NEW YORK (dpa-AFX) – Weiter schwelende Sorgen über Europa, ein spürbar gestiegener Dollar sowie die Pleite eines US-Börsenmaklers haben den US-Aktienmarkt kräftig belastet. Der Dow Jones Industrial schloss am Montag mit minus 2,26 Prozent auf 11.955,01 Punkten knapp über seinem Tagestief, verbuchte aber dennoch im abgelaufenen Oktober ein Plus 9,5 Prozent und damit den höchsten Monatsgewinn seit neun Jahren. Der breit gefasste S&P 500 verlor zum Wochenstart 2,47 Prozent auf 1.253,30 Punkte. Im gesamten Oktober konnte er aber dennoch um insgesamt knapp elf Prozent zulegen, womit er den besten Monat seit Dezember 2002 verbuchte. An der Technologiebörse Nasdaq sank der Composite-Index am Montag um 1,93 Prozent auf 2.684,41 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 1,72 Prozent auf 2.360,08 Punkte nach. Vor dem G20-Gipfel am Donnerstag und Freitag sei die Staatsschuldenkrise in Europa wieder in den Vordergrund gerückt, da grundsätzliche Probleme trotz der Beschlüsse der vergangenen Woche nicht gelöst seien, sagte ein Händler. Zudem habe der US-Dollar nach der Intervention der japanischen Währungshüter weiter zulegt, was vor allem Rohstoffwerte belastet habe. Dass der Broker MF Global sich am Euro-Markt verzockt haben soll und nun Pleite ist, sei ‘auch nicht gerade positiv für die Stimmung am Markt’ gewesen, hieß es. Im bereits schwachen Börsenumfeld fiel es dabei nicht mehr ins Gewicht, dass sich außerdem noch die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Region Chicago im Oktober etwas stärker als vermutet eingetrübt hatte.MF GLOBAL VOM HANDEL AUSGESETZT Nach gescheiterten Gesprächen über einen Anteilsverkauf an Interactive Brokers meldete der Börsenmakler MF Global an diesem Tag Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts an. Die MF-Global-Aktien, die zuvor im Frankfurter Handel um rund 50 Prozent eingebrochen waren, wurden in den USA gleich zu Börsenstart vom Handel ausgesetzt. Interactive Brokers gewannen dagegen rund ein Prozent hinzu. Unter den Bankenwerten im Dow fielen die Titel der Bank of America um 7,07 Prozent auf 6,83 US-Dollar und waren damit schwächster Index-Wert. JPMorgan folgten mit minus 5,25 Prozent und außerhalb des Dow verloren Citigroup 7,52 Prozent, Morgan Stanley 8,65 Prozent und Goldman Sachs 5,45 Prozent. Bei den Bankenwerten spielt zudem noch eine Rolle, dass die G20-Staaten den Druck auf diesen Sektor verschärfen wollen. So sollen Geldinstitute künftig nicht mehr zu groß für eine Pleite sein und angeblich neue internationale Standards beschlossen werden, wie Banken abgewickelt werden könnten. ROHSTOFF-AKTIEN VOM STEIGENDEN DOLLAR BELASTET Rohstoffe gaben wegen des wieder kräftig gestiegenen Dollar nach. Japans Währungshüter hatten zuvor in den Devisenmarkt eingegriffen und Yen gegen Dollar verkauft, um sich gegen die rasante Festigung ihrer Währung zu stemmen. Das belastete unter anderem die Aktien des Aluminiumproduzenten Alcoa , die im US-Leitindex um 7,00 Prozent auf 10,76 Dollar sanken. ExxonMobil gaben um 4,16 Prozent nach und Chevron , die zudem von Merrill Lynch von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ gesenkt worden waren, verloren 4,19 Prozent. Im Nasdaq 100 büßten First Solar als Schlusslicht 7,82 Prozent auf 49,77 Dollar ein, nachdem die Titel des Photovoltaikunternehmens von Merrill Lynch von ‘Buy’ auf ‘Underperform’ gesenkt worden waren. Für Gesprächsstoff dürfte in der laufenden Woche zudem der Börsengang von Groupon sorgen. Der Betreiber von Internetseiten mit Rabattangeboten soll laut Medienberichten darüber nachdenken, die Preisspanne für den Börsengang anzuheben. Nach Investorenveranstaltungen zeigt sich der Konzern zuversichtlich über die Nachfrage nach seinen Papieren./ck/he
Archive for October 31st, 2011
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Sehr schwach – Dow mit sattem Monatsplus (31. Oktober 2011, 21:41 Uhr)
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 31.10.2011 (31. Oktober 2011, 21:35 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 31.10.2011ADIDAS FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung von Adidas vor Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 64,00 Euro belassen. Die Ergebnisse vom dritten Quartal dürften die Markterwartungen auf jeden Fall erfüllen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Montag. Die Aktie gehöre unter den deutschen Sportartikelherstellern weiterhin zu seinen Favoriten.AIXTRON MÜNCHEN – Die Unicredit hat das Kursziel für Aixtron nach Zahlen zum dritten Quartal von 14,00 auf 11,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Der auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierte Maschinenbauer habe zwar erstmals seine Marktführerschaft an den US-Wettbewerber Veeco abgeben müssen, die Bestätigung des Unternehmensausblicks weise jedoch auf eine Erholung im vierten Halbjahr hin, schrieb Analyst Günther Hollfelder in einer Studie vom Montag. Seiner Ansicht nach werde die Branche eine ausgedehnte Umbruchphase erleben, bis die Überkapazitäten bis zum Ende des Jahres 2012 absorbiert sein dürften.AIXTRON LONDON – Morgan Stanley hat die Einstufung für Aixtron auf ‘Underweight’ mit einem Kursziel von 9,60 Euro belassen. Er bleibe bei dem LED-Industrieausrüster mit Blick auf den MOCVD-Endmarkt vorsichtig, da Subventionen den Zyklus aufgebläht hätten und die Branche erst die Überkapazitäten verdauen müsse, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Studie vom Montag. Die Frage sei, wie lange die niedrigen Auftragseingänge anhielten.ARCELORMITTAL ZÜRICH – Die UBS hat ArcelorMittal mit ‘Buy’ und einem Kursziel von 23,60 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Konzern baue inzwischen stärker das Minengeschäft aus, dessen künftiger Gewinnbeitrag vom Markt unterschätzt werde, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Studie vom Montag. Stahl bleibe jedoch das Kerngeschäft von Arcelormittal.BAYER HAMBURG – Die Berenberg Bank hat Bayer nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Hauptsächlich wegen Effizienzzuwächsen in der Pharmasparte habe der Konzern die Gewinnerwartung je Aktie im Kerngeschäft übertroffen, schrieb Analyst Alistair Campbell in einer Studie vom Montag. Negativ seien aber die aufgrund steigender Rohstoff- und Energiekosten reduzierten Unternehmensziele für die Sparte MaterialScience. Insgesamt hätten ihn die Resultate jedoch zuversichtlich gestimmt.BAYER FRANKFURT – Independent Research hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen zum dritten Quartal von 44,00 auf 49,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Halten’ belassen. Auf Grund einer überraschend positiven Entwicklung in der Pharmasparte sei das Ergebnis besser als seine und die Markterwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Zudem habe der Chemie- und Pharmakonzern seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2011 bestätigt. Zusätzliche Impulse für die Aktie sollten auch von der erfolgreichen Zulassung des Gerinnungshemmers Xarelto ausgehen. Für 2012 habe er daher seine Gewinnprognose (EPS) von 3,25 auf 3,34 Euro je Aktie erhöht.BEIERSDORF FRANKFURT – Equinet hat Beiersdorf vor Zahlen vom dritten Quartal auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Die Markterwartungen befänden sich am oberen Ende des Gesamtjahres-Unternehmensausblicks, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Montag. Wegen der Portfoliobescheindung dürfte es in der Consumer-Sparte schwieriger werden, gegenüber den Vergleichszahlen zu überzeugen. Er bleibe dem Wert gegenüber vorsichtig.CELESIO DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat Celesio nach Presseberichten über Verkaufsabsichten für die Internet-Apotheke DocMorris auf ‘Verkaufen’ mit einem Kursziel von 9,00 Euro belassen. Die Nachricht komme überraschend, weil unter diesem Markennamen die Expansion in Europa vorangetrieben werden sollte, schrieb Analystin Leslie Iltgen in einer Studie vom Montag. Die Unternehmensstrategie sei ihr nicht klar. Mehr Informationen erhofft sie sich von einem Treffen mit Unternehmenschef Markus Pinger Anfang November, nachdem er zuletzt eine Überprüfung der gesamten Strategie des Pharmahändlers angekündigt hatte. Mit Einführung des ‘Operational Excellence Programme’ sollten noch zusätzliche Belastungen verbunden sein.CELESIO FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Celesio nach einem Interview von Firmenchef Markus Pinger auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Pinger schließe scheinbar einen Verkauf von DocMorris nicht mehr aus, was Celesios Wettbewerbsposition in Deutschland verbessern würde, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Montag. Deutsche Apotheker hätten die Akquisition von DocMorris im Jahr 2007 als feindlichen Schritt betrachtet und seitdem weniger Großhandelsaufträge über Celesio abgewickelt.CENTROTHERM PHOTOVOLTAICS FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Centrotherm Photovoltaics nach einer Gewinnwarnung von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel um fast drei Viertel von 46,00 auf 13,00 Euro gesenkt. Das Asiengeschäft des Solarindustrieausrüsters scheine zu einer Belastung zu werden, schrieb Analystin Katja Filzek in einer Studie vom Montag. Trotz gestiegener Umsatzprognosen habe das Unternehmen die Gewinnschätzungen wegen abgeschriebener Forderungen reduziert. Zahlungen weiterer Kunden könnten ausfallen. Das Geschäftsmodell müsse geändert werden.COMMERZBANK FRANKFURT – Equinet hat die Commerzbank vor Zahlen vom dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 3,40 Euro belassen. Angesichts der Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen dürfte die Bank einen Netto-Verlust in Höhe von 600 Millionen Euro bekannt geben, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Auch wenn es sich hierbei eindeutig um keine gute Nachricht handle, sei das Engagement der Commerzbank in Griechenland hinreichend bekannt und keine große Überraschung. Wichtiger sei die erwartete gute Entwicklung im Kerngeschäft. Das sei auch der Grund, warum er der AKtie gegenüber positiv eingestellt bleibe.COMMERZBANK LONDON – Die Citigroup hat Commerzbank vor Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 2,00 Euro belassen. Wegen weiterer Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen dürfte der operative Verlust bei 755 Millionen Euro und damit über der durchschnittlichen Markterwartung liegen, schrieb Analyst Andrew Coombs in einer am Montag vorgelegten Studie. Um diese Belastungen bereinigt sollte allerdings ein operativer Gewinn von 295 Millionen Euro erzielt worden sein. Wegen der Einigung der EU auf einen Schuldenschnitt für Griechenland habe er die Gewinnprognose je Aktie für 2011 um 64 Prozent reduziert.COMMERZBANK LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Commerzbank vor Zahlen zum dritten Quartal von 3,80 auf 3,40 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Equal-weight’ belassen. Sie rechne mit weiteren Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen, schrieb Analystin Francesca Tondi in einer Studie vom Montag. Gemessen am Substanzwert sei das Papier der Bank zwar günstig, in der Bilanz schlummerten aber Risiken.DAIMLER FRANKFURT – Equinet hat Daimler nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 49,00 Euro belassen. Der Autobauer habe weitgehend im Rahmen der Markterwartungen abgeschnitten, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Montag. Das bestätige seine positive Einschätzung. Eine mögliche Rezession würde den Konzern zwar treffen, allerdings dürfte Daimler mit der Situation relativ gut fertig werden. Bei den Automobilherstellern sei die Aktie von Daimler derzeit sein Favorit.DEUTSCHE BOERSE DÜSSELDORF – Die WestLB hat das Kursziel der Deutschen Börse nach Zahlen zum dritten Quartal von 60,00 auf 49,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Add’ belassen. Angesichts der starken Handelsaktivitäten habe er seine Prognose für den Gesamtjahresgewinn pro Aktie nach oben korrigiert, schrieb Analyst Christoph Bossmann in einer Studie vom Montag. Allerdings folgten auf eine solche Phase gewöhnlich niedrigere Handelsumsätze. Einfluss auf die Aktie habe auch weiterhin vor allem die Fusion mit der NYSE Euronext. Auch wenn wesentliche Hindernisse zu überwinden seien, gehe er weiterhin von einer Fusion aus.DEUTSCHE BOERSE ZÜRICH – Die UBS hat die Einstufung für Deutsche Börse auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Im Kurs des Börsenbetreibers seien die Risiken einer möglichen Finanztransaktionssteuer und der EU-Finanzmarktrichtlinie (MiFID) bereits berücksichtigt, schrieb Analyst Arnaud Giblat in einer Studie vom Montag. Sobald die Schlagzeilen zu diesen Themen in den kommenden Monaten abebbten, dürfte sich der Fokus wieder stärker auf die Robustheit und das strukturelle Wachstum des eigentlichen Geschäfts richten. Dies sollte dem Kurs der Deutschen Börse nur guttun.DEUTSCHE LUFTHANSA ZÜRICH – Die Credit Suisse hat das Kursziel für Lufthansa von 9,75 auf 10,35 (Kurs: 10,215) Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er habe nach den Zahlen zum dritten Quartal seine Schätzungen für 2011 erhöht, schrieb Analyst Neil Glynn in einer Studie vom Montag. Glynn geht für die Fluggesellschaft nun von einem Betriebsgewinn von 787 Millionen Euro nach zuvor 704 Millionen aus. DEUTSCHE POST PARIS – Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Post vor Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Die Resultate dürften zeigen, dass die Wachstumssorgen übertrieben sind und sich der Betriebsgewinn in der Briefsparte wieder stabilisiert, schrieb Analyst Sebastian Kauffmann in einer Studie vom Montag. Anleger sollten deshalb den Titel vor der Veröffentlichung des Quartalsberichts kaufen.DEUTSCHE POST FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post nach vielversprechenden Aussagen von Logistik-Konkurrent Dachser zum aktuellen Geschäftsverlauf auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Nach zuletzt relativ gedämpften Zwischenberichten aus der Logistikbranche seien die Äußerungen von Dachser die ersten positiven Kommentare im vierten Quartal, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Montag. Bei der Deutschen Post rechnet Braun beim anstehenden Bericht zum dritten Quartal mit soliden Kennziffern. Negative Überraschungen dürften ausbleiben.DEUTZ ZÜRICH – Kepler hat Deutz in einer Ersteinschätzung mit ‘Reduce’ und einem Kursziel von 4,00 Euro bewertet. Bei einem Konjunkturabschwung könnte der Motorenbauer schlicht zu klein sein, um die regulatorisch notwendigen Investitionen zu stemmen, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Montag. Zudem könnte sich die 2014 notwendige Refinanzierung eines syndizierten Kredits angesichts der Abflüsse liquider Mittel schwierig gestalten. Daher sei das Risikoprofil des Titels unattraktiv.DIALOG SEMICONDUCTOR FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Dialog Semiconductor nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Das Halbleiterunternehmen zähle beim Wachstum unverändert zur Branchenspitze und habe seine Erwartungen im dritten Quartal erfüllt, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Montag. Die Wachstumsdynamik werde vom Großkunden Apple gestützt, sollte ab 2012 aber auch von der angekündigten Zusammenarbeit mit einem großen asiatischen Smartphonehersteller – vermutlich Samsung – profitieren. Allerdings sei der starke Erlösanstieg durch den andauernden Margendruck aufgezehrt worden. Daher seien seien Gewinnerwartungen trotz gestiegener Umsatzschätzungen fast unverändert.DIC ASSET FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für DIC Asset nach einem Besuch des MainTor-Projekts in Frankfurt auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 8,00 Euro belassen. Er habe eine positiven Eindruck von dem Immobilienprojekt in Top-Lage gewonnen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Montag. Da es bereits zahlreiche Mietinteressenten gebe, dürfte die zweite Bauphase innerhalb der kommenden zehn Monate beginnen. Der Experte lobte zudem den Modulcharakter des Projekts, wodurch Risiken reduziert würden.DRÄGERWERK FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Drägerwerk vor Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 95,00 Euro belassen. Der Medizintechnikproduzent dürfte solide Resultate vorlegen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Montag. Die Unternehmensziele sollte 2011 mindestens erreicht werden. Die vermutlich auf dem Niveau der Markterwartungen oder leicht darunter liegenden Margenziele für 2012 könnten zunächst für Gewinnmitnahmen sorgen. Mögliche Kursschwächen sollte allerdings günstige Kaufgelegenheiten eröffnen. Die Fundamentaldaten seien intakt und die mittelfristigen Margenziele von Draegerwerk nicht sonderlich hoch.DÜRR ZÜRICH – Kepler hat Dürr in einer Ersteinschätzung mit ‘Buy’ und einem Kursziel von 40,00 Euro bewertet. Der 2005 eingeleitete Unternehmensumbau sollte sich auszahlen und zu einem Wachstum über dem Branchendurchschnitt führen, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Montag. Der Erfolg des Herstellers von Lackieranlagen für die Autoindustrie gründe auf technologischen Vorteilen, vergleichsweise niedrigen Kosten und der globalen Aufstellung. Zudem dürfte das Nicht-Autogeschäft auch dank umsichtiger Akquisitionen weiter kräftig wachsen. Der Titel sei ein Sektor-’Top Pick’. Der Abschwung der Autoindustrie sei bereits im Kurs eingepreist.ELRINGKLINGER DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung von ElringKlinger angesichts der positiven Aktienkursentwicklung seit dem Tiefpunkt im September von ‘Add’ auf ‘Neutral’ gesenkt. Es habe eindeutig eine positive Neubewertung der Branche gegeben, schrieb Analyst Henning Cosman in einer Studie vom Montag. Der Aufschlag bei der Bewertung der Aktie des Automobilzulieferers Elringklinger gegenüber den Wettbewerbern sei allerdings nicht zu rechtfertigen. Manch ein Konkurrent sei zuversichtlicher bei der mittelfristigen Wachstumsprognose.FRANCE TELECOM ZÜRICH – Die UBS hat die Aktie von France Telecom von ‘Neutral’ auf ‘Sell’ abgestuft und das Kursziel auf 11,50 Euro belassen. Im Zuge der von den UBS-Volkswirten gekürzten Wachstumprognose für Frankreich steige auch das Risiko für France Telecom, schrieb Analyst Nick Lyall in einer Studie vom Montag. Der Experte verwies auf die vergangene Rezession, die im Mobilfunkmarkt recht zeitnah Spuren hinterlassen habe. Zudem litten französische Telekomgesellschaften bereits unter dem Markteintritt von Iliad.HANNOVER RUECK LONDON – Morgan Stanley hat Hannover Rück von ‘Overweight’ auf ‘Equal-weight’ abgestuft und das Kursziel von 47,00 auf 45,40 Euro gesenkt. Rückversicherer seien im dritten Quartal am stärksten von den deutlich gesunkenen Renditen auf Staatsanleihen getroffen worden, schrieb Analyst Maciej Wasilewicz in einer Branchenstudie vom Montag. Seine Bewertungen für Aktien aus dem Sektor habe er daher um rund zehn Prozent reduziert. Das Aufwärtspotenzial für Titel der Hannover Rück sei geschrumpft.HOCHTIEF DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat Hochtief nach Pressespekulationen über den Ausstieg des Amerika-Chefs Martin Rohr auf ‘Kaufen’ mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Im Laufe eines Übernahmeprozesses sei es durchaus üblich, dass es zu einem Austausch in Schlüsselpositionen des Managements komme, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Montag. Sowohl innerhalb des Baukonzerns als auch aus den Reihen des neuen Mehrheitsgesellschafters ACS gebe es genügend Nachfolgekandidaten für eine Neubesetzung der offenen Stellen. Mit Vorlage der Quartalszahlen am 14. November erwartet er Neuigkeiten zu den Verkaufsbemühungen für das Flughafengeschäft und Äußerungen zum Ausblick.HUGO BOSS FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung von Hugo Boss vor Quartalszahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 75,00 Euro belassen. Es seien bei der Veröffentlichung der Ergebnisse des Bekleidungsherstellers keine größeren Überraschungen zu erwarten, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Montag. Die Bewertung der Aktie sei anspruchsvoll vor dem Hintergrund eines unsicheren wirtschaftlichen Umfelds.IVG IMMOBILIEN MÜNCHEN – Die Unicredit hat IVG Immobilien vor Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Anders als im zweiten Jahresviertel dürften im Zusammenhang mit den Schlüsselprojekt ‘The Squaire’ keine überraschend hohen Kosten angefallen sein, schrieb Analyst Burkhard Sawazki in einer Studie vom Montag. Die Resultate sollten der Immobiliengesellschaft daher helfen, das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Der Kurs bleibe gegenüber Schwankungen an den Aktienmärkten empfindlich. Mittelfristig sei wegen der niedrigen Bewertung der Papiere und der sich vermutlich bessernden Nachrichtenlage aber eine überdurchschnittlich gute Kursentwicklung möglich.KABEL DEUTSCHLAND FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Kabel Deutschland auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Angesichts der Bedenken des Bundeskartellamts bezüglich der Konsolidierung im Kabelsektor spüre das Unternehmen scharfen Gegenwind, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Montag. Doch selbst wenn keine Übernahmen erfolgten, würden die Aktionäre in den kommenden Jahren von Kabel Deutschland profitieren.KLÖCKNER & CO ZÜRICH – Die UBS hat Klöckner & Co mit ‘Buy’ und einem Kursziel von 17,00 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Vor der Aussetzung hatte die Schweizer Bank ebenfalls mit ‘Buy’ votiert, das Kursziel aber auf 24,50 Euro gelautet. Der Stahlhändler habe in einem sich konsolidierenden Markt Wachstumspotenzial, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Studie vom Montag. Die deutlichen Kurseinbußen in diesem Jahr infolge der Kapitalerhöhung und relativ teurer Auslandsakquisitionen halte er für übertrieben.LINDE LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für Linde nach Zahlen zum dritten Quartal von 105,00 auf 120,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Der Industriegase-Produzent habe solide Resultate vorgelegt, die seine Schätzungen aber knapp verfehlt hätten, schrieb Analyst Andrew Benson in einer am Montag vorgelegten Studie. Daher habe er die Gewinnprognosen leicht reduziert. Das Kursziel sei wegen der Erholung der Aktienmärkte und einer daher niedrigeren Risikoprämie dennoch gestiegen.LUFTHANSA ZÜRICH – Die Credit Suisse hat das Kursziel für Lufthansa von 9,75 auf 10,35 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er habe nach den Zahlen zum dritten Quartal seine Schätzungen für 2011 erhöht, schrieb Analyst Neil Glynn in einer Studie vom Montag. Glynn geht für die Fluggesellschaft nun von einem Betriebsgewinn von 787 nach zuvor 704 Millionen Euro aus.LUFTHANSA LONDON – Die Citigroup hat Lufthansa nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Wegen des Passagiergeschäfts und der Tochter BMI habe das operative Ergebnis seine Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Andrew Light in einer Studie vom Montag. Daher habe er die operativen Gewinnschätzungen für 2011 reduziert. Von BMI könnte sich die Fluggesellschaft allerdings noch im laufenden Jahr trennen. Der Unternehmensausblick für das Schlussviertel sei überraschend gut. Aber auch für 2012 bestehe das Risiko einer Rezession sowie eines hohen Ölpreises.MANZ HAMBURG – Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Manz Automation nach einer Gewinnwarnung von 25,50 auf 23,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Die von ihm erwartete Warnung unterstreiche die Unsicherheit und geringe Vorhersagbarkeit der Entwicklung des Marktes für Solarindustrieausrüster, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Montag. Er habe seine Gewinnprognosen reduziert.MARSEILLE KLINIKEN FRANKFURT – Close Brothers Seydler hat die Einstufung der Marseille-Kliniken nach Zahlen vom Gesamtjahr 2010/11 auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 3,00 Euro belassen. Der Umsatz sei deutlich und der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) leicht unter seinen Erwartungen geblieben, schrieb Analyst Igor Kim in einer Studie vom Montag. Trotz verbesserter Gewinne habe sich der Cashflow aus dem operativen Geschäft gegenüber dem Vorjahr nicht verbessern können.METRO PARIS – Cheuvreux hat die Einstufung für Metro nach Gerüchten über eine Berufung von Vorstandsmitglied Joel Saveuse zum neuen Chef des Handelskonzerns auf ‘Underperform’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Saveuse werde wohl den eingeschlagenen Strategiepfad weitergehen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Montag. Auch wenn Saveuse das Amt offensichtlich nur für zwei Jahre innehaben dürfte, werte er die Nachricht für den Aktienkurs als leicht positiv.MORPHOSYS FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Morphosys nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Der operative Verlust des Biotechunternehmens sei niedriger gewesen als gedacht, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie vom Montag. Pessimisten könnten sich derweil auf die vom Unternehmen leicht reduzierten Umsatzprognosen für 2011 fokussieren. Das wäre allerdings nicht gerechtfertigt. Der eigentliche Werttreiber sei die breit aufgestellte und mit vielen Partnern entwickelte Medikamenten-Pipeline. Das reduziere das Risiko und führe angesichts der zunehmenden Reife vieler Mittel zu großem Kurspotenzial.MUNICH RE LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Munich Re von 143,00 auf 129,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Rückversicherer seien im dritten Quartal am stärksten von den deutlich gesunkenen Renditen auf Staatsanleihen getroffen worden, schrieb Analyst Maciej Wasilewicz in einer Branchenstudie vom Montag. Seine Bewertungen für Aktien aus dem Sektor habe er daher um rund zehn Prozent reduziert. Bei einem Aufwärtspotenzial von rund 30 Prozent sei die Aktie der Munich Re allerdings sein ‘Top Pick’.PSI HAMBURG – Die Berenberg Bank hat PSI nach Zahlen zum dritten Quartal von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel von 21,00 auf 18,50 Euro gesenkt. Das Softwareunternehmen habe seine Erwartungen erfüllt, aber die Gewinnprognosen für 2011 wegen höherer Ausgaben reduziert, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Montag. Daher habe er seine Personal- und Materialkostenschätzungen erneut nach oben geschraubt und die Ergebnisprognosen zurückgenommen. Diese hätten bereits zuvor unter den alten Unternehmenszielen gelegen.PSI FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat PSI nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Aufgrund der schwächelnden Energiemanagement-Sparte des Softwareunternehmens hätten die Resultate seine Erwartungen etwas verfehlt, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Montag. Die Margenerwartungen des Marktes könnten für 2011 angesichts reduzierter Unternehmensprognosen zu hoch sein. Mit Blick auf die sich abzeichnende Energiewende bleibe der Titel aber ein attraktives Investment. Allerdings könnte es bis 2013 dauern, bis sich die Investitionen in die Entwicklung von Stromnetzsoftware auszahlten und das Unternehmensziel einer zweistelligen Marge erreicht werde.SALZGITTER ZÜRICH – Die UBS hat Salzgitter mit ‘Neutral’ und einem Kursziel von 45,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Stahlkonzern habe zahlreiche Qualitäten, trotzdem halte er andere Branchentitel für werthaltiger, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Studie vom Montag. Die Portfolio-Verbesserungen seien langfristig positiv, dürften aber zunächst den Free Cashflow belasten.TIPP24 FRANKFURT – Macquarie hat das Kursziel für Tipp24 nach der Einigung von 15 Bundesländern auf einen neuen Glücksspielstaatsvertrag von 43,00 auf 45,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Outperform’ belassen. Die teilweise Liberalisierung des deutschen Glücksspielmarktes sei positiv für das Unternehmen, schrieb Analyst Marcus Sander in einer Studie vom Montag. Das rechtliche Umfeld habe sich verbessert. Er habe die Gewinnprognosen erhöht, eine Wiederaufnahme des Deutschland-Geschäfts dabei aber noch nicht berücksichtigt. Die dürfte den Wert deutlich steigern und zum Kurstreiber werden.UNITED INTERNET MÜNCHEN – Die Unicredit hat United Internet von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel auf 14,50 Euro belassen. Der Kurs habe sein Ziel nach einer guten Entwicklung fast erreicht, schrieb Analyst Thomas Friedrich in einer Studie vom Montag. Daher habe er den Titel auch von der ‘German Recommended’-Liste gestrichen. Die positive Geschäftsdynamik des Internet-Dienstleisters dürfte im dritten Quartal angedauert haben.VESTAS WIND SYSTEMS ZÜRICH – Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Vestas Wind Systems nach einer Gewinnwarnung auf ‘Underperform’ mit einem Kursziel von 95,00 (Kurs: 88,90) dänischen Kronen belassen. Der größte Teil der Einbußen beim operativen Ergebnis scheine ein Timing-Problem zu sein, schrieb Analyst Mark Freshney in einer Studie vom Montag. Der Hersteller von Windkraftanlagen habe sich neben Produktionsproblemen am neuen Standort Travemünde andere Gründe als Hintertür offen gelassen. Demnach könne zum Beispiel auch die Netzanbindung der Anlagen noch eine Herausforderung für den Konzern werden.WACKER CHEMIE LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für Wacker Chemie nach einer Gewinnwarnung von ‘Neutral’ auf ‘Sell’ abgestuft und das Kursziel von 73,00 auf 70,00 (Kurs: 75,75) Euro gesenkt. Die Perspektiven für das auf die Solarindustrie spezialisierte Chemieunternehmen hätten sich fundamental verändert, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie vom Montag. WACKER CHEMIE FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Wacker Chemie nach Zahlen zum dritten Quartal und einer Gewinnwarnung von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel von 94,00 auf 75,00 Euro gesenkt. Die schwachen Prognosen für das Polysilizium-Geschäft im Schlussviertel hätten ihn überrascht, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer am Montag vorgelegten Studie. Entgegen seinem bisherigen Eindruck könnte das Unternehmen doch durch die Schwäche des Solarmarktes belastet werden. Dieser Trend dürfte auch 2012 andauern. Daher habe er die Gewinnprognosen deutlich reduziert. Der Titel sei nicht länger günstig bewertet.WACKER CHEMIE LONDON – Barclays Capital hat das Kursziel für Wacker Chemie von 170,00 auf 115,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Für die kommenden Quartale rechne er mit durchschnittlich niedrigeren Polysiliziumpreisen als bisher, begründete Analyst Rupesh Madlani die Zielkorrektur in einer Studie vom Montag. Allerdings dürfte Wacker leicht höhere Absatzpreise erzielen als die Wettbewerber. Langfristig sollte das Unternehmen vom Wachstum des Photovoltaikmarktes profitieren. Es habe langfristige Beziehungen zu allen großen Solarunternehmen entwickelt. Kurzfristig könnte der Kurs allerdings vom teils trüben Geschäftsausblick für die Branche belastet werden.WIRECARD DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Wirecard nach Zahlen vom dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Seine Erwartungen bei der Profitabilität von Pre-Paid Karten seien etwas übertrieben gewesen, weshalb er nun seine Prognose beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) leicht nach unten korrigiert habe, schrieb Analyst Adrian Hopkinson in einer Studie vom Montag. Abgesehen davon rechtfertige die Strategie des Anbieters von Produkten und Dienstleistungen beim elektronischen Zahlungsverkehr seine positive Einstufung./he
ots.CorporateNews: Märkische Oderzeitung / Märkische Oderzeitung: Betreff: Kommentarauszug … (31. Oktober 2011, 20:48 Uhr)
Märkische Oderzeitung: Betreff: Kommentarauszug ‘MärkischeOderzeitung’ zum Bilanzfehler bei der Bad Bank Frankfurt/Oder (ots) – Solche ‘Finanzspezialisten’ haben uns gerade noch gefehlt. Und verpassen dem Ansehen der Finanzbranche endgültig den Gnadenstoß. Wenn es nicht einmal mehr Leuten, die andauernd mit Aktiva und Passiva zu tun haben, gelingt, Forderungen und Verbindlichkeiten richtig zu sortieren und sie zudem Kursgewinne von Wertpapieren als Verluste verbuchen, dann muss man sich über Staatshaushalte, die keinem genauen Blick standhalten, nicht mehr wundern. Und man möchte sich nicht vorstellen, was sich wirklich hinter der ‘Hebelung’ des Euro-Rettungsfonds verbergen könnte.Originaltext: Märkische OderzeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55506Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55506.rss2Pressekontakt:Märkische OderzeitungCvDTelefon: 0335/5530 563cvd@moz.de
ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Vertrauensschaden, Kommentar zu den … (31. Oktober 2011, 20:51 Uhr)
Börsen-Zeitung: Vertrauensschaden, Kommentar zu den Fehlbuchungen inMilliardenhöhe bei der Bad Bank der verstaatlichten HRE, der FMSWertmanagement, von Bernd Wittkowski. Frankfurt (ots) – Man kann der hämischen Kritik der SPD kaum widersprechen, wenn sie darauf hinweist, dass 55.500.000.000 Euro kein Betrag sind, den die schwäbische Hausfrau in der Keksdose vergisst. Oder wenn sie süffisant insinuiert, das Bundesfinanzministerium (BMF) habe sich vor lauter Banken-, Euro- undSchuldnerstaaten-Rettung so an den Umgang mit Billionen gewöhnt, dasses einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag schon mal übersehe. Es ist auch nicht illegitim, die Frage nach der politischen Verantwortung zu stellen. Immerhin unterliegt die Bad Bank der verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE), die FMS Wertmanagement, in deren Bilanz der kleine Unterschied zwischen plus und minus allzu spät aufgefallen ist, der Aufsicht durch die Finanzmarktstabilisierungsanstalt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) – beide gehören zum Beritt von Wolfgang Schäuble. Schließlich tun sich selbst Union und FDP schwer, angesichts des fürwahr unfassbaren Vorgangs die Contenance zu wahren.Sich wie die SPD schon mal auf den Finanzminister persönlich einzuschießen mag dennoch übertrieben sein. Der oberste Kassenwart der Nation ist für vieles verantwortlich, für Aufstellung und Prüfungder Zahlenwerke von Staatsbanken sicher nicht. Nebenbei: Auch sozialdemokratisches Spitzenpersonal bringt – wie einst Parteichef und Kanzlerkandidat Rudolf Scharping – schon mal brutto und netto durcheinander. Am Fall FMS werden noch Legionen von Kabarettisten und ihr Publikum einen Heidenspaß haben. Doch leider lässt sich die Sache nicht als Lachnummer abtun. Selbst wenn sich die gigantische Korrektur des deutschen Schuldenstandes letztlich teilweise mit der Ausübung von Bilanzierungswahlrechten erklären lassen sollte (die dann freilich miserabel kommuniziert worden wäre): Soweit hier nennenswerte Fehlbuchungen vorgekommen sind, ist dies ein neuer handfester Skandal in der schon allzu langen Skandalgeschichte der HRE. Ein Skandal, bei dessen Aufarbeitung es nicht nur seitens der FMS-Verantwortlichen inklusive ihres prominent besetzten Verwaltungsrats, sondern nicht zuletzt seitens der Wirtschaftsprüfer reichlich Erklärungsbedarf gibt. Bisher zwei Stellungnahmen von PwC geben ja mehr Rätsel auf, als dass sie Fragen beantworten. Das im Zuge der Dauerkrise ohnehin lädierte Vertrauen der Bürger in die Finanzwirtschaft und ihre Bilanzierung, in diverse Aufsichtsinstanzen und die Politik nimmt durch solche Vorgänge weiteren immensen Schaden. Woran und an wen kann man überhaupt noch glauben? (Börsen-Zeitung, 1.11.2011)Originaltext: Börsen-ZeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069–2732-0www.boersen-zeitung.de
Aktien New York Schluss: Sehr schwach – Dow trotzdem mit sattem Monatsplus (31. Oktober 2011, 21:31 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Weiter schwelende Sorgen über Europa, ein spürbar gestiegener Dollar sowie die Pleite eines US-Börsenmaklers haben den US-Aktienmarkt kräftig belastet. Der Dow Jones Industrial schloss am Montag mit minus 2,26 Prozent auf 11.955,01 Punkten knapp über seinem Tagestief, verbuchte aber dennoch im abgelaufenen Oktober ein Plus 9,5 Prozent und damit den höchsten Monatsgewinn seit neun Jahren. Der breit gefasste S&P 500 verlor zum Wochenstart 2,47 Prozent auf 1.253,30 Punkte. Im gesamten Oktober konnte er aber dennoch um insgesamt knapp elf Prozent zulegen, womit er den besten Monat seit Dezember 2002 verbuchte. An der Technologiebörse Nasdaq sank der Composite-Index am Montag um 1,93 Prozent auf 2.684,41 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 1,72 Prozent auf 2.360,08 Punkte nach. Vor dem G20-Gipfel am Donnerstag und Freitag sei die Staatsschuldenkrise in Europa wieder in den Vordergrund gerückt, da grundsätzliche Probleme trotz der Beschlüsse der vergangenen Woche nicht gelöst seien, sagte ein Händler. Zudem habe der US-Dollar nach der Intervention der japanischen Währungshüter weiter zulegt, was vor allem Rohstoffwerte belastet habe. Dass der Broker MF Global sich am Euro-Markt verzockt haben soll und nun Pleite ist, sei ‘auch nicht gerade positiv für die Stimmung am Markt’ gewesen, hieß es. Im bereits schwachen Börsenumfeld fiel es dabei nicht mehr ins Gewicht, dass sich außerdem noch die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Region Chicago im Oktober etwas stärker als vermutet eingetrübt hatte./ck/he
EANS-News: Century Casinos gibt Termine für Ergebnisveröffentlichung Drittes Quartal 2011 sowie Conference Call bekannt (31. Oktober 2011, 20:01 Uhr)
EANS-News: Century Casinos gibt Termine für Ergebnisveröffentlichung Drittes Quartal 2011 sowie Conference Call bekannt——————————————————————————– Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.——————————————————————————–Wien (euro adhoc) – 31. Oktober 2011Century Casinos gibt Termine für Ergebnisveröffentlichung Drittes Quartal 2011sowie Conference Call bekanntColorado Springs, Colorado, 31. Oktober 2011 – Century Casinos, Inc. (NASDAQCapital Market® und Wiener Börse: CNTY) gab heute bekannt, dass das Unternehmendie Geschäftsergebnisse des dritten Quartals 2011 am Dienstag, den 8. November2011, um 16:00 Uhr Mitteleuropäische Zeit (‘MEZ’) veröffentlichen wird.Am Dienstag, den 8. November 2011, wird das Unternehmen um 18:00 Uhr MEZ einenConference Call in englischer Sprache zu den Ergebnissen des dritten Quartals2011 halten. Teilnehmer wählen sich bitte 15 Minuten vor Beginn des Calls unter+1-800-862-9098 oder +1-785-424-1051 ein. Die Conference ID ist ‘Quarter3′. Umdem Call zu folgen, ohne aktiv daran teilzunehmen, oder um die Aufnahme zuhören, besuchen Sie bitte unsere Website unterhttp://corporate.cnty.com/de/investor-relations/quartalsergebnisse/Über Century Casinos, Inc.:Century Casinos, Inc. ist ein internationales Casinounternehmen, das dasCentury Casino & Hotel in Cripple Creek, Colorado, das Century Casino & Hotelin Central City, Colorado, sowie das Century Casino & Hotel in Edmonton, Kanadaund das Century Casino in Calgary, Kanada, besitzt und betreibt. Weitersbetreibt die Gesellschaft zwölf Casinos an Bord von Luxus-Kreuzfahrtschiffen(Regatta, Insignia, Nautica, Marina, Mein Schiff 1, Mein Schiff 2, Wind Surf,Wind Star, Wind Spirit, Seven Seas Voyager, Seven Seas Mariner und Seven SeasNavigator) und hat einen Vertrag für ein Casino auf einem weiteren Schiff(Oceania Cruises? Riviera) abgeschlossen, das in den nächsten Monaten inBetrieb gehen wird. Über ihre österreichische Tochtergesellschaft, CenturyCasinos Europe GmbH, hält das Unternehmen 33,3% der Anteile an Casinos PolandLtd., dem Eigentümer von sieben Casinos in Polen. Die Gesellschaft betreibtauch das Casino im Radisson Aruba Resort, Casino & Spa auf Aruba in derKaribik. Century Casinos, Inc. verfolgt laufend weitere internationale Casino-Projekte in verschiedenen Entwicklungsstufen.Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Homepage unterwww.centurycasinos.com. Die Aktien der Gesellschaft werden unter demTickersymbol CNTY am NASDAQ Capital Market® und im Prime Market Segment derWiener Börse gehandelt.This release may contain ‘forward-looking statements’ within the meaning of thePrivate Securities Litigation Reform Act of 1995. These statements are based onthe beliefs and assumptions of the management of Century Casinos based oninformation currently available to management. Such forward-looking statementsinclude, but are not limited to, future results of operations, expectedcompetition, the impact of new gaming laws, plans for our casinos and theimpact of the economic downturn. Such forward-looking statements are subject torisks, uncertainties and other factors that could cause actual results todiffer materially from future results expressed or implied by such forward-looking statements. Important factors that could cause actual results to differmaterially from the forward-looking statements include, among others, the risksdescribed in the sections entitled ‘Risk Factors’ under Item 1A in our AnnualReport on Form 10-K for the year ended December 31, 2010. Century Casinosdisclaims any obligation to revise or update any forward-looking statement thatmay be made from time to time by it or on its behalf.Rückfragehinweis:Century Casinos Europe GmbHMag. Peter Hötzinger, CO-CEOTel.:0664/3553935mailto:peter.hoetzinger@cnty.comhttp://www.cnty.comUnternehmen: Century Casinos,Inc. c/o Century Casinos Europe GmbH, Untere Viaduktgasse 2 A-1030 WienTelefon: +43/664/3553935FAX: +43/1/5336363Email: peter.hoetzinger@cnty.comWWW: www.cnty.comBranche: GlücksspieleISIN: AT0000499900Indizes: WBI, ATX PrimeBörsen: Amtlicher Handel: Wien Sprache: Deutsch
US-Anleihen: Longbonds legen kräftig zu (31. Oktober 2011, 20:39 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben am Montag Kursgewinne verbucht. Vor allem zehnjährige und 30-jährige Bonds stiegen kräftig. Die eingetrübte Stimmung unter den Einkaufsmanagern der Region Chicago und die wegen des steigenden US-Dollars schwache Aktienmärkte hätten Auftrieb gegeben, sagten Händler. Zweijährige Anleihen legten um 2/32 Punkte auf 99 31/32 Punkte zu und rentierten mit 0,258 Prozent. Fünfjährige Anleihen legten um 21/32 Punkte auf 100 Punkte zu. Sie rentierten mit 0,998 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten um 1 18/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,143 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gewannen 4 16/32 Punkte auf 111 14/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,152 Prozent./ck/he
ROUNDUP: BASF will Gen-Speisekartoffel auf den Markt bringen (31. Oktober 2011, 19:14 Uhr)
LIMBURGERHOF (dpa-AFX) – Der Chemiekonzern BASF will erstmals eine genveränderte Speisekartoffel auf den Markt bringen. Für die Kartoffelsorte mit dem Namen ‘Fortuna’ sei die Zulassung bei der Europäischen Union (EU) beantragt worden, teilte das Tochterunternehmen BASF Plant Science am Montag in Limburgerhof mit. Der Zulassungsantrag umfasse den kommerziellen Anbau sowie die Nutzung als Lebens- und Futtermittel. Der Konzern hat bereits mehrere Zulassungen für Gen-Kartoffelsorten beantragt, die aber zur industriellen Nutzung und nicht zum direkten Verzehr gedacht sind. Mit der ‘Amflora’ hat BASF auch bereits eine genehmigte Gen-Kartoffel im Angebot, sie ist zur Stärkegewinnung vorgesehen. Gegen ihren Anbau protestieren immer wieder Gentechnikgegner. Bei zwei weiteren genveränderten Sorten wartet der weltgrößte Chemiekonzern nach Angaben eines Sprechers noch auf die Zulassung; auch diese Sorten seien für die industrielle Produktion vorgesehen. Die Forschung an der neuen Kartoffelsorte begann den Angaben zufolge im Jahr 2003, mit einer Markteinführung werde frühestens im Jahr 2014 gerechnet. Die Sorte sei gegen Kraut- und Knollenfäule geschützt. ‘Fortuna’ sei eine Weiterentwicklung einer in Europa führenden Kartoffelsorte für die Herstellung von Pommes Frites, die resistenten Gene stammten von einer südamerikanischen Wildkartoffel. Eine Einkreuzung auf natürlichem Wege sei bisher nicht gelungen. Kraut- und Knollenfäule sei jedes Jahr für weltweite Ernteeinbußen bis zu einem Fünftel verantwortlich, erklärte die BASF. Die Umweltorganisation Greenpeace kritisierte, dass BASF trotz breiter Ablehnung gentechnisch veränderter Lebensmittel ‘weiterhin riskante Gen-Pflanzen durchsetzen’ wolle. Verunreinigungen anderer Anpflanzungen seien vorprogrammiert, wie der Anbau der Sorte ‘Amflora’ in Ostdeutschland gezeigt habe./isa/DP/stw

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