Archive for December 1st, 2011

Bundestag billigt schärfere Regeln gegen Geldwäsche (01. Dezember 2011, 22:56 Uhr)

BERLIN (dpa-AFX) – Geldwäsche soll in Deutschland strenger verfolgt werden. Mit großer Mehrheit verabschiedete der Bundestag am späten Donnerstagabend ein entsprechendes Gesetz. Die neuen Regeln, die noch vom Bundesrat gebilligt werden müssen, sehen unter anderem eine Anhebung der Bußgelder vor. Zudem werden die Meldepflichten für Steuerberater, Immobilienmakler und Spielbanken verschärft. Damit reagiert Deutschland auf die Kritik der Europäischen Union (EU) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die der Bundesrepublik bei der Bekämpfung der Geldwäsche erheblichen Nachholbedarf bescheinigt hatten. Schätzungen zufolge ‘waschen’ Kriminelle in Deutschland jedes Jahr mehr als 50 Milliarden Euro. Geld aus dunklen Geschäften erhält dadurch den Anschein einer legalen Herkunft. Nach kritischen Stimmen aus der Wirtschaft hat der Bundestag aber den ursprünglichen Regierungsentwurf an einigen Stellen noch einmal entschärft. So bleibt es vielen Einzelhändlern und Freiberuflern erspart, einen speziellen Geldwäsche-Beauftragten berufen zu müssen. In besonders anfälligen Branchen soll die Aufsichtsbehörde aber befugt sein, die Benennung eines Geldwäsche-Beauftragten zu verlangen./ax/DP/he

‘WSJ’: Google arbeitet an schnellem Lieferservice (01. Dezember 2011, 23:00 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Dem weltgrößten Onlinehändler Amazon droht in seinem Kerngeschäft Konkurrenz durch den Internetkonzern Google . Wie das ‘Wall Street Journal’ (Donnerstag) berichtete, ist Google in den USA mit namhaften Einzelhändlern im Gespräch, um gemeinsam einen Lieferservice aufzuziehen. Er soll den Kunden die im Internet bestellten Waren gegen eine geringe Gebühr bringen. Google sei vom Erfolg von Amazons Lieferservice ‘Prime’ zu dem Vorstoß angeregt worden. Denn viele Kunden suchten ihre Artikel nun nur noch bei Amazon direkt und umgingen dabei die Suchmaschine Google. ‘Amazon Prime’ verspricht für eine einmalige Jahresgebühr von 29 Euro in Deutschland oder 79 Dollar in den USA eine schnelle Lieferung ohne Mindestbestellwert. Mehrere Einzelhändler hätten bereits Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet, schrieb die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf informierte Personen. Als mögliche Partner listete sie die US-Kaufhauskette Macy’s , die Modekette Gap und den Büroartikel-Händler OfficeMax auf. Ein Pilotversuch soll laut ‘Wall Street Journal’ in der Region um San Francisco beginnen. Irgendwann im kommenden Jahr soll es losgehen. Die Firmen selbst wollten die Informationen nicht kommentieren. Google und Amazon konkurrieren bereits im Geschäft mit Musik und Videos im Internet./das/DP/he

Imperial Tobacco ersetzt Axa im Stoxx Europe 50 zum 19. Dezember (01. Dezember 2011, 22:22 Uhr)

ZÜRICH (dpa-AFX) – Der britische Tabakkonzern Imperial Tobacco wird zum 19. Dezember in den Stoxx Europe 50 aufgenommen. Weichen müsse dafür der französische Versicherer Axa , teilte der Indexersteller Stoxx am Donnerstag mit. Die Änderungen erfolgen aufgrund der ‘fast entry rule’./he

Aktien New York Schluss: Verschnaufpause – Dow bleibt aber über 12.000 Punkten (01. Dezember 2011, 22:35 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Wall Street hat am Donnerstag eine Verschnaufpause nach ihrer jüngsten Erholungsrally eingelegt. Vor dem Arbeitsmarktbericht für November hätten sich einige Anleger zurückgehalten und trotz positiver Nachrichten Gewinne mitgenommen, sagten Händler. Der Dow Jones Industrial hielt sich über 12.000 Punkten und ging mit minus 0,21 Prozent bei 12.020,03 Punkten aus dem Handel. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,19 Prozent auf 1.244,59 Punkte. An der Nasdaq Börse legte der Composite Index um 0,22 Prozent auf 2.626,20 Punkte zu, der Nasdaq 100 stieg um 0,61 Prozent auf 2.309,20 Punkte. Nach der kräftigen Erholung seit Wochenbeginn mit dem größten dreitägigen Anstieg seit mehr als zweieinhalb Jahren fehlten dem US-Aktienmarkt die Anschlusskäufe, sagten Händler. Am Vorabend hatte der weltweite Leitindex Dow Jones nach einer konzertierten Notenbankintervention am Geldmarkt mit plus 4,24 Prozent den größten Tagesgewinn seit März 2009 verzeichnet – seit Wochenbeginn erholte er sich um mehr als sieben Prozent von seiner vorherigen Talfahrt. Weder der besser als erwartete ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie, noch die in Europa deutlich fallenden Renditen der Peripherieländeranleihen konnten vor den Arbeitsmarktdaten am Freitag neue Kauflaune bringen./fat/he

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Atempause – Dow bleibt über 12.000 Punkten (01. Dezember 2011, 22:54 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Wall Street hat am Donnerstag eine Verschnaufpause nach ihrer jüngsten Erholungsrally eingelegt. Vor dem Arbeitsmarktbericht für November hätten sich einige Anleger zurückgehalten und trotz positiver Nachrichten Gewinne mitgenommen, sagten Händler. Der Dow Jones Industrial hielt sich aber über 12.000 Punkten und ging mit minus 0,21 Prozent bei 12.020,03 Punkten aus dem Handel. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,19 Prozent auf 1.244,59 Punkte. An der Nasdaq Börse legte der Composite Index um 0,22 Prozent auf 2.626,20 Punkte zu, der Nasdaq 100 stieg um 0,61 Prozent auf 2.309,20 Punkte. Nach der kräftigen Erholung seit Wochenbeginn mit dem größten dreitägigen Anstieg seit mehr als zweieinhalb Jahren fehlten dem US-Aktienmarkt die Anschlusskäufe, sagten Händler. Am Vorabend hatte der weltweite Leitindex Dow Jones nach einer konzertierten Notenbankintervention am Geldmarkt mit plus 4,24 Prozent den größten Tagesgewinn seit März 2009 verzeichnet – seit Wochenbeginn erholte er sich um mehr als sieben Prozent von seiner vorherigen Talfahrt. Weder der besser als erwartete ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie noch die in Europa deutlich fallenden Renditen der Peripherieländeranleihen konnten vor den Arbeitsmarktdaten am Freitag neue Kauflaune bringen.YAHOO WEITER VON FANTASIE GETRIEBEN Boeing endeten mit plus 3,33 Prozent auf 70,98 US-Dollar an der Dow-Spitze. Händler sprachen von einer Annäherung des Flugzeugbauers mit dem US-Aufsichtgremium für Arbeitsrechtsfragen National Labor Relations Board (NLRB). Die am Vorabend besonders starken Finanz- und Rohstoffwerte federten indes ein bisschen zurück: JPMorgan-Aktien büßten als Banktitel 1,65 Prozent auf 30,46 Dollar ein und der Rohstoffwert Alcoa verlor 2,10 Prozent auf 9,81 Dollar. Yahoo gewann im Techsektor 3,31 Prozent auf 16,23 Dollar. Eine Gruppe von Investoren unter Führung der Alibaba Group erwägt einem Bloomberg-Bericht zufolge ein Angebot für die Übernahme des Online-Portals. Zusammen mit Softbank befinde sich die Gruppe bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit zwei weiteren Investoren, Blackstone und Bain Capital, wie die Nachrichtenagentur unter Berufung auf informierte Kreise berichtete. Einem Händler zufolge soll das Gebot bei 25 Milliarden Dollar liegen. Börsianer hatten bereits in den vergangenen Tagen auf ein Angebot für Yahoo spekuliert und die Aktien nach oben getrieben.CLEARWIRE SPRINGEN HOCH Barnes & Noble enttäuschte indes mit seinen Zahlen und schickte seine Aktien mit 16,34 Prozent in den Keller. Der Umsatz des Buchhändlers war deutlich hinter den Analystenschätzungen zurückgeblieben und auch unter dem Strich enttäuschte der Verlust von 17 Cent je Aktie. Der Mobilfunkanbieter Clearwire sprang dagegen nach einem Deal mit Sprint Nextel um 14,04 Prozent hoch. Sprint ist der drittgrößte Mobilfunker in den USA und zahlt dem deutlich kleineren Anbieter in den nächsten vier Jahren rund 1,6 Milliarden Dollar für die Nutzung von Funkfrequenzen. Bewegung komme auch wieder ins Thema Börsengänge: Der Spieleentwickler Zynga – bekannt durch seine Spiele auf der Facebook-Plattform – will Medienberichten zufolge ebenfalls Geld an der Börse einsammeln. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, Zynga wolle rund 900 Millionen Dollar einnehmen und dazu ab Mitte Dezember Aktien in einer Spanne von acht bis zehn Dollar ausgeben. Das würde das Unternehmen mit rund 10 Milliarden Dollar bewerten. Bereits zu Wochenbeginn hatte das ‘Wall Street Journal’ die Aufmerksamkeit auf Facebook gelenkt – das weltgrößte Online-Netzwerk wird nach Informationen der Zeitung wohl im zweiten Quartal 2012 den Versuch wagen, 10 Milliarden Dollar einzusammeln. Die Bewertung des gesamten Unternehmens soll dann bei 100 Milliarden Dollar liegen. Der Euro ist erneut um 1,35 Dollar gependelt und wurde zuletzt bei 1,3460 Dollar gehandelt. Die richtungweisende zehnjährige Staatsanleihe verlor 12/32 auf 98 30/32 Punkte. Sie rentierte entsprechend mit 2,115 Prozent etwas höher./fat/he

DGAP-News: SS&C Sponsors Panel Discussion on Opportunities for U.S. Managers in Ireland (deutsch) (01. Dezember 2011, 22:10 Uhr)

SS&C Sponsors Panel Discussion on Opportunities for U.S. Managers in IrelandSS&C Technologies 01.12.2011 22:10—————————————————————————Panel Features Speakers From SS&C, PWC Ireland, Monsoon Capital, dmsManagement, and Dillon Eustace WINDSOR, Conn., 2011-12-01 22:10 CET (GLOBE NEWSWIRE) –SS&C Technologies (Nasdaq:SSNC), a global provider of financial servicessoftware and software-enabled services, today announced it is hosting anindustry event entitled ‘Opportunities for U.S. Managers in Ireland’ at theNASDAQ MarketSite in New York City on December 7, 2011. A distinguished panel of five industry experts will examine the opportunitiesfor U.S. managers launching and distributing UCITS and QIF funds into Europe.The event presents a unique opportunity to hear directly from key European andU.S. industry experts. Various strategies regarding access to Europeaninvestors will be explored from marketing, accounting and legal perspectives. Bill Stone, Chairman and Chief Executive Officer, SS&C Technologies, will hostthe event, joined by: — Gautam Prakash, Founder and Senior Managing Director, Monsoon Capital — Olywn Alexander, European Hedge Fund Leader, PWC Ireland — Derek Delaney, Director, dms Management — Andrew Bates, Head of Financial Services, Dillon Eustace — David Reid, Managing Director, International, SS&C Technologies The panel will be moderated by Fred Jacobs, Vice-President, SS&C Fund Services.The panel discussion will be followed by a cocktail reception where SS&C’s FormPF reporting service Alpha Release will be showcased. Form PF is a requirementof the recently finalized SEC regulations and SS&C representatives will beavailable to discuss this with attendees. For further information on this event, contact Wils Cain in New York at212-367-4732 or email wcain@sscinc.com. About SS&C TechnologiesCelebrating its 25th year, SS&C is a global provider of investment andfinancial software-enabled services and software focused exclusively on theglobal financial services industry. Founded in 1986, SS&C has its headquartersin Windsor, Connecticut and offices around the world. More than 5,000 financialservices organizations, from the world’s largest to local financial servicesorganizations, manage and account for their investments using SS&C’s productsand services. These clients in the aggregate manage over $16 trillion inassets. Additional information about SS&C (Nasdaq:SSNC) is available atwww.ssctech.com. Follow SS&C on Twitter, Linkedin and Facebook. The SS&C Technologies logo is available athttp://www.globenewswire.com/newsroom/prs/?pkgid=8587 CONTACT: Patrick Pedonti Chief Financial Officer Tel: +1-860-298-4738 E-mail: InvestorRelations@sscinc.comNews Source: NASDAQ OMX01.12.2011 Dissemination of a Corporate News, transmitted by DGAP – a company of EquityStory AG.The issuer is solely responsible for the content of this announcement.DGAP’s Distribution Services include Regulatory Announcements,Financial/Corporate News and Press Releases.Media archive at www.dgap-medientreff.de and www.dgap.de————————————————————————— Language: EnglishCompany: SS&C Technologies United StatesPhone: Fax: E-mail: Internet: ISIN: US9901258254WKN: End of Announcement DGAP News-Service —————————————————————————

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 01.12.2011 (01. Dezember 2011, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.12.2011AIXTRON FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursiel für Aixtron von 15,00 auf 14,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Die Geschäftslage des LED-Industrieausrüsters dürfte sich zunächst weiter eintrüben, doch könnte ein Kauf der Papiere mit Blick auf die erwartete Auftragserholung im zweiten Halbjahr 2012 lohnen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die fallenden durchschnittlichen LED-Preise sollten zu einer schnelleren Verbreitung dieser Leuchtmittel beitragen. Dadurch könnte die Auslastung der LED-Hersteller schrittweise steigen und sich die Nachfrage nach LED-Produktionsanlagen erholen.APPLE LONDON – Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Apple nach einer Anhebung ihrer Schätzungen auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 525 US-Dollar belassen. Er habe die Schätzungen für die iPhone-Umsätze angehoben, im Gegenzug aber die Erwartungen an das iPad leicht gesenkt, schrieb Analyst Mark Moskowitz in einer Studie vom Donnerstag. Trotz der unsicheren konjunkturellen Entwicklung erwarte er von Apple ein über der Konkurrenz liegendes Umsatzwachstum und steigende Gewinnspannen, schrieb der Branchenexperte weiter.BASF LONDON – Die Citigroup hat BASF nach einer Investorenveranstaltung auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen. Die kommenden drei Quartale dürften für den Chemiekonzern herausfordernd werden, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie vom Donnerstag. Mit Blick auf das langfristige Wachstum sei BASF aber gut aufgestellt. So wolle das Unternehmen nicht mehr nur simple Chemikalien, sondern verstärkt funktionale Materialien und Lösungen verkaufen. Zudem werde das Schwellenland-Geschäft ausgebaut.BMW LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für BMW von 64,00 auf 60,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underweight’ belassen. Ein mehrjähriger Entschuldungsprozess dürfte die europäischen Automobilkonzerne belasten, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Donnerstag. Doch selbst bei einer Kreditklemme dürften sich die Autobauer überdurchschnittlich entwickeln, die investieren könnten und ihre Kunden bei der Finanzierung unterstützten. Volkswagen bleibe sein Sektor-’Top Pick’.BEIERSDORF LONDON – Nomura hat die Einstufung für Beiersdorf nach dem angekündigten Konzernumbau auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Beiersdorf könnte nach Bekanntgabe der neuen Umstrukturierungspläne nicht nur Wachstumspotential sondern auch Margenfantasie aufweisen, schrieb Analyst Guillaume Delmas in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sei die Bewertung der Aktie derzeit attraktiv.BEIERSDORF FRANKFURT – Independent Research hat das Anlagevotum für Beiersdorf nach der Ankündigung weiterer Umstrukturierungsmaßnahmen auf ‘Halten’ mit einem Kursziel von 44,00 Euro belassen. Die Höhe anfallender Kosten für den geplanten Konzernumbau habe negativ überrascht, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Donnerstag. Positiv werte er aber die Bestätigung des Ausblicks für 2011. Seine Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie 2011 bleibe unverändert, die Gewinnschätzung für 2012 habe er leicht angehoben.BEIERSDORF LONDON – Morgan Stanley hat Beiersdorf nach angekündigten weiteren Umstrukturierungsmaßnahmen auf ‘Underweight’ mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Der Umbau sei eine natürliche Fortsetzung des 2012 begonnenen Wandels des Konsumgüterherstellers, schrieb Analyst Erik Sjogren in einer Studie vom Donnerstag. Die mittelfristigen finanziellen Auswirkungen seien allerdings eher gering. Der eigentliche Vorteil sei eine möglicherweise konsistentere Umsatzentwicklung.BEIERSDORF FRANKFURT – Equinet hat das Kursziel für Beiersdorf nach einem weiteren, angekündigten Umstrukturierungsprogramm von 42,00 auf 45,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Trotz des fortgesetzten Konzernumbaus sei es zu früh, um bei der Aktie des Konsumgüterkonzerns einzusteigen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Die Bewertungsmultiplikatoren seien selbst auf bereinigter Basis nicht besonders attraktiv. Zudem drohe Europa, wo Beiersdorf rund 60 Prozent seiner Erlöse erwirtschafte, eine Rezession.BEIERSDORF LONDON – Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Beiersdorf nach der Ankündigung von Sparmaßnahmen gleich um zwei Schritte von ‘Underperform’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel von 42,00 auf 48,00 (Kurs: 43,42) Euro angehoben. Mit der Bereinigung des Produktportfolios habe die Gewinnentwicklung ihren Wendepunkt zum Guten erreicht, schrieb Analyst Robert Waldschmidt in einer Studie vom Donnerstag. Die starke Stellung im Markt für Hautpflegeprodukte dürfte dies noch beschleunigen. Trotz der sehr guten Bruttomargen seien die Margen beim operativen Ergebnis (EBIT) noch relativ gering, so dass sich erhebliches Potenzial für Verbesserungen ergebe.BEIERSDORF FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Beiersdorf nach einer angekündigten weiteren Umstrukturierung von 50,00 auf 52,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Der Hersteller von Körperpflegeprodukten treibe den Konzernumbau weiter voran, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Donnerstag. Die Verschlankung der Strukturen und Prozesse sollte ab 2012 zu Kosteneinsparungen führen. Er erhöhte seine operativen Gewinnschätzungen für 2012 und 2013.BILFINGER BERGER FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Bilfinger Berger auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 74,00 Euro belassen. Die Aktie sei mit Blick auf die Umwandlung von einem reinen Baukonzern zu einem inzwischen überwiegend auf Dienstleistungen ausgerichteten Anbieter weiterhin ein überzeugendes Investment, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Donnerstag. Das Papier zähle derzeit zu seinen deutschen ‘Top Picks’.BRENNTAG LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für Brenntag von 99,00 auf 95,60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Conviction Buy’ belassen. Die Goldman-Sachs-Volkswirte hätten die Konjunkturprognosen für 2012 weiter reduziert, schrieb Analyst Charles Wilson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Aktien des Chemikalienhändlers blieben allerdings ein ‘Top Pick’ unter den Papieren von Anbietern unternehmensbezogener Dienstleistungen.CONTINENTAL LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Continental von 65,00 auf 62,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Ein mehrjähriger Entschuldungsprozess dürfte den europäischen Automobilsektor belasten, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Donnerstag. Doch selbst bei einer Kreditklemme dürften sich die Branchenunternehmen überdurchschnittlich entwickeln, die investieren könnten und ihre Kunden bei der Finanzierung unterstützten. Volkswagen bleibe sein Sektor-’Top Pick’.DAIMLER LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Daimler von 45,00 auf 40,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Equal-weight’ belassen. Ein mehrjähriger Entschuldungsprozess dürfte den europäischen Automobilsektor belasten, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Donnerstag. Doch selbst bei einer Kreditklemme dürften sich die Branchenunternehmen überdurchschnittlich entwickeln, die investieren könnten und ihre Kunden bei der Finanzierung unterstützten. Volkswagen bleibe sein Sektor-’Top Pick’.DEUTSCHE WOHNEN DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Deutsche Wohnen AG nach einer Kapitalerhöhung von 11,50 auf 10,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Wegen des Verwässerungseffekts habe er das Kursziel angepasst, schrieb Analyst Thomas Martin in einer Studie vom Donnerstag. Die Immobiliengesellschaft wolle weitere Objekte erwerben und von der positiven Dynamik des Wohnimmobilienmarktes profitieren. Er ziehe Deutsche Wohnen den Papieren der stark auf Gewerbeimmobilien fokussierten IVG Immobilien vor.DIALOG SEMICONDUCTOR FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Dialog Semiconductor von 18,00 auf 17,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Der Entwickler integrierten Mixed-Signal-Schaltungen dürfte weiterhin vom Absatzwachstum der Smartphones und Tablet-PCs von Apple profitieren, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Zusätzliches Potenzial eröffne die Zusammenarbeit mit Intel oder Freescale. Dies habe er in seinen Prognosen noch nicht berücksichtigt. Das überdurchschnittliche Unternehmenswachstum sei nicht ausreichend eingepreist.ELRINGKLINGER HAMBURG – Die Berenberg Bank hat die Einstufung für ElringKlinger nach dem zweiten Tag einer Investorenkonferenz auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Das Management des Autozulieferers habe sich zuversichtlich gezeigt, die Margen- und Umsatzziele trotz des in diesem Jahr stagnierenden Produktionsumfelds zu erreichen, schrieb Analyst David Cramer in einer Studie vom Donnerstag. Dies sollte sein Kursziel stützen. Längerfristig könnten neue Produktbereiche und die Integration der jüngsten Akquisitionen den Titel beflügeln und bei ElringKlinger zu überdurchschnittlichen Wachstumsraten führen.FIAT LONDON – Morgan Stanley hat Fiat von ‘Overweight’ auf ‘Underweight’ abgestuft und das Kursziel von 6,00 auf 3,50 Euro gesenkt. Der Autobauer dürfte zwar eine mögliche Rezession in Europa überstehen, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Allerdings könnten dadurch notwendige Investitionen weiter verzögert werden. Fiat müsse einen Weg finden, seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.GDF SUEZ LONDON – Barclays Capital hat GDF Suez von ‘Underweight’ auf ‘Equal Weight’ hochgestuft und das Kursziel auf 20,00 Euro belassen. Nach der unterdurchschnittlichen Kursentwicklung seit Mitte Oktober hätten die Aktien das Kursziel erreicht und würden nur mit einem leichten Aufschlag auf die Wettbewerber-Papiere gehandelt, schrieb Analystin Julie Arav in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sei das Kursrisiko für die Titel des Energieunternehmens mittlerweile begrenzt. Gründe dafür seien die Einigung über einen belgischen Staatshaushalt sowie die Entscheidung eines hohen französischen Gerichts, das die Einfrierung französischer Gastarife in Zweifel ziehe.IVG IMMOBILIEN DÜSSELDORF – Die HSBC hat IVG Immobilien nach einer angekündigten Kapitalerhöhung von ‘Overweight’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 4,00 auf 3,30 (Kurs: 2,477) Euro gesenkt. Auf Basis des wegen der Kapitalmaßnahme angepassten Kursziels habe die Aktie nicht mehr genügend Potenzial für ein ‘Overweight’-Votum, schrieb Analyst Thomas Martin in einer Studie vom Donnerstag. Die Immobiliengesellschaft stabilisiere sich zwar, sei aber stark auf Gewerbeimmobilien ausgerichtet. Er ziehe daher die Aktien des mehr auf Wohnimmobilien fokussierten Konkurrenten Deutsche Wohnen AG vor.PROSIEBENSAT1 FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Wegen übertriebener Sorgen hinsichtlich der Verschuldung des Medienkonzerns werde die Aktie derzeit mit einem hohen Abschlag zur Konkurrenz gehandelt, schrieb Analystin Laurie Davison in einer Studie vom Donnerstag. Das Papier zähle derzeit zu ihren deutschen ‘Top Picks’.RENAULT LONDON – Morgan Stanley hat Renault von ‘Underweight’ auf ‘Overweight’ hochgestuft und das Kursziel auf 35,00 Euro belassen. Renault sei nun sein ‘Top Pick’ unter den Aktien der Automobil-Massenproduzenten, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Markt verstehe die Risiken eines trägen Europageschäfts und sorge sich zu sehr über die Liquidität. Dabei werde des große Potenzial durch erfolgversprechende Modellneuheiten und Kapazitätskürzungen sowie die Beteiligung an Nissan übersehen.SALZGITTER FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Salzgitter nach dem angekündigten Konzernumbau aus steuerlichen Gründen von 55,00 auf 56,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Die steuerlichen Vorteile infolge der neuen Struktur dürften sich stärker als von ihm erwartet auf den Überschuss des Stahlkonzerns auswirken, schrieb Analyst Bastian Synagowitz in einer Studie vom Donnerstag. Darüber hinaus sollten sich in den kommenden Jahren zusätzliche Verrechnungsmöglichkeiten zwischen Gewinnen und Verlusten der einzelnen Tochtergesellschaften ergeben.SALZGITTER FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Salzgitter auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Der Konzern habe offenbar einen Weg gefunden, den steuerlichen Verlustvortrag der 2008 erworbenen Klöckner-Werke in Höhe von 1,6 Milliarden Euro wirksam werden zu lassen, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Donnerstag. Die künftige Steuerersparnis dürfte etwa 480 Millionen Euro oder umgerechnet 8,90 Euro je Aktie betragen.SALZGITTER DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Salzgitter nach dem angekündigten Konzernumbau aus steuerlichen Gründen auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 45,50 Euro belassen. Der Zugriff auf die Verluste der Klöckner-Werke sollte auf Konzernebene in den kommenden Jahren zu einer deutlich sinkenden Steuerbelastung führen, schrieb Analyst Ralf Dörper in einer Studie vom Donnerstag. Bereits für 2011 werde eine Steigerung des Überschusses um rund 100 Millionen Euro erwartet. Dörper kündigte an, seine Annahmen für den fairen Wert zu überarbeiten, sobald ihm mehr Informationen zu dem Thema vorliegen.SALZGITTER FRANKFURT – Die Commerzbank hat Salzgitter nach angekündigten Änderungen der Unternehmensstruktur auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Der Stahlkocher wolle den zusammen mit den Klöckner-Werken übernommenen steuerlichen Verlustvortrag von 1,5 Milliarden Euro für alle deutschen Konzernteile nutzbar machen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Donnerstag. Insgesamt dürfte dies in den kommenden zwölf Jahren zu einer Steuerersparnis von rund 400 Millionen Euro führen, was einem Substanzwert von 5,00 bis 7,00 Euro je Aktie entspreche. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen für die Gewinne und den fairen Wert der Papiere könnten deutlich zulegen.SOFTWARE AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Aktien der Software AG von ‘Add’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel auf 36,00 Euro belassen. Das für 2012 erwartete Gewinnwachstum und die robusten Cashflows der Sparte Enterprise Transaction Systems (ETS) seien nicht ausreichend eingepreist, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Er rechnet für 2012 mit einem Gewinnwachstum je Aktie von elf Prozent. Das liege am oberen Ende der Markterwartungen. Zudem ziehe er die Aktien der Software AG denen von SAP vor, da die positive Dynamik bei SAP an eine Grenze stoße.THOMAS COOK LONDON – Barclays Capital hat Thomas Cook nach der Einigung mit den Banken über eine Refinanzierung von ‘Equal Weight’ auf ‘Underweight’ abgestuft und das Kursziel von 70,00 auf 8,00 Pence gesenkt. Die kurzfristige Refinanzierung sei eben auch nur eine kurzfristige Lösung, schrieb Analyst Ed Birkin in einer Studie vom Donnerstag. Der Reiseveranstalter dürfte in zwölf Monaten mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben wie vor der Einigung mit den Banken. Einen positiven Eigenkapitalwert könne das Unternehmen nur durch eine tiefgreifende Umstrukturierung und Anteilsverkäufe erreichen. Hier käme die Skandinavien-Sparte in Betracht. Unter anderem darauf basiere das neue Kursziel.TUI FRANKFURT – Equinet hat Tui vor Zahlen von ‘Hold’ auf ‘Buy’ hochgestuft, das Kursziel aber auf 5,00 Euro belassen. Die Finanzprobleme des Konkurrenten Thomas Cook seien überwiegend nicht marktbedingt, sondern hausgemacht, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Entsprechend sollte die Touristik-Tochter Tui Travel nicht betroffen sein. Die Kennziffern zum Geschäftsjahr 2010/11 sollten solide ausfallen. Die Hochstufung resultiere aus dem niedrigen Aktienkurs von Tui.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Volkswagen-Vorzugsaktien von 165,00 auf 160,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Ein mehrjähriger Entschuldungsprozess dürfte den europäischen Automobilsektor belasten, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Donnerstag. Doch selbst bei einer Kreditklemme dürften sich die Branchenunternehmen überdurchschnittlich entwickeln, die investieren könnten und ihre Kunden bei der Finanzierung unterstützten. Volkswagen bleibe sein Sektor-’Top Pick’./he

‘FTD’: MTU will Volvo-Flugzeutriebwerke im dritten Anlauf übernehmen (01. Dezember 2011, 21:45 Uhr)

HAMBURG (dpa-AFX) – MTU will es bei den Volvo-Flugzeugtriebwerken einem Pressebericht zufolge noch einmal wissen. Der Münchner Triebwerkskonzern erstelle ein erstes unverbindliches Gebot, berichtete die ‘Financial Times Deutschland’ (Freitagausgabe) unter Berufung auf Kreise. Beraten werde MTU von der US-Bank Goldman Sachs . Der Wert der Transaktion sei auf mehr als 800 Millionen Euro geschätzt worden. MTU nähme damit den dritten Anlauf, um das Volvo-Geschäft zu erwerben. 2007 seien sich beide Seiten fast handelseinig gewesen, doch der Verkauf für eine Milliarde Euro sei am Veto des Volvo-Aufsichtsrats gescheitert. 2009 sei ein zweiter Versuch fehlgeschlagen. MTU und Goldman Sachs lehnten am Donnerstag dem Bericht zufolge einen Kommentar ab./he/fat

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