BEAVERTON (dpa-AFX) – Sportartikel sind weiter ein gutes Geschäft. Weltmarktführer Nike hat in seinem zweiten Geschäftsquartal von September bis November seinen Umsatz um 18 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar (4,4 Mrd Euro) hochschrauben können. Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wegen gleichzeitig stark gestiegener Kosten indes nur um 3 Prozent auf 469 Millionen Dollar zu. Konzernchef Mark Parker zeigte sich am späten Dienstag (Ortszeit) zufrieden mit dem Abschneiden. Nikes Erfahrung werde von den Kunden geschätzt, sagte er. Parker versprach weiteres Wachstum und die Zahlen geben ihm Recht: Die Bestellungen für Waren, die bis zum April ausgeliefert werden, summierten sich auf 8,9 Milliarden Dollar, was ein Plus von 13 Prozent bedeutet. Besonders in den Schwellenländern inklusive China brummt das Geschäft des Adidas-Rivalen Am bedeutsamsten ist aber immer noch der Heimatmarkt Nordamerika, wo Nike in der Vorweihnachtszeit ebenfalls kräftig zulegen konnte. Selbst in dem von der Schuldenkrise geplagten Europa stiegen die Verkäufe. Damit schnitt Nike besser ab, als von Analysten erwartet. Nachbörslich legte die Aktie leicht zu./das/DP/wiz
Archive for December 20th, 2011
Nike verdient im zweiten Quartal am Fitnesstrend (20. Dezember 2011, 22:52 Uhr)
DGAP-Adhoc: Business Media China AG (Enerxy AG): Satzungsänderungen und Schaffung des Bedingten Kapitals 2011 (deutsch) (20. Dezember 2011, 22:59 Uhr)
Business Media China AG (Enerxy AG): Satzungsänderungen und Schaffung des Bedingten Kapitals 2011Business Media China AG (Enerxy AG) / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Kapitalerhöhung20.12.2011 22:59Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durchdie DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Business Media China AG (Enerxy AG): Mitteilung gemäß § 30b Abs. 1 Nr. 2WpHG (Bedingtes Kapital 2011) sowie weitere Änderungen der Satzung derGesellschaftWir beziehen uns auf die am 12. Oktober 2011 im elektronischenBundesanzeiger bekannt gemachte Einladung zur ordentlichen Hauptversammlungder Business Media China AG am 21. November 2011 in Stuttgart mit denBeschlussvorschlägen an die Hauptversammlung.Die ordentliche Hauptversammlung der Business Media China AG vom 21.November 2011 hat u.a. beschlossen, die Satzung der Gesellschaft in denfolgenden Punkten zu ändern:§1. Die Aktiengesellschaft führt die Firma Enerxy AG§2. UnternehmensgegenstandGegenstand der Gesellschaft ist die Vermittlung von Geschäften,insbesondere im Energie- und Technologiebereich, die Beteiligung anGesellschaften, insbesondere im Energie- und Technologiebereich, sowie dieBeratung von Unternehmen jeglicher Art beim Eintritt in den chinesischenMarkt. Darüber hinaus kann die Gesellschaft Messen, Ausstellungen,Kongresse, Marketing- und Vertriebsevents sowie Public Relations Eventsveranstalten, sowie sich an Gesellschaften beteiligen, die Werbung unddamit im Zusammenhang stehende Leistungen erbringen.§4. Grundkapital und Aktien4. Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu EUR 1.000.000,00 bedingterhöht durch Ausgabe von bis zu 1.000.000 neuen, auf den Inhaber lautendenStückaktien (Bedingtes Kapital 2011). Das bedingte Kapital dientausschließlich der Gewährung neuer Aktien an die Inhaber oder Gläubiger vonOptions- oder Wandelschuldverschreibungen, die gemäß Beschluss derordentlichen Hauptversammlung vom 21. November 2011 durch die Gesellschaftoder durch unmittelbare oder mittelbare Mehrheitsbeteiligungsgesellschaftender Gesellschaft ausgegeben werden. Die Ausgabe der Aktien erfolgt nachMaßgabe des vorstehenden Beschlusses sowie der von Vorstand undAufsichtsrat zu fassenden Beschlüsse jeweils festzulegenden Options- bzw.Wandlungspreis. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweitdurchgeführt, wie die Inhaber bzw. Gläubiger der Options- bzw.Wandelschuldverschreibungen von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten in aufden Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft Gebrauch machen oderWandlungspflichten aus solchen Schuldverschreibungen erfüllt werden. Dieneuen Aktien nehmen – sofern sie durch Ausübung bis zum Beginn derordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft entstehen – von Beginn desvorhergehenden Geschäftsjahres, ansonsten jeweils vom Beginn desGeschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Bezugsrechten entstehen,am Gewinn teil.Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Satzung nachvollständiger oder teilweiser Ausnutzung des bedingten Kapitals oder nachAblauf der Ermächtigungsfrist anzupassen.§5. Aktien§ 5 Abs. 2 der Satzung wird ersatzlos gestrichen; aus dem bisherigen § 5Abs. 3 wird der neue Abs. 2, aus § 5 Abs. 4 der neue Abs. 3.Die entsprechenden Satzungsänderungen sind am 1. Dezember 2011 in dasHandelsregister der Gesellschaft beim Amtsgericht Stuttgart eingetragenworden.Stuttgart, im Dezember 2011Enerxy AGDer Vorstand20.12.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Business Media China AG (Enerxy AG) Colorado-Turm, Industriestraße 4 70565 Stuttgart DeutschlandTelefon: +49 (0)711 49047-860Fax: +49 (0)711 49047-865E-Mail: info@enerxy.comInternet: www.enerxy.comISIN: DE000A1E89S5WKN: A1E89SBörsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————
Aktien New York Schluss: Dow mit kräftigem Aufwind – Konjunkturdaten beflügeln (20. Dezember 2011, 22:29 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Angetrieben von guten Konjunkturdaten haben sich die US-Börsen am Dienstag kräftig aufwärts bewegt. Positive Daten vom Immobilienmarkt sorgten schon im frühen Geschäft für deutlichen Aufwind, der bis zum Schluss auch nicht abebbte. In Reichweite seines Tageshochs ging der Leitindex Dow Jones Industrial mit einem Aufschlag von 2,87 Prozent bei 12.103,43 Punkten aus dem Handel. Er verzeichnete damit den größten Tagesgewinn seit Ende November. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 2,98 Prozent auf 1.241,30 Punkte vor und auch die Technologiewerte an der Nasdaq zeigten sich sehr fest: Der Composite-Index kletterte um 3,19 Prozent auf 2.603,73 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 3,01 Prozent auf 2.281,94 Punkte. Aufgehellt wurde die Stimmung vor allem von erfreulich ausgefallenen Daten vom Immobilienmarkt: Sowohl die Baugenehmigungen als auch die Baubeginne konnten im November mit ihrem Anstieg positiv überraschen. Ein Marktbeobachter wertete dies als erneutes Anzeichen dafür, dass sich die US-Wirtschaft trotz der Herausforderungen in Europa weiterhin sehr gut entwickelt: ‘Die Daten passen in das gute Bild, dass die jüngsten Nachrichten aus den USA abgeben.’ Zudem gab es aus Europa positive wirtschaftliche Signale, wie der über den Erwartungen liegende ifo-Index am Morgen zeigte. Gemeinsam mit einer gut verlaufenen Anleiheauktion in Spanien hatte die Stimmung in der deutschen Industrie auch in Europa wieder die Risikofreude der Investoren geweckt./tih/wiz
Software-Konzern Oracle enttäuscht im zweiten Quartal (20. Dezember 2011, 22:38 Uhr)
REDWOOD SHORES (dpa-AFX) – Während das Geschäft beim deutschen Software-Konzern SAP zuletzt glänzend lief, schwächelt der US-Erzrivale Oracle überraschenderweise: Das vom streitbaren Milliardär Larry Ellison geführte Unternehmen verfehlte im zweiten Geschäftsquartal (September bis November) deutlich die Erwartungen der Analysten. Am Dienstag stürzte die Aktie nachbörslich um mehr als 7 Prozent ab. Der Umsatz legte um magere 2 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar zu (6,7 Mrd Euro). Börsianer sind hier prozentual zweistellige Sprünge von Oracle gewohnt. Doch der Konzern konnte die Verkäufe von Software-Lizenzen kaum noch steigern gegenüber dem Vorjahreszeitraum; das zugekaufte Geschäft mit leistungsstarken Firmenrechnern schrumpfte sogar. Unterm Strich stieg der Gewinn dank Einsparungen immerhin noch um 17 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. Oracle nannte zunächst keine Gründe für das enttäuschende Abschneiden. Möglicherweise schlagen sich die Unsicherheiten der Schuldenkrise nieder. Oracle hat als weltgrößter Anbieter von Datenbanken viele Kunden in der gebeutelten Finanzwelt. Der Konzern konnte die Anleger nicht einmal mit der Ankündigung beruhigen, für weitere 5 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen zu wollen. Das treibt üblicherweise den Kurs./das/DP/wiz
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow dank Konjunkturdaten mit kräftigem Aufwind (20. Dezember 2011, 22:45 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Angetrieben von guten Konjunkturdaten haben sich die US-Börsen am Dienstag kräftig aufwärts bewegt. Positive Daten vom Immobilienmarkt sorgten schon im frühen Geschäft für deutlichen Aufwind, der bis zum Schluss auch nicht abebbte. In Reichweite seines Tageshochs ging der Leitindex Dow Jones Industrial mit einem Aufschlag von 2,87 Prozent bei 12.103,43 Punkten aus dem Handel. Er verzeichnete damit den größten Tagesgewinn seit Ende November. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 2,98 Prozent auf 1.241,30 Punkte vor und auch die Technologiewerte an der Nasdaq zeigten sich sehr fest: Der Composite-Index kletterte um 3,19 Prozent auf 2.603,73 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 3,01 Prozent auf 2.281,94 Punkte. Aufgehellt wurde die Stimmung vor allem von erfreulich ausgefallenen Daten vom Immobilienmarkt: Sowohl die Baugenehmigungen als auch die Baubeginne konnten im November mit ihrem Anstieg positiv überraschen. Ein Marktbeobachter wertete dies als erneutes Anzeichen dafür, dass sich die US-Wirtschaft trotz der Herausforderungen in Europa weiterhin sehr gut entwickelt: ‘Die Daten passen in das gute Bild, dass die jüngsten Nachrichten aus den USA abgeben.’ Zudem gab es aus Europa positive wirtschaftliche Signale, wie der über den Erwartungen liegende ifo-Index am Morgen zeigte. Gemeinsam mit einer gut verlaufenen Anleiheauktion in Spanien hatte die Stimmung in der deutschen Industrie auch in Europa wieder die Risikofreude der Investoren geweckt.FINANZWERTE UNTER DEN GRÖSSTEN GEWINNERN Zu den größten Gewinnern gehörten die am Vortag noch besonders schwachen Finanzwerte. Papiere von JPMorgan schnellten um 4,92 Prozent auf 32,21 US-Dollar hoch und die Aktien der Bank of America kletterten um 3,61 Prozent auf 5,17 Dollar. Anteile der Citigroup und von Morgan Stanley legten außerhalb des Leitindex jeweils um rund 4,5 Prozent zu. Außerordentliche Kursgewinne gab es indes für die Titel von Jefferies , die sogar um fast 23 Prozent stiegen. Die Investmentbank hatte mit ihren vorgelegten Zahlen zum vierten Quartal die Erwartungen übertroffen. Dies habe am Markt für Spekulationen gesorgt, dass die mit Gerüchten über Finanzprobleme kämpfende Bank möglicherweise doch ohne eine weitere Kapitalerhöhung auskommen könnte.AT&T SAGT ÜBERNAHME VON T-MOBILE USA AB Aktien von AT&T waren dagegen trotz eines Anstiegs um 1,32 Prozent unter den schwächsten Werten im US-Leitindex zu finden, nachdem der Telekomkonzern am Vorabend sein Gebot für die Mobilfunktochter T-Mobile USA der Deutschen Telekom zurückgezogen hat. Den Gesamtwert fälliger Ausgleichszahlungen bezifferte AT&T auf vier Milliarden Dollar. Die Papiere des Mobilfunkrivalen Sprint Nextel profitierten von der Absage des Geschäfts mit einem Aufschlag von mehr als 9 Prozent. An der Nasdaq reagierten die Apple-Aktien mit einem Plus von 3,63 Prozent auf die Nachricht, dass der Smartphone-Hersteller im Patentkrieg einen kleinen Erfolg gegen den Konkurrenten HTC errungen hat. Die US-Handelsbehörde ITC hatte ein baldiges Einfuhrverbot gegen HTC-Geräte verhängt, die eine von Apple patentierte Technologie einsetzen. Allerdings war von zehn Patenten, die Apple ursprünglich ins Feld geführt hatte, in der am späten Montag verkündeten Entscheidung nur eines übrig geblieben./tih/wiz
DGAP-News: Solar Millennium AG: Abschluss der Transaktion mit solarhybrid AG über US-Pipeline verschiebt sich (deutsch) (20. Dezember 2011, 21:43 Uhr)
Solar Millennium AG: Abschluss der Transaktion mit solarhybrid AG über US-Pipeline verschiebt sichDGAP-News: Solar Millennium AG / Schlagwort(e): SonstigesSolar Millennium AG: Abschluss der Transaktion mit solarhybrid AG überUS-Pipeline verschiebt sich20.12.2011 / 21:42———————————————————————Erlangen, 20.12.2011 Die Solar Millennium AG rechnet in ihren Verhandlungenüber die Veräußerung der US-Projektpipeline nicht mehr mit einem Abschlussder Transaktion im laufenden Jahr. Solar Millennium und solarhybrid habenzwar in der Substanz weitgehendes Einvernehmen erzielt und wesentlicheVerträge unterzeichnet. Jedoch sind einzelne Bedingungen für dieWirksamkeit der Verträge bisher nicht eingetreten. Die solarhybrid AG hatgegenüber Solar Millennium unter anderem auf einen weiteren eigenenAbstimmungs- und Verhandlungsbedarf in den USA verwiesen. Beide Unternehmenhalten trotz der Verzögerung an dem gemeinsamen Ziel fest, die Transaktionwenn möglich wie geplant umzusetzen.Der Vorstand der Solar Millennium AG prüft die aus dem aktuellen Sachstandfür das US-Geschäft und für die Solar Millennium Gruppe insgesamtresultierenden Konsequenzen und Optionen.Über die Solar Millennium AG:Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406), Erlangen, ist ein globaltätiges Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunktauf Solarkraftwerken. Zusammen mit seinen Tochter- undBeteiligungsgesellschaften hat sich das Unternehmen auf solarthermischeKraftwerke, insbesondere Parabolrinnen-Anlagen spezialisiert und in diesemBereich eine Spitzenposition im globalen Wettbewerb erreicht.Solar Millennium ist bestrebt, diese Kompetenz weiter auszubauen mit demZiel, eine nachhaltige Technologieführerschaft zu erarbeiten und zusichern. Dabei werden alle wichtigen Geschäftsfelder entlang derWertschöpfungskette von Solarkraftwerken abgedeckt: von derProjektentwicklung und -finanzierung über die Technologie bis hin zumschlüsselfertigen Bau und dem Betrieb der Anlagen. Solar Millennium hat inSpanien die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas und in Ägypten daserste moderne Parabolrinnen-Solarfeld des Landes realisiert. WeitereProjekte befinden sich weltweit in Planung: Regionale Schwerpunkte sinddabei derzeit Spanien, der Nahe Osten und Nordafrika.Kontakt: Solar Millennium AGCorporate Communications: presse@SolarMillennium.deInvestor Relations: investor@SolarMillennium.deTel.: +49 (0)9131 9409-0Web: www.solarmillennium.de Ende der Corporate News———————————————————————20.12.2011 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeberverantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de undhttp://www.dgap.de———————————————————————150502 20.12.2011
ANALYSE/Börse Stuttgart: Dax-ETFs in der vergangenen Woche wieder gefragt (20. Dezember 2011, 22:05 Uhr)
STUTTGART (dpa-AFX) – Die ETF-Anleger haben in der vergangenen Woche bei börsengehandelten Fonds auf den deutschen und europäischen Aktienmarkt zugegriffen. ‘Anleger fanden das Kursniveau wieder interessant und setzten vermehrt auf steigende Kurse, nachdem der Dax stark unter Druck geraten und kurzzeitig sogar unter die Marke von 5.700 Punkten gefallen war’, kommentierte Michael Görgens von der Börse Stuttgart die Haltung der ETF-Anleger in der Zeit zwischen dem 12. und 16. Dezember. Auch kurzfristige, taktisch orientierte Anleger hätten die Gunst der Stunde genutzt und ihre auf fallende Kurse ausgerichteten Short-Produkte in Erwartung einer freundlichen Kursentwicklung in Deutschland und Europa in die Gegenrichtung getauscht. Dabei hätten spekulative Investoren auch gehebelte Fonds genutzt, so der Experte. Mit diesen können sie überproportional von Kursbewegungen profitieren. Global fiel das Bild aber gemischt aus, wie Görgens betonte. ‘Während die Fondsanleger weiter einen Bogen um Südamerika gemacht haben, waren Fonds auf die asiatischen Schwellenländer bei ihnen weiter nachgefragt.’ Unentschlossen seien die Investoren aber bei Rohstoff-ETFs geblieben – offenbar hätten sie hier auf neue, klare Signale gewartet. Auch am Geldmarkt und bei Anleihen hielt sich das Anlegerinteresse in etwa die Waage. Die gesamten Umsätze im Segment ETF BestX des Börsenbetreibers lagen in der vergangenen Woche nur knapp unter dem langfristigen Durchschnitt. Marktübergreifend überwog die Anzahl der Käufer die der Verkäufer dabei recht deutlich. Wenn ‘deutlich’ mehr Käufe als Verkäufe von ETFs getätigt wurden, bedeutet dies, dass das Verhältnis von Käufen zu Verkäufen 70:30 oder höher war. ‘Etwas’ mehr Käufe heißt, dass dieses Verhältnis zwischen 70:30 und 55:45 lag. Wenn sich die Käufe und Verkäufe ungefähr ausgeglichen haben, weist dies auf ein Verhältnis von unter 55:45 bis über 45:55 hin. Wenn es dementsprechend etwas mehr Verkäufe als Käufe gab, lag das Verhältnis von Käufen zu Verkäufen zwischen 45:55 und 30:70./tih/wiz
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 20.12.2011 (20. Dezember 2011, 21:35 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.12.2011AIR BERLIN PLC FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Air Berlin nach der Anteilsaufstockung von Etihad auf etwas mehr als 29 Prozent von 2,00 auf 2,10 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Die unmittelbaren Liquiditätssorgen von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft ließen dank der höheren Beteiligung Etihads nach, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Dienstag. Dies begrüße er. Mit Blick auf die von Air Berlin erwarteten Synergieeffekte von jährlich 66 Millionen Euro gab sich der Experte jedoch etwas zurückhaltender.ALCOA INC ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für die Aktien des Aluminiumproduzenten Alcoa von 11,50 auf 9,50 (Kurs: 8,77) US-Dollar gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Wegen niedrigeren Absatzpreisen, den jüngsten Wechselkursentwicklungen, steigenden Kosten und eingetrübten Konjunkturaussichten habe er seine Gewinnschätzungen für 2011 sowie 2012 reduziert, schrieb Analyst Brian MacArthur in einer Studie vom Dienstag.COMMERZBANK AG LONDON – Macquarie hat das Kursziel für die Commerzbank von 2,10 auf 1,70 Euro gesenkt, die aber Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Das Institut werde auf absehbare Zeit den Fokus auf Schuldenabbau richten müssen, um die Eigenkapitalquote zu verbessern und die von der europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) ermittelte Kapitallücke von 5,3 Milliarden Euro zu schließen, schrieb Analyst Thomas Stögner in einer Studie vom Dienstag. Er habe daher seine Schätzungen entsprechend reduziert.DEUTSCHE TELEKOM AG LONDON – Macquarie hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Dividendenkürzungen blieben ein Thema im Telekomsektor, schrieb Analyst Guy Peddy in einer Branchenstudie vom Dienstag angesichts der jüngsten Kürzung bei Telefonica und Telekom Austria . Er bevorzuge Konzerne mit einer progressiven und nachhaltigen Dividendenpolitik. Dies sei der Fall bei Vodafone , Telecom Italia und Vivendi . Auch die Dividende der Deutschen Telekom sei sicher. Zudem biete die T-Aktie ein günstiges Chance/Risiko-Verhältnis. Vodafone sei sein ‘Top Pick’, gefolgt vom Papier der Deutschen Telekom.DEUTSCHE TELEKOM AG LONDON – Goldman Sachs hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach dem gescheiterten Verkauf der US-Mobilfunktochter auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 9,40 (Kurs: 8,77) Euro belassen. Zunächst einmal sei die Nachricht negativ für seinen Anlagehintergrund, schrieb Analyst Hugh McCaffrey in einer Studie vom Dienstag. Die Entschädigungssumme für die Telekom aufgrund der geplatzten Transaktion sei mit drei Milliarden Dollar allerdings erheblich.DEUTSCHE TELEKOM AG FRANKFURT – Equinet hat Deutsche Telekom nach dem gescheiterten Verkauf der Tochter T-Mobile USA an AT&T auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Er werde das Kursziel und die Einstufung überprüfen, gehe aber davon aus, dass ein Scheitern der Transaktion bereits eingepreist gewesen sei, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Positiv sei, dass es offenbar keinen Streit zwischen den beiden Telekomkonzernen über die milliardenschweren Entschädigungen für die Deutsche Telekom gibt. Gleiches gelte für die bestätigten Unternehmensprognosen und Dividendenpolitik der Deutschen Telekom.DEUTSCHE TELEKOM AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Der Verkauf von T-Mobile USA an AT&T sei zwar offiziell totgesagt, das sich dadurch ergebende Abwärtspotenzial aber bereits eingepreist, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag.FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA FRANKFURT – Independent Research hat das Kursziel für Fresenius Medical Care (FMC) nach gedämpfter Konzernprognose für den diesjährigen Umsatz aufgrund der jüngsten Dollar-Aufwertung von 56,00 auf 55,00 Euro reduziert und das Anlagevotum auf ‘Halten’ belassen. Dass der Dialysespezialist das Konzernergebnis nun am unteren Ende der bisherigen Spanne von 1,07 bis 1,09 Milliarden US-Dollar erwarte, komme für ihn nicht ganz überraschend, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Dienstag. Bereits bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal habe es Anmerkungen gegeben, dass es für FMC bezüglich des Erreichens der Jahresziele schwierig werden könnte. Schöndube kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2011 und 2012.FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Aktie von Fresenius Medical Care (FMC) von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft bei einem unveränderten Kursziel von 53,00 Euro. Der Dialysekonzern verspüre Gegenwind durch den starken Dollar, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Zudem halte sich das Kurspotenzial nach der diesjährigen ausgezeichneten Entwicklung fortan in Grenzen./wiz

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