Archive for June 21st, 2012

Euro-Staaten erwarten Spanien-Hilfsgesuch am Montag (21. Juni 2012, 22:49 Uhr)

LUXEMBURG (dpa-AFX) – Die Euro-Länder erwarten die Anfrage Spaniens für Bankenhilfen an diesem Montag. Das sagte der Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, am späten Donnerstagabend in Brüssel nach Beratungen in Luxemburg. Der genaue Betrag für das Programm werde erst nach den Verhandlungen mit den EU-Institutionen feststehen, sagte Juncker. Die spanische Bankenbranche braucht zwei neuen Gutachten zufolge bis zu 62 Milliarden Euro. Die Eurogruppe hatte Spanien bereits Notkredite von bis 100 Milliarden Euro in Aussicht gestellt./pla/cb/DP/stw

RATING: Moody’s stuft 15 Banken ab – darunter Deutsche Bank, Credit Suisse, UBS (21. Juni 2012, 23:34 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Ratingagentur Moody’s hat vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise zu einem Rundumschlag gegen die Bankenwelt ausgeholt. Sie stufte am späten Donnerstag insgesamt 15 große Kreditinstitute ab, darunter auch die Deutsche Bank , Credit Suisse , UBS und mehrere US-Häuser./das/DP/stw

DGAP-News: Apricus Biosciences vor Ubernahme des umsatzstarksten Vertriebs- und Marketingunternehmens fur Medikamente in Frankreich (deutsch) (21. Juni 2012, 22:44 Uhr)

Apricus Biosciences vor Ubernahme des umsatzstarksten Vertriebs- und Marketingunternehmens fur Medikamente in FrankreichApricus Biosciences, Inc. 21.06.2012 22:44————————————————————————— Ubernahme von Finesco-Scomedica ermoglicht Apricus Bio die direkte Einfuhrung von Vitaros(R) und anderen Produkten in Frankreich, dem zweitgrossten Markt fur Medikamente in Europa Telefonkonferenz/Webcast ist fur Mittwoch, den 20. Juni 2012 um 17:15 Uhr ET angesetztSAN DIEGO, 21. Juni 2012 (GLOBE NEWSWIRE) — Apricus Biosciences, Inc.(‘Apricus Bio’) (Nasdaq: APRI) (www.apricusbio.com) gab heute bekannt, dass siein Erwartung einer europaischen Zulassung von Vitaros(R), einem Medikamentgegen erektile Dysfunktion (‘ED’), durch Erwerb von Unternehmensanteilen dasEigentum an Finesco ubernehmen mochte. Finesco ist die franzosische Mutter- undHolding-Gesellschaft von Scomedica (‘Scomedica’), einem fuhrenden franzosischenAuftragsdienstleister fur Vertrieb und Marketing von pharmazeutischenProdukten. Scomedica ist ein Privatunternehmen mit 80 Pharmareferenten, die Medikamentefur weltweit tatige Pharmunternehmen wie Novartis bereits erfolgreich auf demfranzosischen Markt vertrieben haben. Scomedica hatte 2011 Jahreserlose vonetwa 8 Mio. Euro (10,1 Mio. US-Dollar). Wichtiger jedoch ist, dass Apricus Bio,nicht beabsichtigt Scomedica allein als Auftragsvertrieb einzusetzen, sonderndas franzosische Vertriebspersonal als Basis fur seinen Geschaftsbetrieb inEuropa nutzen mochte. Dies beginnt mit der Markteinfuhrung von Vitaros(R) furED, sobald die Zulassung vorliegt. Durch die Erweiterung des ApricusBio-Konzerns um Finesco und Scomedica ist das Unternehmen in der Lage, dieeigenen Medikamente sowie die Produkte von Partnern auf dem franzosischenSchlusselmarkt zu platzieren und auf diese Weise eine starke Produkt-Pipelinein diesem Land aufzubauen. ‘Das grosse und erfahrene Vertriebsteam von Scomedica ermoglicht uns dieEinfuhrung von Produkten, wie unter anderem Vitaros(R) fur ED, auf einem derwichtigsten Markte fur pharmazeutische Produkte weltweit,’ sagte Dr. BassamDamaj, President und Chief Execeutive Officer von Apricus Bio. ‘Insbesonderefur Vitaros(R) beabsichtigen wir ab nachstem Jahr die eigene Vermarktung desMedikaments in Frankreich. Wir gehen momentan davon aus, dass wir nach derZulassung des Medikaments in Spitzenzeiten einen Anteil von etwa 30 % auf demMarkt fur ED-Medikamente erreichen konnen. Nach Angaben von IMS Health zahlt der ED-Markt in Frankreich mit einem Umsatzvon 130 Mio. Euro (163,8 Mio. US-Dollar) im Jahr 2010 zu den grossten in ganzEuropa. ‘Diese Transaktion ermoglicht uns den Aufbau einer Organisation, diedas gesamte wirtschaftliche Potenzial dieses Medikaments auf einem der grosstenED-Markte in Europa ausschopft und einen erheblichen Mehrwert fur unsereAktionare liefert’, sagte Dr. Damaj. Apricus wird zudem die Zulassung und/oder Vermarktung einiger seiner anderenProdukte, wie Granisol(R), NitroMist(TM), Femprox(TM) und MycoVa(R), auf demfranzosischen Markt vorantreiben. Daruber hinaus verhandelt das Unternehmenzurzeit uber weitere Produkte, die auf dem franzosischen Markt vertriebenwerden sollen, und hegt nach heutigem Stand die Erwartung, bis 2014 mindestens5 eingefuhrte Produkte in Frankreich zu vermarkten und zu vertreiben. Des Weiteren ist Apricus Bio davon uberzeugt, dass die Moglichkeit, Medikamentein Frankreich zu vertreiben, den Einstieg des Unternehmens in andereeuropaische Markte erleichtern wird. ‘Der franzosische Markt ist alsSprungbrett fur die Ausweitung unserer Geschafte auf ganz Europa hervorragendgeeignet,’ erklarte Damaj. Gemass den Vertragsbedingungen bringen die bisherigen Aktionare von Finesco beiVertragsschluss 100 % der umlaufenden Finesco-Stammaktion im Austausch gegenneu ausgegebene Apricus Bio-Stammaktionen im Wert von 7 Mio. Euro (8,8 Mio.US-Dollar) in Apricus Bio ein. Sofern Scomedica 2012 bestimmte Meilensteine inBezug auf seine Erlose erreicht, erhalten sie dann im ersten Quartal 2013weitere neu ausgegebene Aktien im Wert von etwa 1,8 Mio. Euro (2,3 Mio.US-Dollar), . Finesco und Scomedica werden hundertprozentigeTochtergesellschaften von Apricus Bio. Dieser Vertrag unterliegt den ublichenAbschlussbedingungen und bestimmten darin beschriebenen Kundigungsklauseln. ‘Scomedica ist nachweislich ein fuhrendes Vertriebsunternehmen auf demfranzosischen Gesundheitsmarkt, das ausserst erfolgreich Produkte auf dem Markteinfuhrt und Marketingkampagnen durchfuhrt,’ sagte Gerard Burger, President vonScomedica. ‘Wir sind ein Unternehmen, in dem sich die Geschaftsbereiche inhohem Masse gegenseitig erganzen, und wir freuen uns, mit unseren neuenMitarbeitern zusammenarbeiten, um den beste Vertriebsleistungen furpharmazeutischer Produkte fur die umfangreiche Produktpipeline von Apricus Biozu bieten.’ Informationen zur TelefonkonferenzFur die Teilnahme an der Telefonkonferenz wahlen Sie 877-407-8031 (innerhalbder USA) bzw. 201-689-8031 (ausserhalb der USA). Fragen Sie dann denKonferenzbetreiber nach der Telefonkonferenz mit Apricus Bio. Unter der Nummer877-660-6853 (innerhalb der USA) bzw. 201-612-7415 (ausserhalb der USA) stehteine Woche lang ein Aufzeichnung der Telefonkonferenz zur Verfugung. Um dieseabzuspielen, mussen Sie die Kennungen 286 und 396566 angeben. DieTelefonkonferenz steht auch live als Webcast unterhttp://www.investorcalendar.com/IC/CEPage.asp?ID=168939 zur Verfugung. DerWebcast kann drei Monate lang abgerufen werden. Informationen zu Vitaros(R)Vitaros(R) ist eine topisch verabreichte Rezeptur von Alprostadil inKombination mit Dodecyl 2-N, N- (Dimethylamino)-Propionat Hydrochlorid (DDAIPHCl), der geschutzten NexACT(R)-Verabreichungsmethode von Apricus zurBehandlung erektiler Dysfunktion (‘ED’). Sobald der Wirkstoff uber die Hautaufgenommen wurde, regt Alprostadil (ein Vasodilator) die Durchblutung an underzeugt damit eine Erektion. Vitaros(R) unterscheidet sich von oral verabreichten Medikamenten in zweierleiHinsicht: Erstens wird das Medikament lokal, direkt als Creme auf den Penisaufgetragen und nicht oral verabreicht und systemisch aufgenommen Durch diesetopische Verabreichung werden Nebenwirkungen reduziert, sodass diesesMedikament fur Manner, die die auf dem Markt erhaltlichen lokal verabreichtenMittel nicht einnehmen konnen, eine patientenfreundliche Alternative darstellt.Zweitens haben klinische Studien gezeigt, dass Vitaros(R) im Durchschnitt nachetwa 15 Minuten wirkt, wogegen bei oral verabreichten Medikamenten lautVeroffentlichungen 30 Minuten oder mehr bis zum Einsetzen der Wirkung vergehen. Informationen zu FINESCO/ScomedicaFINESCO ist die franzosische Holding von Scomedica. Scomedica ist ein fuhrendesUnternehmen fur den Vertrieb und die Vermarktung pharmazeutischer Produkte inFrankreich, das auf die Bereiche Produktpositionierung, Produkteinfuhrung,Marketing und Vertrieb bei Haus- und Facharzten spezialisiert ist. Scomedicahat seinen Sitz in der Nahe von Paris und fuhrt seit fast 20 Jahren erfolgreichVertriebskampagnen fur pharmazeutische Produkte in Frankreich durch. WeitereInformationen zu FINESCO und Scomedica finden Sie unterhttp://www.finesco-medica.com. Informationen zu Apricus Biosciences, Inc.Apricus Bio ist ein umsatzstarkes Pharmazieunternehmen aus San Diego, daseinerseits Produkte auf dem Markt anbietet und andererseits uber eineumfangreiche Produktpipeline in einer Vielzahl therapeutischerAnwendungsbereiche verfugt. Die Erlose und das Wachstum des Unternehmens werden zum einen durch denVertrieb eigener Produkte auf dem Markt durch die Tochtergesellschaften ApricusPharmaceuticals USA, Inc. und NexMed (USA), Inc. und durch die Vergabe vonterritorialen Lizenzen fur seine Produktpipeline und dieNexACT(R)-Verabreichungsmethode erwirtschaftet. Zur derzeitigen NexACT(R)-Pipeline von Apricus Bio gehoren Vitaros(R), das inKanada zur Behandlung der erektilen Dysfunktion zugelassen ist, sowieWirkstoffe in unterschiedlichen Entwicklungsstadien (vom vorklinischen Standbis zur letzten Phase vor der Zulassung), die zurzeit hauptsachlich in denBereichen sexuelle Dysfunktion, Onkologie, Dermatologie, Autoimmunerkrankungen,Schmerzbehandlung, Antiinfektiva, Diabetes und Gesundheitsfursorge zum Einsatzkommen. Apricus Bio vermarktet zurzeit Totect(R) (Dexrazoxan HCI), das einzige in denUSA zugelassene Medikament zur Behandlung von Anthrazyklin-Paravasation.Daruber hinaus plant das Unternehmen die Vermarktung der folgenden Produkte inden USA und bestimmten anderen Landern: (a) Granisol(R) (Granisetron HCI) alsorale Losung, die einzige von der FDA zugelassene, einsatzbereite flussigeLosung von Granisetron zur oralen Einnahme, (b) Aquoral(TM), ein von der FDAzugelassenes, verschreibungspflichtiges Spray zur Behandlung von Xerostomie(medizinischer Begriff fur Mundtrockenheit aufgrund fehlenden Speichels) und(c) NitroMist(R) (sublinguales Nitroglyzerin-Spray), ein von der FDAzugelassener Nitrat-Vasodilator zur akuten Linderung eines Anfalls oder zuraktiven Prophylaxe bei Angina Pectoris (Herzkrampf) aufgrund einer Erkrankungder Herzkranzgefasse (Verengung der Blutgefasse, die das Herz mit Blutversorgen). Das Unternehmen plant ausserdem die Entwicklung und/oder Ubernahme weitererpharmazeutischer Produkte sowie deren anschliessende Markteinfuhrung inBereichen der Gesundheitsversorgung, die den Bedurfnissen von Patientenweltweit gerecht werden. Weitere Informationen zu Apricus Bio finden Sie unterhttp://www.apricusbio.com. Auskunfte zu den Tochtergesellschaften erhalten Sieunter http://www.nexmedusa.com. Zusatzliche Informationen stehen zudem aufhttp://twitter.com/apricusbio zur Verfugung. Haftungsausschluss hinsichtlich zukunftsbezogener Aussagen von Apricus BioAussagen gemass dem Private Securities Litigation Reform Act in der jeweilsgultigen Fassung: Mit Ausnahme der in dieser Pressemitteilung enthaltenenVergangenheitsdaten enthalten die hier beschriebenen Sachverhaltezukunftsbezogene Aussagen, die mit gewissen Risiken und Unsicherheitenverbunden sind, die die hier beschriebenen Sachverhalte einzeln fur sichgenommen oder wechselseitig beeinflussen konnen; Diese Beeinflussung ist aufeine Vielzahl von Grunden zuruckzufuhren, die sich der Kontrolle durch dasUnternehmen entziehen, wie unter anderem die Fahigkeit des Unternehmens,Finesco und Scomedica erfolgreich in das Unternehmen zu integrieren und seinemarktreifen und in der Entwicklung befindlichen Produkte weiterzuentwickeln,den Patentschutz und die Zulassung durch die zustandigen Aufsichtsbehorden furseine marktreifen und in der Entwicklung befindlichen Produkte wie Vitaros(R),Femprox(R) und MycoVa(TM) zu erhalten, seine Produkte wie Totect(R),Granisol(R), Aquoral(TM) und NitroMist(TM) sowie dieNexACT(R)-Produktkandidaten und ?Verabreichungsmethode erfolgreich zuvermarkten und seine Ziele in Bezug auf Entwicklung, Vermarktung und Finanzenzu erreichen. Die Leser werden davor gewarnt, unangemessenes Vertrauen in diesezukunftsbezogenen Aussagen zu setzen, da die tatsachlichen Ergebnisse inerheblichem Masse von den hier enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen abweichenkonnen. Die Leser sind angehalten, die im letzten Jahresbericht desUnternehmens in Formular 10-K beschriebenen Risikofaktoren, die anschliessendenQuartalsberichte in Formular 10-Q sowie alle anderen Einreichungen bei der SECzu lesen. Exemplare dieser Berichte erhalten Sie auf der Website der SEC sowiegebuhrenfrei vom Unternehmen. Diese Pressemitteilung stellt keine Aufforderung zum Verkauf oder Kauf vonAktien dar. Die von Apricus Biosciences eingebrachten Aktien werden noch nichtgemass dem Securities Act von 1933 in der jeweils gultigen Fassung registriertund werden vorbehaltlich der Erfullung der oder des Verzichts auf dieEmissionsbedingungen sowie gemass den Ausnahmen von denRegistrierungsbestimmungen dieses Gesetzes ausgegeben. Die Anteile durfen beifehlender Registrierung oder einer Befreiung von den Registrierungsbestimmungenin den USA nicht erneut angeboten oder verkauft werden. KONTAKT: Apricus Bio Investor Relations: David Pitts Argot Partners 212-600-1902 david@argotpartners.comNews Source: NASDAQ OMX21.06.2012 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Apricus Biosciences, Inc. United StatesTelefon: Fax: E-Mail: Internet: ISIN: US9901429525WKN: Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————

Aktien New York Schluss: Dow mit zweitgrößtem Tagesverlust des Jahres – Daten (21. Juni 2012, 22:24 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Wieder erstarkte Sorgen um eine Abschwächung der Weltkonjunktur haben am Donnerstag dem Dow Jones Industrial den zweitgrößten Tagesverlust dieses Jahres eingebrockt. Händler sprachen von einem ganzen Bündel schlechter Konjunkturnachrichten, das die Anleger verschreckt habe. So hatte sich in den USA das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Juni stark eingetrübt. Der entsprechende Index der regionalen Notenbank von Philadelphia (Philly-Fed-Index) fiel auf den tiefsten Stand seit August 2011. Zudem waren in den Vereinigten Staaten die Verkäufe bestehender Häuser im vergangenen Monat etwas deutlicher zurückgegangen als erwartet. Der Dow verlor 1,96 Prozent auf 12.573,57 Punkte. Für den breiter gefassten S&P 500 ging es um 2,23 Prozent auf 1.325,51 Punkte nach unten. Die technologielastigen Nasdaq-Indizes sackten noch etwas deutlicher ab: Der Composite Index büßte 2,44 Prozent auf 2.859,09 Punkte ein, und der Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 2,53 Prozent auf 2.556,96 Punkte. Schlechte Nachrichten kamen auch aus China, wo die Stimmung unter den Einkaufsmanagern in der Industrie weiter sank und den achten Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten blieb. Vor diesem Hintergrund befürchteten die Anleger eine Abschwächung des weltweiten Wirtschaftswachstums, erklärten Börsianer die Verluste am Aktienmarkt./la/stw

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow mit zweitgrößtem Tagesverlust des Jahres (21. Juni 2012, 22:35 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Wieder erstarkte Sorgen um eine Abschwächung der Weltkonjunktur haben dem Dow Jones Industrial am Donnerstag den zweitgrößten Tagesverlust dieses Jahres eingebrockt. Händler sprachen von einem ganzen Bündel schlechter Konjunkturnachrichten, das die Anleger verschreckt habe. So hatte sich in den USA das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Juni stark eingetrübt. Der entsprechende Index der regionalen Notenbank von Philadelphia (Philly-Fed-Index) fiel auf den tiefsten Stand seit August 2011. Zudem waren in den Vereinigten Staaten die Verkäufe bestehender Häuser im vergangenen Monat etwas deutlicher zurückgegangen als erwartet. Der Dow verlor 1,96 Prozent auf 12.573,57 Punkte. Für den breiter gefassten S&P 500 ging es um 2,23 Prozent auf 1.325,51 Punkte nach unten. Die technologielastigen Nasdaq-Indizes sackten noch etwas deutlicher ab: Der Composite Index büßte 2,44 Prozent auf 2.859,09 Punkte ein, und der Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 2,53 Prozent auf 2.556,96 Punkte.CHINA ENTTÄUSCHT ERNEUT Schlechte Nachrichten kamen auch aus China, wo die Stimmung unter den Einkaufsmanagern in der Industrie weiter sank und den achten Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten blieb. Vor diesem Hintergrund befürchteten die Anleger eine Abschwächung des weltweiten Wirtschaftswachstums, erklärten Börsianer die Verluste am Aktienmarkt. Marktbeobachter begründeten die trübe Stimmung unter den Anlegern zudem mit der Nachbereitung der Aussagen der US-Notenbank Fed vom Vorabend. Diese hatte zwar ihr Programm zum Tausch kurzfristiger in langfristige Anleihen verlängert, war damit aber an den Aktienmärkten auf eher enttäuschte Stimmen gestoßen. Notenbankchef Ben Bernanke hatte auf der Pressekonferenz zum Zinsentscheid zwar klargemacht, dass die Fed angesichts der eingetrübten Konjunkturaussichten zu einer erneuten quantitativen Lockerung der Geldpolitik (QE3) bereit sei. Einige Anleger hätten aber auf konkrete neue Maßnahmen gehofft, sagten Händler. SCHWACHE DATEN VOM ARBEITSMARKT Im Zuge des Zinsentscheids hatte die Fed am Vortag auch die Konjunkturprognosen zurückgenommen. In dieses Bild passten weitere aktuelle Wirtschaftsdaten aus den USA: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen etwas höher aus als erwartet. Im Vergleich zur Vorwoche sank die Zahl allerdings zumindest um 2.000 auf 387.000 Anträge. Bei den Einzelwerten fielen die Titel des Zigaretten-Giganten Philip Morris um 3,29 Prozent auf 85,60 US-Dollar. Der Marlboro-Hersteller hatte wegen der Dollarstärke seine erst im April veröffentlichte Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt. Statt der bisherigen Zielspanne von 5,20 bis 5,30 Dollar soll der Überschuss je Aktie nur noch im Bereich von 5,10 bis 5,20 Dollar liegen.KONJUNKTURSENSIBLE AKTIEN AM DOW-ENDE Am Dow-Ende versammelten sich konjunktursensible Titel. Die Aktien der Bank of America , des Computerherstellers Hewlett-Packard (HP) und des Aluminiumproduzenten Alcoa verloren bis zu 4,15 Prozent. Zwei im S&P 500 gelistete Nebenwerte fielen negativ durch ihre Ausblicke auf das zweite Quartal auf. Die Titel des Einzelhändlers für Haushaltsartikel Bed Bath & Beyond sackten am Index-Ende wegen eines enttäuschenden Gewinnziels um 16,97 Prozent ab, und die Anteile von Red Hat büßten 6,19 Prozent ein. Der vom Linux-Softwarespezialisten angepeilte Umsatz für das zweite Jahresviertel war hinter den Erwartungen zurückgeblieben./la/stw

US-Anleihen: Überwiegend Gewinne dank schwacher Konjunkturdaten (21. Juni 2012, 21:51 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die als ‘sicherer Hafen’ geltenden US-Staatsanleihen haben am Donnerstag überwiegend Gewinne verbucht. Händler nannten unter anderem schwache Zahlen vom US-Arbeitsmarkt als Unterstützung. Dort scheinen sich die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe knapp unter der Marke von 400.000 festzusetzen – ein vergleichsweise hoher Wert. Die Zahlen gelten als Indikator für den monatlichen Arbeitsmarktbericht, der zuletzt zweimal in Folge enttäuscht hatte. Zudem hatte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Juni stark eingetrübt. Der entsprechende Index der regionalen Notenbank von Philadelphia (Philly-Fed-Index) fiel auf den tiefsten Stand seit August 2011. Zweijährige Anleihen stagnierten bei 99 28/32 Punkten. Ihre Rendite lag bei 0,31 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 3/32 Punkte auf 99 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,73 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen gewannen 15/32 Punkte auf 101 8/32 Punkte. Ihre Rendite lag bei 1,61 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren kletterten um 1 3/32 Punkte auf 106 12/32 Zähler. Sie rentierten mit 2,69 Prozent./la/stw

‘FTD’: Streit im EZB-Rat wegen Bankenhilfen für Spanien (21. Juni 2012, 21:52 Uhr)

HAMBURG (dpa-AFX) – Im Entscheidungsgremium der Europäischen Zentralbank (EZB) herrscht laut einem Pressebericht Streit über Rettungsmaßnahmen für spanische Banken. Der ‘Financial Times Deutschland’ (FTD/Freitag) zufolge haben die Direktoriumsmitglieder der Notenbank und die 17 nationalen Euro-Zentralbankchefs am Mittwoch und Donnerstag entschieden, die Qualitätsanforderungen an Verbriefungen deutlich zu senken, die Banken als Sicherheiten bei der EZB hinterlegen müssen, wenn sie sich mit Zentralbankgeld eindecken wollen. Der Beschluss sei nicht einstimmig gefallen, zitiert die Zeitung Zentralbankkreise. Dem Bericht zufolge wurde die Mindestanforderung für das Rating der Papiere von bislang ‘A-’ bis auf ‘BBB-’ gesenkt. Das ist die letzte Stufe, die noch über dem Ramschniveau liegt. Den Beschluss wolle die EZB am Freitag bekanntgeben. Am Donnerstag wollte die Bank das Thema auf Nachfrage der Zeitung nicht kommentieren. Die Entscheidung soll es spanischen Banken laut ‘FTD’ ermöglichen, verbriefte Hypothenkredite, sogenannte Mortgage Backed Securities (MBS), in viel größerem Volumen als Sicherheit zu hinterlegen als bisher. Die iberischen Geldhäuser halten diese Papiere wegen des Immobilienbooms der vergangenen Jahre in großen Mengen. Wegen der geplatzten Immobilienblase sind sie allerdings oft von zweifelhafter Qualität. Um unkalkulierbare Risiken für die Zentralbankbilanz zu vermeiden, sollen die verbrieften Hypothekenkredite dem Bericht zufolge einer Einzelfallprüfung unterzogen und mit Abschlägen belegt werden, ehe sie die EZB als Sicherheit akzeptiert. Die Lockerung der Sicherheitsanforderungen war laut ‘FTD’ ein wichtiger Punkt auf einer Wunschliste des vor Kurzem zurückgetretenen spanischen Notenbankchefs Miguel Fernandez Ordonez. Auf dieser Liste führte der Geldpolitiker EZB-Beschlüsse auf, die Spanien den Kampf gegen die Bankenkrise erleichtern würden./stw/hbr

America Movil verdoppelt Anteil an E-Plus-Mutter KPN – 21 Prozent erreicht (21. Juni 2012, 22:17 Uhr)

DEN HAAG/MEXIKO-STADT (dpa-AFX) – Die E-Plus-Mutter KPN kommt im Abwehrkampf gegen Lateinamerikas größten Mobilfunkanbieter America Movil weiter in Bedrängnis. Der vom Milliardär Carlos Slim kontrollierte Konzern hat seinen Anteil an dem niederländischen Telekomkonzern auf 21 Prozent mehr als verdoppelt, wie er überraschend am Donnerstag in Mexiko-Stadt mitteilte. Am Mittwoch hatte das Unternehmen seinen Anteil noch auf 8,7 Prozent beziffert. Es habe eine Reihe von Aktienkäufen gegeben, hieß es nun zur Erklärung. KPN lehnt Slims Offerte weiterhin als zu niedrig ab. America Movil bietet acht Euro je KPN-Aktie und will damit auf eine Beteiligung von 28 Prozent kommen. Die Lateinamerikaner wollen in Europa Fuß fassen und haben auch in Österreich bereits einen Fuß in der Tür. Dort stockt das Unternehmen seine Beteiligung an der Telekom Austria derzeit um 21 Prozent auf 22,7 Prozent auf. Das neue Aktienpaket erhält America Movil von Großaktionär Ronny Pecik./stw

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