investitionen stünden aber die Kosten für Rechtsstreitigkeiten im Wege. Er schätze diese auf drei Milliarden Euro, was unter den im Kurs eingepreisten 5 Milliarden liege und somit für deutliches Kurspotenzial spreche. Für Anleger biete sich so die Möglichkeit, mit einem Rabatt in VW zu investieren.QIAGEN NV FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Qiagen nach der Vorstellung einer Initiative zur Entwicklung des Portfolios an Sequenziertechnologien auf ‘Buy’ belassen. Mit dem mittlerweile gescheiterten Angebot von Roche für das US-Unternehmen Illumina sei der Fokus des Marktes auf eben dieses Geschäft gelenkt worden, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Dienstag. Qiagen habe jüngst den kleinen Anbieter Intelligent Bio-Systems übernommen und arbeite im Rahmen einer Kooperation mit SAP an neuen Auswertungsmethoden. All dies verwässere zwar geringfügig den Gewinn in den Jahren 2012 und 2013. In einem ungesättigten Markt seien die Pläne aber klar positiv.RHÖN-KLINIKUM AG FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat Rhön-Klinikum mit Blick auf das Übernahmeangebot von Fresenius auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Da der Gesundheitskonzern eine Mindestannahmequote von 90 Prozent zur Vorbedingung gemacht habe und die Offerte am 27. Juni auslaufe, gehe es nun in die entscheidende Phase, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Dienstag. Er bleibe bei seiner neutralen Einschätzung der Rhön-Aktie und halte den aktuellen Abschlag zum gebotenen Preis von 22,50 Euro je Aktie für gerechtfertigt. Den übrigen Anteilseignern des Klinikbetreibers rät Aubery, ihre Aktien ebenfalls anzudienen oder auf dem Markt zu verkaufen.RWE AG(NEU) LONDON – Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat RWE von ‘Underperform’ auf ‘Neutral’ hochgestuft, das Kursziel aber von 32,50 auf 30,00 Euro gesenkt. Das Risiko durch fallende Rohstoff- und Strompreise sei durch die zuletzt schwache Kursentwicklung der Aktien mehr als abgedeckt, schrieb Analyst Christopher Kuplent in einer Studie vom Dienstag. Das regulatorische Gewinnrisiko bei RWE und Konkurrent Eon sei zu vernachlässigen und in Zeiten der Schuldenkrise in der Eurozone sei wegen des breit aufgestellten deutschen Marktes sogar ein Bewertungsaufschlag gerechtfertigt. All dies mache die Titel der beiden Versorger attraktiver. Eon sei aber gegenüber RWE vorzuziehen.SIEMENS AG PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Siemens von 84,00 auf 77,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underperform’ belassen. Kurzfristig nähmen die Risiken im europäischen Investitionsgütersektor zu, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Aussichten seien eher ungewiss und hingen vor allem von den erforderlichen politischen Antworten auf die wirtschaftlich schwierige Situation in Europa ab. Der Experte kürzte seine Sektorschätzung für den Gewinn je Aktie (EPS) 2013 um durchschnittlich vier Prozent.SKY DEUTSCHLAND FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Sky Deutschland von 2,80 auf 3,70 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Trotz des Kursanstiegs um ein Viertel seit der Vergabe der Bundesliga-Rechte sehe sie weiteres Aufwärtspotenzial, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Dienstag. Der positiv erwartete Nachrichtenfluss dürfte die Papiere des Bezahlsenders mittelfristig vor möglichen Kursverlusten schützen. Zeitnah verweist die Expertin auf eine erwartete Kooperation mit Kabel Deutschland und den erhofften Wendepunkt beim Gewinn im zweiten oder dritten Quartal. Im zweiten Halbjahr kämen noch mögliche Vereinbarungen mit IPTV-Anbietern und weitere Schritte zur Refinanzierung hinzu.SUEDZUCKER AG DÜSSELDORF – Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Südzucker nach vorläufigen Zahlen für das erste Quartal von 37,00 auf 40,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Kaufen’ belassen. Unter maßgeblichem Einfluss der Zuckersparte habe ihn das operative Ergebnis des Zuckerkonzerns deutlich überrascht, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Dienstag. Aus dem Ergebnissprung schließe er, dass die operative Marge mit 19 Prozent ein Rekordniveau erreicht haben dürfte. Er habe deshalb seine Gewinnschätzung für das laufende Geschäftsjahr deutlich angehoben. Positiv sei auch ein einmaliger Steuereffekt, der aber in seinen Schätzungen nicht berücksichtigt werde.SUEDZUCKER AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Südzucker nach der überraschenden Vorlage vorläufiger Zahlen von 32,00 auf 34,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Nach dem überragenden Ergebnis im ersten Quartal rechne er damit, dass hohe Zuckerpreise in Europa die Geschäfte stärker vorantreiben werden als bislang gedacht, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Schätzung für den Umsatz im Geschäftsjahr 2012/13 um 3 Prozent und für den operativen Gewinn (EBIT) um 7 Prozent angehoben. Im Laufe des Jahres sei mit einer Anhebung der Unternehmensprognosen und weiterhin guten Nachrichten zu rechnen.SUEDZUCKER AG FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Südzucker nach Quartalszahlen von 27,00 auf 28,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Die gute Umsatzentwicklung und das starke operative Ergebnis zeigten, dass sich die höheren EU-Zuckerpreise langsam bei dem Zuckerproduzenten bemerkbar machten, schrieb Analyst Harold Thompson in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Zudem habe das Management das Ergebnisziel für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 bestätigt. Der Experte erhöhte seine kurzfristigen Gewinnschätzungen um 4 bis 5 Prozent.SUEDZUCKER AG LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Südzucker nach Zahlen von 23,00 auf 25,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Underweight’ belassen. Unerwartet hohe Preise hätten den Zuckerhersteller vorab zur Zahlenvorlage ermutigt und den operativen Gewinn über seine Schätzungen getrieben, schrieb Analyst Liam Rowley in einer Studie vom Dienstag. Er habe deshalb seine Gewinnprognose vor Zinsen und Steuern für das laufende Jahr erhöht und sehe auch etwas Raum für steigende Marktschätzungen. Nach der zuletzt guten Kursentwicklung sei dies aber schon ausreichend im Kurs enthalten. Zudem lasse sich das starke erste Quartal nicht ohne weiteres auf das Gesamtjahr fortschreiben.SWISS LIFE HOLDING AG LONDON – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Swiss Life nach der ‘European Financials Conference’ des Instituts von ‘Sell’ auf ‘Neutral’ hochgestuft und das Kursziel auf 102,00 Franken belassen. Das unveränderte Kursziel entspreche einem Aufwärtspotenzial von 15 Prozent und rechtfertige keine Verkaufsempfehlung mehr, schrieb Analyst Colin Simpson in einer Branchenstudie vom Dienstag./ck
ROUNDUP: Salzgitter leidet unter Eurokrise – Verlust in Stahlsparte erwartet (26. Juni 2012, 21:42 Uhr)
SALZGITTER (dpa-AFX) – Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller Salzgitter ächzt unter der Last der Schuldenkrise in Europa. Für den Unternehmensbereich Stahl werde für das laufende Jahr mit einem Verlust unter dem Strich gerechnet, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Dienstagabend mit. Zuvor hatte Salzgitter hier noch ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. In den übrigen Sparten hält das Unternehmen an seinen Jahreszielen fest. Im Bereich Röhren, Handel und Dienstleistungen peilen die Niedersachsen weiter Gewinne an. Im Bereich Technologie werde – wie im Mai angekündigt – mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet, sagte ein Unternehmenssprecher. Für den Konzern erwartet Salzgitter unverändert einen mindestens stabilen Umsatz (2011: rund 9,8 Mrd Euro) sowie ein positives Ergebnis vor Steuern. Dieses dürfte sich im unteren bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich bewegen, präzisierte Salzgitter nun. Zugleich verwies das Unternehmen aber auf die Gefahr einer beträchtlichen Schwankungsbreite beim Vorsteuerergebnis. 2011 hatten die Niedersachsen den Vorsteuergewinn auf 202 Millionen Euro mehr als vervierfachen können.ABWARTENDE HALTUNG VON STAHLVERARBEITERN UND HÄNDLERN Zahlreiche Stahlverarbeiter und Stahlhändler gingen wegen der trüben Konjunkturaussichten in Deutschland und im gesamten Euroraum davon aus, dass ihre Geschäfte stagnierten, teilte das Unternehmen zur Begründung mit. ‘Sie nehmen nach Ergänzung ihrer Lagerbestände im ersten Quartal nunmehr eine abwartende Haltung ein.’ 2011 hatte Salzgitter unterm Strich 236 Millionen Euro (2010: 30 Mio Euro) Gewinn eingefahren. Darin enthalten waren rund 100 Millionen Euro bilanzierte zukünftige Steuerersparnisse durch den Umbau der Konzernstruktur. Im ersten Quartal 2012 hatte Salzgitter einen Fehlbetrag von 19,6 Millionen Euro verbucht./ck/sba
US-Anleihen: Einheitlich im Minus (26. Juni 2012, 21:15 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben am Dienstag angesichts der festeren US-Aktienmärkte nachgegeben. Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 Punkt auf 99 28/32 Zähler. Ihre Rendite lag bei 0,319 Prozent. Fünfjährige Anleihen rutschten um 3/32 Punkte auf 99 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,730 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen sanken um 8/32 Punkte auf 101 1/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,635 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gaben um 19/32 Punkte nach auf 105 31/32 Zähler. Sie rentierten mit 2,706 Prozent./edh/ck

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