EANS-News: Fair Value REIT-AG / Fair Value REIT-AG erzielt 2011 nach vorläufigen Zahlen deutlichen Ergebniszuwachs und zahlt Dividende——————————————————————————– Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.——————————————————————————–München (euro adhoc) – Fair Value REIT-AG erzielt 2011 nach vorläufigen Zahlendeutlichen Ergebniszuwachs und zahlt Dividende * Konzernüberschuss steigt um 2,4 Mio. EUR auf 4,6 Mio. EUR (Vorjahr: 2,2 Mio.EUR) * Operatives Ergebnis (FFO) wie erwartet bei 5,6 Mio. EUR (Vorjahr: 5,8 Mio.EUR)* REIT-Eigenkapitalquote auf 50,8% erhöht (Vorjahr: 49,4%)* Dividende für 2011 in Höhe von 0,08 EUR je Aktie geplant München, 27. Februar 2012 – Die Fair Value REIT-AG hat nach vorläufigen Zahlenim Geschäftsjahr 2011 entsprechend ihrer Planung Umsatzerlöse von 13,3 Mio. EUR(Vorjahr 14,4 Mio. EUR) erzielt. Das Nettovermietungsergebnis im Konzern lagdanach bei 8,7 Mio. EUR (Vorjahr 9,5 Mio. EUR). Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um rund 3,8 Mio. EUR auf 6,7 Mio. EUR und lagdamit deutlich über dem Vorjahreswert von 2,9 Mio. EUR. Dieser Ergebnisanstiegresultiert hauptsächlich aus einem gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessertenBewertungsergebnis im Rahmen der Marktbewertung der Immobilien im Konzern.Das Beteiligungsergebnis aus Assoziierten Unternehmen lag dagegen mit 3,3 Mio.EUR um rund 0,6 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 3,9 Mio. EUR. Grund dafürist der Bewertungsverlust bei den Immobilien in diesen Gesellschaften. Dieserist auf Abwertungen einiger Gebäude mit nur noch kurz laufenden Mietverträgenzurückzuführen.Das Bewertungsergebnis der Immobilien zum Bilanzstichtag ergab beim Direktbesitzper Saldo einen Wertzuwachs von 2,6%, bei den Tochterunternehmen einenWertzuwachs von 1,1% und bei den Assoziierten Unternehmen einen anteiligenBewertungsverlust von 1,8%. Das Fair Value-anteilige Bewertungsergebnissaldierte sich auf insgesamt -0,2% (Vorjahr -2,0%). Die Gesellschaft verbesserte damit im Berichtszeitraum den Konzernüberschussdeutlich um 2,4 Mio. EUR auf 4,6 Mio. EUR (Vorjahr 2,2 Mio. EUR). Das Ergebnisje Aktie stieg um 0,26 EUR auf 0,50 EUR nach 0,24 EUR im Vorjahr. Das um Marktwertänderungen und sonstige Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnisnach EPRA, zugleich das operative Ergebnis (FFO = Funds from Operations),entsprach mit 5,6 Mio. EUR bzw. 0,60 EUR je Aktie der im November 2011 erhöhtenJahresprognose. Der leichte Rückgang des EPRA-Ergebnisses (FFO) im Vergleich zum Vorjahreswertvon 5,8 Mio. EUR ist Folge des Abgangs veräußerter Immobilien, einzelnerAnschlussvermietungen zu niedrigeren Marktmieten sowie der vorzeitigen Aufhebungeines Mietvertrages gegen Erhalt einer Abstandszahlung.Zum Bilanzstichtag summierte sich das Konzern-Eigenkapital nach vorläufigenZahlen auf 76,8 Mio. EUR (31. Dezember 2010: 74,6 Mio. EUR). Somit erhöhte sichder bilanzielle Net Asset Value von 8,00 EUR je in Umlauf befindlicher Aktie auf8,24 EUR je Aktie. Unter Einbeziehung der Minderheitsanteile inTochterunternehmen stieg die Eigenkapitalquote gemäß § 15 REITG auf 50,8% desunbeweglichen Vermögens (31. Dezember 2010: 49,6%). Der Einzelabschluss der Fair Value REIT-AG nach HGB schliesst nach vorläufigenZahlen mit einem Bilanzgewinn von 0,8 Mio. EUR (Vorjahr 1,0 Mio. EUR) ab. Grunddafür sind hinter der Erwartung zurückgebliebene Beteiligungserträge imabgelaufenen Geschäftsjahr.Frank Schaich, Vorstand der Fair Value REIT-AG, erläutert die positiveGeschäftsentwicklung des Konzerns und die Auswirkung auf den Einzelabschlussnach HGB: ‘Das im Vorjahresvergleich deutlich verbesserte Bewertungsergebnis derImmobilien hat wesentlich zu dem erfreulichen Anstieg desIFRS-Konzernergebnisses 2011 beigetragen. Dies hatte auch positive Auswirkungauf den Einzelabschluss der Gesellschaft. Dennoch wird der Bilanzgewinn nach HGBmit 0,8 Mio. EUR lediglich eine Dividendenzahlung für das Jahr 2011 in Höhe vonvoraussichtlich 0,08 EUR je Aktie ermöglichen.’ Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011 wird die Fair ValueREIT-AG am 29. März 2012 unter {www.fvreit.de}[HYPERLINK:file:///\\Dc-fairvalue\Server\Presse-Marketing\Pressemitteilungen\2010\Corporate%20News\www.fvreit.de] in der Rubrik Finanzberichte veröffentlichen. Ausgewählte vorläufige Finanzkennzahlen der Fair Value REIT-AG 2011 2010IFRS-Konzernergebnis 4,6 Mio. EUR 2,2 Mio. EURIFRS-EPS 0,50 EUR 0,24 EURBereinigtesKonzernergebnis(nach EPRA) – FFO 5,6 Mio. EUR 5,8 Mio. EUREPRA EPS 0,60 EUR 0,62 EUR 31.12.2011 31.12.2010Bilanzieller NAV pro Aktie 8,24 EUR 8,00 EUREigenkapitalquote nach § 15 REIT-G 50,8% 49,6%UnternehmensprofilDie Fair Value REIT-AG mit Sitz in München konzentriert sich auf den Erwerbsowie die Vermietung, Bestandshaltung und Veräußerung von Gewerbeimmobilien inDeutschland. Schwerpunkt der Investitionstätigkeit sind vor allem Einzelhandels-und Büroimmobilien in deutschen Regionalzentren. Als REIT-AG ist die Fair Valuevon der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. Besonderheit der Fair Valueist, neben Direktinvestitionen in Immobilien, der Erwerb von Beteiligungen anImmobilienpersonengesellschaften. Der Fair Value-Konzern ist über Direktinvestitionen und Tochterunternehmen in 50Gewerbeimmobilien mit einer Gesamtmietfläche von rund 163.000 qm und einemMarktwert per 31. Dezember 2010 von rund 130 Mio. E investiert. Der auf FairValue entfallende Anteil daran entsprach rund 95 Mio. E.Ferner hält die Fair Value REIT-AG Minderheitsbeteiligungen an sechsgeschlossenen Immobilienfonds, die in 23 Gewerbeimmobilien mit einerGesamtmietfläche von rund 269.000 qm investiert sind. Der Marktwert dieserImmobilien wurde zum 31. Dezember 2010 mit insgesamt rund 358 Mio. E ermittelt.(Fair Values Anteil daran entsprach rund 128 Mio. E). Zum 31. Dezember 2011 repräsentierte das Gesamtportfolio einen FairValue-anteiligen Marktwert von insgesamt rund 222 Mio. E. Dieses wies zu diesemZeitpunkt einen Vermietungsstand von 93,8% der bei Vollvermietung erzielbarenMieten von 19,7 Mio. E p.a. auf. Die Mietverträge hatten am 31. Dezember 2011eine gewichtete Restlaufzeit von 6,0 Jahren. Rund 44% der Potenzialmiete beziehen sich auf Einzelhandelsflächen,42% auf Büroflächen und 14% auf Sonstige Flächen.Rückfragehinweis:Kontakt{Fair}[HYPERLINK: mailto:Fair] Value REIT-AGFrank SchaichTel. 089-9292815-10Fax. 089-9292815-15e-mail: schaich@fvreit.deUnternehmen: Fair Value REIT-AG Leopoldstraße 244 D-80807 MünchenTelefon: +49 (0) 89 9292815 01FAX: +49 (0) 89 9292815 15Email: info@fvreit.deWWW: http://www.fvreit.deBranche: ImmobilienISIN: DE000A0MW975Indizes: CDAX, Classic All Share, Prime All Share, RX REIT All Share Index, RX REIT IndexBörsen: Freiverkehr: Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Regulierter Markt/Prime Standard: Frankfurt Sprache: Deutsch
Archive for February 27th, 2012
Aktien New York Schluss: Kaum verändert – Dow scheitert erneut an 13.000 Punkten (27. Februar 2012, 22:23 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Börsen haben sich am Montag nur wenig verändert aus einem weitgehend uninspirierten Handelstag verabschiedet. Der Leitindex Dow Jones unternahm einen abermaligen Angriff auf die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten, an der er jüngst schon zweimal gescheitert war. Letztmalig hatte er diese Marke auf Schlusskursbasis im Mai 2008 übertroffen. Bis zum Handelsende konnte der Leitindex die Marke, die er kurzfristig überschritten hatte, aber wieder nicht behaupten und schloss mit einem hauchdünnen Minus von 0,01 Prozent auf 12981,51 Punkte. Gut ausgefallene Wirtschaftsdaten aus den USA wogen dabei die anhaltenden Sorgen um die Schuldenkrise in Europa auf und sorgten dafür, dass Ausschläge nach oben und unten im Tagesverlauf sehr gering blieben. In den USA waren die noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Januar stärker gestiegen als erwartet. Für Verunsicherung sorgte aber wiedereinmal die europäische Schuldenkrise, zumal nach dem jüngsten Treffens der G20-Finanzminister in Mexiko die Frage nach einer höheren ‘Brandmauer’ gegen die Krise nicht beantwortet ist. Konjunktursorgen wegen des hohen Ölpreises trugen ihr Übriges zur Risikoscheu der Anleger bei. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte indes knapp um 0,14 Prozent auf 1.367,59 Punkte zu und auch die Technologiewerte an der Nasdaq schlossen mit einem moderaten Plus. Der Composite-Index gewann 0,08 Prozent auf 2.966,16 Punkte und der Auswahlindex NASDAQ 100 stieg um 0,10 Prozent auf 2.606,76 Punkte./tih/wiz
ROUNDUP: Gewerkschaft droht mit Solidarstreik der Fluglotsen (27. Februar 2012, 20:45 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Im Tarifkonflikt am Frankfurter Flughafen droht die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) mit Solidarstreiks der Lotsen bei der Deutschen Flugsicherung. Der Vorstand habe am Montag die Voraussetzungen für Solidaritätsstreiks aller ihrer rund 3500 Mitglieder geschaffen, erklärte GdF-Sprecher Matthias Maas in Frankfurt. Dies schließe die Lotsen der Flugsicherung explizit mit ein. Die GdF werde Solidarstreiks mit einem Vorlauf von 24 Stunden ankündigen und die Verhältnismäßigkeit wahren. Realistisch erscheint ein zunächst regional begrenzter Ausstand frühestens ab Mittwoch. Maas beschuldigte Fraport -Chef Stefan Schulte, den Konflikt unnötig eskaliert zu haben. Mit seinem unaufrichtigen Gesprächsangebot in der vergangenen Woche habe er Passagiere, die Airlines und die Gewerkschaft getäuscht. ‘Schulte sagt, er will uns auspokern. Ab jetzt pokern wir auch’, sagte Maas. Die Maßnahmen der streikenden Vorfeldmitarbeiter gegen die Fraport würden entgegen der bisherigen Praxis nicht mehr angekündigt. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) reagierte mit Empörung. Die Androhung sei völlig unverhältnismäßig, erklärte ein Sprecher. ‘Das ist nicht unser Arbeitskampf, sondern es geht um die Fraport.’ Man werde die Rechtmäßigkeit des Vorgehens prüfen. Ein Fraport-Sprecher nannte die Drohung ‘maßlos überzogen’. Alleine eine Androhung konkreter Ausweitungen würde zu massiven wirtschaftlichen Schäden führen, die durch nichts zu rechtfertigen seien. ‘Es kann nicht sein, dass ein zu 100 Prozent im Bundesbesitz befindliches Unternehmen, das ein vom Staat garantiertes Monopol ausübt, in einen privatrechtlichen Tarifstreit hineingezogen wird. Hier ist die Bundespolitik gefordert’, erklärte der Sprecher in einer Mitteilung. Der Streik der rund 200 Vorfeldbeschäftigten hatte auch am Montag zu Flugausfällen am größten deutschen Flughafen geführt. Zum Wochenauftakt mussten rund 200 von 1286 geplanten Verbindungen gestrichen werden, wie Fraport berichtete. Betroffen von der mittlerweile vierten Streikwelle waren erneut Kurzstreckenflüge zu deutschen und europäischen Zielen, während die Interkontinentalverbindungen wie geplant stattfinden konnten. Fernzüge der Deutschen Bahn waren wieder wichtiges Ersatzverkehrsmittel für die Passagiere. Für den Dienstag strich die Lufthansa rund 130 Verbindungen von und nach Frankfurt. Die Streiks seit Donnerstag vorvergangener Woche verhinderten bisher mehr als 1400 Flüge von und nach Frankfurt. Fraport war es im Verlauf aber immer besser gelungen, möglichst viel Flugverkehr aufrecht zu erhalten. Zwischenzeitliche Verhandlungen waren am Freitag abgebrochen worden. Laut GdF hat die Fraport ihr letztes Angebot vor der Schlichtung nicht wie besprochen erneut vorgelegt und sich strikt geweigert, die Flugzeugeinweiser in den angestrebten Vorfeld-Tarifvertrag zu übernehmen. Sie erhielten bereits jetzt mehr Geld als die Kollegen in München, argumentierte das Unternehmen. Für die Vorfeldlotsen sei man hingegen weiterhin bereit, bis zu 70 Prozent gesteigerte Einkommen zu zahlen. Auch für die Verkehrszentrale seien bis zu 30 Prozent mehr angeboten worden, teilte Fraport am Montag mit. Die von der GdF selbst geforderte Angleichung an das Münchner Tarifniveau sei übererfüllt, das Angebot daher eine gute Basis für eine Einigung./ceb/DP/jsl
ROUNDUP: S&P droht mit EFSF-Herabstufung – Ausblick auf ‘negativ’ (27. Februar 2012, 20:49 Uhr)
LONDON (dpa-AFX) – Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Euro-Rettungsschirms EFSF gedroht. Der Ausblick wurde auf ‘negativ’ gesenkt, wie S&P am Montag in London mitteilte. Die aktuelle Note ‘AA+’ bestätigte die Agentur jedoch. ‘AA+’ ist die zweitbeste Note im System von S&P. Das Ratingunternehmen hatte Mitte Januar Frankreich und Österreich seine Bestnote ‘AAA’ aberkannt und weitere Euro-Länder herabgestuft. Daraufhin wurde auch der EFSF schlechter bewertet. Die Märkte zeigten sich am Montag aber zunächst wenig beeindruckt. S&P begründete die jüngste Einschätzung damit, dass auch Frankreich und Österreich ein ‘AA+’-Rating mit einem negativen Ausblick hätten. Die Kreditwürdigkeit des EFSF sei zuletzt nicht gestärkt worden. Der EFSF wird derzeit von Deutschland, Frankreich, Österreich den Niederlanden, Finnland und Luxemburg garantiert. Sollte es bei diesen Ländern zu weiteren Herabstufungen kommen, dann sei auch die aktuelle Note des EFSF gefährdet. Bei dem Rundumschlag im Januar wurde auch die Bestnote von Luxemburg, den Niederlanden und Finnland mit einem negativen Ausblick versehen. Die Entscheidungen verpuffte damals jedoch weitgehend an den Finanzmärkten. Bei den Ratingagenturen Fitch und Moody’s hat der EFSF schließlich auch noch seine Bestnote. Im Sommer soll der EFSF durch den dauerhaften Rettungsfonds ESM abgelöst werden. Der ESM soll im Gegensatz zum EFSF auch mit einer Bareinlage ausgestattet werden. Damit soll die Kreditwürdigkeit und Schlagkraft gestärkt werden. An den Finanzmärkten hatte die Entscheidung vom Montag zunächst keine sichtlichen Auswirkungen gehabt. Der EFSF hatte zuletzt problemlos am Anleihemarkt refinanziert. Die Entscheidungen der Ratingagenturen wurden zuletzt an den Märkten immer weniger beachtet. Die Spar- und Reformanstrengungen in Krisenländern wie Italien und Spanien und die großzügige Versorgung der Europäischen Zentralbank (EZB) der Banken mit Liquidität haben seit Jahresbeginn für eine merkliche Entspannung an den Anleihemärkten der Eurozone gesorgt./jsl/rad
ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Hilfe für alle, Kommentar zur … (27. Februar 2012, 21:12 Uhr)
Börsen-Zeitung: Hilfe für alle, Kommentar zur Bundestagsentscheidungfür weitere Griechenland-Hilfen, von Angela Wefers. Frankfurt (ots) – Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) mag manchem aus der Seele gesprochen haben. Seine Anregung, die Verlockungen für Griechenland so groß zu machen, dass Athen selbst aus der Eurozone ausscheiden möchte, würde ein Ende mit Schrecken bringen. Es wäre auch ein Ende der anhaltenden Zitterpartie, ob Bevölkerung und politisch Verantwortliche in Griechenland bereit sind, den schweren Weg der Reformen wirklich zu gehen. Der Bundestag hat nun erwartungsgemäß anders entschieden und hierzulande den Weg mit breiter Mehrheit durch alle Parteien – ausgenommen der Linken – für das zweite Hilfspaket freigemacht. Die Zerreißprobe in Europa ist gebannt und beschränkt sich auf die schwarz-gelbe Koalition. Sicher ist, die Stabilisierung der griechischen Staatsfinanzen ist kein Selbstläufer. Es gibt Anlass zu Zweifeln, ob Zusagen der Regierung in Athen, die bislang auf sich haben warten lassen, künftig erfüllt werden. Es steht in den Sternen,wann Griechenland wieder wettbewerbsfähig wird und an den Kapitalmarkt zurückkehren kann. Ein weiteres Hilfspaket ist damit programmiert, wenn das nun beschlossene 2014 endet. Es ist gewiss, dass die zunehmend enge Kontrolle der Eurozone die angespannte Lage im Land selbst sowie zwischen Athen und der übrigen Eurozone unter noch höheren Druck setzen wird. Und doch ist die Entscheidung für weitere Hilfen zu diesem Zeitpunkt richtig. Mit dem zweiten Rettungspaket ist ein Schuldenschnitt verbunden, der verspricht so kontrolliert abzulaufen,dass die Finanzmärkte nicht nachhaltig erschüttert werden und Wackelkandidaten auf dem Weg der Besserung wie Italien oder Spanien mitreißen. Damit verbunden ist eine Abschirmung derjenigen Banken, die den Gläubigerverzicht nicht allein schultern können. Athen wird zudem auch künftig nicht aus der Pflicht entlassen, sich um Genesung zu bemühen. Die Auszahlung der Hilfsmittel erfolgt unverändert in Tranchen – nur nach Prüfung durch die Troika der EU-Institutionen unddes Internationalen Währungsfonds. An einem Sparprogramm kommt Athen ohnehin nicht vorbei. Würde das Land aus dem Euro ausscheiden und zu einer eigenen Währung zurückkehren, wären die schmerzlichen Einschnitte für die Bevölkerungdurch die Abwertung nicht geringer als heute. Es liegt in der Hand Athens, den Reformprozess durch politische Einsicht zu steuern oder durch harte ökonomische Fakten dazu gezwungen zu werden. Die übrige Eurozone ist mit mehr Zeit auf jeden Fall besser vorbereitet. (Börsen-Zeitung, 28.2.2012)Originaltext: Börsen-ZeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069–2732-0www.boersen-zeitung.de
Devisen: Euro verliert – Gewinne vom Freitag wieder abgegeben (27. Februar 2012, 21:15 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Der Euro hat am Montag seine zum Wochenausklang erzielten Gewinne wieder fast vollständig abgegeben. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,3395 US-Dollar und damit rund 0,7 Cent weniger als noch am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3388 (Freitag: 1,3412) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7469 (0,7456) Euro. Händlern zufolge hat der Euro seinen Rückgang am Nachmittag nochmals beschleunigt, nachdem die Ratingagentur S&P den Ausblick für die Kreditwürdigkeit des Euro-Rettungsschirms EFSF auf ‘negativ’ gesenkt hatte. Begründet wurde die jüngste Einschätzung damit, dass mit Frankreich und Österreich zwei der beteiligten Länder mit einem negativen Ausblick versehen seien. ‘Es gibt weiterhin eine Vielzahl von Risiken’, sagte ein Marktbeobachter. ‘Insbesondere solange die Zukunft Griechenlands weiterhin nicht auf festen Beinen steht.’ Die Gemeinschaftswährung war zuvor schon im Tagesverlauf unter Druck gekommen. Devisenexperte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) sprach deshalb von einer größeren Risikoscheu der Anleger, zumal die Frage nach einer höheren ‘Brandmauer’ gegen die Krise auf dem Treffen der G20-Finanzminister vom Wochenende nicht beantwortet wurde. In diesem Umfeld sorgte eine erfolgreiche Anleiheauktion in dem angeschlagenen Euro-Land Italien kaum für Entspannung./tih/wiz
US-Anleihen: Kursgewinne im Zuge zögerlicher Finanzmärkte (27. Februar 2012, 21:31 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Angesichts einer zögerlichen Haltung der Anleger an den Aktienmärkten sind die US-Anleihen am Montag mit moderaten Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Marktteilnehmer sprachen von einer größeren Risikoscheu der Anleger, zumal die Frage nach einer höheren ‘Brandmauer’ gegen die Krise auf dem Treffen der G20-Finanzminister vom Wochenende nicht beantwortet wurde. Zwar hellte sich die Stimmung im Tagesverlauf nach robusten Daten vom US-Häusermarkt etwas auf, die Anleger blieben aber weiter zögerlich und suchten Zuflucht im ‘sicheren Hafen’ der US-Rentenpapiere. Auch der von Ratingagentur S&P gesenkte Ausblick für die Kreditwürdigkeit des Euro-Rettungsschirms EFSF trug dazu bei. Eine gut verlaufene Auktion italienischer Geldmarktpapiere hatte die Finanzmärkte indes kaum beeinflusst. Zweijährige Anleihen stiegen knapp um 1/32 Punkt auf 99 29/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,289 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 7/32 Punkte auf 100 3/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,851 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen gewannen 16/32 Punkte auf 100 22/32 Punkte hinzu. Sie rentierten mit 1,923 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von zehn Jahren stiegen um einen Ganzen und 2/32 Punkte auf 101 17/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,046 Prozent./tih/wiz
Aktien New York: Knapp im Plus – Dow Jones testet erneut 13.000 Punkte-Marke (27. Februar 2012, 20:10 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Gut ausgefallene Wirtschaftsdaten aus den USA haben am Montag die US-Börsen gestützt. Nach einem schwachen Start drehte der Dow Jones Industrial schnell ins Plus und unternahm damit einen erneuten Angriff auf die Marke von 13.000 Punkten, an der er jüngst schon zweimal gescheitert war. Zuletzt stand der US-Leitindex mit plus 0,11 Prozent auf 12.997,55 Punkte wieder knapp unterhalb dieser Marke. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,16 Prozent auf 1.367,89 Punkte zu. Die Technologiewerte an der Nasdaq bewegten sich per Saldo kaum: Der Composite-Index gewann 0,05 Prozent auf 2.965,30 Punkte und der Auswahlindex NASDAQ 100 tieg um 0,10 Prozent auf 2.606,82 Punkte. Als Kursstütze nach den anfänglichen Verlusten wurden im Handel vor allem frische Daten vom Immobilienmarkt angesehen: In den USA waren die noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Januar stärker gestiegen als erwartet. Börsianern zufolge kommt die vorhandene Liquidität als weiterer Kurstreiber hinzu. Zudem hat der deutsche Bundestag dem zweiten Rettungspaket für Griechenland mittlerweile erwartungsgemäß mit großer Mehrheit zugestimmt, und auch dies sei positiv. Konjunktursorgen wegen des hohen Ölpreises sowie enttäuschende Ergebnisse des Treffens der G20-Finanzminister in Mexiko waren zuvor noch als Belastung für den Aktienmarkt angesehen worden. Die zunächst noch schwach gestarteten Finanzwerte schafften es mit dem Markt ins Plus und gehörten zuletzt gar zu den größten Gewinnern. Aktien von JPMorgan etwa legten 1,15 Prozent auf 38,72 US-Dollar zu und die der Bank of America gewannen 0,76 Prozent. American E xpress waren indes mit plus 1,48 Prozent der Spitzenreiter im Dow Jones, dicht gefolgt von den Papieren des Unterhaltungskonzerns Walt Disney mit einem Aufschlag von 1,28 Prozent. Händler begründeten dies mit einer Hochstufung durch Goldman Sachs. In Erwartung steigender Werbeerlöse beim Sportsender ESPN empfiehlt die US-Bank die Titel demnach künftig als ‘Conviction Buy’. Außerhalb des Leitindex gewannen die Aktien des Handelskonzerns Lowe’s 1,22 Prozent hinzu, nachdem die Umsätze in den längerfristig bestehenden Verkaufshäusern im Januar stärker als erwartet gestiegen waren. Motorola Solutions stiegen ferner um 1,62 Prozent auf 50,23 US-Dollar. Der Kommunikationsausrüster hatte zuvor mitgeteilt, dass er für 1,17 Milliarden US-Dollar eigene Aktien vom Investor Carl Icahn zurückgekauft habe. Der US-Telekomkonzern Sprint Nextel hat indes Kreisen zufolge die geplante Übernahme des kleineren Konkurrenten MetroPCS Communications abgeblasen. Der Verwaltungsrat von Sprint habe den Kauf abgelehnt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Wochenende unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Die Transaktion hätte einen Wert von rund acht Milliarden Dollar gehabt. Beide Unternehmen lehnten einen Kommentar ab. Sprint-Papiere legten fast drei Prozent zu, MetroPCS dagegen verloren gut ein Prozent./tih/wiz

Posted in

