NEW YORK (dpa-AFX) – Der Dow Jones hat am Donnerstag im späten Handel zugelegt und mit freundlicher Tendenz geschlossen. Der Index endete 0,15 Prozent höher bei 13.145,82 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 machte gegen Sitzungsende einen Großteil seiner Verluste wett und verlor letztlich 0,16 Prozent auf 1.403,28 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq fiel der Composite Index um 0,31 Prozent auf 3.095,36 Punkte. Der Nasdaq 100 verlor 0,32 Prozent auf 2.762,05 Punkte. Die Erholung des Dow in der letzten Sitzungsstunde begründeten Marktteilnehmer mit der Erwartung vieler Anleger eines wachsenden Verbrauchervertrauens und steigender persönlicher Ausgaben in den USA. Die Daten werden am Freitag veröffentlicht. Am Freitag dürfte der Markt in puncto Kursentwicklung zudem das beste erste Quartal seit 1998 abschließen, hieß es aus dem Handel. Die Marktdynamik sei eindeutig aufwärtsgerichtet und der jüngste Rückgang angesichts der Rally der vergangenen Wochen normal, sagte Portfoliomanager David Sowerby von Loomis Sayles & Co.BANKEN WEGEN GRIECHENLAND-BEFÜRCHTUNGEN SCHWACH Vor der späten Aufwärtsbewegung hatten die US-Börsen wegen leicht enttäuschender Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung sowie kritischer Kommentare von Standard & Poor’s (S&P) zu Griechenland teilweise deutlicher nachgegeben. Die US-Ratingagentur hält es für wahrscheinlich, dass Griechenland seine hohen Verbindlichkeiten erneut wird umschulden müssen. Dies habe vor allem Finanzwerte nach unten gezogen, hieß es. Ferner hätten unerwartet schwache Geschäftszahlen chinesischer Unternehmen wieder Befürchtungen vor einem nachlassenden Wirtschaftswachstum des Schwellenlandes geweckt. Dow-Schlusslicht Bank of America fielen um 2,26 Prozent und die Citigroup-Aktie um 1,48 Prozent. Die Telekomwerte AT&T und Verizon litten unter negativen Analystenkommentaren und verbilligten sich jeweils um rund ein halbes Prozent. American Express gaben um 1,98 Prozent nach. Beste Werte im Leitindex waren Caterpillar und Alcoa mit Gewinnen von 1,69 respektive 2,14 Prozent.LUFTHANSA-BETEILIGUNG JETBLUE KLAR IM MINUS Papiere von Jetblue sackten um mehr als vier Prozent ab, nachdem die Lufthansa signalisiert hatte, ihre Beteiligung an der US-Fluglinie zur Disposition zu stellen. Europas größte Fluggesellschaft hat dazu eine Umtauschanleihe aufgelegt, die in Jetblue-Aktien getauscht werden kann. Mit der Maßnahme sammelte die Fluggesellschaft 234 Millionen Euro ein. Der Umtauschkurs wurde auf 5,02 Euro je JetBlue-Stammaktie festgelegt. Aus der zweiten Reihe standen die Illumina-Aktien im Fokus, nachdem der schweizerische Pharmakonzern Roche seine milliardenschwere Offerte auf 51,00 US-Dollar je Aktie erhöht hatte. Die Papiere gewannen mehr als fünf Prozent auf 52,40 Dollar und endeten damit oberhalb des Gebots. Mosaic-Papiere dagegen büßten nach der Vorlage enttäuschender Zahlen für das dritte Geschäftsquartal über fünf Prozent ein. RED HAT KLETTERN UM 20% Papiere des Linux-Spezialisten Red Hat schossen um knapp 20 Prozent nach oben. Auf der Basis kostenlos verfügbarer Open-Source-Programme hatte das Unternehmen erstmals einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Dollar erzielt. Dies sei bislang keinem anderen reinen Open-Source-Unternehmen gelungen, sagte Vorstandschef Jim Whitehurst. Titel von Best Buy verloren knapp sieben Prozent, nachdem der Elektronik-Händler die Umsatzerwartungen des Marktes enttäuscht hatte und 50 Filialen schließen will./edh/he
Archive for March 29th, 2012
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow dreht spät ins Plus – Warten auf US-Daten (29. März 2012, 22:50 Uhr)
Unabhängige Inspektion zeigt viele Probleme bei Apple-Fertiger (29. März 2012, 23:04 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die von Apple selbst eingefädelte unabhängige Inspektion seines wichtigsten Fertigers Foxconn hat zahlreiche Probleme aufgedeckt. Darunter seien zu lange Arbeitszeiten und mangelhafte Sicherheits- und Gesundheitsbedingungen, berichtete die Fair Labor Association (FLA) am Donnerstag. Foxconn habe zugesagt, die Mängel zu beheben, hieß es. Das Unternehmen produziert in seinem riesigen chinesischen Werken unter anderem iPhone und iPad-Tablets. Apple war Anfang des Jahres als erstes Unternehmen der Elektronikbranche der FLA beigetreten, die unabhängige Inspektionen von Fabriken durchführt. Zugleich hatte der US-Konzern seit mehreren Jahren eigene Kontrollen bei Zulieferern gemacht, die ebenfalls viele Mängel aufdeckten. Die Arbeitsbedingungen bei Foxconn waren immer wieder scharf kritisiert worden./so/DP/he
Lufthansa schließt Emission von Wandelanleihe ab – Volumen 234 Millionen Euro (29. März 2012, 22:13 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Deutsche Lufthansa hat die Emission ihrer am Mittag angekündigten Umtauschanleihe abgeschlossen. Mit der Maßnahme sammelt die Fluggesellschaft 234 Millionen Euro ein, wie aus einer am Donnerstagabend veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. ‘Die Erlöse der Emission werden für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet’, hieß es dort weiter. Die Anleihe, die am 5. April 2017 fällig wird, wird jährlich mit 0,75 Prozent verzinst. Der Umtauschkurs wurde auf 5,02 Euro je JetBlue-Stammaktie festgelegt. Bereits am Vormittag hatte Lufthansa mitgeteilt, dass für die Umtauschanleihe 46,7 Millionen Aktien der US-Gesellschaft zur Verfügung stehen. Das entspricht ziemlich genau dem Anteil von rund 16 Prozent, mit dem der Dax-Konzern zuletzt an seinem US-Partner beteiligt war. Dass sich die Lufthansa von ihren Jetblue-Aktien trennt, ist dabei noch nicht in Stein gemeißelt. So können die Gläubiger der Anleihe wählen, ob sie ihre Papiere in Aktien umtauschen wollen oder nicht. Die Lufthansa behält sich zudem das Recht vor, ihnen statt der Aktien einen Geldbetrag auszuzahlen./he
Aktien New York Schluss: Dow dreht spät ins Plus – Warten auf neue US-Daten (29. März 2012, 22:32 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Der Dow Jones hat am Donnerstag im späten Handel zugelegt und mit freundlicher Tendenz geschlossen. Der Index endete 0,15 Prozent höher bei 13.145,82 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 machte gegen Sitzungsende einen Großteil seiner Verluste wett und verlor letztlich 0,16 Prozent auf 1.403,28 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq fiel der Composite Index um 0,31 Prozent auf 3.095,36 Punkte. Der Nasdaq 100 verlor 0,32 Prozent auf 2.762,05 Punkte. Die späte Erholung des Dow in der letzten Sitzungsstunde begründeten Marktteilnehmer mit der Erwartung vieler Anleger eines wachsenden Verbrauchervertrauens und steigender persönlicher Ausgaben in den USA. Die Daten werden am Freitag veröffentlicht. Am Freitag dürfte der Markt in puncto Kursentwicklung zudem das beste erste Quartal seit 1998 abschließen, hieß es aus dem Handel. Die Marktdynamik sei eindeutig aufwärtsgerichtet und der jüngste Rückgang angesichts der Rally der vergangenen Wochen normal, sagte Portfoliomanager David Sowerby von Loomis Sayles & Co. Vor der späten Erholung hatten die US-Börsen wegen leicht enttäuschender Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung sowie kritischer Kommentare von Standard & Poor’s (S&P) zu Griechenland teilweise deutlicher nachgegeben. Die US-Ratingagentur hält es für wahrscheinlich, dass Griechenland seine hohen Verbindlichkeiten erneut wird umschulden müssen. Dies habe vor allem Finanzwerte nach unten gezogen, hieß es. Ferner hätten unerwartet schwache Geschäftszahlen chinesischer Unternehmen wieder Befürchtungen vor einem nachlassenden Wirtschaftswachstum des Schwellenlandes geweckt./edh/he
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 29.03.2012 (29. März 2012, 21:35 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 29.03.2012ADIDAS LONDON – Barclays Capital hat Adidas auf ‘Equal Weight’ mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Die Aktien von Sportwarenherstellern erschienen fair bewertet, schrieb Analyst Julian Easthope in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Bewertungen lägen am oberen Ende ihrer Handelsbandbreiten und bewegten sich auf dem Niveau reiner Luxusgüterwerte. Der Experte hält 2012 eine prozentual zweistelliges organisches Umsatzwachstum bei Luxuswarenunternehmen für möglich.CITIGROUP LONDON – Die HSBC hat die Beobachtung der Aktie von Citigroup mit ‘Underweight’ und einem Kursziel von 34,00 US-Dollar aufgenommen. Nach der jüngsten Rally im Bankensektor erscheine die Bewertung der US-Banken im Vergleich mit den europäischen Konkurrenten unattraktiv, schrieb Analyst Robert Murphy in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Citi habe die Bereiche außerhalb des Kerngeschäfts bei Citiholdings zuletzt deutlich reduziert. Dennoch dürfte Citiholdings weiter Verluste schreiben.DEUTSCHE BOERSE DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Aktie der Deutschen Börse von ‘Neutral’ auf ‘Reduce’ abgestuft und ein Kursziel von 48,00 Euro errechnet. Er habe seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2012 und 2013 um 3 Prozent reduziert, schrieb Analyst Christoph Bossmann in einer Studie vom Donnerstag. Grund sei der im ersten Quartal schwache Handel auf Xetra und mit Derivaten.DEUTSCHE WOHNEN DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Deutsche Wohnen nach Zahlen für 2011 zunächst auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 11,50 Euro belassen. Die Kennziffern hätten seinen Schätzungen genau entsprochen, schrieb Analyst Thomas Effler in einer Studie vom Donnerstag. Die Immobilienfirma liefere, was sie versprochen habe. Effler kündigte eine Überarbeitung seiner Prognosen nach der Telefonkonferenz an.DEUTSCHE WOHNEN FRANKFURT – Die Commrzbank hat die Einstufung für Deutsche Wohnen nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 11,80 Euro belassen. Der Immobilienkonzern habe mit seinen starken Jahreszahlen die Erwartungen einigermaßen erfüllt und einen guten Ausblick für 2012 gegeben, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Donnerstag. Die mittels exklusiven Akquisitionen angepeilten 55 Millionen Euro bei den Funds From Operations (FFO) – einer wichtigen operativen Kennziffer in der Immobilienbranche – entsprächen seinen Erwartungen. Da er unter Einschluss von Zukäufen hier aber mit 65 Millionen Euro rechne, will er sehr genau auf entsprechende Äußerungen des Managements achten. Der Markt scheine bei diesem Thema zunehmend nervös zu werden, nachdem Deutsche Wohnen Ende vergangenen Jahres eine gut 180 Millionen Euro schwere Kapitalerhöhung durchgeführt hatte.FREENET FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Freenet nach der Platzierung einer Schuldverschreibung mit Umtauschrecht in Freenet-Aktien durch Drillisch auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Das führe nicht zu einem kurzfristigen Aktienüberhang, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts eines intakten Dividendenwachstums seien die Papiere des Mobilfunkanbieters Freenet nach wie vor attraktiv. Drillisch halte einen 21,86-prozentigen Freenet-Anteil.GAGFAH FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Gagfah auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 8,00 Euro belassen. Er bewerte sowohl den angekündigten weiteren Aktienrückkauf als auch die Ablösung des Unternehmenschefs durch den bisherigen Finanzvorstand positiv, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Donnerstag. Der Aktienrückkauf sei ein positives Signal für die Refinanzierung des Immobilienkonzerns. Auch wenn dadurch der Anteil des Hauptaktionärs Fortress auf bis zu 58,4 Prozent steige, verringere sich mit einem ebenfalls steigenden Aktienkurs das Risiko eines Rückzugs von der Börse.HAWESKO FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Hawesko von ‘Hold’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel von 33,00 auf 42,00 Euro angehoben. Die Chance stehe gut, dass der Weinhändler sich in einer Phase beschleunigten Wachstums befindet, schrieb Analyst Beili Chen in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Kurspotenzial entstehe zudem durch den erwarteten Gewinnbeitrag der neuen Tochter Wein & Vinos. Insgesamt überzeuge Hawesko mit einem robusten Geschäftsmodell und einer attraktiven Dividendenrendite, die das Kursrisiko begrenze.HENNES & MAURITZ LONDON – Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Hennes & Mauritz (H&M) nach Zahlen auf ‘Underweight’ belassen. Die schwedische Textilkette habe im ersten Geschäftsquartal die eigenen Ziele für die Bruttomarge deutlich verfehlt, da entschieden wurde, die Umsatzentwicklung durch günstigere Preise und bessere Qualität anzuschieben, schrieb Analystin Gillian Hilditch in einer Studie vom Donnerstag. Sie habe zwar bereits niedrigere Erwartungen als der Markt gehabt, der Rückgang des Vorsteuergewinns sei jedoch noch deutlicher ausgefallen als befürchtet. Zudem klinge der Ausblick des Managements für die Margenentwicklung verhalten, was die Konsensschätzungen unter Druck setzen dürfte.HOCHTIEF FRANKFURT – Equinet hat die Aktien von Hochtief nach reduzierten Gewinnprognosen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 70,00 (Kurs: 47,90) Euro belassen. Wegen Problemen bei der australischen Tochter Leighton hatte der Baukonzern wie erwartet die Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt. Die neuerlichen Verluste der Australier beim Straßenprojekt Airport Link in Brisbane und beim Victoria Desalination Plant seien eine weitere negative Überraschung, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Er will deswegen seine Gewinnschätzungen für 2012 und das Kursziel überarbeiten. HOCHTIEF DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat die Aktie von Hochtief nach der Senkung der Prognose der australischen Tochter Leighton von ‘Kaufen’ auf ‘Halten’ abgestuft und das Kursziel von 61,00 auf 50,00 Euro gesenkt. Er habe für den Baukonzern seine Schätzungen für 2012 und danach reduziert, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Donnerstag. Dabei werde nun auch die komplett ausstehende Aktienanzahl berücksichtigt, da die eigenen Aktien weiterhin ACS zugeordnet würden. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 21,7 auf Basis des für 2012 erwarteten Gewinns liege die Hochtief-Aktie auf dem Durchschnittsniveau der vergangenen zehn Jahre. Daher stufe er sie zurück.HOCHTIEF DÜSSELDORF – Die WestLB hat das Kursziel für Hochtief von 61,00 auf 56,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Add’ belassen. Nur einen Monat nach Veröffentlichung des Ausblicks für 2012 müsse der Essener Baukonzern diesen bereits wieder nach unten revidieren, schrieb Analyst Ralf Dörper in einer Studie vom Donnerstag. Grund sei die Prognosekürzung bei der australischen Tochter Leighton. Dörper passte seine Schätzungen für Hochtief entsprechend an.HOCHTIEF FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen von Leighton auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Wegen des überraschend hohen Verlusts der australischen Tochter sowie deren gesenktem Nettogewinnziel für 2012 habe der deutsche Baukonzern sein Vorsteuerziel nach unten revidiert, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Donnerstag. Die Unsicherheit und die Enttäuschung dürften für einige Zeit eine Neubewertung der Leighton-Aktie verhindern.IVG IMMOBILIEN DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für IVG Immobilien nach Zahlen für 2011 von 4,30 auf 4,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Kaufen’ belassen. Insgesamt seien die Zahlen zwar schwach gewesen, sie hätten aber noch schlechter sein können, schrieb Analyst Frank Neumann in einer Studie vom Donnerstag. Die Unsicherheit sinke nun trotzdem, da zuvor von noch höheren Bewertungsverlusten ausgegangen worden sei.JPMORGAN LONDON – Die HSBC hat die Beobachtung der Aktie von JPMorgan mit ‘Neutral’ und einem Kursziel von 50,00 US-Dollar aufgenommen. Nach der jüngsten Rally im Bankensektor erscheine die Bewertung der US-Banken im Vergleich mit den europäischen Konkurrenten unattraktiv, schrieb Analyst Robert Murphy in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. JPMorgan sei unter den US-Instituten allerdings sein bevorzugter Wert und ein Gewinner der Krise. Die Bank habe ihre Ertragskraft über attraktive Zukäufe deutlich gestärkt. Das Papier sei angemessen bewertet.LVMH LONDON – Barclays Capital hat das Kursziel für LVMH von 146,00 auf 160,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Analyst Julian Easthope hielt in einer Branchenstudie vom Donnerstag ein prozentual zweistelliges organisches Umsatzwachstum im Jahr 2012 bei Luxusgüterunternehmen für möglich. Diese Einschätzung gründe auf dem überraschend guten Wachstum in den USA sowie den hohen Konsumausgaben von Touristen auf Europa-Reisen. Daher erhöhte er seine Gewinnerwartungen für 2012. Positiv hob der Experte zudem das Selbsthilfepotenzial von PPR hervor.MAN HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat MAN aus Bewertungsgründen von ‘Hold’ auf ‘Sell’ abgestuft, das Kursziel aber von 75,00 auf 80,00 Euro angehoben. Seit Jahresbeginn gehöre die Aktie des Industriekonzerns und Lastwagenherstellers mit plus 44 Prozent zu den größten Gewinnern der Branche, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Donnerstag. Gleichzeitig seien aber die Konsensschätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) um 3,6 Prozent gesunken und bei der Lastwagennachfrage in Europa werde 2012 mit einem fünf- bis zehnprozentigen Rückgang gerechnet. Anders als die Konkurrenten Daimler und Volvo sei MAN nicht auf dem nordamerikanischen Lkw-Markt tätig. Im Brasilien-Geschäft erwartet er aber einen 15-prozentigen Rückgang. Das spätzyklische Kraftwerksgeschäft wachse zwar weiter, könne die Lkw-Schwäche aber nicht kompensieren. Daher sieht der Experte kein positives Überraschungspotenzial für die Aktie, die zudem hoch bewertet sei.PRAKTIKER FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Praktiker nach Eckdaten zu 2011 auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 3,30 Euro belassen. Der Nettoverlust von 555 Millionen Euro dürfte die Anleger zunächst enttäuschen, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings könne das auch als Aufräumaktion des neuen Managements zur Bilanzbereinigung gesehen werden. Darauf könnten die anstehenden Refinanzierungsgespräche nun aufbauen. Der Großaktionär Maseltov habe bereits sein Einverständnis mit Kapitalmaßnahmen signalisiert.PUMA LONDON – Barclays Capital hat Puma auf ‘Underweight’ mit einem Kursziel von 235,00 Euro belassen. Angesichts der verhaltenen Gewinnprognosen des Sportwarenherstellers erschienen die Aktien recht hoch bewertet, schrieb Analyst Julian Easthope in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Allerdings könnten die Papiere auch von einer Anteilsaufstockung durch den Mehrheitsaktionär PPR profitiert haben.RATIONAL FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Rational nach Zahlen zu 2011 von 165,00 auf 175,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Sie habe die Bewertung auf 2013 nach vorne gerollt, begründete Analystin Felicitas Bismarck die Zielkorrektur in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Die starken Resultate des Großküchengeräte-Herstellers hätten die Markterwartungen erfüllt. Dennoch senkte die Expertin ihre Gewinnprognosen leicht, um höhere Material- und Personalkosten zu reflektieren. Auch sei der Unternehmensausblick wegen der Konjunkturrisiken vage gewesen. Die Aktien seien ausreichend bewertet.RATIONAL DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Rational nach endgültigen Zahlen für 2011 von 176,00 auf 200,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Die Kennziffern hätten keine Überraschungen mehr gebracht, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick des Großküchenausstatters für 2012 klinge vorsichtiger als er in Wirklichkeit sei. Das Management habe lediglich moderate Zielvorgaben gemacht. Dies dürfte aber immerhin bedeuten, dass das Umsatzplus bei mindestens 10 Prozent und die operative Gewinnmarge bei 28 Prozent liegen werde. Schramm erhöhte seine Schätzungen für 2012 bis 2013.RHÖN-KLINIKUM FRANKFURT – Equinet hat die Aktien von Rhön-Klinikum nach einer Gerichtsentscheidung zu Gunsten des Unternehmens auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, ein Referendum gegen die geplante Privatisierung der Horst-Schmidt-Kliniken nicht zuzulassen, sei eine gute Nachricht für den Krankenhausbetreiber, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Auch geplante Kosteneinsparungen durch Personalkürzungen beim Krankenhaus Giessen Marburg seien positiv. Angesichts des geringen Risikoprofils der Firma hält der Experte die Aktie weiterhin für deutlich unterbewertet.RHÖN-KLINIKUM FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach einem positiven Gerichtsurteil auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 16,50 Euro belassen. Nachdem der Verwaltungsgerichtshof in Kassel das Bürgerbegehren gegen einen Teilverkauf der Wiesbadener Horst-Schmidt-Kliniken an den Klinikbetreiber aus formalen Gründen gestoppt habe, sei nun der Weg für eine Konsolidierung Anfang des zweiten Quartals frei, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Donnerstag. Die Gewinnbelastung durch die Transaktion im laufenden Jahr sollte seit Bekanntwerden der Beteiligungspläne ausreichend diskutiert worden sein und werde durch den langfristigen Nutzen aufgewogen. Auch seien die zwischenzeitlichen Unsicherheiten genügend eingepreist.SMA SOLAR FRANKFURT – Equinet hat die Aktien von SMA Solar nach endgültigen Quartalsszahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 31,00 Euro belassen. Die Ergebnisse vom vierten Quartal und der Ausblick auf 2012 hätten keine Überraschungen geboten, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Donnerstag. Die Firma verzeichne im Moment eine starke Nachfrage, unter anderem wegen der Diskussionen in Deutschland um eine zukünftige Kürzung der Solarsubventionen.SMA SOLAR FRANKFURT – Die DZ Bank hat die Aktie von SMA Solar nach endgültigen Zahlen für 2011 auf ‘Verkaufen’ und einem fairen Wert von 27,00 Euro (aktueller Kurs: 34,45 Euro) belassen. Das finale Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 240 Millionen Euro für 2011 sei etwas schwächer als die vorläufige Indikation von ‘mehr als 240 Millionen Euro’ ausgefallen, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie am Donnerstag. Das enttäusche etwas. SMA SOLAR FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für SMA Solar nach endgültigen Zahlen auf ‘Reduce’ mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. Der Solartechnikhersteller habe die Eckdaten für das vergangene Jahr weitgehend bestätigt und seinen Ausblick für 2012 beibehalten, schrieb Analystin Lauren Licuanan in einer Studie vom Donnerstag. Die anhaltende Margenverschlechterung, die auch im laufenden Jahr weitergehen sollte, zeige den zunehmenden Anteil weniger profitabler Produkte und unterstütze ihre Einschätzung der Aktie. Die Subventionskürzungen in Deutschland und Italien sowie der gestiegene Wettbewerbsdruck sollten die Preise und den Absatz deutlich belasten.STADA DÜSSELDORF – Die WestLB hat Stada nach Zahlen für 2011 auf ‘Neutral’ belassen. Der Generikahersteller habe mit seinem angepassten Überschuss positiv überrascht, schrieb Analyst Mark Belsey in einer Studie vom Donnerstag. Ansonsten hätten schon die bereits bekannten, vorläufigen Zahlen beim Umsatz und dem operativen Gewinn seine Erwartungen erfüllt gehabt.STRÖER DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Ströer nach Zahlen auf ‘Buy’ und das Kursziel auf 16,50 Euro belassen. Der Spezialist für Außenwerbung blicke auf ein solides viertes Quartal, schrieb Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie vom Donnerstag. Vor allem beim Cashflow habe Ströer positiv überrascht. Die Unternehmensprognosen für das Gesamtjahr lägen im Bereich seiner Erwartungen, die für das erste Quartal aber etwas darunter.STRÖER FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Ströer nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Der Spezialist für Außenwerbung habe 2011 mit seinem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) die Erwartungen verfehlt, mit den Zielen für das laufende Jahr aber positiv überrascht, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Donnerstag. Die durch die Bank rückläufigen Gewinnkennziffern des Schlussquartals seien zum Teil der hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr geschuldet.VOSSLOH DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen für 2011 auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 87,00 Euro belassen. Umsatz und operativer Gewinn des Eisenbahntechnikkonzerns seien im Vergleich zum Vorjahr schwach, aber trotzdem noch leicht besser als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Michael Gorny in einer Studie vom Donnerstag. Das Papier des MDax-Konzerns sei attraktiv bewertet, hieß es zur Begründung der Anlageempfehlung.VOSSLOH FRANKFURT – Equinet hat die Aktien von Vossloh nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 88,00 Euro belassen. Das Zahlenwerk zu 2011 habe über den Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Donnerstag. Nach einem schwierigen Jahr ließen die stark gestiegenen neuen Aufträge positiver in die Zukunft des Bahntechnikkonzerns blicken. Zwar sei die gegenwärtige Bewertung der Aktie nicht attraktiv. Die Spekulationen um eine Aufstockung des Anteils von Milliardär Heinz Hermann Thiele könnten jedoch den Aktienkurs weiter treiben.VOSSLOH FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen auf ‘Reduce’ mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Der Verkehrstechnikkonzern habe zwar insgesamt gute Resultate für das vierte Quartal vorgelegt und die Schätzungen übertroffen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Donnerstag. Die weiter gültige Anlageempfehlung begründete er indes mit dem nur geringen Aufwärtspotenzial für die Gewinnschätzungen, während die Aktie über ein Drittel höher als der Sektor bewertet sei./he
US-Anleihen einheitlich im Plus – Ängste vor Euro-Schuldenkrise stützen (29. März 2012, 21:33 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben am Donnerstag laufzeitübergreifend Gewinne verbucht. Händlern zufolge profitierten die Rentenpapiere von Befürchtungen, wonach die Euro-Schuldenkrise wieder aufflammen könnte. An der Aufwärtsbewegung des Marktes änderte auch eine Auktion siebenjähriger Staatspapiere im Volumen von 29 Milliarden US-Dollar nichts. Die Rendite belief sich auf 1,590 Prozent, während Experten mit 1,572 Prozent gerechnet hatten. Dies war die letzte der drei dieswöchigen Versteigerungen des US-Finanzministeriums im Gesamtvolumen von 99 Milliarden Dollar. Bereits zuvor habe die Veröffentlichung von durchwachsenen Arbeitsmarktdaten für Kauflaune am Rentenmarkt gesorgt, hieß es von Händlern. Die Erstanträge auf Arbeitslosenversicherung waren in der vergangenen Woche zwar gesunken, allerdings hatte die US-Regierung den Vorwert stark nach oben revidiert. Zuvor hatte bereits US-Notenbankchef auf die weiter schwierige Lage auf dem US-Arbeitsmarkt verwiesen. Zweijährige Anleihen kletterten um 1/32 auf 99 27/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,330 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 8/32 auf 99 29/32 Zähler. Sie rentierten mit 1,015 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gewannen 11/32 auf 98 17/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,164 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 23/32 Punkte auf 97 6/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 3,273 Prozent./jkr/edh/he
Devisen: Euro bleibt unter 1,33 US-Dollar – US-Arbeitsmarktdaten belasten (29. März 2012, 21:06 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Der Kurs des Euro hat am Donnerstag nach der Veröffentlichung von US-Arbeitsmarktdaten an Wert verloren, konnte im US-Handel jedoch die Verluste leicht reduzieren. Zuletzt wurde der Euro bei 1,3284 US-Dollar gehandelt. Im europäischen Vormittagsgeschäft war die Gemeinschaftswährung nach einer durchwachsenen Versteigerung italienischer Staatsanleihen unter die Marke von 1,33 Dollar gerutscht und auf ein Tagestief bei 1,3251 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3272 (Mittwoch: 1,3337) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7535 (0,7498) Euro. Commerzbank-Devisenexpertin You-Na Park sprach ungeachtet der jüngsten Kursbewegungen von einer nach wie vor starren Handelspanne, in der sich der Euro bewege. Marktbewegende Nachrichten kämen in erster Linie aus den USA. Zuletzt habe ein weiterer Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenversicherung in den USA den Euro unter Verkaufsdruck gesetzt, sagte Park. Trotz einer konjunkturellen Belebung in der größten Volkswirtschaft der Welt bleibt der wichtige Arbeitsmarkt nach wie vor ein Sorgenkind. In dem erneuten Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sehen Experten allerdings Hoffnungszeichen für einer Besserung der Lage./edh/he
Brüderle wirft Schmid bei Schlecker Zeitverschwendung vor (29. März 2012, 21:21 Uhr)
BADEN-BADEN (dpa-AFX) – FDP-Bundesfraktionschef Rainer Brüderle hat Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) vorgeworfen, dieser habe mit dem letztlich vergeblichen Ringen um eine Auffanglösung für Schlecker-Beschäftigte wertvolle Zeit verrinnen lassen. Statt lange zu verhandeln, hätte er die Zeit für die schnelle Vermittlung der Schlecker Beschäftigten nutzen sollen, sagte Brüderle dem Südwestrundfunk (SWR/Baden-Baden). Brüderle verwies er auf die Bundesarbeitsagentur mit ihren Jobcentern. Dort seien 25.000 offene Stellen gemeldet, die für die betroffenen Schlecker-Mitarbeiterinnen in Betracht kämen. Wenn die Beschäftigten erst einmal bis zu einem ganzen Jahr in einer Transfergesellschaft zwischengeparkt seien, könne die derzeitig gute Wirtschaftslage wieder anders aussehen, so Brüderle. Zur Kritik an der FDP, die auch Schmid am Donnerstag für das Platzen der Länder-Bürgschaft verantwortliche machte, sagte Brüderle: ‘Der Staat darf nicht den Wettbewerb in der sozialen Marktwirtschaft aushebeln, er ist nicht der bessere Unternehmer.’/kre/DP/he

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