Archive for January 12th, 2012

Aktien New York Schluss: Fester – Europa-Impulse halten Dow auf Rekordkurs (12. Januar 2012, 22:17 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die positiven Impulse aus Europa haben sich an der Wall Street am Donnerstag letztlich durchgesetzt: Nach über weite Strecken trendlosem Handel schlossen Dow Jones Industrial und der S&P 500 wieder auf dem höchsten Stand seit fünf Monaten. Dabei gewann der US-Leitindex 0,17 Prozent auf 12.471,02 Punkte, der breiter gefasste S&P verbesserte sich um 0,23 Prozent auf 1.295,50 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Composite-Index um 0,51 Prozent auf 2.724,70 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 zog um 0,41 Prozent auf 2.381,99 Punkte an. Beide Indizes erreichten damit den höchsten Stand seit November. Die angeschlagenen Euro-Länder Italien und Spanien hatten den ersten Test am Anleihemarkt im neuen Jahr klar bestanden und damit die europäischen Börsen bereits deutlich angetrieben. Besonders Spanien hatte überzeugt: Mit einer Auktion von drei Staatstiteln mittelfristiger Laufzeit hatte der Staat doppelt so viel Kapital eingesammelt wie geplant. Das derzeit besonders im Fokus stehende Italien hatte sich ebenfalls problemlos frische Mittel am kurzfristigen Geldmarkt besorgt. Das stimme mit Blick auf die noch ausstehende Refinanzierung in der Eurozone in den kommenden Monaten optimistisch, sagte ein Marktteilnehmer. Die unerwartet hohe Anzahl von Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe nebst schwächeren Einzelhandelsumsätzen hatte zwar für Verstimmung gesorgt, trat aber letztlich in den Hintergrund./ag/he

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Europa-Impulse halten Dow auf Rekordkurs (12. Januar 2012, 22:31 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die positiven Impulse aus Europa haben sich an der Wall Street am Donnerstag letztlich durchgesetzt: Nach über weite Strecken trendlosem Handel schlossen Dow Jones Industrial und der S&P 500 wieder auf dem höchsten Stand seit fünf Monaten. Dabei gewann der US-Leitindex 0,17 Prozent auf 12.471,02 Punkte, der breiter gefasste S&P verbesserte sich um 0,23 Prozent auf 1.295,50 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Composite-Index um 0,51 Prozent auf 2.724,70 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 zog um 0,41 Prozent auf 2.381,99 Punkte an. Beide Indizes erreichten damit den höchsten Stand seit November. Die angeschlagenen Euro-Länder Italien und Spanien hatten den ersten Test am Anleihemarkt im neuen Jahr klar bestanden und damit die europäischen Börsen bereits deutlich angetrieben. Besonders Spanien hatte überzeugt: Mit einer Auktion von drei Staatstiteln mittelfristiger Laufzeit hatte der Staat doppelt so viel Kapital eingesammelt wie geplant. Das derzeit besonders im Fokus stehende Italien hatte sich ebenfalls problemlos frische Mittel am kurzfristigen Geldmarkt besorgt. Das stimme mit Blick auf die noch ausstehende Refinanzierung in der Eurozone in den kommenden Monaten optimistisch, sagte ein Marktteilnehmer. Die unerwartet hohe Anzahl von Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe nebst schwächeren Einzelhandelsumsätzen hatte zwar für Verstimmung gesorgt, trat aber letztlich in den Hintergrund.ALCOA UND CATERPILLAR FÜHREN DOW AN – CHEVRON SEHR SCHWACH Angeführt wurde der Dow von den Aktien von Alcoa AA.NYS> , die um 3,12 Prozent auf 9,93 US-Dollar kletterten. Der Aluminiumkonzern hatte vor wenigen Tagen die US-Berichtssaison eingeläutet und vor allem mit einem positiven Ausblick überzeugt. Caterpillar folgten mit plus 2,31 Prozent. Deutlich nach unten ging es indes für Chevron-Papiere, die um 2,60 Prozent auf 104,97 Dollar abrutschten. Der Ölkonzern rechnet für das vierte Quartal mit einem deutlichen Gewinnrückgang im Vergleich zum dritten Jahresviertel. Chevron machte niedrigere Margen und Raffineriemengen für die Entwicklung verantwortlich. Zudem habe es im vierten Quartal nicht wie in den drei Monaten davor einen Gewinn aus dem Verkauf von Vermögenswerten gegeben. Obendrein sackte der Ölpreis nach einem Bericht über die Verschiebung des EU-Embargos gegen Iran deutlich ab.BANKEN UNEINHEITLICH – AMR SPRINGEN AN Bankentitel tendierten uneinheitlich. So gaben Bank of America mit minus 1,16 Prozent einen Teil ihrer Vortagesgewinne ab. Papiere von JPMorgan , die am Freitag ihre Zahlen für das vierte Quartal vorlegen, sowie die Citigroup bauten indes ihre Gewinne aus. Aktien des insolventen American-Airlines-Mutterkonzern AMR sprangen um 12,49 Prozent an. Nach einem Bericht des ‘Wall Street Journal’ prüfen sowohl der größere Rivale Delta Air Lines als auch der Finanzinvestor TPG ein Übernahmegebot für American Airlines. Es dürfte aber noch Monate dauern, bis tatsächlich eine Offerte auf dem Tisch liege, schrieb die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Auch Delta-Papiere tendierten fester. Die Einzelhandelstitel von Target profitierten derweil mit plus 1,59 Prozent von der Ankündigung von Aktienrückkäufen im Volumen von 5 Milliarden Dollar./ag/he

ROUNDUP: American Airlines wird als Übernahmekandidat gehandelt (12. Januar 2012, 23:05 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Insolvenz von American Airlines weckt Begehrlichkeiten. Die drittgrößte US-Fluggesellschaft wird in US-Medien mittlerweile als Übernahmekandidat gehandelt. Denn nach dem geplanten Neustart stünde American Airlines befreit von Schulden und hohen Kosten viel schlanker da. Es kursieren gleich mehrere Namen möglicher Käufer. Nach einem Bericht des ‘Wall Street Journal’ prüfen sowohl der größere Rivale Delta Air Lines als auch der Finanzinvestor TPG ein Übernahmegebot. Es dürfte aber noch Monate dauern, bis tatsächlich eine Offerte auf dem Tisch liege, schrieb die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Personen.US AIRWAYS SOLL AUCH INTERESSIERT SEIN Die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg brachte zudem US Airways als Interessenten ins Spiel. Die Linie sucht schon seit geraumer Zeit nach einem Partner. US Airways droht den Anschluss zu verlieren, seitdem mehrere Konkurrenten in den vergangenen Jahren fusioniert sind. Derartige Zusammenschlüsse bringen Vorteile beim Streckennetz oder auch Kosteneinsparungen. Der American-Airlines-Mutterkonzern AMR hatte im November nach andauernden Verlusten Insolvenz angemeldet. Der Flugbetrieb geht aber weiter und das Management rechnet damit, dass ein Neustart gelingt. Auch andere große US-Fluglinien hatten sich schon durch eine Insolvenz von Schulden und Personalkosten befreit. Diese ‘Entschlackung’ dürfte American Airlines für Käufer interessanter machen.WETTBEWERBSHÜTER Eine Übernahme durch Delta Air Lines würde allerdings die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Delta und American gehören zu den Top drei in den USA, nur noch übertroffen von United Continental . Auch US Airways müsste wohl mit einer genaueren Prüfung rechnen. Ein Angebot durch TPG wäre da unverfänglicher. Der Finanzinvestor, der bereits in der Luftfahrt-Branche aktiv war, sei schon auf American Airlines zugegangen, hieß es im ‘Wall Street Journal’./das/DP/he

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 12.01.2012 (12. Januar 2012, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 12.01.2012ALLIANZ LONDON – Morgan Stanley hat die Einstufung für Allianz nach Pressespekulationen um die Commerzbank-Beteiligung auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 112,00 Euro belassen. Die Nachrichtenagentur Reuters habe berichtet, dass die Allianz zur Wandlung ihrer stillen Beteiligung bereit sei, um der Commerzbank bei der Stärkung ihrer Bilanz zu helfen, schrieb Analyst Jon Hocking in einer Studie vom Donnerstag. Da die Commerzbank nach Wegen suche, um ihr Eigenkapitalpolster zu stärken, sei es eine der möglichen Optionen, die Beteiligung in eine Form von Kernkapital umzuwandeln.BASF LONDON – Die Citigroup hat BASF von der ‘Most Preferred’-Liste für den Chemiesektor gestrichen, die Einstufung aber auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen. Im Jahr 2012 gebe es drei Haupttreiber für die Kursentwicklungen im Sektor: Das Schwellenlandwachstum, die Energiedynamik aufgrund hoher Ölpreise sowie die staatlichen Sparmaßnahmen in der Eurozone, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Vor diesem Hintergrund sei BASF zwar gut aufgestellt, doch habe Linde kurzfristig mehr Kurspotenzial.BBVA DÜSSELDORF – Die WestLB hat BBVA von ‘Sell’ auf ‘Reduce’ heraufgestuft und das Kursziel von 5,40 auf 5,70 Euro angehoben. Die Bank dürfte die regulatorischen Kapitalerfordernisse ohne eine verwässernde Kapitalmaßnahme erfüllen können, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings dürften sich die Maßnahmen zur Stärkung der Kapitalbasis negativ auf den Gewinn je Aktie auswirken. Der gesamte Sektor profitiere aber von den Maßnahmen zur Eindämmung der Euroschuldenkrise.COMMERZBANK FRANKFURT – Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für Commerzbank nach Medienspekulationen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 2,50 (Kurs: 1,380) Euro belassen. Wenn die Stille Beteiligung der Allianz in Kernkapital für die Commerzbank umgewandelt werden könne, wäre das ein wichtiger Schritt zur Schließung der Kapitallücke, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Donnerstag. Dies hätte für die Allianz zwar einige Nachteile, doch letztlich würde der Versicherungskonzern sich wohl dazu bereit erklären. CONTINENTAL LONDON – JPMorgan hat Continental auf ‘Overweight’ belassen. Aufgrund der überraschend guten Automobilnachfrage in den vergangenen Monaten sehe er weniger Risiken für seine Erlösschätzungen für 2012, schrieb Analyst Ranjit Unnithan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Zudem dürften die Markterwartungen ihren Tiefpunkt erreicht haben. Bei Reifenherstellern wie Continental und Michelin dürfte die Profitabilität im ersten Halbjahr 2012 dank niedrigerer Rohstoffkosten und stabiler Absatzpreise trotz der eher schwachen Absätze im Schlussquartal steigen. Insgesamt blicke er positiver auf den Sektor, ziehe aber weiterhin die Aktien von Reifenproduzenten denen der Autobauer vor. Continental und Michelin seien daher Branchen-’Top Picks’.DANONE PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Danone von 50,00 auf 45,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Die Analysten reduzierten ihre Überschussschätzungen je Aktie für 2011 bis 2013 um ein bis sechs Prozent. Angesichts der Gewinnrisiken bei dem Nahrungsmittelproduzenten sei der Bewertungsaufschlag von zehn Prozent im Vergleich zum europäischen Sektormittel ungerechtfertigt. Das neue Kursziel reflektiere einen fünfprozentigen Bewertungsabschlag auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses relativ zum Branchendurchschnitt.DEUTSCHE TELEKOM LONDON – Bernstein Research hat Deutsche Telekom nach den neuesten Vorschlägen der britischen Aufsichtsbehörde Ofcom zur Vergabe von Mobilfunkfrequenzen auf ‘Market-Perform’ mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Das attraktivere 800-Megahertz-Spektrum könnte zu gleichen Teilen von den drei großen Anbietern Vodafone , O2 und Everythings Everywhere – einem Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und der France Telecom – genutzt werden, schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Daher seien die jüngsten Vorschläge der Ofcom positiv für diese Unternehmen. Ihnen würden die Infrastrukturvorteile erhalten bleiben.DOUGLAS HANNOVER – Die NordLB hat Douglas nach endgültigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2010/11 von ‘Kaufen’ auf ‘Halten’ abgestuft und das Kursziel von 35,00 auf 27,00 Euro gesenkt. Die Resultate des abgeschlossen Geschäftsjahres entsprachen zwar weitgehend den Erwartungen, aber wegen der deutlich eingetrübten Perspektiven für das laufende Jahr habe er seine Prognosen für den Einzelhandelskonzern deutlich reduziert, schrieb Analyst Wolfgang Vasterling in einer Studie vom Mittwoch. Insbesondere der verstärkte Ausbau des Online-Vertriebs in der Buchhandelssparte dürfte das Ergebnis weiter belasten.DOUGLAS FRANKFURT – Equinet hat Douglas nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2010/2011 und die Umsatzzahlen für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011/2012 sei aber eine klare Enttäuschung. Kurzfristig gebe es wenig Hoffnung auf eine positive Aktienkursreaktion. Allerdings könnten Gerüchte um eine Reprivatisierung des Konzerns den Kurs stützen.DOUGLAS FRANKFURT – Die DZ Bank hat die Einstufung für die Douglas Holding nach bestätigten Gesprächen mit Finanzinvestoren auf ‘Buy’ belassen. Der faire Wert laute auch weiterhin 33,00 (Kurs: 31,715) Euro, schrieb Analyst Holger Schwesig in einer Studie am Donnerstag. Nach ersten berichten am Mittwoch habe der Handelskonzern am Donnerstagmorgen bestätigt, Gespräche mit Finanzinvestoren über einen möglichen Erwerb einer wesentlichen Beteiligung an Douglas zu führen. Bindende Angebote seien lägen allerdings noch nicht vor, zitierte Schwesig das Unternehmen. DOUGLAS FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Douglas nach Zahlen zum Geschäftsjahr 2010/11 sowie dem Ausblick für 2011/12 ‘Hold’ mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. Die Erlöse seien bereits bekannt gewesen und das Vorsteuerergebnis liege im Rahmen der Erwartungen, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings kämen die Unternehmensaussagen zum neuen Geschäftsjahr auf den ersten Blick einer Gewinnwarnung gleich. Der Grund sei die Restrukturierung der Buchsparte Thalia, deren Zukunft fraglich sei.EADS LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für EADS von 27,00 auf 31,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Aufgrund neuer Wechselkursprognosen sowie vermutlich niedrigerer Nettozinsbelastungen habe er die Gewinnschätzungen für 2012 und 2013 nach oben geschraubt, schrieb Analyst Jeremy Bragg in einer Studie vom Donnerstag. Auch nach dem elfprozentigen Kurszuwachs im vergangenen Monat bleibe EADS der ‘Top Pick’ für 2012 im Luft- und Raumfahrsektor. Die Gründe seien das starke Gewinnwachstum von einer niedrigen Basis, die aufgrund des hohen Auftragsbestandes gut vorhersagbare Geschäftsentwicklung sowie die Bewertung der Aktien.EON FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Eon nach der Ankündigung des Erwerbs von 10 Prozent der Anteile an dem brasilianischen Versorger MPX auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 23,00 Euro belassen. Mit Blick auf die geplanten Kraftwerksprojekte in Brasilien und Chile rechne er für Eon mit einem auf mehrere Jahre verteilten Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Donnerstag. Das in Aussicht gestellte Joint Venture mit einem lokalen Partner halte er für eine vernünftige Strategie. Trotz des späten Markteintritts in Brasilien dürften sich für Eon hierdurch ganz neue Wachstumsperspektiven ergeben.EON LONDON – Goldman Sachs hat Eon nach der angekündigten Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem brasilianischen Energiekonzern MPX auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 24,00 Euro belassen. Die Investitionsstrategie von Eon in den Schwellenländern lasse sich mit Blick auf die geografischen Zonen sowie die Struktur nun noch besser einschätzen, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer Studie vom Donnerstag. Die nun geplante Investition sei zwar eher klein, verbessere aber die Perspektiven in einem Wachstumsmarkt.EON DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Eon auf ‘Neutral’ belassen. Die strategische Partnerschaft mit dem Energieerzeuger MPX in Brasilien passe in die neue Überseestrategie des Versorgers, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Donnerstag. Alllerdings sei dies eine langfristige Investition, bei der sich erst nach einiger Zeit zeigen werde, wie erfolgreich es sei.FIAT ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Fiat von 7,00 auf 5,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Fiat werde auch in der konjunkturell schwierigen Lage 2012 in den schwarzen Zahlen bleiben, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Unter den italienischen und französischen Autotiteln sei Fiat sein bevorzugter Wert vor Renault und Peugeot.FRANCE TELECOM LONDON – JPMorgan hat France Telecom nach dem Eintritt von Iliad in den französischen Mobilfunkmarkt von ‘Neutral’ auf ‘Underweight’ abgestuft und das Kursziel von 13,50 auf 12,40 Euro gesenkt. Die aggressive Tarifgestaltung des neuen Konkurrenten führe zu Gewinn- und Dividendenrisiken, schrieb Analyst Hannes Wittig in einer Studie vom Donnerstag. Das sei noch nicht eingepreist.FRAPORT LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat Fraport von ‘Equal Weight’ auf ‘Overweight’ hochgestuft, das Kursziel aber von 62,00 auf 59,00 Euro gesenkt. Die gegenwärtige Marktbewertung der Fraport-Aktie gewichtete die Besorgnis um einen möglichen Flugverkehrsrückgang zu stark, schrieben die Analysten des Instituts in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Der derzeitige Aktienkurs gebe die Aussichten im Einzelhandelssegment und das Potenzial des weiteren internationalen Wachstums nicht voll wieder. Ihr Kursziel lasse Raum für über dem Branchenschnitt liegende mögliche Kurssteigerungen, schrieben die Experten weiter. Unter den europäischen Flughafenbetreibern sei Fraport ihre erste Wahl.GDF SUEZ DÜSSELDORF – Die WestLB hat GDF Suez von ‘Neutral’ auf ‘Add’ heraufgestuft und ein Kursziel von 24,00 Euro gesetzt. Zudem wurde die Aktie auf die Liste der bevorzugten Anlagen in der Versorgerbranche aufgenommen. Der gesamte Sektor dürfte von den guten Dividendenaussichten profitieren, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Donnerstag. Der französische Versorger biete allerdings mittelfristig bessere Wachstumschancen als der Durchschnitt.GEA FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Gea nach Zahlen zum Auftragseingang auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Der Auftragseingang des Maschinenbauers im vierten Quartal sei stärker als in jedem anderen Quartal des Jahres 2011 gewesen, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Donnerstag. Der Konzern sei gut positioniert, um von starker Nachfrage in seinen Endmärkten zu profitieren. Die Bewertung sei weiterhin auf einem ansprechendem Niveau.HEIDELBERGCEMENT FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat HeidelbergCement nach Veröffentlichung des PCA-Berichts über den weltweiten Zementmarkt auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 42,00 Euro belassen. Die Prognose der Portland Cement Association (PCA) mit einer Wachstumsrate von 5,6 Prozent für den weltweiten Zementverbrauch im Jahr 2012 betrachte sie als zu optimistisch, schrieb Analystin Cristina Giordano in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Wachstum des Zementbedarfs dürfte sich im laufenden Jahr weltweit eher deutlich verlangsamen. Der Hauptunterschied liege in der Einschätzung des zukünftigen Baustoffbedarfs in China. Hier gehe sie von einer deutlich niedrigeren Wachstumsrate als der nordamerikanische Verband der Zementindustrie aus.HENKEL FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Henkel von ‘Buy’ auf ‘Hold’ gesenkt und das Kursziel bei 51,00 Euro belassen. Er sei insgesamt dem Konsumgütersektor gegenüber inzwischen skeptisch eingestellt, schrieb Analyst Jamie Isenwater in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Herausforderung für Henkel dürfte es 2012 sein, die anvisierten Jahresziele zu erreichen und nicht, sie zu übertreffen, wie das in den vergangenen Jahren der Fall gewesen sei. Zudem hege das Unternehmen große Hoffnungen auf Übernahmen, sei damit aber wegen der hohen Preise am Markt bislang nicht erfolgreich gewesen.KABEL DEUTSCHLAND ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat Kabel Deutschland von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel auf 42,75 (Kurs: 42,030) Euro belassen. Der Kurs der Aktie dürfte sich in nächster Zeit auf dem derzeitigen Niveau festigen, nachdem sie den Stoxx-600-Index 2011 um mehr als 20 Prozent geschlagen habe, schrieb Analyst Polo Tang in einer Studie vom Donnerstag. Positiv wirken könnten indes Anhebungen der Gewinnprognosen, die allerdings von einem neuen Wachstum des Breitbandmarktes abhingen. LANXESS LONDON – Die Citigroup hat Lanxess in die ‘Most Preferred List’ für den Chemiesektor aufgenommen und die Einstufung auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Aufgrund des im Vergleich zu Yara höheren kurzfristigen Kurspotenzials habe er die Aktien des norwegischen Düngemittelherstelelrs durch Lanxess in der Liste ersetzt, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Im Jahr 2012 gebe es drei Haupttreiber für die Kursentwicklungen im Sektor: Das Schwellenlandwachstum, die Energiedynamik aufgrund hoher Ölpreise sowie die staatlichen Sparmaßnahmen in der Eurozone. Vor diesem Hintergrund sei Lanxess gut aufgestellt.LINDE LONDON – Die Citigroup hat Linde in die ‘Most Preferred’-Liste für den Chemiesektor aufgenommen und die Einstufung auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 140,00 Euro belassen. Aufgrund des im Vergleich zu BASF höheren kurzfristigen Kurspotenzials habe er BASF durch Linde in der Liste ersetzt, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Im Jahr 2012 gebe es drei Haupttreiber für die Kursentwicklungen im Sektor: Das Schwellenlandwachstum, die Energiedynamik aufgrund hoher Ölpreise sowie die staatlichen Sparmaßnahmen in der Eurozone. Vor diesem Hintergrund sei der Industriegase-Produzent gut aufgestellt.LUFTHANSA FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Lufthansa nach Dezember-Verkehrszahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Sowohl bei der Passagierbeförderung als auch im Frachtbereich habe das Luftfahrtunternehmen ein gutes Verkehrsaufkommen gemeldet, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Donnerstag. Die Auslastung im Luftfrachtgeschäft habe sich im Jahresvergleich auf Grund der günstigen Witterungsbedingungen zum Jahresende 2011 deutlich verbessert. Auch habe sich die schwierige Situation bei den Flugstrecken im Nahen Osten und Nordafrika inzwischen wieder erholt.LUFTHANSA FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Lufthansa auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Die Luftverkehrszahlen im Dezember seien gut ausgefallen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Gegenüber dem Vorjahresmonat habe der Umsatz der Passagiergruppe um 6,7 Prozent zugelegt, allerdings habe es im letzten Jahr aufgrund der Wetterbedingungen mehr Stornierungen gegeben. Das Preisumfeld sei stabil. Die kommenden Tarifverhandlungen mit dem Kabinenpersonal könnten sich allerdings als schwierig erweisen, so dass die Nachrichtenlage neutral zu bewerten sei.LUFTHANSA DÜSSELDORF – Die WestLB hat das Kursziel für Lufthansa von 12,80 auf 12,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Die Aussichten für 2012 verbesserten sich derzeit, schrieb Analyst Hartmut Mörs in einer Studie vom Donnerstag. Dies zeigten auch die jüngsten Luftverkehrszahlen aus dem Dezember. Der Verkauf von BMI führe aber zu einem Bewertungsabschlag, wodurch sie das Kursziel verringert habe.PROSIEBENSAT1 MEDIA LONDON – Die Citigroup hat ProSiebenSat.1 Media auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Die Aktien der TV-Sendegruppe zählten 2012 zu seinen fünf ‘Key Buys’ im Mediensektor, schrieb Analyst Thomas Singlehurst in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Risiken eines Investments seien auch in einem für Medienunternehmen vermutlich schwierigen Jahr akzeptabel. Zudem sei der Sektor aufgrund der Ängste der Anleger vor sinkenden Gewinnprognosen niedrig bewertet. Überraschend positive Kursentwicklungen seien daher denkbar.PROSIEBENSAT1 MEDIA LONDON – Goldman Sachs hat ProSiebenSat.1 in die ‘Conviction Buy List’ aufgenommen und das Kursziel von 17,10 auf 19,60 Euro angehoben. Die Aktie sei sehr attraktiv bewertet und sollte von verschiedenen strukturellen Treibern profitieren, schrieb Analyst Richard Jones in einer Studie vom Donnerstag. Zusätzlich seien Daten aus der Werbeindustrie kürzlich besser ausgefallen, als er erwartet habe. Seit vergangenem Juni habe sich der Zuschauermarktanteil sehr stark gezeigt. Das Unternehmen operiere im strukturell besten Fernsehmarkt und werde von einer Konjunkturerholung mehr begünstigt als andere. Weil er die Schätzungen für das Ergebnis je Aktie für 2012 und 2013 angehoben habe, sei auch das Kursziel gestiegen.PRUDENTIAL LONDON – Nomura hat das Kursziel für Prudential von 715,00 auf 700,00 Pence gesenkt und die Einstufung auf ‘Reduce’ belassen. Ein nachlassendes Wachstum in den USA dürfte den Druck auf die Papiere erhöhen, die 32 Prozent über dem Zerschlagungswert des Versicherers bewertet seien, schrieb Analyst Nick Holmes in einer Studie vom Donnerstag. Der Titel sei für viele Anleger interessant, weil sie mögliche Verkäufe von Unternehmensteilen zur Steigerung des Geschäftsanteils Asiens in Betracht zögen. Ein Verkauf der US-amerikanischen und/oder britischen Aktivitäten dürfte auf dem gegenwärtigen Bewertungsniveau aber kaum möglich sein.RENAULT ZÜRICH – Die UBS hat Renault von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 58,00 auf 30,00 Euro gesenkt. Er erwarte für das operative Ergebnis (EBIT) französischer Autowerte wegen der konjunkturellen Lage 2012 einen Verlust, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Aktie werde daher heruntergestuft und das Kursziel gesenkt.RHEINMETALL FRANKFURT – Das Analysehaus Kepler hat die Einstufung für Rheinmetall auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 47,00 Euro belassen. Er erwarte allein wegen der Reform der Bundeswehr Umsätze für Ersatzanschaffungen von rund 5,3 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Donnerstag. Für den Rest der Nato rechne er mit möglichen 39,3 Milliarden Euro Umsatz von 2012 bis 2040. Dies könne sich zusätzlich zum bestehenden Kursziel in einem Wert von 3,40 bis 6,80 Euro je Aktie niederschlagen. Er halte Rheinmetall weiter für einen Gewinner der Trends im Verteidigungssektor.RWE DÜSSELDORF – Die WestLB hat das Kursziel für RWE von 30,00 auf 32,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Add’ belassen. Die Aktie von RWE bleibe eine seiner bevorzugten Anlagewerte aus der Versorgerbranche, schrieb Analyst Perter Wirtz in einer Studie vom Donnerstag. Besonders die Aussicht auf gute Dividenden verdiene mehr Anerkennung.SCHNEIDER ELECTRIC PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Schneider Electric von 44,00 auf 47,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Die Analysten hoben in einer Studie vom Donnerstag ihre Gewinnschätzungen je Aktie für 2012 um zwei Prozent auf 3,56 Euro sowie für 2013 um sieben Prozent auf 4,20 Euro an. Die Vorstellung des neuen Unternehmensprogramms am 22. Februar dürfte die Zuversicht der Anleger mit Blick auf die Strategie des Elektrotechnikkonzerns stärken.SOCIETE GENERALE PARIS – Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Societe Generale (SocGen) von 28,00 auf 24,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Outperform’ belassen. Aufgrund des schwachen Kapitalmarktumfeldes sowie der Konjunkturentwicklung dürfte die negative Ergebnisdynamik bei den Banken andauern, schrieb Analyst Guillaume Tiberghien in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Daher habe er die Gewinnschätzungen für 2012 und 2013 um durchschnittliche elf Prozent reduziert. Die Stimmung der Anleger für französische Bankwerte dürfte weiterhin unter der drohenden Abstufung der Bonitätsbeurteilung für Frankreich sowie den anstehenden Präsidentschaftswahlen in dem Land leiden. SocGen bleibe sein präferierter Titel unter den französischen Bankenwerten.SOFTWARE AG LONDON – JPMorgan hat die Aktien der Software AG nach einer Gewinnwarnung für das Schlussquartal auf ‘Underweight’ mit einem Kursziel von 26,50 Euro belassen. Der Grund dürfte insbesondere eine Fehlausrichtung des US-Geschäfts im Vergleich zu den vorhandenen Möglichkeiten gewesen sein, schrieb Analystin Polly Barclay in einer Studie vom Donnerstag. Bis es klare Beweise für die vom Management versprochene bessere Entwicklung des US-amerikanischen BPE-Geschäfts gibt, bleibe es beim ‘Underperform’-Votum. Zudem müsse das Softwareunternehmen zunächst zeigen, dass es mit einer schwachen IT-Nachfrage besser zurecht komme als die Wettbewerber.SOFTWARE AG ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Software AG nach vorläufigen Zahlen von 40,00 auf 34,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Trotz der enttäuschenden Zahlen zum vierten Quartal sehe er die Aktie weiter ein intaktes Investment an, schrieb Analyst Marcus Bäumer in einer Studie vom Donnerstag. Er habe seine Umsatzschätzung für die Jahre 2011 bis 2013 hauptsächlich wegen der geringeren Lizenzumsätze um 3 bis 5 Prozent gekürzt. Außerdem gehe er nun für das laufende Jahr nicht mehr von einer Margenverbesserung aus, sondern erst ab 2013.STRÖER LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für die Aktien des Außenwerbespezialisten Ströer von 16,00 auf 15,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Sie habe die Gewinnschätzungen für 2012 und 2013 leicht reduziert, schrieb Analyst Catherine O’Neill in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dies gründe auf etwas geringeren Wachstumserwartungen sowie vermutlich leicht höheren Kosten, insbesondere wegen der anstehenden Vertragserneuerung in Istanbul. Mittelfristig bleibe Ströer ein struktureller Wachstumswert. Die im Vergleich zum Wettbewerber JCDecaux geringere geografische Diversifikation sei mehr als ausreichend eingepreist.TESCO FRANKFURT – Independent Research hat das Kursziel für Tesco von 410 auf 390 Pence gesenkt und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Der Einzelhandelskonzern habe ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft verzeichnet, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Donnerstag. Besonders der britische Heimatmarkt habe geschwächelt. Die besseren Zahlen des Wettbewerbers Sainsbury verdeutlichten zudem, dass ein Tesco-spezifisches Problem vorliege, so der Experte. Für die Aktie sei derzeit keine signifikant positive Kursentwicklung zu erwarten.UNICREDIT LONDON – Die US-Bank Citigroup hat die Aktie der Unicredit von ‘Neutral’ auf ‘Buy’ hochgestuft, das Kursziel aber von 5,60 auf 4,00 Euro gesenkt. Das Papier der italienischen Großbank habe in den vergangenen drei Monaten erheblich schlechter als die Konkurrenz abgeschnitten und sei nun wieder attraktiver bewertet, schrieb Analystin Azzurra Guelfi in einer Studie vom Donnerstag. Sobald die Kapitalerhöhung abgeschlossen sei, könne sich das Management auch wieder verstärkt der Restrukturierung widmen.UNICREDIT LONDON – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Unicredit von 6,87 auf 3,90 Euro reduziert, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Das neue Ziel resultiere aus einer moderaten Senkung seiner Überschussprognosen für 2012/13 und der Verkürzung des Kursziel-Zeithorizonts von zwölf auf drei Monate, schrieb Analyst Domenico Vinci in einer Studie vom Donnerstag. Der gegenwärtige Bewertungsabschlag zu den Aktien der Konkurrenz spiegele die Zurückhaltung des Marktes in Bezug auf eine mögliche Trendwende bei der italienischen Großbank bereits wider.VINCI LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Vinci von 49,00 auf 48,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Der Aktienkurs sei von der Besorgnis um schwächer als erwartet ausgefallene Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt belastet worden, schrieben die Analysten des britischen Geldhauses in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Zusätzlich hätten Sorgen um steigende Risikoprämien für Unternehmensanleihen eine Rolle gespielt. Selbst wenn alle Probleme einbezogen würden, habe der Aktienkurs überreagiert und es sei Zeit, wieder in die Aktie zu investieren, schrieben die Analysten weiter. Die Gewinnaussichten des Unternehmens und seine Fähigkeit, Dividende zu zahlen, seien gesichert.WACKER CHEMIE LONDON – Die Citigroup hat Wacker Chemie von der ‘Least Preferred’-Liste für den Chemiesektor gestrichen, die Einstufung aber auf ‘Sell’ mit einem Kursziel von 59,00 Euro belassen. Nach der jüngsten Entwicklung der Wacker-Papiere seien die Kursrisiken bei Givaudan-Aktien vergleichsweise höher, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Branchenstudie vom Donnerstag.WPP ZÜRICH – Die UBS hat WPP Group von ‘Neutral’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel von 675 auf 840 Pence angehoben. Die Aktie zeige ein attraktives Verhältnis von Risiko und Rendite, schrieb Analyst Tamsin Garrity in einer Studie vom Donnerstag. Seiner Meinung nach finde sich der Wirtschaftsabschwung Europas bereits in den Markterwartungen über die Aktie wieder. Mittelfristiges Wachstum sei wegen der globalen Ausrichtung des Unternehmens gesichert. Garrity sieht die Aktie selbst unter konservativen Annahmen als günstig bewertet, und zusammen mit der Dividendenrendite liefere das Papier stabile Rückflüsse für Investoren.YARA LONDON – Die Citigroup hat Yara von der ‘Most Preferred’-Liste für den Chemiesektor gestrichen, die Einstufung aber auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 360,00 norwegischen Kronen belassen. Im Jahr 2012 gebe es drei Haupttreiber für die Kursentwicklungen im Sektor: Das Schwellenlandwachstum, die Energiedynamik aufgrund hoher Ölpreise sowie die staatlichen Sparmaßnahmen in der Eurozone, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Vor diesem Hintergrund sei Yara zwar gut aufgestellt, doch habe Lanxess kurzfristig mehr Kurspotenzial und sei daher anstelle von Yara in die Liste aufgenommen worden./he

US-Anleihen: Leichter (12. Januar 2012, 20:55 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben am Donnerstag nachgegeben. Die Nachfrage in einer Auktion dreißigjähriger Anleihen mit einem Volumen von 13 Milliarden US-Dollar sei recht schwach gewesen, hieß es. Zudem waren Auktionen in Spanien und Italien zuvor sehr erfolgreich gewesen. Zweijährige Anleihen büßten 1/32 Punkte auf 99 25/32 Punkte ein. Sie rentierten mit 0,229 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 3/32 Punkte auf 100 6/32 Punkte und rentierten mit 0,806 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 9/32 Punkte auf 100 18/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,937 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren standen 15/32 Punkte tiefer bei 102 23/32 Punkten. Ihre Rendite lag bei 2,987 Prozent./ag/he

Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen (12. Januar 2012, 20:53 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.167.086 (Mittwoch: 1.079.493) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 540.728 (530.307), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 626.358 (549.186). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 0,86 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Telekom (159.875/142.238), Commerzbank (38.210/32.837) und SAP (32.695/20.157)./hi/DP/he

Europäische Bankenaufsicht verschiebt regulären Stresstest (12. Januar 2012, 20:32 Uhr)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) – Die Europäische Bankenaufsicht EBA will ihren regulären jährlichen Bankenstresstest verschieben, der üblicherweise im Juli veröffentlicht wird. Es wird im Juli keinen Banken-Stresstest geben, sagte eine Behördensprecherin dem ‘Handelsblatt’ (Freitag). Wann der Stresstest nachgeholt wird, ist noch offen. ‘Über einen konkreten Zeitplan dafür wurde nicht entschieden’, so die Sprecherin. Mit diesem Beschluss nehme die Behörde Rücksicht darauf, dass viele europäische Banken noch bis Ende Juni damit beschäftigt sein werden, die Kapitallücken zu schließen, die der im Dezember veröffentlichte außerordentliche Stresstest aufgezeigt hatte. In dieser Phase solle es nicht zu Doppelbelastungen für die Institute kommen, schreibt das Blatt. Finanzkreisen zufolge werde der Test nun frühestens im Herbst stattfinden. Es gebe aber auch Stimmen, die damit rechneten, dass es in diesem Jahr überhaupt nicht mehr zu einem regulären Stresstest komme./hgo/DP/he

ROUNDUP Ungarische Tochter reißt BayernLB in die roten Zahlen (12. Januar 2012, 20:37 Uhr)

(Neu: Medien-Info) MÜNCHEN (dpa-AFX) – Schwierigkeiten in Ungarn verhageln der BayernLB die Bilanz 2011 und drücken die Staatsbank in die roten Zahlen. Für den Steuerzahler bleibt die einst mit Steuermilliarden gerettete Landesbank damit vorerst eine Belastung. Schuld an den Problemen sind Abschreibungen auf die ungarische Tochter MKB, wie die BayernLB am Donnerstag mitteilte. Wie groß das Minus am Ende ausfallen wird, sei aber erst Ende April genau zu sagen, wenn der komplette Jahresabschluss erstellt ist. Finanzvorstand Stephan Winkelmeier hatte aber bereits im November Abschreibungen in einem mittleren dreistelligen Millionenbereich angedeutet. Während sich die Opposition im Landtag empört über die schlechten Nachrichten aus der Landesbank zeigte, nahm die Staatsregierung die Bank in Schutz und gab der Regierung in Budapest die Schuld. Bereits vor gut acht Wochen hatte die Bank wegen der Belastungen durch die MKB einen Verlust für das dritte Quartal ausgewiesen und ihre Gewinnprognose für 2011 gestrichen. Verbucht werden die nun angekündigten Wertkorrekturen im Abschluss nach Handelsgesetzbuch (HGB). Das führt dazu, dass etwa die Inhaber von Genussscheinen und Stillen Einlagen – also der Freistaat und die Sparkassen – belastet werden, weil ihre Anteile dann weniger wert sind. ‘Jedes Jahr wird eine neue Leiche aus den tiefen Kellern der BayernLB hervorgezogen. Der Effekt ist aber immer der gleiche: Kein Geld für den bayerischen Steuerzahler, der über den Freistaat 10 Milliarden Euro zur Rettung der BayernLB bereitstellen musste’, teilte die SPD-Abgeordnete Inge Aures mit. Für sie krankt die BayernLB an einem unzureichenden Geschäftsmodell. Das Finanzministerium wies dies zurück. ‘Die BayernLB ist solide. Für die Rahmenbedingungen aller ausländischen Banken ist die ungarische Regierung verantwortlich’, sagte ein Sprecher von Markus Söder (CSU). Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) schließt nicht aus, dass sich der Verlust auch auf die Rückzahlung von Hilfen auswirken kann. ‘Wenn alles so bleibt, kann das natürlich Auswirkungen auf die Frage haben, in welcher Höhe die Landesbank Rückzahlungen an den Freistaat leisten kann’, sagte Zeil dem ‘Münchner Merkur’ (Freitag). Wie das im Detail aussehen könnte, müsse in den Verhandlungen mit der EU geklärt werden. Das seit drei Jahren laufende Beihilfeverfahren könnte dem Vernehmen nach noch im Januar abgeschlossen werden. Bisher ist vorgesehen, dass drei Milliarden an das Land fließen sollen, je zur Hälfte getragen von der BayernLB und den Sparkassen im Freistaat. Die Bank teilte mit, die Wertberichtigung sei wegen der Bankenabgabe und dem jüngst verabschiedeten Fremdwährungswandelgesetz notwendig. Bereits in den ersten neun Monaten hatte die MKB Rückstellungen von 108 Millionen Euro gebildet, die die Bank belasteten. Für die Bankenabgabe in dem Land musste die BayernLB 2011 mehr als 50 Millionen Euro bezahlen. Ungarn, wegen seiner rechtspopulistischen Regierung ohnehin umstritten, war zuletzt auch für die Finanzbranche zum Pulverfass geworden. Jahrelang vergaben Banken dort vor allem Häuserkredite in Fremdwährungen – besonders in Schweizer Franken. Diese Devisenkredite galten vor der Finanzkrise wegen niedriger Zinsen als äußerst attraktiv. Viele Familien griffen zu. Doch sie holten sich damit auch ein ungeahntes Währungsrisiko ins Haus, das angesichts des starken Franken für viele Kunden inzwischen kaum mehr zu bezahlen ist. Für die BayernLB, aber auch andere Banken, ein unerfreuliches Kapitel. Während die aktuellen Abschreibungen auf Grundlage des HGB verbucht werden, wird der Konzernabschluss der BayernLB im April nach internationalen Bilanzregeln (IFRS) erstellt. Somit ist denkbar, dass dort kein Verlust stehen wird, denn die sogenannte Buchwertabschreibung macht sich in dieser Bilanz nicht bemerkbar. Für den Freistaat dürften solche Details der Bilanzierung allerdings nur ein kleiner Trost sein. Und auch für die Bank sind die Schwierigkeiten in Ungarn höchst unwillkommen, denn – so beteuerte Finanzchef Winkelmeier im November – eigentlich laufe es im Kerngeschäft nicht schlecht. ‘Bodenständig, ehrlich und risikoarm ist in diesen Zeiten durchaus wieder sexy’, sagte Winkelmeier damals. Um so ärgerlicher sind die Dauerprobleme rund um die Tochter MKB. Und so kommt die Landesbank zum Start ins neue Jahr mit schlechten Nachrichten in die Schlagzeilen. In den Jahren 2008 und 2009 hatte die BayernLB wegen Fehlspekulationen auf dem US-Immobilienmarkt und des Desasters um den Fehlkauf der Hypo Alpe Adria Verluste von zusammen nahezu acht Milliarden Euro eingefahren. Nach der Rettung durch das Land im Jahr 2008 musste die Bank sich radikal verkleinern./sbr/zb/uw

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