MEXIKO-STADT – In Lateinamerika haben die drei Hauptbörsen am Donnerstag Verluste verzeichnet. Im brasilianischen São Paulo sank der Bovespa (Ibovespa) um 1,63 Prozent auf 59.679,35 Zähler. Der IPC in Mexiko-Stadt gab um 0,25 Prozent auf 36.164,61 Zähler. Negativ endete auch der Börsenhandel in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires: Dort verlor der Merval 1,6 Prozent auf 3.302,44 Zähler./ho/DP/he
Archive for July 14th, 2011
Aktien Lateinamerika Schluss: Verluste (14. Juli 2011, 23:35 Uhr)
Google steigert im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn überraschend deutlich (14. Juli 2011, 23:04 Uhr)
MOUNTAIN VIEW – Der Internetkonzern Google kann sich vor Werbegeldern kaum retten. Die sprudelnden Anzeigenerlöse ließen den Umsatz im zweiten Quartal um 32 Prozent auf gut 9,0 Milliarden US-Dollar hochschnellen (6,4 Mrd Euro). Unter dem Strich blieben davon als Gewinn 2,5 Milliarden Dollar hängen – das waren 26 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
´Wir hatten ein großartiges Quartal´, sagte Mitgründer und Firmenchef Larry Page am Donnerstag (Ortszeit) am Firmensitz im kalifornischen Mountain View. Google schnitt sogar wesentlich besser ab als Analysten erwartet hatten. Der Kurs sprang nachbörslich um satte 11 Prozent nach oben.
VORSTOSS IN DISPLAY-WERBUNG SCHEINT SICH GELOHNT ZU HABEN
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste – Bernanke-Aussagen enttäuschen (14. Juli 2011, 22:38 Uhr)
NEW YORK – Enttäuschte Hoffnungen auf eine bevorstehende weitere Stützung der lahmenden US-Wirtschaft durch die Notenbank Fed haben an den US-Börsen am Donnerstag für Verluste gesorgt. Die besser als erwartet ausgefallenen Quartalsergebnisse der Bank JPMorgan sowie positive Konjunkturdaten konnten die Talfahrt nicht stoppen. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial büßte 0,44 Prozent auf 12.437,12 Punkte ein. Der breiter gefasste S&P 500 gab um 0,67 Prozent auf 1.308,87 Punkte nach. An der Technologiebörse Nasdaq sank der Auswahlindex Nasdaq 100 um 1,16 Prozent auf 2.325,06 Punkte. Der breitere Composite-Index büßte 1,22 Prozent auf 2.762,67 Punkte ein.
Presse: FBI ermittelt gegen Murdoch-Medien (14. Juli 2011, 22:35 Uhr)
NEW YORK – Für Medienmogul Rupert Murdoch wird es wegen des Abhörskandals auch in seiner Wahlheimat USA immer enger. Die Bundespolizei FBI geht laut Medienberichten dem Verdacht nach, dass Mitarbeiter von Murdochs Medienkonzern News Corp. die Telefone von Opfern der Anschläge vom 11. September 2001 sowie von deren Familien angezapft haben könnten oder dies zumindest versucht haben.
Die ´New York Times´ und das ´Wall Street Journal´ – das ebenfalls zum Murdoch-Imperium gehört – berichteten am Donnerstag von den gerade begonnenen Untersuchungen und beriefen sich dabei auf eingeweihte Personen. Den Zeitungsberichten zufolge gab ein Gesuch des republikanischen Kongressabgeordneten Peter King letztlich den Ausschlag für die Nachforschungen. Aus seinem Wahlkreis Long Island stammten viele der Terroropfer.
Aktien New York Schluss: Verluste – vorerst keine Hilfen für lahme Wirtschaft (14. Juli 2011, 22:27 Uhr)
NEW YORK – Enttäuschte Hoffnungen auf eine bevorstehende weitere Stützung der lahmenden US-Wirtschaft durch die Notenbank Fed haben an den US-Börsen am Donnerstag für Verluste gesorgt. Die besser als erwartet ausgefallenen Quartalsergebnisse der Bank JPMorgan sowie positive Konjunkturdaten konnten die Talfahrt nicht stoppen. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial büßte 0,44 Prozent auf 12.437,12 Punkte ein. Der breiter gefasste S&P 500 gab um 0,67 Prozent auf 1.308,87 Punkte nach. An der Technologiebörse Nasdaq sank der Auswahlindex Nasdaq 100 um 1,16 Prozent auf 2.325,06 Punkte. Der breitere Composite-Index büßte 1,22 Prozent auf 2.762,67 Punkte ein.
ots.CorporateNews: Mittelbayerische Zeitung / Mittelbayerische Zeitung: Zur Schuldenkrise: … (14. Juli 2011, 22:21 Uhr)
Mittelbayerische Zeitung: Zur Schuldenkrise: Ob Europa oder die USA -
die Staaten haben ihren Kredit verspielt.
Regensburg (ots) – Die Regierungen gleichen Kapitänen in schwerer
See, deren Kompass kaputt ist und deren Treibstoff für die
Schiffsmotoren zur Neige geht. Sie und ihr Volk fühlen sich wie
machtlose Passagiere, die von den Stürmen der Märkte erbarmungslos
gegen das Riff gedrückt werden. Die Lage ist dramatisch ernst. Europa
schafft es nicht, seine Schuldenkrise in den Griff zu kriegen und
damit den Euro den bedrohlichen Attacken zu entziehen. So
nachvollziehbar diese Befindlichkeit ist, die ganze Wahrheit drückt
sie nicht aus. Denn das Desaster hat sich deshalb entwickeln können,
weil wir die Wirklichkeit so lange ignoriert haben. Dass Griechenland
mit seinen Schulden hoffnungslos überfordert ist und sie nicht
zurückzahlen kann, hätte man längst eingestehen müssen. Ein Schnitt
ist unausweichlich, ein Teil der Kredite unwiederbringlich verloren.
Und wer in dieser Lage in Galgenhumor verfällt, der verweist auf
Italien: Wenn ein Land, das seit Jahrzehnten im Chaos dahintreibt und
es trotzdem schaffte, immer oben zu schwimmen, plötzlich auf dem
Radar der Investoren für Abschusskandidaten auftaucht, dann kann der
Abgrund nicht mehr weit sein. Kaum besser stehen die USA da.
Eigentlich noch schlechter, wenn man die Wirtschaftsdaten betrachtet.
Kaum erklärlich, wie ein derart verschuldetes Land mit gravierenden
strukturellen Problemen mit der Bestnote AAA bewertet wird. Doch auch
diese Eins mit Stern ist in Gefahr. Die Ratingagenturen drohen mit
Abstufung, weil sich Demokraten und Republikaner nicht auf die
Voraussetzungen für die Anhebung des Schuldenlimits einigen können.
In einem Punkt muss man den politischen Gegnern Obamas Recht geben:
Man darf die stetig ausufernde Verschuldung nicht bedenkenlos
fortführen. Nur darum geht es ihnen gar nicht. Sondern um Wahlkampf
und Ideologie. Sie wollen die ohnehin nur schwach belasteten Reichen
vor zusätzlichen Steuern bewahren und lieber bei den Armen sparen.
Und damit Obama zwingen, seine eigene Politik ins Gegenteil zu
verkehren. Sie arbeiten daran, den (einst?) mächtigsten Mann der Welt
zu demontieren und als schwächliche Marionette lächerlich zu machen.
Am Ende aber schaden die Republikaner ihrem eigenen Land und fördern
den unübersehbaren Drang Chinas, die Rolle der globalen Führungsmacht
zu übernehmen. Dass Peking durchblicken ließ, die Bonität der USA
zurückzustufen und als mit Abstand größter Kreditgeber mit Geldentzug
drohte, drückt die sich verschiebenden Gewichte aus. Fasst man diese
Gemengelage zusammen, stellt sich eine Frage, die unser
demokratisches Selbstverständnis ins Wanken bringt. Was haben die
Politiker der Macht des Marktes entgegenzusetzen? Sind sie nur noch
Erfüllungsgehilfen des Kapitals? Wozu wählen gehen, wenn der Einfluss
des Staates derart marginalisiert ist? Wer darüber klagt, blendet
einen Teil der Wahrheit aus: Generationen von Politikern und ihre
Wähler haben in zumindest partieller Einigkeit diese so übermächtige
Wucht der Märkte erst geschaffen. Indem sie teure Wahlgeschenke
verteilten respektive einforderten. Indem sie über Jahrzehnte hinweg
mehr Geld ausgaben als einnahmen. Wir haben auf Kredit gelebt – und
ihn jetzt offenbar verspielt. Die Griechen und US-Amerikaner ein
bisschen mehr, wir etwas weniger. So betrachtet ist der
Vertrauensentzug der Geldgeber logisch und unausweichlich. Vielleicht
kommt er gerade noch rechtzeitig, um das System retten zu können.
Denn an einem ist die Geldwirtschaft kaum interessiert: an ihrem
eigenen Untergang.
US-Anleihen: Verluste (14. Juli 2011, 22:01 Uhr)
NEW YORK – Die US-Staatsanleihen haben am Donnerstag ihre leichten Verluste zum Handelsstart noch etwas ausgeweitet.
Zweijährige Anleihen sanken um 1/32 Punkte auf 99 31/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,375 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 9/32 Punkte auf 100 Punkte und rentierten mit 1,495 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen rutschten um 17/32 Punkte ab auf 101 15/32 Punkte. Ihre Rendite stieg damit auf 2,948 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren fielen um einen Punkt und 7/32 Punkte auf 102 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 4,245 Prozent./ck/he
EANS Adhoc: Weatherford International Ltd. (deutsch) (14. Juli 2011, 21:54 Uhr)
EANS-Adhoc: Weatherford reicht Formblatt 8-K ein
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
14.07.2011
GENF, Schweiz, 14. Juli 2011 — Weatherford International Ltd. (NYSE / Euronext
Paris / SIX: WFT) setzt seine Aktionäre heute über die Vorlage des
Formularblatts 8-K bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde ´SEC´
(Securities and Exchange Commission) in Kenntnis. In Formblatt 8-K wird
offengelegt, dass das Unternehmen seinen bestehenden vorrangig besicherten
Darlehensvertrag dahingehend abgeändert hat, dass der Umfang der
Darlehensfazilität von 1,75 Mrd. US-Dollar auf 2,25 Mrd. US-Dollar erhöht, das
vorgesehene Fälligkeitsdatum auf den 13. Juli 2016 verlängert und die
vereinbarten Zinsmargen gesenkt wurden.

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