Archive for October 19th, 2011

American Express (AmEx) steigert Gewinn und Ertrag im 3. Quartal (19. Oktober 2011, 22:38 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Das Kreditkartenunternehmen American Express hat im dritten Quartal Gewinn und Ertrag gesteigert und die Analystenschätzungen übertroffen. Der Überschuss sei um 13 Prozent gestiegen auf 1,24 Milliarden US-Dollar oder 1,03 Dollar je Aktien, teilte AmEx am Mittwoch in New York mit. Die Erträge stiegen von 7,03 Milliarden im Vorjahr auf nun 7,58 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem EPS von 0,96 Dollar und Erträgen von 7,56 Milliarden Dollar gerechnet. Die Aktie reagierte nachbörslich mit moderaten Kursgewinnen von 0,2 Prozent./ck

WDH/ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste; ‘Beige Book’ und EU-Gipfel-Sorgen (19. Oktober 2011, 22:49 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Mittwoch mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Ein zurückhaltender Blick der amerikanischen Notenbank auf die Konjunkturentwicklung hatte die Stimmung getrübt. Dem Bericht (‘Beige Book’) der Federal Reserve zufolge verläuft das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft weiter schleppend. Die Anleger sorgten sich zudem um den Erfolg des für das Wochenende angesetzten EU-Gipfels, hieß es am Markt. Technologiewerte wurden noch zusätzlich von mit Enttäuschung aufgenommenen Quartalszahlen von Apple belastet. Der Dow Jones Industrial fiel um 0,63 Prozent auf 11.504,62 Punkte. Für den breiter gefassten S&P 500 ging es um 1,26 Prozent auf 1.209,88 Punkte nach unten. An der Nasdaq verlor der Composite-Index sogar 2,01 Prozent auf 2.604,04 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 2,03 Prozent auf 2.316,81 Punkte.TRAVELERS NACH QUARTALSZAHLEN AN DOW-SPITZE Versorger, die am Vortag noch zu den größten Verlierern gehört hatten, waren die einzigen Gewinner. Am schwächsten entwickelten sich die Rohstofftitel. Im Dow Jones standen Travelers mit einem Aufschlag von gut fünfeinhalb Prozent auf dem ersten Indexplatz. Händler verwiesen darauf, dass der Versicherer im dritten Quartal den Policenverkauf gesteigert habe. Zudem hatte das Unternehmen angekündigt, die Versicherungsbeiträge erhöhen zu wollen. Dahinter legten Intel um gut dreieinhalb Prozent zu. Der Chip-Hersteller hatte im dritten Quartal zum sechsten Mal in Folge eine Rekordergebnis eingefahren und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Zudem stockte Intel sein Aktienrückkaufprogramm um zehn Milliarden US-Dollar auf.APPLE NACH QUARTALSZAHLEN -5,5% Morgan Stanley endeten außerhalb des Dow Jones nach einem sehr festen Start nahezu unverändert. Buchungseffekte und ein starkes Handelsgeschäft hatten der Bank die Bilanz gerettet. Der im dritten Quartal erzielte Gewinn hatte die Erwartungen der Analysten zudem übertroffen. Apple rutschten als einer der schwächsten Werte im Nasdaq 100 um gut fünfeinhalb Prozent ab. Nur zwei Wochen nach dem Tod des legendären Firmengründers Steve Jobs hatte der Elektronikkonzern zwar neue Rekordzahlen vorgelegt, doch zum ersten Mal seit Jahren die hochgesteckten Erwartungen der Börsianer verfehlt. So waren die iPhone-Verkäufe im abgelaufenen Quartal nicht an die Prognosen herangekommen. Laut Apple haben sich aber viele Kunden mit dem Kauf zurückgehalten, weil sie auf die im Oktober gestartete neue Version gewartet hätten.YAHOO EINER DER BESTEN WERTE IM NASDAQ 100 Yahoo legten hingegen als einer der besten Indexwerte um rund drei Prozent zu. Der Internet-Pionier hatte zwar im dritten Quartal erneut schrumpfende Umsätze und Gewinne hinnehmen müssen, aber besser abgeschnitten als von Analysten erwartet worden war. Das Unternehmen hatte den Rückgang am Dienstag nach US-Börsenschluss vor allem mit einer Änderung der Bilanzierung angesichts der Partnerschaft mit Microsoft im Suchmaschinengeschäft begründet./he/ck

DGAP-Adhoc: ANTERRA Vermögensverwaltungs-AG: Mitteilung zur Handelsregistereintragung des Squeeze-out-Beschlusses (deutsch) (19. Oktober 2011, 23:11 Uhr)

ANTERRA Vermögensverwaltungs-AG: Mitteilung zur Handelsregistereintragung des Squeeze-out-BeschlussesANTERRA Vermögensverwaltungs-AG / Schlagwort(e): Squeeze-Out19.10.2011 23:11Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durchdie DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Der Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der ANTERRAVermögensverwaltungs-Aktiengesellschaft vom 29. August 2011, die auf denNamen lautenden Stückaktien der übrigen Aktionäre (Minderheitsaktionäre)der ANTERRA Vermögensverwaltungs-Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurtam Main gemäß dem Verfahren zum Ausschluss von Minderheitsaktionären, §§327a ff. des Aktiengesetzes, gegen Gewährung einer von der Hauptaktionärin,LEI Anterra Germany Holding GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, zuzahlenden Barabfindung in Höhe von EUR 3,23 je eine auf den Namen lautendeStückaktie auf die Hauptaktionärin zu übertragen, wurde heute in dasHandelsregister der Gesellschaft eingetragen.Mit der Eintragung des Squeeze-out-Beschlusses in das Handelsregister sindkraft Gesetzes alle Aktien der Minderheitsaktionäre der ANTERRAVermögensverwaltungs-Aktiengesellschaft auf die LEI Anterra Germany HoldingGmbH übergegangen.Die Börsennotierung der Aktien der ANTERRAVermögensverwaltungs-Aktiengesellschaft wird voraussichtlich in Kürzeeingestellt werden. Der bis dahin noch stattfindende Börsenhandel ist nurein Handel mit Barabfindungsansprüchen der Minderheitsaktionäre.ANTERRA Vermögensverwaltungs-Aktiengesellschaft Der Vorstand19.10.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: ANTERRA Vermögensverwaltungs-AG Wilhelm-Leuschner-Straße 78 60329 Frankfurt DeutschlandTelefon: +49 (0)69 7104 64 00Fax: +49 (0)69 7104 64 01E-Mail: info@anterra.deInternet: www.anterra.deISIN: DE0005532733WKN: 553273Börsen: Regulierter Markt in München, Stuttgart; Freiverkehr in Hamburg; Open Market in Frankfurt Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————

Jointventure ST-Ericsson mit rückläufigem Umsatz und gestiegenem Verlust (19. Oktober 2011, 23:35 Uhr)

GENF (dpa-AFX) – ST-Ericsson, ein Gemeinschaftsunternehmen von LM Ericsson und STMicroelectronics hat im dritten Geschäftsquartal einen rückläufigen Umsatz und zugleich einen gestiegenen Verlust gemeldet. Der Nettoumsatz habe in den vergangenen drei Monaten bis zum 1. Oktober 412 Millionen US-Dollar erreicht nach 565 Millionen Dollar im Vorjahr, teilte der defizitäre Chiphersteller am Mittwochabend in Genf mit. Damit seien die eigenen Erwartungen allerdings ‘leicht übertroffen’ worden, hieß es. Die Umsätze aus neuen Produkten hätten zudem die 50-Prozent-Schwelle erreicht. Der bereinigte operative Verlust stieg von 85 Millionen im Vorjahr auf 194 Millionen Dollar. Die Finanzentwicklung des Unternehmens, das sein Geschäft verstärkt auf den wachsenden Markt für Smartphones und Tablet-Computer ausrichtet, sei ‘weiterhin herausfordernd’, sagte Vorstandschef Gilles Defassy. Bei der Ausführung der im Juni bekanntgegebenen Kostensparpläne sei ST-Ericsson aber weiter im Plan./ck

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 19.10.2011 (19. Oktober 2011, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 19.10.2011BAYER AG ZÜRICH – Die Credit Suisse hat das Kursziel für Bayer vor Zahlen zum dritten Quartal von 55,00 auf 53,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Outperform’ belassen. Er habe die Gewinnprognosen aufgrund neuer Wechselkurserwartungen sowie vermutlich niedrigerer Margen in der MaterialScience-Sparte reduziert, schrieb Analyst Jo Walton in einer Studie vom Mittwoch. Der positive Anlagehintergrund resultiere indes aus den im Vergleich zu den Wettbewerbern wenigen Patentverlusten in den kommenden Jahren sowie dem Potenzial des Gerinnungshemmers Xarelto.BEIERSDORF AG FRANKFRUT – Die Deutsche Bank hat Beiersdorf vor Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Die vier großen europäischen Hersteller von Haushalts- und Körperpflegeprodukten dürften solide Resultate zum dritten Quartal vorlegen, schrieb Analyst Harold Thompson in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Das Umsatzwachstum des Nivea-Produzenten dürfte sich weiter erholt haben – ein Trend, der sich fortsetzen sollte. Die Margen der Unternehmen sollten wegen hoher Rohstoffkosten zwar nach wie vor unter Druck gestanden, allerdings trotzdem zugelegt haben.DANONE LONDON – Morgan Stanley hat Danone nach Umsatzzahlen zum dritten Quartal auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Danone habe wieder den Platz des am schnellsten wachsenden europäischen Lebensmittelproduzenten eingenommen, schrieb Analyst Michael Steib in einer Studie vom Mittwoch. Vor diesem Hintergrund sowie wegen der guten operativen Entwicklung seien die Aktien attraktiv bewertet. Kurzfristig mögliche Gewinnmitnahmen eröffneten günstige Kaufgelegenheiten.DEUTSCHE BANK AG LONDON – JPMorgan hat Deutsche Bank auf ‘Overweight’ belassen. Es gebe Risiken und Unsicherheiten hinsichtlich der von der Europäischen Bankaufsichtsbehörde (EBA) vorgeschlagenen Rekapitalisierung der Kreditinstitute, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Insbesondere der Zeitrahmen von sechs bis neun Monaten für das Erreichen eines adäquaten Eigenkapitalniveaus ohne die Hilfe des Bankenrettungsprogramms TARP sei inakzeptabel. Vielmehr wären sofortige staatliche Hilfen notwendig, die später mittels Kapitalerhöhungen zurückgezahlt werden könnten. Vor diesem Hintergrund sei der Sektor nach der jüngsten Kursrally unattraktiv bewertet. Er ziehe defensivere Werte wie Deutsche Bank und UBS vor.DEUTSCHE BANK AG ZÜRICH – Die Credit Suisse hat das Kursziel für Deutsche Bank von 40,00 auf 35,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Outperform’ belassen. Er habe die Gewinnprognosen wegen der schwächeren Perspektiven für das Investmentbanking reduziert, schrieb Analyst Amit Goel in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal werde er bei der Deutschen Bank insbesondere auf die Managementaussagen zur Kapitalausstattung achten, da diese auf Basis seiner Berechnungen 2011 und 2012 leicht schwächer als bei einigen Wettbewerben sein könnte. Insgesamt seien die Aktien von Investmentbanken im Vergleich zum Bankensektor nicht so günstig bewertet, wie es auf den ersten Blick erscheine. Unter den Investmentbank-Werten bevorzuge er die Aktien der Deutschen Bank und von Barclays .DIALOG SEMICONDUCTOR FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach Zahlen des US-Technologiekonzerns Apple auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Die durchwachsenen Ergebnisse des iPhone- und iPad-Herstellers ließen keine klaren Schlüsse für Dialog als Chip-Zulieferer zu, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Der solide Ausblick von Apple auf das angelaufene erste Geschäftsquartal decke sich mit seinen Annahmen für das vierte Quartal von Dialog. Schwächere iPhone-Absätze sollten im laufenden Jahresviertel zu Nachholbedarf führen. Dies zeige bereits der Rekordabsatz des neuen Modells 4S am ersten Wochenende.DÜRR FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Dürr nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Der Anlagenbauer für die Autoindustrie habe seine über den Markterwartungen liegenden Schätzungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Tim Rokossa in einer Studie vom Mittwoch. Die angehoben Unternehmensprognosen für 2011 stünden nun im Einklang mit seinen Erwartungen. Die Ergebnisse unterstrichen das Wachstumspotenzial des Unternehmens.EADS(EURO AERONAUTIC DEFENSE SPACE) PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für EADS auf ‘Selected List’ mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. 2011 werde in Bezug auf die Bestellungen das beste Jahr für EADS überhaupt, schrieb Analyst Antoine Boivin-Champeaux in einer Studie vom Mittwoch. Die Aussichten trübten sich aber ein und im Jahr 2012 dürften die Aufträge als logische Folge nachlassen. Zudem bestünden Finanzierungsrisiken seitens der Zulieferer. Er rechne damit, dass die Flugzeugtochter Airbus wie schon im Jahr 2009 dazu gezwungen sein könnte, einige von ihnen finanziell zu unterstützen. Er werde seine Schätzungen einer Überprüfung unterziehen.ERICSSON MÜNCHEN – Die Unicredit hat das Kursziel für Ericsson vor Zahlen von 103,00 auf 81,00 schwedische Kronen gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Seine reduzierten Gewinnschätzungen spiegelten Restrukturierungsaufwendungen für 2012 sowie ein schwächeres Konjunkturumfeld wider, schrieb Analyst Günther Hollfelder in einer Studie vom Mittwoch. Wegen des begrenzten Kursrisikos bleibe es beim ‘Hold’-Votum. Die Resultate zum dritten Quartal dürften die Erwartungen des Marktes erfüllen.FMC FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Fresenius Medical Care (FMC) nach Medienberichten zur ersten Eröffnung einer eigenen Dialyse-Klinik in China im Jahr 2012 auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Auch wenn immer mehr Chinesen eine Krankenversicherung abschließen könnten, sei eine Dialyse-Behandlung für einen Großteil der Bevölkerung nicht erschwinglich, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Mittwoch. Erwartete Erlöse pro Behandlung im Bereich von 50 US-Dollar stünden in keinem Verhältnis zum derzeitigen Pro-Kopf-Einkommen in China. Ein breit angelegter Erfolg sei nicht vor 2014 zu erwarten.FRESENIUS SE & CO. KGAA DÜSSELDORF – Die WestLB hat Fresenius auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 74,00 Euro belassen. Die Konzerntochter APP Pharmaceuticals könnte im dritten Quartal von Produktionsproblemen beim Wettbewerber Hospira profitiert haben, schrieb Analyst Oliver Kämmerer in einer Studie vom Mittwoch. Vor diesem Hintergrund könnte APP die Umsatzbasis in den USA weiter ausbauen.HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG PARIS – Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Hannover Rück vor Zahlen zum dritten Quartal von 41,00 auf 42,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Die Belastungen durch große Schadensfälle wie etwa den Hurrikan Irene dürften erneut unter dem dafür angesetzten Budget gelegen haben, schrieb Analyst Niccolo dalla Palma in einer Studie vom Mittwoch. Vor diesem Hintergrund sei er mittlerweile zuversichtlicher, dass die aktuellen Unternehmensprognosen für 2011 übertroffen werden könnten. Der Experte erhöhte seine Schätzungen entsprechend. Der Rückversicherer könnte die Ziele für 2011 nach oben schrauben.HENKEL VORZUEGE FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Henkel vor Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 51,00 Euro belassen. Die vier großen europäischen Hersteller von Haushalts- und Körperpflegeprodukten dürften solide Resultate zum dritten Quartal vorlegen, schrieb Analyst Harold Thompson in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Bei Henkel dürfte sich das Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis von einem hohen Niveau auf 4,8 Prozent etwas verlangsamt haben. Die Margen der Unternehmen sollten wegen hoher Rohstoffkosten zwar nach wie vor unter Druck gestanden, allerdings trotzdem zugelegt haben.HOCHTIEF AG LONDON – Goldman Sachs hat Hochtief von ‘Neutral’ auf ‘Conviction Buy’ hochgestuft und das Kursziel von 64,00 auf 68,40 (Kurs: 53,25) Euro angehoben. Bei einem Verkauf der Flughafenbeteiligungen zu einem Preis über seiner aktuellen Prognose sowie im Fall stabilerer Margen könnte das Kursziel weiter steigen, schrieb Analyst Will Morgan in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Kurzfristig könnte ein Verkauf der Flughafen- und Immobilienbeteiligungen zu einem Wertzuwachs führen. INFINEON TECHNOLOGIES AG LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Infineon von 6,50 auf 5,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Equal-weight’ belassen. Sorgen bereiteten ihm weniger die möglichen Umsatzrückgänge als vielmehr der für das erste Geschäftsquartal angekündigte Einbruch bei den operativen Gewinnmargen, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Studie vom Mittwoch. Diese könnten im schlimmsten Fall rasch auf zehn Prozent fallen, falls das Geschäft mit der Autoindustrie unter Druck gerate.INTEL CORP TOKIO – Die japanische Großbank Nomura hat das Kursziel für Intel nach Zahlen von 18,00 auf 21,00 US-Dollar angehoben, die Einstufung aber auf ‘Reduce’ belassen (Kurs: 24,47 Dollar). Der US-Chiphersteller zeige noch keine Anzeichen einer Schwäche, schrieb Analyst Romit Shah in einer Studie vom Mittwoch. Das dritte Quartal sei mit über den Unternehmenszielen liegenden Umsätzen, einer verbesserten Marge und rückläufigen Lagerbeständen sehr stark ausgefallen.KONTRON AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Kontron vor der Zahlenvorlage auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 6,30 Euro belassen. Im dritten Quartal rechne sie mit ersten Anzeichen einer Verlangsamung, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Mittwoch. Dies mache sie am Auftragseingang fest, der gegenüber dem Vorjahreswert um 8,1 Prozent gefallen sein dürfte. Die Umsätze dürften jedoch um 13,4 Prozent auf 150,7 Millionen Euro gestiegen sein. Um das operative Unternehmensziel zu erreichen, wird Kontron ihrer Einschätzung nach ein starkes viertes Quartal benötigen.LVMH LONDON – Barclays hat LVMH nach Umsatzzahlen zum dritten Quartal auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 140,00 Euro belassen. Mit einem organischen Umsatzanstieg von 15 Prozent habe der Luxusgüterkonzern beweisen können, dass sich der seit Jahresbeginn zeigende starke Wachstumstrend weiter fortsetze, schrieb Analyst Julian Easthope in einer Studie vom Mittwoch. Zudem habe das Unternehmen einen überzeugenden Ausblick für die restlichen Monate des laufenden Geschäftsjahres gegeben. Er habe seine Gewinnschätzung je Aktie erhöht.LVMH PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für LVMH nach einer Telefonkonferenz zu den Zahlen des dritten Quartals auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 135,00 Euro belassen. Der Ton sei positiv gewesen und habe zuversichtlich gestimmt, schrieb Analyst Pierre Lamelin in einer Studie vom Mittwoch. Der Finanzchef des Luxusgüterkonzerns habe bekräftigt, dass sich am allgemeinen Umfeld für die Marken von LVMH nichts geändert habe, sich die weitere Entwicklung aber nur ungenau vorhersehen lasse.LVMH FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für LVMH nach Zahlen zum dritten Quartal von 125,00 auf 130,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Angesichts der überraschend starken Resultate habe er die Prognosen für den Luxuswarenproduzenten nach oben geschraubt, schrieb Analyst Warwick Okines in einer Studie vom Mittwoch. Das Unternehmen biete eine attraktive Mischung aus defensiven Qualitäten und Wachstum. Der Titel bleibe der Sektor-’Top Pick’.MAN SE DÜSSELDORF – Die WestLB hat das Kursziel für MAN von 95,00 auf 70,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Add’ belassen. Wegen reduzierter Lkw-Absatzerwartungen für Europa und Brasilien habe er die Gewinnprognosen zurückgenommen, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Mittwoch. Positiv seien derweil die von MAN und Scania angekündigten Produktionskürzungen im Schlussquartal 2011. Dadurch nehme das Risiko eines nachlassenden Preisumfeldes im Jahr 2012 ab. Da die vermutlich schwächere Geschäftsentwicklung weitgehend im Kurs eingepreist sei, bleibe es bei seinem positiven Votum, so Hull.MERCK KGAA ZÜRICH – Die Credit Suisse hat das Kursziel für die Aktien der Merck KGaA vor Zahlen zum dritten Quartal von 78,00 auf 66,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Die Erlöse und Margen des Pharma- und Chemiekonzerns dürften nachgegeben haben, schrieb Analyst Matthew Weston in einer Studie vom Mittwoch. Die Tochter Merck Millipore dürfte allerdings nicht weiter von den Schwächen beeinflusst werden, die einige Wettbewerber zeigten. Mehr Sorgen bereite ihm das schwer abschätzbare Ausmaß künftiger Restrukturierungsmaßnahmen und Abschreibungen durch den neuen Finanzvorstand.MTU AERO ENGINES HOLDING AG FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat MTU vor Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Der Triebwerksproduzent dürfte sich insgesamt gut entwickelt haben, schrieb Analyst Benjamin Fidler in einer Studie vom Mittwoch. Im zivilen und militärischen Triebwerksgeschäft (OEM) sowie bei den Instandhaltungsaktivitäten (MRO) dürfte sich das organische Wachstum beschleunigt haben. Im Vergleich zu den Aktien der Wettbewerber sei das MTU-Papier nach wie vor attraktiv bewertet.PHILIPS ELECTRONICS NV LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Philips nach Zahlen zum dritten Quartal von 16,00 auf 17,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Wegen der überraschend guten Umsatz- und Margenentwicklung habe er die Gewinnprognosen für 2011 bis 2013 erhöht, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Mittwoch. Derweil sorgten die Verzögerungen bei den Verkaufsverhandlungen für die TV-Sparte sowie die gestiegenen Lagerbestände für Risiken. Insgesamt sei der Titel angemessen bewertet.PUMA AG MÜNCHEN – Die Unicredit hat Puma vor Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 232,00 Euro belassen. Dank der Investitionen in die Marke Puma dürften die Erlöse weiter gestiegen sein, schrieb Analystin Katharina Kastenberger in einer Studie vom Dienstag. Die Margen dürften allerdings aufgrund höherer Beschaffungskosten und der fortgesetzten Investitionen gesunken sein. Insgesamt sollte der Gewinn je Aktie minimal um 0,6 Prozent zum Vorquartal gestiegen sein. Im Vergleich zum Sektor legten die Gewinne des Sportartikel- und Lifestyle-Konzerns nur unterdurchschnittlich zu, hieß es zur Begründung des Anlagevotums.RHEINMETALL AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat Rheinmetall nach einem Medienbericht über mögliche sinkende Bestellungen von Puma-Schützenpanzern durch Deutschland auf ‘Neutral’ belassen. Dass statt der geplanten 410 nur noch 350 Pumas geordert werden sollen, habe ihn überrascht, schrieb Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie vom Mittwoch. Ein Ausgleich durch eine höhere Anzahl der gepanzerten Transport-Kraftfahrzeuge (GTK) vom Typ Boxer sei militärisch sinnvoll, dürfte die niedrigeren Puma-Produktionszahlen bei Rheinmetall aber nicht vollständig kompensieren. Das Boxer-Projekt sei für den Automobilzuliefer- und Rüstungskonzern finanziell nicht so attraktiv wie der Bau der Puma-Schützenpanzer.SOFTWARE AG DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Aktien der Software AG nach vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ belassen. Die Kennziffern seien positiv zu werten, schrieb Analyst Jonathan Crozier in einer Studie vom Mittwoch. Das gelte insbesondere mit Blick auf das erfüllte Unternehmensversprechen, das Lizenzwachstum im Bereich Business Process Excellence (BPE) um mehr als 20 Prozent zu steigern. Die Erlöse der Sparte Enterprise Transaction Systems (ETS) hätten seine Erwartungen ebenfalls erfüllt. Der Schwachpunkt sei erneut IDS Scheer gewesen. Am Ende habe der operative Gewinn (EBIT) seine Schätzung aber deutlich übertroffen. Der Experte kündigte an, seine Prognosen nach der Vorlage der endgültigen Zahlen zu überprüfen.SOFTWARE AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Software AG nach vorläufigen Quartalszahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. Mit über den Erwartungen liegenden Lizenzumsätzen sei das dritte Quartal des Software-Herstellers solide ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Dazu beigetragen habe vor allem die Sparte BPE. Die Großrechnersparte ETS habe die Erwartungen ebenfalls nahezu erfüllt. Operativ bleibe die Entwicklung intakt. Auch IDS Scheer habe sich besser als befürchtet entwickelt.VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN MÜNCHEN – Die Unicredit hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) vor Quartalszahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 215,00 Euro belassen. Die Resultate sollten erneut die hohe Umsatz-, Gewinn-, und Cashflow-Dynamik des Autobauers unterstreichen, schrieb Analyst Christian Aust in einer Studie vom Mittwoch. Volkswagen dürfte abermals besser als die Wettbewerber abgeschnitten haben. Für eine langerfristig positive Kurswirkung brauche es aber zuverlässige Unternehmensaussagen zu anhaltendem Wachstum auch im Jahr 2012./ck

‘FT’: EU erwägt vorübergehendes Verbot von Länderratings (19. Oktober 2011, 21:43 Uhr)

HAMBURG (dpa-AFX) – EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will es Ratingagenturen künftig notfalls verbieten, Urteile über kriselnde EU-Länder zu veröffentlichen. Das berichtet die ‘Financial Times Deutschland’ (Donnerstagsausgabe). In einem vertraulichen Vorabentwurf für eine Reform des Gesetzes zu den Ratingagenturen schlägt Barnier vor, dass die neue Wertpapieraufsicht ESMA das Recht erhält, die Veröffentlichung von Einschätzungen über die Zahlungsfähigkeit ‘vorübergehend zu untersagen’. Der Entwurf liegt der ‘FTD’ vor. Der Kommission geht es um Staaten, die über Finanzhilfen verhandeln – etwa Gelder aus dem EU-Rettungstopf EFSF oder vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Ein Verbot könne verhindern, dass ein Rating in einem ‘unangebrachten Moment’ kommt, ‘mit negativen Folgen für die Finanzstabilität des Staates und möglichen destabilisierenden Effekten auf die Weltwirtschaft’, heißt es im Entwurf. Barnier ist der Überzeugung, die Ratingagenturen schätzten in so einem Moment die Lage nicht immer richtig ein, und fordert deshalb die Möglichkeit eines Bewertungsverbots. Derzeit erhalten Griechenland, Irland und Portugal EU- und IWF-Geld. Viele Experten spekulieren aber, dass mittelfristig weitere Länder Hilfe brauchen – etwa Italien und Spanien. Inwieweit dann die neuen Regeln greifen, hängt davon ab, wann das Gesetz in Kraft tritt. Barnier hat die Vorlage für spätestens November avisiert. Bis dahin sind Änderungen möglich. Dann müssen noch das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten zustimmen. Vor Herbst 2012 wird es kaum in Kraft treten können. Damit ein Ratingverbot möglich wird, müssen neben laufenden Hilfsverhandlungen eines Staates weitere strikte Kriterien erfüllt sein. So müssen durch die Bewertung Probleme in anderen Ländern drohen oder das EU-Finanzsystem als Ganzes gefährdet sein. Die ESMA soll sich zudem mit anderen Aufsehern abstimmen. Barnier will Ratings auf Staatsanleihen auch generell verbessern. Die Bonitätswächter sollen ihre Einschätzungen mindestens alle sechs Monate überprüfen statt wie bislang alle zwölf. Zudem soll die Datenbasis der Urteile transparenter werden. Auch sollen sie erst nach Handelsschluss an den EU-Börsen, aber spätestens eine Stunde vor deren Eröffnung vorliegen. Insgesamt geht Barnier die Anbieter hart an. So drängt er die 27 EU-Mitgliedsstaaten, sicherzustellen, dass Investoren sie stärker zivilrechtlich zur Verantwortung ziehen können, wenn ihnen durch ‘mangelhafte Ratings’ Schaden entsteht. Für komplexe strukturierte Finanzprodukte sollen außerdem zwei Ratings vorgeschrieben sein, die Zwangsrotation der von Kunden genutzten Agenturen soll größeren Wettbewerb sicherstellen./ck

ROUNDUP Deutsche Börse steigert Umsatz und Ergebnis – EU-Anhörung steht an (19. Oktober 2011, 22:26 Uhr)

(Analystenkommentar Silvia Quandt sowie EU-Anhörung) FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Deutsche Börse hat im dritten Quartal Umsatz und Ergebnis gesteigert. Beim Überschuss, der ebenfalls deutlich im zweistelligen Prozentbereich zulegte, übertraf der Marktbetreiber zudem die Analystenerwartungen deutlich. Wegen ihrer geplanten Fusion mit der traditionsreichen US-Börse NYSE Euronext legten aber zugleich auch die operativen Kosten zu. Der Umsatz sei um knapp 20 Prozent auf 605 Millionen Euro gewachsen, hatte der Marktbetreiber am Mittwochabend überraschend in Frankfurt mitgeteilt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 35 Prozent auf 330 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss legte um rund 44 Prozent auf bereinigt 245 Millionen Euro zu. ‘Unser vorläufiges Ergebnis für das dritte Quartal 2011 zeigt eine sehr gute Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der hohen Volatilität an den Märkten’, sagte Finanzchef Gregor Pottmeyer. Analyst Christian Muschick von der Investmentbank Silvia Quandt sprach von ‘soliden Zahlen’, die seine Erwartungen übertroffen hätten. Dabei verwies er auch auf das Aktienergebnis, das bei 1,32 Euro liegen dürfte. ‘Ich habe mit 1,15 Euro gerechnet’, sagte er. Die Aktie der Deutschen Börse reagierte nachbörslich beim Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz allerdings mit Kursverlusten von mehr als ein Prozent auf die Zahlenvorlage.ANALYSTEN HATTEN HÖHERES EBIT ERWARTET Acht von der Finanz-Nachrichtenagentur befragten Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 598 Millionen Euro, einem EBIT von 335 Millionen Euro und einem Überschuss von 231 Millionen Euro gerechnet. Allerdings hatten die meisten Experten auch die Kosten niedriger veranschlagt, und wohl nicht erwartet, dass die Deutsche Börse bereits die Summe von 25 Millionen Euro für die Fusion ins dritte Quartal einrechnet. So waren denn die operativen Kosten mit 250 Millionen Euro um 6 Prozent höher als im Vorjahr und schlugen auf das Ergebnis durch. Der unbereinigte Konzernüberschuss, in dem unter anderem ein nicht zahlungswirksamer Ertrag von 94 Millionen Euro enthalten ist, betrug sogar 315 Millionen Euro. Er kommt durch Vereinbarungen mit der Schweizer Börse Six Group für die vollständige Übernahme der Eurex zustande.KREISE: KOMMENDE WOCHE EU-ANHÖRUNG Im Fokus steht die Deutsche Börse derzeit aber vor allem wegen ihres Fusionsvorhabens mit der NYSE, das bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll. An diesem Vorhaben hält sie auch unvermindert weiter fest, wie das Unternehmen erneut betonte. In der kommenden Woche soll es informierten Kreisen zufolge eine Anhörung für die Deutsche Börse und die NYSE geben. Die EU hat dem Vernehmen nach in ihrem Anfang Oktober versandten Schreiben über Bedenken zur Fusion den beiden Börsen unter anderem mitgeteilt, dass sie bei ihrer Wettbewerbsprüfung nur den börslichen Handel in Europa berücksichtigen wolle. Der allerdings wird zu mehr als 90 Prozent von den beiden Tochterbörsen Eurex und Liffe beherrscht. Die beiden Platzhirsche dürften am 27. Oktober daher nochmals die Gelegenheit nutzen, für eine umfassendere Betrachtung zu werben, denn unter Einbeziehung des außerbörslichen europäischen Derivatehandels läge der Anteil, den Deutsche Börse/NYSE auf sich vereinen würden, bei unter 20 Prozent./ck/he

DGAP-Adhoc: Deutsche Börse AG: Deutsche Börse AG veröffentlicht vorläufiges Q3/2011 Ergebnis (deutsch) (19. Oktober 2011, 20:01 Uhr)

Deutsche Börse AG: Deutsche Börse AG veröffentlicht vorläufiges Q3/2011 ErgebnisDeutsche Börse AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis19.10.2011 20:00Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durchdie DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Die Deutsche Börse AG hat am Mittwoch vorläufige Geschäftszahlen für dasdritte Quartal 2011 veröffentlicht. Die Umsatzerlöse verbesserten sichgegenüber dem Vorjahresquartal um rund 20 Prozent auf rund 605 Mio. EUR(Q3/2010: 504,3 Mio. EUR). Zusätzlich zu den Umsatzerlösen flossen derGruppe Nettozinserträge aus dem Bankgeschäft in Höhe von rund 20 Mio. EUR(Q3/2010: 15,8 Mio. EUR) und sonstige betriebliche Erträge in Höhe vonebenfalls rund 20 Mio. EUR zu (Q3/2010: 11,7 Mio. EUR). Die sonstigenbetrieblichen Erträge beinhalten einen Buchgewinn in Höhe von rund 5 Mio.EUR aus der Veräußerung einer Beteiligung.Mit rund 250 Mio. EUR lagen die operativen Kosten im dritten Quartal 2011über dem Vorjahr (Q3/2010: 235,4 Mio. EUR). Der Anstieg ist maßgeblichbedingt durch rund 25 Mio. EUR Kosten im Zusammenhang mit dem geplantenZusammenschluss mit NYSE Euronext. Bereinigt um Kosten im Zusammenhang mitdem geplanten Zusammenschluss und um Kosten für Effizienzprogramme, lagendie operativen Kosten bei ungefähr 225 Mio. EUR (Q3/2010 bereinigt: 222,5Mio. EUR).Folglich lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Deutschen Börsebei rund 330 Mio. EUR (Q3/2010: 244,1 Mio. EUR). Bereinigt um Kosten imZusammenhang mit dem geplanten Zusammenschluss und Kosten fürEffizienzprogramme belief sich das EBIT auf 355 Mio. EUR (Q3/2010bereinigt: 257,4 Mio. EUR).Das Finanzergebnis im dritten Quartal 2011 enthält einen Ertrag von rund 94Mio. EUR. Dieser nicht zahlungswirksame und nicht steuerwirksame Ertragstammt aus der Marktbewertung der Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit derAktienkomponente der am 7. Juni 2011 bekanntgegebenen Vereinbarung mit derSIX Group, die Eurex vollständig zu übernehmen. Die Verbindlichkeit wirdmit dem Aktienkurs der Deutsche Börse schwanken bis die Verbindlichkeitbeglichen ist und wird daher weiterhin zu Ertragsvolatilität führen.Somit stieg der Konzern-Periodenüberschuss für das dritte Quartal 2011 umrund 95 Prozent auf ungefähr 315 Mio. EUR (Q3/2010: 161,3 Mio. EUR).Bereinigt um Kosten im Zusammenhang mit dem geplanten Zusammenschluss,Kosten für Effizienzprogramme und den Ertrag im Zusammenhang mit derVereinbarung mit SIX Group, belief sich der Konzern-Periodenüberschuss aufrund 245 Mio. EUR, ein Anstieg von ungefähr 44 Prozent gegenüber demVorjahr (Q3/2010 bereinigt: 171,0 Mio. EUR). Im dritten Quartal 2011 lagder gewichtete Durchschnitt der ausstehenden Aktien bei 186,0 Mio.Diese vorläufigen Zahlen sind ungeprüft und stehen unter dem Vorbehalt derAufstellung des Quartalsabschlusses.Kontakt:Dr. Frank HerkenhoffTel.: +49-69-21 11 15 0019.10.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Deutsche Börse AG – 60485 Frankfurt am Main DeutschlandTelefon: +49 (0)69 211 – 0Fax: E-Mail: ir@deutsche-boerse.comInternet: www.deutsche-boerse.comISIN: DE0005810055, DE000A1KRND6WKN: 581005, A1KRNDIndizes: DAX, EuroStoxx 50Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Terminbörse EUREX Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————

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