NEW YORK (dpa-AFX) – Positive Arbeitsmarktdaten und angekündigte Reformen in Italien haben am Freitag zumindest unter den Standardwerten im Dow Jones für eine moderate Erholung gesorgt. Nach dem massivsten Kursrutsch seit zwei Jahren konnte sich der Leitindex mit 0,54 Prozent auf 11.444,61 Punkte ins Plus retten. Zuvor hatten sich Gewinne und Verluste beim US-Leitindex mehrfach abgewechselt. Im Laufe der Woche hat er aber dennoch fast 6 Prozent an Wert eingebüßt. Der breiter gefasste S&P 500 dagegen schloss knapp mit 0,06 Prozent im Minus bei 1.199,38 Punkten und machte damit seine schwächste Handelswoche seit November 2008 komplett. Noch deutlicher abwärts ging es für die Technologieaktien an der Nasdaq. Der Composite Index verlor 0,94 Prozent auf 2.532,41 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 0,58 Prozent auf 2.194,38 Punkte.HOFFNUNG AUF EINGREIFEN DER EU – BANKEN UNTER DRUCK Am Markt wurde die spürbare Beruhigung mit der Hoffnung auf ein stützendes Eingreifen der Europäischen Union am europäischen Anleihemarkt begründet, nachdem der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi am Abend auf einer Pressekonferenz verstärkte und beschleunigte Maßnahmen gegen die tiefe Schuldenkrise des Landes angekündigt hatte. Eine besser als erwartet ausgefallene US-Beschäftigung untermauerte derweil die zuletzt kursbestimmenden Sorgen um das Wirtschaftswachstum nicht. Zeitweise hatte allerdings die anhaltende Unsicherheit vor einer möglichen Abstufung des Kreditratings der USA den Markt wieder belastet. Dem Marktumfeld entsprechend gab es auch bei den Einzelwerten sehr wechselhafte Kursbewegungen. Aktien der Bank of America etwa gehörten zum Auftakt noch zu den besten Werten im Dow Jones, rutschten zum Schluss aber besonders stark um 7,47 Prozent auf 8,17 US-Dollar ab. Der Bankensektor zeigte sich zur letzten Wochenrunde insgesamt schwach. Papiere der Citigroup büßten fast vier Prozent ein und Aktien von JPMorgan verloren rund 0,8 Prozent. KONSUMGÜTERAKTIEN GEFRAGT Kraft Foods stiegen derweil um 3,23 Prozent auf 34,87 Dollar und waren damit der Spitzenreiter im Dow Jones. Ein am Vortag angekündigter Konzernumbau wirkte bei den Titeln des Konsumgüterkonzerns positiv nach. Dieser war am Donnerstag zwar positiv aufgenommen worden, angesichts des dramatischen Kurseinbruchs am Gesamtmarkt aber wirkungslos verpufft. Aktien des Konkurrenten Procter & Gamble waren mit einem Plus von 1,7 Prozent der zweitbeste Indexwert und machten so das gute Abschneiden von Konsumwerten perfekt. Der Konzern hatte das abgelaufene vierte Quartal mit einem höheren Umsatz und mehr Gewinn beendet und dabei die Erwartungen von Experten übertroffen./tih/he
Archive for August 5th, 2011
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow etwas erholt – Arbeitsmarkt, Italien (05. August 2011, 22:44 Uhr)
Aktien New York Schluss: Dow etwas erholt – Arbeitsmarkt, Reformen in Italien (05. August 2011, 22:28 Uhr)
NEW YORK (dpa-AFX) – Positive Arbeitsmarktdaten und angekündigte Reformen in Italien haben am Freitag zumindest unter den Standardwerten im Dow Jones für eine moderate Erholung gesorgt. Nach dem massivsten Kursrutsch seit zwei Jahren konnte sich der Leitindex mit 0,54 Prozent auf 11.444,61 Punkte ins Plus retten. Zuvor hatten sich Gewinne und Verluste beim US-Leitindex mehrfach abgewechselt. Im Laufe der Woche hat er aber dennoch fast 6 Prozent an Wert eingebüßt. Der breiter gefasste S&P 500 dagegen schloss knapp mit 0,06 Prozent im Minus bei 1.199,38 Punkten und machte damit seine schwächste Handelswoche seit November 2008 komplett. Noch deutlicher abwärts ging es für die Technologieaktien an der Nasdaq. Der Composite Index verlor 0,94 Prozent auf 2.532,41 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 0,58 Prozent auf 2.194,38 Punkte. Am Markt wurde die spürbare Beruhigung mit der Hoffnung auf ein stützendes Eingreifen der Europäischen Union am europäischen Anleihemarkt begründet, nachdem der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi am Abend auf einer Pressekonferenz verstärkte und beschleunigte Maßnahmen gegen die tiefe Schuldenkrise des Landes angekündigt hatte. Eine besser als erwartet ausgefallene US-Beschäftigung untermauerte derweil die zuletzt kursbestimmenden Sorgen um das Wirtschaftswachstum nicht. Zeitweise hatte allerdings die anhaltende Unsicherheit vor einer möglichen Abstufung des Kreditratings der USA den Markt wieder belastet./tih/he
DGAP-News: Enstar Group Limited Reports Second Quarter Results (deutsch) (05. August 2011, 22:25 Uhr)
Enstar Group Limited Reports Second Quarter ResultsEnstar Group Limited 05.08.2011 22:25—————————————————————————HAMILTON, Bermuda, 2011-08-05 22:25 CEST (GLOBE NEWSWIRE) –Enstar Group Limited (Nasdaq:ESGR) filed its quarterly report on Form 10-Q withthe SEC earlier today, reporting its earnings and financial position for thethree and six months ended June 30, 2011. Enstar reported consolidated net earnings of $9.4 million (or $0.66 per fullydiluted share) for the three months ended June 30, 2011 and $12.9 million (or$0.94 per fully diluted share) for the six months ended June 30, 2011, comparedto $12.4 million (or $0.89 per fully diluted share) for the three months endedJune 30, 2010 and $28.4 million (or $2.04 per fully diluted share) for the sixmonths ended June 30, 2010. Enstar’s shareholders’ equity at June 30, 2011 amounted to $1,084.7 million(excluding noncontrolling interest of $261.6 million) (or $74.32 per fullydiluted share), up from $948.4 million (excluding noncontrolling interest of$267.4 million) (or $71.68 per fully diluted share) at December 31, 2010.Shareholders’ equity increased at June 30, 2011 due primarily to the firstclosing of the previously announced investment in Enstar by certain affiliatesof Goldman, Sachs & Co. that occurred on April 20, 2011. The Form 10-Q, whichis available on Enstar’s website, www.enstargroup.com, contains a more detaileddescription of Enstar’s business and financial results. Enstar, a Bermuda company, acquires and manages insurance and reinsurancecompanies in run-off and portfolios of insurance and reinsurance business inrun-off, and provides management, consultancy and other services to theinsurance and reinsurance industry. The Enstar Group Limited logo is available athttp://www.globenewswire.com/newsroom/prs/?pkgid=5734 This press release contains certain forward-looking statements within themeaning of the Private Securities Litigation Reform Act of 1995. Thesestatements include statements regarding the intent, belief or currentexpectations of Enstar and its management team. Prospective investors arecautioned that any such forward-looking statements are not guarantees of futureperformance and involve risks and uncertainties, and that actual results maydiffer materially from those projected in the forward-looking statements as aresult of various factors. Important risk factors regarding Enstar may be foundunder the heading ‘Risk Factors’ in Enstar’s Form 10-K for the year endedDecember 31, 2010, and are incorporated herein by reference. Furthermore,Enstar undertakes no obligation to update any written or oral forward-lookingstatements or publicly announce any updates or revisions to any of theforward-looking statements contained herein, to reflect any change in itsexpectations with regard thereto or any change in events, conditions,circumstances or assumptions underlying such statements, except as required bylaw. CONTACT: Richard J. Harris (441) 292-3645News Source: NASDAQ OMX05.08.2011 Dissemination of a Corporate News, transmitted by DGAP – a company of EquityStory AG.The issuer is solely responsible for the content of this announcement.DGAP’s Distribution Services include Regulatory Announcements, Financial/Corporate News and Press Releases. Media archive at www.dgap-medientreff.de and www.dgap.de————————————————————————— Language: EnglishCompany: Enstar Group Limited BermudaPhone: Fax: E-mail: Internet: ISIN: BMG3075P1014WKN: End of Announcement DGAP News-Service —————————————————————————
GESAMT-ROUNDUP Diskussion um Rettungsschirm – Berlusconi: Krisentreffen (05. August 2011, 22:04 Uhr)
(neu: Berlusconi-Sprecher) BERLIN/BRÜSSEL/FRANKFURT (dpa-AFX) – Nur zwei Wochen nach dem Brüsseler Krisengipfel der Euroländer ist die Alarmstimmung zurück: Schon in den nächsten Tagen könnten sich die Finanzminister der G7 angesichts der weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten treffen. Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi kündigte am Freitagabend in Rom ein solches Treffen an, nannte aber keinen Termin oder Ort dafür. Ein Sprecher relativierte später, dass die Entscheidung dafür noch nicht endgültig gefallen sei. Derweil kritisierte der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker, die heiß laufende Debatte um eine mögliche Aufstockung des Euro-Krisenfonds EFSF. Am Freitag glühten die Telefondrähte zwischen Staats- und Regierungschefs wichtiger Staaten: Bundeskanzlerin Angela Merkel beriet sich mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, mit Großbritanniens Premierminister David Cameron und Berlusconi. Merkel wollte zudem mit US-Präsident Barack Obama die anhaltende Krise erörtern.JUNCKER FORDERT ‘AKTIVE RUHE’ ‘Die Politik muss der Irrationalität der Finanzmärkte aktive Ruhe entgegensetzen’, sagte Juncker der Nachrichtenagentur dpa. Die auf dem Gipfel beschlossenen neuen Eingreifmöglichkeiten des Krisenfonds müssten ‘bis Anfang September, spätestens Mitte September’ von den Eurostaaten ratifiziert werden. Er sei überzeugt, dass dieser ‘Stabilitätsrettungsplan’ vom Juli funktionieren und die Märkte beruhigen werde. Juncker widersprach damit indirekt dem EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso, der am Vortag eine Diskussion über eine Ausweitung des mit 440 Milliarden Euro Kreditvolumen ausgestatteten Krisenfonds angeregt hatte. Auch EU-Währungskommissar Olli Rehn schloss am Freitag eine solche Aufstockung nicht aus.HÄNDLER: ‘HANDELSWOCHE DES GRAUENS’ Die Märkte verunsichert diese Diskussion zusätzlich: Weltweit war nach der dramatischen Talfahrt vom Vortag keine Entspannung in Sicht. An der Frankfurter Börse sprachen Händler von einer ‘Handelswoche des Grauens’. Der Dax konnte seine Verluste am Freitagnachmittag nach besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten nur kurze Zeit etwas eindämmen und schloss knapp 2,8 Prozent schwächer. Er blieb damit den achten Tag in Folge im Minus und verlor inzwischen seine gesamten Jahresgewinne. Die europäischen Börsen boten das gleiche Bild. Zuvor waren Dow Jones Industrial und Nikkei eingebrochen. In New York zeigte sich der Dow Jones zum europäischen Handelsschluss Am Freitag ebenfalls schwach. Das weltweit wichtigste Börsenbarometer steuert damit auf den zehnten Verlusttag der vergangenen elf Tage zu.ITALIEN WILL BEI SANIERUNG DER STAATSFINANZEN AUFS TEMPO DRÜCKEN An den Börsen wächst die Furcht, dass die Schuldenkrisen in Europa und den USA den Wirtschaftsaufschwung abwürgen. Volkswirte halten die panikartigen Verkäufe an den Börsen allerdings für übertrieben und kritisieren ein ‘Herdenverhalten’. Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise kommentierte: ‘Die Sichtweise der Märkte wird sich aber in den nächsten Wochen wieder ausbalancieren.’ Die italienische Regierung will angesichts des anhaltend massiven Drucks der Finanzmärkte bei der Sanierung der Staatsfinanzen aufs Tempo drücken. Berlusconi kündigte auf einer Pressekonferenz mit seinem Finanzminister Giulio Tremonti an, der bis 2014 geplante ausgeglichene Haushalt des Landes solle möglichst schon 2013 erreicht und zudem in der Verfassung festgeschrieben werden. Zuvor war in Rom bekannt geworden, dass die zuständigen Kommissionen des Abgeordnetenhauses bereits in der kommenden Woche – trotz der Ferienzeit auch des Parlaments – in die Diskussion über den angestrebten ausgeglichen Etat des höchstverschuldeten Landes einsteigen sollen.RÖSLER: ‘SO EINE DEBATTE KOMMT ZUR UNZEIT’ Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) reagierte unwirsch auf die neuerliche Diskussion um die Ausstattung des Rettungsfonds. ‘So eine Debatte kommt zur Unzeit. Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da wurden weitreichende und gute Beschlüsse gefasst’, sagte der Vizekanzler der Nachrichtenagentur dpa. Rösler betonte, die jüngsten Gipfel-Entscheidungen vom 21. Juli müssten konsequent umgesetzt werden. ‘Deswegen sehe ich gar keine Notwendigkeit für eine erneute Diskussion.’ Rehn versuchte, die Wogen zu glätten. Es sei seit langem die Position der Kommission, die tatsächliche Kreditfähigkeit des EFSF zu verstärken und den Umfang seiner Aktivitäten auszuweiten, sagte Rehn in Brüssel. ‘Wir müssen bereitstehen, um unsere Krisenwerkzeuge anzupassen.’ Er räumte ein, die Finanzmärkte hätten nicht wie erhofft auf die Beschlüsse des EU-Sondergipfels reagiert. Die Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Staaten hatten am 21. Juli ein zweites Hilfspaket für Griechenland und die Ausweitung der EFSF-Aufgaben auf den Weg gebracht.REHN ÄUßERT AUCH SELBSTKRITIK Ein Grund für die Talfahrt der Märkte sei die Schuldendebatte in den USA gewesen. Rehn äußerte aber auch Selbstkritik: ‘Wir hatten Schwierigkeiten, den Märkten die Beschlüsse zu vermitteln.’ China versprach derweil, weiter europäische Staatsanleihen kaufen zu wollen. Während eines Besuches in Polen sagte der chinesische Außenminister Yang Jiechi nach Angaben des Außenamtes in Peking: ‘China hatte immer Vertrauen in die Euro-Zone und den Euro.’ Sein Land habe seinen Besitz an europäischen Staatsanleihen in den vergangenen Jahren ausgeweitet. ‘China wird Europa und den Euro in der Zukunft weiterhin unterstützen.’SPANISCHE RENDITEN ERSTMALS SEIT LANGEM UNTER ITALIENISCHEN Der deutlich wachsende Druck der Finanzmärkte auf Italien und Spanien in den vergangenen Tagen sei nicht gerechtfertigt, sagte Währungskommissar Rehn. ‘Es ist nicht so, als ob sich die Grundlagen der italienischen und spanischen Wirtschaft über Nacht geändert hätten’. Er unterstrich sein Vertrauen in die beschlossenen Sparmaßnahmen der beiden Länder. Weder Spanien noch Italien benötigten Hilfen aus dem Fonds. Die Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen rutschten erstmals seit langem unter die für italienische Bonds geforderten Renditen. Die Rendite der spanischen Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren ging von 6,284 Prozent am Vortag auf 6,053 Prozent zurück. Für italienische Anleihen sind 6,081 Prozent fällig./hgo/DP/he
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 01.08. bis 05.08.2011 (05. August 2011, 21:35 Uhr)
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.08. bis 05.09.2011:MONTAGAIR LIQUIDE FRANKFURT – Die Commerzbank hat Air Liquide nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 84,00 Euro belassen. Der Gasehersteller habe im zweiten Quartal die Erwartungen weitgehend erfüllt, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Montag. Das Umsatzwachstum habe unter den Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe in Japan gelitten, in den anderen Regionen sei die Dynamik aber ungebrochen gewesen.HEIDELBERGCEMENT ZÜRICH – Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für HeidelbergCement nach Zahlen von 60,00 auf 51,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Outperform’ belassen. Wegen steigender Kosten sei die Margenentwicklung im zweiten Quartal schwächer als erwartet gewesen, schrieb Analyst Arnaud Lehmann in einer Studie vom Montag. Zudem hätten Währungseffekte belastet. Er gehe nun wegen der etwas gedämpfteren Konjunkturaussichten von konservativeren Umsatz- und Margenschätzungen aus.Q-CELLS ZÜRICH – Die UBS hat Q-Cells Q-Cells vor Zahlen von ‘Neutral’ auf ‘Sell’ abgestuft und das Kursziel von 1,65 auf 1,00 Euro gesenkt. Wegen des schwierigen Marktumfeldes und hoher Lagerbestände dürfte der Umsatz des Solarkonzerns im zweiten Quartal um 21 Prozent auf 263 Millionen Euro gesunken und ein Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 53 Millionen Euro angefallen sein, schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi in einer Studie vom Montag. Im Fokus bleibe aber die Liquidität des Unternehmens. Indes bedrohe die unverändert niedrigere Kapazitätsauslastung die Profitabilität. Daher habe er die Gewinnschätzungen reduziert.RIB SOFTWARE ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für RIB Software nach Halbjahreszahlen von 10,50 auf 9,80 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Buy’ belassen. Wegen Auftragsverzögerungen habe der Anbieter von Unternehmensplanungs-Software für die Baubranche die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Chris Grundberg in einer Studie vom Montag. Daher sei er etwas vorsichtiger geworden und habe die Wachstumsprognosen für 2011 und 2012 reduziert. Allerdings entspreche allein das Barguthaben des Unternehmens 50 Prozent seines Marktwertes, begründet der Experte das Kaufvotum.SIEMENS FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat Siemens nach Zahlen von ‘Buy’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel von 110,00 auf 100,00 (Kurs: 88,90) Euro gesenkt. Die Entwicklung bei dem Elektrokonzern verliere an Fahrt und die Ergebnisse des dritten Geschäftsquartals seien um rund fünf Prozent unter den durchschnittlichen Markterwartungen (Konsens) nur gemischt ausgefallen, schrieb Analyst Peter Reilly in einer Studie vom Montag. Insgesamt rechnet der Experte für das Geschäftsjahr nur mit einem minimalen Gewinnwachstum bei Siemens. Seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) bis 2013 hob er indes um 2 bis 3 Prozent an.DIENSTAGBMW FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für BMW nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Das zweite Quartal des Automobilkonzerns habe positiv überrascht und die Profitabilität sei herausragend gewesen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Dienstag. Sowohl für seine Schätzungen wie auch den Marktkonsens sieht der Experte nun Aufwärtspotenzial.DEUTSCHE POST FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Das zweite Quartal sei sehr solide ausgefallen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Dienstag. Das Briefgeschäft habe trotz ordentlicher Volumina die Gewinnerwartungen verfehlt, das Expressgeschäft sei dagegen etwas besser gewesen. Der Ausblick des Logistikers sei indes etwas optimistischer geworden.FMC FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Dialyse-Spezialisten für das zweite Quartal seien wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Wichtiger seien die Übernahmen in den USA von Liberty Dialysis und American Access Care. Dies sollte den Gewinn je Aktie um 5 Prozent antreiben.FRESENIUS MÜNCHEN – Die italienische Großbank Unicredit hat Fresenius nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 81,00 Euro belassen. Die Bilanz des Gesundheitskonzerns zum zweiten Quartal habe ihren Schätzungen entsprochen, schrieb Analystin Silke Stegemann in einer Studie vom Dienstag. Zudem habe Fresenius die Gewinnziele für 2011 angehoben. Nun warte sie für eine endgültige Beurteilung des Zahlenwerkes die Telefonkonferenz ab.GILDEMEISTER MÜNCHEN – Die italienische Großbank Unicredit hat die Einstufung für Gildemeister nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 17,50 Euro belassen. Der Werkzeugmaschinenbauer habe mit seinem starken Quartalsbericht die Markterwartungen klar übertroffen, schrieb Analyst Ulrich Scholz in einer Studie vom Dienstag. Im derzeitigen Marktumfeld rechne er aber eher nicht mit einer allzu aggressiven Erhöhung der Gewinnprognosen.METRO PARIS – Cheuvreux hat Metro nach Zahlen auf ‘Underperform’ mit einem Kursziel von 42,00 (Kurs: 35,995) Euro belassen. Die Bilanz des Handelskonzerns zum zweiten Quartal enthalte kaum Überraschungen und bringe keine neuen Impulse mit sich, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Dienstag. Der zuletzt etwas reduzierte Umsatzausblick für das Gesamtjahr und auch das anvisierte EBITA der Gruppe seien bestätigt worden. Es gebe nach wie vor Konjunkturrisiken für den Handelskonzern.PFEIFFER VACUUM FRANKFURT – Equinet hat Pfeiffer Vacuum nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von vorerst 113,00 Euro belassen. Der Vakuumpumpen-Hersteller habe seine optimistischen Erwartungen beim Umsatz verfehlt, beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) diese allerdings leicht übertroffen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Der Experte kündigte allerdings an, die Prognosen und das Kursziel wegen der schwächeren Perspektiven für die Halbleiterindustrie – einem wichtigen Kundenfeld für Pfeiffer – voraussichtlich etwas zu senken. Das dürfte aber nichts am Kaufvotum ändern. Insgesamt waren die Abweichungen von seinen Prognosen bei Pfeiffer eher gering.WACKER CHEMIE FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 187,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Chemiekonzerns für das zweite Quartal seien schwach ausgefallen, schrieb Analystin Lauren Licuanan in einer Studie vom Dienstag. Immerhin sei aber der Jahresausblick bestätigt worden. Die Expertin rechnet nur mit geringem Anpassungsbedarf im Bewertungsmodell.MITTWOCHBARCLAYS LONDON – Morgan Stanley hat die Einstufung für Barclays nach Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 284,00 Pence belassen. Die Erträge aus dem Investmentbank-Geschäft seien nicht so stark rückläufig wie bei den Wettbewerbern, schrieb Analyst Chris Manners in einer Studie vom Mittwoch. Die weitere Entwicklung sei aber ungewiss. Zudem könnte die Staatsschuldenkrise in Europa den Kursentwicklung bremsen.BMW DÜSSELDORF – Die WestLB hat BMW nach Zahlen von ‘Reduce’ auf ‘Neutral’ hochgestuft und das Kursziel definitionsgemäß gestrichen. Das zweite Quartal des Autobauers sei beeindruckend verlaufen, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Mittwoch. Künftig dürfte BMW aber etwas mehr Gegenwind spüren. Vieles sei inzwischen auch im Kurs eingepreist.BNP PARIBAS LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für BNP Paribas nach Zahlen zum zweiten Quartal von 65,00 auf 56,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Wegen des schwierigeren Konjunkturumfelds habe sie die Gewinnprognosen von 2012 an reduziert, schrieb Analystin Delphine Lee in einer Studie vom Mittwoch. Die abgesehen von den Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen soliden Resultate unterstrichen derweil die robusten Fundamentaldaten des Finanzkonzerns auch unter schwierigen Marktbedingungen. Der Titel sei auch nach der Prognosekürzung günstig bewertet.DEUTSCHE POST FRANKFURT – Die Commerzbank hat Deutsche Post nach einem Interview des Finanzvorstands Lawrence Rosen im ‘Handelsblatt’ auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Dass die Express-Sparte DHL langfristig, wie von Rosen angekündigt, das Margenniveau der Wettbewerber erreiche, sei ein ambitioniertes Ziel, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Mittwoch. Weder seine noch die Erwartungen des Marktes spiegelten derart hohe Margen wider. Daher könnten die Gewinnschätzungen bei einem Erreichen der Unternehmensziele steigen.EON LONDON – Morgan Stanley hat Eon vor Zahlen zum ersten Halbjahr auf ‘Overweight’ mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Die Aktien des deutschen Energiekonzerns seien für ihn im europäischen Branchenvergleich ein ‘Top Pick’ und RWE zu bevorzugen, schrieb Analyst Bobby Chada in einer Studie vom Mittwoch. Die Bilanz von Eon sei stark. Die Halbjahresergebnisse könnten allerdings durch Sondereffekte aus der unerwartet schnellen Stilllegung der Atomkraftwerke und dem mittelfristigen Unternehmensausblick belastet werden. Von Interesse sei auch die künftige Ausschüttungspolitik.FRESENIUS MEDICAL CARE FRANKFURT – Die Commerzbank hat FMC nach den angekündigten Akquisitionen von ‘Hold’ auf ‘Add’ hochgestuft und das Kursziel von 53,00 auf 56,00 Euro angehoben. Wegen der Übernahmen des US-Wettbewerbers Liberty Dialysis sowie des Spezialisten für Gefäßzugänge American Access Care stiegen seine Gewinnprognosen je Aktie für 2012 und 2013 um fünf respektive vier Prozent, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Mittwoch. Der Dialysespezialist stärke seine Stellung als Kostenführer und die strategische Positionierung vor einer möglichen Einführung eines ganzheitlichen Kostenerstattungssystems in den USA.FRESENIUS FRANKFURT – Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Fresenius nach Zahlen und dem erneut erhöhten Ausblick von 88,00 auf 90,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Der Gesundheitskonzern habe starke Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte reagierte mit erhöhten Gewinnschätzungen. Er bevorzugt die Fresenius-Aktien weiter gegenüber den Anteilen der Tochter FMC .FUCHS PETROLUB FRANKFURT – Die Commerzbank hat Fuchs Petrolub nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 37,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Schmiermittelherstellers hätten seine Erwartungen genau getroffen, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Mittwoch. Angesichts der unveränderte Prognosen und der hohen Bewertung der Papiere bleibe Grüten bei seinem ‘Hold’-Votum.KUKA FRANKFURT – Die Commerzbank hat Kuka nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 24,00 Euro belassen. Der Industrieroboter-Produzent habe die Schätzungen erfüllt und die Gesamtjahresziele erwartungsgemäß angehoben, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Mittwoch. Letztere würde bereits von seinen und die Prognosen des Marktes widergespiegelt. Der Analyst hob indes die gute Auftragsentwicklung im zweiten Quartal positiv hervor.METRO LONDON – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Metro nach Zahlen von 50,00 auf 40,00 (Kurs: 33,79) Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Der Handelskonzern habe ein schwaches erstes Halbjahr hinter sich, schrieb Analyst Alastair Johnston in einer Studie vom Mittwoch. SOCIETE GENERALE LONDON – Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Societe Generale (SocGen) nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Die französische Großbank habe im zweiten Quartal die Gewinnerwartungen verfehlt, schrieb Analyst Jon Peace in einer Studie vom Mittwoch. Angesichts des schwierigen Umfelds habe sich das Management zudem zurückhaltend mit Blick auf das Überschussziel von 6 Milliarden Euro im Jahr 2012 geäußert. Der Marktkonsens liege mit 5,4 Milliarden Euro ohnehin tiefer. Der Experte sieht in den Aktien enormes Potenzial, falls sich eine deutlich verschärfte Schuldenkrise in der Eurozone vermeiden lasse.WACKER CHEMIE DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat Wacker Chemie von ‘Halten’ auf ‘Kaufen’ hochgestuft, das Kursziel aber von 153,00 auf 142,00 Euro gesenkt. Wegen hoher Rohstoffkosten seien die Resultate ergebnisseitig überraschend schwach ausgefallen, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Mittwoch. Er habe die Prognosen für den Solarindustrie-Zulieferer entsprechend reduziert. Die Kursverluste nach dem Ergebnisausweis seien allerdings übertrieben und rechtfertigten eine Kaufempfehlung.DONNERSTAGADIDAS FRANKFURT – Die Commerzbank hat Adidas nach Zahlen auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Der Sportartikelhersteller habe die Erwartungen im zweiten Quartal erfüllt und die Unternehmensprognosen angehoben, schrieb Analyst Christoph Dolleschal in einer Studie vom Donnerstag. Es zeige sich ein weltweiter Wachstumstrend, der insbesondere vom mit plus 41 Prozent deutlich steigenden Absatz in China angetrieben werde.AXA PARIS – Die Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Axa nach Quartalszahlen auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 17,60 Euro belassen. Der französische Versicherungskonzern sei wieder auf einem rentablen Wachstumspfad zurückgekehrt, schrieb Analyst Jean d’Herbecourt in einer Studie vom Donnerstag. Die Gewinnentwicklung sei besser als von ihm erwartet verlaufen und liege auch oberhalb der Konsensschätzungen. Mit einem Anstieg der Solvabilitätskennziffer von 178 auf 184 Prozent weise Axa derzeit stabile finanzielle Verhältnisse aus.BEIERSDORF FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Beiersdorf nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Konsumgüterherstellers im zweiten Quartal hätten dank einer starken Entwicklung der Konsumsparte die Erwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Er kündigte eine entsprechend moderate Anpassung seiner Schätzungen an.DEUTSCHE TELEKOM FRANKFURT – Die Commerzbank hat Deutsche Telekom nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Unter dem Strich erfülle die Bilanz des Telekomkonzerns zum zweiten Quartal ihre Erwartungen, schrieb Analystin Heike Pauls in einem ersten Kommentar am Donnerstag. Die Bonner sollten ihre Gesamtjahresziele erreichen. Der einzige Makel sei der Rückgang der Serviceerlöse im deutschen Mobilfunkgeschäft. Dank einer überraschend guten Erholung in Griechenland und Rumänien habe das Europageschäft sich dennoch wie erhofft verbessert.DEUTZ DÜSSELDORF – Die WestLB hat Deutz nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 7,70 Euro belassen. Der Motorenbauer habe sich operativ stark entwickelt, bei den Auftragseingängen seine und die Erwartungen des Marktes aber deutlich verfehlt, schrieb Analyst Achim Henke in einer Studie vom Donnerstag. Der langfristige Trend bei den Aufträgen, Erlösen und Gewinnen dürfte aber intakt sein.DRÄGERWERK FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Drägerwerk nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 95,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Herstellers von Medizin- und Sicherheitstechnik hätten weitgehend im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Das Unternehmen habe seinen Ausblick bestätigt. Auf den ersten Blick sieht er keinen Anpassungsbedarf für seine Schätzungen.FRAPORT DÜSSELDORF – Die WestLB hat das Kursziel für Fraport nach Zahlen zum zweiten Quartal von 60,00 auf 63,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Add’ belassen. Die erneut starken Resultate des Flughafenbetreibers hätten seine Erwartungen in den Sparten Aviation, Ground Handling sowie für die Flughäfen Antalya und Lima übertroffen, schrieb Analyst Raimon Kaufeld in einer Studie vom Donnerstag. Daher habe er die Gewinnschätzungen für 2011 erhöht. Wegen der vorhandenen Wachstumsmöglichkeiten, dem guten Management sowie der Widerstandskraft bei einer möglichen Konjunkturschwäche bleibe es bei dem positiven Votum.MUNICH RE DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Munich Re nach Zahlen auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 130,00 Euro belassen. Analyst Thomas Noack sprach in einer Studie vom Donnerstag von gemischten Zahlen des Rückversicherers. Die operative Entwicklung habe enttäuscht, wogegen das Nettoergebnis dank einer sehr niedrigen Steuerquote seine und die Marktschätzungen übertroffen habe. Nachdem die Aktie seit Jahresbeginn rund elf Prozent schlechter als der Sektor gelaufen sei, sich aber im Juli um vier Prozent besser entwickelt habe, werde sie nun mit einem kleinen Sektorabschlag gehandelt. Die Bewertung sei zwar attraktiv, er bevorzuge bei den deutschen Rückversicherern aber weiter Konkurrent Hannover Rück .RHÖN-KLINIKUM FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach Zahlen auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Operativ habe der Klinikbetreiber im zweiten Quartal die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Donnerstag. Die Profitabilität und fehlende Zukäufe seien allerdings enttäuschend. Der Experte hofft auf eine Verbesserung im zweiten Halbjahr und sieht viel Spielraum für positive Überraschungen.SGL GROUP MÜNCHEN – Die italienische Großbank Unicredit hat die Einstufung für SGL Group nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Die Kennziffern des Kohlenstoff-Spezialisten hätten den Konsensschätzungen entsprochen, schrieb Analyst Christian Obst in einer Studie vom Donnerstag. Zudem habe der Konzern den Ausblick am oberen Ende der zuvor angepeilten Zielspanne bestätigt. Von den Quartalszahlen dürften aber kaum Kursimpulse ausgehen.SWISS RE FRANKFURT – Die Commerzbank hat Swiss Re nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 56,00 Franken belassen. Wegen unerwartet hoher Kapitalerträge sowie einer hervorragenden Schaden-/Kostenquote von 78,4 Prozent habe der Rückversicherer seine und die Erwartungen des Marktes beim Nettogewinn deutlich übertroffen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Donnerstag. Die Vertragserneuerungen im Juli seien ebenfalls positiv verlaufen.WACKER CHEMIE LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für Wacker Chemie nach Zahlen zum zweiten Quartal von 160,00 auf 130,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Hold’ belassen. Er habe die Gewinnprognosen für den Solarindustrie-Zulieferer nach den enttäuschenden Zahlen reduziert, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie vom Donnerstag. Seine Schätzungen seien wegen des überraschend schwachen Abschneidens der Sparten Siltronic und Silicones verfehlt worden. Der Geschäftsbereich Polysilizum habe sich solide entwickelt.FREITAGADIDAS DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat Adidas nach Zahlen von ‘Halten’ auf ‘Kaufen’ hochgestuft und das Kursziel auf 56,00 Euro belassen. Analyst Christoph Schlienkamp begründete die Hochstufung in einer Studie vom Freitag mit den jüngsten Kursverlusten. Der Sportartikel-Hersteller habe die Erwartungen im zweiten Quartal indes erfüllt. Das Management habe weitere Fortschritte erzielt und setze die Strategie 2015 erfolgreich um.ALLIANZ LONDON – Die NordLB hat Allianz nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Kaufen’ mit einem Kursziel von 116,00 Euro belassen. Der Versicherer habe dank guter Kapitalerträge trotz eines erneuten Umsatzrückganges solide Resultate erzielt, die allerdings leicht unter seinen Erwartungen lägen, schrieb Analyst Constantin Rohrbach in einer Studie vom Freitag. Er rechne unverändert mit einem guten Jahresergebnis von mehr als fünf Milliarden Euro. Der aktuelle Kurseinbruch sei daher fundamental nicht gerechtfertigt und eröffne auch mit Blick auf die hohe Dividendenrendite eine gute Kaufgelegenheit.BEIERSDORF FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Beiersdorf nach Zahlen von 46,00 auf 43,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Der Konsumgüterhersteller habe im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Freitag. Insgesamt sei die Entwicklung von Beiersdorf auf bestem Wege, er bleibe aber im aktuell turbulenten Umfeld bei seiner neutralen Haltung.DEUTSCHE TELEKOM HANNOVER – Die NordLB hat das Kursziel für Deutsche Telekom nach Zahlen zum zweiten Quartal von 12,00 auf 11,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Die durchwachsenen Resultate verdeutlichten das schwierige Wettbewerbsumfeld in Europa, aber auch die Stärke des Telekomkonzerns im deutschen Heimatmarkt, schrieb Analyst Jan Christian Göhmann in einer Studie vom Freitag. Kursstützend wirke indes die Dividende. Der wichtigste Kurstreiber bleibe allerdings der Erfolg des geplanten Verkaufs von T-Mobile USA.MUNICH RE FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Munich Re nach Zahlen von 117,00 auf 113,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Add’ belassen. Die Kennziffern des Rückversicherers zum zweiten Quartal seien leicht enttäuschend ausgefallen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Ergebnisprognosen für 2012 und 2013 in Erwartung niedrigerer Kapitalerträge um acht respektive zehn Prozent reduziert.PROSIEBENSAT1 LONDON – Nomura hat ProSiebenSat.1 nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 25,50 Euro belassen. Die Resultate hätten klar über seinen und den Erwartungen des Marktes gelegen, schrieb Analyst Matthew Walker in einer Studie vom Freitag. Die Aktien des Medienunternehmens seien zu niedrig bewertet, da die Anleger wohl mit einem zweiten Konjunkturrückschlag rechneten und den Unternehmensprognosen nicht glaubten. Die Aktie habe Kurspotenzial, außer wenn es zu einer schlimmeren Wirtschaftskrise als im Jahr 2008/09 kommen würde.TELECOM ITALIA MAILAND – Die Unicredit hat die Einstufung für Telecom Italia nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 1,15 Euro belassen. Auf den ersten Blick hätten die Ergebnisse des Telekommunikationskonzerns im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen und sie wirkten ermutigend, schrieb Analyst Giovanni D’Amico in einer Studie vom Freitag. Besonders die Geschäfte in Brasilien hätten zu den guten Zahlen beigetragen. Allerdings sei die Jahresprognose des Unternehmens für den heimischen italienischen Markt wohl zu optimistisch./he
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 05.08.2011 (05. August 2011, 21:35 Uhr)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 05.08.2011ADIDAS DÜSSELDORF – Die WestLB hat Adidas nach guten Zahlen von ‘Neutral’ auf ‘Add’ hochgestuft und das Kursziel auf 56,00 Euro belassen. Auf der Gewinnseite habe der Sportartikelhersteller im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Thomas Effler in einer Studie vom Freitag. Nach der Anhebung des Jahresausblicks habe auch er seine Schätzungen für 2011 und darüber hinaus erhöht. Die Aktie weise zudem einen Bewertungsabschlag im Vergleich zu anderen Titeln aus der Branche auf.ADIDAS FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat Adidas nach Zahlen von ‘Accumulate’ auf ‘Buy’ hochgestuft und das Kursziel auf 64,00 Euro belassen. Der Sportartikelhersteller habe für das zweite Quartal starke Ergebnisse vorgelegt und obendrein den Ausblick weiter aufgestockt, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Die Aktien seien attraktiv bewertet angesichts eines fairen Werts im Bewertungsmodell, der sogar bei 71 Euro liege.ADIDAS FRANKFURT – Die Commerzbank hat Adidas nach Zahlen von ‘Add’ auf ‘Hold’ abgestuft und das Kursziel von 56,00 auf 52,00 Euro gesenkt. Die Kennziffern zum zweiten Quartal hätten den durchschnittlichen Markterwartungen entsprochen und der Ausblick für 2011 sei angehoben worden, schrieb Analyst Christoph Dolleschal in einer Studie vom Freitag. Wichtiger sei jedoch die Frage, ob die aktuell starke Wachstumsdynamik – wie vom Markt prognostiziert – auch 2012 anhalten wird. Er zweifle daran und schätze deshalb die Aktie des Sportartikelkonzerns schlechter ein.ADIDAS DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat Adidas nach Zahlen von ‘Halten’ auf ‘Kaufen’ hochgestuft und das Kursziel auf 56,00 Euro belassen. Analyst Christoph Schlienkamp begründete die Hochstufung in einer Studie vom Freitag mit den jüngsten Kursverlusten. Der Sportartikel-Hersteller habe die Erwartungen im zweiten Quartal indes erfüllt. Das Management habe weitere Fortschritte erzielt und setze die Strategie 2015 erfolgreich um.ALLIANZ LONDON – Die NordLB hat Allianz nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Kaufen’ mit einem Kursziel von 116,00 Euro belassen. Der Versicherer habe dank guter Kapitalerträge trotz eines erneuten Umsatzrückganges solide Resultate erzielt, die allerdings leicht unter seinen Erwartungen lägen, schrieb Analyst Constantin Rohrbach in einer Studie vom Freitag. Er rechne unverändert mit einem guten Jahresergebnis von mehr als fünf Milliarden Euro. Der aktuelle Kurseinbruch sei daher fundamental nicht gerechtfertigt und eröffne auch mit Blick auf die hohe Dividendenrendite eine gute Kaufgelegenheit.ALLIANZ MÜNCHEN – Die Unicredit hat die Einstufung für Allianz nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 96,00 (Kurs: 80,18) Euro belassen. Der operative Gewinn des Versicherungskonzerns im zweiten Quartal habe dank einer starken Schaden-/Kostenquote seine und die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Bernd Müller-Gerberding in einer Studie vom Freitag. Dies gehe vor allem auf das Nicht-Lebensversicherungsgeschäft zurück. ALLIANZ DÜSSELDORF – Die WestLB überdenkt nach Zahlen ihre Einschätzung der Allianz-Aktie . Der Versicherer habe insgesamt solide Ergebnisse vorgelegt, die Zielspanne für den operativen Jahresgewinn aber trotz der besser als erwarteten Quartalsentwicklung bestätigt, schrieb Analyst Andreas Schäfer in einer Studie vom Freitag. Allerdings seien die derzeitigen Marktbedingungen sehr unsicher, so dass er sein bisheriges ‘Add’-Votum mit einem Kursziel von 116,00 Euro auf den Prüfstand stelle.ALLIANZ FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Allianz nach Zahlen auf ‘Accumulate’ mit einem Kursziel von 111,00 Euro belassen. Der Versicherer habe operativ gute Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Aber auch unter dem Strich habe die Allianz ohne die höher als erwartet ausgefallenen Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen die Erwartungen übertroffen. Der Konzern sei auf bestem Weg, sein operatives Gewinnziel von 8 Milliarden Euro im Gesamtjahr zu erreichen.ALLIANZ MÜNCHEN – Die Unicredit hat die Einstufung für Allianz nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 96,00 Euro belassen. Der operative Gewinn des Versicherungskonzerns im zweiten Quartal habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Bernd Müller-Gerberding in einer Studie vom Freitag. Der Nettogewinn habe aber aufgrund einmaliger Effekte, insbesondere Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen, unter den Erwartungen gelegen. Insgesamt seien die Zahlen als solide zu bewerten.ALLIANZ FRANKFURT – Die Commerzbank hat Allianz nach Zahlen auf ‘Add’ mit einem Kursziel von 111,00 Euro belassen. Das operative Ergebnis des Versicherers im zweiten Quartal habe seine Erwartung und auch die durchschnittliche Marktschätzung übertroffen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Freitag. Hierbei hätten die Segmente Sach- und Unfallversicherung sowie Vermögensverwaltung etwas besser als erwartet abgeschnitten. Die Sparte Kranken- und Lebensversicherung habe indes den Prognosen entsprochen.BEIERSDORF DÜSSELDORF – Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Beiersdorf von 44,00 auf 46,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Der Hersteller von Körperpflegeprodukten habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Freitag. Dabei habe der Konzern aber auch von der Auflösung einer Rückstellung profitiert. Der Experte passte seine Prognosen entsprechend an.BEIERSDORF HANNOVER – Die NordLB hat Beiersdorf nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Halten’ mit einem Kursziel von 43,50 Euro belassen. Der Hersteller von Körperpflegeprodukten habe eine überraschend starke Bilanz vorgelegt, schrieb Analyst Jan Christian Göhmann in einer Studie vom Freitag. Die Schätzungen habe er dennoch nur leicht angepasst. Abzuwarten bleibe, inwieweit sich die zunehmende konjunkturelle Unsicherheit in einigen Märkten auf das Konsumverhalten auswirkt.BEIERSDORF FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Beiersdorf nach Zahlen von 46,00 auf 43,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Hold’ belassen. Der Konsumgüterhersteller habe im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Freitag. Insgesamt sei die Entwicklung von Beiersdorf auf bestem Wege, er bleibe aber im aktuell turbulenten Umfeld bei seiner neutralen Haltung.BMW PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für BMW nach Zahlen von 65,00 auf 68,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ‘Underperform’ belassen. BMW sei ein großartiger Konzern mit einem sehr guten Management, schrieb Analyst Alexander Neuberger in einer Studie vom Mittwoch. Am zweiten Quartal habe er nichts zu bemängeln. Allerdings dürften die bereits sehr hohen Margen kaum noch steigen. Anleger sollten deshalb Gewinne mitnehmen.COMMERZBANK LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für Commerzbank von 4,10 auf 4,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Conviction Buy’ belassen. Die Bank profitiere von einer Verbesserung der Qualität ihrer Vermögenswerte, verzeichne aber Verluste aus ihrem Engagement in Griechenland, schrieb Analyst Jemej Omahen in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Ergebnisse der europäischen Banken seien bisher im zweiten Quartal insgesamt im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Fokus liege aber vielmehr auf den Risiken aus der Staatsschuldenkrise und weniger auf den Zahlen. Sollten die Renditen für italienische und spanische Anleihen weiter steigen, gerieten die Banken zunehmend unter Druck.CONTINENTAL LONDON – Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Continental von 93,00 auf 92,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Overweight’ belassen. Die Aussichten für die westeuropäischen und US-amerikanischen Automärkte im kommenden Jahr hätten sich zunehmend eingetrübt, schrieb Analyst Ranjit Unnithan in einer Branchenstudie vom Freitag. In diesem Szenario dürften Anleger Unternehmen mit gutem Umsatz- und Ergebniswachstum sowie einer soliden Bilanz gegenüber Kandidaten für eine noch ausstehende positive Trendwende bevorzugen. Zur ersten Gruppe zählt der Experte die meisten deutschen Autobauer und Zulieferer, zur zweiten Gruppe Peugeot , Renault und Fiat . Conti gehört gemeinsam mit Volkswagen zu seinen ‘Top Picks’ im Sektor.DEUTSCHE BOERSE ZÜRICH – Die UBS hat Deutsche Börse auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 75,00 Euro belassen. Die geplante Fusion mit der NYSE Euronext gehe mit der Prüfung durch die EU-Kommission in die zweite Phase, schrieb Analyst Arnaud Giblat in einer Studie vom Freitag. Er sehe die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Transaktion nach wie vor bei 50 bis 60 Prozent. Daher berücksichtige er beim Kursziel unverändert die Hälfte – 6 Euro je Aktie – der erwarteten Synergien eines Zusammenschlusses der beiden Börsenbetreiber.DEUTSCHE TELEKOM PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen auf ‘Outperform’ mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe seine Schätzung und die Durchschnittsprognose des Marktes etwas übertroffen, schrieb Analyst Peter-Kurt Nielsen in einer Studie vom Freitag. Insgesamt hätten die Kennziffern zum zweiten Quartal die Jahresziele des Bonner Konzerns gestützt. Er habe nur marginale Änderungen an seinen Schätzungen vorgenommen.DEUTSCHE TELEKOM HANNOVER – Die NordLB hat das Kursziel für Deutsche Telekom nach Zahlen zum zweiten Quartal von 12,00 auf 11,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Die durchwachsenen Resultate verdeutlichten das schwierige Wettbewerbsumfeld in Europa, aber auch die Stärke des Telekomkonzerns im deutschen Heimatmarkt, schrieb Analyst Jan Christian Göhmann in einer Studie vom Freitag. Kursstützend wirke indes die Dividende. Der wichtigste Kurstreiber bleibe allerdings der Erfolg des geplanten Verkaufs von T-Mobile USA.FIAT SPA LONDON – Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Fiat von 8,10 auf 6,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Underweight’ belassen. Die Aussichten für die westeuropäischen und US-amerikanischen Automärkte im kommenden Jahr hätten sich zunehmend eingetrübt, schrieb Analyst Ranjit Unnithan in einer Branchenstudie vom Freitag. Darunter dürften vor allem die Volumenhersteller Peugeot , Renault und Fiat leiden. Er habe seine Ergebnisprognosen für die drei Autobauer im laufenden und kommenden Jahr um 13 bis 14 Prozent reduziert.GIVAUDAN LONDON – Barclays Capital hat das Kursziel für Givaudan nach Halbjahreszahlen von 1.043,00 auf 935,00 Franken gesenkt und die Einstufung auf ‘Equal Weight’ belassen. Er habe die Ergebnisprognosen für den Hersteller von Duftstoffen und Aromen nach der Vorlage der enttäuschenden Resultate reduziert, schrieb Analyst Gunter Zechmann in einer Studie vom Freitag. Die Erlöse hätten unter dem starken Schweizer Franken und die Gewinne unter hohen Rohstoffkosten gelitten. Wegen der guten langfristigen Perspektiven, einer niedrigen Kapitalintensität sowie hoher Markteintrittsbarrieren bleibe es aber beim ‘Equal Weight’-Votum.ING PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für ING nach Presseberichten, wonach der Finanzkonzern mit der EU-Kommission über einen Verkauf der niederländischen Hypothekenbank WUH neu verhandeln müsse, von 10,70 auf 10,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Outperform’ belassen. Er sehe einen Verkauf von WUH aufgrund der ING-Finanzstruktur als nahezu unmöglich an, schrieb Analyst Hans Pluijgers in einer Studie vom Freitag. Dies sei aber bereits eingepreist. Es gebe einige Alternativen, wie den Verkauf des belgischen Versicherungsgeschäfts oder der polnischen Aktivitäten.MUNICH RE FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Munich Re nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 110,00 Euro belassen. Der Rückversicherer habe für das zweite Quartal gemischte Ergebnisse vorgelegt, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Operativ seien die Erwartungen zwar verfehlt worden, unter dem Strich habe der Konzern aber von einer geringeren Steuerquote profitiert. Die Aktien seien zwar attraktiv bewertet, kurzfristig seien allerdings keine Kurstreiber ersichtlich.MUNICH RE FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Munich Re nach Zahlen von 117,00 auf 113,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ‘Add’ belassen. Die Kennziffern des Rückversicherers zum zweiten Quartal seien leicht enttäuschend ausgefallen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Ergebnisprognosen für 2012 und 2013 in Erwartung niedrigerer Kapitalerträge um acht respektive zehn Prozent reduziert.PROSIEBENSAT1 LONDON – Nomura hat ProSiebenSat.1 nach Zahlen zum zweiten Quartal auf ‘Buy’ mit einem Kursziel von 25,50 Euro belassen. Die Resultate hätten klar über seinen und den Erwartungen des Marktes gelegen, schrieb Analyst Matthew Walker in einer Studie vom Freitag. Die Aktien des Medienunternehmens seien zu niedrig bewertet, da die Anleger wohl mit einem zweiten Konjunkturrückschlag rechneten und den Unternehmensprognosen nicht glaubten. Die Aktie habe Kurspotenzial, außer wenn es zu einer schlimmeren Wirtschaftskrise als im Jahr 2008/09 kommen würde.PROSIEBENSAT1 ZÜRICH – Die UBS hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 nach gestiegenen Unternehmensprognosen von 24,00 auf 25,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ‘Buy’ belassen. Angesichts der zuversichtlichen Prognosen des Medienkonzerns habe sie die Gewinnschätzungen für 2012 erhöht, schrieb Analystin Tamsin Garrity in einer Studie vom Freitag. Für 2011 seien diese – allerdings nur wegen der Bereinigung um die verkauften Beteiligungen – etwas gesunken. Der Bewertungsabschlag zu den Aktien anderer TV-Sendegruppen sei nach wie vor unangemessen.ROYAL BANK OF SCOTLAND DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Royal Bank of Scotland (RBS) nach Zahlen auf ‘Neutral’ belassen. Das Vorsteuerergebnis habe auf vergleichbarer Basis zwar die Erwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Freitag. Die Aktie dürfte jedoch angesichts des schwierigen Ausblicks für Irland und der Unsicherheit über den Ausgang der Strukturreform des britischen Bankensektors unter Druck bleiben.SGL GROUP HANNOVER – Die NordLB hat das Kursziel für SGL Group nach Zahlen zum zweiten Quartal von 35,00 auf 33,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ‘Halten’ belassen. Abgesehen von den positiven Auswirkungen der Zuschreibungen in der Sparte CFC habe der Kohlenstoffspezialist die Markterwartungen erfüllt, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag. Leicht enttäuschend wirkten indes die unveränderten Unternehmensprognosen für 2011, da der Konsens bereits optimistischer sei. Der Kurs des fundamental überbewerteten Titels werde aber nach wie vor maßgeblich von Spekulationen über Zukäufe eines der beiden Großaktionäre beeinflusst.TELECOM ITALIA PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat Telecom Italia nach Zahlen auf ‘Underperform’ mit einem Kursziel von 0,85 Euro belassen. Die Kennziffern zum zweiten Quartal seien auf operativer Ebene besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Giovanni Montalti in einer Studie vom Freitag. Unter anderem aufgrund der anhaltend schwachen Ergebnisdynamik und einer wohl nicht nachhaltigen Dividendenpolitik halte er jedoch an seiner negativen Einschätzung der Aktie des Telekomkonzerns fest.TELECOM ITALIA MAILAND – Die Unicredit hat die Einstufung für Telecom Italia nach Zahlen auf ‘Hold’ mit einem Kursziel von 1,15 Euro belassen. Auf den ersten Blick hätten die Ergebnisse des Telekommunikationskonzerns im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen und sie wirkten ermutigend, schrieb Analyst Giovanni D’Amico in einer Studie vom Freitag. Besonders die Geschäfte in Brasilien hätten zu den guten Zahlen beigetragen. Allerdings sei die Jahresprognose des Unternehmens für den heimischen italienischen Markt wohl zu optimistisch./he
DGAP-Adhoc: Fabasoft AG gibt die vorläufigen Zahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2011/2012 bekannt (deutsch) (05. August 2011, 21:30 Uhr)
Fabasoft AG gibt die vorläufigen Zahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2011/2012 bekanntFabasoft AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis05.08.2011 21:30Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung, übermittelt durch die DGAP – einUnternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Die Fabasoft AG (ISIN AT0000785407, WKN 922985, Prime Standard) gibt dievorläufigen Konzern-Zahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres2011/2012 (1.4.2011-30.6.2011) bekannt:- Umsatzerlöse: EUR 5,5 Mio. (EUR 5,3 Mio. in den ersten drei Monaten desGeschäftsjahres 2010/2011)- EBITDA: EUR 0,2 Mio. (EUR 0,4 Mio. in den ersten drei Monaten desGeschäftsjahres 2010/2011)- EBIT: EUR -0,2 Mio. (EUR 0,02 Mio. in den ersten drei Monaten desGeschäftsjahres 2010/2011)- Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit: EUR 2,8 Mio. (EUR -0,4 Mio. in denersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011)- Bestand der liquiden Mittel: EUR 15,1 Mio. zum 30. Juni 2011 (EUR 16,5Mio. zum 30. Juni 2010)Fabasoft ist ein führender europäischer Softwarehersteller für EnterpriseContent Management (ECM), Compliance, Electronic Government undMoReq2-zertifizierter Information Governance sowie ein Anbieter von CloudServices für die sichere und zuverlässige Zusammenarbeit von Unternehmen,Partnern und Kunden über das Internet (www.foliocloud.com). Fabasoft AG (ISIN AT0000785407; WKN 922985; Bloomberg Code FAA GY; ReutersCodeFAAS.DE)Linz, 5. August 2011Leopold Bauernfeind, Mitglied des VorstandesE-Mail: Leopold.Bauernfeind@fabasoft.com, Telefon: +43 732 60 61 6205.08.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Fabasoft AG Honauerstraße 4 4020 Linz ÖsterreichTelefon: +43 732-606162-0Fax: +43 732-606162-609E-Mail: leopold.bauernfeind@fabasoft.comInternet: www.fabasoft.comISIN: AT0000785407WKN: 922985 Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Stuttgart, München, Hamburg, Düsseldorf Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————
DGAP-Adhoc: Fabasoft AG gibt die vorläufigen Zahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2011/2012 bekannt (deutsch) (05. August 2011, 21:30 Uhr)
Fabasoft AG gibt die vorläufigen Zahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2011/2012 bekanntFabasoft AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis05.08.2011 21:30Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durchdie DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.—————————————————————————Die Fabasoft AG (ISIN AT0000785407, WKN 922985, Prime Standard) gibt dievorläufigen Konzern-Zahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres2011/2012 (1.4.2011-30.6.2011) bekannt:- Umsatzerlöse: EUR 5,5 Mio. (EUR 5,3 Mio. in den ersten drei Monaten desGeschäftsjahres 2010/2011)- EBITDA: EUR 0,2 Mio. (EUR 0,4 Mio. in den ersten drei Monaten desGeschäftsjahres 2010/2011)- EBIT: EUR -0,2 Mio. (EUR 0,02 Mio. in den ersten drei Monaten desGeschäftsjahres 2010/2011)- Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit: EUR 2,8 Mio. (EUR -0,4 Mio. in denersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011)- Bestand der liquiden Mittel: EUR 15,1 Mio. zum 30. Juni 2011 (EUR 16,5Mio. zum 30. Juni 2010)Fabasoft ist ein führender europäischer Softwarehersteller für EnterpriseContent Management (ECM), Compliance, Electronic Government undMoReq2-zertifizierter Information Governance sowie ein Anbieter von CloudServices für die sichere und zuverlässige Zusammenarbeit von Unternehmen,Partnern und Kunden über das Internet (www.foliocloud.com). Fabasoft AG (ISIN AT0000785407; WKN 922985; Bloomberg Code FAA GY; ReutersCodeFAAS.DE)Linz, 5. August 2011Leopold Bauernfeind, Mitglied des VorstandesE-Mail: Leopold.Bauernfeind@fabasoft.com, Telefon: +43 732 60 61 6205.08.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ————————————————————————— Sprache: DeutschUnternehmen: Fabasoft AG Honauerstraße 4 4020 Linz ÖsterreichTelefon: +43 732 606 162Fax: +43 732 606 162–609E-Mail: Leopold.Bauernfeind@fabasoft.comInternet: www.fabasoft.comISIN: AT0000785407WKN: 922985Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service —————————————————————————

Posted in

