NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben am Mittwoch überwiegend Verluste verbucht. Händler begründeten dies mit dem Optimismus der Anleger, dass die Schuldenkrise in Europa bald gelöst werden könnte. So prescht die EU-Kommission in der drohenden Bankenkrise vor. Geht es nach Kommissionschef Jose Manuel Barroso, müssen die Banken ihr Eigenkapital deutlich stärken, um sich gegen Risiken aus der Schuldenkrise in Griechenland und anderen Euro-Staaten zu schützen. Diese Aussagen hätten Börsianern zufolge die Risikofreude der Anleger erhöht. Vor diesem Hintergrund seien bei einer aktuellen Auktion die als ‘sicherer Hafen’ geltenden zehnjährigen Anleihen nur auf eine geringe Nachfrage gestoßen. Zweijährige Anleihen stiegen um 1/32 Punkte auf 99 21/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,297 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 5/32 Punkte auf 99 6/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,167 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen sanken um 25/32 Punkte auf 98 31/32 Punkte und rentierten mit 2,239 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gaben um 2 14/32 Punkte auf 110 2/32 Punkte nach. Ihre Rendite betrug 3,221 Prozent./la/he
Archive for October 12th, 2011
US-Anleihen: Überwiegend Verluste – Geringe Nachfrage nach zehnjährige Anleihen (12. Oktober 2011, 21:09 Uhr)
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 12.10.2011 (12. Oktober 2011, 21:35 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 12.10.2011ADIDAS PARIS – Cheuvreux hat die Einstufung für Adidas nach einer Kapitalmarkttagung in Russland auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 57,00 Euro belassen. Russland sei für die Herzogenauracher ein guter Markt, um neue Einzelhandelsformate zu testen und neue Kunden zu gewinnen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Mittwoch. Er sei sehr zuversichtlich, dass der Sportartikelhersteller bis 2015 beim Nettogewinn um jährlich durchschnittlich 15 Prozent zulegen werde.ADIDAS FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Adidas nach einer China-Reise auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 64,00 Euro belassen. Adidas und Nike seien die beiden Hersteller, die den chinesischen Markt für Sportbekleidung dominieren werden, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Mittwoch. Adidas sei für ein strukturelles Wachstum in China gut vorbereitet.ADIDAS LONDON – Nomura hat Adidas nach einer Investorenveranstaltung in Russland auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Der Sportartikelhersteller sei in Russland gut aufgestellt, schrieb Analystin Allegra Perry in einer Studie vom Mittwoch. Der Marktanteil liege bei 60 Prozent, es gebe eine Vielzahl an Wachstumsmöglichkeiten und die Margen seien höher als in anderen Unternehmensbereichen. Wegen der im Vergleich zu reinen Luxusgüterkonzernen defensiven Geschäftscharakteristika, der Erholung der Tochter Reebok sowie des Potenzials in China bleibe es beim Kaufvotum.ALCOA ZÜRICH – Die UBS hat die Einschätzung für die Alcoa-Aktien nach Zahlen zum dritten Quartal auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 13,00 US-Dollar belassen (Kurs: 10,07 Dollar). Der Aluminiumproduzent habe seine und die Erwartungen des Marktes beim Gewinn je Aktie verfehlt, schrieb Analyst Brian MacArthur in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Das Unternehmen habe teilweise unter Preisschwächen, Saisoneffekten sowie gestiegenen Kosten gelitten. ALLIANZ LONDON – JPMorgan hat Allianz auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 107,00 Euro belassen. Wegen erwarteter Abschreibungen auf Beteiligungen habe er die Nettogewinnprognose für 2011 von 4,9 auf 4,3 Milliarden Euro reduziert, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Mittwoch. Gleichzeitig habe er die Dividendenschätzung aber von 4,30 auf 4,50 Euro je Aktie angehoben. Am Ende seien die Änderungen daher positiv. Sie unterstrichen die hohe Solvenz des Versicherers sowie die verbesserten Fundamentaldaten.BAUER HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat Bauer nach der Präsentation der neuen Tiefbohrausrüstung ‘TBA300/440′ auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Mit dem neuen Bohrsystem könnte es dem Tiefbauspezialisten gelingen, neue Nischenmärkte zu erobern, schrieb Analyst Dominik Podewils in einer Studie vom Mittwoch. Nach Angaben des Unternehmens sollten mit der neu entwickelten maschinellen Anlage Bohrungen bis zu einer Tiefe von 7000 Metern möglich sein. Bei Tiefbohrausrüstungen sei Bauer zwar nicht der Marktführer, aber mit Blick auf die zunehmende Anzahl von Explorationen insbesondere bei der Öl- und Gasindustrie habe der Gerätehersteller jetzt zusätzliche Wachstumsaussichten.CELESIO LONDON – Nomura hat Celesio von ‘Reduce’ auf ‘Neutral’ hochgestuft, das Kursziel aber von 14,00 auf 13,00 Euro gesenkt. Die Herausforderungen der kommenden Jahre seien in den Kurs weitgehend eingepreist, schrieb Analyst Martin Brunninger in einer Studie vom Mittwoch. Die Aktien des Pharmagroßhändlers könnten von den Diskussionen in Italien und Deutschland über eine Liberalisierung der Apothekenmärkte profitieren. Zudem könnten die jüngsten regulatorischen Änderungen in Deutschland und Großbritannien 2012 zu Gewinnen über seiner aktuellen Prognose führen.COMMERZBANK PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat Commerzbank von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel von 3,80 auf 2,00 Euro gesenkt. Die Risiken durch die europäische Schuldenkrise überschatteten die Fortschritte bei der Restrukturierung der Bank, schrieb Analyst Carlo Tommaselli in einer Studie vom Mittwoch. Er habe die Gewinnprognosen je Aktie für 2011 bis 2013 um durchschnittlich 31 Prozent reduziert. Die Gründe seien eine niedrigere Bewertung der von dem Finanzkonzern gehaltenen griechischen Staatsanleihen sowie vor dem Hintergrund der Konjunkturabkühlung gekürzte Ertragsprognosen.CREDIT SUISSE DÜSSELDORF – Die WestLB hat das Kursziel für Credit Suisse von 25,00 auf 31,00 Franken angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Die Zielkorrektur resultiere aus der Erholung vieler Bankenwerte in den vergangenen Wochen, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Mittwoch. Er habe zudem die Gewinnerwartungen für 2011 leicht erhöht. Die Neubewertung der eigenen Verbindlichkeiten sollten im dritten Quartal zu einem positiven Gewinnbeitrag führen, der sich im Schlussviertel nur teilweise umkehren dürfte.DAIMLER FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Daimler auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Der auf unter fünf Prozent gesunkene Anteil von Aabar Investments aus Abu Dhabi gehe lediglich auf technische Effekte zurück, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Mittwoch. Ansonsten stehe der Investor aber weiterhin voll und ganz zu seiner Position als Ankeraktionär bei den Stuttgartern, so Schwarz mit Verweis auf Aussagen Aabars.DAIMLER ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Daimler von 62,00 auf 53,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Wegen der Konjunkturrisiken habe er die Gewinnprognosen reduziert, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Auf dem gegenwärtigen Bewertungsniveau zähle Daimler indes zu seinen präferierten deutschen Autowerten.DEUTSCHE TELEKOM LONDON – Barclays hat das Kursziel für Deutsche Telekom von 12,50 auf 11,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Verkauf von T-Mobile USA sehe er inzwischen nur noch bei 30 Prozent, begründete Analyst Jonathan Dann die Zielsenkung in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Den europäischen Telekomsektor beurteilt der Experte weiterhin positiv.KABEL DEUTSCHLAND LONDON – Barclays Capital hat das Kursziel für Kabel Deutschland nach einer Kapitalmarkttagung von 48,00 auf 50,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Overweight’ belassen. Der Fokus beim Kabelnetzbetreiber dürfte weiterhin auf Breitband-Zuwachs und zusätzlichen Verkäufen von Premium-TV-Dienstleistungen liegen, schrieb Analyst Jonathan Dann in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Insgesamt bekräftigte der Experte seine positive Einschätzung für den europäischen Telekomsektor.KRONES ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Krones von 47,00 auf 38,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Da der Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen die Mitarbeiterzahlen derzeit deutlich aufstocke, habe er die Gewinnprognosen reduziert, schrieb Analyst Sven Weier in einer Studie vom Mittwoch. Die neuen Arbeiter seien hochqualifiziert und daher recht teuer. Zudem müssten sie erst eingearbeitet werden. Das dürfte die Gewinne im zweiten Halbjahr 2011 spürbar belasten.LUFTHANSA DÜSSELDORF – Die WestLB hat Lufthansa nach dem gerichtlich verhängten Nachtflugverbot für den Frankfurter Flughafen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Das dürfte das Frachtgeschäft der Fluggesellschaft belasten, schrieb Analyst Hartmut Moers in einer Studie vom Mittwoch. Auf der Konzernebene sollte sich das allerdings kaum bemerkbar machen. Der Titel sei unverändert günstig bewertet.LUFTHANSA FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Lufthansa nach der Verhängung eines Nachtflugverbots durch den Hessischen Verwaltungsgerichtshof auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Das Flugverbot dürfte nach ersten Schätzungen im vierten Quartal dafür sorgen, dass der von ihm erwartete operative Gewinn von rund 36 Millionen Euro im Lufthansa-Frachtgeschäft wegfalle, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Denn elf der insgesamt 17 am Frankfurter Flughafen bisher zugelassenen Nachtflüge entfielen allein auf den Frachtflugverkehr der Lufthansa. Bis das Bundesverwaltungsgericht über den Revisionsantrag des Landes Hessen entscheiden werde, dürfte voraussichtlich ein Jahr vergehen.LUFTHANSA FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa nach dem verhängten Nachtflugverbot für den Frankfurter Flughafen auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 11,50 Euro belassen. Der finanzielle Schaden aus dem Nachflugverbot sei für Deutschlands größte Fluggesellschaft schwer zu quantifizieren, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Mittwoch. Zunächst sehe es aber danach aus, als könnte die Lufthansa dies verkraften.MAN LONDON – Merrill Lynch hat das Kursziel für MAN von 85,00 auf 75,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Wegen der zuletzt negativ tendierenden Leitindikatoren habe er die Wachstumsprognose für die globale Industrieproduktion im Jahr 2012 auf Null reduziert, schrieb Analyst Ben Maslen in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Absatzerwartungen des Marktes für 2012 dürften zu hoch sein. Die Lkw-Produzenten dürften sich vorsichtig zur weiteren Geschäftsentwicklung äußern und könnten die Prognosen weiter kürzen. Das sei aber weitgehend eingepreist. Insgesamt zählten Nutzfahrzeug-Titel indes zu seinen am wenigsten bevorzugten Werten im Investitionsgütersektor.METRO LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für Metro von 58,80 auf 53,80 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Angesichts der trüben Konjunkturaussichten bei gleichzeitiger Inflation, der nachlassenden Kauflaune der Verbraucher sowie sinkender Renditen seien die Markterwartungen für europäische Lebensmittelhändler zu hoch, schrieb Analyst Matthew Truman in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Er habe die operativen Gewinnschätzungen für den Sektor für 2012 und 2013 um bis zu 15,1 Prozent reduziert. In diesem Umfeld präferiere er Werte wie Metro, die Wachstum bei gleichzeitig ansprechenden Renditen böten und mit einer effizienten Kapitalverwendung überzeugten.METRO AG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 31,50 Euro belassen. Der Rechtsstreit bezüglich der Sperrminorität von Media-Saturn-Gründer Erich Kellerhals sei verzwickt und könnte in die nächste Runde gehen, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Mittwoch. Das Problem sei, dass das Gericht nicht spezifiziert habe, für welche Management-Entscheidungen die Sperrminorität angewendet werde.NOKIA LONDON – Nomura hat Nokia von ‘Reduce’ auf ‘Neutral’ hochgestuft und das Kursziel von 3,60 auf 4,00 Euro angehoben. Der Handy-Hersteller dürfte sich im dritten Quartal besser entwickelt haben als erwartet und sich im Schlussviertel solide zeigen, schrieb Analyst Stuart Jeffrey in einer Studie vom Mittwoch. Mit Blick auf die neuen Windows-basierten Smartphones bleibe er aber vorsichtig. Sollte es zu einem Turnaround kommen, werde dieser langsamer verlaufen als vom Markt erwartet. Seine Gewinnprognose je Aktie für 2012 liege mit 0,11 Euro entsprechend deutlich unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen von 0,26 Euro.PHOENIX SOLAR FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Phoenix Solar nach einer Gewinnwarnung von 11,00 auf 6,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Sie rechne nun für 2011 mit einem Verlust von 4,95 Euro je Aktie, nach minus 1,72 Euro zuvor, schrieb Analystin Lauren Licuanan in einer Studie vom Mittwoch. Auch für 2012 kürzte die Expertin ihre Gewinnschätzungen erheblich.PORSCHE ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Porsche von 50,00 auf 40,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Die Zielkorrektur resultiere aus den Konjunkturrisiken, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Derweil rechne er unverändert mit einer Fusion mit Volkswagen . Allerdings seien der Zeitpunkt und die Bedingungen unsicher. Daher bleibe es trotz des hohen Kurspotenzials beim neutralen Votum.PUMA DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat Puma nach Bekanntgabe der Partnerschaft mit dem Formel 1-Team Mercedes GP Petronas auf ‘Halten’ mit einem Kursziel von 235,00 Euro belassen. Die Nachricht, dass das Markenlogo des Sportartikelherstellers ab 2012 auf allen Rennwagen und der Teambekleidung angebracht werde, sei zu begrüßen, da die Formel 1 in neue Märkte expandieren wolle, so dass die Partnerschaft die Marke stärke, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Mittwoch. Zunächst führe die Nachricht aber nicht zu Änderungen in seinem Bewertungsmodell. Zudem werde das Unternehmen am 25. Oktober seine Quartalszahlen melden.SAP LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für SAP vor Zahlen (26. Oktober) von 60,00 auf 59,00 (Kurs: 40,230) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Conviction Buy’ belassen. Der Softwarekonzern dürfte auf ein gutes drittes Quartal blicken, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Mittwoch. SIEMENS LONDON – Merrill Lynch hat das Kursziel für Siemens von 100,00 auf 85,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Wegen der zuletzt negativ tendierenden Leitindikatoren habe er die Wachstumsprognose für die globale Industrieproduktion im Jahr 2012 auf Null reduziert, schrieb Analyst Mark Troman in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Daher habe er die Gewinnschätzungen nach unten geschraubt. Derweil dürfte Siemens ein solides Schlussquartal im Geschäftsjahr 2010/11 hinter sich haben. Bei sich erholenden Märkten habe der Titel durchaus Kurspotenzial, biete bei fallenden Märkten aber gleichzeitig einen gewissen Schutz.SIEMENS LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Siemens von 85,00 auf 80,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Equal-weight’ belassen. Dass Siemens und Nokia ihrem Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN) wohl mit einer weiteren Kapitalspritze von einer Milliarde Euro unter die Arme greifen müssten, dürfte den Aktionären missfallen, schrieb Analyst Ben Uglow in einer Studie vom Mittwoch.STRÖER FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Ströer nach einer Kapitalmarkttagung auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 19,50 Euro belassen. Es dürfte für den Außenwerbe-Spezialisten zunächst schlimmer werden, bevor es wieder besser werde, titelte Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Mittwoch. Die Konsenserwartungen für das zweite Halbjahr könnten sich als zu optimistisch erweisen. Zudem seien Belastungen aus dem Türkeigeschäft angesichts der jüngsten Währungsschwankungen und des schwächeren Wachstums inzwischen wahrscheinlicher. Längerfristig blieben aber die strukturellen Wachstumstrends intakt, so Remshagen.VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN ZÜRICH – Die UBS hat beide Aktiengattungen von Volkswagen von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft. In den Vorzugsaktien senkte Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Mittwoch sein Kursziel von 150,00 auf 112,00 (Kurs: 110,05) Euro, in den Stammaktien reduzierte er es sogar von 150,00 auf 100,00 (Kurs: 100,50) Euro. Er bevorzugt auf dem aktuellen Niveau die Aktien von Daimler , die er unverändert zum Kauf empfiehlt. Sein Kursziel schraubte er aber auch hier von 62,00 auf 53,00 (Kurs: 37,53) Euro zurück. /he
Sozialistische Sakorzy-Herausforderer: Einfluss auf Banken stärken (12. Oktober 2011, 22:11 Uhr)
PARIS (dpa-AFX) – Die Top-Kandidaten für die Präsidentschaftskandidatur der französischen Sozialisten wollen die Staatsschulden auch bei einem Wechsel im Elysée-Palast weiter reduzieren. Allerdings machten der langjährige frühere Parteichef François Hollande und seine Nachfolgerin Martine Aubry am Mittwochabend bei einer TV-Debatte ihre Unterschiede auf dem Weg dahin klar. Während Hollande als Staatschef zunächst radikal die Schulden herunterfahren möchte, würde Aubry parallel dazu auf eine Ankurbelung der Wirtschaft setzen. Beide forderten zudem einen stärkeren staatlichen Einfluss bei den Banken. Hollande sprach sich im Gegenzug für Staatshilfen für eine Kapital-Beteiligung an den Finanz-Instituten ‘mit Veto-Recht’ sowie einen Garantiefonds der Banken aus. Er solle durch Überschüsse erfolgreicher Banken genährt werden. Auch Aubry will größeren staatlichen Einfluss, allerdings eine stärkere Trennung von spekulativen Instituten und reinen Sparbanken. Zudem müsste die Ausschüttung von Boni und Dividenden stärker kontrolliert werden. Beide Politiker müssen sich am nächsten Wochenende einer Stichwahl stellen, nachdem sie in der ersten Runde einer in Frankreich bislang einzigartigen Vorwahl mit Abstand die meisten Stimmen erzielt hatten. Bei der Abstimmung sechs Monate vor der Präsidentschaftswahl durften erstmals nicht nur Parteimitglieder, sondern alle Wähler abstimmen, wer im April 2012 den amtierenden Präsidenten Nicolas Sarkozy herausfordern wird. Für den 57-jährige Hollande votierten 39 Prozent der Wähler, für die 61 Jahre alte Aubry 31 Prozent./rek/DP/he
Devisen: Euro steigt über 1,38 US-Dollar – Höchster Stand seit Mitte September (12. Oktober 2011, 21:00 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Der Euro hat zur Wochenmitte kräftig zugelegt und ist erstmals seit Mitte September über die Marke von 1,38 US-Dollar gestiegen. In der Spitze kostete die Gemeinschaftswährung am Mittwoch dank der freundlichen Stimmung an den Aktienmärkten 1,3833 Dollar und damit fast zwei Cent mehr als noch am Dienstag. Zuletzt notierte der Eurokurs bei 1,3808 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,3766 (Dienstag: 1,3607) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7264 (0,7349) Euro. ‘Der Euro profitiert derzeit von einer zunehmenden Risikoneigung der Anleger’, sagte Devisenexperte Volker Weber vom Bankhaus M.M. Warburg. Auch die Stimmung an den Aktienmärkten war zur Wochenmitte sehr gut. ‘Offensichtlich sind die Sorgen vor einer Eskalation der Schuldenkrise nicht mehr ganz so ausgeprägt.’ Weber verwies auch auf Währungen, die als besonders gute Indikatoren für die Risikofreude der Anleger gelten wie der australische und neuseeländische Dollar. Sie legten am Mittwoch ebenfalls spürbar zu. Auch das Vorpreschen der EU-Kommission in der drohenden Bankenkrise stützte Börsianern zufolge den Euro. Geht es nach Kommissionschef Jose Manuel Barroso müssen die Banken ihr Eigenkapital deutlich stärken, um sich gegen Risiken aus der Schuldenkrise in Griechenland und anderen Euro-Staaten zu schützen. Sollte die Branche sich nicht selbst helfen können, müsse sie notfalls mit staatlichen Mitteln abgesichert werden, schlug Barroso vor. Unterstützt wurde der Euro zudem von überraschend robusten Konjunkturdaten aus dem Euroraum. So war die Industrieproduktion im August deutlich gestiegen, während Experten einen Rückgang erwartet hatten. Überzeugen konnten vor allem Produktionszahlen aus Deutschland und Italien, wo die monatlichen Zuwächse über vier Prozent lagen./la/he
ROUNDUP/Fed: Zusätzliche Anleihenkäufe nicht ganz auszuschließen – Minutes (12. Oktober 2011, 20:45 Uhr)
WASHINGTON (dpa-AFX) – Zusätzliche Anleihenkäufe seitens der US-Notenbank Fed scheinen nicht vollkommen ausgeschlossen zu sein. Einige Mitglieder im Offenmarktausschuss (FOMC) hätten sich beim letzten Zinsentscheid im September dafür ausgesprochen, einen solchen Schritt zumindest offen zu halten. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Sitzungsprotokoll (Minutes) hervor. Hauptgrund für die Neigung zu weiteren Anleihekäufen sei die große Unsicherheit über das künftige Wachstum in den USA. Einigkeit bestand im FOMC darüber, die Geldpolitik künftig transparenter zu gestalten. Genannt wird die Möglichkeit, geldpolitische Entscheidungen an bestimmte ökonomische Größen zu knüpfen. So gilt es unter Experten als denkbar, dass die Fed eine bestimmtes Arbeitslosenniveau nennen könnte, von dem ab sie den Leitzins wieder anheben könnte. Derzeit liegt der US-Leitzins bei fast null Prozent. Die Notenbank hatte unlängst versprochen, ihn dort bis mindestens Mitte 2013 zu belassen. Als wichtiger Grund für die sehr expansive US-Geldpolitik gilt die hohe Arbeitslosigkeit. Im Zentrum der Debatte auf der letzten Zinssitzung stand die sogenannte ‘Operation Twist’. Unter diesem Schlagwort will die Notenbank die durchschnittliche Laufzeit zuvor erworbener Anleihen erhöhen. Hiervon erhofft sich die Fed eine zusätzliche Stützung der schwächelnden US-Konjunktur. Drei FOMC-Mitglieder stimmten im September gegen diesen Beschluss, wohingegen andere Mitglieder sogar zusätzlichen Anleihekäufen zugeneigt sind. Sie sehen darin ein wirksameres Instrument, sollte eine weitere Konjunkturstützung nötig werden. Auf der anderen Seite wurde im Offenmarktausschuss auch diskutiert, das Staatsanleihen-Portfolio unverändert zu belassen und lediglich die Erlöse aus fälligen Hypothekenpapiere erneut in solche Papiere zu reinvestieren. Auch diese Maßnahme hatte die Fed im September beschlossen. Darüber hinaus ist im FOMC die Möglichkeit diskutiert worden, den Satz für Bankeinlagen bei der Fed zu senken. Viele Mitglieder hätten aber Bedenken geäußert, dass ein solcher Schritt zu Verzerrungen an den Interbankenmärkten oder im Kreditgeschäft führen könnte, heißt es in dem Protokoll. An den Aktien-, Anleihen- und Devisenmärkten hatte die Veröffentlichung keine Auswirkung./bgf/he
ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Die Vorgruppe aus Brüssel, Kommentar … (12. Oktober 2011, 20:51 Uhr)
Börsen-Zeitung: Die Vorgruppe aus Brüssel, Kommentar zum EU-Krisenpaktvon Detlef Fechtner Frankfurt (ots) – José Manuel Barroso ist gestern seiner Rolle gerecht geworden – und das ist gar nicht so selbstverständlich. Er hat einerseits die unter den Euro-Regierungen derzeit diskutierten Vorschläge gebündelt und somit das Publikum darauf vorbereitet, was vom EU-Gipfel am 23. Oktober zu erwarten ist. Andererseits hat er derVersuchung widerstanden, mit eigenen oder gar eigenwilligen VorstößenIrritationen zu provozieren. Auch kann man dem Portugiesen schwerlich vorwerfen, dass er wichtige Details offenlässt, etwa die Frage, wie hoch Europas Bankenaufseher die Kernkapitalquote anheben wollen oder auf welche Weise der Euro-Schirm gehebelt werden soll. Denn alle diese Entscheidungen treffen in Euroland ohnehin die Regierungen, nicht derEU-Kommissionspräsident. Er ist lediglich die Vorgruppe, die den Saaleinstimmt. Bis zum großen Konzert müssen sich alle noch einige Tage gedulden. Dass die Kapitalmärkte zuletzt so positiv auf die Ankündigungen eines Gesamtpakets reagiert haben, zeigt, dass nicht nur in der Bevölkerung eine große Sehnsucht nach einem großen Wurf herrscht. Dabei lässt sich darüber, ob die nun zusammengestrickten Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, das Vertrauen in die Schlagkraft der Politik und ihrer Rettungsinstrumente zurückzugewinnen, trefflich streiten. Umso wichtiger ist es, dass sich Europas Regierungen und die EU-Kommission nicht wieder über Einzelpunkte in die Haare bekommen. Denn sonst wäre von vornherein die Chance vertan, den Teufelskreis des Zweifels an der Solidität von Banken und Staaten zu durchbrechen. Der gestrige Tag macht ein wenig Hoffnung, es könnte dieses Mal gelingen, dass sich Europa in weitgehendem Einvernehmen präsentiert. Denn fast unbemerkt haben sich zwei europäische Regierungen mit interessanten Hinweisen zu Wort gemeldet. Einerseits signalisiert Paris, den Euro-Nottopf nicht für die Kapitalisierung heimischer Banken in Anspruch nehmen zu wollen – und beendet damit einen schwelenden Zwist mit Berlin. Andererseits hat Schweden die Europäische Investitionsbank als mögliche Finanzquelle zur Unterstützung der Banken ins Gespräch gebracht – und deutet damit an,dass die 10 EU-Staaten jenseits der Währungsunion mit den 17 Euro-Ländern an einem Strang ziehen wollen. Das ist in Zeiten, in denen Euroland nicht auf die Unterstützung von Briten, Osteuropäern und Skandinaviern verzichten kann und ohnehin ständig über eine Spaltung der EU spekuliert wird, ein wichtiges Signal.Originaltext: Börsen-ZeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069–2732-0www.boersen-zeitung.de
Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen (12. Oktober 2011, 20:58 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Mittwoch gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.188.878 (Dienstag: 694.655) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 625.672 (352.568), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 563.206 (342.087). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 1,11 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Telekom (122.589/40.390), Commerzbank (63.404/18.975) und Eon (33.003/53.704)./biw/DP/he
ots.CorporateNews: Stuttgarter Nachrichten / Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Euro-Krise (12. Oktober 2011, 20:06 Uhr)
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Euro-Krise Stuttgart (ots) – So bedrohlich die Euro-Krise auch ist – sie bietet die Chance zur Selbstbesinnung. Wenn sie eines gezeigt hat, dann dies: dass die EU beim Euro zu vieles zu schnell wollte. Die Mitgliedschaft in der Euro-Zone setzt nicht nur gute Zahlen der öffentlichen Haushalte voraus, sondern auch ein gemeinsames Grundverständnis von Wirtschaftspolitik. Es ist daher kein Zufall, dass die Krise von den Rändern ausging.Originaltext: Stuttgarter NachrichtenDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/39937Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_39937.rss2Pressekontakt:Stuttgarter NachrichtenChef vom DienstJoachim VolkTelefon: 0711 / 7205 – 7110cvd@stn.zgs.de

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