NEW YORK (dpa-AFX) – Eine enttäuschend aufgenommene Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke hat die US-Börsen am Mittwoch ins Minus gedrückt. Der Fed-Präsident verzichtete bei einer Stellungnahme vor dem Repräsentantenhaus auf die am Markt erhofften Aussagen zu geldpolitischen Maßnahmen. Die Wirkung der Geldspritze durch EZB wurde damit ausgeglichen, die zum Auftakt noch die Kurse gestützt hatte. Laut Händlern hatten sich Anleger etwa Aussagen zu weiteren Anleihekäufen der US-Notenbank versprochen. Der Leitindex Dow Jones Industrial ging vor diesem Hintergrund 0,41 Prozent tiefer bei 12.952,07 Punkten aus dem Handel und konnte so die am Vortag genommene Marke von 13.000 Punkten nicht verteidigen. Den Februar beendete er aber dennoch mit einem Kursgewinn von rund 2,5 Prozent, was den fünften gewinnbringenden Monat in Folge bedeutet. Seit Jahresbeginn baute er sein Plus auf 6 Prozent aus. Auch bei den übrigen Indizes standen zur Schlussglocke rote Vorzeichen auf der Kurstafel: Der S&P 500 verlor 0,47 Prozent auf 1.365,68 Punkte und beendete damit seine Serie von zuletzt vier positiven Handelstagen. An der Nasdaq büßte der Composite Index 0,67 Prozent auf 2.966,89 Punkte ein und der Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 0,39 Prozent auf 2.623,10 Punkte. Erfreuliche US-Wirtschaftsdaten konnten indes vor dem Hintergrund der Bernanke-Aussagen nicht für Kauflaune sorgen. Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago hatte sich im Februar überraschend deutlich aufgehellt und zudem gewann die US-Wirtschaft im Schlussquartal 2011 stärker an Schwung als zunächst von der Regierung ermittelt. Auch der am Abend vorgestellte Konjunkturbericht blieb am Aktienmarkt ohne richtungsweisende Wirkung.HEWLETT-PACKARD AM DOW-ENDE Im Dow Jones gab es bei Einzelwerten keine kursbewegenden Nachrichten. Schlusslicht waren die weit abgeschlagenen Papiere von Hewlett-Packard mit einem Minus von 3,32 Prozent auf 25,31 Dollar. Zweitgrößter Verlierer waren die Anteilsscheine des Aluminiumkonzerns Alcoa mit minus 1,93 Prozent. Sie litten unter nachgebenden Kursen in der Rohstoffbranche. Newmont Mining etwa sackten mit dem fallenden Goldpreis um mehr als 4 Prozent ab. Nach einem rasanten Höhenflug in den vergangenen Handelstagen erlitt das Edelmetall den stärksten Tagesverlust des laufenden Jahres. Die Stimmung zu Aktien in der Finanzbranche wurde im frühen Geschäft gestützt von den weit geöffneten Geldschleusen der Europäischen Zentralbank, die den Geschäftsbanken der Eurozone bei ihrem zweiten Dreijahrestender knapp 530 Milliarden Euro zugeteilt hatte. Zum Ende hin konnten sich Finanzwerte dem Abwärtstrend aber nicht entziehen. Bank of America etwa waren mit 1,73 Prozent ins Minus abgerutscht, während sich JPMorgan noch knapp mit 0,08 Prozent im Plus behaupten konnten.APPLE-MARKTKAPITALISIERUNG ERREICHT 500 MILLIARDEN DOLLAR Außerhalb des Dow Jones standen weiterhin die Apple-Aktien im Blickfeld. Sie kletterten nochmals um 1,31 Prozent auf 542,44 Dollar und haben damit schon den fünften Handelstag in Folge zugelegt. Erstmals war die Marktkapitalisierung dabei am Mittwoch über 500 Milliarden Dollar gestiegen. Begründet wurde dies mit der Hoffnung auf weiter steigende Umsätze, zumal in der kommenden Woche die Vorstellung der neuen iPad-Generation erwartet wird. Außerdem steige die Hoffnung, dass der Konzern erstmals seit 1995 wieder eine Dividende zahlen könnte. Einige kleinere Werte warteten mit Zahlen auf, die aber mit kräftigen Verlusten quittiert wurden. First Solar etwa brachen an der Nasdaq um mehr als 11 Prozent auf 32,30 US-Dollar ein, nachdem der Hersteller von Dünnschichtmodulen für das vierte Quartal einen Verlust ausgewiesen und seinen Ausblick gesenkt hatte. DreamWorks SKG rutschten ähnlich deutlich um rund 12 Prozent ab, nachdem der Gewinn des Trickfilm-Studios im vierten Quartal regelrecht eingebrochen war. Zudem sackten die Aktien des Büroartikelhändlers Staples wegen eines enttäuschenden Ausblicks um mehr als 8 Prozent ab./tih/wiz
Archive for February, 2012
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Schwächer – Februar dennoch im Plus beendet (29. Februar 2012, 22:44 Uhr)
DGAP-Gesamtstimmrechtsmitteilung: MISTRAL Media AG (deutsch) (29. Februar 2012, 22:54 Uhr)
MISTRAL Media AG: Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte nach § 26a WpHG mit dem Ziel der europaweiten VerbreitungMISTRAL Media AG / Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte29.02.2012 22:54Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte nach § 26a WpHG, übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Hiermit teilt die MISTRAL Media AG mit, dass die Gesamtzahl der Stimmrechteam Ende des Monats Februar 2012 insgesamt 377100 Stimmrechte beträgt.29.02.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: MISTRAL Media AG Im Klapperhof 33 50670 Köln DeutschlandInternet: www.mistral-media.de Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————
Presse: EnBW-Untersuchungsausschuss – EdF will Mappus nicht aussagen lassen (29. Februar 2012, 22:00 Uhr)
STUTTGART/PARIS (dpa-AFX) – Dem Untersuchungsausschuss des Landtags zur Aufklärung des sogenannten EnBW -Deals droht ein schwerer Rückschlag. Wie die ‘Stuttgarter Nachrichten’ (Donnerstag) berichten, hat der französische Staatskonzern Electricite de France (EdF) der Landesregierung mitgeteilt, dass man nicht bereit sei, den Ex-Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) von seiner Verschwiegenheitsverpflichtung zu entbinden. Mappus soll eigentlich am 9. März zu den Hintergründen befragt werden, wie es im Dezember 2010 zum fünf Milliarden Euro teuren Wiedereinstieg des Landes beim Energieversorger EnBW kam. Mappus hatte den umstrittenen Deal damals eingefädelt und den Landtag umgangen. Ein Sprecher von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bestätigte das Schreiben der Electricite de France (EdF). Er sagte, der Vorgang könne ‘weitreichende Konsequenzen’ für die Arbeit des Untersuchungsausschusses haben. Der zeitliche Spielraum, eine Aussage von Mappus vor dem Untersuchungsausschuss zu erreichen, werde nun knapp, da das grün-rote Kabinett am kommenden Dienstag über die Aussagegenehmigung für den ehemaligen Ministerpräsidenten und die früheren Regierungsmitglieder entscheiden müsse. Staatsministerin Silke Krebs (Grüne) nannte die Weigerung im ‘Südkurier’ (Donnerstag) ‘bedauerlich’. Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses Ulrich Müller (CDU) beschuldigt die grün-rote Regierung, sich selbst in die missliche Lage gebracht zu haben./rob/DP/wiz
Aktien New York Schluss: Schwächer – Frühe Gewinne nach Bernanke-Rede egalisiert (29. Februar 2012, 22:22 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Eine enttäuschend aufgenommene Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke hat die US-Börsen am Mittwoch ins Minus gedrückt. Der Fed-Präsident verzichtete bei einer Stellungnahme vor dem Repräsentantenhaus auf die am Markt erhofften Aussagen zu geldpolitischen Maßnahmen. Die Wirkung der Geldspritze durch EZB wurde damit ausgeglichen, die zum Auftakt noch die Kurse gestützt hatte. Laut Händlern hatten sich Anleger etwa Aussagen zu weiteren Anleihekäufen der US-Notenbank versprochen. Der Leitindex Dow Jones Industrial ging vor diesem Hintergrund 0,41 Prozent tiefer bei 12.952,07 Punkten aus dem Handel und konnte so die am Vortag genommene Marke von 13.000 Punkten nicht verteidigen. Den Februar beendete er aber dennoch mit einem Kursgewinn von rund 2,5 Prozent, was den fünften gewinnbringenden Monat in Folge bedeutet. Seit Jahresbeginn baute er sein Plus auf fast 9,5 Prozent aus. Auch bei den übrigen Indizes standen zur Schlussglocke rote Vorzeichen auf der Kurstafel: Der S&P 500 verlor 0,47 Prozent auf 1.365,68 Punkte und beendete damit seine Serie von zuletzt vier positiven Handelstagen. An der Nasdaq büßte der Composite Index 0,67 Prozent auf 2.966,89 Punkte ein und der Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 0,39 Prozent auf 2.623,10 Punkte. Erfreuliche US-Wirtschaftsdaten konnten indes vor dem Hintergrund der Bernanke-Aussagen nicht für Kauflaune sorgen. Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago hatte sich im Februar überraschend deutlich aufgehellt und zudem gewann die US-Wirtschaft im Schlussquartal 2011 stärker an Schwung als zunächst von der Regierung ermittelt. Auch der am Abend vorgestellte Konjunkturbericht blieb am Aktienmarkt ohne richtungsweisende Wirkung./tih/wiz
KORREKTUR/Aktien New York Schluss: Schwach – Frühe Gewinne egalisiert (29. Februar 2012, 22:37 Uhr)
(Korrigiert wurde im ersten Absatz die Veränderung des Dow Jones seit Jahresbeginn. Diese betrug rund 6 rpt 6 Prozent). NEW YORK (dpa-AFX) – Eine enttäuschend aufgenommene Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke hat die US-Börsen am Mittwoch ins Minus gedrückt. Der Fed-Präsident verzichtete bei einer Stellungnahme vor dem Repräsentantenhaus auf die am Markt erhofften Aussagen zu geldpolitischen Maßnahmen. Die Wirkung der Geldspritze durch EZB wurde damit ausgeglichen, die zum Auftakt noch die Kurse gestützt hatte. Laut Händlern hatten sich Anleger etwa Aussagen zu weiteren Anleihekäufen der US-Notenbank versprochen. Der Leitindex Dow Jones Industrial ging vor diesem Hintergrund 0,41 Prozent tiefer bei 12.952,07 Punkten aus dem Handel und konnte so die am Vortag genommene Marke von 13.000 Punkten nicht verteidigen. Den Februar beendete er aber dennoch mit einem Kursgewinn von rund 2,5 Prozent, was den fünften gewinnbringenden Monat in Folge bedeutet. Seit Jahresbeginn baute er sein Plus auf rund 6 Prozent aus. Auch bei den übrigen Indizes standen zur Schlussglocke rote Vorzeichen auf der Kurstafel: Der S&P 500 verlor 0,47 Prozent auf 1.365,68 Punkte und beendete damit seine Serie von zuletzt vier positiven Handelstagen. An der Nasdaq büßte der Composite Index 0,67 Prozent auf 2.966,89 Punkte ein und der Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 0,39 Prozent auf 2.623,10 Punkte. Erfreuliche US-Wirtschaftsdaten konnten indes vor dem Hintergrund der Bernanke-Aussagen nicht für Kauflaune sorgen. Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago hatte sich im Februar überraschend deutlich aufgehellt und zudem gewann die US-Wirtschaft im Schlussquartal 2011 stärker an Schwung als zunächst von der Regierung ermittelt. Auch der am Abend vorgestellte Konjunkturbericht blieb am Aktienmarkt ohne richtungsweisende Wirkung./tih/wiz
DGAP-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Rofin-Sinar Technologies Inc. (deutsch) (29. Februar 2012, 22:41 Uhr)
Rofin-Sinar Technologies Inc.: Veröffentlichung gemäß § 26a Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten VerbreitungRofin-Sinar Technologies Inc. / Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte29.02.2012 22:41Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte nach § 26a WpHG, übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Diese Veröffentlichung erfolgt ausschließlich auf Grundlage des deutschenWertpapierhandelsgesetzes!Hiermit teilt die Rofin-Sinar Technologies Inc. mit, dass die Gesamtzahlder Stimmrechte am Ende des Monats Februar 2012 insgesamt 32,461,700Stimmrechte betragen hat.29.02.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Rofin-Sinar Technologies Inc. 40984 Concept Drive MI 48170 Plymouth Vereinigte Staaten von AmerikaInternet: www.rofin.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————
General Electric (GE) hat weitere Akquisitionen im Blick (29. Februar 2012, 21:36 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – General Electric (GE) hat in diesem Jahr weitere Unternehmenskäufe im Visier. Das kündigte Jeff Immelt, Chairman und Vorstandsvorsitzender des amerikanischen Industriekonzerns, in einem Gespräch mit der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ (FAZ, Donnerstagausgabe) an. „Wir haben immer Raum für Akquisitionen“, sagte er. „Es liegt etliches auf dem Tisch, und wir haben Kandidaten im Blick.’ Es könne sich um Größenordnungen von jeweils 3 Milliarden Dollar handeln. GE hat in den vergangenen beiden Jahren bereits 11 Milliarden Dollar für Zukäufe ausgegeben, unter anderem für den britischen Öl- und Gasindustrieausrüster Wellstream und den französischen Automatisierungstechnik-Anbieter Converteam. Der GE-Chef betonte aber auch, dass es in diesem Jahr darum gehen müsse, die bestehenden Herausforderungen und Aufgaben umzusetzen. Dazu gehöre neben der Integration der bereits getätigten Zukäufe vor allem die Bewältigung des riesigen Auftragsbestandes von 200 Milliarden Dollar. Das dicke Auftragsbuch sei ein Grund für den optimistischen Blick in das gerade begonnene Geschäftsjahr 2012. Immelt erwartet nun einen Umsatzanstieg allein im Industriegeschäft von etwa 15 Prozent auf 110 Milliarden Dollar, nachdem er vor wenigen Wochen noch von einem Zuwachs von 5 bis 10 Prozent gesprochen hatte. „Das ist möglich und machbar“, sagte er nun. Rückenwind für das Geschäft verspricht er sich auch durch die Zukäufe von Converteam und Wellstream, die nun zum Ergebnis beitragen würden. Immerhin soll die Umsatzrendite von zuletzt 14,9 Prozent weiter verbessert werden. GE präsentiert sich damit besser als der deutsche Konkurrent Siemens, der für das aktuelle Geschäftsjahr bislang einen moderaten Umsatzzuwachs von 3 bis 5 Prozent erwartet, wobei aber die Umsatzrendite sinken dürfte./wiz
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 29.02.2012 (29. Februar 2012, 21:35 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 29.02.2012ALLIANZ SE FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Allianz von 96,00 auf 100,00 Euro angehoben und die Einstufung für den Versicherer auf ‘Add’ belassen. Er habe seine Schätzungen für den operativen Gewinn der Jahre 2012 und 2013 um 4,5 respektive 4,9 Prozent erhöht, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Mittwoch. Pfänder begründete diesen Schritt in erster Linie mit der positiven Entwickung des Vermögensmanagements.AXEL SPRINGER AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat Axel Springer von ‘Buy’ auf ‘Add’ abgestuft und das Kursziel von 42,50 auf 40,00 Euro gesenkt. Um dem negativen Trend im Druckgeschäft Rechnung zu tragen, habe sie ihre Schätzungen für den Verlagskonzern reduziert, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Mittwoch. Die Expertin rät Anlegern, in Titel von ProSiebenSat.1 Media umzuschichten.BASF SE FRANKFURT – Die Commerzbank BASF von ‘Add’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel von 60,00 auf 76,00 Euro angehoben. Dass das erste Halbjahr 2012 für den weltgrößten Chemiekonzern wohl kaum Verbesserungen bringen werde, sei am Markt inzwischen hinlänglich bekannt, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Mittwoch. Danach dürfte es aber aufwärts gehen. Der Experte sieht für die BASF-Titel ein Aufwärtspotenzial von mindestens 15 Prozent. Mit seinen Vorhersagen liege er zur Zeit um bis zu 19 Prozent über den Konsenserwartungen. Letztere dürften seiner Ansicht nach aber steigen.BILFINGER BERGER AG FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Bilfinger Berger von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft, das Kursziel aber von 74,00 auf 80,00 (Kurs: 73,23) Euro angehoben. Er schätze die Strategie des Unternehmens, das seit Jahren konsequent an seinem Umbau vom Baukonzern in einen international tätigen Dienstleiter arbeite, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Mittwoch. BMW LONDON – JPMorgan hat BMW auf ‘Overweight’ belassen. Kurzfristig stimme er den eigenen Aktienstrategen zu, die das Votum für den europäischen Autosektor nach den zuletzt starken Kursentwicklungen von ‘Overweight’ auf ‘Neutral’ gesenkt hätten, schrieb Analyst Ranjit Unnithan in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Titel könnten eine Atempause einlegen. Auf Zwölfmonatssicht bleibt er aber durchaus positiv gestimmt. Die Markterwartungen seien insbesondere mit Blick auf die Autonachfrage und die Gewinne in Europa sehr niedrig. Daher seien im ersten Halbjahr weitere positive Überraschungen möglich. Die ‘Top Werte’ im Sektor seien Conti, BMW und Volkswagen .CONTINENTAL AG LONDON – JPMorgan hat die Aktien des Reifenherstellers und Autozulieferers Continental auf ‘Overweight’ belassen. Kurzfristig stimme er den eigenen Aktienstrategen zu, die das Votum für den europäischen Autosektor nach den zuletzt starken Kursentwicklungen von ‘Overweight’ auf ‘Neutral’ gesenkt hätten, schrieb Analyst Ranjit Unnithan in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Titel könnten eine Atempause einlegen. Auf Zwölfmonatssicht bleibt er aber durchaus positiv gestimmt. Die Markterwartungen seien insbesondere mit Blick auf die Autonachfrage und die Gewinne in Europa sehr niedrig. Daher seien im ersten Halbjahr weitere positive Überraschungen möglich. Die ‘Top Werte’ im Sektor seien Conti, BMW und Volkswagen .DEUTSCHE POSTBANK AG FRANKFURT – Equinet hat das Kursziel der Postbank von 25,00 auf 32,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Accumulate’ belassen. In den kommenden Monaten sei mit einem Squeeze-out zu rechnen, nachdem die Deutsche Bank ihren Anteil an der Postbank auf mittlerweile 93,7 Prozent ausgebaut hat, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Dabei dürfte die Deutsche Bank einen höheren Preis als den mindestens zu zahlenden Dreimonatsdurchschnitt bieten.FREENET NAMENSAKTIEN FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Freenet vor Zahlen von 10,00 auf 11,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Von den Jahreszahlen des Mobilfunkanbieters erwarte er keine Überraschungen, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Mittwoch. Zugleich rechnet er aber mit neuen positiveren Aussagen zu den Konzernzielen für 2012. Die im Februar 2011 gemachten Prognosen eines EBITDA von mehr als 300 Millionen Euro und eines Free Cashflow von mehr als 200 Millionen Euro dürften präzisiert werden. Seine Schätzungen liegen bei 329 Millionen Euro und bei 224 Millionen Euro. Zudem erwartet er Dividendensteigerungen.HOCHTIEF AG FRANKFURT – Die DZ Bank hat die Einstufung von Hochtief nach der Bilanzvorlage auf ‘Buy’ mit einem fairen Wert von 61 Euro belassen. Die Zahlen seien insgesamt wie erwartet ausgefallen. ‘Allerdings gibt es keine Dividende und das ist eine negative Überraschung’, fasste Analyst Marc Nettelbeck seine erste Reaktion auf die Bilanz zusammen. HOCHTIEF AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Hochtief nach endgültigen Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Der Baukonzern habe die Ziele für 2012 bekräftigt, die Buchgewinne aus dem Verkauf von Flughafenbeteiligungen und von Aurelis aber aus den Prognosen herausgenommen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings habe der Markt bezüglich der Verkäufe ohnehin keine großen Erwartungen gehabt. Die endgültig für 2011 ausgewiesenen Verluste stimmten mit den vorab veröffentlichten Zahlen überein. Die Streichung der Dividende habe er erwartet. Der Markt könnte sich davon jedoch enttäuscht zeigen.NORDEX AG FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Nordex nach vorläufigen Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 4,00 Euro belassen. Wegen Einmaleffekten seien die Zahlen des vierten Quartals hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Mittwoch. Mit Blick auf den Ausblick des Windkraftanlagen-Bauers für 2012 lägen seine und die Marktschätzungen tendenziell bereits am oberen Ende der vom Unternehmen avisierten Spannen. Das bestätigte sein Urteil über die Aktien: Sie seien nicht günstig und der Markt bleibe 2012 und darüber hinaus herausfordernd. Die Fundamentaldaten seien aber besser für Windkraft als für Solarenergie und Nordex scheine besser als seine Wettbewerber geführt zu werden.RWE AG(NEU) PARIS – Exane BNP Paribas hat RWE von ‘Neutral’ auf ‘Outperform’ hochgestuft und das Kursziel von 32,00 auf 40,00 (Kurs: 34,550) Euro angehoben. Der aktuelle Ausblick des Energiekonzerns sei zu konservativ und wegen der guten operativen Entwicklung seien vermutlich weniger gewinnverwässernde Beteiligungsverkäufe notwendig, um die Verschuldung zu senken, begründete Analyst Benjamin Leyre sein neues Votum in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. SALZGITTER AG LONDON – JPMorgan hat Salzgitter vor Eckdaten zu 2011 auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Angesichts der jüngsten Resultate der Beteiligung Aurubis habe er die Prognosen für den Vorsteuergewinn (EBT) für 2011 um 4 auf 200 Millionen Euro angehoben, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Mittwoch. Hauptsächlich wegen neuer Schätzungen für die Röhrensparte des Stahlkonzerns habe er zudem die EBT-Erwartungen für 2012 gesenkt, für 2013 aber angehoben. Aufgrund der schwierigen Vorhersagbarkeit des Stahlzyklus sowie möglichen Verlusten im Stahl – und Röhrengeschäft im ersten Quartal werde das Unternehmen vermutlich keine EBT-Prognose für 2012 abgeben.SAP AG ZÜRICH – Die UBS hat SAP vor einer Investorenveranstaltung im Rahmen der IT-Messe CeBIT auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Der Fokus dürfte auf dem Potenzial der neuen HANA-Datenbanklösung in Kombination mit dem Datenbank-Werkzeugkasten Business Warehourse (BW) liegen, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Mittwoch. Hier interessierten insbesondere der Umfang möglicher Upgrades und die erzielbaren Preise. Daneben dürfte der Softwarekonzern erste Hinweise auf das Geschäftspotenzial im Cloud-Computing durch die Übernahme von SuccessFactors geben./wiz

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