NEW YORK (dpa-AFX) – Die Hoffnung auf Fortschritte bei der Krisenbewältigung in Europa hat am Mittwoch gepaart mit guten US-Wirtschaftsdaten für Aufwind an den US-Börsen gesorgt. Händler verwiesen vor allem auf Aussagen des Internationalen Währungsfonds IWF, der von den EU-Ländern eine gemeinsame Strategie zur Stützung des Bankensektors verlangte. EU-Währungskommissar Olli Rehn hatte am Vorabend schon Hinweise auf einen konzertierten Ansatz zur Stabilisierung europäischer Banken gegeben. Auf Konjunkturseite war in den USA die Beschäftigung im Privatsektor besser als erwartet ausgefallen und auch die Stimmung unter den Einkaufsmanagern im Dienstleistungssektor wusste leicht positiv zu überraschen. Der Dow Jones Industrial knüpfte mit einem Aufschlag von 1,21 Prozent auf 10.939,95 Punkte an seine Kursgewinne vom Vortag an, die ihm die späte Rally nach den Rehn-Aussagen beschert hatte. Er schloss damit in Reichweite seines kurz zuvor erreichten Tageshochs bei 10.950 Punkten. Der S&P 500 legte 1,79 Prozent auf 1.144,04 Punkte zu. Noch größer fiel das Kursplus an der Technologiebörse Nasdaq aus: Der Composite Index kletterte um 2,32 Prozent auf 2.460,51 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 2,52 Prozent auf 2.182,77 Punkte./tih/she
Archive for October 5th, 2011
Aktien New York Schluss: Gewinne dank EU-Hoffnung und Wirtschaftsdaten (05. Oktober 2011, 22:19 Uhr)
US-Anleihen: Verluste – Steigende Risikobereitschaft, US-Daten und EU-Hoffnung (05. Oktober 2011, 21:36 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Mittwoch unter einer weiter steigenden Risikobereitschaft der Anleger gelitten. Als Belastungsfaktor fungierten gute Konjunkturdaten sowie die Hoffnung, dass die EU Fortschritte bei der Bewältigung der Schuldenkrise machen könnte. Verwiesen wurde im Zuge dessen auf Aussagen des Internationalen Währungsfonds (IFW), dessen Europadirektor Antonio Borges die Option ins Spiel gebracht hatte, dass seine Institution Anleihen kaufen und auf diese Weise die Finanzprobleme von Euro-Schuldensündern wie Griechenland verringern könnte. Ferner war in den USA die vom Dienstleister ADP veröffentlichte Beschäftigung im Privatsektor stärker als erwartet gestiegen und die Stimmung unter den Einkaufsmanagern im Dienstleistungssektor hatte sich weniger stark als erwartet eingetrübt. Die Aktienmärkte als Risikoindikator profitierten davon und das gehe zu Lasten der US-Anleihen, hieß es am Markt. Zweijährige Anleihen standen unverändert bei 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,263 Prozent. Fünfjährige Anleihen rutschten um 9/32 Punkte auf 100 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,965 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 25/32 Punkte auf 101 28/32 Punkte und rentierten mit 1,910 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rutschten um 1 21/32 Zähler auf 117 10/32 Punkte ab. Die Rendite lag bei 2,880 Prozent./tih/she

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