NEW YORK (dpa-AFX) – Die Hoffnung auf eine Lösung der Euro-Schuldenkrise hat den Dow Jones Industrial am Freitag auf dem höchsten Stand seit Anfang August schließen lassen. Zwar dürfte es an diesem Wochenende keine definitive Antwort auf die Frage geben, wie der nächste Schritt der Europäer aussehe, sagte ein Marktteilnehmer. Die offiziellen Vertreter zeigten sich aber weiter zuversichtlich, dass die Problemlösung nur wenige weitere Tage benötige. Der Dow Jones stieg um 2,31 Prozent auf 11.808,79 Punkte. Seit Montag hat der Index 1,41 Prozent gewonnen und damit die vierte Woche in Folge zugelegt. Eine noch längere Gewinnserie hatte der Index Ende Januar beendet. Für den breiter gefassten S&P 500 ging es am Freitag um 1,88 Prozent auf 1.238,25 Punkte nach oben. An der Nasdaq gewann der Composite-Index 1,49 Prozent auf 2.637,46 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 1,29 Prozent auf 2.335,93 Punkte.MCDONALD’S IN DOW-SPITZENGRUPPE – ERWARTUNGEN ÜBERTROFFEN Alle Sektoren notierten im Plus. Rohstoffwerte waren die größten Gewinner. Telekomtitel wiesen hingegen die geringsten Zuschläge auf. McDonald’s waren mit einem Plus von gut dreieinhalb Prozent einer der stärksten Werte im Dow Jones. Die Schnellrestaurant-Kette hatte im dritten Quartal mehr Gewinn erzielt, als von Analysten erwartet worden war. Zudem war der flächenbereinigte Umsatz im September weltweit deutlich stärker gestiegen als von Experten vorhergesagt.GENERAL ELECTRIC AN DOW-ENDE – MARKTPROGNOSEN NUR GETROFFEN General Electric (GE) hingegen fielen mit einem Abschlag von knapp zwei Prozent an das Indexende. Der Mischkonzern hatte im dritten Quartal die Gewinnerwartungen des Marktes zum ersten Mal seit Ende 2008 nicht übertroffen. Auch die schrumpfenden Margen im Industriegeschäft sorgten bei Anlegern für Sorgenfalten. Verizon Communications waren neben GE – ebenfalls nach Zahlenvorlage – der einzige Dow-Wert im Minus. Die Titel des Telekomkonzerns verloren 0,15 Prozent. Anleger zeigten sich wohl vor allem enttäuscht, dass die Zahl der Neuabonnenten nicht die Millionenschwelle überschritten habe, sagte ein Marktbeobachter. Microsoft legten um unterdurchschnittliche 0,44 Prozent zu. Der Software-Konzern hatte zwar im ersten Geschäftsquartal mehr umgesetzt, als von Analysten erwartet worden war, der Gewinn hingegen hatte die Vorhersagen lediglich getroffen.HONEYWELL PLUS SECHS PROZENT – PROGNOSE ANGEHOBEN Honeywell International legten als einer der stärksten Werte im S&P-100-Index um knapp sechs Prozent zu. Der Mischkonzern blickt nach einem guten dritten Quartal nun optimistischer auf das Gesamtjahr. Dabei liegt der erwartete Gewinn für 2011 über den bisherigen Annahmen der Experten. Im Nasdaq 100 legten Sandisk als einer der Favoriten um gut neun Prozent zu. Der Speicherkartenhersteller hatte im dritten Quartal die Gewinnerwartungen des Marktes übertroffen./he/ck
Archive for October 21st, 2011
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow Jones auf höchstem Stand seit August (21. Oktober 2011, 22:38 Uhr)
Aktien Lateinamerika Schluss: Kräftige Gewinne (21. Oktober 2011, 22:47 Uhr)
BUENOS AIRES (dpa-AFX) – Die drei Hauptbörsen in Lateinamerika haben am Freitag die Handelswoche mit Gewinnen abgeschlossen. Im brasilianischen São Paulo stieg der Index der Bovespa-Börse (Ibovespa) um 2,31 Prozent auf 55.255 Zähler. In Mexiko konnte der IPC-Index um 1,82 Prozent auf 35.020,74 Zähler zulegen. In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires gewann der Merval-Index 2,18 Prozent und schloss bei 2.797,53 Punkten./jg/DP/ck
GESAMT-ROUNDUP: Griechenland braucht mehr Geld – Nothilfe fließt (21. Oktober 2011, 22:20 Uhr)
BRÜSSEL (dpa-AFX) – Griechenland braucht noch mehr Milliarden, um die Schuldenkrise zu überwinden. Das zweite Hilfspaket von 109 Milliarden Euro müsse aufgestockt werden, erklärten die Euro-Finanzminister am Freitag in Brüssel. Konkrete Zahlen nannten sie nicht. Das neue Paket war erst im Juli von den Euro-Partnern und dem Internationalem Währungsfonds (IWF) vereinbart worden. Zusätzlich sollten Banken und Versicherer bis zu 50 Milliarden Euro beitragen. Über die richtige Strategie gegen die Schuldenkrise sind die 17 Euro-Länder gespalten. Streit gibt es, wie sie Schlagkraft des Rettungsfonds EFSF stärken können, um die Folgen einer Eskalation in Griechenland und anderen angeschlagenen Staaten in den Griff zu kriegen. Die Minister schränkten aber nach stundenlangen Debatten die Optionen für die Stärkung des EFSF ein.SCHULDENSCHNITT VON 50-60% IM GESPRÄCH Schon Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) deutete in Berlin an, ein hoher Schuldenerlass für Griechenland werde wahrscheinlicher. Man nähere sich dem Punkt, an dem ein Abschlag von 21 Prozent nicht mehr ausreiche, sagte Merkel nach Angaben von Teilnehmern vor den Unionsabgeordneten. Im Gespräch sind ein Forderungsverzicht von 50 Prozent bis 60 Prozent. Erst im Juli waren 21 Prozent vereinbart worden. Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen am Sonntag in Brüssel über die Lage Griechenlands beraten. Dann könnte es um konkrete zusätzliche Beträge gehen.BLESSING FÜR SCHULDENSCHNITT Im schlimmsten Fall seien zusätzliche öffentliche Hilfen von 444 Milliarden Euro nötig, hieß es in einem Bericht der internationalen Sonderprüfer, der der Nachrichtenagentur dpa und der ‘Bild’-Zeitung vorlag. Die Geldgeber befürchten nach diesen Angaben, dass das Land noch bis zum Ende des Jahrzehnts am Tropf hängt. Commerzbank-Chef Martin Blessing sprach sich als erster Top-Banker für einen offiziellen Staatsbankrott Griechenlands aus. ‘Griechenland braucht einen Schuldenschnitt’, sagte Blessing der ‘Bild’-Zeitung. Die Sonderprüfer von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und des IWF mahnten in dem Papier ein ehrgeiziges Hilfspaket an. Die Ressortchefs entschieden immerhin, dass Athen Anfang November die nächste Hilfszahlung von acht Milliarden Euro erhält. Sonst wäre das Land im November die Pleite gewesen. Das Geld kommt aus dem ersten Hilfsprogramm von 110 Milliarden Euro vom Mai 2010. Die Entscheidung sollte schon Anfang Oktober fallen, war aber verschoben worden, weil Griechenland seine Ziele verfehlt hatte. Zwischenzeitlich legte die griechische Regierung nach. Finanzminister Evangelos Venizelos begrüßte die Brüsseler Zusage.DÜSTERES BILD FÜR DIE ZUKUNFT Der Bericht der Troika über die Aussichten Griechenlands, je wieder seine Schulden selbst bedienen zu können, ist düster. Unter ungünstigen Bedingungen könnte es bis 2021 dauern, bis Athen wieder an die Finanzmärkte zurückkehren kann, heißt es in dem bisher unveröffentlichten Bericht. Weil Bundeskanzlerin Merkel für den Euro-Gipfel ein umfassendes Verhandlungsmandat des Haushaltsausschusses im Bundestag fehlt, müssen die ‘Chefs’ der Euroländer am nächsten Mittwoch (26.) zu einem Folgetreffen nach Brüssel kommen. ‘Wir werden die Eurozonen-Entscheidungen am Mittwochabend abschließen’, schrieb Gipfelchef Herman Van Rompuy in seiner Einladung. Hauptstreitpunkt bleibt ein Modell, um den Rettungsfonds wirksamer einzusetzen. Dabei soll das EFSF-Ausleihvolumen von 440 Milliarden Euro de facto vervielfacht werden, ohne die Garantien von 780 Milliarden Euro anzuheben.DEUTSCHLAND FÜR EINE ART TEILKASKO-VERSICHERUNG Deutschland plädiert für eine Art Teilkasko-Versicherung, bei der der EFSF für einen Teil – beispielsweise 20 Prozent – gerade steht, sollte ein Staat pleitegehen. In der Debatte ist laut Diplomaten auch, den IWF bei einer Hilfe über den EFSF ins Boot zu nehmen – das ist bisher nicht möglich. Eine Banklizenz für den EFSF und ein ‘Hebel’ über die EZB wird von Berlin und der EZB abgelehnt. Damit hätte sich der Fonds quasi unbegrenzt Geld bei der Notenbank besorgen können. Frankreichs Finanzminister Francois Baroin sagte zu der Bank-Lizenz: ‘Das ist wahrscheinlich die effizienteste Lösung.’ Er machte aber deutlich, dass Paris nicht darauf bestehe. Unterstützung bekam er von seinem belgischen Kollegen Didier Reynders.JUNCKER VERÄRGERT ÜBER DOPPEL-GIPFEL Verärgert zeigte sich Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker über den Doppel-Gipfel. ‘Die Außenwirkung ist desaströs’, sagte Luxemburgs Premier. Ihm wäre es lieber gewesen, schon am Sonntag zu einer Entscheidung zu kommen. Zum Auftakt des Verhandlungsmarathons sagte Schäuble, er rechne bis spätestens zum G20-Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer mit einem Lösungspaket. Der G20-Gipfel ist in Cannes am 3. und 4. November. An diesem Samstag wollen alle 27 EU-Finanzminister über Wege zur zusätzlichen Kapitalausstattung europäischer Banken beraten. Geplant ist, dass Großbanken schon Mitte 2012 eine harte Kernkapitalquote von neun Prozent erfüllen müssen, um Risiken aus Anleihen europäischer Schuldenstaaten abfedern zu können./sl/cb/eb/DP/ck — Von Christian Böhmer und André Stahl, dpa —
Aktien New York Schluss: Dow Jones auf höchstem Stand seit August – Hoffnung (21. Oktober 2011, 22:31 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die Hoffnung auf eine Lösung der Euro-Schuldenkrise hat den Dow Jones Industrial am Freitag auf dem höchsten Stand seit Anfang August schließen lassen. Zwar dürfte es an diesem Wochenende keine definitive Antwort auf die Frage geben, wie der nächste Schritt der Europäer aussehe, sagte ein Marktteilnehmer. Die offiziellen Vertreter zeigten sich aber weiter zuversichtlich, dass die Problemlösung nur wenige weitere Tage benötige. Der Dow Jones stieg um 2,31 Prozent auf 11.808,79 Punkte. Seit Montag hat der Index 1,41 Prozent gewonnen und damit die vierte Woche in Folge zugelegt. Eine noch längere Gewinnserie hatte der Index Ende Januar beendet. Für den breiter gefassten S&P 500 ging es am Freitag um 1,88 Prozent auf 1.238,25 Punkte nach oben. An der Nasdaq gewann der Composite-Index 1,49 Prozent auf 2.637,46 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 1,29 Prozent auf 2.335,93 Punkte./he/ck
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 21.10.2011 (21. Oktober 2011, 21:45 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 21.10.2011BASF SE LONDON – JPMorgan hat BASF vor Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 57,00 Euro belassen. Der Chemiekonzern dürfte Erlöse in Höhe von 17,93 Milliarden Euro sowie einen operativen Gewinn (EBIT) vor Sondereffekten von 1,87 Milliarden Euro erzielt haben, schrieb Analyst Neil Tyler in einer Studie vom Freitag. Seine Gewinnprognosen für 2012 lägen zwar unter den Markterwartungen, doch seien die Aktien nach wie vor attraktiv bewertet. Das begründete der Experte unter anderem mit den guten Bilanzkennziffern, die durch den Verkauf der Düngersparte weiter gestärkt würden.BASF SE FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für BASF auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen. Der Kursrutsch von rund 20 Prozent seit August 2011 spiegele die Befürchtung des Marktes wider, dass sich die Krise von 2008/09 wiederholen könnte, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Freitag. Mit einer solchen Extremsituation rechne sie allerdings nicht mehr. Im Gegensatz zu 2008 hätten die Chemiekonzerne und deren Kunden ihre Bestände deutlich nach unten gefahren und ihre Lehren aus der Krise gezogen. Demidova rechnet für 2012 zwar mit einer nachlassenden Nachfrage, aber keinesfalls mit einem kompletten Einbruch wie noch vor drei Jahren.BAYER AG PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Bayer vor Zahlen von 60,00 auf 58,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Outperform’ belassen. Das neue Kursziel sei eine Folge gesenkter Schätzungen für die Sparte MaterialScience und die US-Umsätze mit dem Hoffnungsträger Xarelto, schrieb Analyst Laurent Flamme in einer Studie vom Freitag. Für das dritte Quartal des Chemie- und Pharmakonzerns rechne er auf vergleichbarer Basis mit einem Umsatzanstieg um zwei Prozent. Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) dürfte indes nahezu stagniert haben.BAYER AG ZÜRICH – Die UBS hat Bayer vor Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 42,00 Euro belassen. Der Pharma- und Chemiekonzern dürfte die Markterwartungen beim Umsatz etwas übertroffen, beim Überschuss jedoch knapp verfehlt haben, schrieb Analyst Andrew Whitney in einer Studie vom Freitag. Die Perspektiven für die Sparte MaterialScience hätten sich eingetrübt. Sie dürfte in den kommenden Quartalen nur wenig zur Gewinnentwicklung des Konzerns beitragen. Mit Blick auf das Pharmasegment bleibe er vorsichtig. Er wolle die Entscheidung der US-Gesundheitsbehörde FDA zum Gerinnungshemmer Xarelto bei der Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit Kammerflimmern abwarten.BILFINGER BERGER AG LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für Bilfinger Berger von 75,80 auf 74,90 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Die europäische Bauwirtschaft dürfte bis 2014 kaum wachsen, da leicht positive Trends im privaten Sektor durch sinkende staatliche Ausgaben aufgewogen werden dürften, schrieb Analystin Laurie Mathers in einer Branchenstudie vom Freitag. Sie habe die Prognosen entsprechend reduziert. Mit Blick auf die US-Bauwirtschaft sei sie etwas positiver gestimmt, während das Wachstum in den Schwellenländer leicht nachlassen dürfte. Ihre Gewinnprognosen für 2011 bis 2013 lägen unter den Markterwartungen. In diesem Marktumfeld ziehe sie Unternehmen mit starken Cashflows und soliden Bilanzkennziffern vor, die sich bietende strategische Gelegenheiten nutzen könnten.BP LONDON – Nomura hat BP in einer Ersteinschätzung mit ‘Neutral’ und einem Kursziel von 500,00 Pence bewertet. Unter anderem wegen besserer Technologien, des stärkeren Fokus auf die Erschließung neuer Lagerstätten sowie der Restrukturierung zuvor wenig profitabler Segmente stünden die großen Ölwerte vor einer positiven Neubewertung, schrieb Analyst Theepan Jothilingam in einer Branchenstudie vom Freitag. Allerdings sei der Sektor noch in einer Übergangsphase, weshalb das Kurspotenzial in den kommenden zwölf Monaten eventuell nicht vollständig realisiert werde.CREDIT AGRICOLE SA PARIS – Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Credit Agricole von 9,70 auf 7,70 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Outperform’ belassen. Der geplante Schuldenabbau bei französischen Banken dürfte zwar deren Solvabilität verbessern, gleichzeitig aber die Ergebnisse belasten, schrieb Analyst Guillaume Tiberghien in einer Branchenstudie vom Freitag. Daher sowie wegen des schwierigeren Marktumfeldes habe er die Gewinnschätzungen je Aktie für 2011 um durchschnittlich elf Prozent und für die beiden kommenden Jahre um durchschnittlich 17 Prozent reduziert. Angesichts des Kurspotenzials bei Credit Agricole bleibe es aber beim ‘Outperform’-Votum. Derweil könnte bei der Bank mit Blick auf den Schuldenabbau, die höheren Eigenkapitalanforderungen und die griechische Schuldenkrise eine Kapitalerhöhung notwendig werden.DEUTSCHE BANK AG LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für Deutsche Bank nach Quartalszahlen von US-Banken von 28,00 auf 26,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Das Umfeld im Firmenkundengeschäft scheine schwieriger geworden zu sein, schrieb Analyst Kinner Lakhani in einer Branchenstudie vom Freitag. Daher sowie wegen angekündigter Sonderbelastungen habe er die Gewinnprognosen für 2011 bis 2013 reduziert. Die Resultate der US-Banken hätten ein schwaches Geschäft mit Währungen, Rohstoffen und Anleihen signalisiert. Das Aktiengeschäft sei aber vergleichsweise robust gewesen.DEUTSCHE BANK AG FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Bank vor Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Er erwarte schwache Resultate, vor allem aufgrund eines schwachen Abschneidens im Investmentbanking, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Da die Titel aber nach wie vor attraktiv bewertet seien, halte er an seiner Kaufempfehlung fest. Das größte Risiko gehe kurzfristig von einer möglichen Kapitalerhöhung aus. In einer separaten Branchenstudie nach mehreren Medienberichten zum Kapitalbedarf im Bankensektor schrieb Häßler zudem, dass die Deutsche Bank im Vergleich zur Commerzbank und der Aareal Bank Bank ein günstigeres Risikoprofil habe.DEUTSCHE BOERSE AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Börse nach vorläufigen Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Die Eckdaten zum dritten Quartal seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Freitag. Mit einem Anstieg um 44 Prozent zum Vorjahr habe der bereinigte Konzernüberschuss die Markterwartungen übertroffen.DEUTSCHE EUROSHOP FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche EuroShop nach Aussagen von Finanzchef Olaf Borkers zur Umsatzentwicklung des Einkaufszentren-Investors auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Die Aussagen Borkers’ in einem TV-Interview entsprächen einer leichten Erhöhung des bisherigen Ausblicks, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Freitag. Seine Schätzungen sieht der Experte damit bestätigt.DEUTSCHE POST AG LONDON – Barclays hat das Kursziel für Deutsche Post von 15,00 auf 14,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Er habe die Gewinnprognosen wegen der getrübten Konjunkturperspektiven für 2012 reduziert, schrieb Analyst David Fintzen in einer Studie vom Freitag. Die langfristigen Perspektiven für den Logistikkonzern seien allerdings unverändert robust. Diese Einschätzung resultiere aus der künftigen Entwicklung des Welthandels, einem verbesserten Portfolio der Sparte DHL, die weiteres Selbsthilfepotenzial habe, sowie der Stabilisierung des Briefgeschäfts. Daher sowie wegen der niedrigen Markterwartungen für 2012 eröffne das aktuelle Kursniveau eine gute Kaufgelegenheit.DIALOG SEMICONDUCTOR HAMBURG – Die Berenberg Bank hat Dialog Semiconductor in einer Ersteinschätzung mit ‘Buy’ und einem Kursziel von 18,00 Euro bewertet. Das Halbleiterunternehmen sei der einzige Lieferant von integrierten Energiemanagement-Schaltungen (PMIC) für das iPhone, den iPod sowie das iPad, schrieb Analyst Zhancheng Li in einer am Freitag vorgelegten Branchenstudie. Dialog Semiconductor dürfte daher von der vermutlich weiterhin hohen Nachfrage nach diesen Apple-Produkten profitieren. Ein Wechsel des PMIC-Chiplieferanten wäre nur unter hohen Kosten möglich. Zudem sollte das Unternehmen von der Abkühlung der Halbleiterkonjunktur profitieren, da die Engpässe bei seinen Lieferanten nachlassen dürften.DOUGLAS HOLDING AG HAMBURG – Die Berenberg Bank hat die Aktien von Douglas nach einer Investorenveranstaltung auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. Auch nach der Tagung mit dem Schwerpunkt auf dem schwächelnden Buchgeschäft bleibe sie mit Blick auf das Geschäftsjahr 2011/12 vorsichtig, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Freitag. Gründe seien der erwartete Erlösrückgang im Filialgeschäft der Buchhandels-Tochter Thalia sowie der vermutlich andauernde Margendruck in der Buchsparte. Zudem könnte das schwache Konjunkturklima das internationale Parfümgeschäft belasten.ERICSSON PARIS – Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Ericsson nach Zahlen zum dritten Quartal von 100,00 auf 95,00 schwedische Kronen gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Outperform’ belassen. Das starke Umsatzwachstum signalisiere eine positive Trendwende bei dem Telekomausrüster im Jahr 2011, schrieb Analyst Alexander Peterc in einer Studie vom Freitag. Derweil sei der Margendruck etwas höher gewesen als gedacht. Dieser dürfte im Schlussviertel zwar noch etwas zunehmen, 2012 aber nachlassen. Wegen der vorsichtigeren Unternehmensaussagen zu den Investitionen der Telekomunternehmen habe er die Prognosen für 2012 und 2013 etwas reduziert. Sie lägen aber nach wie vor über den Markterwartungen.ERICSSON LONDON – Barclays hat Ericsson nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Equal Weight’ mit einem Kursziel von 86,00 schwedischen Kronen belassen. Zwar habe sich der Umsatz überraschend gut entwickelt, doch hätten die Margen die Markterwartungen deutlich verfehlt, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Freitag.ERICSSON ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Ericsson nach Zahlen zum dritten Quartal von 90,00 auf 85,00 schwedische Kronen gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Der Telekomausrüster habe ordentliche Resultate vorgelegt, doch im laufenden Schlussviertel dürften die Erlöse niedriger sein als saisonal üblich und die Umsatzmargen etwas fallen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Daher habe er die Ergebnisprognosen für 2011 bis 2013 reduziert. Die langfristigen Perspektiven seien indes unverändert gut. Ericsson dürfte zu den Gewinnern der Branche zählen.FRAPORT AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Fraport nach einem Treffen mit Finanzvorstand Matthias Zieschang auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Die Aussagen Zieschangs hätten seine Ansicht gestärkt, dass sich das Geschäft des Flughafenbetreibers vor dem Hintergrund der trüben Konjunkturaussichten für 2012 als robust erweisen sollte, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Freitag. Die Nachfrage nach Landerechten auf der neuen Landebahn sei ungebrochen hoch. Das vorläufige Nachtflugverbot dürfte derweil kaum spürbare Auswirkungen auf den Gewinn haben.HEIDELBERGCEMENT AG LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für HeidelbergCement von 48,60 auf 36,60 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Die europäische Bauwirtschaft dürfte bis 2014 kaum wachsen, da leicht positive Trends im privaten Sektor durch sinkende staatliche Ausgaben aufgewogen werden dürften, schrieb Analystin Laurie Mathers in einer Branchenstudie vom Freitag. Sie habe die Prognosen entsprechend reduziert. Mit Blick auf die US-Bauwirtschaft sei sie etwas positiver gestimmt, während das Wachstum in den Schwellenländer leicht nachlassen dürfte. Ihre Gewinnprognosen für 2011 bis 2013 lägen unter den Markterwartungen. In diesem Umfeld ziehe sie Unternehmen mit starken Cashflows und solide Bilanzkennziffern vor, die sich bietende strategische Gelegenheiten nutzen könnten.HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN AG PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Heidelberger Druck von 2,30 auf 2,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Outperform’ belassen. Sie hätten für den Baustoffkonzern ihre Gewinnschätzungen je Aktie um 50 Prozent gekappt, schrieben die Experten in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Im Rahmen der im November erwarteten Quartalszahlen sei eine Senkung der Unternehmensziele wahrscheinlich. Zudem seien im Falle einer schweren Rezession noch drastischere Umstrukturierungen nicht auszuschließen. Ein langer, steiniger Weg bis zur Mitte nächsten Jahres anstehenden Branchenmesse Drupa sei jedoch schon im Aktienkurs eingepreist.LINDE AG LONDON – JPMorgan hat Linde vor Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 122,00 Euro belassen. Das Gasgeschäft dürfte vom besseren Preisumfeld für Gaslieferungen in großen, industriellen Mengen sowie den fortgesetzten Kostensenkungen profitiert haben, schrieb Analyst Neil Tyler in einer Studie vom Freitag. Die Anlagenbau-Sparte dürfte sich weiterhin stark entwickelt haben. Insgesamt sollte der Industriegase-Produzent die Erlöse und das operative Ergebnis (EBITDA) gesteigert haben.LUFTHANSA AG FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Lufthansa vor Zahlen auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Die Fluggesellschaft dürfte schwache Zahlen zum dritten Quartal ausweisen, was angesichts der Gewinnwarnung vor einigen Wochen und des schwierigen Umfelds nicht überraschen sollte, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag.LVMH LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie des Luxuskonzerns LVMH nach dem Zwischenbericht zum dritten Quartal von 153,80 auf 147,80 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Analyst William Hutchings reduzierte in einer Studie vom Freitag die Gewinnprognosen je Aktie für 2011 um 4,2 Prozent auf 6,73 Euro sowie für 2012 um 4,4 Prozent auf 7,88 Euro.MERCK KGAA DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Merck KGaA nach der angekündigten Rückgabe sämtlicher Rechte am Parkinson-Mittel Safinamid an Newron Pharmaceuticals auf ‘Neutral’ belassen. Die Rechte-Rückgabe sei im Hinblick auf die Bereinigung des Forschungs- und Entwicklungsportfolios vernünftig, schrieb Analyst Oliver Kämmerer in einer Studie vom Freitag. Die Darmstädter dürften weitere Schritte in diese Richtung ankündigen. Von den jüngsten Zukäufen und Kooperationsvereinbarungen im Bereich der Multiple-Sklerose-Medikation sei er aber nicht vollständig überzeugt.MERCK KGAA FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Merck KGaA nach der angekündigten Rückgabe sämtlicher Rechte am Parkinson-Mittel Safinamid an Newron Pharmaceuticals auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Die Rechte-Rückgabe sei ein weiterer großer Rückschritt für die Pharmasparte, schrieb Analyst Martin Possienke in einer Studie vom Freitag. Ab einem gewissen Punkt könnte es für die Darmstädter sinnvoll sein, über die Zukunft dieses Segments an sich nachzudenken. Ein positiver Aspekt bei dieser Geschichte sei wenigstens, dass sich die Kosten für Forschung und Entwicklung ab 2012 deutlich verringern dürften.MERCK KGAA ZÜRICH – Die UBS hat Merck KGaA vor Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Mit Erlösen von vermutlich rund 2,55 Milliarden Euro sowie einem geschätzten operativen Gewinn im Kerngeschäft von 546 Millionen Euro werde der Pharma- und Chemiekonzern die Markterwartungen wohl etwas übertreffen, schrieb Analyst Andrew Whitney in einer Studie vom Freitag. Derweil dürfte die Sparte Performance Materials unter anderem wegen einer schwächeren Flüssigkristall-Nachfrage unter Druck gestanden und die durchschnittlichen Marktschätzungen etwas verfehlt haben.METRO AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro nach bekräftigter Unternehmensprognose eines operativen Gewinns über Vorjahreswert auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 31,50 Euro belassen. Er sei dennoch weiterhin besorgt, dass Metro das Ziel eines zehnprozentigen Gewinnanstiegs vor Zinsen und Steuern knapp verfehlen könnte, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Freitag. Zudem glaube er, dass die Tochter Media Markt/Saturn wegen schwächelnder Absätze von Unterhaltungselektronik in Westeuropa ihr Ziel für 2011 nicht erreichen wird.NESTLE LONDON – Barclays hat das Kursziel für Nestle nach Umsatzzahlen zum dritten Quartal von 50,00 auf 55,00 Franken angehoben, die Einstufung aber auf ‘Equal Weight’ belassen. Der Nahrungsmittelkonzern habe sich im bisherigen Jahresverlauf stark entwickelt, schrieb Analystin Susanne Seibel in einer Studie vom Freitag. Im Jahr 2012 dürften die Ergebnisse deutlich von Wechselkurseffekten profitieren. Daher habe sie die Gewinnprognose je Aktie für 2012 trotz eines etwas niedriger erwarteten Margenwachstums um zehn Prozent erhöht.NESTLE ZÜRICH – Die UBS hat Nestle nach Umsatzzahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 57,00 Franken belassen. Das organische Erlöswachstum habe die Markterwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Alan Erskine in einer Studie vom Freitag. Die erhöhte Vorsicht des Nahrungsmittelkonzerns hinsichtlich der Jahresziele trage vermutlich dem trüberen Konjunkturumfeld Rechnung, so der Experte. Er habe seine Margenschätzung für 2011 geringfügig reduziert. Allerdings sei der Titel absolut betrachtet nach wie vor attraktiv bewertet.NOKIA LONDON – Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Nokia nach Zahlen auf ‘Underweight’ mit einem Kursziel von 3,50 Euro belassen. Zum insgesamt über den Erwartungen ausgefallenen dritten Quartal hätten Handys für den Betrieb mit zwei SIM-Karten sowie gewonnene Marktanteile in den Schwellenländern beigetragen, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Studie vom Freitag. Die nun in einigen Ländern beginnende Einführung von Windows Phone als Smartphone-Betriebssystem werde das Zünglein an der Waage für die künftige Kursentwicklung bei Nokia sein.NOKIA ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Nokia nach Zahlen zum dritten Quartal von 4,60 auf 4,90 (Kurs: 4,644) Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Dank der Dual-Sim-Produkte habe das Unternehmen überraschend hohe Absatzzahlen erreicht und seine operative Gewinnprognose (EBIT) in der Handysparte deutlich übertroffen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Zudem seien die operativen Kosten und die Entwicklungsausgaben niedriger ausgefallen als gedacht.NOKIA PARIS – Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Nokia nach Zahlen zum dritten Quartal von 3,40 auf 3,70 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Underperform’ belassen. Der Handyproduzent habe die Erwartungen dank des Erfolgs im unteren Marktsegment deutlich übertroffen, schrieb Analyst Alexander Peterc in einer Studie vom Freitag. Daher habe er seine bislang allzu pessimistischen Prognosen etwas nach oben geschraubt. Mit Blick auf 2012 bleibe er aber vorsichtig. Ein Erfolg der neuen Windows-basierten Smartphones sei alles andere als sicher.NOKIA LONDON – Barclays hat Nokia nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 7,40 Euro belassen. Angesichts des starken Absatzes der neuen Dual-Sim-Produkte dürften die Markterwartungen für den Gewinn je Aktie (EPS) im Jahr 2012 von derzeit 0,20 Euro auf das Niveau seiner Schätzung von 0,29 Euro steigen, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Freitag. Mit dem Erfolg im unteren Marktsegment habe der Handyproduzent die Geschäftsbasis vor der Einführung der Windows-basierten Smartphones gestärkt. Diese dürften allerdings nur schrittweise zu höheren Gewinnen führen.POSTNL NV LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für PostNL von 6,50 auf 4,25 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Wegen der schwächeren Konjunkturperspektiven für Europa und der Herausforderungen im Brasilien-Geschäft habe er die Gewinnprognosen für die Beteiligung TNT Express reduziert, schrieb Analyst David Fintzen in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Beteiligung an dem Express-Logistiker beeinflusse die Möglichkeiten der PostNL, Dividenden zu zahlen. Da dies die Aktie belaste, habe er das Bewertungsmodell angepasst. Aufgrund der Dividendenertäge des Unternehmens sowie der Bindung an den TNT-Express-Kurs bleibe es aber beim ‘Overweight’-Votum.SCHNEIDER ELECTRIC LONDON – Barclays hat das Kursziel für Schneider Electric nach einem Aktiensplit sowie Umsatzzahlen von 115,00 auf 52,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Equal Weight’ belassen. Das Kursziel habe er infolge des Aktiensplits im Verhältnis 2 zu 1 zunächst von 115,00 auf 57,50 Euro angepasst, schrieb Analyst Nick Webster in einer Studie vom Freitag. Die weitere Zielkorrektur begründete der Experte mit Prognosekürzungen infolge der enttäuschenden Umsatzentwicklung im dritten Quartal.SCHNEIDER ELECTRIC ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Schneider Electric nach Umsatzzahlen zum dritten Quartal von 42,00 auf 40,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Der Elektrotechnikkonzern dürfte die eigenen Wachstumsziele 2011 zwar erreichen, doch sei eine nachlassende Dynamik der westeuropäischen Konjunktur sowie der Branchenentwicklung mittlerweile erkennbar, schrieb Analystin Christel Monot in einer Studie vom Freitag. Sie habe die Gewinnschätzungen für 2011 und 2012 reduziert. Die Gründe seien niedrigere Margenprognosen des Unternehmens, höhere Restrukturierungskosten sowie ein langsameres Wachstum der Automatisierungstechnik-Sparte.TNT EXPRESS NV LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für TNT Express von 8,00 auf 6,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Wegen der schwächeren Konjunkturperspektiven für Europa und der Herausforderungen im Brasilien-Geschäft habe er die Gewinnprognosen für den Express-Logistiker reduziert, schrieb Analyst David Fintzen in einer Branchenstudie vom Freitag. Dies sei aber mehr als ausreichend im Kurs der Aktien eingepreist, die ein attraktives Chance-/Risikoprofil aufwiesen./ck
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 17.10. bis 21.10.2011 (21. Oktober 2011, 21:50 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst der Woche vom 17.10.2011 bis zum 21.10.2011:MONTAGAIR FRANCE-KLM FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Air France-KLM nach Presseberichten über das Drängen des Aufsichtsrats nach einer Ablösung von Vorstandschef Pierre-Henri Gourgeon auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 6,00 Euro belassen. Grund des Bestrebens dürfte offensichtlich die anhaltend schwache finanzielle Entwicklung der französisch-niederländischen Fluggesellschaft sein, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Montag. Dies sei ein Indiz für eine von ihm ohnehin schon erwartete Gewinnwarnung.ALLIANZ SE PARIS – Exane BNP Paribas hat Allianz auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 90,00 Euro belassen. Die europäischen Versicherer dürften die von ihnen gehaltenen griechischen Staatsanleihen im dritten Quartal auf ihren fairen Marktwert abgeschrieben haben, schrieb Analyst Francois Boissin in einer Branchenstudie vom Montag. Bei der Allianz entspräche dies zusätzlichen Nettobelastungen von 105 Millionen Euro beim Gewinn. Der Eigenkapitalwert wäre davon allerdings kaum betroffen.ASML HOLDING NV LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für ASML nach Zahlen zum dritten Quartal von 28,00 auf 33,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Die Resultate sowie der Unternehmensausblick für das Schlussviertel 2011 hätten seine Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Simon Schafer in einer Studie vom Montag. Das kommende Jahr dürfte beim Gewinn auf einem eher niedrigeren Niveau bleiben. Für 2013 habe er die Ergebnisprognosen allerdings erhöht, da die Aufträge bei dem Chipindustrie-Ausrüster nicht so deutlich einbrechen dürften wie bisher gedacht.DOUGLAS HOLDING AG PARIS – Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Douglas nach Umsatzzahlen zum Geschäftsjahr 2010/11 von 35,00 auf 30,00 (Kurs: 28,015) Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Insbesondere wegen des schwächelnden Buchgeschäfts habe der Einzelhändler seine Prognose etwas verfehlt, schrieb Analyst Andreas Inderst in einer Studie vom Montag. Gerade in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Kroatien bleibe der Markt zudem herausfordernd. EADS(EURO AERONAUTIC DEFENSE SPACE) LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für EADS von 23,50 auf 25,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Die Erstauslieferung des Airbus A350 dürfte sich um weitere drei Monate verzögern und zu zusätzlichen Kosten führen, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Montag. Zudem habe er den im Bewertungsmodell berücksichtigten Wechselkurs von 1,40 auf 1,35 US-Dollar je Euro reduziert. Insgesamt seien die Gewinnprognosen daher für 2011 zwar gesunken, für die beiden folgenden Jahre aber gestiegen.EON AG LONDON – Die HSBC hat das Kursziel für Eon von 14,00 auf 16,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Underweight’ belassen. Die Zielkorrektur resultiere unter anderem aus einem niedrigeren Risikoabschlag für den Zeitraum nach dem Beteiligungsveräußerungsprogramm sowie der zuletzt gestiegenen Branchenbewertung, schrieb Analyst Adam Dickens in einer Studie zu den deutschen Versorgen vom Montag. Derweil hätten die politischen Risiken in Deutschland zwar abgenommen, vom Tisch seien sie aber nicht. Auch deshalb seien die Aktien recht teuer.FRAPORT AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Fraport nach der von der Lufthansa geforderten Verschiebung der Eröffnung der neuen Landebahn auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Mit einer Verschiebung könnte die alte Nachtflugregelung wahrscheinlich beibehalten werden, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Montag. Allerdings seien die Flugpläne bei allen Fluggesellschaften bereits auf die Eröffnung der neuen Bahn ausgerichtet, was eine Verschiebung unmöglich mache.INFINEON TECHNOLOGIES AG ZÜRICH – Die UBS hat Infineon nach Quartalszahlen und einem gesenkten Ausblick auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 7,00 Euro belassen. Abgesehen vom Zeitpunkt und der zusätzlichen Risikovorsorge für Qimonda habe ihn die Gewinnwarnung nicht überrascht, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Montag. Er habe mit einer Schwächung der Geschäftsentwicklung erst im zweiten Viertel des Geschäftsjahres 2011/12 gerechnet, nicht bereits in den ersten drei Monaten. Der Experte kürzte die Gewinnprognosen für das jüngst angelaufene Jahr. Die Markterwartungen dürften auf das Niveau seiner alten Schätzungen fallen.INFINEON TECHNOLOGIES AG HANNOVER – Die NordLB hat Infineon nach Quartalszahlen und einem gesenkten Ausblick von ‘Kaufen’ auf ‘Halten’ abgestuft und das Kursziel von 7,00 auf 6,60 Euro gesenkt. Die unsichere konjunkturelle Entwicklung habe sich im vierten Quartal stärker als von ihm und vom Markt erwartet ausgewirkt, schrieb Analyst Jan Christian Göhmann in einer Studie vom Montag. Während er mittel- bis langfristig von den guten Perspektiven in den einzelnen Segmenten bei Infineon überzeugt bleibt, begründete er die Abstufung mit den daraus resultierenden kurzfristigen Unsicherheiten.INFINEON TECHNOLOGIES AG LONDON – JPMorgan hat Infineon nach Eckdaten zum vierten Geschäftsquartal 2010/11 und einer Gewinnwarnung auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 9,25 Euro belassen. Er habe zwar die Gewinnprognosen reduziert, sehe allerdings eine gute Kaufgelegenheit für die Aktien des Chipproduzenten, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Montag. Das begründete der Experte mit der Marktführerschaft des Unternehmens im Segment der leistungselektronischen Halbleitern.INFINEON TECHNOLOGIES AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen zum vierten Quartal und einem gesenkten Ausblick auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 6,00 Euro belassen. Operativ scheine der Halbleiterkonzern dazu in der Lage zu sein, die Krise besser als seine Branchenkonkurrenten zu meistern, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Montag. Nach den zusätzlichen Abschreibungen für Qimonda sei es aber möglich, dass weitere Ansprüche aus der Insolvenz der Chip-Tochter die Stimmung zur Aktie belasten könnten.PHILIPS ELECTRONICS NV PARIS – Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Philips nach Geschäftszahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Trotz eines starken Gewinnrückgang im dritten Quartal habe das ‘organische Wachstum’ des Konzerns deutlich über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Studie vom Montag. Zudem sei mit schnellen Auswirkungen des angekündigten Sparprogramms bei Philips zu rechnen. Demnach dürfte das Unternehmen im vierten Quartal erstmals von den Kostensenkungen profitieren.PHILIPS ELECTRONICS NV HAMBURG – Die Berenberg Bank hat Philips nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Die Gewinne des Elektronikkonzerns seien weniger stark gesunken als befürchtet, schrieb Analyst William Mackie in einer Studie vom Montag. Die Erfolge auf dem Weg zu den bestätigten Finanzzielen für 2013 unterstrichen den mittelfristigen Wert der Papiere.SAP AG FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat SAP nach Eckdaten zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Die starke Entwicklung der Lizenzerlöse in zweiten und dritten Jahresviertel untermauere seine Einschätzung, dass sich die Investitionen in neue Produkte anfangen allmählich auszahlten, schrieb Analyst Marc Geall in einer Studie vom Montag. Die Markterwartungen für 2011 dürften steigen.SAP AG ZÜRICH – Die Credit Suisse hat SAP nach Eckdaten zum dritten Quartal auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Der Softwarekonzern habe die Erlöse sowie die Margen deutlicher gesteigert als erwartet, schrieb Analyst Philip Winslow in einer Studie vom Montag. Er habe deshalb seine Prognosen für 2011 angehoben.SAP AG ZÜRICH – Die UBS hat SAP nach Eckdaten zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Der Softwarekonzern habe das beste Quartal seit mehr als einem Jahrzehnt hinter sich, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Montag. Da sei angesichts des Konjunkturumfeldes bemerkenswert. Die Markterwartungen könnten etwas steigen.SAP AG HANNOVER – Die NordLB hat das Kursziel für SAP nach vorläufigen Zahlen von 46,00 auf 45,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Halten’ belassen. Die Eckdaten zum dritten Quartal seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Jan Christian Göhmann in einer Studie vom Montag. Dabei steche insbesondere das starke Wachstum bei den Softwareerlösen hervor, was die anhaltend gute Nachfrage nach den Produkten und die gut gefüllte Produktpipeline des Softwarekonzerns belege. Nach einem möglichen Rekordjahr 2011 sei aber die Entwicklung im Jahr 2012 mehr und mehr mit Unsicherheiten verbunden.SAP AG LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für SAP nach Eckdaten zum dritten Quartal von 59,00 auf 61,00 Euro angehoben und den Titel auf der ‘Conviction Buy’-Liste belassen. Der Softwarekonzern habe vom guten Verkaufsstart der Produktneuheiten profitiert und robuste Kennziffern vorgelegt, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Montag. Daher habe er die Gewinnprognosen je Aktie für 2011 bis 2013 um circa drei bis vier Prozent erhöht.WACKER CHEMIE AG FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Wacker Chemie von 180,00 auf 94,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Wegen des vermutlich nur langsamen Konjunkturwachstums 2012 habe er die Prognosen für die Sparten Siltronic und Chemicals reduziert, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Montag. Zudem habe er die Bewertungsmultiplikatoren auf das Niveau zyklischer Tiefs zurückgenommen. Das Polysilizium-Geschäft sollte sich indes weiterhin gut entwickeln. Der Markt unterschätze die Preismacht von Wacker in diesem Segment. Derweil dürfte das operative Ergebnis (EBITDA) im dritten Jahresviertel im Vergleich zum Vorquartal um neun Prozent gefallen sein.DIENSTAGADIDAS FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Adidas nach Aussagen des chinesischen Sportartikelherstellers Anta auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Dass Anta für das dritte Quartal ein geringeres Umsatzwachstum zum Vorquartal in Aussicht gestellt habe, sei zwar auch für Adidas eine negative Meldung, sollte für die Herzogenauracher aber keine größeren Auswirkungen haben, schrieb Analyst Christoph Dolleschal in einer Studie vom Dienstag. Anta habe keine konkreten Zahlen genannt, und so falle es schwer, Rückschlüsse für Adidas zu ziehen. Generell entwickelten sich Adidas und US-Konkurrent Nike in China ohnehin stärker als die lokalen Marken.AIXTRON FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Aixtron vor Zahlen auf ‘Reduce’ mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Der LED-Industrieausrüster dürfte einen sehr schwachen Bericht zum dritten Quartal vorlegen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Eine Investition in die Titel des Technologie-Konzerns dränge sich nach wie vor nicht unbedingt auf. Pehl kündigte an, nach Veröffentlichung der Zahlen sein Kursziel zu überarbeiten.AIXTRON DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Aixtron vor Zahlen von 12,50 auf 11,00 (Kurs: 9,807) Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Die Auftragseingänge dürften im dritten Jahresviertel im Vergleich zum Vorquartal um 80 Prozent und die Erlöse um 44 Prozent eingebrochen sein, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Dienstag. Operativ sollte der LED-Industrieausrüster im abgeschlossenen Quartal aber eine schwarze Null geschrieben haben. Wegen der trüben Perspektiven für die Branche und reduzierten Absatzprognosen für MOCVD-Anlagen habe er die Gewinnschätzungen für 2011 und 2012 nach unten geschraubt, schrieb Rath weiter. MOCVD-Anlagen werden zur Metallbeschichtung verwendet. AIXTRON FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Aixtron vor der Zahlenvorlage auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Die Bestellungen chinesischer Kunden dürften im dritten Quartal praktisch zum Stillstand gekommen sein, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Der Auftragseingang dürfte sich daher mit 45 Millionen Euro seinem tiefsten Stand seit zwei Jahren nähern. Das operative Ergebnis (EBIT) erwartet er zudem nahe der Gewinnschwelle und begründet dies mit Lieferverzögerungen, die der Spezialmaschinenbauer nicht rechtzeitig durch Kostenmaßnahmen habe auffangen können. Im zweiten Halbjahr des nächsten Geschäftsjahres hoffe er jedoch auf eine Erholung der Auftragseingänge, begründete er sein Kauf-Votum.BANK OF AMERICA CORPORATION ZÜRICH – Die UBS hat die Aktien der Bank of America nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ mit einem Ziel von 7,50 US-Dollar (Kurs: 6,19) belassen. Auf vergleichbarer Basis habe der Gewinn seine Erwartungen deutlich verfehlt, schrieb Analyst Brennan Hawken in einer Studie vom Dienstag. Das Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (FICC) sei schwach gewesen und die Nettozinsmarge überraschend deutlich gesunken.BANK OF AMERICA CORPORATION LONDON – Nomura hat die Aktien der Bank of America nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 8,00 US-Dollar belassen. Es habe viele verzerrende Effekte gegeben, doch schienen die operativen Resultate im Bereich der Markterwartungen zu liegen, schrieb Analyst Glenn Schorr in einer Studie vom Dienstag. Zu den positiven Trends zählten das Einlagenwachstum, begrenzte Ausgaben und die verbesserte Kreditqualität. Dem gegenüber stünden aber extrem schwache Handelsergebnisse und eine gesunkene Nettozinsmarge.BMW LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für BMW von 94,00 auf 89,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Wegen der erwarteten Konjunkturabkühlung habe er die Prognosen für 2012 reduziert, schrieb Analyst Ranjit Unnithan in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die operativen Margen der deutschen Autobauer dürften sinken, aber mit 6,5 bis 12 Prozent solide bleiben. Insgesamt sei der Sektor mittlerweile attraktiv bewertet. Allerdings dürfte sich an der geringen Berechenbarkeit der künftigen Geschäftsentwicklung vorerst nichts ändern, was gegen eine Kursrally nach der Berichtssaison spreche.CONTINENTAL AG LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Continental von 92,00 auf 80,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Wegen der erwarteten Konjunkturabkühlung und daher vermutlich sinkender Autoabsätze habe er die Prognosen für 2012 reduziert, schrieb Analyst Ranjit Unnithan in einer Branchenstudie vom Dienstag. Allerdings seien die Reifenhersteller davon weit weniger betroffen als die Pkw-Produzenten. Die Reifenpreise dürften von Kapazitätsbeschränkungen profitieren. Zudem lasse der Rohstoffkostendruck nach. Beides könnte 2012 zu einem Margenwachstum führen.DAIMLER AG MÜNCHEN – Die Unicredit hat das Kursziel für Daimler von 57,00 auf 54,00 (Kurs: 36,100) Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Die Zielkorrektur resultiere aus etwas vorsichtigeren Bewertungsmultiplikatoren, schrieb Analyst Georg Stürzer in einer Studie vom Dienstag. Derweil erschienen die Aktien aufgrund zu ängstlicher Prognosen vieler Marktteilnehmer für 2012 zunehmend attraktiv bewertet. Voraussetzung für ein positiveres Anlagevotum sei allerdings, dass die Gewinnrisiken für 2012 durch den Modellwechsel bei der S-Klasse von den Markterwartungen widergespiegelt würden. DAIMLER AG LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Daimler von 77,00 auf 62,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Wegen der erwarteten Konjunkturabkühlung habe er die Prognosen für 2012 reduziert, schrieb Analyst Ranjit Unnithan in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die operativen Margen der deutschen Autobauer dürften sinken, aber mit 6,5 bis 12 Prozent solide bleiben. Insgesamt sei der Sektor mittlerweile attraktiv bewertet. Allerdings dürfte sich an der geringen Berechenbarkeit der künftigen Geschäftsentwicklung vorerst nichts ändern, was gegen eine Kursrally nach der Berichtssaison spreche.DANONE PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Danone nach Zahlen auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Der Umsatz habe die Marktwartungen im dritten Quartal insgesamt etwas übertroffen, schrieb Analyst Xavier Croquez in einer Studie vom Dienstag. Die Milchprodukte-Sparte habe diese aber nicht ganz erfüllen können. Es bleibe wegen der mangelnden Vorhersehbarkeit der Geschäfte in den USA und in Russland unwahrscheinlich, dass Danone den Bewertungsabschlag gegenüber Nestle aufholen könne. Zudem bezweifelt der Experte, dass der diskutierte Verkauf von Teilen des Wasser-Geschäfts auf absehbare Zeit auch tatsächlich über die Bühne gehen wird.DELTICOM FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Delticom nach vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 71,00 Euro belassen. Der Online-Reifenhändler habe starke Kennziffern geliefert, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Dienstag. Umsatz und Betriebsgewinn (EBIT) hätten seine Erwartungen übertroffen.DEUTSCHE BANK AG ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Deutsche Bank von 38,00 auf 35,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Der Bankensektor sei angesichts der europäischen Schuldenkrise und der sich eintrübenden Konjunkturperspektiven im Krisenmodus, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die geplante Kapitalgenerierung sei genauso gefährdet wie die Dividenden. Zudem könnte ein beschleunigter Abbau von Altlasten die Ertragsentwicklung hemmen. Daher habe er die Gewinnprognosen reduziert. Allerdings böten die Aktien der Deutschen Bank mittlerweile wieder einen gewissen Wert – vorausgesetzt, die Lage verschlimmere sich nicht weiter und eine mögliche Rekapitalisierung sei nicht zu umfangreich.IBM INTERNATIONAL BUS MACH CORP FRANKFURT – Die Deutsche Bank
DGAP-Stimmrechte: UMS United Medical Systems International AG (deutsch) (21. Oktober 2011, 20:12 Uhr)
UMS United Medical Systems International AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten VerbreitungUMS United Medical Systems International AG 21.10.2011 20:12Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Herr Jorgen Madsen, USA, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 21.10.2011mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der UMS United Medical SystemsInternational AG, Borsteler Chaussee 53, 22453 Hamburg, Deutschland, am28.02.2003 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und andiesem Tag 6,03% (das entspricht 362.704 Stimmrechten) betragen hat.21.10.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: UMS United Medical Systems International AG Borsteler Chaussee 53 22453 Hamburg DeutschlandInternet: www.umsag.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen (21. Oktober 2011, 20:59 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.126.131 (Donnerstag: 1.632.492) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 624.178 (919.256), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 501.953 (713.236). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 1,24 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Telekom (49.178/97.060), Commerzbank (60.673/33.154) und Nokia (37.084/29.432)./DP/ck

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