Archive for December, 2011

DGAP-Gesamtstimmrechtsmitteilung: SMARTRAC N.V. (deutsch) (31. Dezember 2011, 18:00 Uhr)

SMARTRAC N.V.: Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte nach § 26a WpHG mit dem Ziel der europaweiten VerbreitungSMARTRAC N.V. / Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte31.12.2011 18:00Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte nach § 26a WpHG, übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Hiermit teilt die SMARTRAC N.V. mit, dass die Gesamtzahl der Stimmrechte amEnde des Monats Dezember 2011 insgesamt 17744088 Stimmrechte beträgt.Die Veränderung der Gesamtzahl der Stimmrechte ist seit dem 23.12.2011wirksam.31.12.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: SMARTRAC N.V. Strawinskylaan 851 1077 XX Amsterdam NiederlandeInternet: www.smartrac-group.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————

EANS Adhoc: Sunways AG (deutsch) (31. Dezember 2011, 18:40 Uhr)

EANS-Adhoc: Kapitalerhöhung und Übernahmeangebot: LDK-Gruppe beteiligt sich anSunways AG——————————————————————————– Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.——————————————————————————–31.12.2011Konstanz, 31. Dezember 2011 – Der Vorstand der Sunways AG hat heute mitZustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaftunter Ausnutzung des genehmigten Kapitals gemäß § 5 Abs. 2 der Satzung von EUR11.588.613,– um EUR 5.790.000,– auf EUR 17.378.613,– zu erhöhen. DasBezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Zur Zeichnung der 5.790.000 neuenAktien wird ausschließlich die LDK Solar Germany Holding GmbH, eine mittelbareTochtergesellschaft der LDK Solar Co., Ltd., zugelassen. Die LDK Solar Co., Ltd.ist die Obergesellschaft der LDK-Gruppe, die als einer der weltweit führendenAnbieter von Photovoltaik-Produkten unter anderem Hersteller von Solarzellen undModulen mit multikristallinen und monokristallinen Halbleiterscheiben (Wafer)beliefert. 1.158.845 der neuen Aktien werden gegen Bareinlagen ausgegeben. DerAusgabebetrag hierfür beträgt insgesamt EUR 2.201.805,50. Die übrigen neuenAktien werden gegen Sacheinlagen ausgegeben. Nach Durchführung derKapitalerhöhung wird die LDK Solar Germany Holding GmbH mit ca. 33 Prozent amdann bestehenden Grundkapital der Sunways AG beteiligt sein. Außerdem hat die LDK Solar Germany Holding GmbH dem Vorstand heute mitgeteilt,dass sie beabsichtigt, den Aktionären der Sunways AG ein freiwilligesöffentliches Übernahmeangebot für alle ausstehenden Aktien der Gesellschaft zuunterbreiten. In dem Übernahmeangebot, das nach Genehmigung der Veröffentlichungdurch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)voraussichtlich Ende Januar 2012 veröffentlicht wird, soll den Aktionären derSunways AG eine Gegenleistung von EUR 1,90 in bar je Aktie der Sunways AGangeboten werden. Sowohl die Kapitalerhöhung als auch der Vollzug desfreiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots bedürfen noch der Freigabe durch dasBundeskartellamt. Im Übrigen ist die Durchführung der Kapitalerhöhung vom Erfolgdes freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots unabhängig.Den beschriebenen Maßnahmen liegt eine ebenfalls am heutigen Tag mit der LDKSolar Germany Holding GmbH und der LDK Solar Co., Ltd. abgeschlosseneInvestorenvereinbarung (Investment Agreement) zugrunde, die die Grundlagen einerstrategischen Partnerschaft sowie den Einstieg der LDK Solar Germany HoldingGmbH bei der Sunways AG regelt. Im Zusammenhang mit dem Einstieg der LDK SolarGermany Holding GmbH wurde heute zudem eine Aufhebungsvereinba-rung im Hinblickauf den mit der LDK-Gruppe bestehenden Langzeitliefervertrag für Waferabgeschlossen. Die Aufhebung steht unter der auflösenden Bedingung, dass dieDurchführung der Kapitalerhöhung nicht bis zum 30. Juni 2012 in dasHandelsregister der Sunways AG eingetragen wird. Die Sunways AG hat im Rahmender Aufhebungsvereinbarung auf eine von ihr bereits geleistete Anzahlungverzichtet und sich zu einer abschließenden Zahlung im unteren zweistelligenMillionenbereich (ca. 2 Prozent des ursprünglichen Vertragsvolumens) an die LDKSolar Germany Holding GmbH verpflichtet. Die aus der Aufhebung resultierendeZahlungsforderung der LDK Solar Germany Holding GmbH wird im Rahmen derKapitalerhöhung zu rund 23 Prozent als Sacheinlage berücksichtigt und ist imÜbrigen als Langfristverbindlichkeit ausgestaltet.Durch die Beteiligung der LDK-Gruppe am Grundkapital der Sunways AG kann diebereits bestehende Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmensgruppen weitergestärkt werden. Gleichzeitig erhoffen sich beide Parteien Wachstums- undSynergiepotentiale für den Photovoltaik-Markt.Rückfragehinweis:Dr. Harald F. SchäferLeiter Unternehmenskommunikation und Investor RelationsTel.: +49 (0)7531 996 77-415E-Mail: communications@sunways.deEnde der Mitteilung euro adhoc ——————————————————————————–Emittent: Sunways AG Macairestr. 3 – 5 D-78467 KonstanzTelefon: +49 (0)7531 99677 0FAX: +49 (0)7531 99677 10Email: info@sunways.deWWW: http://www.sunways.deBranche: Alternativ-EnergienISIN: DE0007332207Indizes: CDAX, Prime All Share, Technology All ShareBörsen: Regulierter Markt/Prime Standard: Frankfurt, Freiverkehr: Berlin, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, München Sprache: Deutsch

DGAP-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Rofin-Sinar Technologies Inc. (deutsch) (31. Dezember 2011, 17:00 Uhr)

Rofin-Sinar Technologies Inc.: Veröffentlichung gemäß § 26a Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten VerbreitungRofin-Sinar Technologies Inc. / Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte31.12.2011 17:00Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte nach § 26a WpHG, übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Diese Veröffentlichung erfolgt ausschließlich auf Grundlage des deutschenWertpapierhandelsgesetzes!Hiermit teilt die Rofin-Sinar Technologies Inc. mit, dass die Gesamtzahlder Stimmrechte am Ende des Monats Dezember 2011 insgesamt 32440500Stimmrechte betragen hat.31.12.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Rofin-Sinar Technologies Inc. 40984 Concept Drive MI 48170 Plymouth Vereinigte Staaten von AmerikaInternet: www.rofin.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————

ROUNDUP 2/Klage: Porsche soll Fonds zwei Milliarden Euro Schaden ersetzen (31. Dezember 2011, 15:35 Uhr)

(Neu: Stellungnahme Porsche ) STUTTGART (dpa-AFX) – Sieben Investmentfonds wollen mit einer neuen Klage gegen den Autobauer Porsche Schadensersatzansprüche in Höhe von knapp zwei Milliarden Euro geltend machen. Diese Schäden hätten sie bei dem gescheiterten Übernahmeversuch der Volkswagen AG durch die Porsche SE im Jahr 2008 erlitten, hieß es am Samstag in der Mitteilung einer Frankfurter Kanzlei. Eine Sprecherin erklärte, die Klage sei am Freitag beim Landgericht Stuttgart eingereicht worden. Wo genau die angelsächsischen Investmentgesellschaften – darunter auch Hedge Fonds – welche Anteile hielten, konnte sie nicht sagen. Ein Porsche-Sprecher sagte, das Unternehmen kenne die Klage bislang nicht. Darüber hinaus erklärte er: ‘Wir halten die Vorwürfe für unbegründet.’ Diese Position vertrete der Autobauer seit Jahren, daran ändere auch eine neue Klage nichts. Zu Details wollte er sich nicht äußern. ‘Wir warten erstmal darauf, dass uns die Klage zugestellt wird.’ Das Gericht war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Bei der Klage geht es vor allem darum, dass Porsche angeblich Informationen verheimlicht hatte und dann mit der plötzlichen Veröffentlichung eine extreme Kurssteigerung durch Eindeckungskäufe auslöste. Die Klage legt laut Mitteilung dar, wie die Porsche-Holding ‘den Preis der VW-Stammaktien kontrollierte, indem sie heimlich Optionspositionen aufbaute, die nahezu die gesamten frei handelbaren VW-Stammaktien erfassten’. Die Schwaben hatten sich bei dem Versuch, den viel größeren VW-Konzern zu übernehmen, mächtig verhoben und zunächst elf Milliarden Euro Schulden aufgetürmt. Inzwischen hat sich die Situation umgedreht: Porsche soll als eigene Marke vollständig in den VW-Konzern integriert werden. Die ursprüngliche Fusionslösung rückt aus rechtlichen Gründen jedoch in immer weitere Ferne. In den USA und Deutschland liegen im Zusammenhang mit der Übernahmeschlacht bereits weitere Klagen vor. Die Sprecherin der Kanzlei sagte, einige der nun klagenden Fonds seien auch in Amerika vor Gericht gezogen. Der Vorwurf lautet stets: Enorme Kursturbulenzen aufgrund von Manipulationen und Täuschungen sollen Anleger um Millionenbeträge gebracht haben. In Stuttgart ermittelt die Staatsanwaltschaft zudem gegen ehemalige Porsche-Manager. Vor wenigen Monaten erst war eine Schadenersatzklage von Anlegern gegen Porsche und VW bei den Stuttgartern eingegangen. Dabei geht es nach Angaben der Münchner Kanzlei CLLB um Ansprüche von knapp 1,1 Milliarden Euro. Mit dem Verfahren beschäftigt sich das Landgericht Braunschweig. Nach Angaben der Sprecherin der Frankfurter Kanzlei blieb der Gruppe der sieben in Stuttgart klagenden Fonds kaum noch Zeit, die Klage einzureichen. ‘Das war nur noch in diesem Jahr möglich’, erklärte sie. Vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht wird seit Mitte Dezember zudem eine Aktionärsklage gegen die Porsche-Dachgesellschaft verhandelt. Der Verein ‘Verbraucherzentrale für Kapitalanleger’ vertritt die Meinung, dass die Hauptversammlung 2010 den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2008/2009 zu Unrecht entlastet hat. Mit Blick auf die milliardenschweren Klagen der Fonds spielt dieser Prozess eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem versprechen sich die Gegner der Holding eine Signalwirkung für die weiteren Auseinandersetzungen./kre/DP/zb

Sir Jony: Ritter-Ehren für Apples Chefdesigner (31. Dezember 2011, 15:30 Uhr)

LONDON (dpa-AFX) – Apples Chefdesigner Jonathan Ive (44) darf sich künftig mit ‘Sir Jony’ ansprechen lassen. Der in Kalifornien lebende Brite, der für das aktuelle charakteristische Design der Apple-Geräte von den iMac-Computern bis hin zu iPhone und iPad verantwortlich zeichnet, wurden am Samstag Ritter-Ehren zuteil. Offiziell lautet der Titel ‘Knight Commander of the Most Excellent Order of the British Empire’ (KBE). Ive war bis zuletzt einer der engsten Vertrauten des im Oktober gestorbenen Apple-Gründers Steve Jobs. Aus seiner Werkstatt stammen Innovationen wie die aktuellen Notebooks aus einem Stück Aluminium. Der britische Designer stieß schon Anfang der 90er Jahre zu Apple. Doch erst als Jobs 1997 wieder die Führung übernahm, blühte Ive voll auf. Seine Abteilung bekam größere Räume in einem Hochsicherheitstrakt des Hauptquartiers und die Lizenz zum Experimentieren. Jobs soll dort nahezu täglich aufgekreuzt sein. Seinem Biografen Walter Isaacson erzählte Jobs, er habe es so eingerichtet, dass kein Apple-Manager Ive reinreden könne. Viele Beobachter sehen in dem Briten am ehesten einen Jobs-Nachfolger, was die Zukunftsvisionen angeht, weil er ähnlich ticke wie der Apple-Gründer. Ive verkörpere in der heutigen Unternehmensführung ‘die künstlerische, emotionale, romantische Hälfte von Jobs’, schwärmte zum Beispiel Isaacson in der ‘New York Times’./so/DP/zb

DGAP-News: 3U HOLDING AG gibt Teilrücktritt vom PV-Rahmenvertrag und Fertigstellung der PV-Aufdachanlage in Adelebsen bekannt (deutsch) (31. Dezember 2011, 13:44 Uhr)

3U HOLDING AG gibt Teilrücktritt vom PV-Rahmenvertrag und Fertigstellung der PV-Aufdachanlage in Adelebsen bekanntDGAP-News: 3U HOLDING AG / Schlagwort(e): Sonstiges/Prognoseänderung3U HOLDING AG gibt Teilrücktritt vom PV-Rahmenvertrag undFertigstellung der PV-Aufdachanlage in Adelebsen bekannt31.12.2011 / 13:44———————————————————————Die 3U SOLAR Systemhandel AG, eine Tochtergesellschaft der 3U HOLDING AGhatte im März 2011 mit einer Berliner Handels- und Projektgesellschafteinen Rahmenvertrag zur Abnahme von PV-Modulen mit einem Auftragswert vonbis zu EUR 18,5 Mio. für das Jahr 2011 abgeschlossen. Im QuartalsberichtIII/2011 wurde bereits darauf hingewiesen, dass aufgrund der aufgetretenenTurbulenzen im PV-Modul-Markt diese Gesellschaft ihren vertraglichenVerpflichtungen wahrscheinlich nicht in vollem Umfang nachkommen wird. Dasich das Unternehmen zum Jahresende mit der Bezahlung und Abholung vonPV-Modulen in Höhe von rund EUR 6,4 Mio. in Verzug befindet, ist die 3USOLAR Systemhandel AG hinsichtlich des Verkaufs dieser Teilmenge vomKaufvertrag zurückgetreten. Die 3U HOLDING AG erwartet aus diesemTeilrücktritt ihrer Tochtergesellschaft vom PV-Rahmenvertrag keinebedeutende Ergebnisbelastung, jedoch weniger Umsatz als ursprünglichprognostiziert in Höhe von rund EUR 6 Mio.Am 19. November 2011 hatte die 3U HOLDING AG darüber berichtet, dass sie inden Bereich Projektierung expandiert und ihren ersten Solarpark inAdelebsen errichtet. Die Belegung der Dachflächen wurde unmittelbar danachbegonnen und nun rechtzeitig zum Jahresende fertiggestellt. Mit dieserplanmäßigen Fertigstellung der 1,2-MWp-Aufdach-PV-Anlage sichert sich die100%ige 3U Tochtergesellschaft Solarpark Adelebsen GmbH noch die höhereEinspeisevergütung des Jahres 2011. Die Belegung der Freilandfläche wird imFebruar 2012 begonnen und soll bis zum Ende des ersten Halbjahrs 2012abgeschlossen sein. Für die ebenfalls in Adelebsen erworbenen Hallenflächengibt es diverse Nachfrager. Es wird derzeit ein Hallennutzungskonzeptentworfen, dass den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung trägt und eineoptimale Vermietung der Hallen zum Abschluss der Bautätigkeiten ermöglicht.Kontakt:Peter AlexHead of Investor Relations3U HOLDING AGFrauenbergstraße 31-33D-35039 MarburgTel.: + 49 (0)6421 999-1200Fax: + 49 (0)6421 999-1222Email: IR@3U.netwww.3u.netEnde der Corporate News———————————————————————31.12.2011 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeberverantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de undhttp://www.dgap.de———————————————————————Sprache: Deutsch Unternehmen: 3U HOLDING AG Frauenbergstraße 31-33 35039 Marburg Deutschland Telefon: +49 (0)6421/999-1200 Fax: +49 (0)6421/999-1222 E-Mail: IR@3U.net Internet: www.3u.net ISIN: DE0005167902 WKN: 516790 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service ——————————————————————— 151305 31.12.2011

ROUNDUP: Klage: Porsche soll Fonds zwei Milliarden Euro Schaden ersetzen (31. Dezember 2011, 13:50 Uhr)

STUTTGART (dpa-AFX) – Sieben Investmentfonds wollen mit einer neuen Klage gegen den Autobauer Porsche Schadensersatzansprüche in Höhe von knapp zwei Milliarden Euro geltend machen. Diese Schäden hätten sie bei dem gescheiterten Übernahmeversuch der Volkswagen AG durch die Porsche SE im Jahr 2008 erlitten, hieß es am Samstag in der Mitteilung einer Frankfurter Kanzlei. Eine Sprecherin erklärte, die Klage sei am Freitag beim Landgericht Stuttgart eingereicht worden. Wo die angelsächsischen Investmentgesellschaften, darunter auch Hedge Fonds, welche Anteile hielten, konnte sie nicht sagen. Weder das Gericht noch der Autobauer waren zunächst für eine Stellungnahme zu erreichen. Bei der Klage geht es vor allem darum, dass Porsche angeblich Informationen verheimlicht hatte und dann mit der plötzlichen Veröffentlichung eine extreme Kurssteigerung durch Eindeckungskäufe auslöste. Die Klage legt laut Mitteilung dar, wie die Porsche-Holding ‘den Preis der VW-Stammaktien kontrollierte, indem sie heimlich Optionspositionen aufbaute, die nahezu die gesamten frei handelbaren VW-Stammaktien erfassten’. Die Schwaben hatten sich bei dem Versuch, den viel größeren VW-Konzern zu übernehmen, mächtig verhoben und zunächst elf Milliarden Euro Schulden aufgetürmt. Inzwischen hat sich die Situation umgedreht: Porsche soll als eigene Marke vollständig in den VW-Konzern integriert werden. Die ursprüngliche Fusionslösung rückt aus rechtlichen Gründen jedoch in immer weitere Ferne. In den USA und Deutschland liegen im Zusammenhang mit der Übernahmeschlacht bereits weitere Klagen vor. Die Sprecherin der Kanzlei sagte, einige der nun klagenden Fonds seien auch in Amerika vor Gericht gezogen. Der Vorwurf lautet stets: Enorme Kursturbulenzen aufgrund von Manipulationen und Täuschungen sollen Anleger um Millionenbeträge gebracht haben. In Stuttgart ermittelt die Staatsanwaltschaft zudem gegen ehemalige Porsche-Manager. Vor wenigen Monaten erst war eine Schadenersatzklage von Anlegern gegen Porsche und VW bei den Stuttgartern eingegangen. Dabei geht es nach Angaben der Münchner Kanzlei CLLB um Ansprüche von knapp 1,1 Milliarden Euro. Mit dem Verfahren beschäftigt sich das Landgericht Braunschweig. Nach Angaben der Sprecherin der Frankfurter Kanzlei blieb der Gruppe der sieben in Stuttgart klagenden Fonds kaum noch Zeit, die Klage einzureichen. ‘Das war nur noch in diesem Jahr möglich’, erklärte sie. Vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht wird seit Mitte Dezember zudem eine Aktionärsklage gegen die Porsche-Dachgesellschaft verhandelt. Der Verein ‘Verbraucherzentrale für Kapitalanleger’ vertritt die Meinung, dass die Hauptversammlung 2010 den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2008/2009 zu Unrecht entlastet hat. Mit Blick auf die milliardenschweren Klagen der Fonds spielt dieser Prozess eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem versprechen sich die Gegner der Holding eine Signalwirkung für die weiteren Auseinandersetzungen./kre/DP/zb

Brüssel prüft Ungarns umstrittene Notenbank-Gesetze (31. Dezember 2011, 15:30 Uhr)

BRÜSSEL (dpa-AFX) – Die EU-Kommission überprüft die neuen ungarischen Gesetze zur Einschränkung der Unabhängigkeit der heimischen Nationalbank. ‘Wir werden den rechtlichen Anwendungsbereich der neuen Gesetze beurteilen’, erklärte ein Sprecher der Behörde am Silvestertag in Brüssel auf Anfrage. In den zurückliegenden Tagen habe die Kommission gegenüber Budapest nochmals ihre Bedenken bekräftigt. Brüssel sei auch weiter bereit, Ungarn bei der vollen Umsetzung von EU-Recht zu helfen. Das ungarische Parlament hatte am Freitag mit den Stimmen der rechts-konservativen Regierungsmehrheit die Gesetze angenommen. Ein neuer Verfassungszusatz ermöglicht es, die Notenbank jederzeit mit der Finanzmarktaufsicht zu fusionieren. Laut Kritikern könnte damit Nationalbank-Chef Andras Simor entmachtet werden. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hatte bereits vor Weihnachten dem Ministerpräsidenten Viktor Orban seine Bedenken mitgeteilt. Laut EU-Vertrag sind die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Notenbanken unabhängig. Der Vertrag erlaubt es der Kommission, gegen Mitgliedstaaten ein Verfahren wegen Verletzung der Rechtstexte zu eröffnen. Solche Prozeduren können in einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) münden./cb/DP/zb

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