Archive for October 10th, 2011

Aktien New York Schluss: Sehr fest – Merkel-Sarkozy-Pläne schüren Hoffnung (10. Oktober 2011, 22:23 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Ankündigung eines Gesamtpaketes zur Euro-Rettung hat die US-Börsen zu Wochenbeginn beflügelt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Sonntag nach einem Treffen mit Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy zugesichert, dass alles Nötige getan werde, um die Rekapitalisierung der Banken sicherzustellen und damit die Euro-Schuldenkrise zu bekämpfen. Details dieses Gesamtpakets sollten in den nächsten Wochen ausgearbeitet, eine dauerhafte Lösung dann auf dem G20-Gipfel im französischen Cannes am 3. und 4. November präsentiert werden. Zudem hatten Analysten nach den jüngsten US-Konjunkturdaten vom Freitag auch ihre Prognosen für die US-Wirtschaft angehoben. Der Dow Jones Industrial gewann am Montag 2,97 Prozent auf 11.433,18 Punkte. Damit hat der US-Leitindex nun in etwa zwei Drittel der Verluste wieder wettgemacht, die er seit Beginn seiner Talfahrt Anfang August erlitten hatte. Der breiter gefasste S&P 500 verbesserte sich zum Handelsschluss sogar um 3,41 Prozent auf 1.194,89 Punkte. An der Nasdaq stieg der Composite-Index um 3,50 Prozent auf 2.566,05 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 zog um 3,45 Prozent an auf 2.278,65 Punkte. Derweil ließen die Sorgen hinsichtlich der US-Wirtschaft laut Marktteilnehmern nach. Es sehe nicht mehr nach einer erneuten Rezession in den USA aus, sagte Allen Sinai, Präsident von Decision Economics in New York. Nach der jüngsten Runde von guten US-Konjunkturdaten, vor allem nach dem unerwartet starken Anstieg der Beschäftigtenzahlen im September, erhöhte die Investmentbank Goldman Sachs ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum der USA im dritten Quartal von 2,0 auf 2,5 Prozent. Chefvolkswirt Michael Feroli ging ebenfalls davon aus, dass die ‘Sorgen hinsichtlich eines Rückfalls in die Rezession im zweiten Halbjahr nachlassen dürften’./la/he

Devisen: Euro legt kräftig zu – Hoffnung auf Lösung der Schuldenkrise, Daten (10. Oktober 2011, 21:09 Uhr)

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Eurokurs ist zu Wochenbeginn deutlich gestiegen. In der Spitze kostete die Gemeinschaftswährung am Montag 1,3699 US-Dollar und damit gut 3 Cent mehr als am Freitag. Händler begründeten die starken Gewinne beim Euro mit der wesentlich besseren Stimmung an den internationalen Aktienmärkten. Dort sorgte die Hoffnung auf eine Lösung der europäischen Schuldenkrise für spürbaren Auftrieb. Zuletzt notierte der Euro deshalb bei 1,3652 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs noch auf 1,3593 (Freitag: 1,3434) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7357 (0,7444) Euro. ‘Nach dem deutsch-französischen Treffen ist die Hoffnung auf eine Lösung der Schuldenkrise gestiegen’, sagte Devisenexperte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen. Am Wochenende hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy weitreichende Maßnahmen in Aussicht gestellt. Sie sollen in den nächsten Wochen ausgearbeitet werden. Für zusätzlichen Auftrieb sorgten überraschend gute Zahlen zur Industrieproduktion aus Italien und Frankreich. In Italien, das an den Finanzmärkten zuletzt stark unter Druck geraten war, war die Produktion im August kräftig um 4,3 Prozent gestiegen. Experten wurden von den Zahlen massiv überrascht, hatten sie doch im Vorfeld ein wesentlich kleineres Plus von gerade mal 0,2 Prozent erwartet./la/he

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 10.10.2011 (10. Oktober 2011, 21:35 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 10.10.2011ADIDAS LONDON – Die HSBC hat die Einstufung für Adidas auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Der Sportartikelhersteller gewinne Marktanteile hinzu und dies werde den Kurs weiter stützen, ganz gleich wie das Marktumfeld aussehe, schrieb Analyst Erwan Rambourg in einer am Montag vorgelegten Studie. Die Zahlen zum dritten Quartal dürften das Papier beflügeln.AIXTRON LONDON – JPMorgan hat die Einstufung für Aixtron auf ‘Neutral’ mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für den europäischen Halbleitersektor liege derzeit deutlich unter dem historischen Mittelwert, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Branchenstudie vom Montag. Dies zeige, dass wegen der schwachen Endmärkte und der ungewissen Konjunkturaussichten sinkende Konsensschätzungen bereits eingepreist seien. Bei Aixtron müsse sich die Auftragslage erst wieder verbessern, bevor die Aktie positiver beurteilt werden könne, so der Experte.AIXTRON LONDON – Barclays hat Aixtron auf ‘Equal Weight’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Die meisten europäischen IT-Hardware-Unternehmen stünden besser da als vor der letzten Rezession 2008/09, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Branchenstudie vom Montag. Daher dürften sie 2012 trotz der Konjunkturabkühlung, deren Risiken größtenteils in die Kurse eingepreist seien, nicht in die Verlustzone abrutschen. Für Kurszuwächse brauche es aber die Lösung der europäischen Schuldenkrise. Derweil dürfte der LED-Industrieausrüster Aixtron wegen der schwachen Nachfrage asiatischer Kunden vorerst weiter schwächeln.BAYER LONDON – Nomura hat das Kursziel für Bayer von 63,00 auf 64,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Trotz zuletzt negativer Schlagzeilen zum Thrombose-Mittel Xarelto biete das Bayer-Portfolio erhebliches Wertpotenzial, schrieb Analyst Jean de Watteville in einer Studie vom Montag. Bayers Geschäftsprofil sei vergleichsweise defensiv. Zahlreiche Bereiche, darunter CropScience und Consumer Care, dürften im kommenden Jahr höhere Gewinne erzielen.BAYWA FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Baywa von 28,00 auf 36,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Add’ belassen. Es sei damit zu rechnen, dass der Agrarhändler in den kommenden Wochen den lang ersehnten Strategiewechsel für den enttäuschenden Geschäftsbereich ‘Do-it-Yourself’ (DIY) bekanntgeben werde, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Montag. Er gehe davon aus, dass in diesem Zusammenhang ein Mehrheitsanteil des operativen DIY-Geschäfts an ein Partnerunternehmen verkauft werde. Die durch die Transaktion frei werdenden liquiden Mittel sollten dann in die beiden Kerngeschäftsbereiche Agrarhandel und Erneuerbare Energien reinvestiert werden.BEIERSDORF LONDON – Barclays hat Beiersdorf vor Quartalszahlen auf ‘Underweight’ mit einem Kursziel von 41,00 Euro belassen. Insgesamt gebe es bei den defensiven Nahrungsmittel- und Haushaltswarenproduzenten mit Blick auf die Berichtssaison nur wenige Risiken, schrieb Analystin Susanne Seibel in einer Branchenstudie vom Montag. Wichtig seien indes die Unternehmensausblicke, die wegen der schwächelnden Kauflaune der Konsumenten vorsichtig ausfallen dürften. Wegen des hohen Geschäftsanteils der Industriestaaten beim Nivea-Hersteller Beiersdorf bleibe es auch beim negativen Votum. Mit einem Umsatz von rund 1,38 Milliarden Euro und einem bereinigten operativen Gewinn (adjusted EBIT) von 129 Millionen Euro dürften die Markterwartungen nur knapp übertroffen werden.BMW MÜNCHEN – Die italienische Großbank Unicredit hat die Einstufung für BMW nach einem Interview von Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt mit der Fachzeitschrift ‘Automotive News Europe’ auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 84,00 Euro belassen. Analyst Georg Stürzer sah sich in einer Studie vom Montag in seiner Prognose von 1,65 Millionen hergestellten Fahrzeugen in diesem Jahr bestätigt, nachdem Arndt von einer Zahl von deutlich mehr als 1,6 Millionen gesprochen hatte. BMW verfüge laut Arndt außerdem über eine Flexibilität in der Nachfrage von plus/minus 20 bis 30 Prozent – mehr als er geschätzt habe, so der Analyst weiter. BMW könne damit die Zahl der produzierten Pkw ohne zusätzliche Investitionskosten auf zwei Millionen Stück hochfahren.BMW FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für BMW nach Äußerungen von Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt gegenüber der Fachzeitschrift ‘Automotive News Europe’ auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Nach den Angaben des Konzernmanagements werde der Automobilbauer im Gesamtjahr 2011 deutlich mehr als 1,6 Millionen Fahrzeuge produzieren, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Davon habe BMW im ersten Halbjahr bereits etwa die Hälfte erreicht. Damit dürften die Werke das ganze Jahr zu 110 Prozent ausgelastet sein. Zudem habe Arndt gesagt, BMW sei auf einen Abschwung vorbereitet und könnte einen 30-prozentigen Nachfragerückgang verkraften. Dies spiegele eine deutlich bessere Kostenflexibilität und niedrigere Lagerbestände wider als das Jahr 2008.BRENNTAG FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Brenntag nach der Bekräftigung des Ausblicks durch die Unternehmensleitung auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 82,00 Euro belassen. Laut Äußerungen von Vorstandschef Steven Holland gegenüber der Presse sei im Geschäftsverlauf des Chemikalienhändlers derzeit kein Abschwung zu erkennen, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Montag. Die Zielvorgaben für den operativen Gewinn von 650 bis 670 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2011 seien daher unverändert geblieben. Selbst im Fall eines denkbaren konjunkturellen Rückgangs sollten Zwischenhändler wie Brenntag von der Entwicklung sogar profitieren, da die Abnehmer in schwierigen Zeiten auf kleinere Bestellgrößen übergingen.CENTROTHERM ZÜRICH – Die UBS hat Centrotherm in einer Ersteinschätzung mit ‘Neutral’ und einem Kursziel von 16,00 Euro bewertet. Kurzfristig gebe es Risiken durch vermutlich sinkende Auftragseingänge sowie geringere Vorauszahlungen durch die Kunden, was die Liquidität belasten würde, schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi in einer Studie vom Montag. Die Markterwartungen für 2011 und 2012 seien zu hoch. Langfristig sollte der Solarindustriezulieferer allerdings deutlich von seiner einzigartigen Stellung auf dem chinesischen Markt profitieren.DEUTSCHE POSTBANK FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für die Postbank nach Äußerungen von Finanzvorstand Marc Heß gegenüber der Presse auf ‘Reduce’ mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Demnach dürften bei der Postbank im dritten Quartal erneut Wertberichtigungen auf das Griechenland-Engagement anfallen, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Montag. Dies sei für ihn auch nicht verwunderlich, da ein Großteil der bei der Konzernmutter Deutsche Bank bereits kürzlich bekannt gegebenen Abschreibungen von 250 Millionen Euro sich auf Schuldtitel von Griechenland beziehe, die bei der Konzerntochter in den Büchern stünden.DEUTSCHE WOHNEN FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Deutsche Wohnen AG nach einem Medienbericht über einen angeblichen Ausschluss aus der Interessentengruppe für das Immobilienpaket der LBBW auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 12,60 Euro belassen. Aus Unternehmenssicht seien dies zwar nicht gerade gute Nachrichten, schrieb Analyst Markus Scheufler in einer Studie vom Montag. Den Aktienkurs dürften sie aber stützen, denn es gebe dadurch weniger Sorgen bezüglich einer großen, verwässernden Kapitalerhöhung.DOUGLAS HAMBURG – Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Douglas nach einem Zwischenbericht auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 30,00 (Kurs: 28,770) Euro belassen. Der Bericht habe ihren Schätzungen entsprochen, doch beim Ausblick habe sich der Einzelhändler zurückhaltend gegeben, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Montag.DOUGLAS HANNOVER – Die NordLB hat das Kursziel für Douglas nach Umsatzzahlen zum Geschäftsjahr 2010/11 von 36,00 auf 35,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Kaufen’ belassen. Die Umsätze des Einzelhändlers hätten mit einem Zuwachs von 1,8 Prozent im Rahmen seiner Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Jan Christian Göhmann in einer Studie vom Montag. Die schwierige Lage im stationären Buchhandel und die starke Konkurrenz im Online-Buchhandel könnten sich aber negativ auf die Margenentwicklung bei der Buchkette Thalia auswirken. Darüber hinaus hänge die weitere Entwicklung stark von der künftigen Konjunktur in Deutschland und den Auslandsmärkten ab.GERRESHEIMER FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Gerresheimer nach Quartalszahlen von 36,00 auf 29,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Um Sonderfaktoren bereinigt hätten die Kennziffern des Verpackungsspezialisten den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Montag. Wegen des trüben Konjunkturausblicks habe er jedoch seine Gewinnschätzungen gekürzt.HEIDELBERGCEMENT PARIS – Cheuvreux hat HeidelbergCement auf ‘Selected List’ mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Nachdem Baustoffwerte aufgrund der Rezessionsängste zuletzt deutlich abgestraft worden seien, erscheine HeidelbergCement zunehmend werthaltig, schrieb Analyst Levon Babalyan in einer Studie vom Montag. Das Unternehmen sei wegen der gesenkten Schuldenquote in einem viel besseren Zustand als während der Krise 2008/09. Zudem sei ein ähnlich starker Nachfrageeinbruch wie damals kaum möglich, da die Branche das Vorkrisen-Nachfrageniveau noch nicht wieder erreicht habe. Auch lasse der Rohstoffkostendruck nach.HENKEL LONDON – Die HSBC hat das Kursziel für Henkel von 44,00 auf 42,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underweight’ belassen. Der Gewinn des Konsumgüterherstellers dürfte im dritten Quartal zwar noch solide ausfallen, doch die Margenentwicklung im kommenden Jahr lasse sich nur schwer vorhersagen, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer am Montag vorgelegten Studie.INFINEON LONDON – JPMorgan hat die Einstufung für Infineon auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 9,25 Euro belassen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für den europäischen Halbleitersektor liege derzeit deutlich unter dem historischen Mittelwert, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Branchenstudie vom Montag. Dies zeige, dass sinkende Konsensschätzungen wegen der schwachen Endmärkte und der ungewissen Konjunkturaussichten bereits eingepreist seien. Die bevorstehenden Quartalszahlen von Infineon dürften sich am unteren Ende der angepeilten Unternehmensziele bewegen. Im Aktienkurs der Münchener sei indes selbst eine Rezession schon größtenteils eingearbeitet, so der Experte.INFINEON LONDON – Barclays hat Infineon auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 9,10 Euro belassen. Wegen einer vorsichtigeren Einschätzung der Absatzmärkte habe er die Gewinnprognosen für 2012 etwas reduziert, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings sei der Chipproduzent wesentlich besser aufgestellt als während der Wirtschaftskrise 2008/09. Die Geschäftsausrichtung auf langfristige, strukturelle Wachstumstrends komme Infineon zugute. Im Vergleich zu den Wettbewerberaktien sei der Titel zudem attraktiv bewertet.KLÖCKNER & CO PARIS – Cheuvreux hat Klöckner & Co (KlöCo) von ‘Selected List’ auf ‘Outperform’ abgestuft und das Kursziel von 20,00 auf 15,00 Euro gesenkt. Die kurzfristigen Geschäftsperspektiven seien herausfordernd und für 2012 rechneten sie nun mit einem langsameren Wirtschaftswachstum, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. Daher hätten sie die Gewinnprognosen für 2011 bis 2013 reduziert. Allerdings seien dank der Restrukturierung sowie der Synergien durch die Macsteel-Übernahme auch nicht-zyklische Gewinntreiber vorhanden. Da der Aktienkurs des Stahlhändlers bereits eine Rezession wie 2009 widerspiegele, bleibe die Anlageempfehlung positiv.LANXESS LONDON – Nomura hat die Aktie von Lanxess von ‘Neutral’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel von 55,00 auf 62,00 Euro angehoben. Dank des schwächeren Euro verbessere sich die ohnehin schon starke Wettbewerbsposition des Spezialchemieherstellers bei synthetischem Kautschuk, schrieb Analystin Jennifer Barker in einer Studie vom Montag. Das Chance-/Risikoprofil sei inzwischen attraktiv.LINDE LONDON – Nomura hat das Kursziel für Linde von 138,00 auf 140,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Neutral’ belassen. Der Marktanteil im Bereich Anlagenbau vergrößere sich nicht zuletzt dank der breiten geografischen Aufstellung, schrieb Analyst Jean de Watteville in einer Studie vom Montag. Im Vergleich zu Air Liquide und amerikanischen Wettbewerbern wachse zudem das Handelsgeschäft schneller. Das Linde-Papier sei attraktiver als das von Konkurrent Air Liquide.LUFTHANSA LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für Lufthansa von 20,00 auf 16,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Er habe in seinen Prognosen nun eine Rezession in der Eurozone und eine Abkühlung der weltweiten Wirtschaft einbezogen, schrieb Analyst Andrew Light in einer Studie vom Montag. Langfristig betrachtet biete das Papier der Fluggesellschaft aber hohes Wertpotenzial.MAN PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für MAN vor Zahlen von 80,00 auf 66,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Wegen der sich trübenden Konjunkturperspektiven habe er die Gewinnprognosen für Investitionsgüterunternehmen reduziert, schrieb Analyst Sebastien Gruter in einer Branchenstudie vom Montag. Im dritten Quartal dürfte der Nutzfahrzeugeproduzent die Erlöse um sieben Prozent auf vier Milliarden Euro gesteigert und einen operativen Gewinn von 318 Millionen Euro erzielt haben. Die Ausblick des Managements auf die weitere Geschäftsentwicklung dürfte wegen der fehlenden Nachfragedynamik im europäischen Lkw-Markt vorsichtig ausfallen.METRO LONDON – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Metro nach der Ankündigung des Ausstiegs von Vorstandschef Eckhard Cordes von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 47,40 auf 38,30 Euro gesenkt. Die Unsicherheit über die Nachfolge und einen möglichen Strategiewechsel könnte die Aktie des Einzelhandelskonzerns in den kommenden Monaten belasten, schrieb Analyst Franklin Walding in einer Studie vom Montag. Zudem senkte er seine Gewinnprognosen angesichts schwächerer Aussichten für die Verbrauchselektronik-Sparte und niedrigerer Konsumerwartungen in Europa für 2012.METRO FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro nach dem angekündigten Rückzug von Konzernchef Eckhard Cordes auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 31,50 Euro belassen. Der Metro-Lenker habe den Kampf um seinen Posten aufgegeben, da es von Seiten der Mehrheitsaktionäre an Unterstützung gefehlt habe, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag. Mit Blick auf die großen Aufgaben bei der zukünftigen Umgestaltung des Handelskonzerns dürfte auch der Großaktionär Haniel dem Spitzen-Manager inzwischen das Vertrauen entzogen haben. Nach dem Ausscheiden von Cordes im nächsten Jahr dürfte als wahrscheinlichster Nachfolger der jetzige Finanzvorstand Olaf G. Koch als Kandidat in Frage kommen.METRO FRANKFURT – Independent Research hat das Kursziel für Metro von 42,00 auf 35,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Dass der Konzernchef Eckard Cordes seinen Ende Oktober 2012 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wolle, habe ihn angesichts der monatelangen öffentlichen Diskussion um dessen Person nicht überrascht, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Montag. Auch ein Rücktritt des Finanzvorstandes Olaf Koch könne nicht ausgeschlossen werden. Sollte ein geeigneter Nachfolger für Cordes gefunden werden, dürfte der Handelskonzern bereits in das neue Jahr mit einem neuen Vorstandsvorsitzenden gehen. Das Kursziel orientiere sich an der Branchenbewertung.METRO MÜNCHEN – Die italienische Großbank Unicredit hat die Einstufung für Metro nach dem angekündigten Rücktritt von Vorstandschef Eckhard Cordes auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 29,00 Euro belassen. Die zu Gunsten von Cordes eingenommenen Märkte dürften zunächst negativ reagieren, schrieb Analystin Fabienne Caron in einer Studie vom Montag. Großaktionär Haniel sei nun unter Druck, einen Nachfolger zu finden. Ihr Favorit sei Joel Saveuse, der bei der Metro-Lebensmittel-Tochter Real einen guten Job gemacht habe. Er kenne sich mit dem Einzelhandel aus, werde sich aber möglicherweise bald in den Ruhestand verabschieden.METRO AMSTERDAM – Die ING hat Metro auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 39,00 Euro belassen. Der Handelskonzern setze endlich verstärkt auf das Online-Geschäft, schrieb Analyst John David Roeg in einer Branchenstudie vom Montag. Kurzfristig sei die Aufrechterhaltung des Wachstumskurses etwa bei der Tochter Saturn-Media wegen des Drucks auf das traditionelle Filialgeschäft allerdings unwahrscheinlich. Allerdings hätten die Aktien einen substanziellen Wert, der sich früher oder später materialisieren werde, begründete der Experte das Kaufvotum.METRO DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Metro nach dem angekündigten Rückzug von Konzernchef Eckhard Cordes auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 42,00 Euro belassen. Nach der Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, werde Cordes den Handelskonzern spätestens zum Vertragsende im Oktober 2012 verlassen, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Montag. Die Nachricht komme für ihn ungeachtet der Diskussionen der vergangenen Wochen zum jetzigen Zeitpunkt doch überraschend. Nun bleibe abzuwarten, was der Aufsichtsrat zur künftigen Besetzung der Konzernspitze sagen werde. Die Diskussionen über die Zukunft des Handelskonzerns dürften mit dem Führungswechsel nun wieder von vorne beginnen. Bis jetzt sehe er aber keinen Grund für eine Änderung seiner Prognosen.METRO PARIS – Cheuvreux hat Metro auf ‘Underperform’ mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Die Ankündigung von Konzernchef Eckhard Cordes, dass er seinen bis Ende Oktober 2012 laufenden Vertrag nicht erfüllen wolle, sei keine große Überraschung, da er in den vergangenen Monaten offensichtlich nicht mehr die Rückendeckung der drei wichtigsten Aktionäre gehabt habe, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Montag. Angesichts der anstehenden und notwendigen strategischen Entscheidungen sei es keine ideale Situation für Metro, dass der Konzernlenker gehe. Cordes werde den Handelskonzern vermutlich Ende 2011 oder früh im Jahr 2012 verlassen. Doch auch danach dürfte der Streit zwischen Metro und dem Media-Markt-Gründer Erich Kellerhals weitergehen.PROSIEBENSAT1 FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 Media nach einem Investorentag auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Sie habe in ihren Schätzungen nun die Nutzungsgebühren für HD-Kanäle sowie höhere Werbeumsätze eingerechnet, schrieb Analystin Laurie Davison in einer Studie vom Montag.Q-CELLS ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Q-Cells vor Zahlen zum dritten Quartal deutlich von 0,75 auf 0,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Sell’ belassen. Das Solarunternehmen dürfte erneut schwache Resultate vorlegen, schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi in einer Studie vom Montag. Weitere Lagerbestands-Abschreibungen seien denkbar. Wegen des vermutlich zumindest im ersten Halbjahr 2012 andauernden Preisdrucks habe er die Gewinnprognosen für das kommende Jahr reduziert.RHEINMETALL HAMBURG – Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Rheinmetall von 80,00 auf 58,00 Euro gekürzt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Er beurteile 2012 und 2013 nun vorsichtiger und habe seine Schätzungen für beide Unternehmenssparten angesichts der wirtschaftlichen Abkühlung angepasst, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Montag. Der deutliche Kursrutsch seit Anfang August erscheine jedoch übertrieben. Fundamental sei die Aktie von Rheinmetall attraktiv.SAP LONDON – Barclays hat das Kursziel für SAP von 50,60 auf 48,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Wegen der Konjunktureintrübung habe er die Gewinnprognosen für 2011 und 2012 reduziert, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Branchenstudie vom Montag. Der Softwarekonzern sei derweil in einer guten Verfassung. Die Initiativen rund um die HANA-Produktreihe, mobile Angebote sowie die Business ByDesign-Mittelstandssoftware (BBD) dürften die gesamtwirtschaftliche Belastungen mildern. Mit Blick auf die Berichtssaison zum dritten Quartal empfahl der Experte SAP wegen der defensiven Qualitäten des Unternehmens.SIEMENS PARIS – Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Siemens vor Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr von 94,00 auf 85,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Wegen der sich eintrübenden Konjunkturperspektiven habe er die Gewinnprognosen für Investitionsgüterunternehmen reduziert, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Branchenstudie vom Montag. Im Geschäftsjahr 2010/11 dürfte der Konzern einen Sektorengewinn von 2,35 Milliarden Euro erzielt haben. Die Markterwartungen zum Schlussquartal 2010/11 dürften indes etwas zu hoch sein. Das sollte allerdings die potenzielle Ankündigung einer Sonderausschüttung infolge der Abspaltung der Leuchten-Tochter Osram kompensieren.SOFTWARE AG LONDON – Barclays hat das Kursziel für die Aktien der Software AG von 40,00 auf 30,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Equal Weight’ belassen. Wegen der Konjunktureintrübung habe er die Gewinnprognosen für 2011 und 2012 reduziert, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Branchenstudie vom Montag. Mit geschätzten zwei Prozent dürfte das Umsatzwachstum hinter den Unternehmensprognosen zurückbleiben. Insgesamt seien die Papiere aber zunehmend attraktiv bewertet. Infolge der Risiken nach der Gewinnwarnung zum zweiten Quartal bleibe es allerdings beim neutralen Votum.SOLARWORLD ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für Solarworld von 7,00 auf 3,50 Euro halbiert, die Einstufung aber auf ‘Neutral’ belassen. Die Solarmodulnachfrage und -preise seien im dritten Quartal überraschend schwach gewesen, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Montag. Daher habe er die Gewinnprognosen für 2011 bis 2013 reduziert. Die private Solaranlagen-Nachfrage in Deutschland sollte im Schlussviertel 2011 solide sein, doch dürften niedrigere durchschnittliche Verkaufspreise die Margen belasten. Zudem gebe es wegen der im zweiten Quartal deutlich aufgestockten Lagerbestände das Risiko von Abschreibungen.WACKER CHEMIE LONDON – Nomura hat die Aktie von Wacker Chemie von ‘Buy’ auf ‘Neutral’ abgestuft und das Kursziel von 135,00 auf 110,00 Euro gesenkt. Er habe seine langfristigen Prognosen für Polysilizium-Preise von 25,00 auf 20,00 Euro je Kilo nach unten angepasst, schrieb Analyst Jean de Watteville in einer Studie vom Montag. Das Aufwärtspotenzial zum reduzierten Kursziel reiche nicht mehr aus, um eine Kaufempfehlung zu rechtfertigen.WIRECARD LONDON – Barclays hat das Kursziel für Wirecard von 15,00 auf 14,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Wegen der Konjunktureintrübung habe er die Gewinnprognosen für 2012 reduziert, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings dürfte eine gesamtwirtschaftliche Abkühlung den Spezialisten für den elektronischen Zahlungsverkehr insgesamt nur wenig belasten. Sogar während der Rezession 2008/09 sei Wirecard gewachsen./he

ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Überraschungspaket, Kommentar zur … (10. Oktober 2011, 20:51 Uhr)

Börsen-Zeitung: Überraschungspaket, Kommentar zur Schuldenkrise vonBernd Wittkowski Frankfurt (ots) – Ein Paket bewegt die Märkte von Frankfurt bis New York und schiebt, sieht man mal von der Dexia ab, nicht zuletzt die Bankaktien an. Schon verweisen erste Volkswirte die seit Wochen hoch im Kurs stehende Rezessionsgefahr ins Reich der Legenden, Investmentbanker erhöhen ihre Wachstumsprognosen zumindest mal für die USA. Was ist das für ein zauberhaftes Paket, das imstande scheint, solch einen Paradigmenwechsel zu bewirken? Ein ‘Gesamtpaket’ist es, von dem noch keiner weiß, was drin sein wird, wenn es denn mal geschnürt ist. Ein Überraschungspaket also. Nur so viel haben Angela Merkel und Nicolas Sarkozy am Sonntag verraten: Der Inhalt soll umfassend genug sein, um die Euro-Währungsunion zu stabilisierenund die Banken zu stützen. Und noch im Oktober soll das Paket geöffnet werden. Da dürfen wir aber echt gespannt sein, wie Deutschland und Frankreich und mit ihnen die ganze Eurozone bzw. die EU in knapp zweiWochen – wohl bis zum verschobenen Gipfel – eine Lösung ausklamüsern wollen, an der die Politik und die geballte Kompetenz der Finanzwirtschaft sich seit zwei Jahren vergeblich versucht haben. Es waren zwei Jahre pathologischen Lernens. Jetzt ist offenbar die Schwelle erreicht, von der an der Schmerz unerträglich zu werden beginnt. Die Anzeichen verdichten sich ja tatsächlich, dass Paris, Berlin, Brüssel & Co. allmählich bereit und entschlossen sind, bisher Undenkbares zu denken und selbst auferlegte Tabus zu brechen. Man stimmt die Betroffenen und die Öffentlichkeit erkennbar darauf ein: Vermehrt werden Gerüchte über eine bevorstehende ‘radikale’ Umschuldung Griechenlands gestreut, sogar hochoffiziell ist von einerzwangsweisen Rekapitalisierung systemrelevanter Banken in der EU die Rede. Weit darunter werden Merkel und Sarkozy es auch nicht machen können, wenn ihr in Aussicht gestellter Befreiungsschlag zur Lösung der Schuldenkrise nicht zur ultimativen Lachnummer werden soll. Die Euphorie an den Märkten könnte derweil ein wenig verfrüht und übertrieben sein. Das Gesamtpaket wird nämlich, wenn nicht alles täuscht, ein paar böse Überraschungen enthalten: hoher Forderungsverzicht, drastisch verschärfte Bankenregulierung, mindestens teilweise Verstaatlichung weiterer Institute, damit verbunden faktische Teilenteignung heutiger Aktionäre und andere Folterinstrumente. Die Steuerzahler hingegen werden kaum noch überrascht sein. Sie sind längst damit vertraut, dass am Ende sie fürsämtliche Rettungsmaßnahmen, ob für Staaten oder Banken, zur Kasse gebeten werden.Originaltext: Börsen-ZeitungDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30377Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2Pressekontakt:Börsen-ZeitungRedaktionTelefon: 069–2732-0www.boersen-zeitung.de

GESAMT-ROUNDUP: Nervenkrieg um Fluglotsenstreik – Verhandlung am Mittwoch (10. Oktober 2011, 19:37 Uhr)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Das schier endlose Tauziehen um einen Fluglotsenstreik verunsichert Hunderttausende deutsche Fluggäste. Der Vorstand der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) sprach sich am späten Montagnachmittag nach der gescheiterten Schlichtung für einen Arbeitskampf aus. Wenig später erklärte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), für diesen Mittwoch sei ein weiteres Gespräch vereinbart worden. ‘Damit sind Streiks erst einmal vom Tisch und insofern keine Beeinträchtigungen des Flugbetriebs zu befürchten.’ Die GdF hatte ein neues Angebot der Deutschen Flugsicherung als unzureichend abgelehnt. Einem Gespräch mit dem Bund als Anteilseigner werde man sich aber nicht verschließen. Wenn in einem kurzfristig zustande kommenden Gespräch ein Ergebnis erzielt werde, könnten Arbeitskampfmaßnahmen noch verhindert werden. Ramsauer kündigte an, der Bund werde auf Staatssekretärsebene an dem Gespräch teilnehmen. Er forderte, die Lösung müsse am Verhandlungstisch gefunden werden.VERSPÄTUNGEN BEREITS AM MONTAG Bereits am Montag mussten Flugpassagiere an mehreren deutschen Flughäfen Geduld beweisen. Wegen einer Serie von Betriebsversammlungen des Bodenpersonals kam es in München, Frankfurt und Düsseldorf zu Verspätungen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu den Betriebsversammlungen aufgerufen, Hintergrund sind EU-Pläne zur Privatisierung. Ramsauer sagte am Montagabend: ‘Angesichts der für Mittwoch drohenden Streiks bei der Deutschen Flugsicherung habe ich heute einen letzten Versuch zur Klärung der strittigen Punkte gestartet.’ Für diesen Mittwoch sei ein weiteres Gespräch vereinbart worden. Moderiert werde es vom bisherigen Schlichter Volker Rieble. Daran teilnehmen werden laut Ramsauer jeweils vier Vertreter der DFS und der Gewerkschaft der Fluglotsen. Allerdings ist längst nicht klar, dass diese Verhandlung auch eine Einigung bringt. Scheitert auch dieser Versuch, müsste die Gewerkschaft einen Streik mit 24 Stunden Vorlauf ankündigen.DFS: ‘DIESE ART DER KOMMUNIKATION KÖNNEN WIR NICHT VERSTEHEN’ Die bundeseigene DFS hatte am Montag vorgeschlagen, alle Schicht- und Teamleiter sollten demnach in eine höhere Vergütungsgruppe eingestuft werden. Im Gegenzug wollte die DFS allerdings das Gehalt der Neulinge in dieser Gruppe schmälern. Dieses Angebot wies die GdF als unzureichend zurück. Die DFS erklärte, sie sei jederzeit zu Verhandlungen bereit, habe aber zu einem neuen Gespräch noch keine Einladung erhalten. Bisher habe die Gewerkschaft das Unternehmen noch nicht informiert. ‘Diese Art der Kommunikation können wir nicht verstehen’, sagte eine DFS-Sprecherin. Die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und der Deutschen Flugsicherung für die rund 6.000 DFS-Beschäftigten, darunter mehr als 2.000 Fluglotsen, waren vergangenen Freitag ergebnislos abgebrochen worden. Gewerkschaft und Flugsicherung gaben sich gegenseitig die Schuld am Scheitern.BEFÜRCHTETES CHAOS AUSGEBLIEBEN Ohne das befürchtete Chaos verlief am Montag eine Serie von Betriebsversammlungen an deutschen Flughäfen, mit denen die Gewerkschaft Verdi gegen Pläne zur Privatisierung beim Bodenpersonal mobil machte. Am zweitgrößten deutschen Flughafen in München starteten allerdings am Nachmittag alle innerdeutschen und europäischen Flüge um 30 bis 45 Minuten verspätet. Auch in Frankfurt gab es zahlreiche Verspätungen – wie viele aber durch die Betriebsversammlung ausgelöst wurden oder durch den starken Wind, der zeitgleich über Deutschlands größtem Airport blies, war nach Angaben des Betreibers Fraport unklar. In Düsseldorf waren laut Betreiber 30 Flüge bis zu eineinhalb Stunden in Verzug. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi befürchtet Lohndumping und Überregulierung durch die EU-Pläne für mehr Wettbewerb beim Bodenpersonal. In Frankfurt versammelten sich rund 1.500 Mitarbeiter auf dem Vorfeld, in München nahmen rund 300 Mitarbeiter teil. An den Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn informierten sich am Nachmittag nach Gewerkschaftsangaben insgesamt etwa 700 Beschäftigte der Bodenverkehrsdienste. In Nürnberg, Hannover-Langenhagen und Bremen gab es nach Darstellung der Airports keine oder kaum Auswirkungen für die Passagiere./ima/DP/he

EANS Adhoc: Mood and Motion AG (deutsch) (10. Oktober 2011, 19:26 Uhr)

EANS-Adhoc: MOOD AND MOTION AG: Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach §15 WpHG:Wechsel im Aufsichtsrat der MOOD AND MOTION AG——————————————————————————– Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.——————————————————————————–10.10.2011Frankfurt am Main, 10. Oktober 2011Die MOOD AND MOTION AG (WKN: A1E9A7 ISIN: DE000A1E9A75) in Frankfurt am Maingibt einen Wechsel im Aufsichtrat der Gesellschaft bekannt.Das Aufsichtsrats-Mitglied der MOOD AND MOTION AG, Herr Sascha Magsamen, hat denVorstand der Gesellschaft und den Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn StephanSchuran über seine Entscheidung informiert, sein Aufsichtsratsmandatniederzulegen. Herr Sascha Magsamen wird zukünftig eine operative Tätigkeit ineiner Tochtergesellschaft der Mood and Motion Gruppe wahrnehmen.Als neues Mitglied des Aufsichtsrates der Gesellschaft wurde Herr Peter Magsamenper gerichtlicher Bestellung beim Amtsgericht, Frankfurt am Main heute ernannt. Die Bestellung erfolgt bis zum Ablauf der nächsten ordentlichenHauptversammlung.Der VorstandRückfragehinweis:Investor Relations TeamMOOD AND MOTION AGTel.: 0049 (0) 69 94 33 14 61Fax.: 0049 (0) 69 94 33 14 66ir@moodandmotion.comEnde der Mitteilung euro adhoc ——————————————————————————–Emittent: Mood and Motion AG Hegelstraße 15 D-60316 Frankfurt am MainTelefon: +49(0)69 943314 61FAX: +49(0)69 94331466Email: ir@moodandmotion.comWWW: http://www.moodandmotion.comBranche: Film/KinoISIN: DE000A1E9A75Indizes: CDAX, Classic All ShareBörsen: Freiverkehr: Berlin, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Hannover, München, Regulierter Markt/General Standard: Frankfurt Sprache: Deutsch

ROUNDUP/Ramsauer: Fluglotsen-Streik vorerst vom Tisch – Gespräch am Mittwoch (10. Oktober 2011, 18:54 Uhr)

BERLIN (dpa-AFX) – Der drohende Fluglotsenstreik ist nach Angaben von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) vorerst abgewendet. Für diesen Mittwoch seien weitere Gespräche vereinbart worden. ‘Damit sind Streiks erst einmal vom Tisch und insofern keine Beeinträchtigungen des Flugbetriebs zu befürchten’, erklärte Ramsauer am Montagabend. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) hatte zuvor Streiks noch für diese Woche angekündigt. Diese könnten nur noch dann verhindert werden, wenn ein vom Bund als Eigentümer der Deutschen Flugsicherung erbetenes Gespräch kurzfristig – bis spätestens Mittwoch – zustande komme. Ramsauer kündigte an, der Bund werde auf Staatssekretärsebene an den Gesprächen teilnehmen. Er forderte, die Lösung müsse am Verhandlungstisch gefunden werden. /sam/DP/stk

DGAP-News: FIRST NEWGATE PETROLEUM RESOURCES CORP LTD COMPANY -AKTUELLE NACHRICHTEN (deutsch) (10. Oktober 2011, 19:03 Uhr)

FIRST NEWGATE PETROLEUM RESOURCES CORP LTD COMPANY -AKTUELLE NACHRICHTENDGAP-News: First Newgate Petroleum Resources Co. Ltd. / Schlagwort(e):SonstigesFIRST NEWGATE PETROLEUM RESOURCES CORP LTD COMPANY -AKTUELLENACHRICHTEN10.10.2011 / 19:03———————————————————————Zur sofortigen Veröffentlichung FIRST NEWGATE PETROLEUM RESOURCES CORP LTD COMPANY -AKTUELLE NACHRICHTEN Oct. 10. 2011 First Newgate Petroleum Resources Corp. Ltd., eine Gesellschaft mit Sitz inOntario, Kanada, und der CEO/CFO freuen sich ankündigen zu dürfen, dass demUnternehmen das neue Handelssymbol FNS:GR auf dem FrankfurterOffenmarktsegment (erster Ausschuss für Kursfestsetzung) gewährt wurde. Erste Newgate Petroleum Resources Corp Ltd Unsere Firma ist in dieser Zeit ist, sich ins Bundesstaat Oklahoma Blick inein aktiv Öl Projekt. Wir sind derzeit mitten in der Verhandlung auf denErwerb von 8 Vertiefungen einer komplett ausgestattetes Haus mit einerstarken bis Seite auf die Produktion. Wir sind uns auf die Produktion vonEigentum mit unserer neuen Technologie erhöht um 200%Info: First Newgate Petroleum Resources Corp. Ltd. Unsere Mission ist die Übernahme, Entwicklung und Ausbeutung von Erdöl-undErdgasvorkommen, die sich auf fördernden und oder zu einem früherenZeitpunkt fördernden Ölfeldern in den USA und Kanada befinden. Wir strebennach einer Erhöhung der nachgewiesenen einheimischen Reserven. Zu diesemZweck untersuchen wir neue Felder sowie Gegenden, in denen zuvor gebohrtwurde, um sie eventuell mit fortschrittlichen Technologien auszubeuten. Inden USA befinden sich noch immer 217 Milliarden Barrel Öl im Erdboden. Mitneuen verfügbaren Technologien können wir erwartungsgemäß einen hohenAnteil dieser alten noch nicht geförderten Vorkommen ausbeuten.Wertvolle Ressourcen müssen geschützt werden. Vorausschauende Unternehmenwie First Newgate Petroleum Resources Corp. Ltd. bieten einenwirtschaftlichen Ansatz zur Ausbeutung von Erdöl-und Erdgasvorkommen. FirstNewgate Petroleum Resources Corp. Ltd. wählt mithilfe hochmodernerTechnologie nur hochwertige Ausbeutekandidaten aus, was die Menge dergewonnenen Rohstoffe je Quelle erhöht.Unsere Aufgabe ist die Nutzung der führenden nordamerikanischen DatenbankfürKohlenwasserstoffbestände, um frühzeitig stillgelegte Quellen zuidentifizieren.Mithilfe einer Vielzahl neuer Technologien wird aus identifizierten Quellenwieder Öl gefördert.Wir nehmen Quellen auf Feldern wieder in Betrieb, die ein hohes Potenzialfür eine gesteigerte Förderungversprechen. Wir bedienen uns leistungsstarker geologischer Prospektionswerkzeuge, umKandidaten für ergiebige Erdgas-und Erdölbohrlöcher zu finden. Diesegeologischen und statistischen Analysewerkzeuge verbessern dieProspektionseffizienz mithilfe der Organisation entwicklungsfähigerBohrlochkandidaten anhand wichtiger Messdaten. Auf diesem komplexenEnergiemarkt entwickelt First Newgate Petroleum Resources Corp. Ltd.Erdöl-und Erdgasförderungskandidaten, die über eine solide geologischeGrundlage verfügen. Wir haben ein Team mit regionalen Experten zurBeurteilung unserer Projekte von Anfang bis Ende zusammengestellt. Wirnutzen die Vorteile technologischer Innovationen, um auf strategische Weisedie Förderung einheimischer Erdöl-und Erdgasvorkommen wieder aufzunehmen.H.B. Andrews CEO Warnhinweis in Bezug auf zukunftsorientierte Aussagen Bei bestimmten Aussagen in dieser Pressemitteilung kann es sich im Sinneder Frankfurter Wertpapiergesetze um zukunftsorientierte Informationenhandeln. Zukunftsorientierte Informationen können sich auf diesePressemitteilung und andere Angelegenheiten in den öffentlichenEinreichungen der Gesellschaft, zukunftsorientierte Informationen underwartete Ereignisse oder Ergebnisse beziehen und können mit Begriffen wie’unter Umständen’, ‘wird’, ‘könnte’, ‘sollte’, ‘erwarten, ‘planen’,'vorhersehen’, ‘glauben’, ‘beabsichtigen’, ‘schätzen’, ‘projizieren”vorhersagen’, ‘potenziell’, ‘weiterhin’ oder andere ähnliche Ausdrücke imBezug auf Angelegenheiten identifiziert werden, bei denen es sich nicht umhistorische Fakten handelt und zu denen unter anderem jene hinsichtlichInvestitionen und Aufwendungen, wirtschaftliche Bedingungen, Verfügbarkeitvon ausreichender Finanzierung, Erlangen von Genehmigungen, Erfüllung vonAbschlussbedingungen sowie alle anderen Faktoren in Bezug auf zeitlichePlanung, Entwicklung, Betrieb, Finanzen, Wirtschaft, Rechtswesen,aufsichtsbehördliche Regelungen und/oder Politik Seelen, die zukünftigeEreignisse oder Bedingungen beeinflussen können, zählen können. Derartigezukunftsorientierte Aussagen basieren auf einer Anzahl wesentlicherFaktoren und Annahmen einschließlich unter anderen jenen, die in anderenöffentlichen Einreichungen der Gesellschaft offen gelegt werden undeinschließlich letztendlicher Verfügbarkeit und Erlangung dererforderlichen Genehmigungen, ausreichenden Betriebskapitals fürEntwicklung und Betrieb, Zugangs zu angemessenen Diensten und Vorräten,Verfügbarkeit von Produktmärkten, Rohstoffpreise, Wechselkurse, Zinsen,Zugangs zu Kapitalmärkten und anderer Finanzierungsquellen unddazugehöriger Kosten für Gelder, Verfügbarkeit einer qualifiziertenBelegschaft, Verfügbarkeit von Produktionsanlagen, keiner wesentlichensteuerlichen und aufsichtsbehördlicher Änderungen sowie der letztendlichenFähigkeit, ihren Geschäftsplan unter wirtschaftlich günstigen Bedingungendurchzuführen. Während wir davon ausgehen, dass diese Annahmen auf derGrundlage der derzeit uns zur Verfügung stehenden Informationen angemessensind, können sich diese Annahmen als falsch erweisen. TatsächlicheErgebnisse können von diesen zukunftsorientierten Informationen ausverschiedenen Gründen abweichen. Dazu zählen unter anderem Risiken undUnsicherheiten, die in den anderen Einreichungen der Gesellschaft offengelegt werden, sowie weitere unvorhergesehene Ereignisse oder Umstände. DasUnternehmen beabsichtigt nicht, sich zur Aktualisierung vonzukunftsorientierten Informationen zu verpflichten, um unter anderem neueInformationen oder zukünftige Ereignisse widerzuspiegeln. Dies gilt nicht,wenn dies aus gesetzlicher Sicht erforderlich ist.Weder die Frankfurter Börse noch ihr aufsichtsbehördlicher Dienstanbieterübernimmt Verantwortung für die Angemessenheit oder Genauigkeit dieserPressemitteilung.Für weitere Informationen über die Gesellschaft besuchen Sie bitte unsereWebsite unter www.firstnewgatepetro.comOder wenden Sie sich an die Gesellschaft unter info@firstnewgatepetro.com Ende der Corporate News———————————————————————10.10.2011 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeberverantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de undhttp://www.dgap.de———————————————————————141865 10.10.2011

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