Archive for March 21st, 2012

WDH/US-Anleihen: Fester dank weiterer Anleihenkäufe der Fed (21. März 2012, 21:47 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Mittwoch nach anfänglichen Verlusten am langen Ende noch ins Plus geklettert. Anleihekäufe der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) haben Händlern zufolge – wie schon am Vortag – dem Markt geholfen. ‘Es gibt weiterhin Käufe der Fed in dieser Woche und der scharfe Ausverkauf hat gestoppt. Wir sehen nun wieder erste Käufer, die die erhöhten Renditen nutzen’, sagte Anleihestratege Suvrat Prakash von BNP Paribas in New York. Auch die überraschend geringen Verkäufe bestehender Häuser stützten. Zweijährige Anleihen legten um 1/32 auf 99 23/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 0,387 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 9/32 auf 98 23/32 Punkte und rentierten mit 1,141 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten um 18/32 ins Plus auf 97 11/32 Punkte. Das entsprach einer Rendite von 2,299 Prozent. Bonds mit der Laufzeit von dreißig Jahre stiegen um 1 Punkt und 5/32 auf 95 6/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,382 Prozent./fat/ck

Aktien New York Schluss: Standardwerte leichter (21. März 2012, 21:22 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die wichtigsten Aktienindizes in New York haben auch am Donnerstag leichte Verluste verzeichnet. Händlern zufolge belastete weiterhin die Sorge über eine nachlassende chinesische Wirtschaftsdynamik die Börsenstimmung weltweit. Vor allem Rohstoff- und Energiewerte seien verkauft worden. Die Börsen könnten mit ihren Kursgewinne seit Jahresbeginn im Vergleich zu den konjunkturellen Aussichten etwas übertrieben haben, sagten Börsianer. Neue Daten zum US-Immobilienmarkt hätten die Börsen im Verlauf kaum bewegt. In den USA haben im Februar überraschend wenige bestehende Häuser den Besitzer gewechselt. Der Dow Jones Industrial verlor schließlich 0,35 Prozent auf 13.124,62 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,19 Prozent auf 1.402,89 Punkte ab. An der Technologiebörse Nasdaq schwankten die Indizes um ihr Vortagesniveau. Der marktbreite Index Nasdaq Composite kletterte mit 0,04 Prozent ins Plus auf 3.075,32 Punkte, während der Nasdaq 100 um 0,03 Prozent auf 2.736,88 Punkte leicht nachgab. Im Verlauf erreichte der Auswahlindex bei mehr als 2.752 Punkten ein Hoch seit Januar 2001./fat/ck

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 21.03.2012 (21. März 2012, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 21.03.2012ADIDAS AG LONDON – Morgan Stanley hat Adidas von ‘Equal-weight’ auf ‘Underweight’ abgestuft, das Kursziel aber von 51,90 auf 56,00 Euro angehoben. Da die vermutlich positiven Effekte großer Sportereignisse im Jahr 2012 bereits eingepreist seien, empfehle sie Gewinnmitnahmen, schrieb Analystin Louise Singlehurst in einer Studie vom Mittwoch. Mögliche Umsatzinitiativen in der zweiten Jahreshälfte könnten das mittelfristige Margenwachstum belasten. Vor diesem Hintergrund sei das Verhältnis von Chancen und Risiken bei den Papieren ungünstig. Zwar dürfte der Bewertungsabschlag zu den Vergleichswerten den Kurs stützen, doch präferiere sie LVMH , Richemont , Nike und Under Armour.BMW LONDON – Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für BMW von 76,00 auf 90,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Outperform’ belassen. Der aktuellen Schwäche im EU-Automarkt zum Trotz, die BMW vor fünf Jahren noch vor schwere Probleme gestellt hätte, sei der Münchener Hersteller profitabler als je zuvor, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Studie vom Mittwoch. Gründe seien die deutlich gesunkene Kostenbasis, die globale Ausrichtung und das breite Produktportfolio. Dagegen ließe die derzeitige Bewertung der Aktie vermuten, dass es BMW so schlecht wie noch nie gehe. Der Analyst hob seine Gewinnschätzungen für 2012 und 2013 um fünf respektive acht Prozent an, um damit den verbesserten Wachstumsaussichten Rechnung zu tragen.CONTINENTAL AG LONDON – Die Citigroup hat die Aktie von Continental auf die ‘Strategy Most Favoured List’ gehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Der Hannoveraner Konzern sei dank seiner dynamischen Produktpalette mit dem Fokus auf Antriebsstränge, Sicherheit und Infotainment gut aufgestellt, schrieb Analyst Jonathan Stubbs in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Unter den Autozulieferern sei Conti sein ‘Top Pick’.DAIMLER AG LONDON – Die Citigroup hat die Aktie von Daimler auf die ‘Strategy Most Favoured List’ gehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Die Hinzufügung zur Liste folge seiner Hochstufung des Autohersteller- und Zuliefersektors von ‘Neutral’ auf ‘Overweight’, schrieb Analyst Jonathan Stubbs in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Daimler profitiere von der Ausrichtung auf den global noch immer wachsenden Markt für Oberklasse-Fahrzeuge.GAGFAH SA FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Gagfah von 6,00 auf 8,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Angesichts des beigelegten Rechsstreits mit der Stadt Dresden, der verbesserten Kreditvergabe und Finanzierungsbedingungen sowie einer steigenden Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland sei Gagfah nun eine gute Wette auf eine erfolgreiche Refinanzierung, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Mittwoch.GILDEMEISTER AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat Gildemeister von ‘Neutral’ auf ‘Add’ hochgestuft und ein Kursziel von 16,00 (Kurs: 13,960) Euro festgesetzt. Der Werkzeugmaschinenbauer habe beeindruckende Geschäftsergebnisse für 2011 vorgelegt und dabei klar vom spätzyklischen Charakter der Branche profitiert, schrieb Analyst Achim Henke in einer Studie vom Mittwoch. Auch die im laufenden Jahr anhaltende Umsatz- und Gewinndynamik steche hervor. GILDEMEISTER AG HAMBURG – Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Gildemeister nach der angekündigten Fusion der europäischen Vertriebs- und Dienstleistungsaktivitäten mit denen von Mori Seiki von 15,00 auf 18,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Da Gildemeister die fusionierte Sparte konsolidieren werde, erschienen die Unternehmensprognosen für 2012 zu niedrig, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Zudem sei die Auftragsdynamik nach wie vor stark. Er habe seine Schätzungen für den Werkzeugmaschinenbauer erhöht und rechne mit einem starken ersten Quartal. Die positiven Nachrichten sollten die Kursentwicklung unterstützen.GILDEMEISTER AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat Gildemeister von ‘Neutral’ auf ‘Add’ hochgestuft und ein Kursziel von 16,00 Euro festgesetzt. Der Werkzeugmaschinenbauer habe beeindruckende Geschäftsergebnisse für 2011 vorgelegt und dabei klar vom spätzyklischen Charakter der Branche profitiert, schrieb Analyst Achim Henke in einer Studie vom Mittwoch. Auch die im laufenden Jahr anhaltende Umsatz- und Gewinndynamik steche hervor. Er hob seine Schätzung für den Gewinn je Aktie (EPS) 2012 um 6,5 Prozent an. Nach einem moderaten Rückgang im kommenden Jahr dürften Umsatz- und Gewinnentwicklung wieder Fahrt aufnehmen.GILDEMEISTER AG DÜSSELDORF – Die HSBC hat die Aktie von Gildemeister von ‘Neutral’ auf ‘Overweight’ hochgestuft und das Kursziel von 10,50 auf 18,00 Euro angehoben. Die Stärke im Werkzeugmaschinenbau beeindrucke und scheine bis nach 2012 anzuhalten, schrieb Analyst Jürgen Siebrecht in einer Studie vom Mittwoch. Das Solargeschäft von Gildemeister könnten Anleger zunehmend vernachlässigen. Entscheidend seien die Werkzeugmaschinen. Siebrecht erhöhte seine Schätzungen.KONTRON AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für die Aktie des Minicomputer-Herstellers Kontron nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 6,00 Euro belassen. Die operative Gewinnmarge und der Auftragsbestand im vierten Quartal hätten enttäuscht, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Mittwoch. Anleger sollten erst einmal an der Seitenlinie bleiben, lauter ihr Rat.KONTRON AG FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung von Kontron nach endgültigen Gesamtjahreszahlen von ‘Buy’ auf ‘Accumulate’ gesenkt, das Kursziel aber auf 7,00 Euro belassen. Die Gewinne hätten sich bei dem Hersteller von Kleincomputern im Verlauf des Jahres 2011 enttäuschend entwickelt, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Die Marge sei niedriger als erwartet ausgefallen. Seinen Ausblick für das Jahr 2012, den er zuvor als konservativ bezeichnet habe, sei nun wahrscheinlich realistisch.METRO AG LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für Metro von 25,00 auf 22,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Sell’ belassen (Kurs: 29,745 Euro). Der Handelskonzern habe 2012 noch eine holprige Wegstrecke vor sich, schrieb Analyst Alastair Johnston in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie für dieses und kommendes Jahr. METRO AG LONDON – Die HSBC hat die Aktie von Metro von ‘Neutral’ auf ‘Underweight’ abgestuft und das Kursziel von 32,00 auf 28,00 Euro gesenkt. Die schwachen Jahreszahlen des Handelskonzerns seien zwar größtenteils erwartet worden, das Lebensmittelgeschäft habe aber die Prognosen dennoch verfehlt, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer Studie vom Mittwoch. Der Rücktritt von Joel Saveuse als Vorstand dieser Sparte trage keineswegs zur Beruhigung bei. Metro stehe weiterhin vor schwierigen Monaten, resümierte der Experte und kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie um 14 Prozent.ORACLE CORP HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Oracle nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 35,00 (Kurs: 30,30) US-Dollar belassen. Der US-amerikanische Softwarekonzern habe solide Umsatz- und Ergebniskennziffern ausgewiesen und generiere nach wie vor hohe Liquidität, schrieb Analyst Daud Khan in einer Studie vom Mittwoch. Der Ausblick für das Schlussquartal des Geschäftsjahres 2011/12 liege im Rahmen seiner Erwartungen. SAP AG ZÜRICH – Die Credit Suisse hat die Einstufung für SAP nach den jüngsten Quartalszahlen von Oracle auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Die verbesserten Kennziffern des US-Wettbewerbers signalisierten, dass sich Unternehmen auf Umsatzwachstum und Produktivitätssteigerungen fokussieren, schrieb Analyst Philip Winslow in einer Studie vom Mittwoch. Um ihre Ziele zu erreichen, investierten die Firmen nach wie vor in Software-Anwendungen.SAP AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für SAP nach den jüngsten Quartalszahlen von Oracle auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Die Kennziffern des US-Konkurrenten hätten gezeigt, dass Firmen weiterhin in Software investieren, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Insofern werte er den Oracle -Quartalsausweis als leicht positiv für SAP. Das erste Quartal der Walldorfer dürfte nicht zuletzt wegen der moderaten Vergleichsdaten vom Vorjahr ordentlich ausfallen.SOLARWORLD AG FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Solarworld auf ‘Sell’ mit einem Kursziel von 3,10 Euro belassen. Die für die Solar-Importe aus China in die USA angekündigten Importzölle seien unerwartet niedrig ausgefallen und somit eine Enttäuschung für Solarworld, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Mittwoch. Die Wettbewerbsposition des Unternehmens in den USA sei geschwächt worden. Angesichts der veränderten Struktur des weltweiten Photovoltaikmarktes sollte Solarworld seiner Ansicht nach das Geschäftsmodell überarbeiten.VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) nach einer Investorenveranstaltung von 165,00 auf 175,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Analyst Stuart Pearson erhöhte in einer Studie vom Mittwoch seine Gewinnerwartungen je Aktie für 2012 und 2013 um zehn bis 15 Prozent, um die Absatzentwicklung wiederzugeben. Der Experte hält die Unternehmensprognosen nach wie vor für zu niedrig. Kurzfristig dürften die Nachrichten diese Einschätzung zwar kaum untermauern, doch sollten Kursschwächen für einen Kauf der Papiere genutzt werden./ck

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Standardwerte leichter wegen Konjunktursorgen (21. März 2012, 21:44 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die wichtigsten Aktienindizes in New York haben auch am Donnerstag leichte Verluste verzeichnet. Händlern zufolge belastete weiterhin die Sorge über eine nachlassende chinesische Wirtschaftsdynamik die Börsenstimmung weltweit. Vor allem Rohstoff- und Energiewerte seien verkauft worden. Die Börsen könnten mit ihren Kursgewinne seit Jahresbeginn im Vergleich zu den konjunkturellen Aussichten etwas übertrieben haben, sagten Börsianer. Neue Daten zum US-Immobilienmarkt hätten die Börsen im Verlauf kaum bewegt. In den USA haben im Februar überraschend wenige bestehende Häuser den Besitzer gewechselt. Der Dow Jones Industrial verlor schließlich 0,35 Prozent auf 13.124,62 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,19 Prozent auf 1.402,89 Punkte ab. An der Technologiebörse Nasdaq schwankten die Indizes um ihr Vortagesniveau. Der marktbreite Index Nasdaq Composite kletterte mit 0,04 Prozent ins Plus auf 3.075,32 Punkte, während der Nasdaq 100 um 0,03 Prozent auf 2.736,88 Punkte leicht nachgab. Im Verlauf erreichte der Auswahlindex bei mehr als 2.752 Punkten ein Hoch seit Januar 2001.ORACLE RUTSCHEN TROTZ GUTER ZAHLEN AB Hewlett-Packard mussten im Dow-Jones-Index mit minus 2,17 Prozent auf 23,46 US-Dollar die größten Verluste hinnehmen. Der Computerkonzern krempelt US-Medienberichten zufolge schon wieder sein Geschäft um. Und das nur sieben Monate nach dem gescheiterten Radikal-Umbau des deutschen Chefs Léo Apotheker. Diesmal sei der Plan, die Druckersparte in den PC-Bereich zu integrieren. Die neue Konzernchefin Meg Whitman wolle damit wie angekündigt die Unternehmensstruktur verschlanken. Im Rohstoffsektor verloren die Papiere des Aluminiumkonzerns Alcoa 1,63 Prozent auf 10,27 Dollar, Chevron sackten als Öltitel um 1,07 Prozent auf 107,91 Dollar ab. Bester Wert in dem Leitindex waren dagegen die Aktien der Baumarktkette Home Depot mit plus 0,83 Prozent. Trotz überraschend starker Zahlen des Softwarekonzerns Oracle rutschten die Aktien nach anfänglichen Gewinnen bis zum Handelsende mit 2,29 Prozent ins Minus auf 29,41 Dollar. Dabei hatte der SAP-Rivale mit Gewinn und Umsatz im dritten Geschäftsquartal die Markterwartungen übertroffen. Vor allem das starke Geschäft mit Unternehmenssoftware aber auch bei Datenbanken habe die Ergebnisse angeschoben, hieß es. Auch die wichtigen Erlöse mit neuen Softwarelizenzen hätten positiv überrascht.SOLARWERTE UNTER DRUCK Die Aktien des Solarunternehmens First Solar gaben 4,12 Prozent auf 26,33 Dollar ab. Händlern zufolge belasteten überraschend niedrige US-Strafzölle auf Produkte chinesischer Solarkonzerne den Sektor. So liegt der Strafzoll für den weltweit größten Hersteller von Solarmodulen, Suntech, nach Angaben der US-Regierung bei 2,9 Prozent und damit auf dem niedrigsten Satz. Experten hatten mit Strafzahlungen von bis zu zehn Prozent gerechnet. Da die Sätze relativ niedrig ausfallen, gehen Analysten nun davon, dass sie sich kaum auf die Exporte chinesischer Hersteller auswirken. Die chinesische Suntech-Aktie verlor dennoch 10,08 Prozent. Indes sprangen Watson Pharmaceuticals um 8,82 Prozent auf 63,69 Dollar nach oben. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Corona will den Schweizer Generikahersteller Actavis laut Medienberichten für 4,5 bis 5,5 Milliarden Euro kaufen. Kraft Foods gaben 0,10 Prozent auf 38,31 Dollar ab. Händler verwiesen auf Berichte, dass der Konzern seine Nahrungsmittelsparte abspalten wolle./fat/ck

WDH/ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Standardwerte leichter – Konjunktursorgen (21. März 2012, 21:46 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die wichtigsten Aktienindizes in New York haben auch am Mittwoch leichte Verluste verzeichnet. Händlern zufolge belastete weiterhin die Sorge über eine nachlassende chinesische Wirtschaftsdynamik die Börsenstimmung weltweit. Vor allem Rohstoff- und Energiewerte seien verkauft worden. Die Börsen könnten mit ihren Kursgewinne seit Jahresbeginn im Vergleich zu den konjunkturellen Aussichten etwas übertrieben haben, sagten Börsianer. Neue Daten zum US-Immobilienmarkt hätten die Börsen im Verlauf kaum bewegt. In den USA haben im Februar überraschend wenige bestehende Häuser den Besitzer gewechselt. Der Dow Jones Industrial verlor schließlich 0,35 Prozent auf 13.124,62 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,19 Prozent auf 1.402,89 Punkte ab. An der Technologiebörse Nasdaq schwankten die Indizes um ihr Vortagesniveau. Der marktbreite Index Nasdaq Composite kletterte mit 0,04 Prozent ins Plus auf 3.075,32 Punkte, während der Nasdaq 100 um 0,03 Prozent auf 2.736,88 Punkte leicht nachgab. Im Verlauf erreichte der Auswahlindex bei mehr als 2.752 Punkten ein Hoch seit Januar 2001.ORACLE RUTSCHEN TROTZ GUTER ZAHLEN AB Hewlett-Packard mussten im Dow-Jones-Index mit minus 2,17 Prozent auf 23,46 US-Dollar die größten Verluste hinnehmen. Der Computerkonzern krempelt US-Medienberichten zufolge schon wieder sein Geschäft um. Und das nur sieben Monate nach dem gescheiterten Radikal-Umbau des deutschen Chefs Léo Apotheker. Diesmal sei der Plan, die Druckersparte in den PC-Bereich zu integrieren. Die neue Konzernchefin Meg Whitman wolle damit wie angekündigt die Unternehmensstruktur verschlanken. Im Rohstoffsektor verloren die Papiere des Aluminiumkonzerns Alcoa 1,63 Prozent auf 10,27 Dollar, Chevron sackten als Öltitel um 1,07 Prozent auf 107,91 Dollar ab. Bester Wert in dem Leitindex waren dagegen die Aktien der Baumarktkette Home Depot mit plus 0,83 Prozent. Trotz überraschend starker Zahlen des Softwarekonzerns Oracle rutschten die Aktien nach anfänglichen Gewinnen bis zum Handelsende mit 2,29 Prozent ins Minus auf 29,41 Dollar. Dabei hatte der SAP-Rivale mit Gewinn und Umsatz im dritten Geschäftsquartal die Markterwartungen übertroffen. Vor allem das starke Geschäft mit Unternehmenssoftware aber auch bei Datenbanken habe die Ergebnisse angeschoben, hieß es. Auch die wichtigen Erlöse mit neuen Softwarelizenzen hätten positiv überrascht.SOLARWERTE UNTER DRUCK Die Aktien des Solarunternehmens First Solar gaben 4,12 Prozent auf 26,33 Dollar ab. Händlern zufolge belasteten überraschend niedrige US-Strafzölle auf Produkte chinesischer Solarkonzerne den Sektor. So liegt der Strafzoll für den weltweit größten Hersteller von Solarmodulen, Suntech, nach Angaben der US-Regierung bei 2,9 Prozent und damit auf dem niedrigsten Satz. Experten hatten mit Strafzahlungen von bis zu zehn Prozent gerechnet. Da die Sätze relativ niedrig ausfallen, gehen Analysten nun davon, dass sie sich kaum auf die Exporte chinesischer Hersteller auswirken. Die chinesische Suntech-Aktie verlor dennoch 10,08 Prozent. Indes sprangen Watson Pharmaceuticals um 8,82 Prozent auf 63,69 Dollar nach oben. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Corona will den Schweizer Generikahersteller Actavis laut Medienberichten für 4,5 bis 5,5 Milliarden Euro kaufen. Kraft Foods gaben 0,10 Prozent auf 38,31 Dollar ab. Händler verwiesen auf Berichte, dass der Konzern seine Nahrungsmittelsparte abspalten wolle./fat/ck

US-Anleihen: Fester dank weiterer Anleihenkäufe der Fed (21. März 2012, 20:53 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Dienstag nach anfänglichen Verlusten am langen Ende noch ins Plus geklettert. Anleihekäufe der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) haben Händlern zufolge – wie schon am Vortag – dem Markt geholfen. ‘Es gibt weiterhin Käufe der Fed in dieser Woche und der scharfe Ausverkauf hat gestoppt. Wir sehen nun wieder erste Käufer, die die erhöhten Renditen nutzen’, sagte Anleihestratege Suvrat Prakash von BNP Paribas in New York. Auch die überraschend geringen Verkäufe bestehender Häuser stützten. Zweijährige Anleihen legten um 1/32 auf 99 23/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 0,387 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 9/32 auf 98 23/32 Punkte und rentierten mit 1,141 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten um 18/32 ins Plus auf 97 11/32 Punkte. Das entsprach einer Rendite von 2,299 Prozent. Bonds mit der Laufzeit von dreißig Jahre stiegen um 1 Punkt und 5/32 auf 95 6/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,382 Prozent./fat/ck

Devisen: Eurokurs kämpft um die Marke von 1,32 Dollar (21. März 2012, 21:02 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Eurokurs hat am Mittwoch um die Marke von 1,32 US-Dollar gekämpft. Die europäische Gemeinschaftswährung eroberte die Marke im späten Handel wieder zurück und wurde im New Yorker Geschäft zuletzt mit 1,3209 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3225 (Dienstag: 1,3198) Dollar gesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7561 (0,7577) Euro. Der Dollar ist Devisenhändlern zufolge wegen seines Status als ‘Sicherer Hafen’ wieder gefragt, da leichte Sorgen um das Wirtschaftswachstum weltweit den Risikoappetit der Anleger wieder etwas gemildert hätten. Da hätten auch die überraschend geringen Verkäufe bestehender Häuser dem Greenback etwas in die Karten gespielt. ‘Mit leichten Kursverlusten an den Aktienmärkten ist auch der Euro unter Verkaufsdruck geraten’, beschrieb Devisenexperte Harwig Wild vom Bankhaus Metzler den Handel am Nachmittag. Der europäische Leitindex Eurostoxx 50 beendete den Handelstag 0,35 Prozent tiefer./fat/ck

Entscheidende Runde für Schlecker-Transfergesellschaft (21. März 2012, 21:10 Uhr)

EHINGEN/BERLIN (dpa-AFX) – Das Ringen um eine Transfergesellschaft für die 11.000 von Entlassung bedrohten Schlecker-Beschäftigten geht an diesem Donnerstag in eine entscheidende Runde. Vertreter der Bundesländer wollen in Berlin erneut über die dafür notwendige Bürgschaft beraten. Es geht um einen Kredit der bundeseigenen Förderbank KfW in Höhe von 71 Millionen Euro, den der Bund nur freigeben will, wenn die Länder im Notfall dafür geradestehen. Weder das federführende baden-württembergische Wirtschaftsministerium noch Schlecker wollten sich am Mittwoch zu den Erfolgsaussichten äußern. Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) hatte sich vor einigen Tagen aber bereits ‘vorsichtig optimistisch’ gezeigt. Eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi sagte, ein Scheitern der Gespräche wäre eine Katastrophe für die Beschäftigten der insolventen Drogeriemarktkette. In einer Transfergesellschaft würden die Schlecker-Mitarbeiter bis zu einem Jahr lang einen Großteil ihres Gehalts weiterbekommen und gleichzeitig für Bewerbungen geschult. Doch obwohl Vertreter der 16 Bundesländer am Montag bereits eine grundsätzliche Einigung über die für die Finanzierung der Transfergesellschaft nötige Bürgschaft getroffen hatten, ist nicht sicher, wie stark sich die einzelnen Länder beteiligen und ob überhaupt alle Bundesländer mitziehen./mhe/DP/ck

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