PARIS (dpa-AFX) – Frankreichs drittgrößte Bank, Credit Agricole , will einem Pressebericht zufolge dem Beispiel anderer Großbanken folgen und Stellen streichen. Wie die französische Zeitung ‘Le Figaro’ auf ihrer Internetseite schreibt, stehen 1.500 Stellen im Investmentbanking und 500 weitere Posten im Geschäft mit Verbraucherkrediten auf der Kippe. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor ebenfalls von geplanten Stellenstreichungen berichtet. Dabei war von mehreren Hundert Jobs die Rede gewesen. Der Verwaltungsrat der Bank hatte am Dienstag getagt. Kreisen zufolge soll der Stellenabbau, der sowohl Frankreich als auch das Ausland betrifft, am Mittwoch bekannt gegeben werden. Credit Agricole hatte bereits angekündigt, die Kosten zurück fahren zu müssen. BNP Paribas und Societe Generale haben bereits bei ihren Investmentbanking-Töchtern den Rotstift angesetzt./she
Archive for December 13th, 2011
Presse: Credit Agricole kappt Stellen im Investmentbanking (13. Dezember 2011, 23:00 Uhr)
General Electric (GE) sieht sich 2012 weiter auf Wachstumskurs (13. Dezember 2011, 22:20 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Der US-Mischkonzern und Siemens-Konkurrent General Electric will auch im kommenden Geschäftsjahr weiter wachsen. Der Umsatz dürfte 2012 um 5 Prozent zulegen, teilte GE während eines Investorentages mit. Das Wachstum soll dabei vor allem aus den Industriesparten kommen, die beinahe 70 Prozent zum Gesamtumsatz beitragen. Den Gewinn will der Konzern im kommenden Jahr ebenfalls steigern. In den beiden wichtigsten Bereichen Infrastruktur und Finanzen soll sich das Ergebnis um mindestens 10 Prozent erhöhen./she
Aktien New York Schluss: Verluste – Fed will US-Konjunktur nicht stimulieren (13. Dezember 2011, 22:28 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die Absage der US-Notenbank an weitere Konjunkturhilfen hat den Dow Jones Industrial am Dienstag unter die Marke von 12.000 Punkten gedrückt. Von der Fed kamen nach ihrem Zinsentscheid nicht die erhofften Signale für eine neue Runde der sogenannten Quantitativen Lockerung (QE3) – also für ein neues Anleihekaufprogramm, um die Wirtschaft mit Liquidität zu fluten. Überdies wies der geldpolitische Ausschuss in einem Kommentar auf ‘signifikante Abwärtsrisiken’ angesichts der Spannungen an den internationalen Finanzmärkten hin. Zuvor hatten die Währungshüter ihren Leitzins wie erwartet unverändert in einer Spanne zwischen 0 und 0,25 Prozent belassen. Zudem drückten Händlern zufolge enttäuschend ausgefallene Einzelhandelsumsätze auf die Stimmung. Der US-Leitindex sank um 0,55 Prozent auf 11.954,94 Punkte und weitete damit seine zu Wochenbeginn erlittenen Verluste aus. Der S&P 500 fiel am Dienstag um 0,87 Prozent auf 1.225,73 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite-Index um 1,26 Prozent nach auf 2.579,27 Punkte, während der Auswahlindex Nasdaq 100 1,04 Prozent auf 2.268,37 Punkte verlor./la/she
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste – Fed will nicht stimulieren (13. Dezember 2011, 22:51 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die Absage der US-Notenbank an weitere Konjunkturhilfen hat die Wall Street am Dienstag belastet. Von der Fed kamen nach ihrem Zinsentscheid nicht die erhofften Signale für eine neue Runde der sogenannten Quantitativen Lockerung (QE3) – also für ein neues Anleihekaufprogramm, um die Wirtschaft mit Liquidität zu fluten. Überdies wies der geldpolitische Ausschuss in einem Kommentar auf ‘signifikante Abwärtsrisiken’ angesichts der Spannungen an den internationalen Finanzmärkten hin. Zuvor hatten die Währungshüter ihren Leitzins wie erwartet unverändert in einer Spanne zwischen 0 und 0,25 Prozent belassen. Zudem drückten Händlern zufolge enttäuschend ausgefallene Einzelhandelsumsätze auf die Stimmung. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial sank um 0,55 Prozent auf 11.954,94 Punkte und weitete damit seine zu Wochenbeginn erlittenen Verluste aus. Der S&P 500 fiel am Dienstag um 0,87 Prozent auf 1.225,73 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite-Index um 1,26 Prozent nach auf 2.579,27 Punkte, während der Auswahlindex Nasdaq 100 1,04 Prozent auf 2.268,37 Punkte verlor./la EINZELHÄNDLER UNTER DRUCK Nach den Einzelhandelsumsätzen gerieten entsprechende Werte aus diesem Sektor unter Abgabedruck. So sanken Wal-Mart um 0,84 Prozent auf 57,60 US-Dollar. Für die Aktien des Warenhausbetreibers Macy’s ging es um 4,98 Prozent nach unten. Die Titel von Best Buy sackten gar um mehr als 15 Prozent ab, weil der auf Unterhaltungselektronik fokussierte Einzelhändler mit seinem Gewinnausweis zum dritten Quartal die Erwartungen der Experten verfehlt hatte. Die Aktien von DuPont konnten nach den Aussagen der Fed ihre Gewinnen nicht verteidigen und sanken um 0,96 Prozent auf 43,49 Dollar. Der Chemiekonzern rechnet im kommenden Jahr mit einem Gewinnanstieg. Zudem gewährt er seiner Autolack-Sparte eine Gnadenfrist. Der Konzern gebe dem Bereich die Möglichkeit, seine Finanzziele zu erreichen, sagte DuPont-Chefin Ellen Kullman während eines Investorentages.GE WILL WEITER WACHSEN Die General-Electric-Titel (GE) schlugen sich mit einem Minus von 0,24 Prozent etwas besser als der Gesamtmarkt. Der Mischkonzern und Siemens-Konkurrent will auch im kommenden Geschäftsjahr weiter wachsen. Mit einer Großbestellung über 150 spritsparende Mittelstrecken-Jets macht der US-Flugzeugbauer Boeing verlorenes Terrain gegenüber dem europäischen Erzrivalen Airbus gut. Insgesamt haben die Amerikaner nun feste Aufträge und Vorverträge für mehr als 900 Maschinen des neuen Typs 737 MAX in ihren Büchern stehen. Die EADS-Tochter Airbus kommt bei ihrem Konkurrenzmodell A320neo auf rund 1.200 feste Bestellungen. Die Boeing-Titel schlossen prozentual unverändert.VIELE FINANZWERTE GEBEN NACH Im Blick standen auch die Aktien von Morgan Stanley , für die es nach anfänglichen Aufschlägen um mehr als 1 Prozent nach unten ging. Durch die Beilegung eines Rechtsstreits mit dem Finanzdienstleister MBIA seien Unsicherheiten beseitigt und Risiken gesenkt worden, teilte Morgan Stanley mit. Allerdings wird auch das Ergebnis in diesem Quartal um 1,2 Milliarden Dollar geschmälert. Die Anteilsscheine von MBIA zogen um 0,70 Prozent an. Die im Dow notierten Finanzwerte JPMorgan und Bank of America fielen nach den Bemerkungen der Fed um mehr als 2 Prozent./la/she
DOW-FLASH: Index fällt unter 12.000 Punkte – Fed sieht deutliche Abwärtsrisiken (13. Dezember 2011, 21:52 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Der Dow Jones Industrial ist am Dienstag nach skeptischen Aussagen der US-Notenbank (Fed) unter die Marke von 12.000 Punkte gefallen. Zuletzt verbuchte er ein Minus von 0,70 Prozent auf 11.937,12 Punkte. Die Fed sieht trotz des leichten konjunkturellen Aufwärtstrends in den USA nach wie vor signifikante Abwärtsrisiken wegen der zunehmenden Spannungen an den internationalen Finanzmärkten. Zuvor hatte die US-Notenbank ihren Leitzins wie erwartet nicht verändert. Zudem hatte die Fed keine weiteren Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft bekannt gegeben und dies habe die Anleger enttäuscht, sagten Händler./la/she
ROUNDUP: Apple-Gründungsvertrag für 1,35 Millionen Dollar versteigert (13. Dezember 2011, 21:54 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Wo Apple drauf steht, ist Geld drin: Bei der Versteigerung des Gründungsvertrages von Apple Computer von 1976 fiel erst bei 1,35 Millionen Dollar der Hammer. Das dreiseitige, maschinengeschriebene und leicht verknickte Schriftstück wechselte am Dienstag bei Sotheby’s in New York den Besitzer. Mit Gebühren muss der zunächst unbekannte Käufer sogar 1,59 Millionen Dollar berappen. Das Auktionshaus hatte den erzielbaren Preis auf 100.000 bis 150.000 Dollar geschätzt. Doch die Gebote schossen schnell darüber hinaus. Am Ende eines minutenlangen, nervenaufreibenden Bieterkampfs brauchte der Auktionator erst einmal einen Schluck Wasser. Der Vertrag datiert auf den 1. April 1976. Das Papier trägt neben der Unterschrift von ‘Steven P. Jobs’ auch die Signaturen seines Freundes Steve Wozniak und des Seniorpartners Ronald Wayne. Wayne hatte sich schon nach der Gründung der Computerfirma wieder zurückgezogen. Auch jene Schriftstücke, die seinen Ausstieg dokumentieren, wurden mitversteigert. Laut Vertrag bekam Wayne für seinen 10-Prozent-Anteil 800 Dollar. Heute wäre sein Anteil rund 36 Milliarden Dollar wert. Apple ist dank der Erfolgsprodukte vom iPhone-Handy bis zum iPad-Tabletcomputer zum wertvollsten Technologieunternehmen der Welt aufgestiegen. Steve Jobs, der Kopf hinter dem Erfolg, war am 5. Oktober im Alter von 56 Jahren an den Folgen eines langwierigen Krebsleidens gestorben./das/DP/she
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 13.12.2011 (13. Dezember 2011, 21:35 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.12.2011AIR LIQUIDE(L) FRANKFURT – Macquarie hat das Kursziel für Air Liquide von 99,00 auf 100,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Outperform’ belassen. Ein Treffen mit dem Management habe die Einsicht in die Robustheit des Geschäftsmodells sowie die attraktiven Wachstumsmöglichkeiten verbessert, schrieb Analyst Jürgen Reck in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Daher schraubte er die Gewinnschätzungen je Aktie für 2011 bis 2013 um circa 0,5 bis 1,0 Prozent nach oben. Zudem seien die Titel des Gaseherstellers moderat bewertet.AIXTRON DÜSSELDORF – Das Bankhaus HSBC hat das Kursziel für Aixtron von 11,00 auf 10,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Während die Nachfrage nach MOCVD-Anlagen für den allgemeinen Beleuchtungsmarkt vor 2013 nicht wirklich in Schwung kommen werde, habe die Nachfrage nach Hintergrundbeleuchtung ihren Zenit bereits überschritten, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Dienstag. Die Auftragslage dürfte im ersten Halbjahr 2012 schwach bleiben. Rath kürzte für das kommende Jahr seine Gewinnschätzungen je Aktie um 26 Prozent. Dem Experten zufolge werden Aixtron aber die niedrige Kostenbasis sowie die starke Bilanz in wirtschaftlich schwierigen Zeiten helfen. Weil die weitere Geschäftsentwicklung derzeit nicht besonders gut vorauszusehen sei, halte er einen Kauf der Aixtron-Titel noch für verfrüht.ARCELORMITTAL LONDON – Barclays Capital hat ArcelorMittal in einer Ersteinschätzung mit ‘Equal Weight’ und einem Kursziel von 18,00 Euro bewertet. Europäische Stahlwerte seien aktuell zwar insbesondere etwas für nervenstarke Anleger, doch laute sein Sektorvotum zur Aufnahme der Beobachtung ‘Positive’, schrieb Analyst Vincent Lepine in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Marktstimmung sei schlecht und viele Leitindikatoren für den Sektor seien bereits deutlich negativ. Allerdings hätten Stahlaktien sich in der Vergangenheit anschließend oft überdurchschnittlich gut entwickelt. ArcelorMittal sei attraktiv bewertet, doch sei er mit den Bilanzkennziffern noch nicht vollends zufrieden. Zudem gebe es Unsicherheiten hinsichtlich der Auswirkungen einer neuen Schwerpunktsetzung in der chinesischen Wirtschaftspolitik.BP LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für BP von 425,00 auf 465,00 Pence angehoben, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Die Rohstoffexperten der Citigroup hätten ihre Ölpreisprognosen im Basisszenario für die Sorte Brent für 2012 auf eine Bandbreite von 100 bis 120 US-Dollar je Barrel und einen Mittelwert von 110 US-Dollar je Barrel erhöht, schrieb Analyst Alastair Syme in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Das entspreche dem optimistischsten Wert ihrer vorherigen Schätzungen. Er habe die Kursziele für die europäischen Ölwerte entsprechend angepasst, schrieb Syme weiter.EON AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat Eon nach angekündigten Abschreibungen von drei Milliarden Euro von ‘Add’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von vormals 19,00 (Kurs: 16,985) Euro gestrichen. Auch wenn sich keine unmittelbare Belastung für die Gewinn- und Dividendenvorhersagen ergebe, dürften die dadurch wieder in den Vordergrund rückenden Unsicherheiten die Marktstimmung für den Titel in den kommenden Wochen belasten, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Dienstag. Daher habe er die Papiere von der ‘Large Cap Focus’-Liste gestrichen.HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG LONDON – Macquarie hat Hannover Rück von ‘Outperform’ auf ‘Neutral’ abgestuft, aber das Kursziel auf 42,00 Euro belassen. Nach der im Vergleich zu den Wettbewerber-Papieren überdurchschnittlichen Kursentwicklung seit dem Ende des ersten Halbjahres seien die kurzfristigen Kurstreiber eingepreist, schrieb Analyst Hadley Cohen in einer am Dienstag vorgelegten Branchenstudie. Er schätzt Rückversicherungswerte im gegenwärtig schwankungsanfälligen Kapitalmarktumfeld nach wie vor als vergleichsweise sichere Häfen. Die Rückversicherungsprämien dürften 2012 steigen. Allerdings zweifelt der Experte angesichts hoher Überschussreserven im Sektor an der Nachhaltigkeit der Entwicklung. Dazu müssten diese Reserven sinken – etwa durch Aktienrückkäufe, die aber vor 2013 unwahrscheinlich seien.HEIDELBERGCEMENT AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat HeidelbergCement auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Der geplante Zusammenschluss der beiden Wettbewerber Martin Marietta und Vulcan Matierals dürfte sich kaum auf HeidelbergCement auswirken, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Dienstag. Der Grund sei der stark regionale Charakter des Geschäfts mit Kies, Schotter und Sand.INFINEON TECHNOLOGIES AG DÜSSELDORF – Die HSBC hat Infineon in einer Ersteinschätzung mit ‘Overweight’ und einem Kursziel von 7,25 Euro bewertet. Der Halbleiterhersteller sei zwar nicht immun gegenüber einer Konjunkturabkühlung, aber dank langfristiger Wachstumstreiber robuster als in der Vergangenheit, schrieb Analyst Christian Rath in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Herausforderungen seien nach den jüngst gesunkenen Markterwartungen zudem eingepreist. Für zusätzlichen Schutz während eines Abschwungs sorgten das umsichtige Management sowie die starken Bilanzkennziffern.INTEL CORP FRANKFURT – Independent Research hat das Kursziel für Intel nach der Reduzierung der Umsatzprognose für das laufende Quartal von 27,00 auf 26,00 US-Dollar gesenkt, das Anlagevotum aber auf ‘Halten’ belassen. Da das Ergebnis des Chip-Herstellers von den Lieferengpässen wegen der Flutkatastrophe in Thailand unbeeinträchtigt bleiben solle, lasse er seine Gewinnschätzung für 2011 unverändert, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Dienstag. Hauptsächlich wegen der zu erwartenden Konjunkturabkühlung senkte er aber seine Gewinnprognose je Aktie (EPS) für 2012 von 2,56 auf 2,43 Dollar.MLP AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat MLP nach der Ankündigung einer möglichen Sonderdividende durch den Konzernchef Uwe Schroeder-Wildberg auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Eine Sonderausschüttung von 0,40 Euro je Aktie zusätzlich zur normalen Dividende von 0,10 Euro erscheine am wahrscheinlichsten, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Dienstag. Es bleibe beim ‘Hold’-Votum, da es 2012 aufgrund des Konjunkturumfeldes für den Finanzdienstleister schwer werden dürfte, Altersvorsorgeprodukte zu verkaufen.NYSE EURONEXT INC FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Überarbeitung der Fusionspläne mit der NYSE Euronext auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Mit den neuen Zugeständnissen des Börsenbetreibers dürften die Bedenken der EU-Wettbewerbsbehörde etwas gemildert werden, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Die nun beabsichtigte Stärkung der zum Verkauf bestimmten Derivate-Handelsbereiche sei aber eigentlich keine tiefgreifende Veränderung der ursprünglichen Fusionspläne. Die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns der Fusion kalkuliere er derzeit mit etwa 50 Prozent in seine Schätzungen ein. Allerdings sei die Aktie der Deutschen Börse auch auf Basis einer Bewertung als eigenständiges Unternehmen attraktiv.THYSSENKRUPP AG LONDON – Barclays Capital hat ThyssenKrupp in einer Ersteinschätzung mit ‘Overweight’ und einem Kursziel von 26,00 Euro bewertet. Europäische Stahlwerte seien aktuell zwar insbesondere etwas für nervenstarke Anleger, doch laute sein Sektorvotum zur Aufnahme der Beobachtung ‘Positive’, schrieb Analyst Vincent Lepine in einer Branchenstudie vom Montag. Die Marktstimmung sei schlecht und viele Leitindikatoren für den Sektor seien bereits deutlich negativ. Allerdings hätten Stahlaktien sich in der Vergangenheit anschließend oft überdurchschnittlich gut entwickelt. ThyssenKrupp überzeuge ihn mit guten Bilanzkennziffern sowie einem vergleichsweise defensiven, robusten Produktmix. Zudem seien die Erwartungen für die Tochter Steel Americas bereits sehr niedrig. Der Titel gehöre zu den ‘Top Picks’ im Sektor.WACKER CHEMIE AG DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Wacker Chemie von 111,00 auf 85,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Kurzfristig rechne er mit einem schwierigen Schlussquartal 2011 sowie Auftaktviertel 2012, schrieb Analyst Christian Rath in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Lage sei durch ein saisonbedingt schwächeres Chemiegeschäft und niedrigere durchschnittliche Verkaufspreise für Polysilizium gekennzeichnet. Den kurzfristigen Risiken stünden aber unverändert starke langfristige Perspektiven gegenüber. So könnte die Sparte Siltronic von der LED-Produktion auf Siliziumwafern profitieren./she
US-Anleihen: Überwiegend Gewinne – Fed äußert sich skeptisch, Auktion stützt (13. Dezember 2011, 21:41 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben am Dienstag überwiegend Gewinne verbucht. Börsianer verwiesen auf skeptische Aussagen der US-Notenbank Fed zum Wirtschaftswachstum in den USA, die die Nachfrage nach den als relativ sicher geltenden Wertpapieren erhöht hätten. Die Notenbanker sehen nach wie vor signifikante Abwärtsrisiken wegen der zunehmenden Spannungen an den internationalen Finanzmärkten. Zudem verzichten sie vorerst auf weitere Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft. Darüber hinaus sei bei der jüngsten Auktion das Interesse an zehnjährigen Staatsanleihen hoch gewesen und auch dies habe die Notierungen vieler Bonds gestützt, sagten Börsianer. Die Kurse zweijähriger Anleihen hielten sich unverändert bei 100 1/32 Punkten. Die Rendite lag bei 0,230 Prozent. Fünfjährige Anleihen rückten um 4/32 Punkte vor auf 100 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,843 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 16/32 Punkte auf 100 11/32 Punkte. Die Rendite lag bei 1,963 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren kletterten um 1 7/32 Punkte auf 102 20/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,992 Prozent./la/she

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