Archive for October 28th, 2011

Aktien New York Schluss: Knappes Plus – Dow nimmt Kurs auf Rekordmonat (28. Oktober 2011, 22:25 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Nach dem Kurssprung am Vortag ist die Woche für die US-Börsen am Freitag unspektakulär zu Ende gegangen. Der Dow Jones Industrial , der sich in einer sehr engen Spanne von knapp 90 Punkten bewegte, verabschiedete sich 0,18 Prozent höher bei 12.231,11 Punkten ins Wochenende und setzte damit die jüngste Rally fort, wenn auch mit gebremstem Tempo. Freundliche Konjunkturdaten und positiv aufgenommene Unternehmenszahlen stützten den Leitindex, der damit nach dem zweitletzten Handelstag im Oktober auf den größten Monatsgewinn seit Januar 1987 zusteuert. Auf Wochensicht schaffte er ein Plus von 3,58 Prozent. Für den breiter gefassten S&P 500 ging es am Freitag um 0,04 Prozent auf 1.285,08 Punkte nach oben, womit das Börsenbarometer ebenfalls Kurs auf einen historischen Rekordmonat nimmt. An der Technologiebörse Nasdaq sank der Composite-Index indes um 0,05 Prozent auf 2.735,15 Punkte, wogegen der Auswahlindex Nasdaq 100 0,06 Prozent auf 2.401,29 Punkte gewann. Es dürfte nun eine etwas kritischere Nachlese der Ergebnisse des EU-Gipfels einsetzen, hieß es seitens der HSH Nordbank. Auch Börsianer verwiesen darauf, dass ‘der Teufel im Detail steckt’. Mit der Einigung im Rücken buhlt Europa nun um Milliarden-Investitionen aus China. Die Regierung in Peking gibt sich aber vorsichtig abwartend./gl/he

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 28.10.2011 (28. Oktober 2011, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 28.10.2011ABB LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für ABB nach Zahlen zum dritten Quartal von 18,50 auf 19,00 Franken angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Der Elektrotechnik-Konzern habe weitgehend im Rahmen der Erwartungen liegende Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Freitag. Die Margen seien vielversprechend. Ein unerwartet niedriges Wachstum habe allerdings für eine im Vergleich zur Branche schwache Kursentwicklung gesorgt, da ABB für die Anleger ein Wachstumswert sei. Allerdings habe die Dynamik wegen der Schwäche einzelner Märkte nachgelassen. Der Produktzyklus sei nicht der Grund dafür.AIXTRON LONDON – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Aixtron nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Der Hersteller von LED-Produktionsanlagen habe mit seinem Zahlenwerk für das dritte Quartal die durchschnittlichen Marktprognosen verfehlt, schrieb Analyst Simon Schafer in einer Studie vom Freitag. Dies unterstreiche, dass es noch zu früh sei, den zyklischen Tiefpunkt der Branche auszurufen. Allerdings weise die Aktie mittlerweile ein positives Chance-/Risikoverhältnis auf.AIXTRON DÜSSELDORF – Die HSBC hat Aixtron nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Der LED-Industrieausrüster habe überraschend schwache Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Freitag. Umsatz- und Auftragseingänge seien im Vergleich zum Vorquartal deutlich gesunken und die operative Gewinnzone sei nur knapp erreicht worden. Ein starkes Schlussviertel sei nötig, um die Gesamtjahresziele zu erreichen. Kurzfristig dürfte die Entwicklung allerdings schwierig bleiben und er rechne mit einen verhaltenen Start ins erste Halbjahr 2012.AIXTRON DÜSSELDORF – Die WestLB hat Aixtron von ‘Sell’ auf ‘Reduce’ hochgestuft und das Kursziel von 9,00 auf 9,20 Euro angehoben. Nach den jüngsten Kursverlusten sei ein Verkaufsvotum nicht länger angebracht, schrieb Analyst Adrian Hopkinson in einer Studie vom Freitag. Wegen der nur schwer vorhersagbaren Auftragsentwicklung habe er die Gewinnprognosen für 2012 und 2013 reduziert. Allerdings dürfte der Cashflow wegen der flexiblen Kostenstruktur des LED-Industrieausrüsters 2012 positiv bleiben.AIXTRON LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Aixtron von 14,00 auf 13,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Wegen überraschend niedriger Auftragseingänge im dritten Quartal sowie der auf kurze Sicht schwachen Geschäftsperspektiven habe er die Gewinnprognosen für 2012 und 2013 reduziert, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Freitag. Neben den Unsicherheiten hinsichtlich der Auftragserholung sehe er Gefahren weiterer Marktanteilsverluste durch den Wettbewerb mit dem US-Konzern Veeco. Insgesamt sei ein trübes Szenario für 2012 weitgehend eingepreist, ein durchaus möglicher Verlust allerdings nicht. Daher sei es für eine positivere Bewertung der Aktien zu früh.AIXTRON LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Aixtron von 10,80 auf 9,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underweight’ belassen. Hohe Subventionen hätten den Endmarkt für die MOCVD-Anlagen des LED-Industrieausrüsters aufgebläht, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Studie vom Freitag. Diese Überkapazitäten müssten erst verdaut werden. Daher bleibe er vorsichtig.ALLIANZ PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Allianz vor Zahlen auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 90,00 Euro belassen. Die Quartalsbilanz des Versicherers werde von überdurchschnittlich vielen Naturkatastrophen belastet, weswegen er mit einer Schaden/Kosten-Quote von 97,9 Prozent rechne, schrieb Analyst Thomas Jacquet in einer Studie vom Freitag. Dennoch sollte sich die kontinuierliche Verbesserung des Preisumfeldes, die bereits in den vergangenen Quartalen spürbar gewesen sei, fortsetzen. Seine Schätzungen für das Gesamtjahr 2011 reduziere er allerdings wegen Wertpapierabschreibungen um 15 Prozent.ARCELORMITTAL LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für ArcelorMittal von 26,00 auf 22,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Er habe die Gewinnprognosen für 2011 wegen der jüngsten Schwäche des US-Dollar zum Euro sowie gesunkener Eisenerz-Kassapreise reduziert, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Freitag. Eine schwache Gewinnentwicklung im Schlussviertel 2011 sowie im ersten Quartal 2012 sei allerdings im Kurs eingepreist. Die gesunkenen Risiken im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise sowie eine mögliche Erholung der Stahlpreise in den ersten drei Monaten 2012 würden vom Kurs allerdings noch nicht widergespiegelt.ASTRAZENECA FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für AstraZeneca nach Zahlen zum dritten Quartal von 3.100 auf 3.150 Pence angehoben und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Insgesamt hätten die Resultate des Pharmakonzerns für Zuversicht gesorgt, schrieb Analyst Mark Clark in einer am Freitag vorgelegten Studie. Er habe die Gewinnprognosen leicht erhöht. Die Erholung des US-Umsatzwachstums beim Medikament Crestor scheine aber nicht nachhaltig zu sein. Die US-Verschreibungstrends für dieses Mittel sowie das neue Medikament Brilinta dürften die Kursentwicklung in den kommenden Monaten dennoch maßgeblich bestimmen.AXEL SPRINGER DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Axel Springer vor Zahlen von 45,00 auf 40,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Der Werbemarkt dürfte 2012 abkühlen, schrieb Analyst Christopher Johnen in einer Studie vom Freitag. Daher, sowie wegen der Konjunkturrisiken habe er die Gewinnprognosen für 2012 und 2013 reduziert. Unterdessen dürfte die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal nach einem starken ersten Halbjahr etwas moderater verlaufen sein.BASF LONDON – Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für BASF nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen. Die Kennziffern des dritten Quartals seien robust ausgefallen, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie vom Freitag. Zugleich sei eine Prise vorsichtiger Optimismus spürbar. Dass der Chemiekonzern den Ausblick für 2011 bestätigt habe, nannte er ermutigend.BASF DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für BASF nach Zahlen zum dritten Quartal von 59,00 auf 60,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Die überraschend guten Resultate untermauerten den positiven Anlagehintergrund, schrieb Analyst Geoff Haire in einer Studie vom Freitag. Er habe die Prognosen für 2011 bis 2013 erhöht, da die Ölproduktion in Libyen schneller wieder anlaufe als gedacht.BASF PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für BASF nach Zahlen von 62,00 auf 63,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Outperform’ belassen. Aufgrund des starken dritten Quartals und der bevorstehenden Wiederaufnahme der Ölförderung in Libyen habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie für die Jahre 2012 und 2013 leicht nach oben angepasst, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Freitag. Im jüngsten Rückgang der Lagerbestände in einigen Geschäftsbereichen sehe er keinen größeren Trend. Dafür seien die Vorräte ohnehin zu gering, so der Experte.BASF TOKIO – Die japanische Großbank Nomura hat das Kursziel für BASF nach Zahlen von 66,00 auf 65,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Die Quartalsbilanz habe weitgehend ihren Erwartungen entsprochen, werfe aber wenig Licht auf die künftigen Perspektiven des Chemiekonzerns, schrieb Analystin Jennifer Barker in einer Studie vom Freitag. Zwar habe BASF die Ölproduktion in Libyen wieder aufgenommen, aber die Volumina im Bereich Förderung und Produktion außerhalb dieses nordafrikanischen Landes seien enttäuschend gewesen.BAYER PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Während die Umsätze im dritten Quartal entsprechend seinen Erwartungen um fünf Prozent zum Vorjahr gestiegen seien, hätten die Ergebnisse auf operativer Seite seine Prognosen übertroffen, schrieb Analyst Florent Cespedes in einer Studie vom Freitag. Obwohl der Pharma- und Chemiekonzern inzwischen einen vorsichtigeren Ton hinsichtlich seiner Sparte MaterialScience anschlage, sei die Gesamtjahresprognose bekräftigt worden.BAYER LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen zum dritten Quartal von 51,00 auf 55,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Angesichts der starken Resultate habe er die Gewinnprognosen von 2012 an nach oben geschraubt, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Freitag. Die Sparten CropScience und Healthcare dürften profitabler sein als bisher gedacht. Kurspotenzial gebe es zudem mit Blick auf die Zulassungsentscheidung der US-Gesundheitsbehörde FDA Anfang November zum Gerinnungshemmer Xarelto sowie den Mitte November erwarteten Studiendaten zu diesem Medikament. Der Titel bleibe auf der ‘Analyst Focus List’.BBVA LONDON – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für BBVA nach Zahlen von 6,75 auf 6,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er habe seine Schätzungen wegen geringerer, nicht aus dem Bankgeschäft kommenden Zinsüberschüsse gesenkt, schrieb Analyst Ronit Ghose in einer Studie vom Freitag. Dies habe das spanische Institut nur teilweise durch geringere Kosten und Rückstellungen ausgleichen können.COCA-COLA NEW YORK – Die Deutsche Bank hat Coca-Cola mit ‘Buy’ und einem Kursziel von 75,00 (Kurs: 68,49) US-Dollar in die Bewertung aufgenommen. Der Softdrinkhersteller investiere trotz der lustlosen Märkte in den Industrieländern in Verpackungs- und Produktinnovationen sowie Werbung, schrieb Analyst Bill Schmitz in einer Studie vom Freitag. Auch das klare Aufwärtspotenzial bei den Margen stütze seine optimistische Einschätzung. Zudem könne das Unternehmen in den meisten Märkten und mit den meisten seiner Marken seine Marktanteile ausbauen. DAIMLER DÜSSELDORF – Die WestLB hat Daimler nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Der Autobauer habe sich nicht so gut entwickelt wie die Konkurrenz und seine Erwartungen sowie die des Marktes beim bereinigten operativen Ergebnis (EBIT) verfehlt, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Freitag. Mercedes verliere Marktanteile im Oberklasse-Pkw- sowie im europäischen Lkw-Markt. Das Jahr 2012 dürfte schwierig werden. Er sehe derzeit nur wenig Kurspotenzial und ziehe die Vorzugsaktien von Volkswagen vor. Seine positive Anlageempfehlung für Daimler begründete Hull mit der recht günstigen Bewertung der Aktie.DAIMLER LONDON – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Daimler nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Während die Profitabilität der Mercedes Pkw-Sparte die durchschnittliche Marktschätzung verfehlt habe, sei die Marge des Lkw-Sektors besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Studie vom Freitag. Insgesamt hätten die Kennziffern des Autobauers für das dritte Quartal die Prognosen in etwa getroffen.DEUTSCHE BANK LONDON – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Deutsche Bank von 26,50 auf 32,50 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er habe in sein Bewertungsmodell nun eine geringere Kapitalverknappung durch Basel III ab 2013 sowie niedrigere Kapitalkosten eingearbeitet, schrieb Analyst Kinner Lakhani in einer Studie vom Freitag. Lakhani verwies dabei auf die jüngsten Vorschläge der EU, die Staatsschuldenkrise in Europa in den Griff zu bekommen. Zudem erhöhte der Experte seine Gewinnschätzungen für die Deutsche Bank wegen des besser als erwartet ausgefallenen dritten Quartals.DEUTSCHE BOERSE FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Börse nach einer reduzierten Kostenprognose und einem angekündigten Aktienrückkauf auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Dies seien wirklich gute Nachrichten, auch wenn der Effekt auf das Ergebnis des Marktbetreibers gering sein dürfte, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Die Aktie sei derzeit attraktiv bewertet.EON LONDON – JPMorgan hat Eon von der ‘Analyst Focus List’ gestrichen, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Nach einem Kursanstieg um 19 Prozent seit Anfang September reiche das Potenzial nicht mehr für einen Verbleib auf der Liste aus, schrieb Vincent de Blic in einer Studie vom Freitag. Die Papiere zählten aber nach wie vor zu den Kerninvestitionen im Energiesektor. Die politischen Risiken näherten sich dem Höhepunkt, das Kostensenkungsprogramm nehme Gestalt an und die Profitabilität in der Stromerzeugung mit Kohle steige.FRANCE TELECOM LONDON – Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für France Telecom nach Zahlen auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Er habe seine Schätzungen für dieses Jahr leicht angehoben, an denen nach 2011 aber keine Änderungen vorgenommen, schrieb Analyst Dimitri Kallianiotis in einer Studie vom Freitag.FRAPORT FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Fraport vor Zahlen auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Der Flughafenbetreiber dürfte solide Kennziffern für das dritte Quartal ausweisen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Er rechne mit einem Umsatzplus von neun Prozent und einem Anstieg des operativen Ergebnisses (EBITDA) von elf Prozent. Seine Prognosen für das Gesamtjahr 2011 habe er unverändert gelassen. Angesichts der sich eintrübenden Konjunktur habe er jedoch seine Gewinnschätzungen für 2012 reduziert.HENKEL LONDON – JPMorgan hat das Kurzziel für Henkel vor Zahlen zum dritten Quartal von 43,00 auf 44,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Underweight’ belassen. Die jüngst positiven Managementäußerungen signalisierten solide Resultate, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick des Konsumgüterherstellers für 2011 und die Ziele für 2012 dürften bestätigt werden. Allerdings sei die Entwicklung 2012 wegen der Konjunkturrisiken nur schwer vorhersagbar. Daher habe sie die Gewinnprognosen für das kommende Jahr leicht reduziert. Das Kursziel gelte derweil nicht mehr für den Dezember 2011, sondern für den Dezember 2012, begründete Pannuti die Erhöhung.HOCHTIEF DÜSSELDORF – Die WestLB hat Hochtief auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 70,50 Euro belassen. Die jüngsten Prognosen der Konzerntochter Leighton zeigten, dass seine Schätzungen für die asiatisch-pazifische Sparte des Baukonzerns zu niedrig sein könnten, schrieb Analyst Ralf Dörper in einer Studie vom Freitag. Der Experte kündigte daher an, seine Erwartungen vor den Zahlen zum dritten Quartal zu überprüfen.HOCHTIEF FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hochtief nach den bestätigten Zielen der australischen Tochter Leighton auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Die Nachricht habe seine positive Einschätzung der Asien/Pazifik-Aktivitäten des deutschen Baukonzerns bestätigt, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Nächster Kurstreiber für die Hochtief-Aktie dürfte die in Kürze erwartete Bekanntgabe des Verkaufs der Flughafen-Sparte sein.LAFARGE LONDON – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Lafarge von 50,00 auf 30,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Die Kurszielsenung für den französischen Baustoffkonzern gehe hauptsächlich auf die von den Volkswirten der Citigroup reduzierten Wirtschaftswachstumsprognosen zurück, schrieb Analyst Clyde Lewis in einer Studie vom Freitag.LINDE FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für die Aktien von Linde auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 130,00 Euro belassen (Kurs: 118,30 Euro). Das Unternehmen habe alles in allem gute Quartalsergebnisse vorgelegt, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Freitag. Die Kennziffern hätten insgesamt ihren Erwartungen und auch den durchschnittlichen Marktprognosen entsprochen. LINDE PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Linde nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 127,00 Euro belassen. Der Industriegase-Produzent habe gute Resultate ausgewiesen, die seine und die Markterwartungen leicht übertroffen hätten, schrieb Analyst Klaus Ringel in einer Studie vom Freitag. Zudem habe Linde den Ausblick bekräftigt. Der Konzern profitiere von den anhaltend günstigen Rahmenbedingungen im weltweiten Industriegase-Markt, von seiner globalen Aufstellung und der starken Marktstellung in den Schwellenländern.LINDE DÜSSELDORF – Die WestLB hat Linde nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 135,00 Euro belassen. Der Industriegase-Produzent habe seine sowie die Erwartungen des Marktes erfüllt und die Unternehmensziele bestätigt, schrieb Analyst Norbert Barth in einer Studie vom Freitag. Die insgesamt sehr soliden Resultate untermauerten seine positive Einschätzung der Aktien, dürften aber kaum zu einem kurzfristigen Kurstreiber werden.LUFTHANSA FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Lufthansa nach Zahlen auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Der Umsatz zum dritten Quartal habe seine Prognose knapp verfehlt, das operative Ergebnis sei dagegen etwas besser als erwartet gewesen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Insgesamt sei der Quartalsausweis solide ausgefallen. In Reaktion auf das von der Fluggesellschaft reduzierte Kapazitätswachstum für 2012 habe er seine Umsatzschätzung leicht gesenkt.LUFTHANSA ZÜRICH – Die UBS hat Lufthansa nach Neunmonatszahlen auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 10,80 Euro belassen. Zwar habe der Durchschnittserlös je Passagier überraschend deutlich zugelegt, doch liege das operative Ergebnis unter den Erwartungen, schrieb Analyst Jarrod Castle in einer Studie vom Freitag. Bei der Analystenveranstaltung zu den Zahlen sei deutlich geworden, dass kurzfristig Vorsicht angebracht sei, langfristig sich jedoch gute Gelegenheiten bieten dürften. Die Fluggesellschaft wolle die Nummer Eins in Europa bleiben und an den erkannten Schwachstellen arbeiten. Er könne sich eine Trennung von BMI noch in diesem Jahr vorstellen und rechne für 2012 mit weiteren Kostensenkungen, fügte der Experte hinzu.MICHELIN MAILAND – Die Unicredit hat das Kursziel für Michelin nach Zahlen zum dritten Quartal von 74,50 auf 69,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Der Reifenhersteller habe seine und die Umsatzerwartungen des Marktes etwas verfehlt, schrieb Analyst Gabriele Parini in einer Studie vom Freitag. Wegen des schwächeren Ausblicks für das europäische Lkw-Reifengeschäft habe er die Prognosen für 2011 bis 2013 leicht reduziert. Die Aktien seien mittelfristig aber nach wie vor ein attraktives Investment.MORPHOSYS DÜSSELDORF – Die WestLB hat Morphosys nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ belassen. Trotz leicht verfehlter Umsatzerwartungen habe das Biotech-Unternehmen einen überraschend niedrigen operativen Verlust ausgewiesen, schrieb Analyst Oliver Kämmerer in einer Studie vom Freitag. Daher strebe Morphosys 2011 nach wie vor einen operativen Gewinn von 10 bis 13 Millionen Euro an. Bei der Entwicklung eigener Medikamente seien im dritten Jahresviertel weitere Fortschritte gemacht worden. Der Experte kündigte an, seine Gesamtjahresprognosen zu überarbeiten, hob aber gleichzeitig hervor, dass Morphosys eines der wenigen profitablen deutschen Biotech-Unternehmen sei.MORPHOSYS FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Morphosys nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Das Biotech-Unternehmen habe umsatzseitig enttäuscht, in puncto Ergebnis aber positiv überrascht, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Freitag. Die entscheidende Frage für 2012 sei, ob Morphosys genügend Erlöse erwirtschaftet, um die dynamisch steigenden Forschungsaktivitäten zu finanzieren und profitabel zu bleiben.NYSE EURONEXT ZÜRICH – Die UBS hat Deutsche Börse nach endgültigen Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Die bereits bekannten Resultate seien bestätigt worden, schrieb Analyst Arnaud Giblat in einer Studie vom Freitag. Positiv sei die vom Börsenbetreiber reduzierte Kostenprognose für 2011. Sobald die geplante Fusion mit der NYSE Euronext in trockenen Tüchern sei und mehr Klarheit hinsichtlich der Finanzmarktregulierung herrsche, könnte der Kurs deutlich steigen, begründete der Experte das Kaufvotum. Die konjunkturbedingten Kursrisiken hielten sich in den kommenden sechs Monaten in Grenzen.PEUGEOT LONDON – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Peugeot nach Zahlen von 16,00 auf 17,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Nach der Gewinnwarnung habe er seine Schätzungen für das operative Ergebnis des französischen Autobauers für 2011 gesenkt, schrieb Analyst Philip Watkins in einer Studie vom Freitag. Zur Begründung der Kurszielanhebung verwies der Experte unter anderem auf die jüngste Kurserholung beim Zulieferer Faurecia, an dem Peugeot mehrheitlich beteiligt ist.PFEIFFER VACUUM FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat Pfeiffer Vacuum Technology vor Zahlen von ‘Buy’ auf ‘Accumulate’ abgestuft und das Kursziel von 101,00 auf 87,00 Euro gesenkt. Die Schwäche der Halbleiter- und Solarmärkte dürfte sich negativ auf das Geschäft des Vakuumpumpen-Herstellers im dritten Quartal ausgewirkt haben, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Er habe deshalb seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Jahre 2011 bis 2013 reduziert.RENAULT PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Renault nach Zahlen auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 41,00 Euro belassen. Der Umsatz des Autobauers im dritten Quartal habe die Markterwartungen bei weitem übertroffen, schrieb Analyst Bruno Lapierre in einer Studie vom Freitag. Er sei weiter davon überzeugt, dass das dritte Quartal den Wendepunkt bei Renault markiert habe. Die Entwicklung im Jahr 2012 bleibe zwar ungewiss, das gelte aber für die komplette Branche. Mit Kosteneinsparungen und neuen Modellen sei Renault gut vorbereitet, um in diesem Umfeld gut abzuschneiden.RENAULT ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Renault nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Der Umsatz des französischen Autobauers habe im dritten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Freitag. Dies sei beruhigend. Die derzeit niedrige Bewertung der Aktien sei aber gerechtfertigt. Renault dürfte trotz der guten Geschäfte in Russland und der Einführung neuer Produkte weiterhin kein Wachstum verzeichnen.RHOEN-KLINIKUM LONDON – Morgan Stanley hat Rhön-Klinikum nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Die Resultate hätten die Erwartungen zwar verfehlt, doch sei die negative Kursreaktion übertrieben gewesen, schrieb Analyst Andrew Olanow in einer Studie vom Freitag. Die Unternehmensprognosen für 2011 seien unverändert und beim Umsatzsatzwachstum 2012 sogar überraschend hoch.RHÖN-KLINIKUM PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Rhön-Klinikum nach Zahlen von 22,00 auf 20,00 Euro gesenkt, die Einstufung jedoch auf ‘Outperform’ belassen. Die Quartalsbilanz des Klinikbetreibers sei glanzlos gewesen, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Freitag. Der Umsatz habe leicht unter den Erwartungen gelegen, die Margen seien enttäuschend ausgefallen.RHÖN-KLINIKUM FRANKFURT – Die Commerzbank hat Rhön-Klinikum von ‘Buy’ auf ‘Add’ abgestuft und das Kursziel von 21,00 auf 16,50 Euro gesenkt. Die Ergebnisse der Kliniken in Gießen und Marburg seien im dritten Quartal nicht der erhoffte Kurstreiber gewesen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Freitag. Das Quartal sei insgesamt wenig inspirierend verlaufen. Er habe sich deshalb zu einem Wechsel in der Bewertungsmethode entschlossen und künftige Zukäufe aus seinem Modell herausgerechnet. Dies lasse den fairen Wert der Aktie sinken. Wegen kurzfristig fehlender Kurstreiber beziehe er einen zusätzlichen Abschlag in sein Modell mit ein.RHÖN-KLINIKUM ZÜRICH – Die UBS hat das Kursiel für Rhön-Klinikum nach Zahlen zum dritten Quartal von 20,00 auf 19,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Gewinnseitig habe der Klinikbetreiber seine Schätzungen wie auch die Markterwartungen klar verfehlt, schrieb Marcus Bäumer in einer Studie vom Freitag. Der Konzern habe nicht die erhofften Fortschritte bei der Profitabilität gemacht. Daher habe er die Ergebnisprognosen für 2011 bis 2013 reduziert. Zuversichtlich stimme allerdings die Senkung der Nettoverschuldung.SKY DEUTSCHLAND LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Sky Deutschland von 4,20 auf 3,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Die Aktien des Bezahlsenders hätten seit Anfang August zu den schwächsten Medienwerten gezählt, schrieb Analyst Patrick Wellington in einer Studie vom Freitag. Mittlerweile halte er aber eine erneut überdurchschnittliche Kursentwicklung für möglich. Das starke Wachstum der Abonnentenzahlen im dritten Quartal, eine Aktienemission mit einem Volumen von 75 bis 100 Millionen Euro und eine erfolgreiche Refinanzierung könnten den Kurs antreiben.SOFTWARE AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat Software AG von ‘Buy’ auf ‘Add’ abgestuft, das Kursziel aber von 30,00 auf 36,00 Euro angehoben. Die gesunden Geschäfte mit Datenmanagement (ETS) und der Integrationssoftware BPE veranlassten ihn zu einer Anhebung seiner Prognosen für 2011 und 2012, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Er bleibe bei seiner positiven Haltung zu den Aktien. Allerdings werde das Aufwärtspotenzial nach dem jüngsten Kursanstieg geringer, begründete er die Abstufung.SOFTWARE AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Aktien der Software AG nach Zahlen zum dritten Quartal von ‘Neutral’ auf ‘Reduce’ abgestuft und ein Kursziel von 29,00 Euro eingeführt. Zwar sei der Wert der Aktien gestiegen, doch liege der Kurs nach der jüngsten Rally über dem Ziel, begründete Analyst Jonathan Crozier sein neues Votum in einer Studie vom Freitag. Die Cashflow-Prognosen habe er reduziert. Die Gewinnprognosen habe er allerdings bis an das untere Ende des vom Unternehmen genannten Zielkorridors angehoben.SOFTWARE AG LONDON – JPMorgan hat Software AG nach endgültigen Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Underweight’ mit einem Kursziel von 26,50 Euro belassen. Das Software-Unternehmen müsse nun beweisen, dass die erreichten Verbesserungen bei der Tochter IDS Scheer nachhaltig seien, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer Studie vom Freitag. Sie habe die Gewinnprognosen für 2011 leicht angehoben. Diese lägen aber nach wie vor am unteren Ende des vom Unternehmen genannten Zielkorridors.SOFTWARE AG LONDON – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Software AG von 26,50 auf 34,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er sei begeistert von der Fähigkeit des Managements zur Kostenkontrolle, schrieb Analyst Gunnar Plagge in einer Studie vom Freitag. Daher habe er seine Ergebnisschätzungen für 2012 und 2013 angehoben.SÜDZUCKER DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Südzucker von 30,00 auf 28,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Er habe den Zeitrahmen für das Bewertungsmodell um ein Jahr nach vorne verschoben, begründete Analyst Jesko Mayer-Wegelin die Zielkorrektur in einer Studie vom Freitag. Allerdings bleibe Südzucker für das Schlussquartal 2011 und das erste Quartal 2012 ein ‘Top Pick’ unter den Aktien kleiner und mittelgroßer europäischer Unternehmen. Südzucker sollte von einer stabilen Zuckernachfrage und hohen Zuckerpreisen profitieren. Zudem sei der politische Einfluss auf den europäischen Zuckermarkt nicht zwangsläufig negativ, sondern könnte etwa durch steigende Exportquoten auch positive Gelegenheiten eröffnen.TOTAL PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Total nach Zahlen auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Das dritte Quartal des Ölkonzerns hinterlasse auf den ersten Blick einen leicht enttäuschenden Eindruck, schrieb Analyst Dominique Patry in einer Studie vom Freitag. Der bereinigte Nettogewinn habe zwar ganz leicht über den Markterwartungen gelegen, im Explorations- und Fördergeschäft habe er wegen hoher Steuern aber nur das untere Ende der Konsensprognosen erreicht. Dem wirke eine steuerliche Entlastung im Raffinerie-Geschäft jedoch entgegen.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für VW-Vorzüge nach Zahlen von 127,00 auf 145,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Accumulate’ belassen. Die Kennziffern des Autobauers zum dritten Quartal seien klar besser als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Freitag. Das hervorragende Zahlenwerk habe einmal mehr gezeigt, dass Volkswagen ein sehr gut positioniertes Unternehmen sei. Er habe seine Schätzungen für das bereinigte Ergebnis je Aktie der Jahre 2011 und 2012 um sechs respektive neun Prozent erhöht.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 155,00 Euro belassen. Der Autobauer habe nichts von der üblichen saisonalen Schwäche gespürt und einen überraschend hohen operativen Gewinn erzielt, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Freitag vorgelegten Studie. Alle wichtigen Marken hätten sich stark gezeigt. Volkswagen sei der profitabelste europäische Volumenproduzent und baue den Wettbewerbsvorsprung beständig aus.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Vorzugsaktien von Volkswagen nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 155,00 Euro belassen. Marktanteilsgewinne, hohe Absatzpreise sowie ein guter Modellmix hätten zu überraschend starken Erlösen und einer hohen Profitabilität geführt, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Freitag. Daher habe er die Gewinnprognosen für 2012 und 2013 erhöht. Das Kursziel sei zwar unverändert, doch könnten die Bewertungsmultiplikatoren mittlerweile zu niedrig sein.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen von 152,00 auf 160,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Das dritte Quartal des Wolfsburger Autokonzerns sei mit höheren Gewinnbeiträgen der Kernmarke und von Audi herausragend ausgefallen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Freitag. Wie die Ergebnisse der Branche insgesamt zeigten, stehe der Automobilsektor mehr und mehr vor Herausforderungen. VW verspüre aber unternehmensspezifischen Rückenwind. Der Experte hob seine Gewinnschätzung je Aktie für das Jahr 2012 an.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen nach Zahlen zum dritten Quartal von 150,00 auf 165,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Die Resultate zeigten erneut, dass der Autobauer zu den strukturellen Gewinnern der Branche zähle, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Freitag. Die Kombination aus Größenvorteilen, guter Technologie sowie starken Bilanzkennziffern habe erneut zu einer Rekordprofitabilität geführt. Seine bisherigen Sorgen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung 2012 erschienen mittlerweile unbegründet. Er habe die Gewinnprognosen für 2012 angehoben. Der Titel sei wieder der Sektor-’Top Pick’.VOLVO LONDON – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Volvo von 78,00 auf 85,00 schwedische Kronen angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er richte den Fokus seiner Bewertung nun stärker auf die Ergebnisse und den Cashflow des Lkw-Herstellers, begründete Analyst John Lawson in einer Studie vom Freitag die Zielerhöhung. Zudem kämen von den Unternehmen inzwischen etwas positivere Szenarien für 2012.VOSSLOH FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen auf ‘Sell’ mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Das Zahlenwerk des Verkehrstechnik-Konzerns für das dritte Quartal habe den durchschnittlichen Marktprognosen in etwa entsprochen, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Freitag. Überkapazitäten und ein entsprechender Preisdruck in den europäischen Absatzmärkten dürften 2012 ebenso anhalten wie die unsichere Geschäftsentwicklung in China.VOSSLOH PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Die Umsätze des Verkehrstechnik-Konzerns im dritten Quartal hätten wie erwartet geschwächelt, schrieb Analyst Laurent Gelebart in einer Studie vom Freitag. Zugleich sei die Profitabilität unter anderem durch den hohen Preisdruck belastet worden. Der Auftragsbestand sei aber hoch und der Jahresausblick bestätigt worden.WACKER CHEMIE FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Wacker Chemie nach Zahlen von 152,00 auf 104,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ‘Accumulate’ belassen. Während das operative Ergebnis zum dritten Quartal positiv überrascht habe, sei der Umsatz schlechter als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Freitag. Der Experte verwies zudem auf die für 2011 reduzierten Umsatz- und Ergebnisziele des auf die Solarindustrie spezialisierten Chemie-Unternehmens.WACKER CHEMIE DÜSSELDORF – Die WestLB hat Wacker Chemie nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ belassen. Wegen überraschend hoher Abschreibungen habe der Solarindustriezuliefer und Chemiekonzern die Überschusserwartungen verfehlt, schrieb Analystin Katharina Cholewa in einer Studie vom Freitag. Zudem sei das Unternehmen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den Sparten Polysilizium und Siltronic vorsichtiger geworden. So werde von Unternehmensseite in diesem Jahr bei Umsatz und operativem Ergebnis das Niveau des Vorjahres erwartet.WACKER CHEMIE ZÜRICH – Die UBS hat Wacker Chemie nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 122,00 Euro belassen. Der Solarindustrie-Zulieferer und Chemiekonzern habe die Markterwartungen beim Umsatz leicht und beim operativen Ergebnis (EBITDA) etwas deutlicher übertroffen, schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi in einer Studie vom Freitag. Der Unternehmensausblick sei allerdings vorsichtig gewesen. So bewegten sich die Ziele für 2011 leicht unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen. Zudem könnten die Polysilizium-Preise unter Druck geraten. Wacker habe zwar langfristige Verträge geschlossen, dürfte sich aber auf Neuverhandlungen einlassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben./he

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 24.10. bis 28.10.2011 (28. Oktober 2011, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst der Woche vom 24.10.2011 bis zum 28.10.2011:MONTAGTEXAS INSTRUMENTS PARIS – Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Texas Instruments (TI) von 30,00 auf 28,00 (Schlusskurs: 30,46) US-Dollar gesenkt und die Einstufung auf ‘Underperform’ belassen. Die jüngsten Aussagen der Halbleiterunternehmen Infineon , Fairchild und Freescale deuteten auf Umsatzrückgänge im Schlussquartal 2011 hin, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer am Montag vorgelegten Studie. THYSSENKRUPP FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach Presseberichten über einen höheren Verlust als bislang offiziell erwartet auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Die ‘Süddeutsche Zeitung’ spekuliere bisher unbestätigt über einen Verlust bei der Tochter Steel Americas von mehr als einer Milliarde Euro und das sei höher als von ihm bislang mit 963 Millionen Euro gedacht, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Montag. Allerdings gebe es bei seiner Schätzung wegen der weiter fallenden Nachfrage nach Stahl in Nordamerika und wegen rückläufiger Preise Risiken nach unten.VODAFONE DÜSSELDORF – Die WestLB hat das Kursziel für Vodafone von 145,00 auf 160,00 Pence angehoben, die Einstufung aber auf ‘Reduce’ belassen. Er habe den Bewertungsansatz verändert und die Gewinnprognosen je Aktie für 2012 etwas reduziert, für die beiden Jahre danach aber erhöht, schrieb Analyst Wolfgang Specht in einer Studie vom Montag. Dennoch zähle der Titel nach wie vor zu seinen am wenigsten bevorzugten Telekomwerten.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN ZÜRICH – Kepler hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) vor Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 158,00 Euro belassen. Der Autobauer dürfte sich mit einer vermutlich erneut verbesserten Margenentwicklung positiv von den Wettbewerbern abheben, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Montag. Die Erlöse dürften auf 35,7 Milliarden Euro und der operative Gewinn (EBIT) auf 2,5 Milliarden Euro gewachsen sein. Mit Blick auf die Quartalsberichtssaison seien die VW-Vorzüge sein bevorzugter deutscher Autowert.WIRECARD HAMBURG – Warburg Research hat Wirecard vor vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Halten’ mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Wegen des starken Neukundengeschäfts sowie höherer Volumina mit Bestandskunden dürfte das Transaktionsvolumen beim Spezialisten für elektronischen Zahlungsverkehr um mehr als ein Fünftel gestiegen sein, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Montag. Beim erwarteten Neunmonatsergebnis seien Einmalaufwendungen für IT in Asien sowie den Umzug des Firmensitzes zu berücksichtigen. Im dritten Jahresviertel sollte die operative Marge (EBITDA-Marge) sich wieder bei 27 Prozent eingependelt haben.DIENSTAGDEUTSCHE BANK FRANKFURT – Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Das dritte Quartal des deutschen Branchenprimus habe einmal mehr die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Dienstag. Damit habe das Institut unter den Investmentbanken eines der besseren Ergebnisse abgeliefert. Einziger negativer Punkt sei der starke Anstieg der risikogewichteten Aktiva, der für einen leichten Rückgang der Kernkapitalquote gesorgt habe.HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN DÜSSELDORF – Die WestLB hat Heidelberger Druck nach vorläufigen Zahlen und einer Gewinnwarnung von ‘Reduce’ auf ‘Sell’ abgestuft und das Kursziel von 1,50 auf 1,11 Euro gesenkt. Umsatz, Auftragseingang und operatives Ergebnis im zweiten Geschäftsquartal hätten seine Erwartungen zwar erfüllt und schienen damit den jüngsten Trend zu bestätigen, schrieb Analyst Achim Henke in einer Studie vom Dienstag. Der negative Free Cash Flow habe aber unter seinen Schätzungen gelegen und der Ausblick auf das zweite Halbjahr sei enttäuschend. Die Perspektiven blieben gedämpft.KRONES FRANKFURT – Equinet hat Krones vor Zahlen von ‘Buy’ auf ‘Reduce’ abgestuft und das Kursziel von 48,00 auf 35,00 Euro gesenkt. Die außergewöhnlich starke Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres dürfte im dritten Quartal ihr Ende gefunden und eine längere Schwächeperiode begonnen haben, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Dienstag. Gerade die Aufstockung des Personalbestandes beim Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen sei im gegenwärtig unsicheren Konjunkturumfeld riskant. Gleichzeitig könnte eine sinkende Nachfrage die Bemühungen von Krones untergraben, das ungünstige Preisumfeld zu verbessern.METRO LONDON – Nomura hat das Kursziel für Metro vor Quartalszahlen von 47,00 auf 43,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Er gehe davon aus, dass der Handelskonzern wegen der zunehmenden konjunkturellen Eintrübung seine Ziele für das Gewinnwachstum 2011 aufgeben werde, schrieb Analyst Nicolas Champ in einer Studie vom Dienstag. Metro dürfte die Prognose für den Betriebsgewinn (EBIT) von zehn auf fünf Prozent halbieren, gab sich der Experte skeptisch. Er habe daher seine Gewinnschätzung reduziert. Wegen der relativ günstigen Bewertung halte er aber an seiner Kaufempfehlung fest.PUMA DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Puma nach Zahlen auf ‘Halten’ mit einem Kursziel von 235,00 Euro belassen. Die Zahlen des Sportartikelherstellers zum dritten Quartal hätten seine und die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Dienstag. Vor allem die Entwicklung der Bruttomarge sei stark gewesen. Auf den ersten Blick seien im abgelaufenen Jahresviertel erneut der asiatisch-pazifische Raum und Lateinamerika die Hauptwachstumsregionen gewesen. Dass das Management den Ausblick bestätigt habe, sei von ihm erwartet worden.STMICROELECTRONICS ZÜRICH – Die UBS hat STMicroelectronics nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 4,40 Euro belassen. Der Chipproduzent habe die Erwartungen erfüllt, allerdings schwache Prognosen für das Schlussviertel 2011 gegeben, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Dienstag. Positiv sei indes die Kontrolle der Lagerbestände gewesen. Diese seien zwar noch recht hoch, aber trotz des Umsatzrückgangs im Vergleich zum Vorquartal etwas abgebaut worden.MITTWOCHAIR BERLIN DÜSSELDORF – Die WestLB hat Air Berlin nach Eckdaten zum dritten Quartal und einer angekündigten Anleihe-Emission auf ‘Neutral’ belassen. Angesichts des deutlichen Gewinnrückgangs dürfte der operative Verlust im Gesamtjahr mit vermutlich mehr als 100 Millionen Euro viel höher ausfallen als bisher gedacht, schrieb Analyst Hartmut Moers in einer Studie vom Mittwoch. Die geplante Anleihe erhöhe die finanzielle Flexibilität der Fluggesellschaft, sorge aber auch für steigende Finanzierungskosten. Insgesamt gehe das Management die wichtigen Probleme an und arbeite an einer Trendwende. Die finanzielle Entwicklung habe sich aber noch nicht verbessert.BEIERSDORF DÜSSELDORF – Das Bankhaus HSBC hat die Einstufung für Beiersdorf auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 44,00 Euro belassen. Der Konsumgüterkonzern sei auf dem richtigen, wenngleich schmerzhaften Weg, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer Studie vom Mittwoch. Vor dem neuen Jahr sehe er allerdings kaum Kurstreiber. Falls die derzeitige Trendwende nicht gelinge, könnte es wieder zu Übernahmespekulationen kommen. Aber solch ein Szenario sei für 2012 noch zu früh.CELESIO DÜSSELDORF – Die WestLB hat Celesio nach einer erneuten Gewinnwarnung und dem Rücktritt zweier Vorstandsmitglieder von ‘Add’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel gestrichen. Seine operative Gewinnprognose habe bereits zuvor unter dem reduzierten Unternehmensziel gelegen, doch habe das Risiko auch wegen der Veränderungen an der Konzernspitze zugenommen, schrieb Analyst Mark Belsey in einer Studie vom Mittwoch. Der Abschied der beiden Manager gefährde künftige Übernahmen in den Schwellenländern, die ein großes Wachstumspotenzial hätten. Der Experte will nun abwarten bis mehr Klarheit hinsichtlich der aktuellen Situation sowie des Unternehmensausblicks herrsche und hat den Votum daher zurückgenommen.DEUTSCHE BANK ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Deutsche Bank nach Zahlen zum dritten Quartal von 35,00 auf 36,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Dank eines Sondereffektes habe der Finanzkonzern die niedrigen Erwartungen beim Vorsteuergewinn deutlich übertroffen, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Studie vom Mittwoch. Die Ergebnisprognosen für 2011 habe er etwas angehoben. Für die beiden folgenden Jahre seien sie aber unverändert, da die operative Entwicklung zuletzt weitgehend wie erwartet verlaufen sei. Es bleibe beim Kaufvotum, da die Bank im Vergleich zu den Wettbewerben in den vergangenen Quartalen deutliche Fortschritte gemacht habe und die Kosten weiter senken könnte.KRONES LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für Krones von 56,00 auf 47,30 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Er habe die Gewinnprognosen für den Hersteller für Abfüll- und Verpackungsanlagen wegen der zunehmend unsicheren Konjunkturperspektiven reduziert, schrieb Analyst Rudolf Dreyer in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Die Erlöse dürften 2011 und 2012 zwar leicht wachsen, allerdings dürfte das operative Ergebnis (EBIT) 2012 im Vergleich zum laufenden Jahr nicht zulegen.MERCK KGAA FRANKFURT – Equinet hat Merck KGaA nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Die ordentlichen Resultate des Pharma- und Chemiekonzerns hätten die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Martin Possienke in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings sei die gesunkene Profitabilität in der Flüssigkristallsparte sowie bei Merck Millipore kein gutes Zeichen. Daher sollten Anleger vorerst in Wartestellung bleiben.MTU DÜSSELDORF – Die WestLB hat MTU nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 65,00 Euro belassen. Der Triebwerksproduzent habe unter dem Strich gute Resultate ohne Überraschungen vorgelegt, schrieb Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie vom Mittwoch. Die Aussagen von Konzernchef Egon Behle deuteten auch für das Schlussviertel auf ein gutes Geschäft mit Triebwerken für zivile Kunden sowie mit Ersatzteilen hin. Im Fokus stehe nun die Investorenveranstaltung Mitte November.PEUGEOT PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Peugeot auf ‘Underperform’ mit einem Kursziel von 23,00 Euro belassen. Das dritte Quartal des französischen Autobauers habe die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Bruno Lapierre in einer Studie vom Mittwoch. Viel wichtiger sei jedoch die gesenkte Margenerwartung für das zweite Halbjahr in der Autosparte. Der Ausblick sei schlechter als erwartet und noch nicht vollständig in den Marktschätzungen enthalten.PRAKTIKER DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Aktien von Praktiker nach Zahlen zum dritten Quartal von ‘Neutral’ auf ‘Reduce’ abgestuft und ein Kursziel von 2,50 Euro eingeführt (Kurs: 2,70 Euro). Der Baumarktbetreiber habe seine und die Markterwartungen deutlich verfehlt, schrieb Analyst Thomas Effler in einer Studie vom Mittwoch. Neben der Sparte Praktiker Deutschland habe sich auch das internationale Geschäft schwächer als erhofft entwickelt. SAP ZÜRICH – Die UBS hat SAP nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Das gute Wachstum des Softwarekonzerns habe auf einer geographisch breiten Basis gestanden, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Mittwoch. Dabei habe das Unternehmen auch von Großaufträgen profitiert. Der Cashflow sowie die Bilanzkennziffern seien stark gewesen. Vor diesem Hintergrund erwäge SAP Aktienrückkäufe.STRATEC BIOMEDICAL SYSTEMS DÜSSELDORF – Die WestLB hat Stratec Biomedical nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Das auf automatische Analysesysteme spezialisierte Biotech-Unternehmen habe sich stark entwickelt und die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Mark Belsey in einer Studie vom Mittwoch. Größere Überraschungen habe es nicht gegeben. Die Ziele seien bekräftigt worden.DONNERSTAGAIXTRON FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Aixtron nach Zahlen auf ‘Reduce’ mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Die Zahlen zum dritten Quartal seien entsprechend seinen Erwartungen verheerend ausgefallen, aber der Gesamtjahresausblick dennoch bestätigt worden, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Donnerstag. Nach der Telefonkonferenz will Pehl sein Anlageurteil überprüfen.BASF ZÜRICH – Die UBS hat BASF nach Zahlen auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 48,00 (Kurs: 53,80) Euro belassen. Der Chemiekonzern habe die Markterwartungen im dritten Quartal beim Umsatz zwar verfehlt, sie beim operativen Ergebnis (EBIT) vor Sondereffekten aber etwas übertroffen, schrieb Analyst Thomas Gilbert in einer Studie vom Donnerstag. Die durchschnittlichen Erwartungen (Konsens) dürften sich aber nicht wesentlich verändern.BAYER FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Bayer nach guten Studiendaten zum Krebsmittel Regorafenib von 58,00 auf 59,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Er habe die risikoangepassten Erlösprognosen für dieses Mittel angehoben, schrieb Analyst Tim Race in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Der Pharma- und Chemiekonzern biete branchenführendes Wachstum, während seine Bewertung unter dem Sektordurchschnitt liege. Das Wachstum basiere auf einem der besten Medikamenten-Portfolios der Branche, mit vielen Mitteln, die kurz vor der Markteinführung stünden.DAIMLER FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Daimler nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 49,00 Euro belassen. Die weitgehend entsprechend seinen Erwartungen gemeldeten Quartalszahlen unterstrichen sein positives Urteil über den Autobauer, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Donnerstag. Er werde allenfalls minimale Änderungen an seinen Schätzungen vornehmen.GILDEMEISTER DÜSSELDORF – Die WestLB hat Gildemeister nach Zahlen zum dritten Quartal von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von vormals 17,50 Euro gestrichen. Das Unternehmen habe starke Resultate vorgelegt und sich auch zum kommenden Jahr optimistisch geäußert, schrieb Analyst Achim Henke in einer Studie vom Donnerstag. Er selbst sei allerdings vorsichtiger: Das boomende, spätzyklische Maschinenbaugeschäft stehe kurz vor dem Höhepunkt. In den Jahren 2012 und 2013 dürfte die deutsche Anlagenbaubranche in eine Rezession rutschen. Das dürfte die Auftragseingänge der Maschinenbauer ab dem zweiten Halbjahr 2012 belasten.LUFTHANSA FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Lufthansa nach Zahlen auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Die Kennziffern des dritten Quartals seien solide ausgefallen und hätten weitgehend seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Zudem seien die Jahresprognosen bestätigt worden, hob der Experte positiv hervor.MERCK KGAA LONDON – JPMorgan hat Merck KGaA nach Zahlen zum dritten Quartal von ‘Underweight’ auf ‘Neutral’ hochgestuft und das Kursziel auf 67,00 Euro belassen. Das bis 2015 vermutlich deutlich unter dem Branchendurchschnitt liegende Wachstum bei Merck sei mittlerweile eingepreist und das Kursrisiko daher begrenzt, begründete Analyst Richard Vosser sein neues Votum in einer Studie vom Donnerstag. Zudem spiegelten die gesenkten Unternehmensprognosen inzwischen die Konjunkturrisiken für die Sparten Performance Materials und Merck Millipore weitgehend wider. Auch er habe seine Schätzungen für die beiden Geschäftsbereiche nach unten geschraubt.PEUGEOT LONDON – Die Credit Suisse hat das Kursziel für Peugeot nach einer Gewinnwarnung von 20,00 auf 17,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underperform’ belassen. Die Gewinnwarnung des Autokonzerns komme nicht völlig überraschend, schrieb Analyst Erich Hauser in einer Studie vom Donnerstag. Schwächere Absatzpreise in Europa seien der Hauptgrund für die Warnung, ein Trend, der sich 2012 noch verschärfen könnte.PPR FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für PPR nach Umsatzahlen zum dritten Quartal von 120,00 auf 135,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Der Konzern habe seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Warwick Okines in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Im Geschäft mit Luxuswaren hätten alle Marken und Regionen zu der starken Entwicklung beigetragen. Daher habe er die Gewinnprognosen für 2011 und 2012 nach oben geschraubt.SAP MÜNCHEN – Die Unicredit hat SAP nach endgültigen Zahlen zum dritten Quartal von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel von 48,00 auf 46,00 Euro gesenkt. Bedeutende Überraschungen habe es im Vergleich zu den vorläufigen Zahlen keine mehr gegeben, schrieb Analyst Knut Woller in einer Studie vom Donnerstag. Die Abstufung der Papiere des Software-Konzerns begründete er mit der wachsenden wirtschaftlichen Unsicherheit. Spielraum für eine substanzielle Kursentwicklung sehe er nicht.VOSSLOH FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Das dritte Quartal des Bahntechnik-Zulieferers sei im Großen und Ganzen wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Donnerstag. Der Umsatz habe leicht über, die Gewinnkennziffern hingegen etwas unter seinen Erwartungen gelegen. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass seine im September gesenkten Schätzungen für das Gesamtjahr realistisch sind.FREITAGAIXTRON LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Aixtron von 10,80 auf 9,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underweight’ belassen. Hohe Subventionen hätten den Endmarkt für die MOCVD-Anlagen des LED-Industrieausrüsters aufgebläht, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Studie vom Freitag. Diese Überkapazitäten müssten erst verdaut werden. Daher bleibe er vorsichtig.BASF TOKIO – Die japanische Großbank Nomura hat das Kursziel für BASF nach Zahlen von 66,00 auf 65,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Die Quartalsbilanz habe weitgehend ihren Erwartungen entsprochen, werfe aber wenig Licht auf die künftigen Perspektiven des Chemiekonzerns, schrieb Analystin Jennifer Barker in einer Studie vom Freitag. Zwar habe BASF die Ölproduktion in Libyen wieder aufgenommen, aber die Volumina im Bereich Förderung und Produktion außerhalb dieses nordafrikanischen Landes seien enttäuschend gewesen.BAYER PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Während die Umsätze im dritten Quartal entsprechend seinen Erwartungen um fünf Prozent zum Vorjahr gestiegen seien, hätten die Ergebnisse auf operativer Seite seine Prognosen übertroffen, schrieb Analyst Florent Cespedes in einer Studie vom Freitag. Obwohl der Pharma- und Chemiekonzern inzwischen einen vorsichtigeren Ton hinsichtlich seiner Sparte MaterialScience anschlage, sei die Gesamtjahresprognose bekräftigt worden.DAIMLER LONDON – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Daimler nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Während die Profitabilität der Mercedes Pkw-Sparte die durchschnittliche Marktschätzung verfehlt habe, sei die Marge des Lkw-Sektors besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Studie vom Freitag. Insgesamt hätten die Kennziffern des Autobauers für das dritte Quartal die Prognosen in etwa getroffen.HOCHTIEF FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hochtief nach den bestätigten Zielen der australischen Tochter Leighton auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Die Nachricht habe seine positive Einschätzung der Asien/Pazifik-Aktivitäten des deutschen Baukonzerns bestätigt, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Nächster Kurstreiber für die Hochtief-Aktie dürfte die in Kürze erwartete Bekanntgabe des Verkaufs der Flughafen-Sparte sein.LINDE DÜSSELDORF – Die WestLB hat Linde nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 135,00 Euro belassen. Der Industriegase-Produzent habe seine sowie die Erwartungen des Marktes erfüllt und die Unternehmensziele bestätigt, schrieb Analyst Norbert Barth in einer Studie vom Freitag. Die insgesamt sehr soliden Resultate untermauerten seine positive Einschätzung der Aktien, dürften aber kaum zu einem kurzfristigen Kurstreiber werden.LUFTHANSA FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Lufthansa nach Zahlen auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Der Umsatz zum dritten Quartal habe seine Prognose knapp verfehlt, das operative Ergebnis sei dagegen etwas besser als erwartet gewesen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Insgesamt sei der Quartalsausweis solide ausgefallen. In Reaktion auf das von der Fluggesellschaft reduzierte Kapazitätswachstum für 2012 habe er seine Umsatzschätzung leicht gesenkt.MORPHOSYS FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Morphosys nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Das Biotech-Unternehmen habe umsatzseitig enttäuscht, in puncto Ergebnis aber positiv überrascht, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Freitag. Die entscheidende Frage für 2012 sei, ob Morphosys genügend Erlöse erwirtschaftet, um die dynamisch steigenden Forschungsaktivitäten zu finanzieren und profitabel zu bleiben.RENAULT ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Renault nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Der Umsatz des französischen Autobauers habe im dritten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Freitag. Dies sei beruhigend. Die derzeit niedrige Bewertung der Aktien sei aber gerechtfertigt. Renault dürfte trotz der guten Geschäfte in Russland und der Einführung neuer Produkte weiterhin kein Wachstum verzeichnen.RHOEN-KLINIKUM LONDON – Morgan Stanley hat Rhön-Klinikum nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Die Resultate hätten die Erwartungen zwar verfehlt, doch sei die negative Kursreaktion übertrieben gewesen, schrieb Analyst Andrew Olanow in einer Studie vom Freitag. Die Unternehmensprognosen für 2011 seien unverändert und beim Umsatzsatzwachstum 2012 sogar überraschend hoch.SOFTWARE AG LONDON – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Software AG von 26,50 auf 34,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Er sei begeistert von der Fähigkeit des Managements zur Kostenkontrolle, schrieb Analyst Gunnar Plagge in einer Studie vom Freitag. Daher habe er seine Ergebnisschätzungen für 2012 und 2013 angehoben.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen nach Zahlen zum dritten Quartal von 150,00 auf 165,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Die Resultate zeigten erneut, dass der Autobauer zu den strukturellen Gewinnern der Branche zähle, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Freitag. Die Kombination aus Größenvorteilen, guter Technologie sowie starken Bilanzkennziffern habe erneut zu einer Rekordprofitabilität geführt. Seine bisherigen Sorgen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung 2012 erschienen mittlerweile unbegründet. Er habe die Gewinnprognosen für 2012 angehoben. Der Titel sei wieder der Sektor-’Top Pick’.VOSSLOH PARIS – Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Die Umsätze des Verkehrstechnik-Konzerns im dritten Quartal hätten wie erwartet geschwächelt, schrieb Analyst Laurent Gelebart in einer Studie vom Freitag. Zugleich sei die Profitabilität unter anderem durch den hohen Preisdruck belastet worden. Der Auftragsbestand sei aber hoch und der Jahresausblick bestätigt worden.WACKER CHEMIE FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Wacker Chemie nach Zahlen von 152,00 auf 104,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ‘Accumulate’ belassen. Während das operative Ergebnis zum dritten Quartal positiv überrascht habe, sei der Umsatz schlechter als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Freitag. Der Experte verwies zudem auf die für 2011 reduzierten Umsatz- und Ergebnisziele des auf die Solarindustrie spezialisierten Chemie-Unternehmens./he

ots.CorporateNews: Märkische Oderzeitung / Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung: … (28. Oktober 2011, 19:31 Uhr)

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung: Röttgen peiltEnergiewende ohne CCS-Technologie an Frankfurt/Oder (ots) – Liebe Kollegen, die Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) übermittelt Ihnen eine Nachricht, die wir in unsererSamstagausgabe veröffentlichen: Frankfurt (Oder). Die umstrittene CCS-Technologie wird nach Auffassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bei der geplanten Energiewende keine Rolle spielen. Wie er der Märkischen Oderzeitung (Samstagausgabe) sagte, werde die unterirdische Lagerung von Kohlendioxid für die geplante 40-prozentige Reduzierung von Kohlendioxid bis 2020 in Deutschland nicht gebraucht. CCS sei für dieBundesregierung ‘kein strategisches Element bei der Energiegewinnung’. Den Ausbau der Kohleverstromung hierzulande mache lediglich der schwedische Konzern Vattenfall von einem CCS-Gesetz abhängig, sagte der Minister dem Blatt. Angesichts der wachsenden Verstromung von Kohle in Schwellenländern wie China sei die Erforschung von CCS jedoch von großer Bedeutung. Auch um die EU-Richtlinie zu CCS umsetzen zu können, habe die Bundesregierung denVermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat angerufen. Das geplante CCS-Gesetz hatte im Bundesrat keine Mehrheit gefunden.Originaltext: Märkische OderzeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55506Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55506.rss2Pressekontakt:Märkische OderzeitungCvDTelefon: 0335/5530 563cvd@moz.de

ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Party schon vorüber, Börsenkommentar … (28. Oktober 2011, 20:51 Uhr)

Börsen-Zeitung: Party schon vorüber, Börsenkommentar ‘Marktplatz’, vonDieter Kuckelkorn. Frankfurt (ots) – Alles wird gut: Griechenland ist gerettet, die europäischen Banken auch. Italien hat eine Rentenreform fest versprochen und stärkeren Sparwillen entwickelt. Wie es scheint, ist also der gordische Knoten zerschlagen und eine mehr oder weniger große Lösung für die Schuldenkrise gefunden. Die Märkte haben daher auch am Donnerstag beinahe schon euphorisch reagiert, wenn man die Kurssprünge bei vielen europäischen Großbanken als Maßstab nimmt. Die Party ist jedoch nur von kurzer Dauer gewesen. Bereits am Freitag hat so etwas wie Ernüchterung eingesetzt. Die Rally am Aktienmarkt hat sich nicht fortgesetzt, der Dax hat zum Wochenausklang nur minimal zugelegt. Vielen Marktteilnehmern wird es allmählich klar, dass es noch enorme Implementierungsrisiken hinsichtlich der Umschuldung Griechenlands, der Hebelung des Rettungsschirms European Financial Stability Facility (EFSF) und der Rekapitalisierung der Banken gibt und dass die durch die viel zu hoheVerschuldung diverser europäischer Staaten verursachte Krise als Ganzes noch lange nicht vorüber ist. Was die Umschuldung Griechenlands betrifft, so sind viele Ökonomender Meinung, dass die verbleibende Belastung des Landes immer noch zuhoch ist, als dass von einer dauerhaften Lösung gesprochen werden könnte. Bezeichnenderweise hatte sich die EU zunächst für einen Schnitt um 60% statt der erreichten 50% starkgemacht. Nun dürften dieSchulden nur auf rund 120% des griechischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) zurückgehen. Viele Ökonomen halten aber erst ein Niveau von ungefähr 90% des BIP für erträglich, auch wenn mittlerweile ein großer Teil der griechischen Anleihen bei europäischen und internationalen Institutionen wie Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) liegt und im Prinzip durch langfristige, niedrig verzinste Kredite ersetzt worden ist. Daher dürfte die Entlastung des schwer angeschlagenen südeuropäischen Landes bestenfalls zwei bis drei Jahre reichen. Bis dahin muss Griechenland wirtschaftlich wieder auf eigenen Füßen stehen. Ob das angesichts des aktuellen Reformtempos und der gravierenden Auswirkungen der Sparprogramme auf die Konjunktur gelingt, steht in den Sternen. Fragezeichen gibt es auch hinsichtlich der Hebelung der EFSF und der Öffnung des Rettungsschirms mittels eines Special Purpose Vehiclefür Investoren von außen. Noch ist keineswegs klar, welche Investorenin Frage kommen sollen. Norwegen hat bereits abgewinkt, und auch in China dürfte sich die Begeisterung in engen Grenzen halten. Die Analysten von Bank of America Merrill Lynch schätzen, dass die durch die EFSF erreichte Versicherungsquote 35 bis 40% beträgt. Ob das für eine Stabilisierung der Lage ausreicht, ist noch völlig offen. Es wird unter anderem davon abhängen, ob das Vertrauen der Märkte in dieanderen Krisenstaaten wie Portugal und vor allem Italien nicht noch weiter erodiert. Danach sah es am Freitag jedoch aus. Bei einer Bondmarktauktion hat das italienische Schatzamt den Investoren teilweise Rekordrenditen bieten müssen, obwohl die EZB dem Vernehmen nach bereits vor der Auktion kräftig italienische Bonds gekauft hat. Die Anleger sind also skeptisch, ob die angeschlagene Regierung Berlusconi die Anhebung des Renteneintrittsalters sowie umfangreiche Sparmaßnahmen durchsetzen kann. Konkrete Schritte hat Rom bisher nämlich immer noch nicht in die Wege geleitet. Und nach wie vor ist auch noch nicht ganz klar, ob aus der (nicht ganz) freiwilligen Umschuldung Griechenlands nicht doch ein Kreditereignis resultiert, verbunden mit einer Auslösung der Credit Default Swaps (CDS). Der Branchenverband International Swaps and Derivatives Association (ISDA) hält das zwar für unwahrscheinlich, die Analysten der Citigroup hingegen für möglich, wenngleich sie darauf hinweisen, dass das damit verbundene Risiko im Rahmen der bestehenden Institutionen durchaus zu bewältigen sein dürfte. Immerhin hat Europa mit den Beschlüssen den Druck von Griechenlandgenommen und dadurch wertvolle Zeit gewonnen. In der Folge dürfte dieAufmerksamkeit der Marktteilnehmer wieder mehr auf anderen Aspekten ruhen wie beispielsweise dem konjunkturellen Umfeld. Aber auch hier ist längst nicht alles eitel Sonnenschein. Zwar ist die Gefahr einer Rezession in den USA wohl abgewendet. Zuletzt sahen insbesondere die deutschen Frühindikatoren aber nicht besonders rosig aus. Rückenwind für die Märkte ist von Seiten der Konjunktur daher nicht zu erwarten.Für Aktien und auch für den Euro bedeutet dies, dass es trotz der Griechenland-Einigung nur kurzfristig Auftrieb geben wird. (Börsen-Zeitung, 29.10.2011)Originaltext: Börsen-ZeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069–2732-0www.boersen-zeitung.de

DGAP-News: WGF Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung AG: Neue Ratings für Unternehmensanleihen der WGF AG (deutsch) (28. Oktober 2011, 19:00 Uhr)

WGF Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung AG: Neue Ratings für Unternehmensanleihen der WGF AGDGAP-News: WGF Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung AG /Schlagwort(e): AnleiheWGF Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung AG: Neue Ratings fürUnternehmensanleihen der WGF AG28.10.2011 / 19:00———————————————————————Die Hypothekenanleihen der WGF AG haben aktuelle Emissionsratings durch dieCreditreform Rating AG erhalten. Die ab heute gültigen Rating-Noten lauten:WKN A0LDUL: BB (befriedigende Bonität)WKN WGFH04: BB- (befriedigende Bonität)WKN WGFH05: BB (befriedigende Bonität)WKN WGFH06: BB- (befriedigende Bonität)Die aktuelle Bewertung reflektiert eine Momentaufnahme im Rahmen der seit2010 umgesetzten strategischen Ausrichtung. Dabei wurden die Ergebnisse des1. Halbjahres und die Verwerfungen des Immobilien- und Kapitalmarktes mitberücksichtigt. Maßgebliche Indikatoren für die zukünftige Bewertung derWGF AG werden die Erfolge in der weiteren systematischen Umsetzung derstrategischen Neuausrichtung sein. Belege dafür sind die im 2. Halbjahr2011 realisierten Immobilienverkäufe – im Einzelnen: die Zusammenstellungeines homogenen Einzelhandelsportfolios im Rahmen des WGFRealWertPlus-Programms und der Verkauf an einen institutionellen Investorim September 2011 sowie der Verkauf des Frankfurter Holiday Inn ExpressHotels nach Erwerb, Ausbau und Vermietung, ebenfalls im September 2011.Diese Erfolge stehen stellvertretend für die Zukunftsausrichtung der WGF AGim Kerngeschäft. Bereits jetzt hat die WGF AG damit begonnen, diefreigewordene Liquidität zielgerichtet für neue Investments im BereichHoteldevelopment und Projektentwicklung an Top-Standorten einzusetzen.Aufgrund dieser strategischen Neuausrichtung und des Qualitätszuwachses imImmobilienportfolio ist der Vorstand überzeugt, dass die Anleihenmittelfristig wieder im Investment-Grade benotet werden. Kurzfristigerwartet der Vorstand, dass das jetzige Rating-Ergebnis der CreditreformRating AG den Druck von den Anleihekursen nehmen und zu einermarktgerechten Bewertung führen wird.Des Weiteren ist bei der Bewertung der Anleihen zu berücksichtigen, dassdie Anleger – im Gegensatz zu marktüblichen Unternehmensanleihen – durchdie erstrangige Besicherung der Hypothekenanleihen ein fundamentalesSicherungskonstrukt in Händen halten.Die WGF AG wird ihre Anleihen weiterhin einem jährlichen Folge-Rating undzwischenzeitlichen Monitoring unterziehen. Das Rating für die WGFH06 wurdebereits zum 30.03.2011 angefertigt und im Rahmen des aktuellenRating-Prozesses bestätigt. Die zur Rückzahlung anstehende AoJRUK ist indiesem Jahr nicht mehr geratet worden. Das Rating für die Anleihen WGFH07und WGFH08 wird vorbereitet. Das Unternehmen:Das Düsseldorfer Immobilienunternehmen WGF AG ist in Immobilieninvestment,Immobilienhandel sowie Entwicklung und Neupositionierung von Immobilienspezialisiert. Das 2003 gegründete Unternehmen engagiert sichdeutschlandweit in den Assetklassen Wohnen, Büro und Hotel. Am 30. Juni2011 hatte das Unternehmen 148.634 qm Mietfläche im Bestand. 22.365 qmBruttogeschossfläche befinden sich in der Projektentwicklung. Auf dieserGrundlage ist die WGF AG auch ein innovativer Anbieter vonKapitalmarktprodukten für Privatanleger und institutionelle Investoren.Pressekontakt:WGF Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung AGDr. Heinrich RaatschenTel.: 0211/68777-168Mobil: 0172/2856338heinrich.raatschen@wgfag.dewww.wgfag.deEnde der Corporate News———————————————————————28.10.2011 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeberverantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de undhttp://www.dgap.de———————————————————————144057 28.10.2011

Aktien Moskau Schluss: Fest – Gewinnmitnahmen bremsen (28. Oktober 2011, 18:26 Uhr)

MOSKAU (dpa-AFX) – Der russische Aktienmarkt hat sich fester aus der Börsenwoche verabschiedet. Nach einem flauen und uneinheitlichen Geschäft gewann der RTS-Index des Computerhandels in Moskau am Freitag 1,09 Prozent auf 1610,32 Punkte. In der ersten Tageshälfte hätten feste europäische Indizes gestützt, sagten Händler. Am Nachmittag hätten Gewinnmitnahmen bei mehreren Papieren den Anstieg spürbar gebremst, hieß es. Gazprom schlossen im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse mit minus 0,49 Prozent bei 185,98 Rubel (4,388 Euro). In Moskau baute die Aktie ihren massiven Vortagsgewinn um 2,68 Prozent auf 6,3 Dollar aus. Rusal legten um 0,63 Prozent auf 9,44 Dollar zu. Sberbank verloren 0,7 Prozent auf 2,865 Dollar. Gaz kletterten um 6,66 Prozent auf 32,0 Dollar./am/DP/edh

Aktien Osteuropa Schluss: Gewinnmitnahmen – Prag wegen Feiertag geschlossen (28. Oktober 2011, 18:40 Uhr)

WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST (dpa-AFX/APA) – Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Freitag dem deutlichen Plus vom Vortag etwas Tribut gezollt. Damit folgten sie dem schwächeren gesamteuropäischen Trend. Moderaten Verlusten in Warschau standen deutliche Abschläge in Budapest gegenüber. Die Prager Börse blieb wegen eines Feiertags geschlossen. In Warschauer sank der Leitindex Wig-20 um 0,22 Prozent auf 2.409,30 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index beendete die Sitzung indes mit einem kleinen Aufschlag von 0,05 Prozent auf 41.686,02 Punkte. In Polen wurde zum Wochenschluss auch ein negatives Konjunkturbarometer veröffentlicht. Die Stimmung bei den polnischen Unternehmen hat sich im Lauf des Jahres deutlich getrübt. Das geht aus einer Umfrage der Beratungsfirma Deloitte hervor. 62 Prozent der Chefs in den größten polnischen Unternehmen rechnen demnach damit, dass sich die wirtschaftliche Situation im Land verschlechtern wird. Sie sind damit deutlich pessimistischer als ihre Kollegen in anderen neuen EU-Mitgliedsländern. Im Bankenbereich fiel die Entwicklung gemischt aus. Während Bank Pekao ein Kursplus von 2,35 Prozent auf 152,50 Zloty erreichten, mussten PKO Bank Verluste von 1,63 Prozent auf 36,30 Zloty verkraften. BRE Bank sanken leicht um 0,25 Prozent auf 274,30 Zloty. Kety schlossen mit plus 0,09 Prozent bei 106,0 Zloty. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank erhöhten ihr Kursziel für die Titel des Baustoffunternehmens von 118 auf 126 Zloty. Zudem wurde auch das Anlagevotum ‘Buy’ nach den jüngsten und stark ausgefallenen Drittquartalszahlen bekräftigt. Die Prognose für den Nettogewinn für das Gesamtjahr wurde um zehn Prozent erhöht. An der Budapester Börse ging der Bux um 2,37 Prozent auf 17.600,07 Punkte zurück, nachdem er am Vortag noch um fast vier Prozent hochgesprungen war. Das Handelsvolumen belief sich auf rund 17,4 (Vortag: 20,7) Milliarden Forint. Unter Verkaufsdruck stand zum Wochenschluss die Aktie von Magyar Olay es Gazipari (Mol) : Mit deutlich tieferen Rohölnotierungen gaben die Titel des Ölunternehmens 3,39 Prozent auf 17.200 Forint ab. Negative Vorzeichen gab es auch im Finanzbereich zu beobachten. OTP Bank verbilligten sich um 2,98 Prozent auf 3.541 Forint. FHB Land Credit & Mortgage Bank verbuchten ein etwas moderateres Minus von 0,78 Prozent auf 504 Forint. MTelekom gingen um 2,28 Prozent auf 513 Forint zurück./ste/APA/gl

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