Archive for January 5th, 2012

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow macht Verluste wett – Bankenwerte und Daten (05. Januar 2012, 22:29 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Der US-Leitindex Dow Jones hat am Donnerstag nach einem schwachen Start seine Verluste wettgemacht und kaum verändert geschlossen. Die anderen Aktienindizes schafften es sogar ins Plus. Marktexperten verwiesen auf die Gewinne von Banken- und Technologieaktien sowie gute Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Diese hätten die pessimistischen Geschäftsprognosen einiger anderer Unternehmen kompensiert. Zum Handelsschluss notierte der Dow Jones Industrial 0,02 Prozent schwächer bei 12.415,70 Punkten. Am Mittwoch hatte der US-Leitindex mit einem kleinen Plus ein Fünfmonatshoch markiert. Der breiter gefasste S&P 500 stieg am Donnerstag um 0,29 Prozent auf 1.281,06 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq gewann der Composite-Index deutlichere 0,81 Prozent auf 2.669,86 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,83 Prozent auf 2.348,98 Punkte zu.BANKEN STEIGEN DANK HOFFNUNG AUF REGIERUNGSPROGRAMM Die Bankenwerte entwickelten sich nach anfangs uneinheitlicher Tendenz wie schon die letzten zwei Tage positiv. Bank of America waren mit einem Plus von 8,61 Prozent auf 6,31 US-Dollar klarer Dow-Spitzenreiter. Sie profitierten laut Händlern von Spekulationen, dass die US-Regierung ein Programm zur Stützung des angeschlagenen US-Immobilienmarktes auflegen könnte. Die Bank of America hatte 2008 den Hypothekenfinanzierer Countrywide übernommen. Im vergangenen Jahr war die Aktie mit einem Minus von 58 Prozent noch größter Verlierer im Dow gewesen. Die Titel des Konkurrenten JPMorgan gewannen am Donnerstag 2,09 Prozent auf 35,68 Dollar. Die nicht im Leitindex gelisteten Titel von Morgan Stanley schlossen nach einem schwachen Start ebenfalls sehr fest. Auch die Titel des Softwarekonzerns Microsoft und des Chipherstellers Intel konnten zulegen. Die Aktien des Computerfestplatten-Herstellers Seagate reagierten positiv auf die Umsatzprognose für das zweite Geschäftsquartal und gewannen 6,42 Prozent.EINZELHÄNDLER LEIDEN UNTER PROGNOSESENKUNGEN Im Einzelhandelssektor sorgten indes pessimistische Aussagen zur künftigen Geschäftsentwicklung für Kursabschläge. So sackten die Aktien von Barnes & Noble um 17,05 Prozent ab, nachdem der Buchhändler seine Prognose für den Jahresumsatz nach unten revidiert hatte und auch mit einem höheren Verlust rechnet als bisher. Die geplante Abspaltung des verlustreichen Geschäfts mit dem mobilen Buchlesegerät Nook half den Titeln nicht. Beim Einzelhändler J.C. Penney ließ ein deutlich gesenkter Gewinnausblick für das vierte Geschäftsquartal die Papiere um 2,69 Prozent absacken. Gleiches drückte die Aktien von Konkurrent Kohl’s mit 1,77 Prozent ins Minus. Auch Eli Lilly enttäuschte die Anleger mit schwachen Aussichten. Der Pharmakonzern erwartet 2012 einen bereinigten Gewinn je Anteilsschein von 3,10 bis 3,20 Dollar. Analysten hatten mit 3,67 Dollar gerechnet. Entsprechend büßten die Titel 1,01 Prozent an Wert ein. MONSANTO UND MOSAIC UNTER GEWINNERN Monsanto legten hingegen um 5,52 Prozent auf 76,68 Dollar zu, nachdem der Agrar- und Biotechnikkonzern mit seiner Gewinnprognose für das erste Quartal die Analysten positiv überrascht hatte. Für die Aktien des Düngemittelherstellers und K+S-Konkurrenten Mosaic ging es nach Zahlen um 1,91 Prozent auf 53,30 Dollar hoch./gl/he

Devisen: Euro bleibt schwach – Euro-Krise und gute US-Arbeitsmarktdaten belasten (05. Januar 2012, 21:37 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Euro hat sich am Donnerstag im New Yorker Handel weiter schwach gezeigt. Er litt unter den Sorgen um eine Verschlimmerung der europäischen Schuldenkrise, die durch eine Kapitalerhöhung der italienischen Bank Unicredit und einer enttäuschenden Anleiheaktion Frankreichs beflügelt worden waren. Dazu kamen US-Daten, die eine Besserung des dortigen Arbeitsmarktes belegten. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2791 Dollar und damit geringfügig weniger als im europäischen Nachmittagsgeschäft. Sie blieb damit auf dem niedrigsten Stand seit 15 Monaten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2832 (Mittwoch: 1,2948) Dollar festgesetzt./gl/he

US-Anleihen: Kurzläufer unverändert – Langläufer mit Verlusten (05. Januar 2012, 21:55 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben sich am Donnerstag unterschiedlich entwickelt. Während kürzer laufende Titel kaum Veränderungen aufwiesen, verzeichneten länger laufende Anleihen Verluste. Letzteres führten Experten auf starke Daten vom US-Arbeitsmarkt zurück. Dies habe die Attraktivität der festverzinslichen Wertpapiere gemindert. Zudem seien die Anleger zurückhaltend, bevor in der kommenden Woche eine Versteigerung von US-Papieren im Wert von 16 Milliarden US-Dollar über die Bühne gehe. Zweijährige Anleihen notierten unverändert bei 99 23/32 Punkten und rentierten mit 0,255 Prozent. Fünfjährige Anleihen verharrten bei 99 31/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,881 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 4/32 Punkte auf 100 Punkte. Sie rentierten mit 1,998 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rutschten um 19/32 Punkte auf 101 7/32 Punkte ab und rentierten mit 3,061 Prozent./gl/he

Aktien New York Schluss: Dow macht Verluste wett – Bankenwerte und Daten (05. Januar 2012, 22:20 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Der US-Leitindex Dow Jones hat am Donnerstag nach einem schwachen Start seine Verluste wettgemacht und kaum verändert geschlossen. Die anderen Aktienindizes schafften es sogar ins Plus. Marktexperten verwiesen auf die Gewinne von Banken- und Technologieaktien sowie gute Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Diese hätten die pessimistischen Geschäftsprognosen einiger anderer Unternehmen kompensiert. Zum Handelsschluss notierte der Dow Jones Industrial 0,02 Prozent schwächer bei 12.415,70 Punkten. Am Mittwoch hatte der US-Leitindex mit einem kleinen Plus ein Fünfmonatshoch markiert. Der breiter gefasste S&P 500 stieg am Donnerstag um 0,29 Prozent auf 1.281,06 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq gewann der Composite-Index deutlichere 0,81 Prozent auf Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,83 Prozent auf 2.348,98 Punkte zu./gl/he

WDH/Aktien New York Schluss: Dow macht Verluste wett – Bankenwerte und Daten (05. Januar 2012, 22:29 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Der US-Leitindex Dow Jones hat am Donnerstag nach einem schwachen Start seine Verluste wettgemacht und kaum verändert geschlossen. Die anderen Aktienindizes schafften es sogar ins Plus. Marktexperten verwiesen auf die Gewinne von Banken- und Technologieaktien sowie gute Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Diese hätten die pessimistischen Geschäftsprognosen einiger anderer Unternehmen kompensiert. Zum Handelsschluss notierte der Dow Jones Industrial 0,02 Prozent schwächer bei 12.415,70 Punkten. Am Mittwoch hatte der US-Leitindex mit einem kleinen Plus ein Fünfmonatshoch markiert. Der breiter gefasste S&P 500 stieg am Donnerstag um 0,29 Prozent auf 1.281,06 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq gewann der Composite-Index deutlichere 0,81 Prozent auf 2.669,86 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,83 Prozent auf 2.348,98 Punkte zu./gl/he

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 05.01.2012 (05. Januar 2012, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 05.01.2012BRENNTAG LONDON – JPMorgan hat Brenntag nach der angekündigten Platzierung von bis zu 4,5 Millionen Brenntag-Aktien durch den Anteilseigner Brachem auf ‘Overweight’ belassen. Auf die beiden letzten Anteilsveräußerungen durch die Beteiligungsgesellschaft habe der Kurs positiv reagiert, schrieb Analyst Robert Plant in einer Studie vom Donnerstag. Das größte Negativum der Papiere sei der Aktienüberhang, da Brachem sich auch von den verbleibenden 27 Prozent trennen dürfte. Dennoch bleibe es beim ‘Overweight’-Votum, da die Titel attraktiv bewertet seien und der Kurs sich auch in einem Konjunkturabschwung robuster entwickeln dürfte als bei anderen Werten, die er beurteile. Diese Einschätzung basiere darauf, dass der Chemikalienhändler in den letzten beiden Abschwüngen das operative Ergebnis (EBITDA) gesteigert habe.BRENNTAG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Brenntag auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 78,00 Euro belassen. Die erneute Platzierung dürfte kurzfristig den Aktienkurs des Chemikalienhändlers auch wegen des anhaltenden Aktienüberhangs bremsen, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Donnerstag. Er verwies aber auch auf die zuletzt weiter gute Kursentwicklung trotz der bereits vollzogenen Platzierungen. Dennoch sei er etwas überrascht von den Verkäufen aus dem Bestand von Brachem. Er habe erwartet, dass der Großaktionär bei einem Preis um die 80 Euro oder darüber verkaufe. Zudem habe er mit einem größeren Platzierungspaket gerechnet.COMDIRECT FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Comdirect auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 8,50 Euro belassen. Zwar dürften die Handelsumsätze des Onlinebrokers im Dezember etwas schwächer ausfallen, insgesamt sei aber mit einem guten vierten Quartal zu rechnen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Häßler rechnet zwar nicht damit, dass die Commerzbank zur Aufstockung ihrer Kapitaldecke Anteile an der Comdirect verkauft, doch mittelfristig wäre eine Reduzierung der Beteiligung positiv, da dies den Streubesitz der Comdirect erhöhe und die Aktie ein möglicher MDax-Kandidat würde. Kurzfristig würde jedoch der Aktienüberhang erstmal belasten.CRH LONDON – Die Credit Suisse hat die Titel des irischen Baustoffkonzerns CRH von ‘Neutral’ auf ‘Underperform’ abgestuft und das Kursziel von 13,00 auf 12,00 Euro gesenkt. Die gesamte Bauindustrie werde zum Start des Jahres kritischer gesehen, schrieben die Analysten in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das globale Wachstum ohne China werde 2012 voraussichtlich bei 3,5 Prozent liegen, gleichzeitig dürften die Kapazitäten um 3,7 Prozent zulegen, so dass keine Verbesserung der Auslastungsrate ersichtlich sei. Wachstum sei nur in den aufstrebenden Volkswirtschaften zu erwarten, während sich die US-Bauindustrie stabil entwickeln und West-Europa ein Wachstumsminus verzeichnen könnte. Die Bewertung von CRH sei nach der jüngst guten Performance der Aktie wegen der Aufnahmen in den FTSE 100 zudem überteuert.DEUTSCHE WOHNEN LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Deutsche Wohnen AG von 13,00 auf 13,10 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Aufgrund der zunehmenden Kreditklemme steige das Risiko einer Korrektur der durchschnittlichen Immobilienwerte, schrieb Analyst Bart Gysens in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Daher habe er die Substanzwerte für die Immobiliengesellschaften reduziert. Das Kursziel für Deutsche Wohnen hat der Experte dennoch nach oben geschraubt, dafür allerdings keinen Grund genannt. Er bleibe bei seiner insgesamt defensiven Haltung, schätze innerhalb des Sektors britische Werte aber positiver ein.FEDEX LONDON – Die HSBC hat das Kursziel für FedEx von 82,00 auf 90,00 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er rechne mittlerweile mit niedrigeren Investitionen, zentralen Verwaltungskosten sowie Pensionsverpflichtungen, schrieb Analyst Robins Byde in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Daher habe er das Kursziel trotz reduzierter kurzfristiger Gewinnschätzungen nach oben geschraubt. Letztere habe er wegen der sich schwächenden globalen Wirtschaft und nachlassender chinesischer Exporte gesenkt. Allerdings seien die Logistikunternehmen insgesamt in einer guten finanziellen Verfassung, produktiver und bei den Kosten flexibler. Daher dürften die Margen zwar sinken, aber nicht einbrechen wie 2009.FRAPORT ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Fraport von 47,00 auf 42,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Auch wenn er für 2012 ein Passagierwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich erwarte, habe er seine Gewinnprognosen reduziert, schrieb Analyst Jarrod Castle in einer Studie vom Donnerstag. Damit trage er dem etwas gedämpften Margenausblick sowie der voraussichtlich etwas höheren Zinsbelastung Rechnung. Die Kurszielsenkung spiegele die Ungewissheit in diesem Jahr wider.FRESENIUS MEDICAL CARE LONDON – Die Citigroup hat FMC auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 56,50 Euro belassen. In einer hoch verschuldeten Welt, die wenig Wachstum biete, präferiere sie Unternehmen, die zu den globalen Branchenführern zählten, schrieb Analystin Cora McCallum in einer Studie zum europäischen Medizintechniksektor vom Donnerstag. Diese Unternehmen, zu denen auch FMC zähle, überzeugten meist mit starken Bilanzkennziffern und einer ausgeprägten internationalen Diversifizierung. Der Dialysespezialist biete zudem defensives Wachstum. All die positiven Faktoren seien allerdings weitgehend eingepreist. Sie ziehe Fresenius und Sonova vor.FRESENIUS MEDICAL CARE LONDON – JPMorgan hat FMC auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 59,00 Euro belassen. Isoliert betrachtet seien die Fundamentaldaten für den europäischen Medizintechniksektor aufgrund der hohen Bewertungen nicht sonderlich gut, doch dürfte die Branche wegen der Unsicherheiten für andere Wirtschaftszweige ihren Status eines ‘sicheren Hafens’ zumindest kurzfristig behalten, schrieb Analyst David Adlington in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Potenzial für die Kurse sei allerdings begrenzt: Mit einer relativ vernünftigen Entwicklung rechne er vor allem im ersten Quartal. Der Dialysespezialist überzeuge mit einem starken defensiven Wachstum, das allerdings eingepreist sei. Er ziehe die Aktie des Mutterunternehmens Fresenius vor.FRESENIUS LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für Fresenius von 86,00 auf 90,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Analystin Cora McCallum begründete die Zielkorrektur in einer Branchenstudie vom Donnerstag mit dem gestiegenen Aktienkurs der Konzerntochter FMC . Der Gesundheitskonzern überzeuge mit einer soliden Bilanz, sei in einem wirtschaftlich starken Land angesiedelt und biete defensives Wachstum. Da Fresenius in einer Reihe defensiver Märkte aktiv sei, sollte das Unternehmen sich auch in konjunkturell schwierigen Zeiten gut entwickeln.FRESENIUS LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Fresenius von 81,00 auf 83,10 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Er habe die Bewertung auf 2012 nach vorn gerollt, schrieb Analyst David Adlington in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Isoliert betrachtet seien die Fundamentaldaten für den europäischen Medizintechniksektor aufgrund der hohen Bewertungen nicht sonderlich gut, doch dürfte die Branche wegen der Unsicherheiten für andere Wirtschaftszweige ihren Status eines ‘sicheren Hafens’ behalten. Das Potenzial für die Kurse sei allerdings begrenzt: Mit einer vernünftigen Entwicklung rechne er vor allem im ersten Quartal. Ein Investment in Fresenius sei der günstigere Weg, um vom starken Wachstum der Tochter FMC zu profitieren. Zudem eröffne die Konzerntochter Kabi zusätzliches Potenzial.HEIDELBERGCEMENT LONDON – Die Credit Suisse (CS) hat die Aktien von HeidelbergCement von ‘Outperform’ auf ‘Underperform’ abgestuft und das Kursziel von 40,00 auf 29,00 Euro gesenkt (Kurs: 33,505 Euro). Die gesamte Bauindustrie werde zum Start des Jahres kritischer gesehen, schrieben die Analysten in einer Studie vom Donnerstag. HOCHTIEF PARIS – Die französische Großbank Societe Generale hat das Kursziel für Hochtief von 59,40 auf 56,90 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Alle Augen seien auf den Ausgang des Verkaufsprozesses von Unternehmensteilen gerichtet, schrieb Analystin Muriel Fellous in einer Studie vom Donnerstag. Gelinge endlich ein Abschluss für das Flughafen-Portfolio, könnte der Baukonzern mit Kurstreibern wie einer Sonderdividende oder einem Aktienrückkauf aufwarten. Die Gewinnschätzungen für 2012 bis 2013 wurden jedoch wegen einer konservativeren Einschätzung der Tochter Leighton um durchschnittlich 12 Prozent gesenkt.IVG LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für IVG Immobilien von 2,60 auf 1,80 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underweight’ belassen. Aufgrund der zunehmenden Kreditklemme steige das Risiko einer Korrektur der durchschnittlichen Immobilienwerte, schrieb Analyst Bart Gysens in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Daher habe er die Substanzwerte für die Immobiliengesellschaften reduziert. Er bleibe bei seiner insgesamt defensiven Haltung, schätze innerhalb des Sektors britische Werte aber positiver ein.KONTRON DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Kontron auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 8,20 Euro belassen. Der Verkauf des Werkes in Malaysia dürfte sich kaum positiv auf den Aktienkurs auswirken, schrieb Analyst Thomas Langer in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings sei die Aktie unterbewertet, brauche aber Impulse von der Konjunkturseite, um aus ihrem gegenwärtigen Tief zu finden.KONTRON HAMBURG – Warburg Research hat das Kursziel für Kontron von 7,70 auf 7,80 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Kaufen’ belassen. Der Verkauf der malayischen Produktionssparte KDMS sei positiv zu werten, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer Studie vom Donnerstag. Durch die Reduzierung des eingesetzten Kapitals ohne Verschlechterung der Ergebnisqualität ergebe sich ein leicht wertsteigender Effekt, der sich in der Anhebung des Kursziels wiederspiegele.KONTRON FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Kontron nach dem Verkauf einer malaiischen Tochtergesellschaft auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 7,00 Euro belassen. Der Verkauf von Kontron Design Manufacturing Services signalisiere einen Strategiewechsel, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Donnerstag. Obwohl die Transaktion sehr überraschend erfolgt sei, dürften die Vorteile überwiegen. Zudem spreche die niedrige Bewertung für die Aktie.KONTRON FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Kontron nach einer Gewinnwarnung auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 6,00 Euro belassen. Weil der Minicomputerhersteller die Produktion in Malaysia an Plexus verkaufen wolle und deswegen im vierten Quartal Einmalbelastungen zu verbuchen habe, werde das Ziel einer operativen Gewinnmarge von acht Prozent nicht mehr erreicht, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Donnerstag. Anleger sollten erst einmal an der Seitenlinie bleiben, empfiehlt Moschitz.METRO LONDON – Bernstein Research hat das Kursziel für Metro von 40,00 auf 43,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Er habe die Schätzungen leicht angepasst und den Prognosezeitrahmen weiter in die Zukunft verschoben, begründete Analyst Christopher Hogbin die Zielkorrektur in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der europäische Lebensmittel-Einzelhandelssektor sei nach wie vor attraktiv bewertet. Seine defensiven Qualitäten dürften die Kursentwicklungen in den kommenden Monaten im Vergleich zum unsicheren Gesamtmarkt bestimmen. Im Sektor ziehe er Ahold , Metro und Tesco vor. Nach den deutlichen Kursverlusten 2011 reflektierten die Metro-Aktien ein sehr konservatives Geschäftsszenario.NOKIA ZÜRICH – Die Credit Suisse hat die Aktie von Nokia von ‘Underperform’ auf ‘Outperform’ hochgestuft und das Kursziel von 4,00 auf 6,00 Euro angehoben (Kurs: 4,108 Euro). Mit dem Fokus auf Windows-basierte Smartphones dürften sich Umsatz und Gewinn in diesem Jahr erholen, schrieb Analyst Kulbinder Garcha in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte erhöhte seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2012 und 2013.NOKIA ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Nokia von 5,00 auf 4,30 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Der finnische Handyproduzent stehe langfristig weiter vor erheblichen Herausforderungen, begründete Analyst Gareth Jenkins das neue Ziel in einer Studie vom Donnerstag.PRAKTIKER HAMBURG – Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Praktiker nach einem Zwischenbericht auf ‘Sell’ mit einem Kursziel von 1,20 Euro belassen. Auch wenn der Umsatztrend im vierten Quartal eine Verbesserung zeige, dürften die Gewinne überproportional sinken, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Donnerstag. Sie sei keinesfalls davon überzeugt, dass sich die Baumarktkette neu positionieren könne. Hinter der Restrukturierung stünden weiterhin Fragezeichen. Alles hänge von der Erhöhung der erforderlichen finanziellen Mittel ab.RHOEN-KLINIKUM LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Rhön-Klinikum von 17,50 auf 17,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er habe die Bewertung auf 2012 nach vorn gerollt, schrieb Analyst David Adlington in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Krankenhausbetreiber habe bisher vor allem mit Blick auf die Akquisitionen enttäuscht. Isoliert betrachtet seien die Fundamentaldaten für den europäischen Medizintechniksektor aufgrund der hohen Bewertungen nicht sonderlich gut, doch dürfte die Branche wegen der Unsicherheiten für andere Wirtschaftszweige ihren Status eines ‘sicheren Hafens’ behalten. Das Potenzial für die Kurse sei allerdings begrenzt: Mit einer vernünftigen Entwicklung rechne er vor allem im ersten Quartal.SAP PARIS – Die französische Großbank Societe Generale hat die Einstufung für SAP auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Er bleibe bei seiner vorsichtigen Einschätzung der Softwaretitel, schrieb Analyst Richard Nguyen in einer Studie vom Donnerstag. SAP könnte am Beginn eines Zyklus sinkender Gewinnerwartungen stehen und die Bewertung lasse kaum Puffer.SAP PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat SAP von ‘Underperform’ auf ‘Neutral’ hochgestuft und das Kursziel von 40,00 auf 42,00 Euro angehoben. Das Management des Softwarekonzerns gehe nun etwas konstruktiver an das wichtige strategische Problem einer schwachen Cloud-Strategie heran, schrieb Analyst Josep Bori in einer Studie vom Donnerstag. SAP scheine endlich aufzuwachen, wirke dabei aber noch etwas durcheinander. Die Investmentstrategie wirke nun ausbalancierter.SMA SOLAR LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für SMA Solar von 41,00 auf 37,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underweight’ belassen. Auch 2012 bleibe er bei seiner vorsichtigen Beurteilung des Herstellers von Wechselrichtern für Solaranlagen, schrieb Analyst Allen Wells in einer Studie vom Donnerstag. Die Marktteilnehmer überschätzten die Absatzentwicklung 2012 sowie 2013. Zudem dürften der vermutlich zunehmende Wettbewerb und strukturelle Veränderungen zu sinkenden Margen führen. Seine Prognosen für 2012 und 2013 lägen 25 bis 40 Prozent unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen.SMA SOLAR DÜSSELDORF – Die HSBC hat SMA Solar von ‘Underweight’ auf ‘Neutral’ hochgestuft und das Kursziel auf 43,00 Euro belassen. Die Aktien des Herstellers von Wechselrichtern für Solaranlagen seien wieder angemessen bewertet, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Donnerstag. Für eine deutliche Kurserholung müsse sich die künftige Entwicklung aber besser vorhersagen lassen. Insgesamt stehe dem Unternehmen aufgrund der vermutlich stark rückläufigen europäischen Solarmärkte ein schwieriges Jahr 2012 bevor. Der Gewinn je Aktie dürfte 2012 um 23 Prozent sinken. Allerdings näherten die Marktschätzungen sich dem Tiefpunkt.STADA LONDON – JPMorgan hat Stada auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 37,00 Euro belassen. Isoliert betrachtet seien die Fundamentaldaten für den europäischen Medizintechniksektor aufgrund der hohen Bewertungen nicht sonderlich gut, doch dürfte die Branche wegen der Unsicherheiten für andere Wirtschaftszweige ihren Status eines ‘sicheren Hafens’ zumindest kurzfristig behalten, schrieb Analyst David Adlington in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Potenzial für die Kurse sei allerdings begrenzt: Mit einer relativ vernünftigen Entwicklung rechne er vor allem im ersten Quartal. Ein Investment in die Aktien des Generikaherstellers sei risikoreich, habe aber hohes Renditepotenzial.STADA FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Aktie von Stada von ‘Buy’ auf ‘Add’ abgestuft und das Kursziel von 23,00 auf 22,00 Euro gesenkt. Das Zurücktreten des Arzneimittelherstellers von dem geplanten Kauf des Grünenthal-Geschäfts für Mitteleuropa sende gemischte Signale aus, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Donnerstag. Nur weil die Kartellbehörden für den vertraglich vereinbarten Kaufzeitpunkt noch kein grünes Licht gegeben hätten, hätte Stada nicht gänzlich von dem Kauf zurücktreten müssen, so Wendorff. Die neue Anlageempfehlung begründete der Experte mit einem geringeren Aufwärtspotenzial.UNICREDIT FRANKFURT – Independent Research hat die Aktie der italienischen Unicredit nach den bekanntgegebenen Konditionen zur Kapitalerhöhung von ‘Halten’ auf ‘Verkaufen’ abgestuft und das Kursziel von 7,00 auf 5,00 Euro gesenkt. Die neuen Aktien würden im Rahmen eines Bezugsrechtsangebots zu 1,943 Euro je Stück platziert, welches einem für ihn überraschend hohen Abschlag von 43 Prozent zum TERP (theoretischer Aktienpreis nach der Ausgabe) entspreche, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Donnerstag. Er habe daher für 2012 seine Gewinnprognose von 0,42 auf 0,26 Euro je Aktie reduziert. Vorerst rechne er mit einem sich fortsetzenden Abwärtstrend bei der Unicredit-Aktie.UNICREDIT LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Unicredit nach einer Kapitalerhöhung von 5,50 auf 2,40 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underweight’ belassen. Sie habe das erst tags zuvor auf 5,50 Euro angehobene Ziel nach der Zustimmung der Hauptversammlung zur Kapitalerhöhung um 7,5 Milliarden Euro nun angepasst, schrieb Analystin Francesca Tondi in einer Studie vom Donnerstag.VERIZON FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Verizon von 37,00 auf 39,00 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Verizon habe starke Smartphone-Umsätze für das vierte Quartal bekanntgegeben, welche allerdings auf die Margen im Mobilfunkgeschäft drücken dürften, schrieb Analyst Brett Feldman in einer Studie vom Donnerstag. Daher habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie reduziert. Mögliche Kurssteigerungen hingen fast ausschließlich mit der hohen Dividendenrendite zusammen./he

Seehofer will Länder-Hoheit über Erbschaftsteuer (05. Januar 2012, 19:46 Uhr)

KREUTH (dpa-AFX) – CSU-Chef Horst Seehofer will die Hoheit über die Erbschaftsteuer nach einem Bericht der ‘Süddeutschen Zeitung’ in die Hände der Länder geben. ‘Ich möchte, dass Bayern die Kompetenz dafür bekommt’, sagte Seehofer dem Blatt. In diesem Fall werde der Freistaat die Steuersätze senken. Dem Bericht zufolge stellte der bayerische Ministerpräsident der CSU-Landesgruppe in Kreuth seine Überlegungen vor. Danach sollen künftig statt des Bundes die Länder in eigener Regie über die Höhe der Steuer entscheiden können. Seehofer wolle der Schwesterpartei CDU vorschlagen, die Neuregelung der Erbschaftssteuer in das gemeinsame Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2013 aufzunehmen. Der CSU-Chef will vor allem Unternehmer mit niedrigen Sätzen zu Investitionen im Freistaat bewegen. ‘Es gibt Betriebe, die gehen wegen der Erbschaftssteuer nach Österreich oder in die Schweiz. Ich möchte sie nach Bayern locken.’ Aber nicht nur Unternehmen sollen profitieren, auch Besitzer normaler Eigenheime will Seehofer in Bayern besserstellen. Bayern sei dafür bereit, auf Einnahmen zu verzichten. ‘Das verkraften wir’, sagte er./ctt/du/DP/hbr

ROUNDUP: Bahn und GDL wollen besseres Umfeld für Lokführer (05. Januar 2012, 20:05 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Deutsche Bahn AG und die Lokführergewerkschaft GDL wollen gemeinsam die Arbeitsbedingungen für die gut 20.000 Lokführer des Konzerns verbessern. Nach dem Auftakt der Verhandlungen über einen neuen ‘Zukunftstarifvertrag’ am Donnerstag in Frankfurt sprach eine Bahn-Sprecherin von einem ‘vernünftigen Auftakt’ der Gespräche. Der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky erklärte: ‘In der Struktur und den Zielen stimmen wir grundsätzlich überein.’ Am 8. Februar wollen sich die Tarifpartner in Berlin wieder zusammensetzen. Schon am nächsten Montag (9.1.) will die Bahn in Berlin mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Verhandlungen zum gleichen Thema aufnehmen. Im Kern geht es darum, die Arbeitsbedingungen genauer an die Lebensphasen der Mitarbeiter anzupassen (Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, Altersteilzeit) sowie Lokführer schneller umschulen zu können, die unverschuldet ihren Dienst nicht mehr antreten können – etwa weil sie an einem Unfall mit Todesfolge beteiligt waren. Vor Beginn der Verhandlungen hatte eine Sprecherin der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) erklärt, die GDL wolle auch das Thema Personalplanung auf den Tisch bringen. ‘Es gibt immer noch Ballungszentren, in denen haufenweise Lokführer fehlen.’ Die GDL beziffert die Personallücke bei der Bahn auf 500 Lokführer, inklusive der Bahnkonkurrenten seien es 800. Deutsche-Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber hatte zum Jahresende darauf hingewiesen, dass die Bahn in Deutschland wieder Personal aufbaut. Im abgelaufenen Jahr seien bis Ende November unterm Strich mehr als 4.000 Mitarbeiter hinzugekommen, darunter 400 Lokführer, hatte Weber der Nachrichtenagentur dpa gesagt./ben/DP/he

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