NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kritik der Ratingagentur Moody’s an den Ergebnissen des jüngsten EU-Gipfels hat die US-Börsen am Montag belastet. Die Marktbeobachter hatten sich unzufrieden mit den Beschlüssen von Ende vergangener Woche gezeigt. Die geplanten Maßnahmen im Kampf gegen die Schuldenkrise gehen der Agentur nicht weit genug. Vor allem gebe es keine kurzfristigen Maßnahmen zur Stabilisierung der angespannten Kreditmärkte. Für einen weiteren Wermutstropfen sorgte zudem Intel. Der weltgrößte Chiphersteller nahm seine Umsatzschätzungen für das vierte Quartal zurück. Der Dow Jones Industrial sank um 1,34 Prozent auf 12.021,39 Punkte. Auf Jahressicht jedoch verbuchte das weltweit bekannteste Börsenbarometer damit immer noch ein Plus von fast 4 Prozent. Der S&P 500 fiel am Montag um 1,49 Prozent auf 1.236,47 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq verlor der Composite-Index 1,31 Prozent auf 2.612,26 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 1,14 Prozent nach auf 2.292,24 Punkte.INTEL SINKEN UM ÜBER VIER PROZENT Die Titel von Intel mussten im Dow deutliche Abschläge hinnehmen und fielen um 4,04 Prozent auf genau 24,00 US-Dollar. Die Engpässe bei Computer-Festplatten nach den schweren Überschwemmungen in Thailand schneiden auch dem weltgrößten Chip-Hersteller ins Fleisch. Intel musste seine Umsatzprognose für das laufenden Quartal gleich um eine Milliarde Dollar kappen. Da die PC-Bauer weniger Computer produzieren können, ordern sie auch weniger Prozessoren, die das Herzstück eines jeden Rechners sind. Auch andere Technologiewerte verloren an Wert. So sanken die Aktien des Netzwerkausrüsters Cisco Systems um 1,85 Prozent auf 18,53 Dollar. Die Anteilsscheine von United Technologies fielen um 2,40 Prozent.BANKEN UNTER DRUCK In dem trüben Umfeld mussten ferner die konjunktursensiblen Finanzwerte starke Einbußen hinnehmen. So verloren Bank of America 4,72 und JPMorgan 3,44 Prozent. Die Aktien von Boeing gaben um relativ marktkonforme 1,43 Prozent auf 70,90 Dollar nach. Der führende amerikanische Flugzeugbauer hatte einen Großauftrag einer arabischen Fluglinie gemeldet. Etihad Airways bestellte zehn Langstreckenjets vom Typ 787 ‘Dreamliner’ und zwei Frachtmaschinen. Laut Listenpreis hat der Auftrag ein Volumen von 2,8 Milliarden Dollar. Zudem hebt Boeing seine Quartalsdividende an. Die Aktionäre sollen nun 44 US-Cent je Aktie erhalten. AT&T KAUM VERÄNDERT Die geplante Übernahme der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile USA durch den US-Branchenriesen AT&T verzögert sich indes. Die zuständige Richterin Ellen Segal Huvelle gab dem Antrag der beiden Telekomkonzerne statt, die für Donnerstag geplante Anhörung abzusagen und den für Februar vorgemerkten Gerichtstermin auszusetzen. Die beiden Konzerne brauchen AT&T zufolge mehr Zeit, um ihre Optionen auszuloten. Die amerikanischen Wettbewerbsbehörde FCC hatte massive Bedenken gegen die 39 Milliarden Dollar (29 Milliarden Euro) schwere Übernahme geäußert. Die AT&T-Titel gingen mit einem minimalen Minus von 0,07 Prozent aus dem Handel, die T-Aktien sanken in Frankfurt um fast 3 Prozent. Walt Disney und McDonald’s waren die einigen Werte im Dow, die im Plus schlossen. Sie legten um 0,25 respektive 0,46 Prozent zu./la/she
Archive for December 12th, 2011
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Schwach – Moody’s kritisiert Gipfel-Ergebnisse (12. Dezember 2011, 22:38 Uhr)
DGAP-Adhoc: Maier + Partner AG:Kapitalerhöhung mit begleitender Kapitalherabsetzung Berechnung der Bezugsrechte (deutsch) (12. Dezember 2011, 22:50 Uhr)
Maier + Partner AG:Kapitalerhöhung mit begleitender Kapitalherabsetzung Berechnung der BezugsrechteMaier + Partner AG / Schlagwort(e): Kapitalmaßnahme/Kapitalerhöhung12.12.2011 22:50Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durchdie DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Maier+Partner AG, Reutlingen WKN 655 280 Kapitalerhöhung mit begleitender Kapitalherabsetzung Berechnung der Bezugsrechte Die Anzahl der den Aktionären zustehenden Bezugsrechte wird, da dieKapitalherabsetzung und Kapitalerhöhung gemeinsam in das Handelsregistereingetragen werden, nach Konvertierung berechnet. Die Hauptversammlung am13. Mai 2011 hat eine Kapitalerhöhung um EUR 817.750 beschlossen, auf Basisdes herabgesetzten Stammkapitals von EUR 8.177.500 um den Faktor 20 auf EUR408.875, somit weist die Gesellschaft dann ein Stammkapital von EUR1.226.625 aus. Der Aktionär müsste demnach, Stand 08.12.2011 abends, seineAnzahl Aktien in seinem Depot durch den Faktor 20 teilen und daraus ergebensich dann mit dem Verhältnis 2 die Bezugsrechte, also die Aktien die erzeichnen kann. Die Bezugsfrist beginnt am 09. Dezember 2011 und endet am22. Dezember 2011, 24 Uhr. Die Zeichnungsschein sind in zweifacherFertigung im Original an die Gesellschaft zu senden:Maier+Partner AG c/o Peus-Testing GmbH z. Hd. Vorstand Herr Helmut Roppelt Max Roth Str. 1 D-76571 GaggenauDas Bezugsrecht der Aktionäre erlischt, wenn nicht fristgemäß ausgeübtwurde. Mit der Bezugsanmeldung ist der Bezugspreis in Höhe von EUR 1,00 xder bezogenen neuen Aktien auf das Sonderkonto KE Maier+Partner AG beimBankhaus Gebr. Martin AG, BLZ 610 300 00, Kontonummer 511 76 bis spätestensbis zum 22. Dezember 2011, zu zahlen. Der VorstandRoppelt Helmut12.12.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Maier + Partner AG Auchtertstraße 8 72770 Reutlingen DeutschlandTelefon: Fax: E-Mail: Internet: www.ahv-mp.deISIN: DE0006552805WKN: 655280Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard); London Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————
Milliardenübernahme in der US-Baustoffindustrie bahnt sich an (12. Dezember 2011, 23:05 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Der US-Baustoffkonzern Martin Marietta Materials will den größeren Konkurrenten Vulcan Materials für knapp 5 Milliarden US-Dollar schlucken. Nachdem freundliche Gespräche über einen Zusammenschluss der beiden Unternehmen zuvor gescheitert waren, legte Martin Marietta am Montag ein feindliches Übernahmeangebot vor. Geboten wird je eine halbe Martin-Marietta-Aktie für jedes Vulcan-Papier. Die Transaktion hat einen Wert von 4,7 Milliarden US-Dollar (3,6 Mrd Euro). Martin Marietta-Chef Howard Nye schrieb in einem Brief an die Vulcan-Spitze, angesichts der schwachen US-Konjunktur und der unsicheren Aussichten für die Zukunft, mache die Fusion beider Unternehmen zunehmend mehr Sinn. Glückt die Übernahme, würde Martin Marietta zum Branchenführer aufsteigen./she
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 12.12.2011 (12. Dezember 2011, 22:20 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 12.12.2011AXEL SPRINGER AG HAMBURG – Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Axel Springer nach einem Investorentag auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Das Medienunternehmen scheine zunehmend Vertrauen in bezahlte Inhalte im Internet und das Digitalgeschäft zu setzen, schrieb Analyst Jonathan Helliwell in einer Studie vom Montag. Vorerst bleibe er aber bei seiner Einstufung in der Hoffnung, dass sich durch die wirtschaftlichen Unsicherheiten eine günstigere Einstiegsgelegenheit bei der Aktie ergeben werde.BASF SE PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat BASF nach einer Investorenveranstaltung auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Der Chemiekonzern wolle Lösungen für Megatrends anbieten und den Kundenbranchen immer einen Schritt voraus sein, schrieb Analyst Peter Clark in einer Studie vom Montag. Die diesbezüglichen Unternehmensaussagen seien glaubwürdig gewesen. Zudem schienen die Geschäfte nach wie vor robust zu laufen. Unter anderem dank des Verbund-Modells, der Diversifizierung sowie des starken Managements dürfte BASF sich weiterhin besser entwickeln als viele Wettbewerber. Angesichts der Konjunkturrisiken könnten aber schwierige Zeiten auf das Unternehmen zukommen.BAYER AG FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Bayer nach negativen Aussagen zur Margenentwicklung von ‘Accumulate’ auf ‘Hold’ gesenkt, das Kursziel aber auf 50,00 Euro belassen. Zu den Unsicherheiten rund um die Antibaby-Pille Yasmin komme nun noch die konservative Margen-Einschätzung des Vorstandschefs für das kommende Jahr hinzu, schrieb Analyst Martin Possienke in einer Studie vom Montag. Das Aufwärtspotenzial der Aktie des Pharmakonzerns zum Kursziel sei auch angesichts der optimistischen Konsenserwartungen für das kommende Jahr begrenzt.COMMERZBANK AG DÜSSELDORF – Die HSBC hat die Aktieneinstufung für die Commerzbank nach der von der Europäischen Bankenaufsicht festgestellten Kapitallücke von 5,3 Milliarden Euro auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 2,90 Euro belassen. Die Summe liege auf dem Niveau der vorherigen Schätzung von fünf Milliarden Euro, schrieb Analyst Johannes Thormann in einer Branchenstudie vom Montag. Die Bank habe nun fünf Möglichkeiten, den Fehlbetrag aufzubringen. Dazu zählten unter anderem die Einbehaltung von Gewinnen, Beteiligungsverkäufe oder der Abbau risikogewichteter Aktiva. Eine Kapitalerhöhung dürfte die am wenigsten präferierte Maßnahme sein.DAX FRANKFURT – Der DAX-Future (FDax, Dezember-Kontrakt) dürfte nach Ansicht der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) seine Unterstützung bei 5.907 Punkten testen. Erst ein Bruch der Trendwiderstandslinie über das jüngste Tageshoch bei 6.029 Punkten würde den Weg Richtung 6.080 und später 6.133/48 Punkte öffnen, schreiben die Chartanalysten Martin Siegert und Holger Frey in ihrer Analyse am Montag. Die Tagesrange des Dezember-Dax-Future sehen die Experten zwischen 5.950 und 6.029 Punkten, als Untergrenze geben sie 5.907 und als Obergrenze 6.133 Punkte an.DEUTSCHE BANK AG LONDON – Die HSBC hat die Aktieneinstufung für die Deutsche Bank nach den von der Europäischen Bankenaufsicht aufgedeckten Kapitallücken für Banken auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 35,99 Euro belassen. Der Kapitalbedarf von 3,2 Milliarden Euro für die Deutsche Bank stehe im Einklang mit der Unternehmensprognose bei Vorlage der jüngsten Quartalszahlen, schrieb Analyst Robert Murphy in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Die Deutsche Bank wolle die Lücke mit einbehaltenen Gewinnen von 2,5 Milliarden Euro sowie 800 Millionen Euro durch Managementmaßnahmen schließen. Möglicherweise zu niedrige Überschüsse bis Juni 2012 könnten durch den Mittelzufluss auf dem Verkauf der Vermögensverwaltungssparte kompensiert werden.DEUTSCHE POST AG PARIS – Cheuvreux hat Deutsche Post nach der von der Gewerkschaft Verdi geforderten Lohnerhöhung um sieben Prozent ab Januar 2012 auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Eine hohe Forderung sei erwartet worden, da die Gehälter der Postangestellten zuletzt Ende 2009 um drei Prozent gestiegen seien, schrieb Analyst Sebastian Kauffmann in einer Studie vom Montag. Er gehe nun von einer Einigung in Höhe von bis zu vier Prozent aus. Wichtig seien aber auch Nebenabkommen, etwa hinsichtlich der Arbeitszeiten.DEUTSCHE TELEKOM ZÜRICH – Die UBS hat Deutsche Telekom auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Das US-Justizministerium habe eine Verschiebung oder Einstellung des Verfahrens um den geplanten Verkauf von T-Mobile USA an AT&T beantragt, schrieb Analyst Andy Parnis in einer Studie vom Montag. Eine Zustimmung des Richters wäre negativ für die Telekom. Erstens brauche die Veräußerung die Zustimmung des US-Justizministeriums und zweitens würde eine Verzögerung die Möglichkeiten der Telekom einschränken, strategische Alternativen zum Verkauf zu verfolgen.DÜRR ZÜRICH – Kepler hat Dürr auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Die Auftragslage bei dem Automobilindustrie-Ausrüster sei nach wie vor sehr gut, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Montag. Dürr habe bestätigt, in diesem Jahr die eigenen Orderschätzungen von 2,5 Milliarden Euro erreichen zu können. Dies untermauere seine Prognosen für 2011 und 2012, so Augustin. Sollte die positive Preisdynamik im China-Geschäft andauern, könnten seine operativen Gewinnerwartungen für 2013 schrittweise steigen. Der Titel bleibe ein ‘Top Pick’.EON AG FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung von Eon nach Medienberichten über eine verbindliche Offerte zur Übernahme eines EDP-Anteils auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Die Übernahme von 21 Prozent an dem portugiesischen Stromversorger EDP würde Eon den Zugang zu neuen Wachstumsmärkten wie Brasilien verschaffen und die Expansion bei den Erneuerbaren Energien beschleunigen, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Montag. Trotz dieser positiven Aussichten sei damit zu rechnen, dass sich das Bieterverfahren bis in das kommende Jahr hinziehen werde – mit ungewissem Ausgang.FRAPORT AG ZÜRICH – Kepler hat Fraport nach November-Fluggastzahlen von ‘Hold’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel auf 50,00 Euro belassen. Die vergleichsweise schwache Kursentwicklung der vergangenen Monate sei überzogen, schrieb Analystin Ruxandra Haradau-Doser in einer Studie vom Montag. Die Passagierzahlen seien im November um solide 4,3 Prozent gewachsen. Zudem dürfte die Verkehrsentwicklung am Frankfurter Flughafen dank der neuen Nordwest-Landebahn die anderer Airports ab Dezember deutlich übertreffen. Auch könnte der vermutlich ab 2012 stärkere Fokus der Anleger auf das Einzelhandelsgeschäft die Aktien stützen, da die Verkaufsflächen im Sommer 2012 ausgebaut werden sollten.GEA GROUP PARIS – Exane BNP Paribas hat die Aktien der Gea Group nach einer Analystenveranstaltung auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Auch im Jahr 2012 rechne er mit einer robusten Auftragsentwicklung bei dem Spezialanlagenbauer, schrieb Analyst Alexis Denaud in einer Studie vom Montag. Der Grund sei der 50-prozentige Geschäftsanteil der Nahrungsmittelindustrie, die von der wachsenden Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln in den Schwellenländern profitiere.LUFTHANSA AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa nach einem Pressebericht über ein Gebot von Virgin Atlantic für die Lufthansa-Tochter BMI auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 11,50 Euro belassen. Die Offerte liege möglicherweise unter der von IAG, Virgin könnte aber die Transaktion deutlich schneller abwickeln, da Regulierungsbehörden einen Zusammenschluss von BMI mit British Airways wohl einer deutlich eingehenderen Überprüfung unterziehen würden, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Montag. Er sieht die Teilnahme von Virgin am Bieterprozess positiv für die größte deutsche Fluggesellschaft, zumal von der Lufthansa eine schnelle Lösung vor einer Maximierung des Übernahmepreises favorisiert werde.METRO AG PARIS – Cheuvreux hat Metro auf ‘Underperform’ mit einem Kursziel von 31,50 Euro belassen. Laut dem deutschen Einzelhandelsverband HDE verlaufe das Weihnachtsgeschäft bisher eher unter den Erwartungen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Montag. Das Bekleidungsgeschäft scheine zwar anzuziehen, doch dürfte das auf Rabattaktionen beruhen, die die Margen belasten könnten. Die Geschäftstrends während des dritten Adventwochenendes untermauerten die Gewinnwarnung des Handelskonzerns Metro.RHEINMETALL AG DÜSSELDORF – Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Rheinmetall angesichts eines sich anbahnenden Großauftrags der australischen Armee auf ‘Kaufen’ mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Der Auftrag wäre für den Düsseldorfer Konzern der erste große für das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen Rheinmetall MAN und zugleich einer der größten außerhalb Europas in den vergangenen Jahren, schrieb Analyst Gordon Schönell in einer Studie vom Montag. Auch wenn solche Großaufträge für Rheinmetall nicht alltäglich seien, ändere er an seinem Bewertungsmodell nichts. Aufträge dieser Größenordnung seien für Rheinmetall notwendig, um in den nächsten Jahren, wie in seinem Modell unterstellt, weiter organisch zu wachsen.RWE AG(NEU) LONDON – Merrill Lynch hat das Kursziel für RWE von 29,00 auf 27,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underperform’ belassen. Die Konjunkturentwicklung und die daher im Jahr 2012 vermutlich fallende industrielle Produktion in Europa könnten die Preise für Strom, Gas sowie CO2-Zertifikate belasten, schrieb Analyst Christopher Kuplent in einer Branchenstudie vom Montag. Daher habe er die Gewinnschätzungen für europäische Strom- und Gasversorger nach unten geschraubt. Aufgrund der hohen Risiken bei der Umsetzung der von RWE geplanten Beteiligungsveräußerungen sei eine Bewertung der Aktie unter dem Branchenmittel angemessen.THYSSENKRUPP AG DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat die Einstufung von ThyssenKrupp nach der Bestätigung des Verkaufs von Blohm+Voss auf ‘Kaufen’ mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Wichtiger als die möglichen höheren Verluste von nicht fortgeführten Geschäftsaktivitäten sei die für die Zivilschifffahrts-Sparte gefundene Lösung, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Montag. Vorerst gebe es keine Veränderung an seiner Einschätzung./she
Aktien New York Schluss: Schwach – Moody’s kritisiert Gipfel-Ergebnisse, Intel (12. Dezember 2011, 22:27 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kritik der Ratingagentur Moody’s an den Ergebnissen des jüngsten EU-Gipfels hat die US-Börsen am Montag belastet. Die Marktbeobachter hatten sich unzufrieden mit den Gipfel-Beschlüssen von Ende vergangener Woche gezeigt. Die geplanten Maßnahmen im Kampf gegen die Schuldenkrise gehen der Agentur nicht weit genug. Vor allem gebe es keine kurzfristigen Maßnahmen zur Stabilisierung der angespannten Kreditmärkte. Für einen weiteren Wermutstropfen sorgte Intel . Der weltgrößte Chiphersteller nahm seine Umsatzschätzungen für das vierte Quartal zurück. Der Dow Jones Industrial sank um 1,34 Prozent auf 12.021,39 Punkte. Auf Jahressicht jedoch verbuchte das weltweit bekannteste Börsenbarometer damit immer noch ein Plus von fast 4 Prozent. Der S&P 500 fiel am Montag um 1,49 Prozent auf 1.236,47 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq verlor der Composite-Index 1,31 Prozent auf 2.612,26 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 1,14 Prozent nach auf 2.292,24 Punkte./la/she
GESAMT-ROUNDUP: Cameron bekennt sich zu EU – Merkel am Mittwoch im Bundestag (12. Dezember 2011, 21:54 Uhr)
LONDON/BERLIN (dpa-AFX) – Großbritanniens Premierminister David Cameron hat seine Blockade beim EU-Gipfel zur Euro-Rettung als Akt des nationalen Interesses verteidigt. Großbritannien spiele in der EU weiter ganz vorne mit, wies Cameron am Montag im britischen Unterhaus jede Kritik zurück. Oppositionschef Ed Miliband warf ihm vor, bei den Verhandlungen über mehr Haushaltsdisziplin in der vergangenen Woche in Brüssel versagt zu haben. Auch die Liberaldemokraten, die zusammen mit Camerons Tories die Regierung bilden, wehren sich gegen den ns Europa-Kurs des Konservativen, stellen die Koalition aber nicht infrage.GROßBRITANNIEN BLEIBT EIN VOLLSTÄNDIGES MITGLIED DER EUROPÄISCHEN UNION ‘Großbritannien bleibt ein vollständiges Mitglied der Europäischen Union und die Ereignisse der vergangenen Woche haben das in keinster Weise geändert’, beteuerte Cameron im Parlament. ‘Unsere Mitgliedschaft in der EU ist von zentralem nationalem Interesse.’ Cameron hatte sich beim EU-Gipfel gegen eine Lösung der Eurokrise gestellt und damit verhindert, dass sich alle 27 Länder gemeinsamen Regeln unter anderem für mehr Haushaltsdisziplin unterwerfen. Die anderen EU-Staaten wollen dies nun ohne die Briten angehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will dem Bundestag erneut ihr Vorgehen in der Euro-Schuldenkrise erläutern. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, die Kanzlerin werde an diesem Mittwoch im Parlament in einer Regierungserklärung über die Ergebnisse des EU-Gipfels aus der vorigen Woche berichten. Die Kanzlerin bezog in den vergangenen Monaten häufiger vor den Bundestagsabgeordneten Stellung, wie sie die Schuldenkrise bewältigen und den Euro retten will. Der Bundestag werde sich auch mit den geplanten zusätzlichen Mitteln für den Internationalen Währungsfonds (IWF) befassen, in welcher Form sei aber noch nicht entschieden, sagte Seibert. Der IWF soll bis zu 200 Milliarden Euro aus europäischen Ländern erhalten, davon aus Deutschland bis zu 45 Milliarden Euro. Die Bundesbank hatte am Wochenende eine Befassung mit dem Transfers durch das Parlament angeregt.GEGEN TRANSAKTIONSSTEUER FÜR FINANZGESCHÄFTE Cameron hatte sich beim Gipfel in der Vorwoche vor allem gegen eine Transaktionssteuer für Finanzgeschäfte gewehrt, da eine solche das Londoner Bankenviertel treffen und Institute zum Abwandern bewegen könnte. Im Parlament verteidigte er diese Haltung. Oppositionschef Miliband kritisierte Cameron heftig: Er habe bei den Gesprächen nichts erreicht und den Sitz Großbritanniens am Verhandlungstisch aufgegeben. ‘Statt unsere Interessen zu schützen, hat er uns unsere Stimme genommen.’ Er habe die britische Wirtschaft nicht geschützt, sondern sie in Gefahr gebracht. Cameron sieht sich nicht nur Angriffen aus der Opposition ausgesetzt, sondern auch vom Koalitionspartner. Der Chef der europafreundlichen Liberaldemokraten, Nick Clegg, blieb der Debatte fern und erklärte, Camerons Agieren sei schlecht für Großbritannien, den Arbeitsmarkt und das Wachstum. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kündigte an, dass die rechtlichen Aspekte des neuen Vertrags über eine Fiskalunion ohne Großbritannien zügig ausgearbeitet werden. Dies solle in den nächsten 15 Tagen geschehen, sagte Sarkozy in einem auf der Internetseite von ‘Le Monde’ (Montag) veröffentlichten Interview. Die EU-Kommission drohte der Regierung Cameron nach dem Ausscheren in ungewöhnlich deutlichen Worten. ‘Falls das Manöver dazu diente, Banker und Finanzinstitutionen der (Londoner) City von der Finanzregulierung zu verschonen: Das wird nicht passieren’, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn in Brüssel.REDING HOFFT AUF EINLENKEN GROßBRITANNIENS Die Vize-Präsidentin der EU-Kommission, Viviane Reding, zeigte sich zuversichtlich, dass Großbritannien beim neuen EU-Vertrag noch einlenkt. ‘Die Briten brauchen uns mehr, als wir die Briten brauchen’, sagte Reding dem Sender MDR INFO. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wandte sich gegen eine Isolierung Großbritanniens. ‘Die Tür für Großbritannien bleibt offen. Ich hoffe, dass die Briten die offene Tür durchschreiten werden’, sagte er in der ARD. Die Ratingagenturen bewerteten die Gipfelergebnisse kritisch. Das Spitzentreffen habe wenig dazu beigetragen, den Schuldendruck von der Währungsunion zu nehmen, heißt es in einer Analyse der Agentur Fitch. Auch Moody’s kritisierte die Gipfelergebnisse und drohte mit Bonitätsabstufungen. Standard & Poor’s, die dritte große Agentur, hatte die Länder der EU und Eurozone bereits vor dem Spitzentreffen unter verschärfte Beobachtung gestellt. Die ‘Troika’ der internationalen Geldgeber setzte ihre Kontrollen im von der Staatspleite bedrohten Griechenland fort. Dutzende Experten der EU, des IWF und der Europäischen Zentralbank (EZB) prüfen Möglichkeiten für eine Rettung des Landes und wollen später Maßnahmen vorschlagen. Im Mittelpunkt steht das neue Hilfsprogramm in Höhe von 130 Milliarden Euro. Gleichzeitig präsentiert die sogenannte Task-Force der EU ein Investitionsprogramm für 125.000 Arbeitsplätze. In Italien gab es am Montag einen landesweiten Generalstreik gehen die Sparpläne der Regierung von Ministerpräsident Mario Monti. Zehntausende Beschäftigte beteiligten sich an Protestzügen, berichteten italienische Medien./gür/kr/DP/she
ROUNDUP: Schuldenkrise verhagelt Eon-Bilanz 2011 (12. Dezember 2011, 22:09 Uhr)
DÜSSELDORF (dpa-AFX) – Nach dem Atomausstieg mit massiven Gewinneinbußen verhageln nun auch die Auswirkungen der Schuldenkrise die Bilanz 2011 des Düsseldorfer Energieriesen Eon . Nach einer Aufsichtsratssitzung am Montag kündigte das Unternehmen überraschend an, für das laufende Geschäftsjahr Wertberichtigungen in Höhe von rund 3 Milliarden Euro vornehmen zu müssen. Vor allem in Italien und Spanien hätte Eon durch eine pessimistischere Einschätzung bei der Entwicklung der Strompreise und eine geringere Auslastung von Gas- und Kohlekraftwerken einen Abschreibungsbedarf von 2,1 Milliarden Euro. Aber auch in Ungarn, der Slowakischen Republik und in den Benelux-Ländern müssten die Werte korrigiert werden. Als weiteren Grund für die Wertberichtigungen wurden auch regulatorische Eingriffe in den Ländern genannt. Seine Prognose für 2011 engte der Konzern ein. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (adj. EBITDA) wird im laufenden Jahr 9,1 bis 9,3 Milliarden Euro betragen. Bisher hatte Eon mit einer Spanne von 9,1 bis 9,8 Milliarden Euro auch ein höheres Ergebnis für möglich gehalten. Der unter anderem um Bewertungseffekte bereinigte Überschuss soll 2011 bei 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro liegen (bisher: 2,1 bis 2,6). Eon hatte die Prognose zuletzt im August deutlich gesenkt. Seine mittelfristigen Ziele bestätigte Eon. Außerdem will der Strom- und Gaskonzern weiterhin für dieses Jahr eine Dividende von 1 Euro je Aktie ausschütten. Früher als geplant müsse Eon ältere Kraftwerke aufgrund gesunkener Profitabilität stilllegen, hieß es weiter. Im Bereich von Heizkraftwerken und im Wärmegeschäft seien die Erlöse in Folge ungünstiger Marktentwicklungen gesunken. E.ON habe entschieden, in den nächsten 3 Jahren rund 6 Gigawatt Erzeugungskapazität stillzulegen.IM PLAN MIT SPARPROGRAMM – STELLENABBAU Voll im Plan liegt der Konzern nach eigenen Angaben mit seinem Sparprogramm, das intern unter dem Titel Effienzprogramm 2.0 läuft. Maßnahmen zur Erreichung der Ziele seien ausgearbeitet und würden zügig umgesetzt. Vorstandschef Johannes Teyssen hatte im August in der Folge der Energiewende in Deutschland dem Unternehmen ein rigides Sparprogramm verordnet. Es sieht unter anderem vor, weltweit bis zu 11.000 Arbeitsplätze zu streichen, darunter etwa 6.000 in Deutschland. Die Gewerkschaften fordern eine Beschäftigungssicherung und verhandeln mit dem Management seit wenigen Wochen über eine Lösung. Medienberichten zufolge soll sich der Stellenabbau in Deutschland allmählich konkretisieren. Wie die ‘Rheinische Post’ am Montag berichtete sollen 3.000 Beschäftigte in den Vorruhestand geschickt werden und weitere 2.500 in eine Transfergesellschaft wechseln. Rund 500 Arbeitsplätze würden durch das Auslaufen befristeter Verträge wegfallen. Das Unternehmen bestätigte die Zahlen nicht. Auch die Gewerkschaft Verdi wollte den Zeitungsbericht nicht kommentieren.WACHSTUMSFELD ERNEUERBARE ENERGIEN Die jetzt verfolgten Einsparungen und die starke Kapitalbasis des Unternehmens garantierten die notwendige finanzielle Flexibilität, um die Wachstumsstrategie des Unternehmens umzusetzen, hieß es am Montag in Düsseldorf weiter. Dabei nannte der Konzern ausdrücklich den Bereich Erneuerbare Energien. Es gehe um ‘mehrere Milliarden Euro in den nächsten Jahren’, sagte Teyssen der ‘Leipziger Volkszeitung’ (Dienstagausgabe). ‘Gerade in diesem Bereich wollen wir stark wachsen’. Bereits 2013 werde Eon zwei- bis dreimal soviel Geld in erneuerbare Energie stecken wie in konventionelle.UMWANDLUNG IN SE Außerdem kündigte Eon am Montag an, das Unternehmen auf der Hauptversammlung 2012 in eine europäische Aktiengesellschaft SE umzubennen. Dies würde die Internationalisierung des Energiekonzerns auf den Ebenen der Steuerung und der Gesellschaftsform widerspiegeln. Eon wäre das erste Unternehmen der Energiebranche, das diesen Schritt vollzieht./ls/nmu/she
Eon engt nach negativen Marktentwicklungen im Ausland Prognose ein (12. Dezember 2011, 21:40 Uhr)
DÜSSELDORF (dpa-AFX) – Der Energiekonzern Eon engt nach negativen Marktentwicklungen im Europageschäft seine Prognose für 2011 ein. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (adj. EBITDA) werde im laufenden Jahr bei 9,1 bis 9,3 Milliarden Euro liegen, teilte der Düsseldorfer Konzern am späten Montag mit. Bisher hatte Eon mit einer Spanne von 9,1 bis 9,8 Milliarden Euro auch ein höheres Ergebnis für möglich gehalten. Der unter anderem um Bewertungseffekte bereinigte Überschuss soll 2011 bei 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro liegen (bisher: 2,1 bis 2,6). Eon hatte die Prognose zuletzt im August deutlich gesenkt. Die Erwartungen für 2013 bestätigte Eon. Danach erwartet das Unternehmen weiterhin ein bereinigtes EBITDA zwischen 11,6 und 12,3 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss in Höhe von 3,2 bis 3,7 Milliarden Euro. Das Unternehmen plant außerdem weiterhin, für das laufende Jahr eine Dividende von einem Euro und für 2013 mindestens 1,10 Euro pro Aktie auszuschütten. Eine Prognose für das kommende Jahr soll im Frühjahr vorgestellt werden. Der Konzern hatte am Abend zudem mitgeteilt, wegen Problemen vor allem im Italien- und Spaniengeschäft Wertberechtigungen im Volumen von etwa drei Milliarden Euro vornehmen zu müssen. Eon steht derzeit unter Druck: Der von der Bundesregierung verfügte Atomausstieg und der verschärfte Wettbewerb in der Branche führt ohnehin zu drastischen Gewinneinbrüchen. Infolgedessen hat der Konzern ein umfangreiches Sparprogramm auf den Weg gebracht, dem auch 11.000 der insgesamt knapp 80.000 Stellen zum Opfer fallen sollen./nmu/she

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