FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 23.03.2012ADIDAS FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung von Adidas nach Zahlen des US-Wettbewerbers Nike auf ‘Buy’ belassen. Das Kursziel für die Papiere des deutschen Sportartikelherstellers beträgt weiterhin 80,00 Euro (Kurs: 57,73 Euro). Die jüngste Quartalsergebnisse der Amerikaner seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Die Zahlen seien ein Indikator für die gesamte Sportartikelindustrie. Somit könne auch bei Adidas mit einer starken Geschäftsentwicklung gerechnet werden.BRENNTAG DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Brenntag nach endgültigen Zahlen für 2011 von 90,00 auf 93,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Angesichts der guten Geschäftsentwicklung der neuen Unternehmenstochter Zhong Yung habe er die Umsatzerwartungen für 2012 und die Folgejahre erhöht, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Freitag. Die Prognosen für 2012 seien beim operativen Gewinn (EBIT) wegen Umstrukturierungskosten zwar etwas gesunken, beim Ergebnis je Aktie aufgrund geringerer Steuerschätzungen aber gestiegen. Der Chemikalienhändler habe 2011 Rekordresultate erzielt. Überrascht hätten die endgültigen Zahlen sowie der Unternehmensausblick aber nicht.DEUTSCHE BOERSE AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Börse auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Die Pläne der EU-Kommission für eine Regulierung des Hochfrequenzhandels könnten den Gewinn des Börsenbetreibers beeinträchtigen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Freitag. Die Deutsche Börse habe hier über Xetra und Eurex einen Marktanteil von rund 20 Prozent. Ein Rückgang um 25 Prozent könnte das Ergebnis der Frankfurter vor Zinsen und Steuern (EBIT) um rund drei Prozent beeinträchtigen. Sei das automatisierte Algo-Geschäft von den geplanten Maßnahmen ähnlich betroffen, würde das EBIT um weitere zwei Prozent niedriger ausfallen.DEUTSCHE BOERSE AG DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Deutsche Börse von 54,00 auf 61,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Nachdem große Börsenbetreiber mit Fusionen gescheitert seien, sollte der Fokus nun wieder auf dem operativen Geschäft liegen, schrieb Analyst Johannes Thormann in einer Branchenstudie vom Freitag. Dieses laufe bei der Deutschen Börse gut. Generell sieht er für Börsenbetreiber drei strukturelle Wachstumstreiber: Den außerbörslichen Handel, Abwicklungs- und Verwahrungsdienstleistungen sowie Index-Derivate. Mit Blick auf eine europäische Finanz-Transaktionssteuer erwartet Thormann schlussendlich eine Art Stempelsteuer, ähnlich der in Großbritannien. Damit wäre der Schaden für die Handelsvolumina gering.DEUTSCHE TELEKOM AG LONDON – Morgan Stanley hat die Aktie der Deutschen Telekom vor dem Hintergrund des Pokers um die TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen (Kurs: 9,12 Euro). Die Telekom könnte mit einer Offerte für die Übertragungsrechte Erfolg haben, schrieb Analyst Nick Delfas in einer Studie vom Freitag. JENOPTIK AG FRANKFURT – Die DZ Bank hat Jenoptik nach endgültigen Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Fair Value von 6,20 (Kurs: 5,50) Euro belassen. Der Technologiekonzern habe für 2011 solide Zahlen vorgelegt, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie von Freitag. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sogar leicht über dem vorläufigen Ergebnis gelegen. Der Nettogewinn habe seine Erwartungen sogar um 20 Prozent übertroffen. JENOPTIK AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Jenoptik nach endgültigen Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 5,60 Euro belassen. Der Technologiekonzern habe 2011 etwas besser abgeschnitten als erwartet, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Freitag. Im Halbleitergeschäft rechne er für das laufende Jahr aber weiter mit Gegenwind, so dass er zunächst bei seiner Anlageempfehlung bleibe.KINGFISHER LONDON – Barclays Capital hat das Kursziel für Kingfisher nach Zahlen von 320,00 auf 350,00 Pence angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Mit dem Geschäftsjahr 2011/12 habe die Baumarktkette einen vierjährigen Zyklus erfolgreich beendet, in dem das Management den Wert wie angekündigt gesteigert habe, schrieb Analyst Christodoulos Chaviaras in einer Studie vom Freitag. Zudem impliziere der optimistische Unternehmensausblick in puncto neue Initiativen in den kommenden fünf Jahren weitere Wertzuwächse. Vor diesem Hintergrund habe er die Gewinnerwartungen erhöht.LANXESS AG HANNOVER – Die NordLB hat die Einstufung von Lanxess von ‘Kaufen’ auf ‘Halten’ gesenkt, das Kursziel aber von 56,00 auf 68,00 Euro erhöht. Trotz der im Schlussquartal nachlassenden Wachstumsdynamik befinde sich das Spezialchemieunternehmen auf bestem Weg, sein mittelfristiges Gewinnziel bis zum Jahr 2015 zu erreichen, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag. Beim Kurs der Aktie in der Nähe des historischen Hochs gebe es jedoch Konsolidierungsbedarf. Von daher stufte er das Papier trotz des angehobenen Kursziels auf ‘Halten’ herab.SAP AG NEW YORK – Das US-Analysehaus Bernstein Research hat SAP nach einer Analystenkonferenz von ‘Market-Perform’ auf ‘Outperform’ hochgestuft und das Kursziel von 50,00 auf 66,00 Euro angehoben. Mit der neuen Datenbanklösung Hana habe der Softwarekonzern ein Produkt mit hohem Wachstumspotenzial, das von vielen Finanzakteuren noch unterschätzt werde, schrieb Analyst Mark Moerdler in einer Studie vom Freitag. Hana sei revolutionär und werde den Datenbank-Markt fundamental umkrempeln. Zusätzliches Umsatzpotenzial sieht der Experte in der Überkreuzvermarktung der SAP-Lösungen und der Produkte der übernommenen Tochter SuccessFactors.SMA SOLAR TECHNOLOGY AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat SMA Solar von ‘Neutral’ auf ‘Add’ hochgestuft und ein Kursziel von 40,00 Euro eingeführt. Wegen überraschend hoher Auslieferungen deutscher Solaranlagen im ersten Halbjahr habe er seine Gewinnerwartungen für 2012 deutlich erhöht, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Freitag. Die bevorstehende Bilanzpressekonferenz dürfte die Stimmung der Anleger weiter aufhellen. Vor diesem Hintergrund sei das ‘Add’-Votum auch eher eine Handelsempfehlung als eine fundamentale Einschätzung./stk
Archive for March 23rd, 2012
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 23.03.2012 (23. März 2012, 21:40 Uhr)
Handelsplattform Bats gibt Börsengang nach Albtraum-Start wieder auf (23. März 2012, 21:41 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Börse Bats hat am Freitag nach einem katastrophalen ersten Handelstag seinen Börsengang wieder abgesagt. Das Börsendebüt der drittgrößten Börsenhandels-Plattform der USA war von Pleiten, Pech und Pannen begleitet, bis die Unternehmensleitung die Notbremse zog und den Rückzug von der Börse kurz vor Handelsschluss am Freitag bekannt gab. Genau an ihrem ersten Handelstag verursachten technische Probleme bei der alternativen Handelsplattform unter anderem Probleme bei der Apple-Aktie – was schließlich zum Ende der eigenen Börsenpläne führte. Die Bats-Aktien waren für 16 Dollar am unteren der Ende der Spanne ausgegeben worden und starten am heutigen Handelstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg mit 15,25 Dollar rund fünf Prozent schwächer. Rund 6,3 Millionen Aktien wurden an die Börse gebracht. Im Handelsverlauf wurde das Papier dann überraschend ausgesetzt. Händler berichteten, dies sei wegen Sorgen um Probleme bei der Handelsabwicklung auf der Bats-Börse (Bats = Better Alternative Trading System) passiert. Einem Händler aus Frankfurt zufolge hat Bats rund zehn Minuten vor dem Apple-Desaster eine Nachricht verschickt, dass Probleme in dem System bei Aktien mit den Börsenkürzeln zwischen A und BF untersucht würden. Laut Bloomberg wurde dann ein Umsatz von 100 Apple-Aktien auf der Handelsplattform Bats zu 542,80 Dollar gemeldet. Dieser Kurs lag rund neun Prozent unter dem aktuellen Kursniveau. Entsprechend löste das mittlerweile annullierte Geschäft eine Handelsunterbrechung bei Apple wegen zu großer Kurschwankungen in der Aktie aus. Auch die eigene Bats-Aktie (Kürzel BATS) war betroffen. Aufgrund der Fehler brach das Papier zeitweise auf wenige Cent ein, bevor der Handel auch hier unterbrochen wurde. Die fehlerhaften Handels-Ausführungen werden nun untersucht. Der Fernsehsender CNBC sprach in seinem Facebook-Auftritt von einem ‘Albtraum’ zum Handelsstart der Bats-Aktie. Bats wurde 2005 mit 13 Mitarbeitern gegründet und vor allem von Banken als Alternative zu den etablierten Handelsplätzen aufgebaut. Im Februar hatte die amerikanische Börsenaufsicht eine Untersuchung bestimmter Geschäfte von Bats im Zusammenhang mit dem sogenannte ‘Flash-Crash’ im Mai 2010 ankündigt./stk/fat
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 19.03. bis 23.03.2012 (23. März 2012, 21:52 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst der Woche vom 19.03. bis 23.03.2012:MONTAGAIR BERLIN FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Air Berlin von 2,10 auf 2,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Die Gesamtjahreszahlen 2011 der Fluggesellschaft seien klar schlechter ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Montag. Er bleibe bei seiner sehr vorsichtigen Sicht auf die Aktie, obwohl er glaube, dass das Unternehmen mit dem Restrukturierungsprogramm den richtigen Weg einschlage. Der Ausblick auf 2012 sei wenig konkret ausgefallen, da das Unternehmen nur gesagt habe, es erwarte eine ‘klare Verbesserung der Profitabilität’.AIXTRON DÜSSELDORF – Die HSBC hat die Aktie von Aixtron von ‘Neutral’ auf ‘Underweight’ gesenkt und das Kursziel auf 11,50 Euro belassen. Der gegenwärtige Aktienkurs habe die für das zweite Halbjahr erwartete Erholung beim Auftragseingang bereits eingepreist, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Montag. Auch müsse sich noch herausstellen, wie nachhaltig die gegenwärtige Erholung im Halbleitermarkt wirklich sei.APPLE LONDON – Berenberg hat das Kursziel für die Aktien von Apple von 445,00 auf 750,00 Dollar angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Der Technologiekonzern setze sich zusammen mit Samsung noch weiter von anderen Anbietern von Smartphones ab, schrieb Analyst Adnaan Ahmad in einer am Montag vorgelegten Studie. Apple spüre auch weiterhin keinen Preiswettbewerb in dem Segment.BMW LONDON – Goldman Sachs hat BMW von der ‘Conviction Buy’-Liste gestrichen und das Kursziel von 119,00 auf 115,00 (Kurs: 71,65) Euro gesenkt. Die Einstufung auf ‘Buy’ wurde zugleich beibehalten. Nach den jüngsten Kursgewinnen hätten die BMW-Papiere nicht länger das größte Kurspotenzial der von ihm beobachteten Aktien, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Studie vom Montag. Er rechne aber nach wie vor mit einem weiteren Gewinnwachstum von 2012 bis 2014 und halte BMW für das Maß der Dinge im europäischen Autosektor. Die Zielkorrektur reflektiere die unerwartet geringe Nettoliquidität Ende 2011.DEUTSCHE BANK ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für die Deutsche Bank von 38,00 auf 43,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Die Unsicherheit bleibe hoch, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Studie vom Montag. Die Ertrags- und Liquiditätsposition und das starke Geschäft außerhalb des Investmentbankings sei jedoch positiv hervorzuheben. Die Investmentbank-Sparte stärke derzeit ihre Position und könne im Zuge der Neuorientierung anderer Banken vermutlich weitere Marktanteile abgreifen. Nach Schätzungen des Experten geht die Bank mit regulatorischem Risikokapital von rund 110 Milliarden Euro in die Basel III-Welt Anfang 2013. Vermutlich mindestens 60 Prozent davon werde die Bank bis 2015 abbauen.DEUTSCHE BANK LONDON – Die Citigroup hat das Ziel für die Aktie der Deutschen Bank vor Zahlen von 35,00 auf 39,00 Euro erhöht und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen für das erste Quartal der Bank erhöht, schrieb Analyst Kinner Lakhani in einer Studie vom Montag. Für das Gesamtjahr habe er seine Schätzung für den Gewinn je Aktie um 3,4 Prozent auf 4,76 Euro angehoben. Die Deutsche Bank will am 26. April ihre Zahlen für das erste Jahresviertel vorlegen.DEUTSCHE BANK LONDON – Barclays Capital hat das Kursziel für Deutsche Bank von 36,00 auf 47,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Analyst Jeremy Sigee begründete die Zielerhöhung in einer Branchenstudie vom Montag mit einer geringeren Risikoprämie und dem um ein Jahr in die Zukunft verschobenen Zeitrahmen im Bewertungsmodell. Gleichzeitig habe er allerdings die Gewinnprognosen für europäische Banken wegen verfehlter Erwartungen im Schlussquartal sowie eines trüberen makroökonomischen Umfeldes reduziert. Am optimistischsten blickt der Experte auf die Deutsche Bank, für die seine Überschussschätzung für 2013 über der durchschnittlichen Marktprognose liegt.DIENSTAGANHEUSER-BUSCH INBEV LONDON – Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für AB Inbev von 52,00 auf 56,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Nachdem die Zahlen des Brauereikonzerns für das vergangene Jahr die Schätzungen übertroffen hätten, hätten sie ihre Prognose für den Gewinn je Aktie (EPS) 2012 angehoben, schrieben die Analysten in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Die Aussichten für die Preisentwicklung seien gut, beim Geschäftsvolumen aber weniger sicher. Zudem könnte die Branche unter einem strukturellen Abschwung leiden.APPLE INC FRANKFURT – Independent Research hat das Kursziel für die Aktie von Apple nach Ankündigung einer Dividende von 480,00 auf 620,00 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Die angekündigte Dividende, das Aktienrückkaufprogramm und die überhaupt gute Stimmung rund um die Aktie dürften den Kurs stützen, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Dienstag. Mit den höheren Erwartungen sei allerdings auch das Risiko von Enttäuschungen gestiegen.BASF SE LONDON – Merrill Lynch hat die Aktie der BASF von ‘Neutral’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel von 60,00 auf 80,00 Euro angehoben. Unter den Standardwerten biete das Papier des Chemiekonzerns das beste Chance/Risiko-Verhältnis, schrieb Analyst Laurent Favre in einer Studie vom Dienstag. Favre erhöhte für die kommenden drei Jahre seine Gewinnschätzungen je Aktie um 20 bis 25 Prozent und liegt damit über den Konsenserwartungen.BMW LONDON – Barclays Capital hat das Kursziel für BMW von 80,00 auf 85,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Die Anleger sollten von der Unternehmensprognose einer Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern im Autogeschäft von zehn Prozent im laufenden Jahr nicht enttäuscht sein, da BMW in künftiges Wachstum investiere, schrieb Analystin Kristina Church in einer Studie vom Dienstag. Zudem seien die zehn Prozent vermutlich das schlimmstmögliche Szenario. Die Expertin rechnet für 2012 mit einem Überschuss je Aktie von acht Prozent über der durchschnittlichen Marktschätzung. Doch selbst dies könnte angesichts des China-Geschäfts von BMW zu vorsichtig sein.E.ON AG FRANKFURT – Kepler hat das Kursziel für Eon von 15,00 auf 17,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Reduce’ belassen. Er habe seine Schätzungen für den Versorger an die detaillierten Zahlen für 2011 und den Ausblick für 2012 angepasst, begründete Analyst Ingo Becker das neue Ziel in einer Studie vom Dienstag. Eon dürfte 2012 beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in jedem Fall das obere Ende der angepeilten Spanne erreichen. Im Aktienkurs sei dies aber bereits berücksichtigt.EVOTEC FRANKFURT – Die DZ Bank hat ihre Einstufung für Evotec auf ‘Kaufen’ mit einem Fairen Wert von 3,80 Euro je Aktie belassen (Kurs: 2,907 Euro). Das Hamburger Biotech-Unternehmen habe starke Gesamtjahreszahlen präsentiert, die ohne eine strategische Wertminderung exzellent gewesen wären, schrieb Analyst Elmar Kraus in einer Studie vom Dienstag. Wegen geringer Aussichten im amerikanischen Markt schreibe das Unternehmen 2,1 Millionen Euro auf das Schlafmittel EVT201 ab. Ferner habe der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr stärker zugelegt als von ihm und dem Durchschnitt der Analysten erwartet, wohingegen das operative Ergebnis und das Nettoergebnis enttäuscht hätten. MITTWOCHADIDAS AG LONDON – Morgan Stanley hat Adidas von ‘Equal-weight’ auf ‘Underweight’ abgestuft, das Kursziel aber von 51,90 auf 56,00 Euro angehoben. Da die vermutlich positiven Effekte großer Sportereignisse im Jahr 2012 bereits eingepreist seien, empfehle sie Gewinnmitnahmen, schrieb Analystin Louise Singlehurst in einer Studie vom Mittwoch. Mögliche Umsatzinitiativen in der zweiten Jahreshälfte könnten das mittelfristige Margenwachstum belasten. Vor diesem Hintergrund sei das Verhältnis von Chancen und Risiken bei den Papieren ungünstig. Zwar dürfte der Bewertungsabschlag zu den Vergleichswerten den Kurs stützen, doch präferiere sie LVMH , Richemont , Nike und Under Armour.BMW LONDON – Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für BMW von 76,00 auf 90,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Outperform’ belassen. Der aktuellen Schwäche im EU-Automarkt zum Trotz, die BMW vor fünf Jahren noch vor schwere Probleme gestellt hätte, sei der Münchener Hersteller profitabler als je zuvor, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Studie vom Mittwoch. Gründe seien die deutlich gesunkene Kostenbasis, die globale Ausrichtung und das breite Produktportfolio. Dagegen ließe die derzeitige Bewertung der Aktie vermuten, dass es BMW so schlecht wie noch nie gehe. Der Analyst hob seine Gewinnschätzungen für 2012 und 2013 um fünf respektive acht Prozent an, um damit den verbesserten Wachstumsaussichten Rechnung zu tragen.DAIMLER AG LONDON – Die Citigroup hat die Aktie von Daimler auf die ‘Strategy Most Favoured List’ gehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Die Hinzufügung zur Liste folge seiner Hochstufung des Autohersteller- und Zuliefersektors von ‘Neutral’ auf ‘Overweight’, schrieb Analyst Jonathan Stubbs in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Daimler profitiere von der Ausrichtung auf den global noch immer wachsenden Markt für Oberklasse-Fahrzeuge.GILDEMEISTER AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat Gildemeister von ‘Neutral’ auf ‘Add’ hochgestuft und ein Kursziel von 16,00 Euro festgesetzt. Der Werkzeugmaschinenbauer habe beeindruckende Geschäftsergebnisse für 2011 vorgelegt und dabei klar vom spätzyklischen Charakter der Branche profitiert, schrieb Analyst Achim Henke in einer Studie vom Mittwoch. Auch die im laufenden Jahr anhaltende Umsatz- und Gewinndynamik steche hervor. Er hob seine Schätzung für den Gewinn je Aktie (EPS) 2012 um 6,5 Prozent an. Nach einem moderaten Rückgang im kommenden Jahr dürften Umsatz- und Gewinnentwicklung wieder Fahrt aufnehmen.GILDEMEISTER AG DÜSSELDORF – Die HSBC hat die Aktie von Gildemeister von ‘Neutral’ auf ‘Overweight’ hochgestuft und das Kursziel von 10,50 auf 18,00 Euro angehoben. Die Stärke im Werkzeugmaschinenbau beeindrucke und scheine bis nach 2012 anzuhalten, schrieb Analyst Jürgen Siebrecht in einer Studie vom Mittwoch. Das Solargeschäft von Gildemeister könnten Anleger zunehmend vernachlässigen. Entscheidend seien die Werkzeugmaschinen. Siebrecht erhöhte seine Schätzungen.METRO AG LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für Metro von 25,00 auf 22,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Sell’ belassen (Kurs: 29,745 Euro). Der Handelskonzern habe 2012 noch eine holprige Wegstrecke vor sich, schrieb Analyst Alastair Johnston in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie für dieses und kommendes Jahr. METRO AG LONDON – Die HSBC hat die Aktie von Metro von ‘Neutral’ auf ‘Underweight’ abgestuft und das Kursziel von 32,00 auf 28,00 Euro gesenkt. Die schwachen Jahreszahlen des Handelskonzerns seien zwar größtenteils erwartet worden, das Lebensmittelgeschäft habe aber die Prognosen dennoch verfehlt, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer Studie vom Mittwoch. Der Rücktritt von Joel Saveuse als Vorstand dieser Sparte trage keineswegs zur Beruhigung bei. Metro stehe weiterhin vor schwierigen Monaten, resümierte der Experte und kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie um 14 Prozent.DONNERSTAGBRENNTAG LONDON – Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Brenntag nach der Analystenkonferenz zum vierten Quartal von 108,00 auf 111,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Der Ausblick auf ein gutes Umsatz- und Gewinnwachstum sei positiv, schrieb Analyst Robert Plant in einer Studie vom Donnerstag. Negativ seien aber die Aussichten für den Bruttogewinn im ersten Quartal, auch wenn dies vom Unternehmen mit dem hohen Vergleichswert aus dem Vorjahr begründet worden sei. Im Branchenvergleich sei die Aktie des Chemikalienhändlers attraktiv bewertet. Das höhere Kursziel begründete der Experte mit der gestiegenen Branchenbewertung.CONTINENTAL AG PARIS – Exane BNP Paribas hat Continental von ‘Neutral’ auf ‘Outperform’ hochgestuft und das Kursziel von 68,00 auf 90,00 Euro angehoben. Die Refinanzierung des Großaktionärs Schaeffler sowie die überraschend hohe Dividende von Continental machten Aktien-Notverkäufe durch Schaeffler unwahrscheinlicher, schrieb Analyst Rabih Freiha in einer Studie vom Donnerstag. Die von den Banken für Schaeffler gehaltenen rund zehn Prozent dürften aber trotzdem auf den Markt kommen. Zwar könnte das den Kurs kurzfristig belasten, doch überwögen die Vorteile eines steigenden Streubesitzes und einer möglichen Wiederaufnahme in den Dax . Zudem richte sich das Augenmerk zunehmend auf das starke Kerngeschäft. Die Zielkorrektur reflektiere gestiegene Gewinnerwartungen sowie die höhere Branchenbewertung.DEUTSCHE BOERSE AG LONDON – Die Citigroup hat die Bewertung der Aktien der Deutschen Börse mit ‘Neutral’ und einem Kursziel von 55,00 Euro wieder aufgenommen. Zuvor lautete das Kursziel 58,00 Euro. Der Spielraum für das Gewinnwachstum sei zwar begrenzt, doch gelte das auch für die Kursrisiken, schrieb Analystin Nese Guner in einer Studie vom Donnerstag. Es gebe strukturelle Unwägbarkeiten und das zyklische Umfeld sei ungünstig. Dem gegenüber stünden aber die recht niedrige Bewertung der Papiere sowie mögliche Kapitalausschüttungen an die Aktionäre.DOUGLAS HOLDING AG FRANKFURT – Equinet hat die Aktien der Douglas Holding nach der Hauptversammlung von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel auf 35,00 Euro belassen. Die Unternehmensaussagen hätten für wenig Klarheit über die Zukunft des Einzelhändlers gesorgt, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Die Interessen der Anteilseigner seien mittlerweile noch unklarer. Vor diesem Hintergrund verliere der auf einer Umstrukturierung sowie einem möglichen Rückzug von der Börse basierende Anlagehintergrund an Attraktivität. Das begrenze zumindest das kurzfristige Kurspotenzial.DRÄGERWERK AG FRANKFURT – Equinet hat das Kursziel für Drägerwerk nach dem Rückkauf von 41,1 Prozent der ausstehenden Genussrechtsscheine von 88,00 auf 96,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Accumulate’ belassen. Wegen des Rückkaufs, vermutlich geringerer Steuern sowie eines etwas besseren operativen Umfelds habe er seine Gewinnerwartungen für das Medizintechnikunternehmen erhöht, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Insbesondere nach der jüngsten Kurskorrektur sollten Anleger auf die Aktien setzen.FUCHS PETROLUB DÜSSELDORF – Die WestLB hat Fuchs Petrolub nach Zahlen von ‘Add’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel gestrichen. Die endgültigen Kennziffern des Schmierstoffherstellers für 2011 hätten den vorläufigen Eckdaten entsprochen, schrieb Analyst Michael Gorny in einer Studie vom Donnerstag. Der Unternehmensausblick für 2012 sei zwar nicht erhöht worden, er sei jedoch für die Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte optimistisch. Die Abstufung sei erfolgt, nachdem der Aktienkurs mittlerweile fast sein bisheriges Kursziel von 42,00 Euro erreicht habe.INFINEON TECHNOLOGIES AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat Infineon in die ‘Large Cap Focus List’ aufgenommen, die Einstufung aber auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 8,40 Euro belassen. Der Halbleiterkonzern dürfte im laufenden zweiten Geschäftsquartal von einer anhaltend starken Nachfrage aus der Automobilindustrie profitieren, schrieb Analyst Adrian Hopkinson in einer Studie vom Donnerstag. Der Unternehmensausblick für das Geschäftsjahr 2011/12 erscheine konservativ und liege genauso wie die durchschnittlichen Marktschätzungen unter seiner Prognose.KONTRON AG FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Kontron nach Zahlen für 2011 von 5,60 auf 6,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Er habe die Umsatzschätzung für 2012 etwas erhöht, die allerdings nach wie vor unter der Prognose des Minicomputerherstellers liege, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Insgesamt sei der Ausblick für 2012 verhalten gewesen. Die Resultate hätten zudem durchwachsene Signale gesendet: Kontron sehe sich selbst als strukturellen Wachstumswert mit Margenpotenzial. Dennoch sei im Schlussquartal erneut Druck auf den Margen erkennbar gewesen.FREITAGADIDAS FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung von Adidas nach Zahlen des US-Wettbewerbers Nike auf ‘Buy’ belassen. Das Kursziel für die Papiere des deutschen Sportartikelherstellers beträgt weiterhin 80,00 Euro (Kurs: 57,73 Euro). Die jüngste Quartalsergebnisse der Amerikaner seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Die Zahlen seien ein Indikator für die gesamte Sportartikelindustrie. Somit könne auch bei Adidas mit einer starken Geschäftsentwicklung gerechnet werden.BRENNTAG DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Brenntag nach endgültigen Zahlen für 2011 von 90,00 auf 93,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Angesichts der guten Geschäftsentwicklung der neuen Unternehmenstochter Zhong Yung habe er die Umsatzerwartungen für 2012 und die Folgejahre erhöht, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Freitag. Die Prognosen für 2012 seien beim operativen Gewinn (EBIT) wegen Umstrukturierungskosten zwar etwas gesunken, beim Ergebnis je Aktie aufgrund geringerer Steuerschätzungen aber gestiegen. Der Chemikalienhändler habe 2011 Rekordresultate erzielt. Überrascht hätten die endgültigen Zahlen sowie der Unternehmensausblick aber nicht.DEUTSCHE BOERSE AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Börse auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Die Pläne der EU-Kommission für eine Regulierung des Hochfrequenzhandels könnten den Gewinn des Börsenbetreibers beeinträchtigen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Freitag. Die Deutsche Börse habe hier über Xetra und Eurex einen Marktanteil von rund 20 Prozent. Ein Rückgang um 25 Prozent könnte das Ergebnis der Frankfurter vor Zinsen und Steuern (EBIT) um rund drei Prozent beeinträchtigen. Sei das automatisierte Algo-Geschäft von den geplanten Maßnahmen ähnlich betroffen, würde das EBIT um weitere zwei Prozent niedriger ausfallen.DEUTSCHE BOERSE AG DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Deutsche Börse von 54,00 auf 61,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Nachdem große Börsenbetreiber mit Fusionen gescheitert seien, sollte der Fokus nun wieder auf dem operativen Geschäft liegen, schrieb Analyst Johannes Thormann in einer Branchenstudie vom Freitag. Dieses laufe bei der Deutschen Börse gut. Generell sieht er für Börsenbetreiber drei strukturelle Wachstumstreiber: Den außerbörslichen Handel, Abwicklungs- und Verwahrungsdienstleistungen sowie Index-Derivate. Mit Blick auf eine europäische Finanz-Transaktionssteuer erwartet Thormann schlussendlich eine Art Stempelsteuer, ähnlich der in Großbritannien. Damit wäre der Schaden für die Handelsvolumina gering.DEUTSCHE TELEKOM AG LONDON – Morgan Stanley hat die Aktie der Deutschen Telekom vor dem Hintergrund des Pokers um die TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen (Kurs: 9,12 Euro). Die Telekom könnte mit einer Offerte für die Übertragungsrechte Erfolg haben, schrieb Analyst Nick Delfas in einer Studie vom Freitag. JENOPTIK AG FRANKFURT – Die DZ Bank hat Jenoptik nach endgültigen Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Fair Value von 6,20 (Kurs: 5,50) Euro belassen. Der Technologiekonzern habe für 2011 solide Zahlen vorgelegt, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie von Freitag. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sogar leicht über dem vorläufigen Ergebnis gelegen. Der Nettogewinn habe seine Erwartungen sogar um 20 Prozent übertroffen. JENOPTIK AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Jenoptik nach endgültigen Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 5,60 Euro belassen. Der Technologiekonzern habe 2011 etwas besser abgeschnitten als erwartet, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Freitag. Im Halbleitergeschäft rechne er für das laufende Jahr aber weiter mit Gegenwind, so dass er zunächst bei seiner Anlageempfehlung bleibe.KINGFISHER LONDON – Barclays Capital hat das Kursziel für Kingfisher nach Zahlen von 320,00 auf 350,00 Pence angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Mit dem Geschäftsjahr 2011/12 habe die Baumarktkette einen vierjährigen Zyklus erfolgreich beendet, in dem das Management den Wert wie angekündigt gesteigert habe, schrieb Analyst Christodoulos Chaviaras in einer Studie vom Freitag. Zudem impliziere der optimistische Unternehmensausblick in puncto neue Initiativen in den kommenden fünf Jahren weitere Wertzuwächse. Vor diesem Hintergrund habe er die Gewinnerwartungen erhöht.LANXESS AG HANNOVER – Die NordLB hat die Einstufung von Lanxess von ‘Kaufen’ auf ‘Halten’ gesenkt, das Kursziel aber von 56,00 auf 68,00 Euro erhöht. Trotz der im Schlussquartal nachlassenden Wachstumsdynamik befinde sich das Spezialchemieunternehmen auf bestem Weg, sein mittelfristiges Gewinnziel bis zum Jahr 2015 zu erreichen, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag. Beim Kurs der Aktie in der Nähe des historischen Hochs gebe es jedoch Konsolidierungsbedarf. Von daher stufte er das Papier trotz des angehobenen Kursziels auf ‘Halten’ herab.SAP AG NEW YORK – Das US-Analysehaus Bernstein Research hat SAP nach einer Analystenkonferenz von ‘Market-Perform’ auf ‘Outperform’ hochgestuft und das Kursziel von 50,00 auf 66,00 Euro angehoben. Mit der neuen Datenbanklösung Hana habe der Softwarekonzern ein Produkt mit hohem Wachstumspotenzial, das von vielen Finanzakteuren noch unterschätzt werde, schrieb Analyst Mark Moerdler in einer Studie vom Freitag. Hana sei revolutionär und werde den Datenbank-Markt fundamental umkrempeln. Zusätzliches Umsatzpotenzial sieht der Experte in der Überkreuzvermarktung der SAP-Lösungen und der Produkte der übernommenen Tochter SuccessFactors.SMA SOLAR TECHNOLOGY AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat SMA Solar von ‘Neutral’ auf ‘Add’ hochgestuft und ein Kursziel von 40,00 Euro eingeführt. Wegen überraschend hoher Auslieferungen deutscher Solaranlagen im ersten Halbjahr habe er seine Gewinnerwartungen für 2012 deutlich erhöht, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Freitag. Die bevorstehende Bilanzpressekonferenz dürfte die Stimmung der Anleger weiter aufhellen. Vor diesem Hintergrund sei das ‘Add’-Votum auch eher eine Handelsempfehlung als eine fundamentale Einschätzung./stk
Aktien Moskau Schluss: Fester – US-Arbeitsmarktdaten beflügeln (23. März 2012, 21:54 Uhr)
MOSKAU (dpa-AFX) – Der russische Aktienmarkt hat sich freundlich aus der Börsenwoche verabschiedet. Nach einem trägen, impulslosen, extrem volatilen und uneinheitlichen Geschäft notierte der RTS-Index des Computerhandels in Moskau am Freitag 0,88 Prozent fester bei 1668,41 Punkten. Der Umsatz schrumpfte auf 2,896 Millionen US-Dollar (2,187 Millionen Euro). In der ersten Tageshälfte hätten schwache Indizes in Asien belastet, hieß es. Kurz vor Börsenschluss hätten günstige US-Arbeitsmarktdaten den russischen Leitindex in die grüne Zone gezogen, sagten Händler. Gazprom rutschten im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse um 3,71 Prozent auf 181,0 Rubel (4,662 Euro) ab. In Moskau notierte das Papier knapp behauptet mit minus 0,16 Prozent bei 6,13 Dollar. TNK-BP verzeichneten einen Abschlag von 2,16 Prozent auf 3,18 Dollar. Sberbank gingen mit plus 0,61 Prozent bei 3,28 Dollar aus dem Handel. Avtovaz lagen nach flauem Umsatz unverändert bei 0,81 Dollar. Die Zentralbank senkte den amtlichen Wechselkurs der russischen Währung zur US-Devise um 15,91 Kopeken auf 29,4038 Rubel je Dollar (Vortag: 29,2447). Zum Euro sank der amtliche Wechselkurs des Rubels um 9,31 Kopeken auf 38,8189 Rubel (Vortag: 38,7258)./am/DP/stk
Devisen: Euro fällt im späten Handel vom Tageshoch zurück (23. März 2012, 22:01 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Kurs des Euro ist am Freitag im späten Handel weiter von seinem Tageshoch zurückgefallen. In New York wurde die Gemeinschaftswährung zuletzt bei 1,3269 US-Dollar gehandelt. Im Tagesverlauf war der Euro bis knapp unter die Marke von 1,33 Dollar gestiegen. Nach der Veröffentlichung überraschend positiver Umfragewerte zur Unternehmensstimmung in Frankreich schaffte die Gemeinschaftswährung am Morgen ein Tageshoch bei 1,3293 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3242 (Donnerstag: 1,3167) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7552 (0,7595) Euro. Am Devisenmarkt ‘wird die Euro-Schuldenkrise nicht mehr so stark gespielt wie in den vergangenen Wochen’, beschrieb Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank den Handel. Die Anleger konzentrierten sich wieder stärker auf Konjunkturdaten./stk/fat
Athen verlängert Umtauschfrist für Bonds unter ausländischem Recht (23. März 2012, 20:39 Uhr)
ATHEN/FRANKFURT (dpa-AFX) – Griechenland hat die heute auslaufende Umtauschfrist für Anleihen nach internationalem Recht verlängert. Das teilte das griechische Finanzministerium am Freitag mit. Betroffen seien Anleihehalter mit einem Volumen von rund neun Milliarden Euro. Die neue Frist gelte bis zum 4. April. Beim griechischen Schuldenschnitt muss zwischen Anleihen unterschieden werden, die nationalem und internationalem Recht unterliegen. Vom Gesamtvolumen in Höhe von 206 Milliarden Euro entfallen 29 Milliarden Euro auf Papiere, die nicht nach griechischem Recht aufgelegt wurden. Bei den meisten dieser Titel griffen die von Athen eingesetzten Umschuldungsklauseln nicht, so dass die entsprechenden Gläubiger nicht zum Forderungsverzicht gezwungen werden konnten. Angeblich halten unter anderem Hedgefonds, die auf volle Rückzahlungen klagen wollen, große Positionen in diesen Bond-Serien./hbr/stk
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen (23. März 2012, 20:43 Uhr)
FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) – Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 555.315 (Donnerstag: 803.921) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 206.604 (291.273), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 348.711 (512.648). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 0,59 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Telekom (32.670/60.303), Commerzbank (22.129/31.645) und Eon (3.095/42.651)./yyzz/DP/stk
ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Die Krise kehrt zurück, Marktkommentar … (23. März 2012, 20:51 Uhr)
Börsen-Zeitung: Die Krise kehrt zurück, Marktkommentar von DieterKuckelkorn Frankfurt (ots) – In der gerade beendeten Handelswoche hat sich die Stimmung an den internationalen Kapitalmärkten merklich eingetrübt. Längst überwunden geglaubte Krisenängste machen wieder die Runde, was die Korrektur am europäischen Aktienmarkt verstärkt. Der Dax hat in den fünf Handelstagen rund 2% eingebüßt, er ist am Freitag unterhalb der Marke von 7000 Punkten aus dem Handel gegangen. Nach oben ging es im Verlauf der Woche für die Renditen von Staatsanleihen aus hochverschuldeten EU-Ländern wie Italien und Spanien. Zwar ist die von den Investoren verlangte Verzinsung dieser Anleihen noch weit von den Niveaus entfernt, die es auf dem Höhepunktder Schuldenkrise gegeben hat. Die Tendenz ist trotzdem ein negativesVorzeichen für die neue Handelswoche, zumal in dieser sowohl Spanien als auch Italien mit Anleihen an den Bondmarkt gehen. Hier könnte sich die Tendenz sinkender Zinsen der vergangenen Bondmarktauftritte dieser Staaten wieder umkehren, was die Nervosität der Marktteilnehmer weiter steigern würde. Am Sekundärmarkt ist die Rendite zehnjähriger spanischer Staatsanleihen bereits wieder über die Marke von 5% geklettert. Sorgen wegen Spanien Negativ zu Spanien hat sich dieser Tage der angesehene Chefvolkswirt der Citigroup, Willem Bruiter, geäußert. Bruiter, von 1997 bis 2000 Mitglied des geldpolitischen Komitees der Bank von England, hat jetzt vor dem seiner Ansicht nach zunehmenden Risiko einer Schuldenrestrukturierung Spaniens gewarnt. Die spanische Regierung hatte zudem kürzlich eingeräumt, dass das eigentlich für das laufende Jahr angestrebte Defizitziel des Staatshaushalts von 4,4% des Bruttoinlandsprodukts deutlich verfehlt wird. Nun sollen 5,3% angepeilt werden. Zudem heißt es bei vielen Analysten, dass die konjunkturellen Frühindikatoren für Spanien wenig ermutigend seien. Gegenwind in Italien Und auch in Italien läuft es für die Krisenregierung unter Mario Monti alles andere als ruhig. Der Premierminister sieht sich einigem Gegenwind ausgesetzt: So hat der Gewerkschaftsdachverband CGIL für die neue Woche zu einem achtstündigen Generalstreik aufgerufen, womitsich aus Sicht der Marktteilnehmer die Frage nach der Durchsetzbarkeit der Reformen und der Sparkurses für das wichtige EU-Mitglied stellt. Ebenfalls nicht besonders gut sahen zuletzt die konjunkturellen Frühindikatoren für Deutschland aus. So sind die Einkaufsmanagerindizes bereits zweimal in Folge gefallen. Dies könnteauch ein schlechtes Omen für den am Montag zur Veröffentlichung anstehenden Ifo-Index sein. Die Schwäche der Frühindikatoren könnte andeuten, dass die Konjunktur in der wichtigsten europäischen Volkswirtschaft 2012 deutlich schwächer läuft als zuletzt gedacht. Auch dies dürfte die Unsicherheit der Anleger weiter vergrößern, zumal es in weiten Teilen der Europäischen Union noch deutlich trüberaussieht: Nach Schätzungen der Volkswirte der DZ Bank werden von den großen EU-Mitgliedsstaaten nur Deutschland und Frankreich einen positiven Beitrag zum Wachstum der Eurozone leisten. Ungemach für Aktien Das alles bedeutet Ungemach auch für die Aktienkurse: Die Konjunkturschwäche schlägt sich in den Gewinnschätzungen der Unternehmen nieder. Auf deren Basis ist davon auszugehen, dass es 2012 zu einer Stagnation der Ertragslage der börsennotierten Unternehmen kommen wird. Dies ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die rasanten Kursgewinne die Unterbewertungen der Titel in Dax und Stoxx 600 weitgehend abgebaut haben. Für weitere Käufe der Anleger fehlt es damit an untermauernden Argumenten. Wenn nun auch die Krisenangst zurückkehrt, ist eher damit zu rechnen, dass sich die Korrektur weiter fortsetzt. Auch aus charttechnischer Sicht sah es zuletzt für den Dax nicht gut aus. Der Index hat eine sehr wichtige Unterstützungszone bei 7118Punkten nach unten durchbrochen, was dann zum Abrutschen bis zur nächsten Unterstützung bei 6970 geführt hat. Die nächste wichtige Unterstützungszone liegt erst bei knapp über 6900 Punkten – der Dax könnte also kurzfristig noch weiter nachgeben. Anleger sind in diesem Umfeld gut beraten, sich weiter zurückzuhalten und zunächst trotz der niedrigeren Kursniveaus noch nicht nachzukaufen. In der neuen Handelswoche wird sich vielleicht schon zeigen, ob die Krisenängste nur von temporärer Natur sind oder ob die freundliche Stimmung nach der Griechenland-Umschuldung schon wieder vorüber ist.Originaltext: Börsen-ZeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069–2732-0www.boersen-zeitung.de

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