Archive for January 25th, 2012

ots.CorporateNews: Westfalen-Blatt / Westfalen-Blatt: Eon will sich von Regionaltochter in … (25. Januar 2012, 22:30 Uhr)

Westfalen-Blatt: Eon will sich von Regionaltochter inOstwestfalen-Lippe trennen Bielefeld (ots) – Der kriselnde Energiekonzern Eon will sich von seiner Regionaltochter Eon Westfalen-Weser trennen. Das berichtet dasBielefelder ‘Westfalen-Blatt’ online und in seiner Donnerstagsausgabe. Den 36 beteiligten Kommunen, die derzeit gemeinsam einen Minderheitsanteil von 37 Prozent halten, soll ein Rückkaufsangebot unterbreitet werden. Über Preisvorstellungen wurde zunächst nichts bekannt. Eon Westfalen-Weser war erst im Jahr 2003 aus der Fusion der drei Regionalversorger der Elektrizitätswerke Minden-Ravensberg (EMR, Herford), Pesag (Paderborn) und Wesertal (Hameln) entstanden. Der Eon-Konzern hält 63 Prozent an der Regionalgesellschaft, die in Ostwestfalen-Lippe und im südlichen Niedersachsen 31 000 Kilometer Strom- und 4000 Kilometer Erdgas-Netz betreibt. Hinzu kommen 2400 Kilometer Wasserleitungen. Eon Westfalen-Weser erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von 627 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund1000 Mitarbeiter.Originaltext: Westfalen-BlattDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2Pressekontakt:Westfalen-BlattNachrichtenleiterAndreas KoleschTelefon: 0521/585-261

KORREKTUR: US-Notenbank senkt Wachstumsprognose für 2012 (25. Januar 2012, 21:31 Uhr)

(Korrigiert wird die Jahreszahl im dritten Satz des zweiten Absatzes. Es handelt sich um die Wachstumsprognose für 2013 rpt 2013, nicht für 2012.) WASHINGTON (dpa-AFX) – Die US-Notenbank (Fed) hat auf Gefahren für die konjunkturelle Entwicklung in den USA hingewiesen und die Wachstumsprognose für das laufende Jahr gesenkt. Die Notenbank erwarte 2012 ein Wirtschaftswachstum in einer Spanne zwischen 2,2 und 2,7 Prozent, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. Damit liegt die jüngste Prognose unter den Erwartungen, die von der Fed zuletzt veröffentlicht wurden. Im November hatte die Notenbank für das laufende Jahr noch ein stärkeres Wachstum von 2,5 bis 2,9 Prozent in Aussicht gestellt. Die Notenbank sieht weiter ‘deutliche Abwärtsrisiken’ für die Entwicklung in der größten Volkswirtschaft der Welt. Erst ab dem kommenden Jahr dürfte die konjunkturelle Entwicklung in den USA nach Einschätzung der Notenbank wieder an deutlich an Fahrt gewinnen. Für 2013 prognostizierte die Fed ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,8 Prozent bis 3,2 Prozent. Für 2014 erwarten die Währungshüter ein Wachstum von 3,3 Prozent bis 4,0 Prozent. Bei der an den Finanzmärkten stark beachteten Lage am Arbeitsmarkt rechnet die US-Notenbank nicht mit einer schnellen Verbesserung. Am Ende des Jahres dürfte die Arbeitslosenquote bei 8,2 Prozent bis 8,5 Prozent liegen, hieß es weiter in der Mitteilung. Für die US-Maßstäbe ist dies eine nach wie vor sehr hohe Arbeitslosigkeit. Längerfristig wollte die Fed keine Prognose für die weitere Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt abgeben. Bei der für die künftige Entwicklung der Geldpolitik wichtigen Verbraucherpreise rechnet die Fed in den kommenden Monaten mit einer ‘gedämpften’ Inflation. Im kommenden Jahr erwarten die Währungshüter die Kerninflationsrate bei 1,5 bis 2,0 Prozent und damit in der Nähe des von der US-Notenbank angestrebten Wertes von knapp unter 2,0 Prozent./jkr/wiz

ROUNDUP: Schlecker einigt sich mit wichtigstem Lieferanten (25. Januar 2012, 21:48 Uhr)

EHINGEN (dpa-AFX) – Die insolvente Drogeriekette Schlecker kann am Donnerstag den Regelbetrieb ihres weit verzweigten Filialnetzes wieder aufnehmen. Das Unternehmen und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz haben am Mittwoch eine Einigung mit dem wichtigsten Gläubiger Markant erreicht, wie Schlecker am Abend in Ehingen mitteilte. Die Einkaufsgemeinschaft werde ihre Lieferungen an die Drogeriekette wieder aufnehmen. Zahlungsrückstände an Markant waren ein Hauptgrund für die Insolvenz des schwäbischen Unternehmens am vergangenen Freitag gewesen. Rund 30 000 Schlecker-Beschäftigte in Deutschland bangen seither um ihre Jobs. ‘Durch die Fortführung der Einkaufskooperation sind Warenbestellungen Lieferungen und Abrechnungen für die Schlecker Märkte in Deutschland wieder sicher gestellt’, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Am Donnerstag solle auch eine Einigung für das Ausland erfolgen. ‘Ich bin zuversichtlich, dass wir auf der Grundlage dieser Entscheidung auch die Gespräche mit den anderen Lieferanten in den nächsten Tagen positiv abschließen können’, sagt Geiwitz. Die deutsche Tochter des Konsumgüterkonzerns Unilever (Dove, Rexona) hatte ihre Lieferungen an die Drogeriekette bereits eingestellt. Rund 30.000 Schlecker-Beschäftigte in Deutschland bangen um ihre Jobs. Das Amtsgericht Ulm hatte Geiwitz nach dem Insolvenzantrag am Montag eingesetzt. Das Insolvenzverfahren ist allerdings noch nicht eröffnet. Ziel bleibe ‘eine zukunftsfähige Lösung für das Unternehmen’. Dazu würden in den kommenden Tagen auch die Gespräche mit dem Gesamtbetriebsrat und der Gewerkschaft fortgesetzt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi forderte derweil ein Bündnis zur Unterstützung der Schlecker-Beschäftigten. ‘Es sind nicht die Beschäftigten, die die finanzielle Misere von Schlecker verursacht haben’, betonte Stefanie Nutzenberger vom Ver.di-Bundesvorstand Die Forderung richte sich zum einen an die Lieferanten, die Drogeriemarktkette weiter mit Waren zu versorgen. Aber auch die Kunden seien aufgefordert wie bisher bei Schlecker einzukaufen. Die beängstigende Zeit der Ungewissheit für die Beschäftigte und ihre Familien müsse ein Ende haben. ‘Die Frauen und Männer haben einen berechtigten Anspruch zu erfahren, ob ihre Arbeitsplätze für die Zukunft gesichert sind’, sagte Nutzenberger. ‘Dazu kann niemand so schnell und umfassend aufklären wie die Familie Schlecker selbst.’/wag/rob/DP/wiz

ROUNDUP US-Notenbank dehnt faktische Nullzinspolitik bis Ende 2014 aus (25. Januar 2012, 22:01 Uhr)

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die US-Notenbank (FED) hat den Zeitraum einer faktischen Nullzinspolitik deutlich ausgeweitet und garantiert den Banken des Landes bis Ende 2014 billiges Geld. In den USA sollen die Leitzinsen für weitere fast drei Jahre auf einem ‘außerordentlich niedrigen’ Niveau verharren, teilte die Fed am Mittwoch im Anschluss an die Zinsentscheidung mit. Zuletzt hatte die Fed im Sommer 2011 ein Zinsversprechen abgegeben, wonach der Leitzins bis mindestens Mitte 2013 bei faktisch null Prozent gehalten wird. Die Fed senkte zudem die Wachstumsprognose für das laufende Jahr und Notenbankpräsident Ben Bernanke bezeichnete die Geldpolitik als nach wie vor ‘sehr versorgend’. Mit Blick auf die Euro-Schuldenkrise und eine sich abschwächende Weltwirtschaft verwiesen die Währungshüter zudem auf die Gefahren für die konjunkturelle Entwicklung in den USA und senkten die Wachstumsprognose für das laufende Jahr. Die Notenbank erwartet 2012 ein Wirtschaftswachstum in einer Spanne zwischen 2,2 und 2,7 Prozent. Damit liegt die jüngste Prognose unter den Erwartungen, die von der Fed zuletzt veröffentlicht wurden. Im November hatte die Notenbank für das laufende Jahr noch ein stärkeres Wachstum von 2,5 bis 2,9 Prozent in Aussicht gestellt. WIRTSCHAFT WÄCHST ‘MODERAT’ Die Fed könne derzeit noch nicht den Beginn einer Phase stärkeren Wachstums in den USA verkünden, stellte Notenbankchef Bernanke fest. Die US-Wirtschaft leide derzeit ‘unter Gegenwind aus Europa’ und wachse nur ‘moderat’. Sollte es wider Erwarten zu einer Eintrübung der konjunkturellen Entwicklung in den USA kommen, dann zeigte sich Bernanke bereit ‘für weitere Schritte’ der Notenbank, falls dies notwendig werde. Für 2013 prognostizierte die Fed allerdings wieder ein stärkeres Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,8 Prozent bis 3,2 Prozent. Für 2014 erwarten die Währungshüter ein Wachstum von 3,3 Prozent bis 4,0 Prozent. LEITZINS BLEIBT BEI NULL BIS 0,25 PROZENT In dem vorangegangenen Beschluss beließ die Fed ihren Leitzins zudem wie erwartet unverändert. Der Zielsatz für Tagesgeld (Fed Funds Rate) liege weiterhin in einer Spanne von null bis 0,25 Prozent, hieß es weiter. Volkswirte hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Damit liegt der Leitzins bereits seit drei Jahren auf einem Rekordtief. Die Fed hatte ihn während der Finanzkrise im Dezember 2008 auf diese Spanne verringert. Vor Beginn der Krise im Sommer 2007 hatte der Zinssatz noch bei 5,25 Prozent gelegen. Bei der für die künftige Entwicklung der Geldpolitik wichtigen Entwicklung der Verbraucherpreise rechnet die Fed in den kommenden Monaten mit einer ‘gedämpften’ Preisentwicklung. Fed-Chef Bernanke sprach zudem von einer ‘eher niedrigen’ Inflation in den kommenden Jahren. Laut der aktuellen Prognose erwarten die Währungshüter die Kerninflationsrate im kommenden Jahr bei 1,5 bis 2,0 Prozent und damit in der Nähe des von der US-Notenbank angestrebten Wertes von knapp unter 2,0 Prozent. FED ERWARTET KEINE SCHNELLE BESSERUNG AM ARBEITSMARKT Bei der an den Finanzmärkten stark beachteten Lage am Arbeitsmarkt erwartet die US-Notenbank keine schnelle Verbesserung. Bernanke rechnet mit einer weiter ‘sehr hohen’ Arbeitslosenquote. In ihrer Prognose sieht die Fed die Quote für das Ende des Jahres bei 8,2 Prozent bis 8,5 Prozent. Für US-Maßstäbe ist dies eine nach wie vor sehr hohe Arbeitslosigkeit. Längerfristig wollte die Fed keine Prognose für die weitere Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt abgeben. Außerdem beschloss die Fed wie bereits in der vergangenen Zinssitzung eine Fortsetzung des Programms zur Umwandlung der Laufzeiten von Anleihen (Operation Twist). Die Zinsentscheidung fiel laut Mitteilung im geldpolitischen Ausschuss der Notenbank mit 9 zu 1 Stimmen. Von den 10 Mitgliedern stimmte lediglich Jeffrey Lacker gegen die Entscheidung./MNI/jkr/wiz

Kraftwerk Moorburg geht ein Jahr später ans Netz (25. Januar 2012, 22:09 Uhr)

HAMBURG (dpa-AFX) – Das umstrittene Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg geht nach Medienberichten rund ein Jahr später als geplant ans Netz. Der schadhafte Stahl der beiden Dampfkessel müsse teilweise ersetzt werden, bestätigte ein Vattenfall-Sprecher den Tageszeitungen ‘Welt’ und ‘Bild’. Außerdem werden konstruktive Veränderungen im Aufbau der Kessel vorgenommen. Deshalb verschiebe sich die Fertigstellung des Kraftwerks voraussichtlich um ein weiteres Jahr, sagte Unternehmenssprecher Stefan Kleimeier. ‘Konkret gehen wir jetzt von einem Beginn des kommerziellen Betriebs Anfang 2014 aus.’ Der zweite Block B beginne dann Mitte 2014 mit der Produktion. Ursprünglich sollte der erste Kessel Anfang 2013 angefeuert werden. Unklar sei immer noch, wer die Kosten für die aufwendigen Nachbesserungen tragen muss. Vattenfall stehe mit dem Kessellieferanten Hitachi Zosen Power weiter im Gespräch. Bislang hat Vattenfall die Kosten für die gesamte Anlage mit 2,6 Milliarden Euro beziffert./egi/DP/wiz

Aktien New York Schluss: Gewinne – Zinspolitik der Fed gibt Auftrieb (25. Januar 2012, 22:21 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Aussagen der Notenbank Fed zur weiteren Zinspolitik haben am Mittwoch den US-Börsen Auftrieb gegeben. Der Leitindex Dow Jones Industrial , der anfangs unter enttäuschenden Quartalsberichten von Boeing und United Technologies gelitten hatte, drehte ins Plus. Mit einem Aufschlag von 0,66 Prozent bei 12.758,85 Punkten schloss er auf dem höchsten Stand seit dem 10. Mai 2011. Auch der S&P-500-Index änderte seine Richtung und ging mit plus 0,87 Prozent auf 1.326,06 Punkten aus dem Tag. Die Nasdaq-Indizes hingegen bauten ihre Gewinne weiter aus. Sie hatten zuvor bereits davon profitiert, dass der IT-Konzern Apple ein Rekordquartal gemeldet hatte. So legte der Composite-Index um 1,14 Prozent auf 2.818,31 Punkte zu und der Nasdaq 100 stieg um 1,30 Prozent auf 2.465,66 Punkte. Wie erwartet hatte die Fed den Leitzins unverändert gelassen. Überraschend aber weitete sie zugleich den Zeitraum einer faktischen Nullzinspolitik deutlich bis Ende 2014 aus. Im Sommer 2011 hatte es zuletzt gelautet, der Leitzins werde bis mindestens Mitte 2013 auf außerordentlich niedrigem Niveau gehalten. ‘Es sieht danach aus, dass die Fed glaubt, die Wirtschaft benötige weitere Hilfen und dass sehr niedrige Zinsen da unterstützen könnten’, sagte Richard Sichel, Investmentchef bei Philadelphia Trust./ck/wiz

ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Jobs’ Vermächtnis, Kommentar zum … (25. Januar 2012, 20:56 Uhr)

Börsen-Zeitung: Jobs’ Vermächtnis, Kommentar zumRekordquartalsergebnis von Apple, von Sebastian Schmid. Frankfurt (ots) – Hohe zweistellige Wachstumsraten beim Umsatz, dreistellige beim Gewinn: So lassen sich nicht nur Start-ups beschreiben, sondern auch Apple, der größte Technologiekonzern der Welt. Die Zweifel daran, ob die Erfolgsmaschine Apple nur mit dem charismatischen Gründer Steve Jobs an der Spitze rund läuft, sind drei Monate nach dem Tod des Visionärs bereits ausgeräumt. Das Weihnachtsquartal des iPhone-Anbieters darf ohne Übertreibung als historisch bezeichnet werden. Bei einem Umsatzplus von 73% auf 46 Mrd. Dollar wurde der Gewinn auf 13 Mrd. Dollar mehr als verdoppelt. Noch nie hat ein Unternehmen außerhalb der Ölindustrie in drei Monaten so viel Geld verdient. Zum Vergleich: Wettbewerber Google hat zuletzt erstmals 10 Mrd. Dollar Umsatz im Quartal erwirtschaftet. Den US-Ergebnisrekord, den ExxonMobil mit 14,5 Mrd. Dollar 2008 markiert hatte, sollte Apple in absehbarer Zeit ebenfalls übertreffen – selbst wenn das Wachstumstempo wieder nachlässt. Wann dies der Fall sein wird, ist derweil nicht abzusehen. Im jüngsten Quartal wurde der iPhone-Absatz auf 37 Millionen Geräte mehrals verdoppelt. Mit 24,4 Mrd. Dollar hat Apple allein mit dem Smartphone rund 4 Mrd. Dollar mehr erlöst als Microsoft im Konzern. Ein schier unglaublicher Erfolg für das Produkt, das der verstorbene Apple-CEO vor fünf Jahren unter teils höhnischen Kommentaren der Konkurrenz vorgestellt hatte. Mittlerweile dürfte den Rivalen das Lachen im Halse stecken geblieben sein. Die damaligen Marktführer Nokia und Research in Motion kämpfen derzeit gegen das Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit. Im Weihnachtsquartal hatte das Aufbäumen wohl keinen Erfolg. Lediglich Samsung hält einigermaßen Schritt. Natürlichist auch die Übermacht des iPhone-Anbieters nicht unüberwindbar. Der finnische Handyhersteller Nokia galt ebenfalls als unangreifbar, bis Apple das Gegenteil bewies. Das Vermächtnis von Steve Jobs für seinenKonzern ist indes nicht das iPhone. Wie jedes technische Gerät veraltet dieses relativ schnell und wird von neuen Produkten abgelöst. Der Schlüssel zu Apples wachsendem Erfolg sind die Online-Läden iTunes, iBookstore und AppStore. Der Umsatz dort schlägt den der rivalisierenden Shops um ein Vielfaches. Allein im vierten Quartal wurden dort geschätzte 3 Mrd. Dollar erlöst. Das bringt Apple die Loyalität der Inhalteanbieter – für die Akquise künftiger Kunden ein unbezahlbares Asset. Anders als das iPhone kann die Konkurrenz diesesauch nicht einfach imitieren. (Börsen-Zeitung, 26.1.2012)Originaltext: Börsen-ZeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069–2732-0www.boersen-zeitung.de

US-Notenbank senkt Wachstumsprognose für 2012 (25. Januar 2012, 21:19 Uhr)

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die US-Notenbank (Fed) hat auf Gefahren für die konjunkturelle Entwicklung in den USA hingewiesen und die Wachstumsprognose für das laufende Jahr gesenkt. Die Notenbank erwarte 2012 ein Wirtschaftswachstum in einer Spanne zwischen 2,2 und 2,7 Prozent, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. Damit liegt die jüngste Prognose unter den Erwartungen, die von der Fed zuletzt veröffentlicht wurden. Im November hatte die Notenbank für das laufende Jahr noch ein stärkeres Wachstum von 2,5 bis 2,9 Prozent in Aussicht gestellt. Die Notenbank sieht weiter ‘deutliche Abwärtsrisiken’ für die Entwicklung in der größten Volkswirtschaft der Welt. Erst ab dem kommenden Jahr dürfte die konjunkturelle Entwicklung in den USA nach Einschätzung der Notenbank wieder an deutlich an Fahrt gewinnen. Für 2012 prognostizierte die Fed ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,8 Prozent bis 3,2 Prozent. Für 2014 erwarten die Währungshüter ein Wachstum von 3,3 Prozent bis 4,0 Prozent. Bei der an den Finanzmärkten stark beachteten Lage am Arbeitsmarkt rechnet die US-Notenbank nicht mit einer schnellen Verbesserung. Am Ende des Jahres dürfte die Arbeitslosenquote bei 8,2 Prozent bis 8,5 Prozent liegen, hieß es weiter in der Mitteilung. Für die US-Maßstäbe ist dies eine nach wie vor sehr hohe Arbeitslosigkeit. Längerfristig wollte die Fed keine Prognose für die weitere Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt abgeben. Bei der für die künftige Entwicklung der Geldpolitik wichtigen Verbraucherpreise rechnet die Fed in den kommenden Monaten mit einer ‘gedämpften’ Inflation. Im kommenden Jahr erwarten die Währungshüter die Kerninflationsrate bei 1,5 bis 2,0 Prozent und damit in der Nähe des von der US-Notenbank angestrebten Wertes von knapp unter 2,0 Prozent./jkr/wiz

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