DÜSSELDORF (dpa-AFX) – Der Energiekonzern EON will Arbeitnehmer nach einem Zeitungsbericht mit Sonderzahlungen zum Job-Verzicht bewegen. Nach Informationen der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ bietet das Unternehmen den 800 Angestellten der Düsseldorfer Konzernzentrale Sonderzahlungen an, wenn Aufhebungsverträge noch bis Jahresende geschlossen werden. Ein Sprecher des Unternehmens wollte das nicht kommentieren, da zuerst die betroffenen Mitarbeiter selbst informiert werden sollen. Dies werde in Kürze geschehen. Nach früheren Berichten sollen in der Zentrale des größten deutschen Energiekonzerns bis zur Hälfte der Arbeitsplätze wegfallen. Eon-Chef Johannes Teyssen will die Kosten senken und hat vor allem die aus seiner Sicht zu umfangreiche Verwaltung im Visier. Weltweit will er 11 000 der 85 000 Jobs streichen./tsp/DP/stk
Archive for October 22nd, 2011
‘FAZ’: Eon bietet Sonderzahlung für Job-Verzicht (22. Oktober 2011, 10:09 Uhr)
ots.CorporateNews: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) / Umfrage: Ökonomen … (22. Oktober 2011, 10:01 Uhr)
Umfrage: Ökonomen mehrheitlich gegen europäische Wirtschaftsregierung Berlin (ots) – Eine Mehrheit von Wirtschaftsprofessoren spricht sich in einer Umfrage gegen eine gemeinsame Wirtschaftsregierung im Euro-Raum aus. Die Umfrage wurde von der IW Consult im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche (WiWo) durchgeführt. 60 von 96 Wissenschaftlern glauben danach nicht, dass der Euro-Raum eine gemeinsame Wirtschaftsregierung benötigt. 33 Experten stimmen aber dafür. Auch eine gemeinsame Fiskalpolitik lehnen die meisten der befragten Ökonomen ab (52 Gegenstimmen). Besser wäre nach Expertenmeinung die Einführung nationaler Schuldenbremsen mit Verfassungsrang. Dafür sprechen sich 81 Befragte aus, nur 14 sind dagegen. ‘Langfristiges Vertrauen kann nur durch langfristig bindende Reformen wiedergewonnen werden’, erklärt dazu Prof. Ulrich van Suntum, Direktor des Centrums für angewandte Wirtschaftsforschung an der Universität Münster, der an der Umfrage teilgenommen hat. ‘Wir brauchen einen Stabilitätspakt II, der die Schuldenmacherei in allen Euroländern ein für alle Mal beendet’, fordert der Botschafter der INSM weiter. Keine Lösung bietet aus Expertensicht die Vergemeinschaftung von Schulden. Euro-Anleihen lehnen die befragten Professoren mehrheitlichgenauso ab, wie den Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB. ‘Die Vergemeinschaftung von Schulden und Risiken widerspricht den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft. Am meisten hilft man Europa mit glaubwürdigen Regeln, die das Subsidiaritätsprinzip wieder herstellen’, erklärt der INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr. Beim Bund und den Ländern in Deutschland hätte die Schuldenbremse schon Wirkung gezeigt. So schafft es Bayern als bestes westdeutsches Bundesland bereits bis zum Jahr 2013 seinen Haushalt auszugleichen. ‘Schuldenbremsen sind ein probates Mittel zur Eindämmung der Staatsverschuldung’, resümiert Pellengahr. Uneinigkeit unter den Experten herrscht hingegen über den geplanten dauerhaften Rettungsschirm für Euro-Staaten (ESM). 44 Professoren halten den ESM für sinnvoll, 50 Ökonomen glauben nicht, dass ein permanenter Rettungsschirm die Euro-Zone stabilisiert. Die Möglichkeit einer geordneten Insolvenz innerhalb des ESM-Regelwerks befürworten aber 80 der 96 Professoren. ‘Wo die Märkte zum Staatsbankrott tendieren, kann sich der Staat auch mit noch so großenSummen nicht dagegen stemmen. Er kann nur versuchen, den Staatsbankrott in geordnete Bahnen zu lenken, um so einen Neuanfang zu erleichtern’, sagt dazu der Umfrageteilnehmer Charles B. Blankart,Professor für öffentliche Finanzen an der Humboldt-Universität Berlin. Für das Expertenvotum des INSM-Deutschland-Checks hat die IW Consult, eine Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, 96 Professoren für Wirtschaftswissenschaften an deutschen Universitäten zwischen dem 19. und 29. September 2011 online befragt. Die Umfrage ist Teil des Deutschland-Checks, einer Dauerstudie im Auftrag der INSM und der WirtschaftsWoche. Mehr Informationen im Internet unter www.deutschland-check.deOriginaltext: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/39474Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_39474.rss2Pressekontakt:Rückfragen:Projektleitung: Marc Feist, 030 / 27877-175, feist@insm.dePressesprecher: Florian von Hennet, Telefon 030 / 27877-174, hennet@insm.de Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert.
APA ots news: ‘profil’: FMA untersucht Geschäfte von Investmentbanker… (22. Oktober 2011, 08:06 Uhr)
APA ots news: ‘profil’: FMA untersucht Geschäfte von Investmentbanker Gerald HörhanWiener Börse setzt Genussscheine vom Handel aus – Verdacht auf unerlaubten Bankbetrieb Wien (APA-ots) – Wie das Nachrichtenmagazin ‘profil’ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die Finanzmarkaufsicht (FMA) Untersuchungen gegen die Wiener Life Settlement Holding AG eingeleitet. Die im Dritten Markt der Wiener Börse notierenden Genussscheine der Gesellschaft wurden per 17. Oktober auf Anordnung der FMA vom Handel ausgesetzt. ‘Die FMA hat den Handel aussetzen lassen, da der Verdacht des unerlaubten Bankbetriebs im Raum steht’, so FMA-Sprecher Klaus Grubelnik gegenüber ‘profil’. Life-Settlement-Gründer und Vorstand Gerald Hörhan hat sich auf das Geschäft mit gebrauchten US-Lebensversicherungen spezialisiert und verwaltete nach eigenen Angaben zuletzt ein Anlagevolumen von 20 Millionen Euro. Die FMA sieht darin jetzt einen Verstoß gegen geltendes Recht, da die Gesellschaft nicht über die dafür erforderliche Bankkonzession verfügt. ‘Es handelt sich um ein rein rechtliches Thema, das wir rasch lösen werden’, so Hörhan gegenüber ‘profil’. Die aktuellen Differenzen mit der Behörde hätten jedenfalls ‘keinen Einfluss auf die Anleger’. Rückfragehinweis: ‘profil’-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502 Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/179/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT *** OTS0007 2011-10-22/08:00
Psychologe: Finanzkrise belebt alte Vorurteile (22. Oktober 2011, 09:46 Uhr)
HAMBURG (dpa-AFX) – Die Finanzkrise lässt nach Ansicht des Wirtschaftspsychologen Erich H. Witte alte Vorurteile zwischen den europäischen Ländern wieder aufflammen. ‘Durch den Streit um die Verschuldung von Ländern kommen plötzlich wieder alte Vorurteile nach oben – wie etwa das von den ‘faulen Griechen”, sagte der Hamburger Psychologie-Professor der Nachrichtenagentur dpa. ‘Das hat eine enorme Sprengkraft, was den europäischen Gedanken angeht.’ Plötzlich kochten zwischen den Ländern wieder Antipathien hoch, die durch die europäische Bewegung überwunden schienen. Witte hält diese ‘neuen alten Vorurteile’ für eine große Gefahr der Finanzkrise. ‘Die Verschuldung von Ländern hat eine katastrophale Folge – nicht weil es um Geld geht, sondern um diese Vorurteile. Man betont damit die Differenzen in Europa.’ Als Beispiel nannte der 65-Jährige Berichte in griechischen Medien mit harschen Vorwürfen an Deutschland – etwa dass Deutschland die Euro-Krise dazu nutze, Entlassungen und Lohnkürzungen in Griechenland zu forcieren. ‘Dann heißt es: Früher haben die Deutschen es mit Soldaten und Panzern gemacht, heute mit dem Euro’, sagte Witte. In Deutschland wiederum schimpften manche angesichts der Schuldenkrise: ‘Wir müssen wieder zahlen, wir wollen die D-Mark zurück.’ Wenn es Konflikte gebe, betonte der Psychologe, entstünden auch gleich Vorurteile. Allerdings habe die europäische Idee auch einen großen Nachteil: ‘Sie ist eine sehr abstrakte Idee – und damit können Menschen überhaupt nicht gut umgehen.’ Dass der politische Umgang mit der Euro-Krise mitunter kopflos wirke, hänge vor allem damit zusammen, ‘dass niemand das wirklich durchschauen kann’: ‘Fachleute nicht, und Politiker erst recht nicht.’ Nicht einmal die Wirtschaftswissenschaftler wüssten, was genau an den Märkten passiere, kritisierte Witte. ‘Es gibt keine wirklich guten Modelle und Theorien, um das zu verstehen. Die Politiker können aber nicht schlauer sein als die Wissenschaftler.’/DP/zb
DGAP-Adhoc: Lloyd Fonds Aktiengesellschaft: Kapitalerhöhung von 15 Millionen Euro mit US-Investor (deutsch) (21. Oktober 2011, 23:18 Uhr)
Lloyd Fonds Aktiengesellschaft: Kapitalerhöhung von 15 Millionen Euro mit US-InvestorLloyd Fonds Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung21.10.2011 23:18Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durchdie DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————- Deutliche Verbesserung der Kapitalstruktur durch Kapitalerhöhung mitvollem Bezugsrecht- Neuer Investor strebt strategische Beteiligung an und garantiertKapitalerhöhung- Abschluss der Restrukturierung: Zahlung der Enthaftungssumme ausEmissionserlös geplant- Reduzierung der GewinnprognoseDer Vorstand der Lloyd Fonds AG hat am Freitag, den 21. Oktober 2011 mitZustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, der Hauptversammlung dieZustimmung einer Kapitalerhöhung um bis zu 15,0 Millionen Euro durchAusgabe von bis zu 15,0 Millionen Aktien vorzuschlagen. Im Rahmen derKapitalerhöhung strebt die US-amerikanische Beteiligungsgesellschaft AMACapital Partners LLC über den ACP Fund V LLC eine Beteiligung an der LloydFonds AG in Höhe von bis zu 49,9 Prozent an und hat sich verpflichtet,unter bestimmten Bedingungen bis zu der Beteiligungshöhe von 49,9 Prozentsämtliche nicht von anderen Aktionären bezogene Aktien aus derKapitalerhöhung zu zeichnen. Voraussetzung für die Beteiligung von AMA istunter anderem, dass AMA eine Beteiligung von wenigstens 30 Prozent erwirbt,die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht AMA von der Pflicht zurAbgabe eines Übernahmeangebots befreit und mit den Banken eine Vereinbarungüber die endgültige Enthaftungszahlung erreicht wird. Durch dieKapitalerhöhung schließt die Lloyd Fonds AG die Restrukturierungerfolgreich ab und will die Weichen für die positive Weiterentwicklung desUnternehmens stellen. Der Emissionserlös soll zum Teil dazu genutzt werden,die im April 2010 mit den Banken getroffene Enthaftungsvereinbarungerfolgreich und endgültig abzuschließen.Auf der am 5. Dezember 2011 stattfindenden außerordentlichenHauptversammlung soll der Beschluss über eine Kapitalerhöhung von bis zu15,0 Millionen Euro bei vollem Bezugsrecht zu einem Bezugspreis von 1,00Euro gefasst werden.Vor dem Hintergrund der anhaltenden Investitionszurückhaltung der Anlegerwird Lloyd Fonds die prognostizierten Platzierungszahlen für das Gesamtjahr2011 nicht mehr erreichen können. Daher geht der Vorstand davon aus, zumJahresende 2011 kein ausgeglichenes Konzernergebnis ausweisen zu können.Kontakt:Marcel WiskowLloyd Fonds AGAmelungstraße 8-1020354 HamburgTel: +49-40-325678-0Fax: +49-40-325678-99Mail: ir@lloydfonds.de21.10.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Lloyd Fonds Aktiengesellschaft Amelungstr. 8-10 20354 Hamburg DeutschlandTelefon: +49 (0)40 32 56 78-0Fax: +49 (0)40 32 56 78-99E-Mail: info@lloydfonds.deInternet: www.lloydfonds.deISIN: DE0006174873WKN: 617487Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————
WDH/Treffen der Koalitionsspitzen dauert an (21. Oktober 2011, 23:03 Uhr)
BERLIN (dpa-AFX) – In Berlin beraten die Spitzen der schwarz-gelben Koalition weiter über Steuerentlastungen und ihren Fahrplan bis zur Wahl 2013. Bei dem Treffen im Berliner Kanzleramt wurden auch nach vierstündigen Beratungen noch keine Ergebnisse bekannt. Gesprochen werden dürfte über die Bemühungen zur Euro-Rettung, außerdem über die CSU-Forderungen nach einer Pkw-Maut und mehr Geld für den Straßenbau. Auch könnte es Bewegung bei der Reform der Pflegeversicherung geben, einem zentralen Anliegen der FDP./tbr/DP/ck

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