FRANKFURT (dpa-AFX) – Am deutschen Anleihenmarkt sind die Kurse am Montag nach Hinweisen auf den Kauf von spanischen und italienischen Anleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) gefallen. Investoren hätten von den als besonders sicher geltenden deutschen Anleihen in italienische und spanische Papiere umgeschichtet, hieß es von Händlern. Der für den deutschen Markt richtungsweisende Euro-Bund-Future rutschte im Mittagshandel um 0,27 Prozent auf 131,99 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 2,369 Prozent. Die Kursverluste bei den deutschen Anleihen hätten sich im Handelsverlauf aber deutlich eingegrenzt, sagten Händler. Am Vormittag war der Bund-Future noch zeitweise auf ein Tagestief bei 130,57 Punkten zurückgefallen. Die Stimmung der Anleger sei nach wie vor sehr angespannt, hieß es weiter. Nach der Abstufung der Kreditwürdigkeit der USA durch die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P)befürchten Investoren eine weitere Eskalation in der US-Schuldenkrise./jkr/bgf
Archive for August, 2011
Deutsche Anleihen: Kursverluste – Weiter angespannte Lage an den Märkten (08. August 2011, 13:20 Uhr)
ANALYSE: Von Panik keine Spur beim Stimmungsbild – Sentix (08. August 2011, 13:20 Uhr)
LIMBURG (dpa-AFX) – Der jüngste Kursverfall am Aktienmarkt hat laut den Experten von Sentix bislang noch nicht zu einer extrem negativen Stimmung der Anleger am europäischen Aktienmarkt geführt. ‘Von Panik kann nicht geredet werden’, schrieb Analyst Manfred Hübner in einer Studie und verwies darauf, dass die kurzfristigen Sentimentwerte keineswegs extrem negativ seien. Dies deute darauf hin, dass immer noch viel Hoffnung im Markt steckt – und eine Panik daher erst noch ausstehen könnte. Der Experte mahnt deshalb dazu, nicht auf Schnäppchenjäger zu hoffen. Am weiter fallenden mittelfristigen Stimmungsbild sei erkennbar, dass ‘es wohl doch ganz handfeste rationale Bedenken gibt.’ Die Teilnehmer der von Sentix durchgeführten Stimmungsumfragen teilten offensichtlich nicht die Annahme einiger Analysten, dass Aktien jetzt billig seien. Hübner hob zwar hervor, dass sie in Relation zum Anleihemarkt nicht weiter an Boden verlieren. Mittelfristig fehle es jedoch für beide Anlageklassen an einer Unterstützung. Auch am US-Aktienmarkt liege die kurzfristige Stimmung derweil auf Höhe vergangener Zwischentiefs und sei damit nicht außergewöhnlich schlecht. Hübner rechnet deshalb mit weiter rückläufigen Werten. Wie an allen von Sentix beobachteten Märkten schätzt er in den USA aber auch das mittelfristige Bild nicht weiter gut ein: ‘Die Wertwahrnehmung zu US-Aktien ist erstmals seit 2010 wieder negativ’, betonte er vor dem Hintergrund eines erreichten Tiefs seit 52 Wochen. Sentix wertet seit 2001 wöchentlich Umfrageergebnisse zur Markteinschätzung unter privaten und institutionellen Investoren im Internet aus./tih/rum
APA ots news: Moser an Ametsreiter und Kollegen: Boni sofort auf ein… (08. August 2011, 13:19 Uhr)
APA ots news: Moser an Ametsreiter und Kollegen: Boni sofort auf ein TreuhandkontoWarum hat ÖIAG nicht kontrolliert? Polit-Dimension im Telekom-Sumpf klären Wien (APA-ots) – ‘Es ist gut, dass Hannes Ametsreiter den Telekom-Sumpf nun trockenlegen möchte. Aber ich frage Herrn Ametsreiter: Als Sie, als damaliger Mobilkom-Manager, einen Bonus bekamen, weil der Telekom-Aktien-Kurs justament am Stichtag, den für den Bonus ausschlaggebenden Wert erreichte – was haben Sie sich damals gedacht? Glücklicher Zufall?’ fragt die Telekom-Sprecherin, Gabriela Moser, den Konzernchef. Moser fordert alle Telekom-Manager auf, die möglicherweise zu Unrecht eingesteckten Boni auf ein Treuhandkonto zu legen, bis der Fall geklärt ist: ‘Hier muss Hannes Ametsreiter, als Vorstand, mit gutem Beispiel vorangehen.’ Moser fragt sich weiter, wie sich unter den Augen der ÖIAG der Telekom-Sumpf immer mehr ausweiten konnte. Im Laufe der Jahre verschwanden hier Millionen: ‘Bezahlt haben dafür Telekom-AktionärInnen, also auch die ÖIAG, und die SteuerzahlerInnen. Insgesamt muss, so Moser, die Rolle der ÖIAG hinterfragt werden, die im Aufsichtsrat ihrer Rolle als Kontrolleurin offensichtlich nicht ausreichend nachgekommen ist. Die gesamte Telekom-Führung ab dem Jahr 2003 müsse nun auch darlegen, inwieweit Telekomgelder auf Umwegen in blau-schwarze Parteikassen flossen. Laut der Vernehmungsprotokolle ‘Hochegger’, profitierten blaue und schwarze Teilorganisationen, sowie ein SPÖ-Abgeordneter. ‘Schon allein aus betriebswirtschaftlichen Gründen sind die Geschäfte und Boni unter Telekom-Freunden zu ahnden. Darüber hinaus ist die Aufarbeitung und Trockenlegung des blau-schwarzen Sumpfes auch im Telekom-Bereich hoch an der Zeit’, betont Moser. Rückfragehinweis: Die Grünen Tel.: +43-1 40110-6697 mailto:presse@gruene.at Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT *** OTS0112 2011-08-08/13:13
Regierung lobt konzertierte Aktion zur Märkte-Beruhigung (08. August 2011, 12:51 Uhr)
BERLIN (dpa-AFX) – Die Bundesregierung hat das gemeinsame Handeln von Europa und der Weltgemeinschaft zur Eindämmung der Börsen-Turbulenzen gelobt. Deutschland und Frankreich, die Europäische Zentralbank (EZB), die G7- und G20-Staaten seien mit ihren Erklärungen zur Krise koordiniert vorgegangen. Dazu sagte Vize-Regierungssprecher Christoph Steegmans am Montag in Berlin: ‘Ich glaube, dass Sie einen eindrucksvollen Beleg haben, dass die in Europa und teilweise auch weltweit Handelnden mit einer sehr deutlichen und einheitlichen Stimme sprechen.’ Zugleich wies die Regierung Spekulationen zurück, dass die jüngste deutsch-französische Erklärung über die Beschlüsse des Griechenland-Gipfels vor zwei Wochen hinausgehe. ‘Es ändert sich überhaupt nichts gegenüber der Beschlusslage vom 21. Juli. Da gibt es keine Weiterentwicklung in irgendeiner Art und Weise’, sagte Steegmans. Die Gipfel-Ergebnisse mit mehr Kompetenzen für den Euro-Rettungsschirm EFSF seien ein Arbeitsprogramm der Regierungen, das nun in die Tat umgesetzt werde. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums gibt es keine Pläne, dass für Anfang September (8.-10.9.) in Frankreich geplante nächste Treffen der G7-Finanzminister vorzuziehen. ‘Mir ist nichts bekannt für ein weiteres Treffen oder eine Vorverlegung’, sagte ein Ministeriumssprecher. Die aktuelle G7-Erklärung der Finanzminister sei ein Signal an die Märkte, ‘dass man wachsam ist und alles tun wird, um weitere Unruhen zu vermeiden’./tb/DP/bgf
Weniger Aufträge für Elektroindustrie (08. August 2011, 12:49 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Negative Trendwende bei der deutschen Elektroindustrie: Erstmals seit eineinhalb Jahren hat die zweitgrößte deutsche Industriebranche im Juni weniger Aufträge erhalten. Die Bestellungen lagen um acht Prozent unter dem Vorjahreswert, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) am Montag in Frankfurt berichtete. Chefvolkswirt Andreas Gontermann verwies auf die extremen hohen Steigerungen im Sommer vergangenen Jahres. ‘Nach den vielen starken Monaten laufen die Nachholeffekte nun mehr und mehr aus.’ Aus dem Inland kamen im Juni 2011 drei Prozent weniger Bestellungen als vor einem Jahr, aus dem Ausland zwölf Prozent. Für das erste Halbjahr ist die Entwicklung mit einem Auftragsplus von 17 Prozent noch deutlich positiv. Im Juli hat sich das Geschäftsklima in der Branche mit rund 820.000 Beschäftigten zum dritten Mal in Folge verschlechtert, wie der Verband weiter berichtete. Immer noch 94 Prozent der Firmen bewerten aber ihre derzeitige Geschäftslage als gut, sehr gut oder stabil. 88 Prozent der Firmen rechnen mit gleichbleibenden oder weiter anziehenden Geschäften im nächsten halben Jahr./ceb/DP/wiz
Börse Stuttgart-News: Trend am Vormittag (08. August 2011, 12:45 Uhr)
STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) – euwax trends am vormittagMontag, 08. August 2011EZB verhindert PanikverkäufeDAX weitet Verluste ausDer ganze große Ausverkauf an den Aktienmärkten ist zwar ausgeblieben, der DAX ist nach einer leicht schwächeren Eröffnung um die Mittagszeit aber deutlich im Minus. Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA durch die Ratingagentur S&P hatten viele Händler bereits tiefrote Kurse vorhergesagt. Doch zunächst stützte die Ankündigung der Europäischen Zentralbank, europäische Staatsanleihen zu kaufen, den Markt. Die EZB nannte zwar keine Länder, doch dem Vernehmen nach handelt es sich um Anleihen von Italien und Spanien. Beide Staaten waren in letzter Zeit an den Bondmärkten unter starken Druck geraten. Die half dem DAX zwischenzeitlich sogar ins Plus zu drehen und bei 6.272 Zählern das Tageshoch zu markieren. Im Laufe des Vormittags drehte der DAX dann aber immer mehr ins Minus und verliert um die Mittagszeit 2,6 Prozent oder 158 Punkte auf 6.077 Zähler. Die US-Futures deuten auch in den USA auf einen schwachen Handelstag hin; sowohl S&P 500, als auch der Dow Jones Index sind vorbörslich über zwei Prozent im Minus.Am Dienstagabend werden die Blicke der Börsianer nach Washington wandern, wo die US-Notenbank über ihren weiteren geldpolitischen Kurs entscheidet. Eine Veränderung der Leitzinsen wird nicht erwartet, aber möglicherweise könnten die Anleihenaufkäufe in die dritte Runde gehen. Die Ankündigung einer neuen Runde der Quantitativen Lockerung könnte zu einer Stabilisierung an den Märkten beitragen.An der EUWAX präsentierten sich die Anleger zunächst sehr skeptisch und setzten in der ersten Handelsstunde überwiegend auf fallende DAX-Notierungen. Der EUWAX Sentiment Index notierte demnach im Minus. Mit dem Kursrutsch wurden immer wieder Puts verkauft und Calls gesucht. Um die Mittagszeit ist der Sentiment Index leicht im Plus.Mit der Ankündigung der EZB zum Anleihenkauf waren die Finanzwerte am Vormittag zunächst unter den Gewinnern zu finden. Um die Mittagszeit verliert die Commerzbank aber wieder 4,4 Prozent auf 2,14 Euro, die Deutsche Bank hat ein Minus von 1,6 Prozent zu vermelden. In Calls auf die Commerzbank kommt es zu Käufen. Anleger setzen nach der Talfahrt zumindest auf eine kleine Gegenbewegung der gebeutelten Aktie.Börse Stuttgart TV:Es sind äußerst turbulente Tage an den Börsen! Der DAX gab acht Tage in Folge deutlich nach und erreichte dabei ein neues Jahrestief. Es könnte ein richtig heißer Sommer werden an den Börsen. Aber warum eigentlich? Wo bleibt das Aufatmen nach dem Kompromiss in den USA? Rolf Kazmaier von der SVA Vermögensverwaltung sprach darüber bei Börse Stuttgart TV.Interview hier abrufbar:https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersestuttgarttv/boersestuttgarttv.html?vid=5876DisclaimerDer vorliegende Newsletter dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart AG keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Newsletter enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.Kontakt:Cornelia FreyBörse Stuttgartcornelia.frey@boerse-stuttgart.deQuelle: Boerse Stuttgart AG(Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)
ots.CorporateNews: SDL / Halbjahresergebnisse bis zum 30. Juni 2011 (08. August 2011, 12:44 Uhr)
Halbjahresergebnisse bis zum 30. Juni 2011————————————————————– Halbjahresbericht lesen http://ots.de/c3sao————————————————————– Stuttgart (ots) – SDL plc, führender Anbieter für Global Information Management, legt hiermit seine untestierten Halbjahresergebnisse für das erste Halbjahr bis 30. Juni 2011 vor. – Ausgezeichnete erste Jahreshälfte, sowohl Umsatz als auch Gewinn vor Steuern und Abschreibungen liegen weit über den Erwartungen – Gesamtumsatzwachstum von 18 % – Wechselkursbereinigtes Gesamtumsatzwachstum in allen Geschäftsbereichen: Content Management Technologies + 27 %, Language Technologies + 15 % (ohne Übernahmen), Language Services + 14 % – Zahlungsmittel aus Geschäftstätigkeiten: Steigerung von 42 %: 13,2 Mio. GBP (1. HJ 2010) auf 18,8 Mio. GBP (1. HJ 2011) – Starke Bilanz – Kassenbestand von 53,4 Mio. GBP nach Erstdividende von 4,3 Mio. GBP und 1,3 Mio. GBP Akquisitionszahlung – Positive Entwicklung neuer Geschäftsbereiche und Produktpipelines – Verstärkung der Investitionen in Wachstum und Innovation – Weitere Steigerung im Bereich Cross-Selling Mark Lancaster, Executive Chairman, sagte: ‘SDL hat im ersten Halbjahr 2011 ein ausgezeichnetes Unternehmensergebnis erreicht. Umsatz und Gewinn liegen im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010 weit über unseren und den Markt-Erwartungen. Wir konnten den Umsatz in allen Geschäftsbereichen durch die Erweiterung der Zusammenarbeit mit bestehenden Kunden und die Akquisition neuer Großkunden steigern. DerErfolg im Cross-Selling hat unser Ergebnis zusätzlich positiv beeinflusst, da Unternehmen Markenwert und integrierte Komplettlösungen suchen, um ihre Umsatzgenerierung zu beschleunigen und neue Produkte auf dem internationalen Markt anzubieten. Die Nachfrage nach unseren Lösungen bleibt robust und betont die defensiven Wachstumsfaktoren von SDL, die gekennzeichnet sind von einer geographischen und branchenspezifischen Vielfalt. Wir haben unsere Investitionen in innovative Lösungen fortgesetzt, unter anderem in statistische maschinelle Übersetzungs- und Content-Management-Lösungen. Trotz der schwankenden wirtschaftlichen Perspektiven sind wir sicher, dass wir dank unserer Unternehmensposition und Produktpipeline im zweiten Halbjahr 2011 weiterhin ein starkes wirtschaftliches Wachstum erleben werden.’Originaltext: SDLDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/102196Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_102196.rss2Pressekontakt:SDLVerena EngenhartTel.: 0711 780 60 290E-Mail: vengenhart@sdl.com
EZB drückt Renditen von italienischen und spanischen Anleihen (08. August 2011, 12:42 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Die von der Europäischen Zentralbank (EZB) signalisierten Käufe von italienischen und spanischen Staatsanleihen haben am Montag eine durchschlagende Wirkung gezeigt. Die Rendite zehnjähriger italienischer Anleihen fiel um 0,75 Prozentpunkte auf 5,533 Prozent. Entsprechende spanische Papiere fielen um 0,81 Punkte auf 5,221 Prozent. In der vorangegangenen Woche war die Rendite noch über die von Volkswirten als kritisch angesehene Marke von sechs Prozent gestiegen. Angesichts des Rückgangs italienischer und spanischer Renditen gerieten die Kurse deutscher Staatsanleihen stark unter Druck. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zum Vergleich bei 2,372 Prozent und damit etwas höher als am Freitag. Die EZB hatte am Sonntagabend den Kauf von spanischen und italienischen Anleihen signalisiert. Man wolle das Anleihekaufprogramm ‘aktiv umzusetzen’, heißt es in einer Mitteilung. Sie begrüßte die neuen Reformanstrengungen beider Länder. Laut Händler hat die EZB bereits interveniert. Die Volumina seien aber nicht sehr hoch. ‘Allein die Ankündigung der EZB hat offenbar schon eine starke Wirkung auf die Märkte gehabt’, sagte Rainer Guntermann, Anleihenexperte von der Commerzbank. Die EZB werde wahrscheinlich auch künftig nur sporadisch an den Märkten aktiv werden. ‘Die Ergebnisse am ersten Tag sind sehr überzeugend. Die EZB kann mit der Wirkung zufrieden sein’, sagte Guntermann. Die Käufe dürften auch eher Erfolgsaussichten haben als seinerzeit bei Griechenland, da beide Länder wesentlich bessere wirtschaftliche Fundamentaldaten haben. Zudem hatte die italienische Regierung am Freitagabend angekündigt, das bereits beschlossene Sparpaket vorzuziehen. Italien will jetzt schon im Jahr 2013 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Die Reaktion der EZB von Sonntagabend auf die jüngsten Verwerfungen an den Märkten kann nach Meinung der Experten der Royal Bank of Scotland (RBS) als eine ‘kraftvolle’ Antwort verstanden werden. Wie die Experten der RBS in einer Studie von Montag schreiben, dürften die Aufkäufe von italienischen und spanischen Staatsanleihen den drohenden Kollaps der Bondmärkte der angeschlagenen Länder verhindern. Die Risikoaufschläge beider Länder dürften laut RBS um 1,00 bis 1,50 Prozentpunkte sinken./jsl/bgf

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