Archive for December 16th, 2011

Aktien New York Schluss: Überwiegend Gewinne – Juncker weckt Hoffnungen, Fitch (16. Dezember 2011, 22:26 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Hoffnungen auf Fortschritte in der Euro-Schuldenkrise haben den US-Börsen am Freitag überwiegend Gewinne beschert. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker hatte sich zuversichtlich gezeigt, dass es den Notenbanken der EU-Länder wie geplant bis zum 19. Dezember gelingen werde, 200 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds zu zahlen. Mit diesem Geld sollen die Euro-Krisenländer im Notfall gerettet werden. Die Ratingagentur Fitch jedoch erteilte den Optimisten unter den Anlegern einen Dämpfer. Die Bonitätswächter hatten den Ausblick für die französische Kreditwürdigkeit von ‘stabil’ auf ‘negativ’ gesenkt sowie Belgien, Spanien, Slowenien, Italien, Irland und Zypern mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit gedroht. Der Leitindex Dow Jones Industrial sank denn auch um minimale 0,02 Prozent auf 11.866,39 Punkte. Auf Wochensicht bedeutete dies einen Abschlag von 2,61 Prozent. Die bisherige Jahresbilanz jedoch fällt für das weltweit bekannteste Börsenbarometer immer noch positiv aus. Der S&P 500 legte am Freitag um 0,32 Prozent zu auf 1.219,66 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq kletterte der Composite-Index um 0,56 Prozent auf 2.555,33 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,52 Prozent auf 2.238,18 Punkte. Der große Verfall an den internationalen Terminmärkten indes bewegte die Kurse kaum. An diesem als ‘Hexensabbat’ bezeichneten dritten Freitag zum Quartalsende liefen Futures und Optionen auf Aktien und Indizes aus./la/she

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Überwiegend Gewinne – Juncker weckt Hoffnungen (16. Dezember 2011, 22:38 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Hoffnungen auf Fortschritte in der Euro-Schuldenkrise haben den US-Börsen am Freitag überwiegend Gewinne beschert. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker hatte sich zuversichtlich gezeigt, dass es den Notenbanken der EU-Länder wie geplant bis zum 19. Dezember gelingen werde, 200 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds zu zahlen. Mit diesem Geld sollen die Euro-Krisenländer im Notfall gerettet werden. Die Ratingagentur Fitch jedoch erteilte den Optimisten unter den Anlegern einen Dämpfer. Die Bonitätswächter hatten den Ausblick für die französische Kreditwürdigkeit von ‘stabil’ auf ‘negativ’ gesenkt sowie Belgien, Spanien, Slowenien, Italien, Irland und Zypern mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit gedroht. Der Leitindex Dow Jones Industrial sank denn auch um minimale 0,02 Prozent auf 11.866,39 Punkte. Auf Wochensicht bedeutete dies einen Abschlag von 2,61 Prozent. Die bisherige Jahresbilanz jedoch fällt für das weltweit bekannteste Börsenbarometer immer noch positiv aus. Der S&P 500 legte am Freitag um 0,32 Prozent zu auf 1.219,66 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq kletterte der Composite-Index um 0,56 Prozent auf 2.555,33 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,52 Prozent auf 2.238,18 Punkte. Der große Verfall an den internationalen Terminmärkten indes bewegte die Kurse kaum. An diesem als ‘Hexensabbat’ bezeichneten dritten Freitag zum Quartalsende liefen Futures und Optionen auf Aktien und Indizes aus. ZYNGA FALLEN UNTER DEN AUSGABEKURS Auf der Agenda in New York stand mit Zynga der größte Börsengang eines amerikanischen Internet-Unternehmens seit Google . Der Onlinespiele-Spezialist nahm laut Kreisen bei seiner Aktienplatzierung 1 Milliarde US-Dollar ein. Der Entwickler von Hits wie ‘Farmville’, ‘Cityville’ oder ‘Mafia Wars’ wurde seine Aktien am oberen Ende der zuletzt angepeilten Spanne zu jeweils 10,00 Dollar los. Die Papiere kletterten gleich zu Beginn über ihren Eröffnungskurs von 11,00 Dollar auf in der Spitze 11,50 Dollar, bröckelten dann aber schnell wieder ab und fielen sogar unter ihren Ausgabepreis von 10,00 Dollar. Am Ende schlossen sie bei 9,50 US-Dollar, was einem Minus von 5,00 Prozent entsprach. Der Sprung aufs Parkett gilt auch als Testlauf für einen möglichen Börsengang des Online-Netzwerks Facebook im kommenden Jahr. Die meisten Zynga-Nutzer kommen von Facebook. Die klare Nummer eins unter den Sozialen Netzwerken dürfte alle bisherigen Internet-Börsengänge locker übertrumpfen: Bei Facebook steht eine Börsenbewertung von 100 Milliarden Dollar im Raum.RIM BRECHEN EIN Mit einem Minus von 11,17 Prozent auf 13,44 Dollar ging es für die Aktien von Research In Motion (RIM) steil bergab. Damit waren sie das Schlusslicht im Nasdaq 100. Die einst so beliebten Blackberry-Handys entwickeln sich zu Ladenhütern. Der kanadische Hersteller fürchtet, dass die Auslieferungen im gerade begonnenen vierten Geschäftsquartal auf 11 bis 12 Millionen Smartphones einbrechen werden. Im Vorjahreszeitraum waren noch annähernd 15 Millionen der vor allem für ihren robusten E-Mail-Dienst bekannten Geräte abgesetzt worden. Doch Apples iPhone sowie Smartphones mit Googles Betriebssystem Android nehmen den Blackberrys zunehmend Marktanteile ab. Zudem ist der Tablet-Computer PlayBook bisher ein teurer Flop. Die einst so rosigen Zeiten, als die RIM-Titel in der Spitze mehr als 140 Dollar gekostet hatten, sind seit dem Siegeszug von iPhone und Android vorbei. Rohstoffaktien waren angesichts der zuletzt gestiegenen Metallpreise gefragt. Sie hatten bereits an der Londoner Börse zu den Favoriten gezählt. Dementsprechend rückten die Titel des Aluminiumherstellers Alcoa um 0,34 Prozent vor auf 8,81 Dollar. Die Anteilsscheine von Freeport-McMoRan Copper & Gold verbesserten sich außerhalb des Dow um 0,33 Prozent./la/she

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 16.12.2011 (16. Dezember 2011, 21:25 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 16.12.2011ANALYTIK JENA AG FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung von Analytik Jena nach endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/11 von ‘Accumulate’ auf ‘Halten’ gesenkt, das Kursziel aber von 9,50 Euro auf 11,00 Euro angehoben. Die Aktie des Herstellers analytischer System sei derzeit fair bewertet und habe nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Freitag. Die Erholung der japanischen Wirtschaft dürfte zu einer weiteren Steigerung der Profitabilität führen – davon sei sie in ihrer Prognose aber bereits ausgegangen.BAYER AG ZÜRICH – Die Credit Suisse hat Bayer auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Die Aktien-Strategen der Credit Suisse hätten den europäischen Pharmasektor von ‘Neutral’ auf ‘Overweight’ hochgestuft, schrieb Analystin Luisa Hector in einer Branchenstudie vom Freitag. Im Vergleich zu anderen europäischen Sektoren führe die Pharmabranche die Liste bei der Bilanzqualität, der Profitabilität sowie dem Wachstum an. Die Markterwartungen für 2012 seien trotz der positiven Gewinndynamik relativ niedrig. Zudem seien Pharmaunternehmen vergleichsweise stark auf die USA ausgerichtet und sollten daher von der vermutlich besseren US-Konjunktur profitieren. Bayer zähle neben Novartis und Roche zu den Sektor-’Top Picks’.BMW FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat BMW auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Zudem sehe er Risiken für die Nachfrage in den Schwellenländern, von der insbesondere die Hersteller von Oberklassefahrzeugen abhängig seien. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei.COMMERZBANK AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat das Kursziel für Commerzbank von 2,80 auf 2,60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Trotz der Kapitallücke von 5,3 Milliarden Euro könne die Bank eine verwässernde Kapitalerhöhung vermutlich vermeiden, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Freitag. Es gebe zwar unverändert große Risiken wie etwa die Unsicherheit über den Verkauf der Eurohypo, doch bleibe es beim Kaufvotum. Das Kreditinstitut sei geografisch gut aufgestellt und könne hohe steuerliche Verlustvorträge nutzen. Zudem sei der Kurs im vergangenen Monat um 20 Prozent gefallen.CREDIT AGRICOLE SA FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Credit Agricole nach einer Gewinnwarnung und der Vorlage eines Restrukturierungsplans von 7,60 auf 6,10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Die Bank passe sich an das schwierigere Refinanzierungsumfeld und strengere regulatorische Vorschriften an, schrieb Analystin Flora Benhakoun in einer am Freitag vorgelegten Studie. Sie habe ihre Schätzungen an die Unternehmensprognosen und die Einmalbelastungen – den Grund für die Gewinnwarnung – angepasst.DAIMLER AG FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Daimler auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Zudem sehe er Risiken für die Nachfrage in den Schwellenländern, von der insbesondere die Hersteller von Oberklassefahrzeugen abhängig seien. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei.DEUTSCHE BANK AG ZÜRICH – Kepler hat Deutsche Bank nach Pressemeldungen über Preisindikationen für die zum Verkauf stehende Vermögensverwaltungssparte auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Der genannte Preis von zwei Milliarden Euro oder 0,5 Prozent des verwalteten Vermögens enttäusche auf den ersten Blick etwas, da Vermögensverwalter in der Vergangenheit oft für ein bis zwei Prozent der verwalteten Mittel den Eigentümer gewechselt hätten, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Freitag. Allerdings sei aufgrund der geringen Profitabilität des Geschäftsbereiches mit einem Preis am unteren Ende dieser Spanne gerechnet worden. Am Ende stärke die Bank durch den Verkauf ihre Bilanz, die Kapitalausstattung und die Unternehmensstruktur. Daher heiße er den Schritt willkommen.DEUTSCHE POST AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post nach FedEx-Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Die Zahlen des US-Konkurrenten seien besser als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Freitag. Äußerungen zu einem schwächeren Wachstum in Asien könnten auf die Deutsche Post indes negativ ausstrahlen. Braun machte aber deutlich, dass die Post zuletzt ein anhaltend solides Volumenwachstum von zehn Prozent im asiatischen Expressgeschäft verzeichnet habe.DIALOG SEMICONDUCTOR FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach jüngsten Daten vom Markttforscher Nielsen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Apple habe mit seinem iPhone den Marktanteil im Smartphone-Segment von August bis Oktober verteidigt, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Die Dynamik bleibe hoch. Becker wies darauf hin, dass Apple bei dem deutschen Halbleiterunternehmen in diesem Jahr für 47 Prozent des Umsatzes stehe.EADS(EURO AERONAUTIC DEFENSE SPACE) LONDON – Goldman Sachs hat EADS nach dem Auftakt einer Investorenveranstaltung auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Das Management habe sich äußerst optimistisch zur Profitabilität insbesondere bei der Konzerntochter Airbus geäußert, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Freitag. Er sehe allerdings keinen Grund, seine Schätzungen zu ändern. Die Perspektiven für Airbus seien zwar sehr gut, doch gebe es auf Sicht von zwei bis drei Jahren hohe Risiken beim A350-Programm.EDF ELECTRICITE DE FRANCE LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für Electricite de France (Electricite de France (EdF) ) von 28,30 auf 28,10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Vorteilhaftere staatliche Eingriffe und steigende Gaspreise dürften das Umfeld für die europäischen Versorger nach einem schwierigen Jahr 2011 ab 2012 verbessern, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Unternehmen dürften ihre Schuldenquoten weiter senken. Zudem liege die mittlere Dividendenrendite des Sektors über dem Durchschnitt des europäischen Aktienmarktes.EON AG LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für Eon von 23,00 auf 24,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Vorteilhaftere staatliche Eingriffe und steigende Gaspreise dürften das Umfeld für die europäischen Versorger nach einem schwierigen Jahr 2011 ab 2012 verbessern, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Unternehmen dürften ihre Schuldenquoten weiter senken. Zudem liege die mittlere Dividendenrendite des Sektors über dem Durchschnitt des europäischen Aktienmarktes.ERICSSON ZÜRICH – Die UBS hat Ericsson von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 87,00 auf 70,00 schwedische Kronen gesenkt. Die Konjunkturrisiken für den Telekomausrüster hätten in den vergangenen Wochen zugenommen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Er halte die Margenerwartungen des Marktes für 2012 für zu hoch und habe seine Prognosen weiter reduziert. Da der europäische Technologie-Hardware-Sektor sich zuletzt überdurchschnittlich gut entwickelt habe, laute sein neues Votum ‘Neutral’. Langfristig bleibe er aber positiv: Das gegenwärtige Ericsson-Management sei das beste, das er je gesehen habe, und eine weitere Portfoliobereinigung sowie Marktkonsolidierung sei möglich.IVG IMMOBILIEN FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für IVG Immobilien nach dem Abschluss einer Kapitalerhöhung von ‘Sell’ auf ‘Hold’ hochgestuft und das Kursziel von 1,95 auf 2,20 Euro angehoben. Die Kapitalerhöhung des Immobilienunternehmens sei erfolgreich verlaufen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Der Aktienkurs sei nach Ankündigung der Maßnahme in dem von ihm erwarteten Maße gesunken. Nach der gelungenen Umsetzung dürfte die Aktie wieder positiver bewertet werden. Die neuen Papiere dürften den Kurs in den kommenden Wochen aber belasten, so dass das Aufwärtspotenzial begrenzt sei.KABEL DEUTSCHLAND DÜSSELDORF – Die WestLB hat Kabel Deutschland nach der von den Wettbewerbswächtern genehmigten Übernahme von Kabel BW durch Unitymedia auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Das sei ein wichtiger Schritt für den deutschen Kabelnetzmarkt, der die Hoffnung auf eine weitere wertsteigernde Konsolidierung wecke, schrieb Analyst Wolfgang Specht in einer Studie vom Freitag. Für Kabel Deutschland könnten Telecolumbus, Primacom und Pepcom interessante Ziele mit hohem Synergiepotenzial sein. Mögliche Übernahmen dürften allerdings noch einige Zeit auf sich warten lassen. Die gegenwärtigen Eigentümer wollten die Unternehmen zunächst vermutlich restrukturierten.LAFARGE ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Lafarge von 32,00 auf 27,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Aufgrund etwas vorsichtigerer Erwartungen für Westeuropa, Ägypten sowie das Geschäft mit CO2-Zertifikaten habe er die Gewinnschätzungen für 2012 reduziert, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Freitag. Auch nach dem 47-prozentigen Kursverlust im bisherigen Jahresverlauf sei es zu früh für ein positiveres Votum für die Aktien des Baustoffproduzenten. Dies gründe auf der nach wie vor hohen Verschuldung sowie steigenden Credit Spreads.NOKIA PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Nokia von 3,70 auf 3,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underperform’ belassen. Analyst Alexander Peterc reduzierte in einer Studie vom Freitag seine Schätzungen für die Smartphone-Auslieferungen in den Jahren 2012 und 2013. Er begründete diesen Schritt mit dem verhaltenen Kundeninteresse am neuen Nokia-Smartphone Lumia.ORACLE CORP PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat Oracle vor Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 32,00 US-Dollar belassen. Trotz der konjunkturellen Unsicherheit rechne er mit robusten Ergebnissen, schrieb Analyst Richard Nguyen in einer Studie vom Freitag. Der Softwarekonzern dürfte Erlöse von rund 9,17 Milliarden US-Dollar und eine operative Margen von 45,2 Prozent erzielt haben.PEUGEOT FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Peugeot von 25,00 auf 17,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei. Derweil hätten südeuropäische Autoproduzenten mit Blick auf die Profitabilität, die Bilanzqualität und die Cashflows im Vergleich zu ihren deutschen Wettbewerbern weiter an Boden verloren.PRAKTIKER BAU- UND HEIMWERKERMAERKT PARIS – Cheuvreux hat das Kursziel für Praktiker von 1,40 auf 1,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underperform’ belassen. Wegen der schlechten Vorhersagbarkeit der Gewinnentwicklung sowie der Finanzierungs- und Restrukturierungsrisiken habe er auf den fairen Wert je Aktie einen Abschlag von 60 Prozent vorgenommen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Freitag. Die Baumarktkette dürfte sich kaum frisches Eigenkapital besorgen können und müsse vermutlich auf eine – wahrscheinlich sehr teure – Schuldenfinanzierung zurückgreifen. Deren Höhe werde das Ausmaß der Restrukturierung bestimmen.RENAULT SA FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Renault von 65,00 auf 50,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei. Derweil hätten südeuropäische Autoproduzenten mit Blick auf die Profitabilität, die Bilanzqualität und die Cashflows im Vergleich zu ihren deutschen Wettbewerbern weiter an Boden verloren.RESEARCH IN MOTION HAMBURG – Die Berenberg Bank hat die Einstufung von Research In Motion (RIM) nach Zahlen und einer Telefonkonferenz auf ‘Sell’ mit einem Kursziel von 13,00 US-Dollar belassen. Die Entwicklung bei dem Blackberry-Hersteller erinnere in negativer Weise an Nokia , schrieb Analyst Adnaan Ahmad in einer Studie vom Freitag. Die Markteinführung des Blackberry 10 sei weiter nach hinten verschoben worden. Um nun die enttäuschenden Produkte mit dem Betriebssystem Blackberry 7 in größerem Umfang zu verkaufen, seien in den kommenden zwölf Monaten wohl beständige Preissenkungen erforderlich, so der Analyst.SALZGITTER AG ZÜRICH – Kepler hat Salzgitter nach einer Investorenveranstaltung auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. In Zeiten konjunktureller Unsicherheit bleibe Salzgitter der defensivste Stahlwert, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Freitag. Das Unternehmen überzeuge mit diversifizierten Produkt- und Kundengruppen, einer soliden Bilanz, einem vergleichsweise hohen Anteil des spätzyklischen Geschäfts sowie einer starken Ausrichtung auf Deutschland.SAP AG LONDON – Merrill Lynch hat SAP von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 48,00 auf 46,00 Euro gesenkt. Angesichts hoher Markterwartungen für 2012 sei das Kurspotenzial begrenzt, schrieb Analyst Chandramouli Sriraman in einer Studie vom Freitag. Die getrübten konjunkturellen Leitindikatoren bereiteten ihm wegen des hohen Kundenanteils des verarbeitenden Gewerbes Sorgen. Zudem entwickelten sich die Aktien des Softwareunternehmens nur gut, wenn es die Markterwartungen übertreffe./she

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 12.12. bis 16.12.2011 (16. Dezember 2011, 21:39 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst der Woche vom 12.12.2011 bis zum 16.12.2011:MONTAG AXEL SPRINGER AG HAMBURG – Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Axel Springer nach einem Investorentag auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Das Medienunternehmen scheine zunehmend Vertrauen in bezahlte Inhalte im Internet und das Digitalgeschäft zu setzen, schrieb Analyst Jonathan Helliwell in einer Studie vom Montag. Vorerst bleibe er aber bei seiner Einstufung in der Hoffnung, dass sich durch die wirtschaftlichen Unsicherheiten eine günstigere Einstiegsgelegenheit bei der Aktie ergeben werde.BASF SE PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat BASF nach einer Investorenveranstaltung auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Der Chemiekonzern wolle Lösungen für Megatrends anbieten und den Kundenbranchen immer einen Schritt voraus sein, schrieb Analyst Peter Clark in einer Studie vom Montag. Die diesbezüglichen Unternehmensaussagen seien glaubwürdig gewesen. Zudem schienen die Geschäfte nach wie vor robust zu laufen. Unter anderem dank des Verbund-Modells, der Diversifizierung sowie des starken Managements dürfte BASF sich weiterhin besser entwickeln als viele Wettbewerber. Angesichts der Konjunkturrisiken könnten aber schwierige Zeiten auf das Unternehmen zukommen.DEUTSCHE BANK AG LONDON – Die HSBC hat die Aktieneinstufung für die Deutsche Bank nach den von der Europäischen Bankenaufsicht aufgedeckten Kapitallücken für Banken auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 35,99 Euro belassen. Der Kapitalbedarf von 3,2 Milliarden Euro für die Deutsche Bank stehe im Einklang mit der Unternehmensprognose bei Vorlage der jüngsten Quartalszahlen, schrieb Analyst Robert Murphy in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Die Deutsche Bank wolle die Lücke mit einbehaltenen Gewinnen von 2,5 Milliarden Euro sowie 800 Millionen Euro durch Managementmaßnahmen schließen. Möglicherweise zu niedrige Überschüsse bis Juni 2012 könnten durch den Mittelzufluss auf dem Verkauf der Vermögensverwaltungssparte kompensiert werden.DÜRR ZÜRICH – Kepler hat Dürr auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Die Auftragslage bei dem Automobilindustrie-Ausrüster sei nach wie vor sehr gut, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Montag. Dürr habe bestätigt, in diesem Jahr die eigenen Orderschätzungen von 2,5 Milliarden Euro erreichen zu können. Dies untermauere seine Prognosen für 2011 und 2012, so Augustin. Sollte die positive Preisdynamik im China-Geschäft andauern, könnten seine operativen Gewinnerwartungen für 2013 schrittweise steigen. Der Titel bleibe ein ‘Top Pick’.FRAPORT AG ZÜRICH – Kepler hat Fraport nach November-Fluggastzahlen von ‘Hold’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel auf 50,00 Euro belassen. Die vergleichsweise schwache Kursentwicklung der vergangenen Monate sei überzogen, schrieb Analystin Ruxandra Haradau-Doser in einer Studie vom Montag. Die Passagierzahlen seien im November um solide 4,3 Prozent gewachsen. Zudem dürfte die Verkehrsentwicklung am Frankfurter Flughafen dank der neuen Nordwest-Landebahn die anderer Airports ab Dezember deutlich übertreffen. Auch könnte der vermutlich ab 2012 stärkere Fokus der Anleger auf das Einzelhandelsgeschäft die Aktien stützen, da die Verkaufsflächen im Sommer 2012 ausgebaut werden sollten.RHEINMETALL AG DÜSSELDORF – Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Rheinmetall angesichts eines sich anbahnenden Großauftrags der australischen Armee auf ‘Kaufen’ mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Der Auftrag wäre für den Düsseldorfer Konzern der erste große für das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen Rheinmetall MAN und zugleich einer der größten außerhalb Europas in den vergangenen Jahren, schrieb Analyst Gordon Schönell in einer Studie vom Montag. Auch wenn solche Großaufträge für Rheinmetall nicht alltäglich seien, ändere er an seinem Bewertungsmodell nichts. Aufträge dieser Größenordnung seien für Rheinmetall notwendig, um in den nächsten Jahren, wie in seinem Modell unterstellt, weiter organisch zu wachsen.THYSSENKRUPP AG DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat die Einstufung von ThyssenKrupp nach der Bestätigung des Verkaufs von Blohm+Voss auf ‘Kaufen’ mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Wichtiger als die möglichen höheren Verluste von nicht fortgeführten Geschäftsaktivitäten sei die für die Zivilschifffahrts-Sparte gefundene Lösung, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Montag. Vorerst gebe es keine Veränderung an seiner Einschätzung.DIENSTAGAIXTRON DÜSSELDORF – Das Bankhaus HSBC hat das Kursziel für Aixtron von 11,00 auf 10,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Während die Nachfrage nach MOCVD-Anlagen für den allgemeinen Beleuchtungsmarkt vor 2013 nicht wirklich in Schwung kommen werde, habe die Nachfrage nach Hintergrundbeleuchtung ihren Zenit bereits überschritten, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Dienstag. Die Auftragslage dürfte im ersten Halbjahr 2012 schwach bleiben. Rath kürzte für das kommende Jahr seine Gewinnschätzungen je Aktie um 26 Prozent. Dem Experten zufolge werden Aixtron aber die niedrige Kostenbasis sowie die starke Bilanz in wirtschaftlich schwierigen Zeiten helfen. Weil die weitere Geschäftsentwicklung derzeit nicht besonders gut vorauszusehen sei, halte er einen Kauf der Aixtron-Titel noch für verfrüht.ARCELORMITTAL LONDON – Barclays Capital hat ArcelorMittal in einer Ersteinschätzung mit ‘Equal Weight’ und einem Kursziel von 18,00 Euro bewertet. Europäische Stahlwerte seien aktuell zwar insbesondere etwas für nervenstarke Anleger, doch laute sein Sektorvotum zur Aufnahme der Beobachtung ‘Positive’, schrieb Analyst Vincent Lepine in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Marktstimmung sei schlecht und viele Leitindikatoren für den Sektor seien bereits deutlich negativ. Allerdings hätten Stahlaktien sich in der Vergangenheit anschließend oft überdurchschnittlich gut entwickelt. ArcelorMittal sei attraktiv bewertet, doch sei er mit den Bilanzkennziffern noch nicht vollends zufrieden. Zudem gebe es Unsicherheiten hinsichtlich der Auswirkungen einer neuen Schwerpunktsetzung in der chinesischen Wirtschaftspolitik.EON AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat Eon nach angekündigten Abschreibungen von drei Milliarden Euro von ‘Add’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von vormals 19,00 (Kurs: 16,985) Euro gestrichen. Auch wenn sich keine unmittelbare Belastung für die Gewinn- und Dividendenvorhersagen ergebe, dürften die dadurch wieder in den Vordergrund rückenden Unsicherheiten die Marktstimmung für den Titel in den kommenden Wochen belasten, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Dienstag. Daher habe er die Papiere von der ‘Large Cap Focus’-Liste gestrichen.HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG LONDON – Macquarie hat Hannover Rück von ‘Outperform’ auf ‘Neutral’ abgestuft, aber das Kursziel auf 42,00 Euro belassen. Nach der im Vergleich zu den Wettbewerber-Papieren überdurchschnittlichen Kursentwicklung seit dem Ende des ersten Halbjahres seien die kurzfristigen Kurstreiber eingepreist, schrieb Analyst Hadley Cohen in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Er schätzt Rückversicherungswerte im gegenwärtig schwankungsanfälligen Kapitalmarktumfeld nach wie vor als vergleichsweise sichere Häfen. Die Rückversicherungsprämien dürften 2012 steigen. Allerdings zweifelt der Experte angesichts hoher Überschussreserven im Sektor an der Nachhaltigkeit der Entwicklung. Dazu müssten diese Reserven sinken – etwa durch Aktienrückkäufe, die aber vor 2013 unwahrscheinlich seien.INTEL CORP FRANKFURT – Independent Research hat das Kursziel für Intel nach der Reduzierung der Umsatzprognose für das laufende Quartal von 27,00 auf 26,00 US-Dollar gesenkt, das Anlagevotum aber auf ‘Halten’ belassen. Da das Ergebnis des Chip-Herstellers von den Lieferengpässen wegen der Flutkatastrophe in Thailand unbeeinträchtigt bleiben solle, lasse er seine Gewinnschätzung für 2011 unverändert, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Dienstag. Hauptsächlich wegen der zu erwartenden Konjunkturabkühlung senkte er aber seine Gewinnprognose je Aktie (EPS) für 2012 von 2,56 auf 2,43 Dollar.MLP AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat MLP nach der Ankündigung einer möglichen Sonderdividende durch den Konzernchef Uwe Schroeder-Wildberg auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Eine Sonderausschüttung von 0,40 Euro je Aktie zusätzlich zur normalen Dividende von 0,10 Euro erscheine am wahrscheinlichsten, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Dienstag. Es bleibe beim ‘Hold’-Votum, da es 2012 aufgrund des Konjunkturumfeldes für den Finanzdienstleister schwer werden dürfte, Altersvorsorgeprodukte zu verkaufen.NYSE EURONEXT INC FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Überarbeitung der Fusionspläne mit der NYSE Euronext auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Mit den neuen Zugeständnissen des Börsenbetreibers dürften die Bedenken der EU-Wettbewerbsbehörde etwas gemildert werden, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Die nun beabsichtigte Stärkung der zum Verkauf bestimmten Derivate-Handelsbereiche sei aber eigentlich keine tiefgreifende Veränderung der ursprünglichen Fusionspläne. Die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns der Fusion kalkuliere er derzeit mit etwa 50 Prozent in seine Schätzungen ein. Allerdings sei die Aktie der Deutschen Börse auch auf Basis einer Bewertung als eigenständiges Unternehmen attraktiv.WACKER CHEMIE AG DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Wacker Chemie von 111,00 auf 85,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Kurzfristig rechne er mit einem schwierigen Schlussquartal 2011 sowie Auftaktviertel 2012, schrieb Analyst Christian Rath in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Lage sei durch ein saisonbedingt schwächeres Chemiegeschäft und niedrigere durchschnittliche Verkaufspreise für Polysilizium gekennzeichnet. Den kurzfristigen Risiken stünden aber unverändert starke langfristige Perspektiven gegenüber. So könnte die Sparte Siltronic von der LED-Produktion auf Siliziumwafern profitieren.MITTWOCHALLIANZ SE LONDON – JPMorgan hat Allianz auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 109,00 Euro belassen. Es gebe durchaus Risiken durch die europäische Schuldenkrise und das US-Geschäft mit variablen Annuitäten, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings profitiere der Versicherer gleichzeitig weiterhin von einer umfangreichen Diversifizerung, starken Cashflows im Nicht-Lebengeschäft sowie der hohen Profitabilität der Vermögensverwaltungssparte. Eine mögliche Abstufung der Bonitätsbeurteilung durch Standard & Poor’s von AA auf AA- würde zudem kaum Konsequenzen für die Allianz haben.COMMERZBANK AG PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Commerzbank nach Aussagen zu einem weiteren Kapitalbedarf auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 3,20 Euro belassen. Die Bank habe immer noch Spielraum und könnte durch den Verkauf von Vermögenswerten und vor allem durch eine größeres Programm zur Reduzierung risikoreicher Anlagen ihren Kapitalstock verbessern, schrieb Analyst Cyril Meilland in einer Studie vom Mittwoch. Laut der Commerzbank könnte die Kapitalbeschaffung damit zwischen 5,5 und 5,8 Milliarden Euro betragen und so über dem fehlenden Betrag von 5,3 Milliarden Euro liegen.DEUTSCHE EUROSHOP PARIS – Die französische Großbank Societe Generale hat Deutsche EuroShop von ‘Hold’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel von 23,00 auf 28,00 Euro angehoben. Mit Blick auf das kommende Jahr biete der europäische Immobiliensektor ein durchschnittliches Aufwärtspotenzial von rund zehn Prozent, schrieb Analyst Michael Varaldo in einer Studie vom Mittwoch. Aufgesplittet in Kontinentaleuropa und Großbritannien sieht er dabei ein Aufwärtspotenzial von 17 Prozent in Kontinentaleuropa, während er für Großbritannien ein Abwärtspotenzial von drei Prozent erwartet. Die Einstufung des gesamten Sektors bleibe ‘Neutral’. Nachdem die Aktienkurse und die Kapitalkosten während der vergangenen drei Monate gefallen seien, befinde sich der Sektor allerdings nun an der Schwelle zu einem ‘Buy’.DEUTSCHE TELEKOM FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach der Verschiebung des Gerichtsverfahrens über den geplanten Verkauf der US-Mobilfunktochter an Konkurrent AT&T auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Aufgrund der Verzögerung sei die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns der Transaktion sehr hoch, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Zumindest sei damit zu rechnen, dass das Vorhaben nicht in der ursprünglich geplanten Form durchgeführt werden dürfte. Offensichtlich habe der Markt dies aber bereits im Kurs der T-Aktie eingepreist. Für eine Neueinschätzung der Situation will der Analyst zunächst einmal bis Mitte Januar 2012 abwarten.GERRY WEBER HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat Gerry Weber auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 29,50 Euro belassen. Die Aussichten des Modeunternehmens auf weiteres Umsatzwachstum seien nach wie vor gut, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Mittwoch. Der Vertrieb über eigene Einzelhandelsläden expandiere mit einer geschätzten Wachstumsrate von durchschnittlich 21 Prozent im Jahr und auch das Großhandelsgeschäft werde insbesondere in neuen Absatzgebieten wie den USA und China ausgebaut. Auch erwarte sie bis 2013 eine weitere Steigerung der operativen Gewinnmarge, wenn auch nicht mehr in so einem rasanten Tempo wie in den vergangenen Jahren. Die derzeitige Bewertung der Aktie betrachte sie als attraktiv.HORNBACH HOLDING AG VORZUGSAKTIEN FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Hornbach Holding vor Quartalszahlen von 49,00 auf 52,20 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Die Baumarktkette habe von September bis November ein gutes Umsatzwachstum verzeichnet und die deutschen Wettbewerber hinter sich gelassen, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Mittwoch. Hornbach könnte diese positive Dynamik mit ins kommende Quartal nehmen. Auf den internationalen Märkten sei das Umsatzwachstum robust. Er habe seine Schätzung für den operativen Gewinn leicht erhöht, da die Schwäche des Konkurrenten Praktiker höhere Bruttomargen ermögliche.K+S PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für K+S von 57,00 auf 51,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ‘Outperform’ belassen. Sorgen um eine weltweite Rezession belasteten die Nachfrage nach Kalidünger, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Mittwoch. Es werde befürchtet, dass die Düngemittelpreise kollabieren könnten, wie dies im vierten Quartal 2008 der Fall gewesen sei. Er habe daher seine Schätzungen für das Aktienergebnis 2011 bis 2013 um zwei, fünf und sechs Prozent gesenkt. Trotz des reduzierten Kursziels sei die Aktie aber weiterhin günstig bewertet.TUI AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Tui nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 6,70 (Kurs: 4,077) Euro belassen. Die Kennziffern für das Geschäftsjahr 2010/11 hätten im Rahmen der Prognosen gelegen und seien insgesamt solide ausgefallen, schrieb Analyst Raimon Kaufeld in einer Studie vom Mittwoch. Er verwies dabei auf die schwachen Jahreszahlen des Wettbewerbers Thomas Cook. Auch das schwächere Geschäft der Container-Reederei Hapag-Lloyd aufgrund höherer Treibstoffkosten habe er in diesem Ausmaß erwartet.DONNERSTAGAIR BERLIN PLC FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Air Berlin von 2,00 auf 1,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Sell’ belassen. Er habe die Ölpreisprognose für die Sorte Brent von 100 auf 115 US-Dollar je Barrel angehoben, was der Schätzung der Rohstoffexperten der Deutschen Bank entspreche, schrieb Analyst Geoff van Klaveren in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Die Gewinnprognosen für die europäischen Fluggesellschaften habe er entsprechend reduziert. Air Berlin sei nach wie vor in einer schwierigen Lage: Eine positive Trendwende werde nicht einfach zu erreichen sein.BILFINGER BERGER AG FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Bilfinger Berger auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 83,00 Euro belassen. Die geplante Extradividende aus den erfolgreichen Verkäufen von Aktivitäten in Australien sei keine große Überraschung, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings sei beeindruckend, dass es dem Baukonzern trotz der aktuellen Krise gelinge, weiter nach Plan zu liefern.CISCO SYSTEMS INC LONDON – Nomura hat Cisco in einer Ersteinschätzung mit ‘Buy’ und einem Kursziel von 24,00 US-Dollar bewertet. Der Markt unterschätze das Umsatz- und Margenpotenzial des Herstellers von Netzwerktechnik, schrieb Analyst Stuart Jeffrey in einer Studie vom Donnerstag. Zwar dürfte Cisco langfristig kaum zweistellig wachsen, doch sei gegenwärtig lediglich ein Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich eingepreist. Der wichtigste Kurstreiber sei die Stabilisierung der Bruttomarge.CONTINENTAL AG HANNOVER – Die Deutschen stehen der Elektromobilität nach einer Studie des Autozulieferers Continental aufgeschlossen gegenüber – im Vergleich zum Wachstumsmarkt China ist die Kaufbereitschaft für ein E-Mobil jedoch noch sehr begrenzt. Während sich derzeit nur vier Prozent der befragten Autofahrer in der Bundesrepublik vorstellen können, ein Elektroauto anzuschaffen, sind es im Reich der Mitte heute bereits 14 Prozent. In den USA äußerten dies nur zwei, in Frankreich ein Prozent der Pkw-Besitzer. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung des Markt- und Sozialforschungsinstituts Infas im Auftrag von Conti , die am Donnerstag in Hannover vorgestellt wurden.GEA GROUP LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien der Gea Group von 28,20 auf 27,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Angesichts reduzierter Konjunkturprognosen der Goldman-Sachs-Volkswirte habe er das Votum für den Investitionsgütersektor von ‘Attractive’ auf ‘Neutral’ sowie die Kursziele zurückgenommen, schrieb Analyst Aaron Ibbotson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Zudem orientierten sich die Anlageempfehlungen für die einzelnen Werte an einem neuen Bewertungsrahmen: Statt zwischen früh- und spätzyklischen Unternehmen zu unterscheiden, liege das Augenmerk nun auf der Fähigkeit der Konzerne, die generierten Barmittel möglichst profitabel zu reinvestieren.PPR LONDON – JPMorgan hat die Einschätzung von PPR mit ‘Overweight’ und einem Kursziel von 135,00 Euro wieder aufgenommen. Das Schlussquartal 2011 dürfte für Luxusgüterunternehmen stark verlaufen, doch schätze sie die Entwicklung 2012 vorsichtiger ein, schrieb Analystin Melanie Flouquet in einer Branchenstudie vom Donnerstag, in der sie den europäischen Sektor mit ‘Cautious’ wieder in die Beobachtung aufnahm. Die Erlöse und operativen Gewinnmargen (EBIT-Marge) dürften um durchschnittlich drei Prozent respektive 190 Basispunkte sinken. Die aktuellen Markterwartungen erschienen vor diesem Hintergrund zu hoch. Da sie für den Sektor langfristig optimistisch bleibe, könnten sich 2012 aber günstige Kaufgelegenheiten ergeben. Das Risiko-/Chanceverhältnis von PPR sei im Vergleich zu den Wettbewerber-Aktien am besten.PROSIEBENSAT1 MEDIA AG LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 Media von 18,80 auf 17,10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Die Schere zwischen den starken und den schwachen europäischen Medienunternehmen öffne sich immer weiter, schrieb Analyst Richard Jones in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dies gründe auf den unterschiedlichen geografischen Konjunkturentwicklungen, dem beschleunigten strukturellen Wandel, unterschiedlich starken Bilanzen sowie dem sich ändernden Wettbewerbsumfeld. Insgesamt seien die Konjunkturperspektiven für nordeuropäische Medienunternehmen zwar schwach, aber deutlich besser als für südeuropäische.SIEMENS AG LONDON – Goldman Sachs hat Siemens von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 105,00 auf 84,00 Euro gesenkt. Angesichts reduzierter Konjunkturprognosen der Goldman-Sachs-Volkswirte habe er das Votum für den Investitionsgütersektor von ‘Attractive’ auf ‘Neutral’ sowie die Kursziele zurückgenommen, schrieb Analyst Aaron Ibbotson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Zudem orientierten sich die Anlageempfehlungen für die einzelnen Werte an einem neuen Bewertungsrahmen: Statt zwischen früh- und spätzyklischen Unternehmen zu unterscheiden, liege das Augenmerk nun auf der Fähigkeit der Konzerne, die generierten Barmittel möglichst profitabel zu reinvestieren.SKY DEUTSCHLAND ZÜRICH – Die Credit Suisse hat Sky Deutschland von ‘Neutral’ auf ‘Underperform’ abgestuft und das Kursziel von 2,50 auf 1,00 Euro gesenkt. Angesichts der starken operativen Entwicklung des Bezahlsenders könnte er bald frisches Eigenkapital benötigen, um den Geschäftsplan zu erfüllen, schrieben die Analysten in einer Studie vom Donnerstag. Das Management leiste gute Arbeit, doch zehre das Wachstum der Abonnentenzahl die liquiden Mittel schneller auf als gedacht. Wegen der möglichen Kapitalerhöhung sollten Anleger den Titel meiden.TELEFONICA SA ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Telefonica nach einer Dividendenkürzung von 14,00 auf 13,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er habe die Überschuss- und Cashflow-Prognosen für den Telekomkonzern reduziert, die nun circa zehn Prozent unter den Markterwartungen lägen, schrieb Analyst Nick Lyall in einer Studie vom Donnerstag. Insbesondere im Spanien-Geschäft rechne er mit größeren Erlösrückgängen. Angesichts der nach wie vor hohen Ausschüttungsquote sei das Schuldentilgungspotenzial zudem begrenzt.VOSSLOH AG FRANKFURT – Equinet hat Vossloh von ‘Sell’ auf ‘Buy’ heraufgestuft und das Kursziel von 60,00 auf 88,00 Euro angehoben. Der Ausbau der Eisenbahn-Infrastruktur in China dürfte wieder Fahrt aufnehmen und Unsicherheiten für die Umsatzentwicklung bei Vossloh reduzieren, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Donnerstag. Daher sei wahrscheinlich, dass sich in den nächsten Tagen der Kampf um die Kontrolle der Anteile bei Vossloh zuspitzen werde. Der Milliardär Thiele, der seinen Anteil auf 25 Prozent aufstocken wolle, müsse sich beeilen, wenn er nicht zu viel dafür bezahlen wolle. Davon dürfte der Aktienkurs angesichts der niedrigen Streubesitz-Quote profitieren.FREITAGANALYTIK JENA AG FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung von Analytik Jena nach endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/11 von ‘Accumulate’ auf ‘Halten’ gesenkt, das Kursziel aber von 9,50 Euro auf 11,00 Euro angehoben. Die Aktie des Herstellers analytischer System sei derzeit fair bewertet und habe nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Freitag. Die Erholung der japanischen Wirtschaft dürfte zu einer weiteren Steigerung der Profitabilität führen – davon sei sie in ihrer Prognose aber bereits ausgegangen.CREDIT AGRICOLE SA FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Credit Agricole nach einer Gewinnwarnung und der Vorlage eines Restrukturierungsplans von 7,60 auf 6,10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Die Bank passe sich an das schwierigere Refinanzierungsumfeld und strengere regulatorische Vorschriften an, schrieb Analystin Flora Benhakoun in einer am Freitag vorgelegten Studie. Sie habe ihre Schätzungen an die Unternehmensprognosen und die Einmalbelastungen – den Grund für die Gewinnwarnung – angepasst.DAIMLER AG FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Daimler auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Zudem sehe er Risiken für die Nachfrage in den Schwellenländern, von der insbesondere die Hersteller von Oberklassefahrzeugen abhängig seien. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei.DEUTSCHE POST AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post nach FedEx-Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Die Zahlen des US-Konkurrenten seien besser als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Freitag. Äußerungen zu einem schwächeren Wachstum in Asien könnten auf die Deutsche Post indes negativ ausstrahlen. Braun machte aber deutlich, dass die Post zuletzt ein anhaltend solides Volumenwachstum von zehn Prozent im asiatischen Expressgeschäft verzeichnet habe.EADS(EURO AERONAUTIC DEFENSE SPACE) LONDON – Goldman Sachs hat EADS nach dem Auftakt einer Investorenveranstaltung auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Das Management habe sich äußerst optimistisch zur Profitabilität insbesondere bei der Konzerntochter Airbus geäußert, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Freitag. Er sehe allerdings keinen Grund, seine Schätzungen zu ändern. Die Perspektiven für Airbus seien zwar sehr gut, doch gebe es auf Sicht von zwei bis drei Jahren hohe Risiken beim A350-Programm.ERICSSON ZÜRICH – Die UBS hat Ericsson von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 87,00 auf 70,00 schwedische Kronen gesenkt. Die Konjunkturrisiken für den Telekomausrüster hätten in den vergangenen Wochen zugenommen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Er halte die Margenerwartungen des Marktes für 2012 für zu hoch und habe seine Prognosen weiter reduziert. Da der europäische Technologie-Hardware-Sektor sich zuletzt überdurchschnittlich gut entwickelt habe, laute sein neues Votum ‘Neutral’. Langfristig bleibe er aber positiv: Das gegenwärtige Ericsson-Management sei das beste, das er je gesehen habe, und eine weitere Portfoliobereinigung sowie Marktkonsolidierung sei möglich.IVG IMMOBILIEN FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für IVG Immobilien nach dem Abschluss einer Kapitalerhöhung von ‘Sell’ auf ‘Hold’ hochgestuft und das Kursziel von 1,95 auf 2,20 Euro angehoben. Die Kapitalerhöhung des Immobilienunternehmens sei erfolgreich verlaufen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Der Aktienkurs sei nach Ankündigung der Maßnahme in dem von ihm erwarteten Maße gesunken. Nach der gelungenen Umsetzung dürfte die Aktie wieder positiver bewertet werden. Die neuen Papiere dürften den Kurs in den kommenden Wochen aber belasten, so dass das Aufwärtspotenzial begrenzt sei.NOKIA PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Nokia von 3,70 auf 3,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underperform’ belassen. Analyst Alexander Peterc reduzierte in einer Studie vom Freitag seine Schätzungen für die Smartphone-Auslieferungen in den Jahren 2012 und 2013. Er begründete diesen Schritt mit dem verhaltenen Kundeninteresse am neuen Nokia-Smartphone Lumia.PEUGEOT FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Peugeot von 25,00 auf 17,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei. Derweil hätten südeuropäische Autoproduzenten mit Blick auf die Profitabilität, die Bilanzqualität und die Cashflows im Vergleich zu ihren deutschen Wettbewerbern weiter an Boden verloren.PRAKTIKER BAU- UND HEIMWERKERMAERKT PARIS – Cheuvreux hat das Kursziel für Praktiker von 1,40 auf 1,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underperform’ belassen. Wegen der schlechten Vorhersagbarkeit der Gewinnentwicklung sowie der Finanzierungs- und Restrukturierungsrisiken habe er auf den fairen Wert je Aktie einen Abschlag von 60 Prozent vorgenommen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Freitag. Die Baumarktkette dürfte sich kaum frisches Eigenkapital besorgen können und müsse vermutlich auf eine – wahrscheinlich sehr teure – Schuldenfinanzierung zurückgreifen. Deren Höhe werde das Ausmaß der Restrukturierung bestimmen.RENAULT SA FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Renault von 65,00 auf 50,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Angesichts der erwarteten Rezession im europäischen Automarkt und eines vermutlich nur langsam wachsenden weltweiten Pkw-Absatzes dürfte 2012 für Autobauer schwierig werden, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Eine negativere Bewertung des Sektors sei aber noch nicht angebracht, da bereits ein Rückgang der Gewinnerwartungen des Marktes um circa 40 bis 60 Prozent eingepreist sei. Derweil hätten südeuropäische Autoproduzenten mit Blick auf die Profitabilität, die Bilanzqualität und die Cashflows im Vergleich zu ihren deutschen Wettbewerbern weiter an Boden verloren.RESEARCH IN MOTION HAMBURG – Die Berenberg Bank hat die Einstufung von Research In Motion (RIM) nach Zahlen und einer Telefonkonferenz auf ‘Sell’ mit einem Kursziel von 13,00 US-Dollar belassen. Die Entwicklung bei dem Blackberry-Hersteller erinnere in negativer Weise an Nokia , schrieb Analyst Adnaan Ahmad in einer Studie vom Freitag. Die Markteinführung des Blackberry 10 sei weiter nach hinten verschoben worden. Um nun die enttäuschenden Produkte mit dem Betriebssystem Blackberry 7 in größerem Umfang zu verkaufen, seien in den kommenden zwölf Monaten wohl beständige Preissenkungen erforderlich, so der Analyst.SAP AG LONDON – Merrill Lynch hat SAP von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 48,00 auf 46,00 Euro gesenkt. Angesichts hoher Markterwartungen für 2012 sei das Kurspotenzial begrenzt, schrieb Analyst Chandramouli Sriraman in einer Studie vom Freitag. Die getrübten konjunkturellen Leitindikatoren bereiteten ihm wegen des hohen Kundenanteils des verarbeitenden Gewerbes Sorgen. Zudem entwickelten sich die Aktien des Softwareunternehmens nur gut, wenn es die Markterwartungen übertreffe./she

US-Anleihen: Überwiegend Gewinne – Fitch droht einigen Eurostaaten mit Abstufung (16. Dezember 2011, 21:22 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Freitag überwiegend zugelegt. Vor allem längere Laufzeiten profitierten laut Händlern von den anhaltenden Sorgen um die europäische Schuldenkrise. Auslöser der jüngsten Befürchtungen seien Aussagen der Ratingagentur Fitch gewesen. Die Bonitätswächter hatten den Ausblick für die französische Kreditwürdigkeit von ‘stabil’ auf ‘negativ’ gesenkt sowie Belgien, Spanien, Slowenien, Italien, Irland und Zypern mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit gedroht. Insofern seien US-Bonds wieder als ‘sicherer Hafen’ gefragt gewesen. Zweijährige US-Renten notierten unverändert bei 100 Punkten und rentierten mit 0,246 Prozent. Fünfjährige Anleihen lagen mit 6/32 Punkten im Plus bei 100 9/32 Punkten. Ihre Rendite betrug 0,817 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 17/32 auf 101 9/32 Punkte und rentierten mit 1,856 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren kletterten um 1 10/32 Punkte auf 105 13/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,854 Prozent./la/she

Devisen: Euro stabilisiert sich nach hohem Wochenverlust über 1,30 US-Dollar (16. Dezember 2011, 20:58 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Kurs des Euro hat sich am Freitag nach den deutlichen Kursverlusten in dieser Woche über der Marke von 1,30 US-Dollar stabilisiert. Kaum Einfluss hatte die Meldung, dass die Ratingagentur Fitch den Ausblick für die französische Kreditwürdigkeit von ‘stabil’ auf ‘negativ’ gesenkt hatte. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3025 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3064 (Donnerstag: 1,3019) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7655 (0,7681) Euro. ‘Nach den starken Verlusten seit Wochenbeginn sind die Marktteilnehmer etwas vorsichtiger geworden und der Euro hat sich stabilisiert’, sagte Stephan Rieke, Devisenexperte bei der BHF-Bank. Zudem hätten auch die Entspannung an den Anleihemärkten der Krisenländern der Eurozone und die freundlichen Aktienmärkte den Euro gestützt. Zu Wochenbeginn hatte die Gemeinschaftswährung noch bei fast 1,34 Dollar notiert. In der Spitze war der Euro bis auf 1,3084 Dollar geklettert. Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) vor Rezessionsgefahren in den starken Nettoexportländern (Deutschland, Belgien, Niederlande, Österreich und Finnland) gewarnt hatte, gab er jedoch einen Teil seiner Gewinne wieder ab. ‘Der Euro reagiert derzeit besonders stark auf negative Meldungen’, sagte Rieke. Daher bleibe er durch weitere Rückschläge gefährdet. Die Zustimmung der FDP-Mitglieder für den Rettungsfonds ESM habe am Markt indes nicht so eine große Rolle gespielt, da die Diskussion in der Partei international nicht so stark beachtet worden sei./la/she

ots.CorporateNews: Westfalen-Blatt / Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum … (16. Dezember 2011, 21:01 Uhr)

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Banken Bielefeld (ots) – Knapp 1200 Tage nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers ist die Bankenkrise wieder da – undmit ihr die Gefahr, dass sie auf die Realwirtschaft überschwappt. Überraschend kommt die Abstufung mehrerer europäischer Banken nicht. Die beiden großen Ratingagenturen hatten sie angedroht, die kleinste,Fitch, hat sie zuerst vollzogen. Waren es 2008 die Immobilienkredite,die den Wert der Bankendepots nach unten zogen, so führen heute die Risiken bei den Staatsanleihen dazu, dass in den Geldinstituten der Stressfaktor steigt. Ein schlechteres Rating hat konkret zur Folge, dass sich die Refinanzierung der Banken verteuert. An diesem Punkt berührt die aktuelle Entwicklung auch die Industrie. Denn natürlich geben die Institute ihre höheren Zinsen an die Kreditnehmer weiter – wenn sie überhaupt noch Darlehen geben. Eine Kreditklemme aber ist das Letzte, was die Wirtschaft braucht. Einziger Ausweg: Die Banken verkürzen ihre Bilanzen, indem sie sich von Geschäften trennen. Doch das funktioniert nur, wenn sich auch Investoren finden, die diese Geschäfte übernehmen.Originaltext: Westfalen-BlattDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2Pressekontakt:Westfalen-BlattNachrichtenleiterAndreas KoleschTelefon: 0521 – 585261

GESAMT-ROUNDUP: IWF sieht schwarz für die Weltwirtschaft (16. Dezember 2011, 20:39 Uhr)

WASHINGTON (dpa-AFX) – Mit einer eindringlichen Warnung hat die IWF-Chefin Christine Lagarde die Weltgemeinschaft zum Schulterschluss gegen eine drohende globale Wirtschaftskrise aufgerufen. ‘Es gibt in der Welt keine Volkswirtschaft, die immun ist gegen die Krise, die sich derzeit nicht nur entfaltet, sondern eskaliert’, sagte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds am Donnerstag (Ortszeit) im Washingtoner Außenministerium. Hauptursache der globalen Gefahren seien die Probleme in der Eurozone. Lagarde verglich die Situation sogar mit den 1930er Jahren, bevor der Zweite Weltkrieg ausbrach. Während der Großen Depression hätten Rückzug, Protektionismus und Isolation die internationale Politik bestimmt. Mit diesen Äußerungen dürfte Lagarde auch auf die erfolglosen Bemühungen bei der Welthandelsorganisation WTO zu einer Liberalisierung des Welthandels anspielen. Erst am Vortag hatte WTO-Chef Pascal Lamy betont, der Welthandel stehe wegen des Stillstands bei den Doha-Verhandlungen zum Abbau von Handelsschranken am Scheideweg. Angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise seien Fortschritte bei der Liberalisierung dringender denn je. Protektionismus in vielen Ländern verhindere Wachstum und koste die Weltwirtschaft dadurch jedes Jahr rund 800 Milliarden Dollar (615 Mrd. Euro). Für die Eurozone soll 2012 Szenarien zufolge ein besonders hartes Jahr werden. Die Ratingagentur Standard & Poor’s rechnet wegen stark gestiegener Risiken mit einer schweren Rezession im Euroraum. Vor allem die exportstarken Euroländer Deutschland, die Niederlande, Belgien, Österreich und Finnland soll es treffen, schreibt S&P in einer am Freitag veröffentlichten Studie. S&P vergleicht die Lage mit 2009, dem schweren Rezessionsjahr nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman 2008. Damals hätten die fünf Länder einen stärkeren Rückgang der Wirtschaftsleistung erlitten als beispielsweise Spanien. Wegen der strikten Sparmaßnahmen in der Eurozone erwartet S&P 2012 im Gegensatz zu 2009 keine staatlichen Hilfsprogramme. Befürchtete Einbrüche im Export könnten auch Arbeitsplätze gefährden. Fast eine Million Stellen allein in Deutschland hängen einer Studie zufolge vom Export in die Euro-Krisenländer Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien ab. Insgesamt trägt der Export 9,6 Millionen Jobs hierzulande – das geht aus einer Untersuchung des Forschungsinstituts Prognos hervor. ‘Eine Eskalation der Euro-Schuldenkrise hätte nicht nur für Deutschlands Finanzwirtschaft weitreichende Folgen, sondern über die Exporte auch für die Realwirtschaft’, warnte Prognos-Chef Christian Böllhoff im ‘Handelsblatt’ (Freitag). Die Exportwirtschaft erwartet allerdings keine Verschärfung der Krise. ‘Wir sind nach wie vor vorsichtig optimistisch’, heißt es beim Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). Nach dem Rekordjahr 2011 erwartet der BGA zwar eine Abschwächung des Wachstums, aber immer noch ein durchschnittlich gutes Jahr. Arbeitsplätze seien derzeit nicht in Gefahr. Lagarde bezeichnete die Aussichten für die Weltkonjunktur als ‘ziemlich düster’. Es bestehe fast überall auf dem Globus die Gefahr, dass sich das Wachstum verlangsame und die öffentlichen Haushalte ins Schwanken gerieten. Lagarde forderte, die Wirtschaftsprobleme durch Zusammenarbeit in den Griff zu bekommen. ‘Es ist keine Krise, die durch eine Gruppe von Ländern gelöst wird. Sie wird hoffentlich von allen Ländern gelöst.’ Lagarde hatte bereits in der Vergangenheit mit besonders skeptischen Aussagen auf sich aufmerksam gemacht. So bezifferte der IWF den Kapitalbedarf europäischer Banken, um gegen die Krise gewappnet zu sein, im September auf rund 200 Milliarden Euro – was auf große Kritik stieß. Der Stresstest der europäischen Bankenaufsicht ergab dann in der vergangenen Woche eine Summe von 115 Milliarden Euro, die bis zum Sommer 2012 aufgebracht werden soll. Erst vor gut zwei Wochen hatte die OECD ihre Prognosen für das Wachstum der Weltwirtschaft im kommenden Jahr nach unten korrigiert und auf große Ungleichgewichte verwiesen. Für die weltweit führenden Volkswirtschaften (G20) erwartet die Organisation 2012 einen Zuwachs von 3,8 Prozent. Dieser Durchschnittswert verberge aber riesige Unterschiede, hatten die Wirtschaftswissenschaftler gemahnt. Der Lösung der Probleme müsse in Europa starten, sagte Lagarde. ‘Sie muss im derzeitigen Kern der Krise beginnen, der offensichtlich in den europäischen Staaten liegt und besonders in den Ländern der Eurozone.’ Die Eurozone sei eine ‘Währungsunion, die nicht richtig in einer ökonomischen und haushaltspolitischen Union vollendet wurde, woran derzeit gearbeitet wird’, sagte die IWF-Chefin mit Blick auf die Beschlüsse des Euro-Gipfels zur Errichtung einer Fiskalunion. Während die europäischen Regierungschefs ihre ‘gewaltigen’ Herausforderungen bewältigen, müssten auch die Finanzmärkte mehr Geduld beweisen. In Demokratien fielen wichtige Entscheidungen nicht über Nacht, ‘die Dinge brauchen Zeit’, sagte Lagarde./hgo/mcm/rek/bur/mar/DP/jsl

Powered by WordPress