NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Standardaktien haben am Dienstag nach den deutlichen Kursgewinnen vom Vortag eine Verschnaufpause eingelegt und etwas leichter geschlossen. Technologiewerte zeigten sich dagegen überwiegend freundlich. Auf die Bekanntgabe neuer US-Konjunkturdaten reagierten die Indizes kaum. Der über weite Strecken träge Dow Jones Industrial bröckelte im späten Handel etwas ab und verlor 0,33 Prozent auf 13.197,73 Punkte. Er endete damit nahe seines kurz zuvor markierten Tagestiefs von 13.194 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab um 0,28 Prozent auf 1.412,52 Punkte nach. In den zwei Handelstagen zuvor hatte der S&P rund 1,7 Prozent gewonnen und am Montag den höchsten Stand seit 2008 erreicht. An der Technologiebörse Nasdaq fiel der Composite Index am Dienstag um 0,07 Prozent auf 3.120,35 Punkte. Der Nasdaq 100 legte um 0,15 Prozent auf 2.782,12 Punkte zu. ‘Wir hatten einen großartigen Tag gestern. Deshalb überrascht es nicht sonderlich, dass es am Dienstag an Anschlusskäufen fehlte’, sagte Liz Ann Sonders, Investmentspezialistin beim Broker Charles Schwab. Kurzfristig könnte der Markt angreifbar sein, dies tangiere jedoch nicht ihren längerfristigen Optimismus, fügte sie hinzu. Laut Marktstratege Michael Sheldon von der RDM Financial Group zeigt der Trend bei den US-Wirtschaftsdaten insgesamt nach oben und gibt damit Anlegern eine gewisse Sicherheit, ihr Geld an den Aktienmärkten anzulegen. Insofern falle es schwer, das Ende der Aktienrally auszurufen, sagte Sheldon.PFIZER AN DOW-SPITZE – MÖGLICHE WEITERE ABSPALTUNGEN In den USA hatte sich das Verbrauchervertrauen im März weniger stark eingetrübt als erwartet. Der Index war von 71,6 Punkten im Vormonat auf 70,2 Punkte gefallen, während Volkswirte mit einen Rückgang auf 70,0 Punkten gerechnet hatten. Der Richmond-Fed-Index, der eine weitere Indikation für den nationalen Einkaufsmanagerindex liefert, war dagegen deutlich schlechter als erwartet ausgefallen. Die Hauspreise in den 20 größten amerikanischen Ballungsgebieten waren im Januar um 0,04 Prozent zum Vormonat gesunken. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang von 0,3 Prozent erwartet. Unter den Einzelwerten im Dow standen Pfizer mit einem Plus von 1,53 Prozent an der Dow-Spitze. Händler verwiesen auf einen Kommentar von Goldman Sachs, wonach die Chance auf weitere Abspaltungen bei dem Pharmakonzern zunehme. Am unteren Ende des Leitindex rangierten Bank of America mit einem Minus von 3,32 Prozent, nachdem das Analystenhaus Robert W. Baird die Aktie herabgestuft hatte. Apple-Aktien legten nach einem Besuch von Konzernchef Tim Cook in China um 1,24 Prozent zu. Cook versicherte, weiter in China investieren zu wollen. MICRON NACH VORTAGESVERLUSTEN GEFRAGT Im Nasdaq 100 waren die am Vortag deutlich unter Druck geratenen Micron-Titel mit einem Gewinn von 3,94 Prozent Spitzenreiter, gefolgt von Sears Holding mit plus 2,41 Prozent. Amazon kletterten um 1,27 Prozent. Dagegen litten Expedia nach der Vortagesrally unter Gewinnmitnahmen und fielen um 3,72 Prozent zurück. Bei den Nebenwerten stiegen Aktien des Baukonzerns Lennar Corp um 4,66 Prozent. Sie profitierten davon, dass der Gewinn je Aktie im ersten Quartal weniger stark als befürchtet zurückgegangen war. Aktien des Bildungskonzerns Apollo Group dagegen büßten 8,47 Prozent ein. Aussagen des Managements auf einer Investorenveranstaltung wurden vom Markt negativ aufgenommen. Zudem verwiesen Händler auf eine Abstufung seitens der Credit Suisse./edh/he
Archive for March 27th, 2012
ROUNDUP/Aktien New York: Dow etwas leichter – Technologiewerte knapp im Plus (27. März 2012, 22:35 Uhr)
Aktien New York: Dow etwas leichter – Technologiewerte knapp im Plus (27. März 2012, 22:16 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Standardaktien haben am Dienstag nach den deutlichen Kursgewinnen vom Vortag eine Verschnaufpause eingelegt und etwas leichter geschlossen. Technologiewerte zeigten sich dagegen überwiegend freundlich. Auf die Bekanntgabe neuer US-Konjunkturdaten reagierten die Indizes kaum. Der über weite Strecken träge Dow Jones Industrial bröckelte im späten Handel etwas ab und verlor 0,33 Prozent auf 13.197,73 Punkte. Er endete damit nahe seines kurz zuvor markierten Tagestiefs von 13.194 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab um 0,28 Prozent auf 1.412,52 Punkte nach. In den zwei Handelstagen zuvor hatte der S&P rund 1,7 Prozent gewonnen und am Montag den höchsten Stand seit 2008 erreicht. An der Technologiebörse Nasdaq fiel der Composite Index am Dienstag um 0,07 Prozent auf 3.120,35 Punkte. Der Nasdaq 100 legte um 0,15 Prozent auf 2.782,12 Punkte zu. ‘Wir hatten einen großartigen Tag gestern. Deshalb überrascht es nicht sonderlich, dass es am Dienstag an Anschlusskäufen fehlte’, sagte Liz Ann Sonders, Investmentspezialistin beim Broker Charles Schwab. Kurzfristig könnte der Markt angreifbar sein, dies tangiere jedoch nicht ihren längerfristigen Optimismus, fügte sie hinzu. Laut Marktstratege Michael Sheldon von der RDM Financial Group zeigt der Trend bei den US-Wirtschaftsdaten insgesamt nach oben und gibt damit Anlegern eine gewisse Sicherheit, ihr Geld an den Aktienmärkten anzulegen. Insofern falle es schwer, das Ende der Aktienrally auszurufen, sagte Sheldon./edh/he
ROUNDUP Entscheidung zu Schlecker-Transferlösung – Querschuss aus Hannover (27. März 2012, 22:00 Uhr)
(neu: Reaktion Insolvenzverwalter) EHINGEN/STUTTGART (dpa-AFX) – Tag der Wahrheit für tausende Schlecker-Mitarbeiter: Die Entscheidung über die Finanzierung von Transfergesellschaften für rund 11 000 Beschäftigte soll an diesem Mittwoch fallen. Ihnen droht ansonsten die Kündigung. Bei der Finanzierung war eine Einigung unter allen Bundesländern angestrebt worden. Eine Übergangslösung schien am Dienstag zunächst nahe zu sein. Am Abend dann lehnte jedoch Niedersachsen als erstes Bundesland eine Beteiligung an der Schlecker-Transferlösung ab. Die Auswirkungen waren zunächst unklar. In Stuttgart wollte sich das Wirtschaftsministerium am Abend nicht zu der Entscheidung aus Hannover äußern. Sachsen hat sich bisher skeptisch geäußert, das Kabinett will am Mittwoch in Dresden entscheiden. Alle anderen Länder haben grundsätzlich zugestimmt. Die Länder müssen entscheiden, ob sie sich an einer Bürgschaft für einen KfW-Kredit über rund 70 Millionen Euro beteiligen. Mit dem Geld sollen sechs Monate lang 11 Auffang-Gesellschaften mitfinanziert werden. Dort sollen die Menschen weitergebildet und bei der Suche nach einem neuen Job unterstützt werden. Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Stuttgarter Landtags entscheidet am Mittwoch darüber, ob der Südwesten den KfW-Kredit für Schlecker ermöglicht. Konkret geht es darum, ob Baden-Württemberg mit einer Bürgschaft über rund 70 Millionen Euro in Vorleistung geht, um die Transfergesellschaften zu ermöglichen. Die grün-rote Landesregierung will allerdings, dass die anderen Bundesländer Rückbürgschaften zusagen, damit das Risiko auf mehreren Schultern lastet. Baden-Württembergs Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (SPD) hatte sich am Dienstag optimistisch gezeigt, dass die Bundesländer sich an diesem Mittwoch über den Aufbau einer Transfergesellschaft einigen. Das FDP-geführte Wirtschaftsministerium in Hannover nannte als Gründe für die Ablehnung der Hilfen Unzuverlässigkeit der Daten des Insolvenzverwalters und Zweifel am Fortführungskonzept. Dies wies ein Sprecher von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz zurück: ‘Bei den Daten gab es nicht die geringste Unzuverlässigkeit’, sagte er der dpa. Bei der Bewertung von Risikopositionen könne man immer zu leicht unterschiedlichen Auffassungen kommen, ‘doch bei den Daten war nichts intransparent oder unzuverlässig’. Die Absage des Hannoveraner Wirtschaftsministeriums kam überraschend, denn noch am Nachmittag hatte Niedersachsen zwar weiter Bedenken geäußert, aber sich eine endgültige Entscheidung noch offen gelassen. Schmid hatte am Dienstag zuvor gesagt, in einer Telefonschaltkonferenz seien die Wirtschaftsminister der anderen Länder aufgeschlossen gewesen. ‘Ich bin zuversichtlich, dass die konstruktive Zusammenarbeit zu einer Lösung führen wird.’ Laut Schmid gab es in der Konferenz Nachfragen zu einem Gutachten, in dem Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) die Aussichten für die insolvente Drogeriekette skeptisch sehen. Diese würden noch beantwortet. Baden-Württemberg hatte angekündigt, womöglich in Vorleistung für die Bürgschaft zu gehen. Doch dazu sei man nur bereit, so SPD-Minister Schmid, wenn andere Länder diese mit Rückbürgschaften absichern. ‘Wir brauchen habhafte politische Zusagen.’ Schmid ging nicht davon aus, dass ein Land ausschert. ‘Alle Länder sind konstruktiv an Bord, beteiligen sich am Prozess und ich setze darauf, dass es zu solchen Zusagen kommt.’ Das am schwersten von Ladenschließungen betroffene Bundesland Nordrhein-Westfalen will helfen. NRW bürge mit rund 12,5 Millionen Euro für den KfW-Kredit, teilte Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) am Abend nach einer Kabinettssitzung mit. Auch aus Bayern kam grünes Licht. Die dortige CSU/FDP-Staatsregierung erklärte sich grundsätzlich zu einer Bürgschaft für die insolvente Drogeriekette bereit – unter drei Bedingungen: ausreichende Sicherheiten, eine Beteiligung aller Bundesländer und eine überprüfbare Notwendigkeit des Betrages. Auch Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Hamburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und das Saarland signalisierten Zustimmung. Der vorläufige Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz verwies auf das ‘handfeste Interesse’ mehrerer Investoren an der insolventen Drogeriekette. Dabei handle es sich nicht bloß um allgemeine Absichtserklärungen, sagte ein Sprecher. Er reagierte damit auf das PwC-Gutachten, das auf das Risiko für einen Fortbestand von Schlecker als eigenständiger Kette verwiesen hatte. Namen und Details zu den möglichen Investoren verriet der Insolvenzverwalter nicht. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sieht Staatsbürgschaften der Länder für Schlecker skeptisch: ‘Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer. Er kann und darf in einer Sozialen Marktwirtschaft Fehler von Unternehmen nur in wirklichen Ausnahmefällen korrigieren’, sagte Brüderle dem ‘Handelsblatt’ (Mittwoch)./hot/DP/he
Peugeot zieht Kapitalerhöhung erfolgreich durch – GM-Einstieg besiegelt (27. März 2012, 21:29 Uhr)
PARIS (dpa-AFX) – Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen hat seine Kapitalerhöhung erfolgreich durchgezogen: Investoren hätten für 1,78 Milliarden Euro neue Aktien kaufen wollen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Angeboten wurden allerdings nur Papiere im Wert von 1,0 Milliarden Euro. Die Kapitalerhöhung erfolgt im Zuge des Einstiegs von General Motors (GM) . Der Konzern hält als zweitgrößter Aktionär künftig 7 Prozent an den Franzosen, die Familie Peugeot reduziert ihren Anteil von 30,3 auf 25,2 Prozent, verfügt damit aber über 37,9 Prozent der Stimmrechte. Die Aktien wurden wie bereits zuvor festgelegt zu 8,27 Euro zugeteilt. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Maßnahme Anfang März war dies ein Abschlag von mehr als 40 Prozent auf den Marktpreis. Am Dienstag waren PSA-Papiere bei 12,63 Euro aus dem Handel gegangen. ‘Das Geld fließt in unsere strategischen Projekte mit GM’, hatte PSA-Finanzchef Jean-Baptiste de Chatillon gesagt. Die Anteilseigner des Unternehmens müssen zudem den Ausfall der Dividende für das abgelaufene Jahr verkraften. Eine Gewinnausschüttung an die Aktionäre hält die Unternehmensführung derzeit für unpassend. ‘Trotz des positiven Ergebnisses brauchen wir die Dividende, um in Projekte zu investieren’, hatte de Chatillon gesagt. Der Autobauer hatte im abgelaufenen Jahr 588 Millionen Euro verdient, doch war dies nur halb so viel wie ein Jahr zuvor gewesen. Neben weiteren Sparbemühungen und dem Verkauf von Geschäftsbereichen soll die Zusammenarbeit mit GM helfen, den Konzern nach vorne zu bringen. Die PSA-Autosparte war im zweiten Halbjahr 2011 operativ in die roten Zahlen geraten. Die GM-Tochter Opel kämpft seit Jahren mit Verlusten. GM und PSA hatten Ende Februar die Gründung der gemeinsamen Auto-Allianz angekündigt. Dabei geht es neben der Kapitalbeteiligung vor allem um die gemeinsame Nutzung von Komponenten und Modulen und den Aufbau eines Gemeinschaftsunternehmens für den weltweiten Einkauf. Die beiden Unternehmen wollen ihre jährlichen Kosten dadurch binnen fünf Jahren um ungefähr zwei Milliarden US-Dollar (1,5 Milliarden Euro) senken. Die Synergien sollen vor allem durch neue gemeinsame Fahrzeugprogramme entstehen./he/edh
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 27.03.2012 (27. März 2012, 21:35 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.03.2012AURUBIS LONDON – Die US-Investmentbank MorganStanley hat das Kursziel für die Aktie des Kupferkonzerns Aurubis von 43,00 auf 43,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf ‘Underweight’ belassen. Er gehe davon aus, dass die Kupferpreise weiter von den vergleichsweise niedrigen Lagerbeständen und der höheren Nachfrage aus den USA gestützt werden, schrieb Analyst Menno Sanderse in einer am Dienstag veröffentlichten Studie zur Rohstoffbranche. Dagegen dürften die Preise für Nichtedelmetalle vom herrschenden Überangebot belastet werden. Unter den diversifizierten Bergbaukonzernen seien BHP Billiton und Anglo American seine Favoriten, bei den mittelgroßen Branchenunternehmen bevorzugt er NWR. Mit Blick auf Aurubis monierte der Experte indes das unattraktive Chance-Risiko-Profil, da das Geschäft mit der Kupferverhüttung am falschen Ende der Wertschöpfungskette sei.BAYER LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Bayer nach Daten zu Xarelto auf ‘Equal Weight’ mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Obwohl die letzte Phase-III-Studie positive Daten für das Medikament Xarelto in der Anwendung gegen Lungenembolie geliefert habe, halte er den angestrebten Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro weiter für nicht erreichbar, schrieb Analyst Marc Purcell in einer Studie vom Dienstag. In der wichtigsten Indikation zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern werde das Medikament enttäuschen, und die anderen Medikamente in der Entwicklungspipeline dürften 2012 keinen signifikanten Beitrag leisten. Entsprechend dürfte die Entwicklung der Bayer-Aktie im laufenden Jahr primär von den zyklischen Geschäftsfeldern bestimmt werden.BMW FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für BMW von 48,00 auf 68,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Wegen gestiegener Absatzprognosen habe er die Gewinnerwartungen für 2012 und 2013 erhöht, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Getrieben vom starken Schwellenlandgeschäft habe sich die Profitabilität der deutschen Autobauer seit der Krise 2009 deutlich erholt. Allerdings gebe es große Unterschiede bei der Gewinn- und Bilanzqualität. Hier reiche BMW zwar nicht an Volkswagen heran, habe 2011 aber besser abgeschnitten als Daimler .BMW ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für BMW von 68,00 auf 72,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Der Autobauer habe 2011 beeindruckende Resultate erzielt und sollte 2012 weiter wachsen, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Dienstag. Der Experte erhöhte die Gewinnerwartungen für 2012 und 2013 deutlich. Die einzige Wolke am Himmel für deutsche Hersteller von Oberklassefahrzeugen sei die Preisentwicklung in China. Zwar unterstützten die beständig steigenden Prognosen die BMW-Papiere, doch sei nach den jüngsten Kursentwicklungen im Autosektor eine selektive Titelauswahl angebracht. Er bevorzugt Daimler , wegen des höheren Selbsthilfe- und daher auch Gewinnpotenzials.CELESIO FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Celesio nach einem Zeitungsbericht zu angeblichen Verkaufsplänen für DocMorris auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Offensichtlich prüfe der Pharmagroßhändler entsprechende Möglichkeiten, und ein Verkauf der Versandhandelsapotheke würde die Beziehungen zu den deutschen Apothekern deutlich verbessern, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Auch wenn er keinen Grund zur Eile sehe und der Verkauf der Logistiktochter Movianto sowie des Outsorcing-Partners Pharmexx wichtiger sei, wäre ein solcher Schritt kurzfristig positiv für Celesio. Ein wichtiger Aspekt wäre, ob die Marke DocMorris Bestandteil einer Transaktion wäre.DAIMLER ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Daimler von 50,00 auf 60,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Analyst Philippe Houchois schraubte in einer Studie vom Dienstag seine Gewinnprognosen für 2012 und 2013 nach oben. Das Daimler-Management leite nun tiefgreifende Maßnahmen ein, um die Probleme beim Wachstum und der Profitabilität zu beheben. Bis 2014 könnte die Sparte Mercedes Car Group die Profitabilitätslücke zum Wettbewerber BMW schließen. Insgesamt habe Daimler auf Dreijahressicht das größte Selbsthilfepotenzial der deutschen Autobauer und bleibe daher sein präferierter deutscher Autowert, schrieb der Experte. Positiv auf die Ergebnisse könnten sich auch die besseren Nachfrageperspektiven für die Lkw-Sparte niederschlagen, was den Kurs aber kaum unterstützen dürfte.DIALOG SEMICONDUCTOR PARIS – Exane BNP Paribas hat die Beobachtung der Aktie von Dialog Semiconductor mit ‘Neutral’ und einem Kursziel von 20,00 Euro aufgenommen. Umsatzseitig sei der Chiphersteller stark auf Apple ausgerichtet und der Gewinn je Aktie (EPS) dürfte sich im Verlauf der nächsten drei Jahre verdoppeln, schrieb Analyst David O’Connor in einer Studie vom Dienstag. Angesichts sich abzeichnender Zukäufe sei das Chance/Risiko-Profil derzeit allerdings wenig überzeugend.EON PARIS – Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Eon auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 22,50 Euro belassen. Der Versorgersektor biete hohe und gleichsam finanziell tragbare Dividenden, schrieb Analyst Benjamin Leyre in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Versorger könnten zudem ihren freien Cashflow bis 2014 deutlich steigern. Eon sei wegen seiner starken Bilanz sein ‘Top Pick’.FRAPORT FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Fraport mit Blick auf die Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Offensichtlich beeinträchtigten die Streiks den Betrieb an den größeren deutschen Flughäfen mehr als zunächst erwartet und deutlicher als die jüngste Arbeitsniederlegung der Vorfeldbeschäftigten, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Dienstag. So habe die Lufthansa laut dem Notfallplan vom Vortag rund 22 Prozent beziehungsweise 200 Flüge ab Frankfurt gestrichen. Die aktuellen Pläne sprächen dagegen eher für einen kompletten Stillstand des Flugbetriebs. Dies alles belaste zwar das Sentiment sowohl für die größte deutsche Fluggesellschaft als auch für den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport. Einen längerfristigen Einfluss auf die Bewertung beider Aktien sieht Skodzik aber nicht, da es sich zumindest aktuell nur um Warnstreiks handle.FUCHS PETROLUB HANNOVER – Die NordLB hat das Kursziel für Fuchs Petrolub von 40,00 auf 41,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. ‘Die Strategie, sich innerhalb des global nur moderat wachsenden Schmierstoffmarktes auf lukrative Nischen zu konzentrieren, hat sich erneut ausgezahlt’, schrieb Analyst Thorsten Strauss in einer Studie vom Dienstag mit Blick auf die Zahlen für 2011. Das Unternehmen wolle sein Geschäft durch höhere Investitionen in besonders dynamischen Märkten wie China, Russland oder Indien ausweiten. Allerdings bremse dies sowie die Verteuerung wichtiger Rohstoffe zunächst die Ergebnisentwicklung. Die Aktie des Konzerns weise eindeutig defensive Qualitäten auf, sei im historischen Vergleich aber schon recht hoch bewertet.GAGFAH DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Gagfah nach Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 von 7,50 auf 7,70 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Die Erfolgskennziffer Funds from Operations (FFO) habe seine Prognose und die Marktschätzungen übertroffen, schrieb Analyst Thomas Martin in einer Studie vom Dienstag. Grund seien die hohen Ergebnisbeiträge aus den Immobilienverkäufen. Dagegen sei aber das Nettoergebnis durch die Kosten wegen des Rechtsstreits mit der Stadt Dresden stark belastet worden. Bei der bevorstehenden Umschuldung fällig werdender Hypothekendarlehen dürfte der Wohnimmobilienkonzern gute Aussichten auf günstige Konditionen haben.GEA GROUP PARIS – Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Gea Group von 27,00 auf 29,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Outperform’ belassen. Er habe zudem den Kapitalgütersektor auf ‘Outperform’ hochgestuft, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Gewinndynamik der Unternehmen, die Bewertung sowie die Frühindikatoren und das geringere Kreditrisiko deuteten auf eine weiterhin überdurchschnittliche Entwicklung hin. Auch sei nicht mehr länger von einer Abkühlung der Weltwirtschaft auszugehen.GRENKELEASING DÜSSELDORF – Die WestLB hat das Kursziel für GrenkeLeasing nach Zahlen für 2011 von 43,00 auf 51,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Add’ belassen. Der Nettogewinn des Leasingspezialisten sei deutlich höher als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Noack in einer Studie vom Dienstag. Noack hob seine Schätzungen für 2012 und 2013 an.HANNOVER RUECK LONDON – Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Hannover Rück von 45,30 auf 46,60 Euro angehoben, aber die Einstufung auf ‘Underweight’ belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen und entsprechend das Kursziel angehoben, um den gestiegenen Preisen Rechnung zu tragen, schrieb Analyst Maciej Wasilewicz in einer Studie vom Dienstag. Positive Einmaleffekte hätten die Eigenkapitalrendite auf ein höheres Niveau als bei den Konkurrenten getrieben. Hannover Rück habe anders als diese nicht nur von der Auflösung hoher Rückstellungen und Gewinnen aus Staatsanleihen profitiert, sondern auch von einem deutlich positiven Steuereffekt. Dennoch sieht er die Aktie als relatives ‘Underweight’-Investment, da Konkurrent Munich Re eine defensivere Gewinnbasis und die Aktie mehr Aufwärtspotenzial habe.HOCHTIEF FRANKFURT – Die DZ Bank hat Hochtief auf ‘Kaufen’ mit dem Fairen Wert 61,00 (Kurs: 50,20) Euro belassen. Die Aktien der australischen Tochter Leighton waren zuvor in Erwartung einer Ausblick-Meldung vom Handel ausgesetzt worden. Die Handelsaussetzung bis zur Veröffentlichung einer Unternehmensmeldung sei eine negative Überraschung, da eine Anhebung des Ausblicks nun eher unwahrscheinlich sei, schrieb Analyst Marc Nettelbeck in einem Kommentar am Dienstag. Bisher könne über die Gründe für die Aussetzung aber nur spekuliert werden. IVG IMMOBILIEN FRANKFURT – Equinet hat IVG Immobilien vor Zahlen zum Geschäftsjahr 2011 auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 2,20 Euro belassen. Insgesamt dürfte das Büroimmobilien-Unternehmen mit seiner Zahlenvorlage zum Schlussquartal keine besonderen Überraschungen bieten, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Dienstag. Wichtig sei der Bericht über den Vermietungsfortschritt beim Projekt ‘The Squaire’ am Frankfurter Flughafen. Exakte Zielvorgaben für das laufende Jahr 2012 wären eine positive Überraschung.KABEL DEUTSCHLAND LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Kabel Deutschland aus Bewertungsgründen von 50,00 auf 54,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Die Kursentwicklung der Aktie des Kabelnetzbetreibers habe sich beschleunigt, seit zwei deutsche Wettbewerber über ein anhaltend starkes und schnelleres Wachstum berichtet hätten, schrieb Analyst Jonathan Dann in einer Studie vom Dienstag. Zudem habe der jüngste Börsengang des niederländischen Konkurrenten Ziggo die Anleger an die generelle Attraktivität des Sektors erinnert. Das höhere Kursziel begründete der Experte mit angehobenen Schätzungen für Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie Free Cashflow 2014 bis 2017.LINDE LONDON – JPMorgan hat Linde von ‘Neutral’ auf ‘Overweight’ hochgestuft und das Kursziel von 122,00 auf 150,00 Euro angehoben. Der Industriegase-Sektor biete eine attraktive Kombination aus kurzfristiger Gewinnsicherheit und soliden langfristigen Wachstumsperspektiven, schrieb Analyst Neil Tyler in einer Branchenstudie vom Dienstag. Zudem dürfte Linde die Lücke zum Wettbewerber Air Liquide bei der Rendite auf das eingesetzte Kapital weiter verkleinern. Linde gelinge es etwas besser, das Wachstum und den Renditeanstieg in Einklang zu bringen. Daher sollte der Kurs weiter zulegen und die Bewertungslücke zu Air Liquide verschwinden.LUFTHANSA LONDON – JPMorgan hat Lufthansa von ‘Neutral’ auf ‘Overweight’ hochgestuft und das Kursziel von 11,80 auf 13,00 Euro angehoben. Analyst David Pitura begründete das neue Votum in einer Studie vom Dienstag mit dem vermutlich auch 2012 guten First- und Business-Class-Geschäft sowie dem Verkauf der Tochter bmi, die die Gewinne nun nicht mehr belaste. Zudem dürfte der Kapazitätsausbau am Frankfurter Flughafen 2012 kein Problem darstellen: Der Wettbewerber Easyjet scheine dort im Sommer noch keine Zelte aufzuschlagen. Der Experte erhöhte seine Gewinnerwartungen für 2013 und 2014.PFEIFFER VACUUM FRANKFURT – Equinet hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum nach einer Investorenveranstaltung von 91,00 auf 93,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Accumulate’ belassen. Die positive Einschätzung des Pumpenherstellers habe sich bestätigt, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Seine Umsatzschätzungen beließ der Experte unverändert, eine geringere Steuerquote führt jedoch zu einer höheren Gewinnerwartung. Das höhere Kursziel sei auf den starken operative Cashflow im Schlussquartal 2011 und den unerwartet hohen Kassenbestand zurückzuführen. Auftrieb könnte zudem der geplante US-Börsengang des britischen Konkurrenten BOC Edwards geben.PHILIPS ELECTRONICS PARIS – Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Philips Electronics von 15,00 auf 17,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er habe zudem den Kapitalgütersektor auf ‘Outperform’ hochgestuft, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Gewinndynamik der Unternehmen, die Bewertung sowie die Frühindikatoren und das geringere Kreditrisiko deuteten auf eine weiterhin überdurchschnittliche Entwicklung hin. Auch sei nicht mehr länger von einer Abkühlung der Weltwirtschaft auszugehen.SIEMENS PARIS – Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Siemens von 72,00 auf 84,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Underperform’ belassen. Er habe zudem den Kapitalgütersektor auf ‘Outperform’ hochgestuft, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Gewinndynamik der Unternehmen, die Bewertung sowie die Frühindikatoren und das geringere Kreditrisiko deuteten auf eine weiterhin überdurchschnittliche Entwicklung hin. Auch sei nicht mehr länger von einer Abkühlung der Weltwirtschaft auszugehen.SINGULUS TECHNOLOGIES FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für die Aktien von Singulus Technologies nach Zahlen auf ‘Hold’ belassen. Das Kursziel betrage weiterhin 3,20 (Kurs: 2,872) Euro. Die endgültigen Geschäftsergebnisse des Spezialmaschinenbauers für das vergangene Jahr entsprächen den im Februar veröffentlichten Eckdaten, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Dienstag. SOLARWORLD FRANKFURT – Equinet hat das Kursziel für Solarworld nach endgültigen Zahlen für 2011 von 3,10 auf 2,70 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Sell’ belassen. Zu den bereits bekannten Eckdaten habe es keine wesentlichen Veränderungen mehr gegeben, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Dienstag. Angesichts der angespannten Bilanzsituation des Solarunternehmens und der schmerzhaften Branchenkonsolidierung sollten Anleger die weitere Entwicklung besser nur von der Seitenlinie verfolgen.STMICROELECTRONICS PARIS – Die französische Großbank Societe Generale hat STMicroelectronics von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft. Die Aktien des Halbleiterkonzerns hätten in der Hoffnung auf eine Restrukturierung des Mobilfunk-Gemeinschaftsunternehmens ST-Ericsson in den vergangenen drei Monaten um 42 Prozent zugelegt, schrieb Analyst Peter Knox in einer Studie vom Dienstag. Hier blieben aber viele Unsicherheiten bestehen. ST-Ericsson werde in den kommenden Monaten, vielleicht schon Anfang April, seine neue Strategie offenlegen. Der Experte rechnet mit einer Kürzung der Forschungs- und Entwicklungs- sowie anderer operativer Kosten. Viel hänge weiterhin von der angestrebten Umsatzsteigerung des Gemeinschaftsunternehmens ab, was seine Zeit brauchen werde./he
DGAP-Adhoc: Praktiker AG: Negatives EBITA (deutsch) (27. März 2012, 21:01 Uhr)
Praktiker AG: Negatives EBITAPraktiker AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis27.03.2012 21:01Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durchdie DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Ad-hoc Mitteilung nach § 15 WpHG Konzernjahresabschluss 2011Operatives Ergebnis: Negatives EBITA vor Sondereffekten Praktiker AG Am Tannenwald 2 66459 Kirkel ISIN: DE000A0F6MD5 WKN: A0F6MD KIRKEL – 27. März 2012. Der Praktiker Konzern hat das Jahr 2011 mit einemoperativen Verlust (EBITA) in Höhe von 61,6 Millionen Euro vorSondereffekten abgeschlossen.Sondereffekte in Höhe von insgesamt 473,0 Millionen Euro haben dasVorsteuerergebnis belastet. Sie haben unterschiedliche Ursachen: – So führte die erstmalige Anwendung einer neuen Bewertungssystematik für Warenvorräte zu einer Wertberichtigung des Vorratsvermögens (69,8 Millionen Euro). – Der Umsatzrückgang im Jahr 2011 löste eine Veränderung der Unternehmensplanung aus, die Wertberichtigungen von Vermögenswerten des Anlagevermögens, Rückstellungen für belastende Verträge (in Summe 147,9 Millionen Euro) und eine Wertberichtigung der Geschäfts- oder Firmenwerte (159,5 Millionen Euro) zur Folge hatte. Der größte Teil dieses Sonderaufwandes war bereits zur Jahresmitte angefallen. – Die laufende Arbeit am Programm ‘Praktiker 2013′ mit Schwerpunkt auf der Neupositionierung der Marke Praktiker in Deutschland und die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen lösten ebenfalls umfangreiche Sonderaufwendungen (95,8 Millionen Euro) aus.Der überwiegende Teil der Sonderaufwendungen war 2011 nichtzahlungswirksam. Der Bestand an Zahlungsmitteln belief sich zum Jahresende2011 auf 148,0 Millionen Euro.Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses und des entsprechendenSteuerertrags weist der Praktiker Konzern einen Jahresfehlbetrag von 554,7Millionen Euro aus.Das Eigenkapital nahm dadurch auf 278,6 Millionen Euro ab, dieEigenkapitalquote betrug 18,4 Prozent.Der vollständige Konzernabschluss wird am 29. März 2012 veröffentlicht.27.03.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Praktiker AG Am Tannenwald 2 66459 Kirkel DeutschlandTelefon: +49 (0)6849 95-3700Fax: +49 (0)6849 95-3709E-Mail: investorrelations@praktiker.deInternet: www.praktiker.comISIN: DE000A0F6MD5WKN: A0F6MDIndizes: SDAXBörsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————
Devisen: Euro mit leichtem Verlust – stabil über 1,33 US-Dollar (27. März 2012, 21:05 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Der Euro hat sein Monatshoch zum US-Dollar am Dienstag nicht vollständig verteidigen können und notierte marginal tiefer. Die Bernanke-Welle vom Vortag ebbe ab, sagten Händler. Dennoch zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung im New Yorker Nachmittagshandel mit zuletzt 1,3339 Dollar stabil über der am Vortag erklommenen Marke von 1,33 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3333 (Montag: 1,3276) Dollar fest. ‘Der Risiko-Rally, die am Vortag zu kräftigen Dollar-Verlusten geführt hatte, geht die Luft aus’, sagte Alan Ruskin, Devisen-Experte von der Deutschen Bank. Zum Wochenauftakt hatte Bernanke für einen Paukenschlag am Währungsmarkt gesorgt. Der Chef der Notenbank Fed hatte betont, dass der Job-Aufschwung in den USA auf wackligen Beinen stehe. Das war von etlichen Anlegern als Hinweis auf eine mögliche dritte Runde der quantitativen Lockerung interpretiert worden – also als Zeichen für ein neues Wertpapierkaufprogramm, um die Konjunktur anzukurbeln. Während die Aktienmärkte Signale für neue Mittel aus der Druckerpresse der Fed in der Regel feiern, schreckt Dollar-Investoren die Frischgeldzufuhr tendenziell ab. Obwohl am Dienstag kaum marktbewegende Konjunkturdaten anstanden, konnte sich die US-Devise etwas von ihrem Tief erholen. Die sich abzeichnende Einigung der Euro-Retter auf eine vorübergehende Kombi-Lösung der Krisenfonds EFSF und ESM hatte dem Euro im europäischen Vormittagshandel nur zwischenzeitlich Auftrieb verleihen können./hbr/edh/he
US-Anleihen: Kursgewinne – Gute Auktion zweijähriger Papiere (27. März 2012, 21:20 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben am Dienstag Gewinne verzeichnet. Für Auftrieb sorgten der träge Aktienmarkt sowie teilweise schlechter als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten. Zudem profitierten die Staatspapiere von einer unerwartet starken Nachfrage bei der Auktion zweijähriger Anleihen im Volumen von 35 Milliarden US-Dollar. Zweijährige Papiere kletterten um 1/32 auf 99 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,331 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 8/32 Punkte auf 99 8/32 Zähler bei einer Rendite von 1,025 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gewannen 16/32 Punkte auf 98 8/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,195 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 22/32 Punkte auf 96 19/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 3,305 Prozent./edh/he

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