Archive for June 14th, 2012

Aktien New York Schluss: Gewinne – Hoffnung auf Maßnahmen der Notenbanken (14. Juni 2012, 22:23 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die wichtigsten Indizes an den New Yorker Handelsplätzen haben am Donnerstag mit Gewinnen geschlossen. Sie profitierten von Spekulationen über mögliche Maßnahmen der globalen Notenbanken. Der Dow Jones Industrial Index ging mit einem Plus von 1,24 Prozent bei 12.651,91 Punkten über die Ziellinie. Der marktbreite S&P 500-Index stieg um 1,08 Prozent auf 1.329,10 Zähler. Einen Tick verhaltener ging es an der Nasdaq zu: Der Composite Index legte um 0,63 Prozent auf 2.836,33 Punkte zu, und der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,50 Prozent auf 2.539,97 Punkte. Börsianer begründeten den freundlichen Handelsverlauf zunächst mit der Hoffnung auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik in den USA, nachdem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche unerwartet angestiegen waren. Hinzu kamen dann in der letzten Stunde Spekulationen, wonach sich die globalen Notenbanken auf ein koordiniertes Einschreiten vorbereiten, sofern die Liquidität an den Finanzmärkten in Gefahr gerät. Schlechte Nachrichten aus der Eurozone wurden davon etwas in den Hintergrund gerückt: Vor der Neuwahl am Wochenende in Athen sorgten Bonitätsabstufungen für Aufsehen. Moody’s hatte am Vorabend das Rating für Spanien gesenkt und Egan Jones folgte am Donnerstag mit einer Abstufung Frankreichs./tih/wiz

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinne – Hoffnung auf Notenbanken treibt an (14. Juni 2012, 22:27 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die wichtigsten Indizes an den New Yorker Handelsplätzen haben am Donnerstag mit Gewinnen geschlossen. Sie profitierten von Spekulationen über mögliche Maßnahmen der globalen Notenbanken. Der Dow Jones Industrial Index ging mit einem Plus von 1,24 Prozent bei 12.651,91 Punkten über die Ziellinie. Der marktbreite S&P 500-Index stieg um 1,08 Prozent auf 1.329,10 Zähler. Einen Tick verhaltener ging es an der Nasdaq zu: Der Composite Index legte um 0,63 Prozent auf 2.836,33 Punkte zu, und der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,50 Prozent auf 2.539,97 Punkte. Börsianer begründeten den freundlichen Handelsverlauf zunächst mit der Hoffnung auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik in den USA, nachdem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche unerwartet angestiegen waren. Hinzu kamen dann in der letzten Stunde Spekulationen, wonach sich die globalen Notenbanken auf ein koordiniertes Einschreiten vorbereiten, sofern die Liquidität an den Finanzmärkten in Gefahr gerät. Schlechte Nachrichten aus der Eurozone wurden davon etwas in den Hintergrund gerückt: Vor der Neuwahl am Wochenende in Athen sorgten Bonitätsabstufungen für Aufsehen. Moody’s hatte am Vorabend das Rating für Spanien gesenkt und Egan Jones folgte am Donnerstag mit einer Abstufung Frankreichs.KONSUMTITEL BESONDERS GEFRAGT Besonders freundlich ging es bei konsumabhängigen Aktien zu. Papiere der Baumarktkette Home Depot waren mit einem Aufschlag von 2,33 Prozent auf 52,16 US-Dollar unter den Favoriten im Dow Jones. Aus dem Einzelhandelsbereich zogen ferner die Kroger-Titel um etwas mehr als sechs Prozent an. Sie profitierten damit von einem angehobenen Ausblick der führenden Drogeriekette sowie zugleich angekündigten Aktienrückkäufen. Gute Zukunftserwartungen trieben auch die Anteile von US Airways mit plus 4,26 Prozent nach oben. Die Fluggesellschaft rechnet laut einer Internet-Präsentation mit ‘sehr starken’ Zahlen für das zweite Quartal sowie das Gesamtjahr. Aus dem Ölsektor kletterten ExxonMobil um 1,86 Prozent, was Händler mit dem steigenden Ölpreis begründeten. Bester Dow-Wert waren die Papiere von Travelers mit einem Aufschlag von 2,38 Prozent.BERICHT ÜBER MICROSOFT-INTERESSE AN SOZIALEM NETZWERK Eher im hinteren Dow-Drittel lagen dagegen die Microsoft-Papiere mit einem Plus von 0,72 Prozent. Der Software-Konzern will Kreisen zufolge mit einem milliardenschweren Zukauf in das Geschäft mit sozialen Netzwerken für Geschäftskunden einsteigen. Microsoft sei in Gesprächen zur Übernahme von Yammer, einem Betreiber solcher Netzwerke, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg von zwei mit der Sache vertrauten Personen. Demnach könnte Microsoft mehr als eine Milliarde US-Dollar bezahlen und könnte bereits an diesem Freitag zu einem Abschluss kommen, hieß es./tih/wiz

US-Anleihen: Knappes Minus bei langen Laufzeiten – Zins-Rekordtief bei Longbonds (14. Juni 2012, 21:35 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Anleihen haben am Donnerstag in längeren Laufzeiten ein wenig nachgegeben. Händler verwiesen vor allem auf eine Auktion 30-jähriger Anleihen, für die die USA einen Zins auf Rekordtief zahlen mussten. ‘Die Rendite war äußerst niedrig’, sagte ein Marktbeobachter. Mit freundlich tendierenden Aktienmärkten sei es deshalb kein Wunder, dass die Renditen auch einmal moderat zulegen. Im Fokus hätten aber auch enttäuschende Daten vom US-Arbeitsmarkt gestanden, die am Aktienmarkt für Rückenwind gesorgt hätten, hieß es. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren in der vergangenen Woche unerwartet angestiegen und schürten so erneute Hoffnung darauf, dass die US-Notenbank Fed bald neue geldpolitische Maßnahmen ergreifen könnte, um die Wirtschaft zu stützen. Einzig zweijährige Anleihen standen unverändert bei 99 29/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,298 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 3/32 Punkte auf 99 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,729 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen sanken um 9/32 Punkte auf 101 4/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,624 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren fielen um 6/32 Punkte auf 105 22/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,720 Prozent./tih/wiz

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 14.06.2012 (14. Juni 2012, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 14.06.2012ABB LTD FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Aktie von ABB von ‘Buy’ auf ‘Hold’ gesenkt und das Kursziel von 23,00 auf 17,50 Franken reduziert. Die Nachfrage der Industrie nach Produkten des Elektrotechnikkonzerns flaue ab und die schwächeren Trends des ersten Quartals dürften bis Jahresende anhalten, schrieb Analyst Martin Wilkie in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Zudem notiere die Aktie mit einer Prämie auf die Konkurrenz, was sie vergleichsweise weniger attraktiv mache.BILFINGER FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Aktien von Bilfinger nach dem angekündigten Verkauf weiterer Anteile am Nigeria-Geschäft auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Er werte den Abbau des Geschäfts in Nigeria positiv, habe den Verkauf aber bereits zuvor in seinen Prognosen berücksichtigt, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Donnerstag. Die ebenfalls angekündigte Abschreibung im Zusammenhang mit dem Bau eines Gefängnisses in Australien spiele für die Bewertung der Aktien kaum eine Rolle. Allerdings könnte seine Gewinnschätzung je Aktie für 2012 um bis zu fünf Prozent fallen.BSKYB BRITISH SKY BROADCASTING GROUP FRANKFURT – Kepler hat die Aktien von BSkyB nach dem erneuten Erwerb der Senderechte für die britische Premier League auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 800,00 Pence belassen. Die Lizenzgebühren seien deutlich höher ausgefallen als von ihm erwartet, schrieb Analyst Conor O’Shea in einer Studie vom Donnerstag. Ohne zusätzliche Einnahmen sinke damit seine Schätzung des Betriebsgewinns (EBITA) im Jahr 2014 um 5 Prozent. Die Aktie bleibe jedoch günstig bewertet und stelle in der sonst mit einem schrumpfenden Markt kämpfenden Medienbranche eine sichere Zuflucht dar.CENTROTHERM PHOTOV FRANKFURT – Das Analysehaus Independent Research hat Centrotherm von ‘Halten’ auf ‘Verkaufen’ abgestuft und das Kursziel von 5,20 auf 3,60 Euro gesenkt (Kurs: 3,75 Euro). Dass Warenkreditversicherer keine Lieferungen an Centrotherm mehr versichern wollen und dem Unternehmen keine offenen Kredit- und Avallinien mehr zur Verfügung stellen, dürfte die Geschäftsentwicklung belasten, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Donnerstag. Die Entfernung der Aktie aus dem TecDax nach Börsenschluss am Freitag (15. Juni) sowie die Ungewissheit über den Verlauf der Refinanzierungsgespräche mit den Banken dürften den Kurs in den kommenden Wochen belasten.DAIMLER AG LONDON – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Daimler von 50,00 auf 45,00 (Kurs: 33,17) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2012 bis 2014 weiter gesenkt und liege nun fast zehn Prozent unter den durchschnittlichen Markterwartungen, begründete Analyst Harald Hendrikse in einer Studie vom Donnerstag die Zielrevision. Der Grund seien die sich verschlechternden Konjunkturaussichten.DEUTZ AG HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Deutz nach der Anteilsaufstockung durch Volvo auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Mit dem Beteiligungsausbau auf rund 25 Prozent sei der schwedische Nutzfahrzeughersteller nun der größte Aktionär bei dem Motorenhersteller, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Donnerstag. Der Schritt sei aber eher eine defensive Maßnahme gegen eine mögliche Übernahme, als dass Volvo selbst Deutz schlucken wolle. Das stütze zwar seine mittel- bis langfristig positive Einschätzung der Deutz-Aktie, ändere aber nichts daran, dass die Anleger im derzeit volatilen Marktumfeld bei besonders schwankungsanfälligen Titeln wie Deutz vorsichtig bleiben dürften.FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA FRANKFURT – Equinet hat die Aktie von Fresenius Medical Care (FMC) von ‘Hold’ auf ‘Accumulate’ angehoben und das Kursziel von 56,00 auf 59,00 Euro erhöht. Er hebe sein Kursziel im wesentlichen wegen der jüngsten Schwäche des Euro an, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie des Herstellers von Dialyseprodukten sei in turbulenten Zeiten weiterhin eine exzellente defensive Karte.FRAPORT AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Fraport nach Mai-Verkehrszahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 59,00 Euro belassen. Die Zahlen hätten seine Gesamtjahresschätzungen und den positiven Anlagehintergrund bestätigt, schrieb Analyst Raimon Kaufeld in einer Studie vom Donnerstag. Das Wachstum habe auch im Mai angedauert. Die Papiere seien gegenwärtig ein attraktives Investment, das weitere Wachstumsmöglichkeiten, ein gutes Management sowie ein vergleichsweise robustes Geschäftsmodell kombiniere.FRESENIUS SE FRANKFURT – Equinet hat das Kursziel für die Aktien von Fresenius SE nach einem Investorentag von 87,00 auf 89,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Accumulate’ belassen. Er erhöhe sein Kursziel wegen einer besseren Entwicklung bei Fresenius Kabi, Währungseffekten und einer höheren Bewertung des Anteils an Fresenius Medical Care , schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag.GERRY WEBER FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Gerry Weber nach Zahlen auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 31,00 Euro belassen. Der Modekonzern habe im zweiten Geschäftsquartal die durchschnittliche Markterwartung dank eines starken Einzelhandelsgeschäfts leicht übertroffen, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Donnerstag. Zudem habe das Unternehmen die Ziele für das Geschäftsjahr 2011/12 bestätigt.INDITEX LONDON – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Inditex nach Zahlen von 106,00 auf 115,00 Euro angehoben und die Aktie auf der ‘Conviction Buy List’ belassen. Das erste Quartal habe die starke Branchenpositionierung des spanischen Bekleidungsherstellers unter Beweis gestellt, schrieb Analyst Franklin Walding in einer Studie vom Donnerstag. Inditex profitiere weltweit von positiven Größeneffekten seines ausgereiften Geschäftsmodells. Die verstärkte Ausrichtung auf Schwellenländer mildere den Druck im europäischen Markt.KABEL DEUTSCHLAND HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Kabel Deutschland nach Zahlen auf ‘Sell’ mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Die Zahlen des Kabelnetzbetreibers für das vierte Quartal sähen zwar ordentlich aus, aber der Ausblick dürfte die durchschnittliche Marktschätzung für den Cashflow unterminieren, schrieb Analyst Stuart Gordon in einer Studie vom Donnerstag. Dazu komme eine enttäuschende Dividende. Nach der Kursstärke vor den Zahlen könnte es deshalb für die Aktie nun nach unten gehen.NOKIA FRANKFURT – Die DZ Bank hat den fairen Wert für die Aktien von Nokia nach einer erneuten Gewinnwarnung von 3,30 auf 2,50 (Kurs: 2,018 Euro) gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Halten’ belassen. Auch nach dem Strategie-Update ändere er seine sehr kritische Haltung zur Nokia-Aktie nicht, schrieb Analyst Oliver Finger in einer Studie vom Donnerstag. Trotz der zuletzt deutlichen Kursverluste riet der Experte von einem Kauf der Papiere ab. TUI AG FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Aktie von Tui von ‘Hold’ auf ‘Buy’ angehoben und das Kursziel auf 6,60 Euro belassen. Die Aktie des Reisekonzerns weise einen erheblichen Abschlag auf die Summe des Werts seiner Beteiligungen wie dem verbleibenden Anteil an Hapag-Lloyd und dem Kreuzfahrtgeschäft auf, schrieb Analyst Simon Champion in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Er gehe davon aus, dass die Konzernführung versuchen werde, diese Lücke in der Bewertung zu schließen, damit der Gesamtkonzern wieder mehr wert sei als nur der Anteil am Bereich Tui Travel ./wiz

Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen (14. Juni 2012, 21:20 Uhr)

FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) – Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.034.520 (Mittwoch: 883.209) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 382.037 (356.144), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 652.483 (527.065). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 0,58 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Telekom (57.377/52.005), Nokia (13.888/94.705) und Credit Suisse Group (44.731/44.288)./DP/wiz

DGAP-News: WILEX AG: MESUPRON(R) erreicht das primäre Ziel Wirksamkeit in der Proof of Concept Phase II-Brustkrebsstudie (deutsch) (14. Juni 2012, 21:24 Uhr)

WILEX AG: MESUPRON(R) erreicht das primäre Ziel Wirksamkeit in der Proof of Concept Phase II-BrustkrebsstudieDGAP-News: WILEX AG / Schlagwort(e): StudieWILEX AG: MESUPRON(R) erreicht das primäre Ziel Wirksamkeit in derProof of Concept Phase II-Brustkrebsstudie14.06.2012 / 21:23———————————————————————PRESSEINFORMATIONMESUPRON(R) erreicht das primäre Ziel Wirksamkeit in der Proof of ConceptPhase II-Brustkrebsstudie – MESUPRON(R) verbessert das mediane progressionsfreie Überleben und die objektive Tumoransprechrate – Therapie erwies sich als sicher und gut verträglichMünchen, 14. Juni 2012. Die WILEX AG (ISIN DE0006614720 / WL6 / FWB) hatheute Daten für ihre klinische Phase II-Studie mit dem oral verabreichbarenArzneimittelkandidaten MESUPRON(R) bei Patienten mit metastasiertem,HER2-Rezeptor-negativem Brustkrebs zur First-Line-Behandlungveröffentlicht.Der uPA-Inhibitor MESUPRON(R) (INN: Upamostat) wurde in Verbindung mit demChemotherapeutikum Capecitabine (Xeloda(R), Hoffmann La Roche AG, Schweiz)verabreicht. Die doppelt verblindete randomisierte Studie untersuchte dieWirksamkeit und Sicherheit von einer täglichen oralen Dosis von 200 mgMESUPRON(R) in Kombination mit Capecitabine im Vergleich zu Capecitabineallein (Kontrollgruppe). Es wurden 132 Patienten in 20 Zentren in 5 Ländern(Belgien, Brasilien, Deutschland, Israel und USA) in die Studieeingeschlossen.Primäres Ziel der Studie war die Bewertung der Wirksamkeit der Kombinationvon MESUPRON(R) und Capecitabine im Vergleich zur Monotherapie mitCapecitabine im Hinblick auf das progressionsfreie Überleben (ProgressionFree Survival, PFS). Die Studie untersuchte außerdem die objektiveAnsprechrate, Gesamtüberlebenszeit, Sicherheit und Verträglichkeit sowiePharmakokinetik. Die Wirksamkeit wurde im Rahmen einer unabhängigen,zentralen Auswertung der Computertomographien anhand desTumorbewertungsschemata RECIST (Response Evaluation Criteria on SolidTumours) und Knochenszintigrammen bestimmt.In der gesamten Studienpopulation (intent to treat; ITT) führte MESUPRON(R)zu einem Anstieg des medianen progressionsfreien Überlebens von 7,5 Monatenin der Kontrollgruppe auf 8,3 Monate in der Kombinationstherapie. DieTumoransprechrate betrug in der Kontrollgruppe 9 % und wurde durch diezusätzliche Verabreichung von 200 mg MESUPRON(R) annähernd auf 17 %verdoppelt. Die Daten zum Gesamtüberleben (Overall Survival, OS) sind nochnicht auswertbar, weil über 60 % der Patienten zum Zeitpunkt der Auswertungnoch am Leben waren. Die Kombinationstherapie von MESUPRON(R) undCapecitabine hat sich als sicher und gut verträglich erwiesen. Diepharmakokinetische Analyse zeigte, dass keine Arzneimittel-Wechselwirkungen zwischen MESUPRON(R) und Capecitabine vorlagen.Brustkrebs ist eine heterogene Erkrankung. Um zu testen, ob MESUPRON(R)auch in einer homogenen Patientenpopulation wirksam ist, wurden zweiSubgruppen gebildet, die über eine ausreichende Patientenanzahl für eineseparate Analyse verfügten.In der Subgruppe mit Patienten kaukasischer Ethnizität (n = 109)verbesserte sich das mediane progressionsfreie Überleben von 7,5 Monate inder Kontrollgruppe auf 9,1 Monate bei Patienten, die mit MESUPRON(R)behandelt wurden.In der Subgruppe mit Patienten (n = 95), die sich nach der Erstdiagnose vonBrustkrebs einer adjuvanten Chemotherapie unterzogen hatten, verbessertesich das mediane progressionsfreie Überleben von 4,3 Monate in derKontrollgruppe auf 8,3 Monate in der Gruppe mit MESUPRON(R).Dr. Paul Bevan, Vorstand für Forschung & Entwicklung von WILEX,kommentiert: ‘Wir freuen uns über die positiven Phase II-Daten mitMESUPRON(R) und dass wir unser Ziel erreicht haben. Die Daten bestätigendie Ergebnisse aus der Pankreas-Studie von 2010. Diese Machbarkeitsstudiezeigte, dass Patienten von einer Therapie mit MESUPRON(R) sowohl in derIndikation Brustkrebs als auch Bauchspeicheldrüsenkrebs profitierenkönnten. Da das uPA-System bei verschiedenen soliden Tumoren eine Rollespielt, könnte MESUPRON(R) in einer Reihe von Indikationen Anwendungfinden.’Einladung zur Telefonkonferenz:WILEX wird am Montag, den 18. Juni 2012 um 10:00 Uhr MEZ eine öffentlicheTelefonkonferenz für Pressevertreter, Analysten und Investoren inenglischer Sprache abhalten. Bitte wählen Sie sich 10 Minuten vor derKonferenz ein und wählen Sie die Einwahl-Nummern:1. Deutschland: +49 69 71044 55982. UK: +44 20 3003 26663. USA: +1 212 999 66594. USA Freephone: +1 866 966 5335Sie werden durch einen Operator begrüßt, der Ihren Namen und denFirmennamen aufnimmt. Die Präsentation zur Konferenz steht 10 Minuten vorBeginn der Präsentation auf der Internetseite www.wilex.com zum Downloadzur Verfügung. Eine Aufzeichnung der Telefonkonferenz ist im Anschluss aufder Internetseite http://www.wilex.de/Investoren/Praesentationen.phpverfügbar.Informationen über MESUPRON(R) und das uPA-ProgrammIm Rahmen des uPA-Programms entwickelt WILEX mit MESUPRON(R) (INN:Upamostat) einen Wirkstoff zur Hemmung des Urokinase Plasminogen Aktivator(uPA)-Systems. Das uPA-System spielt eine zentrale Rolle bei der Invasionund Metastasierung von Tumorzellen sowie beim Primärtumorwachstum vonsoliden Tumoren wie Brust-, Eierstock-, Magen-, Darm- und Pankreaskrebs.Das uPA-Inhibitor-Programm ist nach Ansicht der Gesellschaft einvielversprechender nicht zytotoxischer (nicht zellgiftiger) neuer Ansatz inder Krebsmedizin zur spezifischen Blockierung der Metastasierung beisoliden Tumoren.Im Jahr 2007 ist die Bestimmung des uPA-Gehalts im Primärtumor einesPatienten in die Behandlungsrichtlinien der American Society of ClinicalOncology (ASCO) aufgenommen worden. Danach wird empfohlen, den uPA-Test fürdie Prognose von neu mit Brustkrebs ohne Lymphknotenbefall diagnostiziertenPatienten einzusetzen, um die angemessene Therapie zu definieren. DeruPA-Gehalt erlaubt eine vorausschauende Aussage über die statistischeÜberlebenswahrscheinlichkeit eines Patienten. Dies wurde auf der Basiseiner Metaanalyse von 18 unterschiedlichen europäischen Studien zur Dauerder Überlebenszeit in Relation zum uPA-Gehalt im Tumor mit insgesamt 8.377Patienten festgestellt. Der tumorassoziierte Proteolysefaktor uPA und seinInhibitor PAI-1 sind die einzigen tumorbiologischen Faktoren, die denhöchsten ‘Level of Evidence’ (LOE1) für ihre prognostische und prädiktiveBedeutung erreicht haben.WILEX hat den Wirkstoff in dem oral verabreichten MedikamentenkandidatenMESUPRON(R) zunächst unter der Bezeichnung WX-UK1 entwickelt. WX-UK1 undMESUPRON(R) sind die ersten uPA-Inhibitoren weltweit, die in klinischenStudien bei Krebspatienten eingesetzt werden. Acht verschiedene Phase I-,Phase Ia- und Phase Ib-Studien mit WX-UK1 und MESUPRON(R) inunterschiedlichen Indikationen mit insgesamt mehr als 150 Patienten wurdenerfolgreich abgeschlossen. MESUPRON(R) wurde außerdem sehr erfolgreich ineiner klinischen Phase II-Studie mit 95 Patienten mitBauchspeicheldrüsenkrebs auf seine Aktivität getestet. MESUPRON(R) hat sichdabei nach Ansicht der Gesellschaft als sicher und gut verträglich erwiesenund kann oral als Kapsel verabreicht werden. Dies erleichtert dielangfristige Behandlung von Patienten.Über WILEXDie WILEX AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in München,Deutschland. Das auf Onkologie fokussierte Unternehmen verfügt über einbreites Portfolio diagnostischer und therapeutischer Produkte zurhochspezifischen Erkennung und gezielten Behandlung verschiedenerKrebsarten. Die therapeutischen Produktkandidaten von WILEX basieren aufAntikörpern (RENCAREX(R) in Phase III) und niedermolekularen Wirkstoffen(MESUPRON(R) in Phase II, WX-554 in Phase Ib/II und WX-037 in derPräklinik). Im Bereich Diagnostika verfügt WILEX mit REDECTANE(R) über einAntikörper basiertes, bildgebendes in-vivo Diagnostikum in einem PhaseIII-Programm. Das amerikanische Tochterunternehmen WILEX Inc. in Cambridge,MA, USA vermarktet unter der Marke Oncogene Science ein Portfolio an’Research Use Only’-Tests und In-vitro Diagnostika, die als CompanionDiagnostics für klinische Studien und zur Therapiekontrolle entwickeltwerden können. Die Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma GmbH bietet eineattraktive und vielversprechende Konjugat-Plattform-Technologie fürtherapeutische Antikörper sowie Dienstleistungen rund um präklinischeAuftragsforschung an. Das Geschäftsmodell von WILEX umfasst Forschung,Technologie, Produktentwicklung und Kommerzialisierung. Zu den Kunden undPartnern der WILEX gehören führende internationale Pharmaunternehmen.Website: http://www.WILEX.com, ISIN DE0006614720 / WKN 661472 / Symbol WL6KontaktKatja Arnold (CIRO)Corporate CommunicationsWILEX AGGrillparzerstr. 1081675 München, GermanyTel.: +49 (0)89-41 31 38-126Fax: +49 (0)89-41 31 38-99Email: investors@wilex.comDieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf denGeschäftsbereich der Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauchvon zukunftsgerichteter Terminologie wie etwa ‘schätzt’, ‘glaubt’,'erwartet’, ‘könnte’, ‘wird’, ‘sollte’, ‘zukünftig’, ‘möglich’ oderähnliche Ausdrücke oder durch eine allgemeine Darstellung der Strategie,der Pläne und der Absichten der Gesellschaft auszeichnen. Solchezukunftsgerichteten Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken,Ungewissheiten und andere Faktoren, die bewirken könnten, dass sich dietatsächlichen Ergebnisse des Geschäftsbetriebes, die Finanzlage, dieErtragslage, die Errungenschaften oder auch die Ergebnisse des Sektorserheblich von jeglichen zukünftigen Ergebnissen, Erträgen oderErrungenschaften unterscheiden, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagenausgedrückt oder vorausgesetzt werden. Angesichts dieser Unwägbarkeiten,werden mögliche Investoren und Partner davor gewarnt, übermäßiges Vertrauenauf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu stützen. Wir übernehmen keineVerpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, umzukünftiges Geschehen oder Entwicklungen widerzuspiegeln.Ende der Corporate News———————————————————————14.06.2012 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeberverantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de undhttp://www.dgap.de———————————————————————Sprache: Deutsch Unternehmen: WILEX AG Grillparzerstr. 10 81675 München Deutschland Telefon: +49 (0)89 41 31 38 – 0 Fax: +49 (0)89 41 31 38 – 99 E-Mail: info@wilex.com Internet: www.wilex.com ISIN: DE0006614720 WKN: 661472 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service ——————————————————————— 174096 14.06.2012

ROUNDUP: Opec bleibt bei offizieller Fördermenge von 30 Millionen Barrel (14. Juni 2012, 21:31 Uhr)

WIEN (dpa-AFX) – Die Opec will auch in der nächsten Zeit ihre Vereinbarung über die tägliche Ölfördermenge von 30 Millionen Barrel (Fass je 159 Liter) beibehalten. Das teilten die Mitglieder des Ölkartells nach Beratungen der zwölf Mitgliedsländer am Donnerstagabend in Wien mit. Allerdings bedeute dieser Entschluss auch, dass die Länder effektiv ihre Förderung reduzieren müssten, weil derzeit vom Kartell bereits 31,6 Millionen Barrel Öl produziert würden, sagte Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri. Die Entscheidung sei auch eine Reaktion auf Sorgen über die globale Wirtschaftsentwicklung und die Krise der Eurozone, hieß es. Der Ölpreis von derzeit knapp 100 Dollar pro Barrel würde bei einer deutlichen Reduzierung erneut deutlich steigen. Daher war ein derartiger Kurs bereits erwartet worden. Die Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Länder fördern etwa 40 Prozent des Weltbedarfs an Erdöl. Die Opec betonte ihre Bereitschaft, schnell auf Entwicklungen zu reagieren, falls die Schuldenkrise der Eurozone die Weltwirtschaft und damit auch die Nachfrage nach Öl in Gefahr bringe. Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri sagte, diejenigen Mitgliedsländer müssten sich bei der Förderung zurückhalten, die zu dem Überangebot beitragen würden. Das sei eine gemeinsame Übereinkunft. Indirekt sprach er damit Saudi-Arabien an, dass als größter Ölproduzent so viel Öl fördert wie seit 30 Jahren nicht mehr. Der Ölpreis war auch deswegen von 125 Dollar pro Barrel vor drei Monaten auf jetzt unter 100 Dollar gefallen. Kuwaits Ölminister Hani Abdulasis Hussein hatte bereits vor Beginn der Beratungen gesagt: ‘Wir wollen die Märkte nicht unnötig erschüttern.’ Der Energieminister von Katar, Mohamed al-Sada, meinte, der Markt sei derzeit leicht überversorgt. Er fügte aber hinzu: ‘Wir erwarten, dass die Nachfrage im zweiten und dritten Quartal steigen und das Angebot ausgleichen wird.’ Zu ihrer nächsten turnusmäßigen Konferenz treffen sich die Opec-Mitglieder am 12. Dezember in Wien./rab/al/DP/wiz

ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Ohne Orientierung, Kommentar zur … (14. Juni 2012, 20:51 Uhr)

Börsen-Zeitung: Ohne Orientierung, Kommentar zur drastischenSchrumpfkur bei Nokia, von Heidi Rohde. Frankfurt (ots) – Zielgenaue Navigationsdienste sollen künftig einzentraler Erfolgsbaustein im Produktportfolio von Nokia sein, mit demdas Unternehmen hofft, sein Glück am Markt zu wenden. Derweil müssen die Investoren hoffen, dass das Management selbst schnellstens einen neuen besseren Routenplaner zur Hand nimmt. Denn seit vielen Monaten sind die Prognosen der Finnen Makulatur, kaum, dass sie ausgesprochenwurden. Seit Konzernchef Stephen Elop im Februar vergangenen Jahres die neue Strategie einer exklusiven Partnerschaft mit Microsoft verkündet hat, hat Nokia drei harsche Gewinnwarnungen geschickt, allein zwei davon in diesem Jahr. Die Aktie hat seit damals rund 70% eingebüßt, Verluste und hohe Mittelabflüsse haben Nokia das Investment-Grade-Rating gekostet. ‘Mehr Tempo und Verantwortung’ hat Elop bei seinem Antritt zum Maßder Dinge gemacht, mit der Folge, dass im Top-Management binnen kurzer Zeit so viele Köpfe rollen, dass die erst vor knapp eineinhalbJahren neu aufgestellte Führungsetage schon wieder wie neu sortiert erscheint. Ob diese Art von Tempo einer konzentrierten Umsetzung des strategischen Umbaus dienlich ist, erscheint indes zweifelhaft. Derweil zeigt die drastische Schrumpfkur des Portfolios, die eine Verdoppelung der für 2013 avisierten Einsparungen ermöglichen soll, dass der Druck auf Absatz und Umsatz erschreckende Ausmaße angenommenhat. Der Smartphone-Hoffnungsträger Lumia kann das Blatt – zumindest kurzfristig – nicht wenden, denn die Erlöse im angestammten breiten Portfolio brechen offenbar schneller weg, als sie kompensiert werden können. Dass Nokia über ‘reichhaltige’ finanzielle Mittel verfügt, um aucheine länger anhaltende Durststrecke zu überstehen, kann den Anlegern nur ein schwacher Trost sein. Schließlich offenbaren der Abbau von 10000 Stellen und die ‘Fokussierung’ der Geschäfte auch, dass das Unternehmen bei zahlreichen Produkten und Diensten, in die bisher investiert wurde, auf verlorenem Posten steht. Noch setzt der Konzernchef darauf, dass eine neue Software-Generation des Partners Microsoft auch dem Geschäft von Nokia, vor allem den Smartphones, neue und entscheidende Impulse geben wird. Die Microsoft-Offensive wird für den Herbst erwartet und sollte daher im kommenden Jahr Früchte tragen. Wenn nicht, wird es eng für den einst unangefochtenen Primus der Handy-Branche. Zu den Köpfen, die dann rollen, dürfte dann wohl auch der von Stephen Elop gehören. (Börsen-Zeitung, 15.6.2012)Originaltext: Börsen-ZeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069–2732-0www.boersen-zeitung.de

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