Archive for June 12th, 2012

Aktien New York Schluss: Fester – Hoffnung auf die Fed treibt die Kurse (12. Juni 2012, 22:36 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Hoffnung auf weitere konjunkturstimulierende Maßnahmen der Federal Reserve (Fed) haben die US-Aktienmärkte am Dienstag beflügelt. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 1,31 Prozent höher bei 12.573,80 Punkten und zeigte damit eine Reaktion auf die deutlichen Kursverluste zu Wochenbeginn. Für den S&P 500-Index ging es um 1,17 Prozent auf 1.324,18 Punkte hoch. An der technologielastigen Nasdaq-Börse rückte der Composite Index um 1,19 Prozent auf 2.843,07 Punkte vor. Der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 1,15 Prozent auf 2.546,20 Punkte. Die Anleger spekulierten wieder verstärkt auf neue geldpolitische Maßnahmen der US-Notenbank zur Stimulierung der Wirtschaft. Das hat Börsianern zufolge die Wall Street unterstützt. Von den Turbulenzen an den europäischen Aktienmärkten am Nachmittag zeigten sich die US-Börsen kaum beeindruckt. Die Rendite spanischer Anleihen waren auf ein Rekordniveau geklettert. Die Zinsen, die Madrid und auch Rom nun für frisches Geld bieten müssen, liegen aus Sicht vieler Marktteilnehmer nun auf einem bedrohlich hohen Niveau. Die Lage in Europa sehe so kritisch aus, dass die Fed nun doch bald zu Hilfe eilen dürfte, begründete Aktienhändler Markus Huber von ETX Capital das Plus an der Wall Street. Dies könnte sich noch verstärken, wenn die Europäische Zentralbank EZB gezwungen würde, wieder am Bondmarkt einzuschreiten./fat/wiz

‘SZ’/EU: Finanztransaktionssteuer kann noch 2012 vereinbart werden (12. Juni 2012, 22:20 Uhr)

MÜNCHEN (dpa-AFX) – Die von SPD und Grünen verlangte Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte könnte Laut einem Zeitungsbericht nach Auskunft der EU-Kommission noch in diesem Jahr beschlossen werden. Das berichtet die ‘Süddeutsche Zeitung’ (SZ, Mittwochausgabe). Voraussetzung sei, dass beim Treffen der EU-Finanzminister kommende Woche in Luxemburg oder danach im Juli von mindestens neun Ländern ein entsprechender Antrag gestellt werde, hieß es am Dienstag im Umfeld von Steuerkommissar Algirdas Semeta. Den Europäischen Verträgen zufolge kann eine Gruppe von neun oder mehr Staaten im Rahmen der sogenannten verstärkten Zusammenarbeit vorangehen, wenn sich die 27 EU-Mitglieder in einer bestimmten Frage nicht einig werden. Die Finanztransaktionsteuer wird unter anderem von Großbritannien blockiert.SPD und Grüne machen ihre Zustimmung zum EU-Fiskalpakt davon abhängig, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) konkrete Schritte zur Einführung einer solchen Steuer unternimmt. Merkel ist dazu nach eigenem Bekunden bereit. Dennoch fühlt sich die Opposition hingehalten, weil die Koalition gleichzeitig betont, dass eine Umsetzung der Idee in dieser Wahlperiode kaum mehr möglich sei. Dem widerspricht nun die EU-Kommission. Sie ist nach Informationen der ‘SZ’ zu einer ,,prioritären Prüfung‘‘ eines Antrags bereit. Liege der Antrag bis zum Sommer vor, wäre es möglich, die Einführung der Steuer in neun oder mehr Ländern Ende 2012 zu beschließen. Erhoben werden könnte sie aber tatsächlich erst Anfang 2014, also nach der Bundestagswahl, da umfangreiche Vorarbeiten nötig wären. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte, Ressortchef Wolfgang Schäuble (CDU) bemühe sich darum, bis Ende kommender Woche neun Unterstützerstaaten zusammenzubekommen. Ob das gelinge, sei offen. Zunächst müssten ohnehin die 27 Ressortchefs formell erklären, dass der Versuch, die Steuer EU-weit einzuführen, gescheitert sei. Liege dann ein Antrag auf verstärkte Zusammenarbeit vor, müsse die Kommission den neuen Vorschlag prüfen, der dann nochmals von alle Ministern beraten werde. Dass all dieses binnen sechs Monaten ablaufen könne, sei zweifelhaft. Schäuble lasse deshalb parallel prüfen, ob es einen anderen Weg gebe, der schneller sei. So wäre es denkbar, einen zwischenstaatlichen Vertrag zu schließen, in dem die Unterzeichnerländer zusagen, gleichlautende Gesetze zur Einführung einer Transaktionsteuer zu verabschieden. Die SPD-Führung, die die Steuer maßgeblich vorantreibt, gab sich überzeugt, dass sich neun Länder für das Projekt finden werden. Parteichef Sigmar Gabriel, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück wollen an diesem Mittwoch bei einem Besuch in Paris Frankreichs Präsident François Hollande als Vorkämpfer gewinnen. Bereits im Februar hatten sich die Finanzminister Deutschlands, Spaniens, Frankreichs, Italiens, Österreichs, Finnlands, Portugals, Belgiens und Griechenlands in einem gemeinsamen Papier prinzipiell zur Einführung der Steuer bekannt. Einige dieser neun Länder knüpfen ihr Ja allerdings an Bedingungen. Das EU-Parlament würde die Einführung der Abgabe mit breiter Mehrheit unterstützen, ein entsprechender Beschluss liegt bereits vor. ,,Natürlich wäre es uns lieber, wenn die Steuer in allen Ländern eingeführt würde. Aber neun Länder sind ein Anfang‘‘, sagte der Grünen-Abgeordnete Sven Giegold. Sein CSU-Kollege Markus Ferber erklärte: ,,Jeder Schritt, der eine Einführung der Finanztransaktionsteuer in der EU befördert, findet unsere Unterstützung.‘‘/wiz

DGAP-Stimmrechte: Deutsche Bank AG (deutsch) (12. Juni 2012, 21:51 Uhr)

Deutsche Bank AG: Korrektur einer Stimmrechtsmitteilung vom 12. Juni 2012; Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten VerbreitungDeutsche Bank AG 12.06.2012 21:51Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Stimmrechtsmitteilung nach § 25a Abs. 1 WpHGWir haben folgende Mitteilung nach § 25a Abs. 1 WpHG am 01.06.2012erhalten:1. Emittent:Deutsche Bank AGTaunusanlage 12, 60325 Frankfurt a. M., Deutschland2. Mitteilungspflichtiger:Morgan Stanley UK Group, London, UK 3. Art der Schwellenberührung:Überschreitung4. Betroffene Meldeschwellen:5%5. Datum der Schwellenberührung:29.05.20126. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:7,71% (entspricht 71669821 Stimmrechten)bezogen auf die Gesamtmenge der Stimmrechte des Emittenten in Höhe von:9294996407. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil:Stimmrechtsanteil aufgrund von (Finanz-/sonstigen) Instrumenten nach § 25aWpHG:4,83% (entspricht 44869488 Stimmrechten)davon mittelbar gehalten:4,83% (entspricht 44869488 Stimmrechten)Stimmrechtsanteil aufgrund von (Finanz-/sonstigen) Instrumenten nach § 25WpHG:2,69% (entspricht 25001971 Stimmrechten)davon mittelbar gehalten:2,69% (entspricht 25001971 Stimmrechten)Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22 WpHG:0,19% (entspricht 1798362 Stimmrechten)8. Einzelheiten zu den (Finanz-/sonstigen) Instrumenten nach § 25a WpHG:Kette der kontrollierten Unternehmen:Morgan Stanley & Co International Plc-Physically-Settled Call OptionsExpiration Date:13 June 201214 June 201215 June 201220 June 201221 September 201221 December 201215 March 201320 December 2013Retransfer ClaimsExpiration Dates:various contracts that can be exercised at the lenders discretionCash-settled Call Options:Expiration Dates:15 June 201218 June 201221 December 201215 March 201312 April 20139 July 201310 July 201311 July 201312 July 201315 July 201312 August 201320 December 201323 January 201424 January 201427 January 201428 January 201429 January 201412 March 20146 August 20147 August 20148 August 201411 August 201412 August 201425 August 201423 September 201419 December 20146 February 20159 February 201510 February 201511 February 201512 February 20152 April 201513 May 201522 July 201530 September 20159 May 20169 June 201619 December 2019Physically-settled Put OptionsExpiration Dates:13 June 201214 June 201215 June 201220 June 201221 September 201221 December 201215 March 201321 June 2013Cash-settles SwapsExpiration Date:4 June 201211 June 20125 November 201213 May 2013Cash-settles Put OptionExpiration Dates:15 June 201221 December 201212 March 20149 May 2016Cash Settled FuturesExpiration Dates:15 June 201221 December 201212.06.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Deutsche Bank AG Taunusanlage 12 60325 Frankfurt a. M. DeutschlandInternet: www.deutsche-bank.de Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————

US-Anleihen: Kursverluste wegen Spekulation auf neue Maßnahmen der Fed (12. Juni 2012, 21:45 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Spekulationen auf neue Maßnahmen der Federal Reserve (Fed) haben am Dienstag für Kursverluste bei US-Staatsanleihen gesorgt. Die Renditen stiegen folglich in allen Laufzeiten. Händler hofften auf weitere geldpolitisch expansive Aktionen der US-Notenbank, mit der die Währungshüter die wirtschaftliche Erholung am Leben halten könnten. Zudem habe die Auktion dreijähriger Anleihen den Rentenmarkt belastet. Diese ist einem Händler zufolge zwar gut, aber nicht großartig verlaufen. Zweijährige Anleihen verloren 1/32 auf 99 29/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,290 Prozent. Fünfjährige Anleihen sackten um 9/32 auf 99 14/32 Punkte ab. Die Rendite betrug 0,742 Prozent. Die richtungsweisende zehnjährige Anleihe fiel um 22/32 auf 100 26/32 Punkte nach oben und verzinste sich entsprechend mit 1,661 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rutschten um 1 und 8/32 auf 104 22/32 Punkte ab. Sie rentierten mit 2,769 Prozent./fat/wiz

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 12.06.2012 (12. Juni 2012, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 12.06.2012ADIDAS FRANKFURT – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Adidas nach Auftragszahlen des chinesischen Wettbewerbers Li Ning auf ‘Outperform’ belassen. Die Auftragseingänge zum vierten Quartal zeigten, dass Li Ning derzeit an die großen Sportartikelkonzerne wie Adidas und Nike nicht anschließen könne, schrieben die Analysten in einer Studie vom Dienstag. Adidas habe in China keine Probleme, urteilen die Experten. Kursschwächen sollten Anleger zum Kauf nutzen.BMW LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für BMW auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 91,00 Euro belassen. Der weltweite Automobilsektor werde derzeit vor allem von zwei Themen geprägt: Verbrauchseffizienz von Antrieben und Konjunkturbefürchtungen, schrieb das Analystenteam um Kristina Church in einer Branchenstudie vom Dienstag. Letzteres habe mittlerweile zu extrem niedrigen Unternehmensbewertungen geführt. Autobauer und Zulieferer mit globalem Ansatz und einer klaren Ausrichtung auf verbrauchsarme Antriebe dürften auch künftig deutlich profitabler sein als viele Wettbewerber. Vor diesem Hintergrund gehörten in Europa Volkswagen , BMW und Continental zu ihren ‘Top Picks’ im Sektor.CONTINENTAL AG LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Continental auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 91,00 Euro belassen. Der weltweite Automobilsektor werde derzeit vor allem von zwei Themen geprägt: Verbrauchseffizienz von Antrieben und Konjunkturbefürchtungen, schrieb das Analystenteam um Kristina Church in einer Branchenstudie vom Dienstag. Letzteres habe mittlerweile zu extrem niedrigen Unternehmensbewertungen geführt. Autobauer und Zulieferer mit globalem Ansatz und einer klaren Ausrichtung auf verbrauchsarme Antriebe dürften auch künftig deutlich profitabler sein als viele Wettbewerber. Vor diesem Hintergrund gehörten in Europa Volkswagen , BMW und Continental zu ihren ‘Top Picks’ im Sektor.DAIMLER AG NEW YORK – Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Daimler trotz des jüngsten Kursrückgangs auf ‘Market-Perform’ mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Der Auto- und Lastwagenhersteller sei zwar derzeit niedrig bewertet, stehe aber vor größeren Herausforderungen als die wichtigsten Konkurrenten Audi und BMW , schrieb Analyst Max Warburton in einer Branchenstudie vom Dienstag. Vor allem das Wachstum bei der Marke Mercedes bereite Sorgen. Die Sparte habe zudem geringere Margen als die Konkurrenz. Darüber hinaus sieht Warburton auch für die Lkw-Sparte derzeit mehr Risiken als Chancen.DEUTSCHE BANK AG LONDON – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Deutsche Bank von 39,00 auf 33,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Wegen geringerer Erwartungen für das Investmentbanking, das Privatkundengeschäft sowie die Vermögensverwaltung habe er seine Gewinnprognosen reduziert, schrieb Analyst Kinner Lakhani in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Obwohl die Deutsche Bank vergleichsweise gering in den europäischen Peripheriestaaten engagiert sei, die risikogewichteten Aktiva deutlich abbauen könne sowie im Geschäft mit Anleihen, Rohstoffen und Währungen Marktanteile gewinnen könne, ziehe er kurzfristig die Aktien von Barclays vor. Die britische Bank verfüge über eine stärkere Kapitalausstattung und ein profitableres Privatkundengeschäft.E.ON AG ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat Eon von ‘Neutral’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel auf 17,00 Euro belassen. Trotz des schwierigen Branchenumfeldes dürften sich die Gewinne des Energiekonzerns solide entwickeln, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Dienstag. Im Energiesektor sollte Eon zu den frühzyklischen Werten gehören, da das Management mit Schritten wie Kostensenkungen und Beteiligungsverkäufen schneller reagiert habe als die Wettbewerber. Auf Zweijahressicht könnte mit den Papieren eine Gesamtrendite von rund 50 Prozent erzielt werden.FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat FMC in die ‘Most Preferred List’ für den europäischen Bio- und Medizintechniksektor aufgenommen und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Der Dialyseanbieter überzeuge mit defensivem, beständigem Wachstum, schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Dienstag. Zudem könnten regulatorische Änderungen für zusätzliches Potenzial sorgen.FRESENIUS SE FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Fresenius SE nach einer Produktveranstaltung der Tochter Kabi am Montag auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 79,00 Euro belassen. Bei der Produktpräsentation der Tochter habe Fresenius gesagt, dass die Warnung der US-Gesundheitsbehörde FDA wegen der Produktionsbedingungen in einem US-Werk wohl keine ernsthaften Folgen haben wird, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Dies dürfte für gute Stimmung beim Investorentag der Tochter Kabi sorgen. Diese dürfte noch durch die leichte Anhebung der Unternehmensprognosen zum Wochenauftakt gestützt werden.RWE AG(NEU) ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für RWE von 36,00 auf 30,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Wegen trüberer Strompreisperspektiven habe er die Gewinnschätzungen insbesondere von 2014 an reduziert, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Dienstag. Die Gewinne von RWE seien anfälliger für Strompreisänderungen als die des Wettbewerbers Eon .SOFTWARE AG ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Software AG auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Das Papier habe jüngst ohne große Neuigkeiten recht deutlich nachgegeben, schrieben die Analysten in einer Studie vom Dienstag. Offenbar fürchteten Investoren, dass das zweite Quartal nicht ganz so gut verlaufen könnte. Die jüngsten Kurseinbußen dürften zudem durch die Charttechnik verstärkt worden sein. Die Gewinnwarnung des US-Konzerns Progress Software spielt nach Einschätzung der UBS-Experten kaum eine Rolle für die Kursverluste, wenngleich sie für die Stimmung gegenüber der Aktie auch nicht gerade förderlich sei.TEXAS INSTRUMENTS INC FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Texas Instruments nach einem Zwischenbericht zum zweiten Quartal auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 30,00 US-Dollar belassen. Die eingegrenzten Unternehmensprognosen für das zweite Jahresviertel hätten den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Ross Seymore in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Schätzungen für den Halbleiterkonzern im zweiten Quartal unverändert gelassen.VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 192,00 Euro belassen. Der weltweite Automobilsektor werde derzeit vor allem von zwei Themen geprägt: Verbrauchseffizienz von Antrieben und Konjunkturbefürchtungen, schrieb das Analystenteam um Kristina Church in einer Branchenstudie vom Dienstag. Letzteres habe mittlerweile zu extrem niedrigen Unternehmensbewertungen geführt. Autobauer und Zulieferer mit globalem Ansatz und einer klaren Ausrichtung auf verbrauchsarme Antriebe dürften auch künftig deutlich profitabler sein als viele Wettbewerber. Vor diesem Hintergrund gehörten in Europa Volkswagen, BMW und Continental zu ihren ‘Top Picks’ im Sektor./wiz

DGAP-Stimmrechte: Deutsche Bank AG (deutsch) (12. Juni 2012, 20:59 Uhr)

Deutsche Bank AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten VerbreitungDeutsche Bank AG 12.06.2012 20:59Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Stimmrechtsmitteilung nach § 25a Abs. 1 WpHGWir haben folgende Mitteilung nach § 25a Abs. 1 WpHG am 01.06.2012erhalten:1. Emittent:Deutsche Bank AGTaunusanlage 12, 60325 Frankfurt a. M., Deutschland2. Mitteilungspflichtiger:Morgan Stanley International Holdings Inc, Delaware, USA 3. Art der Schwellenberührung:Überschreitung4. Betroffene Meldeschwellen:5%5. Datum der Schwellenberührung:29.05.20126. Mitteilungspflichtiger Stimmrechtsanteil:7,78% (entspricht 72356273 Stimmrechten)bezogen auf die Gesamtmenge der Stimmrechte des Emittenten in Höhe von:9294996407. Einzelheiten zum Stimmrechtsanteil:Stimmrechtsanteil aufgrund von (Finanz-/sonstigen) Instrumenten nach § 25aWpHG:4,84% (entspricht 44983545 Stimmrechten)davon mittelbar gehalten:4,84% (entspricht 44983545 Stimmrechten)Stimmrechtsanteil aufgrund von (Finanz-/sonstigen) Instrumenten nach § 25WpHG:2,72% (entspricht 25321924 Stimmrechten)davon mittelbar gehalten:2,72% (entspricht 25321924 Stimmrechten)Stimmrechtsanteile nach §§ 21, 22 WpHG:0,22% (entspricht 2050804 Stimmrechten)8. Einzelheiten zu den (Finanz-/sonstigen) Instrumenten nach § 25a WpHG:Kette der kontrollierten Unternehmen:Morgan Stanley & Co International Plc, Morgan Stanley UK Group, MorganStanley Group (Europe), Morgan Stanley International Limited-Physically-Settled Call OptionsExpiration Date:13 June 201214 June 201215 June 201220 June 201213 September 201221 September 201221 December 201215 March 201320 December 2013Retransfer ClaimsExpiration Dates:various contracts that can be exercised at the lenders discretionCash-settled Call Options:Expiration Dates:15 June 201218 June 201221 December 201215 March 201312 April 20139 July 201310 July 201311 July 201312 July 201315 July 201312 August 201320 December 201323 January 201424 January 201427 January 201428 January 201429 January 201412 March 20146 August 20147 August 20148 August 201411 August 201412 August 201425 August 201423 September 201419 December 20146 February 20159 February 201510 February 201511 February 201512 February 20152 April 201513 May 201522 July 201530 September 20159 May 20169 June 201619 December 2019Physically-settled Put OptionsExpiration Dates:13 June 201214 June 201215 June 201220 June 201221 September 201221 December 201215 March 201321 June 2013Cash-settles SwapsExpiration Date:4 June 201211 June 20125 November 201213 May 2013Cash-settles Put OptionExpiration Dates:15 June 201221 December 201212 March 20149 May 2016Cash Settled FuturesExpiration Dates:15 June 201221 December 201212.06.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Deutsche Bank AG Taunusanlage 12 60325 Frankfurt a. M. DeutschlandInternet: www.deutsche-bank.de Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————

Schäuble: Bankenunion nur bei stärkerer europäischer Integration (12. Juni 2012, 21:04 Uhr)

BERLIN (dpa-AFX) – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält eine Bankenunion in Europa nur bei einer stärkeren finanzpolitischen Integration für machbar. ‘Man kann über eine Bankunion reden. Aber nur unter der Voraussetzung, dass man zuvor die Finanzpolitik so vergemeinschaftet, dass es auch verantwortbar ist’, sagte Schäuble am Dienstagabend in Berlin auf dem CDU-Wirtschaftstag in Berlin. Solange die Entscheidungszuständigkeit nicht vergemeinschaftet sei, solange könne auch die Haftung nicht vergemeinschaftet werden, betonte Schäuble weiter. Sonst würden nur Fehlanreize geschaffen. ‘Wir brauchen mehr Europa.’ Dies gehe aber nur im Rahmen der geltenden Verträge. ‘Und wenn die Verträge nicht ausreichen, müssen wir sie weiter entwickeln.’ Schäuble lehnte erneut gemeinsame Staatsanleihen der Euro-Länder – sogenannte Eurobonds – mit gesamtschuldnerischer Haftung der Gemeinschaft ab. Damit würden ökonomisch schwere Fehler gemacht: ‘Wer mehr europäische Haftung will, muss mehr europäische Zuständigkeit wollen.’/sl/du/DP/wiz

ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Double Trouble, Kommentar zur … (12. Juni 2012, 21:07 Uhr)

Börsen-Zeitung: Double Trouble, Kommentar zur Diskussion um eineeuropäische Bankenunion, von Bernd Neubacher. Frankfurt (ots) – Seit Beginn der Finanz- und Staatsschuldenkrise handeln Banken, Regulierer und Politik wie ein Day Trader. Ihr Motto:If in trouble, double. Das Ergebnis: Double Trouble. Dies gilt für die ins Spiel gebrachten Summen und auch den Kreis der Leidtragenden.Was sich zuerst nur in die Bilanzen der Banken zu fressen drohte, wurde bald der öffentlichen Hand einzelner Staaten aufgebürdet und, als auch diese zusehends überfordert waren, der mit vermeintlich unerschöpflicher Feuerkraft ausgestatteten Europäischen Zentralbank in Form von Staatsschulden überantwortet mit dem Auftrag, diese zu monetarisieren. Wer in diesen Tagen die europaweit aufgelegten Hilfsfazilitäten einmal grob überschlägt, kommt schnell auf Volumina jenseits von 2 Bill. Euro. Wenn EZB-Vizepräsident Vítor Constâncio und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, wohl nicht zufällig zur gleichen Zeit, nun eine Bankenunion ins Gespräch bringen, hat man allen Grund, alarmiert zu sein. Es zeigt, dass das Prozedere der fortgesetzten Delegation und Sozialisierung von Risiken und Lasten nun auch auf die nationalen Sicherungssysteme der Banken angewendet werden soll. Es ist nicht zuletzt ein Hinweis darauf, dass man in Frankfurt und Brüssel mit seinem Latein so langsam am Ende ist. Warumsonst propagieren Constâncio und Barroso jetzt eine Idee, welche, denMangel an Rechtsgrundlagen einmal beiseitegeschoben, das Pferd auch praktisch, politisch und institutionell komplett von hinten aufzäumt?Da redet Barroso einer europaweit vereinheitlichten Aufsicht ab 2013 das Wort, dabei hat erst Anfang 2011 in der European Banking Authority eine neue EU-Behörde mit ähnlichem Anforderungsprofil ihre Arbeit aufgenommen. Da träumt Constâncio von einem gemeinsamen Einlagensicherungs- samt Bankenabwicklungsfonds. Dabei hat EU-Kommissar Michel Barnier gerade erst vor wenigen Tagen einen Vorschlag für eine EU-Richtlinie zum Krisenmanagement in Banken und deren geordneter Abwicklung präsentiert. Man beklagt mangelndes Vertrauen und wirft zugleich Konzepte über den Haufen, ehe sie sich bewähren können. Ob Bankenunion oder Euroland-Bonds – beide Konzepte liefen auf Transfer von Vermögen hinaus, mit allen Fehlanreizen, die damit verbunden sind, so lange sie nicht mit einer Fiskalunion einhergehen.Diese wiederum erforderte demokratische Legitimation, welche die Exponenten der Exekutive offenbar um jeden Preis vermeiden wollen. Esist Zeit, dass die Legislative aufwacht und wieder den Primat der Politik durchsetzt. (Börsen-Zeitung, 13.6.2012)Originaltext: Börsen-ZeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069–2732-0www.boersen-zeitung.de

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