Archive for October 23rd, 2011

Cameron fordert ‘kühne Taten’ für Euro-Absicherung (23. Oktober 2011, 19:20 Uhr)

BRÜSSEL (dpa-AFX) – Die Eurozone muss nach den Worten des britischen Premierministers David Cameron die Verantwortung für ihre Währung übernehmen. Beim EU-Gipfel in Brüssel habe es zwar Fortschritte gegeben, sagte Cameron am Sonntag. Es müsse aber noch mehr getan werden. ‘Wir sehen, wie die einzelnen Elemente zu einem starken Paket zusammenkommen’, sagte der konservative Politiker. Europas Regierungen hätten die drei ‘Schlüsselelemente’ zur Lösung der Krise erkannt: die Stärkung der Banken und des Krisenfonds EFSF sowie entschiedene Schritte im Umgang mit Griechenland. ‘Wir brauchen große und kühne Taten.’ Cameron beklagte, die Euro-Krise habe eine abkühlende Wirkung auf die britische Wirtschaft. Eine Erholung der Eurozone sei nötig, damit es auch in Großbritannien einen Aufschwung gebe. ‘Es ist in unserem Interesse, einen starken und gesunden Euro zu haben.’ Immerhin gingen 40 Prozent der britischen Exporte in die Eurozone. ‘Wir haben keine Absicht, der Eurozone beizutreten’, bekräftigte Cameron. London hat in der EU ein vertraglich gesichertes Recht, nicht der Gemeinschaftswährung beitreten zu müssen./ddo/cb/DP/enl

QSC bekräftigt Dividendenplan (23. Oktober 2011, 18:47 Uhr)

FRANKFURT/KÖLN (dpa-AFX) – Der Kölner Telekomanbieter QSC hält trotz eines Gewinnrückgangs im zweiten Quartal an seinen Dividendenplänen fest. ‘Wir werden für dieses Jahr zum ersten Mal eine Dividende auszahlen’, sagte Finanzvorstand Jürgen Hermann der ‘Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung’. Die Höhe sei aber noch offen. Er kündigte zugleich an, dass QSC auch in den kommenden Jahren Geld an seine Aktionäre ausschütten wolle./enl

Kabel Deutschland will Netz nicht öffnen – Interesse an Übernahmen (23. Oktober 2011, 18:27 Uhr)

BERLIN (dpa-AFX) – Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) wehrt sich dagegen, anderen Unternehmen einen Zugriff auf sein Netz zu gestatten. ‘Für eine Zugangsregulierung gibt es überhaupt keine Handhabe’, sagte KDG-Chef Adrian von Hammerstein der Zeitung ‘Die Welt’ (Montag). Die Kabelgesellschaften seien mit ihren zwölf Prozent Anteil im Breitbandmarkt weit von einer marktbeherrschenden Stellung entfernt. Auch freiwillig wolle KDG vorerst niemanden auf sein Netz lassen. Vor allem die Deutsche Telekom fordert einen Eingriff des Regulierers. Von Hammerstein bekundete Interesse an Übernahmen: ‘Wir sind aber nach wie vor generell an Konsolidierungsmöglichkeiten interessiert und haben auch den finanziellen Spielraum dafür.’ In der Kabelbranche läuft derzeit der nächste Versuch einer Neuordnung. Das Kartellamt prüft die beabsichtigte Übernahme von Kabel Baden-Württemberg durch den US-Kabelriesen Liberty Global für 3,2 Milliarden Euro. Offenbar war auch KDG an der Übernahme interessiert. ‘Die aufgerufenen Preise erschienen uns etwas hoch, insbesondere unter Berücksichtigung des Kartellrisikos’, sagte von Hammerstein. Ob die im MDax notierte Gesellschaft Ablehnung durch das Kartellamt einen neuen Versuch starten würde, ließ von Hammerstein offen. Er wolle nicht spekulieren./enl

ROUNDUP: Euro-Staaten weiter ohne Antworten auf Schuldenkrise (23. Oktober 2011, 17:35 Uhr)

BRÜSSEL (dpa-AFX) – Europa muss weiter auf robuste Schutzwälle gegen die bedrohliche Schulden- und Bankenkrise warten. Die Euro-Staaten vertagten bei einem Gipfel in Brüssel Beschlüsse auf diesen Mittwoch. Dann soll es ein Folgetreffen an gleicher Stelle geben. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy sprachen am Sonntag von Fortschritten. Zum neuen Hilfspaket für Griechenland sagte Sarkozy: ‘Die Dinge gehen voran, sind aber noch nicht beendet.’ Wegen der Turbulenzen auf den Finanzmärkten reicht das im Juli beschlossene Hilfspaket mit öffentlichen Geldern von 109 Milliarden Euro nicht mehr aus. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte: ‘Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns.’ Der britische Premierminister David Cameron fügte hinzu: ‘Wir sehen, dass die Bestandteile eines umfassenden Paketes zusammenkommen.’ Für den Mittwoch ist nun die endgültige Einigung geplant. Dazu gehört auch ein Ausbau des europäischen Krisenfonds EFSF und eine Stärkung der Banken. Merkel sagte: ‘Der Euro ist ein integraler Bestandteil Europas.’ENTSCHEIDUNG AM MITTWOCH EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy versicherte nach Beratungen aller 27 EU-Staaten, dass diese in der Euro-Schuldenkrise an einem Strang ziehen. ‘Die wirtschaftlichen Herausforderungen sind ernst’, sagte er. ‘Wir werden in allen politischen Bereichen handeln. Die Union muss wieder festen Boden unter sich spüren.’ Am Mittwoch (26.) werden zunächst alle 27 Staats- und Regierungschefs zusammenkommen. Anschließend tagt dann der Gipfel der 17 Euro-Staaten. Merkel und Sarkozy verteidigten die Idee der zwei Gipfel. Die war von mehreren Partnern kritisiert worden. Übereinstimmend sagten sie, die Probleme seien sehr komplex und kompliziert. Sarkozy sagte: ‘Am Mittwoch wird es eine Einigung geben, die die Finanzkrise eindämmt.’EINEN STREIT SOLL ES NICHT GEBEN Beide waren bei einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz sehr bemüht, den Eindruck zu zerstreuen, es gebe Streit zwischen Berlin und Paris. Sarkozy sagte: ‘Frankreich und Deutschland sprechen mit einer Stimme. Das ist die Basis von allem.’ Die Finanzkrise sei beispiellos. Berlin und Paris machten deutlich, dass sich das hoch verschuldete Italien beim Schuldenabbau bewegen muss. ‘Ich hoffe, dass die notwendigen Maßnahmen getroffen werden’, forderte Merkel in ungewöhnlicher Deutlichkeit in Richtung des italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi. Die Gesamtverschuldung müsse glaubwürdig abgebaut werden. Merkel sagte zur zusätzlichen Kapitalausstattung für die Banken in der Höhe von etwa 100 Milliarden Euro, dass sich die europäischen Finanzminister bereits weitestgehend geeinigt hätten. Merkel machte deutlich, dass der von Frankreich gefordert Ausbau des europäischen Krisenfonds ESFF zu einer Bank vom Tisch sei. Damit hätte der Rettungsfonds in eine Art Finanzierungsmaschine für Staaten umgewandelt werden können. Es würden jetzt noch zwei Modelle weiterverfolgt. Dazu gehört die Möglichkeit, den Fonds für einen Teil von neuen Anleihen gefährdeter Eurostaaten garantieren zu lassen – das Prinzip entspricht einer Teilkaskoversicherung. Eine andere Option sieht die Einbeziehung des Internationalen Währungsfonds vor. Merkel und Sarkozy äußerten sich nicht im Detail zu dem neuen Paket für Griechenland. Es geht vor allem darum, die Banken und Versicherungen mehr zu belasten als bisher geplant. Dazu liefen am Rande des Gipfels zähe Verhandlungen von Experten./cb/DP/enl

ROUNDUP: Euro-Staaten weiter zerstritten über Schuldenkrise (23. Oktober 2011, 17:08 Uhr)

BRÜSSEL (dpa-AFX) – Deutschland und Frankreich sichern zu, dass Europa bald wirksame Schutzwälle gegen die Schulden- und Bankenkrise baut. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy wollen mit ihren Kollegen der Eurozone ein umfassendes Abwehr-Paket am kommenden Mittwoch in Brüssel präsentieren. Zunächst kommen dann alle 27 Staats- und Regierungschefs erneut in Brüssel zusammen. Anschließend tagt dann der Gipfel der 17 Euro-Staaten. Merkel und Sarkozy verteidigten am Sonntag in Brüssel die Idee der zwei Gipfel. Übereinstimmend sagten sie, die Probleme seien sehr komplex und kompliziert. Beide waren sehr bemüht, den Eindruck zu zerstreuen, es gebe Streit zwischen Berlin und Paris. Sarkozy sagte: ‘Frankreich und Deutschland sprechen mit einer Stimme.’ Die Gipfelrunde sprach am Sonntag alle akuten Probleme der Krise an. Merkel und Sarkozy zeigten sich mit ersten Fortschritten zufrieden. Zur Sprache kam ein neues, vermutlich größeres Hilfspaket für Griechenland. Weiter ging es um Wege, den Euro-Rettungsfonds schlagkräftiger zu machen. Dafür liegen noch zwei Modelle auf dem Tisch. Ein weiteres Thema ist die bessere Kapitalausstattung für die europäischen Banken./cb/max/sl/DP/enl

DGAP-News: Recyc Commodities SE : Namensänderung und Kapitalerhöhung der Tochtergesellschaft MWF Metallrecycling GmbH (deutsch) (23. Oktober 2011, 18:09 Uhr)

Recyc Commodities SE : Namensänderung und Kapitalerhöhung der Tochtergesellschaft MWF Metallrecycling GmbHDGAP-News: Recyc Commodities SE / Schlagwort(e): SonstigesRecyc Commodities SE : Namensänderung und Kapitalerhöhung derTochtergesellschaft MWF Metallrecycling GmbH23.10.2011 / 18:09———————————————————————Karlsruhe, 23. Oktober 2011 – Die Tochtergesellschaft der Recyc CommoditiesSE, die MWF Metallrecycling GmbH, hat im Zuge der Internationalisierung derGeschäftstätigkeiten den Firmennamen in ‘Provaluta Metall Recycling GmbH’geändert und beim zuständigen Handelsregister eintragen lassen.Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Firma von 30.000 EUR auf 600.000EUR erhöht und die Beteiligungsquote im Rahmen der Kapitalerhöhung von 50 %auf 100 % erhöht.Der geschäftsführende Direktor der Recyc Commodities SE, Herr PaulBosmediano, zeigte sich hocherfreut über die Namensänderung undKapitalerhöhung. ‘Für ausländische Kunden ist es wichtig, dass die MWF nuneinen international verständlichen Firmennamen hat. Wir sind sehr erfreut,dass die Provaluta Metall Recycling GmbH mit dem Geld der Kapitalerhöhungin der Lage ist, Katalysatoren und notwendige Maschinen zu kaufen, um dieinternationale Geschäftsausrichtung sukzessive auszubauen.’Über die Provaluta Metall Recycling GmbHDas Karlsruher Unternehmen gewinnt aus Altmetall wertvolle Rohstoffe wieBlei, Platin, Rhodium oder Palladium zurück. Die Provaluta Metall RecyclingGmbH verfügt darüber hinaus über eine moderne Laboreinrichtung, mit dersich die Elemente und deren Mengen im jeweiligen Katalysator bereits vordem Recycling festlegen lassen. Etwa 20 Personen arbeiten am ehrgeizigenProjekt – ‘Ressourcen schonen durch effizientes Metall-Recycling’ – mit.Sowohl der Ankauf und die Analyse, als auch das zertifizierte Verarbeitenund Lagern sowie der Vertrieb werden von den Mitarbeitern übernommen.Über Recyc Commodities SEDie Recyc Commodities SE finanziert wachstumsstarke Unternehmen derRecyclingindustrie in Früh- und Expansionsphasen. Hierbei konzentriert sichdie Finanzholding auf innovative Unternehmen, vornehmlich in Deutschland.Recyc Commodities investiert sowohl in Personengesellschaften als auch inKapitalgesellschaften, einschließlich börsennotierten Unternehmen. Fürausgewählte Unternehmen/Dienstleister der Recycling- und Rohstoffbrancheübernimmt Recyc Commodities überdies Aufgaben der Geschäftsführung.Weitere Informationen über die Recyc Commodities SE finden Sie im Internetunter http://recyc.info/Recyc Commodities SEHerrenstraße 976133 KarlsruheT.: +49 (0)721 94 880 0F.: +49 (0)721 94 880 11E.: recyc@recyc.infoEnde der Corporate News———————————————————————23.10.2011 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeberverantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de undhttp://www.dgap.de———————————————————————143154 23.10.2011

DGAP-Adhoc: Conergy AG: Bevorstehende Änderung im Conergy Vorstand (deutsch) (23. Oktober 2011, 16:33 Uhr)

Conergy AG: Bevorstehende Änderung im Conergy VorstandConergy AG / Schlagwort(e): Personalie23.10.2011 16:33Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durchdie DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Bevorstehende Änderung im Conergy VorstandDer Finanzvorstand der Conergy AG, Dr. Sebastian Biedenkopf, hat von seinemSonderkündigungsrecht im Zusammenhang mit dem im Juli dieses Jahresstattgefundenen Wechsel im Aktionärskreis des Unternehmens Gebrauchgemacht. Er wird das Unternehmen deshalb wie vertraglich vorgesehen EndeFebruar 2012 verlassen. Kontakt:Christoph MarxHead of Investor Relations Conergy AGAnckelmannsplatz 120537 HamburgGermanyT +49 40 271 42 – 1634F +49 40 271 42 – 1639 23.10.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Conergy AG Anckelmannsplatz 1 20537 Hamburg DeutschlandTelefon: +49 (0)40 27 142-1000Fax: +49 (0)40 27 142-1100E-Mail: info@conergy.deInternet: www.conergy.deISIN: DE000A1KRCK4WKN: A1KRCKBörsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————

Euro-Staaten weiter zerstritten über Schuldenkrise (23. Oktober 2011, 16:26 Uhr)

BRÜSSEL (dpa-AFX) – Beim EU-Gipfel zeichnet sich weiter keine Lösung im Kampf gegen die gefährliche Schuldenkrise ab. Wie Diplomaten am Sonntag in Brüssel berichteten, gehen die Beratungen bis in den Abend hinein. Es gebe zwar Fortschritte, doch eine Einigung auf ein umfassendes Paket zur Euro-Absicherung sei frühestens beim Folge-Gipfel am Mittwoch zu erwarten. Umstritten war vor allem eine höhere Beteiligung von Banken und Versicherungen am zweiten Rettungspaket für Griechenland. Das wird von den Euro-Staaten gewünscht, da sich die Lage des Landes zwischenzeitlich verschlechterte. Parallel zum Gipfel berieten Unterhändler mit Bankenvertretern, wie es aus den Delegationen hieß./cb/DP/enl

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