REDMOND (dpa-AFX) – Software-Primus Microsoft verkraftet die schwächelnden PC-Verkäufe weitgehend unbeschadet. Zwar fiel die Nachfrage nach dem Betriebssystem Windows im zweiten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember, dafür griffen die Firmenkunden stärker als im Vorjahreszeitraum zu Office- und Server-Software aus dem Hause Microsoft. Der Umsatz stieg insgesamt um 5 Prozent auf 20,9 Milliarden Dollar (16,1 Mrd Euro). Das Ergebnis je Aktie (EPS) übertraf mit 0,78 Dollar die Markterwartung um 2 Cent. Im Vorjahr wurde ein EPS von 0,60 Dollar erzielt. Höhere Kosten etwa in der Entwicklung ließen den Gewinn allerdings bei 6,6 Milliarden Dollar stagnieren. Konzernchef Steve Ballmer sprach am Donnerstag von ‘soliden Finanzergebnissen’, vor allem da in diesem Jahr zahlreiche Neuerscheinungen anstünden. Das lässt die Kunden üblicherweise zurückhaltender werden bei den aktuellen Produkten. So steht beispielsweise Windows 8 vor der Tür. Erschwerend kommt hinzu, dass die PC-Verkäufe schwächeln. Zum einen greifen viele Kunden mittlerweile lieber zu Tablet-Computern und Smartphones statt zu einem neuen PC. Zum anderen hatte die Flut in Thailand bestimmte Bauteile knapp werden lassen, so dass die Produktion stockte. Windows wird üblicherweise zusammen mit einem neuen PC ausgeliefert. Über allem schwebt die Unsicherheit durch die Schuldenkrise. Dennoch konnte der fürs Tagesgeschäft zuständige Manager Kevin Turner verkünden: ‘Das Weihnachtsgeschäft war das stärkste in Microsofts Geschichte.’ Vor allem die Spielekonsole Xbox 360 mit der Gestensteuerung Kinect fand viele Fans. Die Aktie stieg nachbörslich um 3 Prozent./das/DP/ck
Archive for January 19th, 2012
Microsoft steckt Windows-Schwäche weg – Aktienergebnis übertrifft Erwartung (19. Januar 2012, 22:46 Uhr)
IBM wächst mit Software und Dienstleistungen; Aktienergebnis übertrifft Prognose (19. Januar 2012, 22:48 Uhr)
ARMONK (dpa-AFX) – Der Fokus auf Software und Dienstleistungen zahlt sich für den Technologie-Giganten IBM weiter aus. Im Schlussquartal 2011 waren die beiden Bereiche erneut die Wachstumstreiber. Insgesamt wuchsen die Konzernerlöse nach Rückgängen in anderen Sparten aber nur um 1,6 Prozent auf 29,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte um 4,4 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar zu, wie IBM am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Das Aktienergebnis stieg von 4,18 Dollar auf 4,71 Dollar und übertraf damit die durchschnittliche Analystenprognose um 9 Cent. Die Aktie legte nachbörslich zeitweise um fast vier Prozent zu. Beim Umsatz wurden die Erwartungen der Marktexperten verfehlt, beim Ergebnis dafür übertroffen./so/DP/ck
Intel beendet Jahr mit Rekordzahlen (19. Januar 2012, 23:05 Uhr)
SANTA CLARA (dpa-AFX) – Der weltgrößte Halbleiterkonzern Intel ist rasant unterwegs. Selbst im Schlussquartal, als fehlende Bauteile die PC-Produktion hemmten, konnte der führende Prozessoren-Hersteller seinen Umsatz noch um 21 Prozent auf 13,9 Milliarden Dollar steigern (10,7 Mrd Euro). Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent zu auf unterm Strich 3,4 Milliarden Dollar. Zusammen mit dem bisherigen guten Verlauf führte das im Gesamtjahr führte zu Rekordzahlen. ’2011 war ein Ausnahmejahr für Intel’, erklärte Konzernchef Paul Otellini am Donnerstag in Santa Clare. 2012 soll es weiter aufwärts gehen – durch die neuen schlanken Ultrabooks, neue Prozessoren für die stetig wachsenden Datenzentren oder auch Chips für die boomenden Smartphones und Tablet-Computer, in denen Intel bislang kaum vertreten ist. Bei den Anlegern wollte nachbörslich dennoch keine rechte Euphorie aufkommen. Die Aktie fiel leicht, denn Intel könnte noch schneller unterwegs sein. Doch die Überschwemmungen in Thailand hatten Festplatten knapp werden lassen. Ohne Festplatten lassen sich aber keine PC produzieren. Intel blieb auf einigen seiner Prozessoren sitzen. Der Konzern hatte deshalb zwischenzeitlich seine Umsatzprognose zurückgenommen und erwartet auch noch im laufenden Quartal negative Auswirkungen./das/DP/ck
ROUNDUP 3/Athen-Schuldenschnitt: Hedge-Fonds drohen mit Menschenrechtsklage (19. Januar 2012, 23:09 Uhr)
(neu: Gesprächsrunde endet am Donnerstagabend ohne konkretes Ergebnis. Fortsetzung am Freitag) ATHEN/NEW YORK (dpa-AFX) – Ausgerechnet in der Schlussphase der Verhandlungen über einen Schuldenschnitt Griechenlands gibt es neues Störfeuer. Hedge-Fonds drohen nach einem Zeitungsbericht mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, sollten sie per Gesetz zu einem Verzicht gezwungen werden. Die ‘New York Times’ beruft sich auf Gespräche zwischen den Investoren und ihren Anwälten. Ausgangspunkt für eine Klage in Straßburg könnte eine mögliche Verletzung des Eigentumsrechts sein, das in Europa als Menschenrecht gilt. Hintergrund des Plans der als aggressiv geltenden Investoren ist die Drohung Athens, möglicherweise private Gläubiger gesetzlich zu einem Forderungsverzicht zu zwingen. In Athen verdichteten sich am Donnerstag die Anzeichen dafür, dass rasch eine Einigung mit den Banken über den dringend benötigten freiwilligen Schuldenschnitt gefunden werden könnte. Eine neue Gesprächsrunde ging am späten Donnerstagabend ohne konkretes Ergebnis zu Ende. Die Gespräche werden morgen (Freitag) fortgesetzt, teilte das Finanzministerium in Athen mit. Zuvor hatte sich der griechische Regierungschef Lucas Papademos mit dem Chef des Internationalen Bankenverbandes IIF, Charles Dallara, getroffen. Papademos sprach am Abend in einer Erklärung im Fernsehen nach einem Treffen mit den Chefs der Parteien, die seine Regierung stützen, von ‘substanziellen’ Beratungen. Die Parteichefs hätten ihre Unterstützung für seinen Kurs bekräftigt. Aussagen zum Stand der Verhandlungen über den Schuldenschnitt machte er nicht. Wie die Athener Zeitung ‘To Vima’ auf ihrer Internetseite berichtete, soll es eine vorläufige Einigung der Regierung mit Dallara geben. Knackpunkt war bislang der Zinssatz der neuen Anleihen, die nach einer Einigung die alten ersetzen sollen. Hier ist nun von einem Zinssatz im Durchschnitt von etwa 4 Prozent die Rede. Die Laufzeit solle 30 Jahre betragen. Offizielle Quellen wollten diese Information nicht kommentieren. Der Zinssatz wird den Berichten zufolge zwischen 3 Prozent und 4,84 Prozent variieren. In den ersten Jahren sollen die Zinsen bei 3 Prozent liegen. Stufenweise sollen sie nach 2020 steigen, die 4,84 Prozent aber nicht übertreffen. Das Euro-Sorgenkind Griechenland ist auf einen Schuldenschnitt dringend angewiesen, um eine Staatspleite abzuwenden. Den teilweisen Schuldenerlass in Höhe von 50 Prozent sollen private Gläubiger wie Banken, Versicherungen und eben Hedge-Fonds freiwillig schultern. Ihr Engagement ist ein entscheidender Baustein für das zweite, 130 Milliarden Euro schwere Hilfsprogramm für Griechenland. Doch vor allem Hedge-Fonds sollen sich weigern mitzumachen. Papademos hatte in der ‘New York Times’ mit einer gesetzlichen Lösung gedroht, falls keine Einigung zustande kommt beziehungsweise die Beteiligung der Gläubiger nicht ausreicht. Seine Äußerung bezieht sich auf den Umstand, dass ein Großteil der Anleihen nach griechischem Recht begeben wurde. Die Zahlungsbedingungen könnten demnach jederzeit geändert werden, hieß es dazu in der ‘Financial Times Deutschland’. Ein von den Hedge-Fonds entfachter Rechtsstreit könnte sich über Jahre hinziehen. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Forderungsverzicht per Gesetz als eine selektive Zahlungsunfähigkeit von den Märkten verstanden werden könnte und dass dann die Ausfallversicherungen ausgezahlt werden müssten. In Athen setzen unterdessen Vertreter der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) die Prüfung der Bücher fort. Am Freitag wurden auch die Chefs der sogenannten ‘Troika’ in Athen erwartet. Ohne ihr grünes Licht kann Athen nicht auf weitere Finanzspritzen hoffen. Mit Ergebnissen wird in der nächsten Woche gerechnet. Davon hängt die Auszahlung der nächsten Tranche aus dem Hilfspaket ab. Das griechische Parlament wollte am Abend ein neues Gesetz verabschieden, mit dem säumige Steuerschuldner hart verfolgt werden sollen. Es sind aber auch günstige Regelungen für willige Steuerschuldner vorgesehen. Die Billigung durch das Parlament galt als sicher, da die Parteien, die hinter der Regierung stehen, mehr als 250 Abgeordnete im 300-köpfigen Parlament stellen./tt/DP/ck
Presse/Stabilitätsvertrag: Berlin setzt sich bei Sanktionen durch (19. Januar 2012, 21:34 Uhr)
BERLIN (dpa-AFX) – Die Bundesregierung hat einem Bericht von ‘Welt Online’ zufolge mit ihrer Kritik an einer Aufweichung des vereinbarten europäischen Stabilitätsvertrages eine Neufassung erreicht. In dem Entwurf, der am Donnerstagnachmittag fertiggestellt wurde, sind für Verletzungen der Stabilitätsregeln Sanktionen vorgesehen, ‘zahlbar an den Europäischen Stabilitätsmechanismus’ (ESM), wie es in dem Dokument heißt, das ‘Welt Online’ vorliegt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) könne für ein Mitgliedsland als Strafe ‘einen Pauschalbetrag festlegen oder eine den Umständen angemessene Strafe, die 0,1 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts nicht überschreitet’, heißt es weiter. Dieser Absatz fehlte bislang, obwohl sich die Staats- und Regierungschefs im Dezember genau darauf geeinigt hatten: Im Entwurf vom Dienstag vergangener Woche waren keine Strafen vorgesehen, wenn ein Mitgliedsland sich nicht an die Vorgaben des Pakts hält. Deutschland hatte sich danach für diese Möglichkeit ausgesprochen./cha/DP/he
Aktien New York Schluss: Freundlich – Bankenwerte erneut sehr fest (19. Januar 2012, 22:28 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Der US-Aktienmarkt hat am Donnerstag fester geschlossen. Trotz guter Daten vom US-Arbeitsmarkt und starker Zahlen von Banken blieb aber ein deutlicheres Kursplus wie etwa an den europäischen Märkten aus. Das Geschäftsklima des Philly-Index hatte die Stimmung leicht getrübt. Der Dow Jones Industrial gewann 0,36 Prozent auf 12.623,98 Punkte. Der breite S&P 500 stieg um 0,49 Prozent auf 1.314,50 Punkte und baute damit sein Fünfmonatshoch aus. An der Technologiebörse Nasdaq legte der Composite-Index um 0,67 Prozent auf 2.788,33 Einheiten zu und der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,65 Prozent auf 2.441,70 Punkte. Gut aufgenommene Zahlen der Bank of America und von Morgan Stanley hatten zunächst die Stimmung gehoben. Die beiden Großbanken hatten mit ihren Zahlen zum vierten Quartal weitgehend überzeugt und damit Optimismus ausgelöst. Ein Fondsmanager sagte, die Zahlen der Banken hätten für etwas Erleichterung gesorgt. Es werde vermutlich weitere positive Überraschungen in der laufenden Berichtssaison geben. Auf Konjunkturseite waren die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche ungewöhnlich stark gesunken. Im Wochenvergleich fiel die Zahl um 50.000 auf 352.000. Volkswirte hatten mit einem weniger starken Rückgang gerechnet. Das Geschäftsklima in der Region Philadelphia fiel jedoch im Januar schwächer aus als erwartet, der Philly-Fed-Index stieg lediglich auf 7,3 Punkte statt auf die von Experten erwarteten 10,3 Punkte./men/ck
Ausgabefreudige Kunden spülen Amercan Express mehr Geld in die Kasse (19. Januar 2012, 22:36 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die kräftig gestiegene Ausgabenfreude seiner Kunden hat American Express (AmEx) im vierten Quartal mehr Geld in die Kasse gespült. Die Erträge stiegen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag in New York mitteilte. Die niedrigeren Zinsen wirkten dem Anstieg allerdings leicht entgegen, da die Kunden der eingeräumte Kredit weniger kostete. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 1,2 Milliarden Dollar. Das waren 12 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Je Aktie blieben 1,01 Dollar nach 0,88 Dollar hängen, ein Plus von 15 Prozent. Im nachbörslichen Handel sackten die AmEx-Titel dennoch um knapp anderthalb Prozent ab. Der Gewinn im vierten Quartal lag zwar leicht über den Markterwartungen, die Ertragsentwicklung enttäuschte allerdings./he/ck
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Freundlicher – Bankenwerte erneut sehr fest (19. Januar 2012, 22:40 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Der US-Aktienmarkt hat am Donnerstag fester geschlossen. Trotz guter Daten vom US-Arbeitsmarkt und starker Zahlen von Banken blieb aber ein deutlicheres Kursplus wie etwa an den europäischen Märkten aus. Das Geschäftsklima des Philly-Index hatte die Stimmung leicht getrübt. Der Dow Jones Industrial gewann 0,36 Prozent auf 12.623,98 Punkte. Der breite S&P 500 stieg um 0,49 Prozent auf 1.314,50 Punkte und baute damit sein Fünfmonatshoch aus. An der Technologiebörse Nasdaq legte der Composite-Index um 0,67 Prozent auf 2.788,33 Punkte zu und der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,65 Prozent auf 2.441,70 Punkte. Gut aufgenommene Zahlen der Bank of America und von Morgan Stanley hatten zunächst die Stimmung gehoben. Die beiden Großbanken hatten mit ihren Zahlen zum vierten Quartal weitgehend überzeugt und damit Optimismus ausgelöst. Ein Fondsmanager sagte, die Zahlen der Banken hätten für etwas Erleichterung gesorgt. Es werde vermutlich weitere positive Überraschungen in der laufenden Berichtssaison geben. Auf Konjunkturseite waren die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche ungewöhnlich stark gesunken. Im Wochenvergleich fiel die Zahl auf 352.000. Volkswirte hatten mit einem weniger starken Rückgang gerechnet. Das Geschäftsklima in der Region Philadelphia fiel jedoch im Januar schwächer aus als erwartet, der Philly-Fed-Index stieg nicht so stark wie erhofft.BANKENTITEL ERNEUT FESTER Ein milliardenschwerer Vergleich hat die US-Investmentbank Morgan Stanley im abgelaufenen Quartal in die roten Zahlen gedrückt. Das Institut hatte einen Streit mit dem Anleiheversicherer MBIA beigelegt und dabei Zugeständnisse gemacht. Die Aktien schnellten dennoch um 5,36 Prozent hoch. Die Kosten des Vergleichs waren bereits bekannt gewesen, und Experten hatten mit noch kräftigeren Verlusten gerechnet. Zudem kam Morgan Stanley mit den Turbulenzen auf den Kapitalmärkten besser zurecht als gedacht. Die Bank of America beendete das Jahr ebenfalls versöhnlich. Der Problemfall unter den US-Großbanken erwirtschaftete nicht zuletzt dank milliardenschwerer Verkäufe etwa von Anteilen an der China Construction Bank im vierten Quartal einen Gewinn. Der Markt schien vom Zahlenwerk überzeugt: Die Papiere der Bank stiegen um 2,35 Prozent.EBAY STEIGERT GEWINN UND UMSATZ – KODAK BEANTRAGT INSOLVENZ Ebay-Titel gewannen 3,86 Prozent. Mit den am Vorabend nach Börsenschluss präsentierten Zahlen hatte das Online-Auktionshaus die Erwartungen der Analysten übertroffen. Für den Verkauf seiner Tochter Skype hatte Ebay knapp 2,3 Milliarden Dollar erhalten. Das trieb den Gewinn nach oben. Der Software-Riese Microsoft hatte Skype zur Jahresmitte für insgesamt 8,5 Milliarden Dollar von einer Gruppe von Investoren übernommen, zu der auch Ebay gehörte. Die Aktien von Eastman Kodak wurden angesichts des Insolvenzantrags der Kalifornier nach dem amerikanischen Verfahren ‘Chapter 11′ vom Handel ausgesetzt. Sie seien für eine Notierung an der NYSE den Regeln entsprechend nicht mehr geeignet, hieß es seitens der NYSE Euronext zur Begründung. Der Fotopionier flüchtet sich in den Gläubigerschutz und will damit Zeit zur Lösung seiner finanziellen Probleme gewinnen. Das Geschäft solle vorerst normal weiterlaufen, hieß es. AUTOZULIEFERER KAPPT GEWINNPROGNOSE – TECH-FIRMEN MIT ZAHLEN Der größte US-Autozulieferer Johnson Controls hingegen hat Probleme. Die Aktie des im S&P 500 notierten Unternehmens rutschte um 8,77 Prozent ab, nachdem der Konzern wegen schwächerer Nachfrage unter anderem aus Europa seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr gekappt hatte. Nach bisher angepeilten 2,85 bis 3,00 Dollar Gewinn je Aktie werden nach Schätzung des Unternehmens unter dem Strich nun noch 2,70 bis 2,85 Dollar übrig bleiben. Analysten waren von im Schnitt 2,96 Dollar ausgegangen. Beim Software-Unternehmen F5 Networks hingegen laufen die Geschäfte glänzend. Im ersten Geschäftsquartal verdiente das Unternehmen aus Seattle mehr als von Analysten erwartet. Auch mit dem Ausblick auf das zweite Geschäftsquartal konnte das Unternehmen überzeugen. Die Aktie sprang mit einem Plus von 10,64 Prozent an die Spitze des Nasdaq 100. Nach Börsenschluss legte gleich eine ganze Reihe an Firmen aus dem Technologiesektor Zahlen vor. IBM , Intel , Microsoft und Google berichteten ihre Zahlen für das abgelaufene Vierteljahr. Insbesondere Google enttäuschte mit niedriger als erwartetem Gewinn und Umsatz: Nachbörslich stürzte die Aktie des Internetkonzerns um zuletzt 9,24 Prozent ab./men/ck

Posted in

