Archive for November 13th, 2011

EU begrüßt Ernennung von Monti (13. November 2011, 21:43 Uhr)

BRÜSSEL (dpa-AFX) – Die EU hat die Nominierung des früheren EU-Kommissars Mario Monti zum neuen italienische Ministerpräsidenten begrüßt. Dies sei nach der Verabschiedung der Spargesetze in Italien ein weiteres ermutigendes Signal zur Krisenüberwindung, teilten EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Sonntagabend in Brüssel mit. Beide EU-Spitzen machten deutlich, dass die Ernennung Montis nichts an der vereinbarten wirtschaftspolitischen Überwachung Italiens durch die Europäische Union ändern werde. ‘Wie beim Gipfel der Euroländer am 26. Oktober vereinbart, wird die Kommission weiter die Umsetzung der von Italien ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung von Wachstum und Beschäftigung prüfen.’ Kommissionsexperten sind bereits seit vergangener Woche in Rom, um die Bücher zu untersuchen. Monti hatte am Sonntagabend von Staatspräsident Giorgio Napolitano den Auftrag erhalten, eine Regierung zu bilden. Der Wirtschaftsfachmann aus Norditalien absolvierte zwei Amtszeiten als EU-Kommissar und hat exzellente Beziehungen in Brüssel./cb/DP/stk

Mario Monti offiziell mit Regierungsbildung in Italien beauftragt (13. November 2011, 21:37 Uhr)

ROM (dpa-AFX) – Der anerkannte Wirtschaftsexperte Mario Monti soll neuer italienischer Ministerpräsident werden. Staatspräsident Giorgio Napolitano gab dem 68-jährigen früheren EU-Kommissar am Sonntag den Auftrag, eine Regierung zu bilden, berichtete das Präsidentenamt. Der Schritt erfolgte nach dem Rücktritt Silvio Berlusconis. Monti nahm diese Aufgabe ‘unter Reserve’ an und wollte Einzelheiten später selbst mitteilen. Nach dem Rücktritt Berlusconis will das hoch verschuldete Euro-Land Italien schnell eine Notregierung zur Bekämpfung der Krise bilden. Zuvor hatte der Staatschef am Sonntag ganztägig Gespräche mit Vertretern der Parteien geführt. Monti werden gute Chancen eingeräumt, für eine ‘Experten-Regierung’ die notwendige Rückendeckung in den beiden Kammern des Parlaments zu bekommen. Berlusconi war am Samstagabend wie angekündigt zurückgetreten, nachdem das Abgeordnetenhaus ein von der EU verlangtes Sparpaket gebilligt hatte. Berlusconi musste abtreten, weil er keine Mehrheit im Parlament mehr hatte. Es gebe nun einen ‘Wettlauf gegen die Zeit’, schrieben italienische Medien. Rasch müsse eine neue Regierung vor allem aus Fachleuten gebildet werden, um die Phase der politischen Unsicherheit zu beenden. Eine Alternative zur Übergangsregierung wären Neuwahlen./ka/DP/he

Kreise: Unicredit erwägt Kapitalerhöhung von 7,5 Milliarden Euro (13. November 2011, 19:45 Uhr)

MAILAND (dpa-AFX) – Die italienische Bank Unicredit erwägt Kreisen zufolge eine Kapitalerhöhung von 7,5 Milliarden Euro. Der Strategieausschuss des Instituts habe auf seinem Treffen am Sonntag einen entsprechenden Vorschlag an den Verwaltungsrat erarbeitet, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg von zwei mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Das Gremium werde am Montag über die Maßnahme beraten./he

dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN – Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende (13. November 2011, 20:35 Uhr)

Drei Interessenten für Kaufhof – Verkauf nicht vor Weihnachten DÜSSELDORF – Kaufhof ist begehrt: Für die Warenhauskette des Handelskonzerns Metro gibt es inzwischen mindestens drei potenzielle Käufer. Doch vor Weihnachten wird Kaufhof wird nach Einschätzung des scheidenden Metro-Chefs Eckhard Cordes voraussichtlich nicht mehr den Besitzer wechseln. ‘Wir sind dabei, die Angebote zu prüfen. Wir sitzen aber noch nicht am Verhandlungstisch’, sagte Cordes in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa und der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.Boeing sahnt Rekordauftrag ab – Airbus guckt in die Röhre DUBAI – Das ist ein Tiefschlag für den europäischen Flugzeughersteller Airbus : Der US-Rivale Boeing hat einen Rekordauftrag im Wert von insgesamt 26 Milliarden Dollar (19 Mrd Euro) über neue Langstreckenflieger vom Typ 777 erhalten. Emirates Airline hat 50 der Maschinen fest bestellt und sich Optionen auf 20 weitere gesichert. Der Jet fasst etwa 365 Passagiere und kann ohne Zwischenlandung bis zu 14 700 Kilometer weit fliegen.Kreise: Unicredit erwägt Kapitalerhöhung von 7,5 Milliarden Euro MAILAND – Die italienische Bank Unicredit erwägt Kreisen zufolge eine Kapitalerhöhung von 7,5 Milliarden Euro. Der Strategieausschuss des Instituts habe auf seinem Treffen am Sonntag einen entsprechenden Vorschlag an den Verwaltungsrat erarbeitet, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg von zwei mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Das Gremium werde am Montag über die Maßnahme beraten./heEMI wird zerschlagen: Musikverlag geht an Sony NEW YORK – Die britische Plattenfirma EMI wird endgültig zerschlagen. Nachdem bereits Branchenprimus Universal Music das Tonträgergeschäft gekauft hatte, verleibte sich nun eine Investorengruppe um den japanischen Unterhaltungs- und Elektronikkonzern Sony das zweite Standbein mit den Rechten an 1,3 Millionen Songs ein. Für den sogenannten Musikverlag blätterte Sony 2,2 Milliarden Dollar (1,6 Mrd Euro) hin.Presse: Stada drohte mit Rückzug aus Serbien BELGRAD- Der Arzneimittelkonzern Stada hat nach einem Medienbericht seine hohen Außenstände in Serbien mit Hilfe einer Rückzugsdrohung eingetrieben. Das berichtet die Zeitung ‘Press’ am Samstag in Belgrad. Erst nachdem die Regierung in einer Blitzaktion dem Unternehmen die Bezahlung von Außenständen der staatlichen Gesundheitsbehörden in Höhe von knapp 97 Millionen Euro zugesichert habe, sei diese Drohung rückgängig gemacht worden.Puma plant kompostierbare Sportbekleidung HERZOGENAURACH – Der Sportartikelhersteller Puma arbeitet an der Entwicklung von kompostierbarer Kleidung. ‘Wir sind zuversichtlich, dass wir in naher Zukunft die ersten Schuhe, T-Shirts und Taschen, die entweder kompostier- oder recycelbar sind, auf den Markt bringen können’, sagte Puma-Chef Franz Koch der ‘Wirtschaftswoche’.Presse: EnBW fordert massive Zugeständnisse von Mitarbeitern STUTTGART – Der Energiekonzern EnBW fordert einem Zeitungsbericht zufolge von den Mitarbeitern massive Zugeständnisse beim Lohn, um wieder in die schwarzen Zahlen zu gelangen. EnBW-Personalvorstand Bernhard Beck die Arbeitnehmervertreter im Konzern schriftlich aufgefordert, ‘in Verhandlungen über tarifliche Anpassungen einzutreten’, wie die ‘Stuttgarter Nachrichten’ (Samstag) berichteten. Dabei geht es nach Angaben des Blatts um den Verzicht auf die zweite Tranche einer schon ausgehandelten Lohnerhöhung sowie die Senkung der wöchentlichen Arbeitszeit um mindestens zwei Stunden ohne Lohnausgleich.Urteil in Mannheimer Patentstreit von Apple und Samsung im Januar MANNHEIM/BERLIN – Im Patentstreit von Samsung und Apple vor dem Mannheimer Landgericht sollen die Urteile in der zweiten Januar-Hälfte fallen. Am Freitag tauschten die Parteien ihre Argumente aus. Samsung wirft Apple vor, mit seinen Geräten wie iPhone und iPad Patente der Südkoreaner im Kommunikationsbereich zu verletzen.Presse: Gazprom steigt ins deutsche Endkundengeschäft ein WALLUF – Der russische Gasmonopolist Gazprom steigt einem Zeitungsbericht zufolge in das deutsche Endkundengeschäft ein. Die Londoner Gazprom Marketing & Trading hat den hessischen Strom- und Telekommunikationsanbieter Envacom Service GmbH übernommen, wie die ‘Frankfurter Rundschau’ (Samstag) berichtet . Dem Blatt liegt nach eigenen Angaben eine entsprechende E-Mail des bisherigen Envacom-Geschäftsführers Tillmann Raith an seine Geschäftspartner vor. Ein Sprecher von Gazprom Germania bestätigte der Zeitung die Übernahme, ohne Details zu nennFinanzkonzern W&W kämpft mit gutem Bauspargeschäft gegen Krise STUTTGART – Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) stemmt sich mit guten Geschäften beim Bausparen sowie bei der Schaden- und Unfallversicherung gegen die Krise im Euro-Raum. ‘Das Kapitalanlagegeschäft stellt uns derzeit wegen der Schuldenkrise in Europa und des niedrigen Zinsniveaus jeden Tag vor neue Herausforderungen’, sagte Konzernchef Alexander Erdland der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Das Erreichen der Jahresziele sei deutlich schwieriger geworden. Dennoch hält der Manager an der Prognose fest, 2011 einen Gewinn von 180 Millionen Euro einzufahren (2010: 190 Mio Euro). Für 2012 strebt er weiter einen Überschuss von 250 Millionen Euro an.Presse: Wettbewerbshüter gegen Haspa-Einstieg bei Kreissparkasse KIEL/HAMBURG – Das Bundeskartellamt hat einem Bericht der Zeitung ‘Schleswig-Holstein am Sonntag’ zufolge signalisiert, den Einstieg der Haspa Finanzholding bei der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg nicht zu genehmigen. Die Wettbewerbshüter wollten die Kooperation unter Hinweis auf eine marktbeherrschende Stellung des ‘fusionierten’ Instituts ablehnen, schreibt das Blatt unter Berufung auf zuverlässige Kreise. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa sprechen Finanzholding und Kartellamt über das Vorhaben, die Gespräche seien aber noch nicht abgeschlossen./he

ots.CorporateNews: BERLINER MORGENPOST / BERLINER MORGENPOST: Jetzt muss Italien sich … (13. November 2011, 21:19 Uhr)

BERLINER MORGENPOST: Jetzt muss Italien sich selbst helfen -Leitartikel Berlin (ots) – Zufrieden mit sich selbst schaute ein ganzes Land jahrelang in den Rückspiegel. Italien sah hinter sich eine Kulturlandschaft, auf die die Welt neidisch ist, eine starke Industrie, bejubelte Designer, sah Stil und Lebensart und überhaupt das schönste Land der ganzen Erde. Dass auf der rasanten Fahrt der Abgrund nahte, sahen zu wenige. Höchste Zeit, den Blick nach vorn zu richten. Auch wenn die Zukunft weit weniger schön ist als der verklärte Blick zurück. Italien hat im kommenden Jahr einen gigantischen Refinanzierungsbedarf. Es muss Vertrauen zurückgewinnen,sonst wird keine Bank, keine Versicherung, kein Investor italienischeStaatsanleihen kaufen. Die Folge: Der Zahlungsausfall würde nahen, weil die Finanzmärkte nicht mehr an Italien glauben. Trotz der Gefahren: Die Italiener haben den Finanzmärkten etwas zu verdanken. Sie waren es, die ihr Land von Silvio Berlusconi befreiten. Was die zerstrittene Opposition und der Druck der Hunderttausende auf der Straße in all den Jahren nicht schafften, ist den Märkten in nur wenigen Wochen gelungen. Jetzt aber ist Italien selbst an der Reihe zu handeln. Auf Wohlwollen kann das Land mit seiner neuen Regierung hoffen. Auf Hilfe sollte es nicht allzu sehr bauen. Was getan werden muss, ist allen klar, und es muss in Italien getan werden: Der starreArbeitsmarkt muss aufgebrochen werden, damit die Jungen eine Chance haben. Das Rentensystem gehört wirklich reformiert, der ineffiziente Verwaltungsapparat in seiner Macht und Größe beschnitten, ein Teil des enormen Staatseigentums verkauft. Das Reformpaket, das das Parlament am Wochenende beschlossen hat, ist nicht mehr als der ersteSchritt. Und am besten fängt die neue Regierung bei sich selbst an. Schon einmal hat sich Italien vor dem Staatsbankrott gerettet. Das mag die neue Regierung ermutigen, dass es wieder gelingen kann. Sie darf nur nicht dieselben Fehler machen wie damals in den 90er-Jahren:Sie muss die Ausgaben des Staates kürzen und nicht lediglich seine Einnahmen erhöhen. Dieses falsche Rezept hatte zwei Folgen: Zum einenwurde 1994 Berlusconi zum ersten Mal gewählt, die damals neue Kraft, die modern erschien und das Paradies auf italienischem Boden versprach. Zum Zweiten ließ es der Wirtschaft keinen Raum zum Wachsen. Die Ergebnisse sind bekannt, und sie sind verheerend. Die Zeiten sind nicht erfreulich, die EU-Kommission sagt eine Rezession für das kommende Jahr voraus. Wenn Italien es geschickt anstellt, kann ein Reformprogramm Wachstum aber sogar antreiben. Davon hängt ab, ob Italien sich retten kann – und eine Alternative gibt es nicht.Das Personal für ein ambitioniertes Reformprogramm hat das Land. EineRegierung aus Experten unter Mario Monti, der nicht aus der Mitte despolitischen Systems kommt, hat die besten Chancen, Italien tatsächlich endlich zu modernisieren. Die Parteien haben in dieser Zeit des Übergangs Gelegenheit, Berlusconi zu vergessen, gegen oder für den sie so hartnäckig waren, dass sie darüber vergaßen, dass Politik Inhalte braucht – und Italien selbst vergaßen. Das hat das schöne Land nicht verdient.Originaltext: BERLINER MORGENPOSTDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/53614Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_53614.rss2Pressekontakt:BERLINER MORGENPOSTChef vom Dienst Telefon: 030/2591-73650bmcvd@axelspringer.de

CDU schwenkt bei Mindestlohn auf Merkel-Linie ein (13. November 2011, 17:59 Uhr)

LEIPZIG (dpa-AFX) – Die CDU hat ihren Streit um die Einführung von Mindestlöhnen beigelegt. Vor dem CDU-Bundesparteitag am Montag hätten sich die Antragsteller der verschiedenen Parteiflügel geeinigt, dass sich die Lohnuntergrenze ‘nicht an einem Tarifvertrag’ orientieren soll, sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe am Sonntag nach einer Bundesvorstandssitzung seiner Partei in Leipzig. Das ist die Position der Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Sozialflügel wollte ursprünglich eine Anbindung an die Zeitarbeitsbranche, die zwischen sieben und acht Euro pro Stunde zahlt./du/DP/he

ROUNDUP: CDU schwenkt bei Mindestlohn auf Merkel-Linie ein (13. November 2011, 18:19 Uhr)

LEIPZIG (dpa-AFX) – Die CDU hat ihren Streit um die Einführung von Mindestlöhnen beigelegt. Vor dem CDU-Bundesparteitag am Montag hätten sich die Antragsteller der verschiedenen Parteiflügel geeinigt, dass sich die Lohnuntergrenze ‘nicht an einem Tarifvertrag’ orientieren soll, sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe am Sonntag nach einer Bundesvorstandssitzung seiner Partei in Leipzig. Das ist weitgehend die Position der Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie setzt sich für regional- und branchenspezifische Lohnuntergrenzen ein. Der Sozialflügel wollte ursprünglich eine Anbindung an die Zeitarbeitsbranche, die zwischen sieben und acht Euro pro Stunde zahlt. Stattdessen solle sich die angestrebte Kommission der Tarifpartner an den etwa zehn bisher gefundenen Lohnuntergrenzen orientieren, sagte Gröhe nun. Diese Verständigung trage auch die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) mit. Gröhe sagte, er gehe davon aus, dass sich nun die CDU-Antragskommission damit erneut befassen werde. Bisher empfiehlt sie die Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn angebunden an die Zeitarbeitsbranche./du/DP/he

DGAP-Adhoc: PETROTEC AG: Bezugsrechtskapitalerhöhung im Verhältnis 1 gegen Bar- und Sacheinlage beschlossen (deutsch) (13. November 2011, 17:19 Uhr)

PETROTEC AG: Bezugsrechtskapitalerhöhung im Verhältnis 1 gegen Bar- und Sacheinlage beschlossenPETROTEC AG / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung/Kapitalerhöhung13.11.2011 17:19Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durchdie DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————ad hoc-Meldung nach § 15 WpHGderPETROTEC AG,Borken (ISIN DE000PET1111)Bezugsrechtskapitalerhöhung imVerhältnis 1gegen Bar- und Sacheinlage beschlossenBorken, den 13. November 2011 – Der Vorstand der PETROTEC AG, Borken (ISINDE000PET1111), hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, dasGrundkapital der Gesellschaft durch eine vollständige Ausnutzung desgenehmigten Kapitals um bis zu EUR 8.181.247,00 durch Ausgabe von bis zu8.181.247 neuen auf den Inhaber lautenden Aktien (Stückaktien),entsprechend 50 % des gegenwärtigen Grundkapitals, gegen Bar- undSacheinlage zu erhöhen. Das Bezugsverhältnis beträgt 1 (das heißt zweiBezugsrechte berechtigen zum Bezug von einer neuen Aktie, wobei je einealte Aktie ein Bezugsrecht gewährt). Der Bezugspreis beträgt EUR 1,00 jeNeuer Aktie.Die IC Green Energy Ltd., Tel Aviv (Israel), die derzeit rund 57,50 % derStimmrechte an der Gesellschaft hält, hat sich verpflichtet, die auf dievon ihr gehaltenen Aktien entfallenden Bezugsrechte auszuüben und dieentsprechende Zahl neuer Aktien direkt zu zeichnen. Sie hat zudem das Rechterhalten, ihre Einlage im Wege der Sacheinlage (Einbringung bestimmterForderungen) zu erbringen. Die übrigen neuen Aktien werden allen weiterenAktionären (‘Freefloat-Aktionäre’) im Wege des mittelbaren Bezugsrechtsgegen Bareinlage im Bezugsverhältnis zum Bezug angeboten. Die Frist zumBezug der neuen Aktien beginnt am 18. November 2011 und endet am 1.Dezember 2011. Die neuen Aktien sind für das Geschäftsjahr 2011 volldividendenberechtigt. Das Bezugsangebot richtet sich ausschließlich anbestehende Aktionäre der Gesellschaft. Ein Handel der Bezugsrechte istnicht vorgesehen.Etwaige aufgrund des Bezugsangebots nicht bezogene neue Aktien könnenausschließlich von Aktionären im Rahmen eines Mehrerwerbsangebots ebenfallszum Bezugspreis erworben werden. Verbindliche Angebote für einen solchenMehrerwerb müssen während der Bezugsfrist abgegeben werden. Soweit es wegenhoher Nachfrage im Rahmen des Mehrerwerbs nicht möglich ist, allenAktionären sämtliche von ihnen zusätzlich gewünschten neuen Aktienzuzuteilen, werden Angebote zum Erwerb weiterer Neuer Aktien proportionalim Verhältnis der Volumina der Mehrerwerbsanmeldungen der am Mehrerwerbteilnehmenden Aktionäre berücksichtigt.Die IC Green Energy Ltd. hat sich unter anderem gegenüber der Gesellschaftverbindlich verpflichtet, neue Aktien, die von den übrigen Aktionären nichtaufgrund der Ausübung von Bezugsrechten erworben werden, im Rahmen desMehrerwerbsangebots zum Bezugspreis zu erwerben. Sie hat auch bezüglichdieser Aktien das Recht, die darauf zu leistende Einlage im Wege derSacheinlage zu erbringen.Gegenstand der von der IC Green Energy Ltd. zu erbringenden Sacheinlagesind nach einem zwischen der Gesellschaft und der IC Green Energy Ltd. am13. November 2011 geschlossenen Einbringungsvertrag verschiedeneForderungen gegen die Gesellschaft und deren Tochtergesellschaft VitalFettrecycling GmbH auf Zahlung von Zinsen bzw. Rückzahlung eines Darlehens.Die einzubringenden Forderungen auf Zahlung von Zinsen bzw. Rückzahlung desDarlehens werden im Rahmen der Sacheinlage mit EUR 1,00 je EUR 1,00Nominalwert angesetzt. Die Sacheinlage dient der Verringerung derFinanzverbindlichkeiten der Gesellschaft und damit der Erhöhung ihrerEigenkapitalquote.Die Gesellschaft plant, den Emissionserlös zur Finanzierung des steigendenWorking Capital-Bedarfs, des Ausbaus der Versorgung mit Rohstoffen sowieder Umsetzung zukünftiger Investitionen zu verwenden. Die genaue Höhe desBrutto-Emissionserlöses hängt davon ab, in welchem Umfang dieFreefloat-Aktionäre ihre Bezugsrechte ausüben bzw. am Mehrerwerbteilnehmen. Der Brutto-Emissionserlös aus der Ausgabe von Neuen Aktiengegen Bareinlage wird demnach maximal rund EUR 3,5 Mio. betragen.Die neuen Aktien sollen prospektfrei zum Handel im Regulierten Markt an derFrankfurter Wertpapierbörse sowie zum Teilbereich des Regulierten Marktsmit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) an der FrankfurterWertpapierbörse zugelassen werden.PETROTEC AGDer VorstandDiese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eineAufforderung zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere dar. Insbesondere stelltdieses Dokument weder ein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren noch eineAufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren in denVereinigten Staaten dar. Die Bezugsrechte und die Aktien der PETROTEC AG(die ‘Wertpapiere’) dürfen nicht in den Vereinigten Staaten oder ‘U. S.persons’ (wie in Regulation S des U. S.-amerikanischen Securities Act von1933 in der jeweils gültigen Fassung (der ‘Securities Act’) definiert) oderfür Rechnung von U. S. persons angeboten oder verkauft werden, es sei denn,sie sind registriert oder von der Registrierungspflicht gemäß demSecurities Act befreit. Die Wertpapiere sind nicht, und werden nicht, gemäßdem Securities Act registriert. Ein etwaiges öffentliches Angebot vonWertpapieren in den Vereinigten Staaten hat auf Grundlage einesWertpapierprospekts zu erfolgen, der vom Emittenten erhalten werden kann,und der detaillierte Informationen über die Gesellschaft und ihr Managementsowie Finanzinformationen enthält. Es erfolgt kein öffentliches Angebot derWertpapiere in den Vereinigten Staaten. 13.11.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: PETROTEC AG Fürst-zu- Salm-Salm-Str. 18 46325 Borken-Burlo DeutschlandTelefon: +49 (0)2862 9100 19Fax: +49 (0)2862 9100 99E-Mail: info@petrotec.deInternet: www.petrotec.deISIN: DE000PET1111WKN: PET111Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————

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