Archive for December 27th, 2011

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 27.12.2011 (27. Dezember 2011, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.12.2011FRANCE TELECOM ZÜRICH – Kepler hat France Telecom nach dem Verkauf der Mobilfunktochter Orange Suisse an den britischen Finanzinvestor Apax auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Der vereinbarte Kaufpreis von rund 1,6 Milliarden Euro liege im Rahmen der Markterwartungen, schrieb Analyst Javier Borrachero in einer Studie vom Montag. Wie von dem französischen Telekommunikationskonzern bereits angedeutet wurde, dürfte die Hälfte des Verkaufserlöses zum Rückkauf eigener Aktien verwendet werden./tw

ROUNDUP: Iran droht mit Blockade des Öltransports im Persischen Golf (27. Dezember 2011, 21:59 Uhr)

TEHERAN (dpa-AFX) – Der Iran hat mit einer Blockade von Öltransporten im Persischen Golf gedroht, falls die wegen des Atomstreits verhängten Sanktionen gegen das Land ausgeweitet werden sollten. ‘Wenn sie (der Westen) Sanktionen gegen iranisches Öl verhängen, wird kein Tropfen Öl mehr durch die Straße von Hormus gelassen’, sagte Vizepräsident Mohammed Reza Rahimi nach Berichten staatlicher Medien am Dienstagnachmittag. Man habe kein Interesse an Animositäten und Feindschaft. ‘Aber der Westen wird mit seinen Intrigen nicht aufhören’, fügte er hinzu. Deshalb sei eine harte Antwort nötig. Noch in der vergangenen Woche hatte das iranische Außenministerium bestritten, eine Blockade der Straße von Hormus gegenwärtig in Betracht zu ziehen. Sollte es in der Region jedoch zu ‘kriegsähnlichen Zuständen kommen, wird alles kriegsähnlich werden’, warnte Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast am vergangenen Mittwoch. Der Westen verdächtigt die iranische Regierung, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms heimlich am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Israel und die USA haben deshalb auch Militärschläge gegen iranische Atomanlagen nicht ausgeschlossen. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hatte in ihrem jüngsten Bericht Hinweise auf ein solches militärisches Atomprogramm dokumentiert. Daraufhin hatten die USA und die Europäische Union ihre Sanktionen gegen den Iran bereits verschärft. Die EU plant darüber hinaus weitere Strafmaßnahmen. Seit längerem ist auch ein Öleinfuhrverbot im Gespräch. Die Straße von Hormus ist eine Meerenge am Ausgang des Persischen Golfs zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran. Durch das etwa 50 Kilometer breite und über 200 Kilometer lange Nadelöhr transportieren Tanker einen beträchtlichen Teil des weltweit benötigten Rohöls. Am Wochenende hatten iranische Streitkräfte ein großangelegtes Manöver in dem Seegebiet begonnen./fmb/DP/tw

Aktien New York Schluss: Standardwerte kaum verändert – Dow vor Jahresplus (27. Dezember 2011, 22:19 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Standardwerte sind am Dienstag vor dem Hintergrund widersprüchlicher Konjunkturdaten kaum verändert aus dem Handel gegangen. Während das Vertrauen der US-Verbraucher im Dezember überraschend deutlich gestiegen war, waren die Hauspreise im Oktober stärker als erwartet gefallen. Außerdem seien die Anleger angesichts der Schuldenkrise in der Eurozone weiter zurückhaltend, sagten Marktteilnehmer. Nach dem langen Weihnachtswochenende und wenige Tage vor Jahresschluss war das Geschäft zudem sehr dünn. Sollte sich der Index bis zum Ende der Woche nicht mehr spürbar bewegen, würde der Dow Jones Industrial das Jahr im Gegensatz zu den meisten europäischen und asiatischen Indizes mit einem Plus abschließen. Am Dienstag ging der Index mit einem Minus von 0,02 Prozent auf 12.291,35 Punkte aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 0,01 Prozent auf 1.265,43 Punkte. An der Nasdaq rückte der Composite-Index um 0,25 Prozent auf 2.625,20 Punkte vor. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,24 Prozent auf 2.293,12 Punkte./he/tw

US-Anleihen: Kaum bewegt – Dünner Handel (27. Dezember 2011, 21:02 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen haben sich am Dienstag im Handelsverlauf kaum bewegt. Das Handelsvolumen lag erheblich unter dem üblichen, zudem konnten widersprüchliche US-Konjunkturdaten keine Orientierung bieten. Angesichts der bleibenden Unsicherheiten auch mit Blick auf die Schuldenkrise der Euroländer hielten sich die Anleger zurück, sagte ein Marktteilnehmer. Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 21/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,292 Prozent. Fünfjährige Anleihen kletterten um 1/32 Punkte auf 99 17/32 Punkte. Sie rentierten 0,966 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 3/32 Punkte auf 99 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,015 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren verharrten bei 101 11/32 Punkten. Sie rentierten mit 3,056 Prozent./he/tw

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Standardwerte unverändert – Dow vor Jahresplus (27. Dezember 2011, 22:24 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Standardwerte sind am Dienstag vor dem Hintergrund widersprüchlicher Konjunkturdaten kaum verändert aus dem Handel gegangen. Während das Vertrauen der US-Verbraucher im Dezember überraschend deutlich gestiegen war, waren die Hauspreise im Oktober stärker als erwartet gefallen. Außerdem seien die Anleger angesichts der Schuldenkrise in der Eurozone weiter zurückhaltend, sagten Marktteilnehmer. Nach dem langen Weihnachtswochenende und wenige Tage vor Jahresschluss war das Geschäft zudem sehr dünn. Sollte sich der Index bis zum Ende der Woche nicht mehr spürbar bewegen, würde der Dow Jones Industrial das Jahr im Gegensatz zu den meisten europäischen und asiatischen Indizes mit einem Plus abschließen. Am Dienstag ging der Index mit einem Minus von 0,02 Prozent auf 12.291,35 Punkte aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 0,01 Prozent auf 1.265,43 Punkte. An der Nasdaq rückte der Composite-Index um 0,25 Prozent auf 2.625,20 Punkte vor. Der Auswahlindex Nasdaq 100

Deutsche Telekom will Fernsehgeschäft ausbauen (27. Dezember 2011, 20:31 Uhr)

HAMBURG (dpa-AFX) – Die Deutsche Telekom will ihr TV-Angebot Entertain nach einem Zeitungsbericht kräftig erweitern. Um das neue Satelliten-Fernsehen ‘Entertain Sat’ zu stärken, erwägen die Bonner die Rechte für die Übertragung der Fußball-Bundesliga zu erwerben. Man werde sich absolut die Möglichkeit angucken, die Satellitenrechte zu kaufen, sagte der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme der ‘Financial Times Deutschland’ (Mittwochsausgabe). Trotz großen Werbeaufwands verläuft die Entwicklung beim Internet-TV (IPTV) laut Zeitung relativ zäh. So hatte der Konzern intern für 2011 anfangs mit einem größeren Wachstum bei Entertain per Internet gerechnet. Nach ‘FTD’-Informationen peilt das Unternehmen in einer internen Planung in diesem Jahr mit IPTV einen Umsatz von 600 bis 700 Millionen Euro an. Ende September hatte die Telekom laut Bericht knapp 1,4 Millionen Entertain-Kunden./hoe/DP/tw

ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Harte Landung, Kommentar zur … (27. Dezember 2011, 20:46 Uhr)

Börsen-Zeitung: Harte Landung, Kommentar zur Stimmungslage in derdeutschen Wirtschaft, von Ulli Gericke. Frankfurt (ots) – Die Unken haben Hochkonjunktur. Immer mehr Wirtschaftsforscher rechnen mit einer kurzen, dafür aber umso heftigeren Rezession in Euroland Anfang 2012. Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, sieht dadurch die globale Wirtschaft in einer gefährlichen Lage. Passend dazu berichtet die Europäische Zentralbank (EZB), dass die ‘Vorsichtskasse’ der Banken bei der Notenbank zu Beginn der letzten Woche 2011 auf einen Rekordwert geklettert sei. Die bei der EZB geparkten Einlagen waren mit 412 Mrd. Euro so hoch wie noch nie – trotz eines Abschreckungszinssatzes von mageren 0,25%. Kein Zweifel, die Lage ist angespannt, die Stimmung schlecht. Das berichtet auch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in der alljährlichen Verbandsumfrage zum Jahreswechsel. Doch gleichzeitig erwartet die Mehrheit der Branchen hierzulande für das neue Jahr 2012leicht wachsende Produktionszahlen, Umsätze und Gewinne. Wie geht daszusammen? Leben wir Deutschen auf einer Insel der Glückseligen mit Wachstumsgarantie und chinesischen Verhältnissen? Die Diskrepanz zwischen gefühltem Horror und der Zuversicht großerTeile der Wirtschaft ist schwer unter einen Hut zu bekommen. Dabei spiegelt der Optimismus der sogenannten Realwirtschaft nur die Auftragslage der Firmen wider. Und die garantiert bei der wichtigen Autoindustrie eine Auslastung der Produktionsstraßen bis weit in das Frühjahr hinein. Mancher Maschinenbauer hat die Bücher sogar noch deutlich länger voll. Wer sollte bei diesen glänzenden Auspizien Trübsal blasen? Wenn da nicht die drückende Staatsschuldenkrise wäre mit all ihrentiefen Einschnitten. Die Unwägbarkeit, ob der Euroraum auseinanderbricht, und die regulatorischen Anforderungen an Banken, die eine Kreditklemme befürchten lassen. Kein Wunder, dass die Finanzindustrie eher mit Sorge auf das Jahr 2012 blickt – und zwar egal, ob Großbank oder kleine Sparkasse vor Ort. Die Frage lautet, wie immun die produzierende Wirtschaft gegen dieAnsteckungsgefahr der Finanzbranche ist und bleibt. Zweifel sind angebracht. Genauso wie bei der Vorstellung, die hiesige Industrie könne produzieren auf Teufel komm raus, wenn die Absatzmärkte wegbrechen. Mit jedem Tag, an dem die deutsche Wirtschaft weiter unter Volllast produziert, nähert sie sich der Vollbremsung, weil dasOrderbuch abgearbeitet ist und keine Folgeaufträge eingeworben werdenkönnen. Die gewünschte sanfte Landung sieht anders aus. (Börsen-Zeitung, 28.12.2011)Originaltext: Börsen-ZeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069–2732-0www.boersen-zeitung.de

Devisen: Eurokurs in sehr ruhigem Handel kaum bewegt (27. Dezember 2011, 20:53 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Eurokurs hat sich am Dienstag in einem sehr ruhigen Handel kaum bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im US-Handel zuletzt mit 1,3073 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3069 (Freitag: 1,3057) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7652 (0,7659) Euro. Zwischen Weihnachten und Neujahr seien nur wenige Marktteilnehmer aktiv, sagten Händler. So hatte sich das deutlich besser als erwartet ausgefallene US-Verbrauchervertrauen kaum auf den Eurokurs ausgewirkt. Das vom privaten Forschungsinstiut Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen war im Dezember überraschend auf den höchsten Stand seit acht Monaten gestiegen. Der vielbeachtete Indikator war von 55,2 Punkten im Vormonat auf 64,5 Punkte geklettert. Volkswirte hatten lediglich mit 58,9 Punkten gerechnet./he/tw

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