Archive for July 13th, 2011

RATING: Moody´s droht den USA mit Aberkennung der Topbonität (13. Juli 2011, 23:48 Uhr)

NEW YORK – Die Ratingagentur Moody´s hat wegen dem Konflikt um die Anhebung der Schuldengrenze den USA mit der Aberkennung ihrer Topbonität gedroht. Die Kreditwürdigkeit, die derzeit mit der Bestnote ´AAA´ bewertet wird, werde auf eine mögliche Herabstufung überprüft, teilte Moody´s am Mittwoch in New York mit. Es steige die Gefahr, dass die Schuldengrenze nicht rechtzeitig angehoben werde. Sollte es bis Mitte Juli nicht zu einer Entscheidung kommen, dann werde es zu einer Überprüfung des Ratings kommen.

US-Präsident Barack Obama und die Republikaner im Kongress verhandeln derzeit über eine Anhebung des Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen US-Dollar. Derzeit zeichnet sich noch keine Einigung ab. Nach Angaben des US-Finanzministeriums dürfte die Grenze am 2. August erreicht sein.

´WSJ´: Amazon hat Tablet-Computer bald fertig (13. Juli 2011, 23:22 Uhr)

NEW YORK – Die Hinweise auf einen eigenen Tablet-Computer von Amazon verdichten sich. Nach Informationen des ´Wall Street Journal´ vom späten Mittwoch (Ortszeit) soll der iPad-Rivale noch vor Oktober auf den Markt kommen. Das Gerät habe einen 9 Zoll (etwa 23 Zentimeter) großen Bildschirm und laufe mit Googles Betriebssystem Android, zitierte die Zeitung eingeweihte Personen. Anders als das Apple iPad 2 soll das Amazon-Tablet aber keine Kamera besitzen.

Amazon würde sich damit in eine lange Liste von Herstellern einreihen, die mit ihren schlanken Rechnern dem unumstrittenen Tablet-Marktführer Apple Konkurrenz machen wollen. Allerdings besitzt der weltgrößte Online-Händler Amazon mit seiner riesigen Kundengemeinde eine enorme Durchschlagkraft. Bereits im boomenden Geschäft mit Online-Musik und -Videos tritt Amazon gegen Apple an.

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Abgebröckelte Gewinne (13. Juli 2011, 22:46 Uhr)

NEW YORK – Die US-Börsen haben am Mittwoch nach drei schwachen Handelstagen in Folge zur Erholung angesetzt. Allerdings schmolzen die Gewinne zum Handelsschluss wegen wieder aufkeimender Sorgen um eine bevorstehende Staatspleite deutlich ab. Anleger fürchten, es könnte misslingen, dass der US-Kongress die staatliche Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen US-Dollar anheben wird. Damit droht den USA die Staatspleite.

Aktien New York Schluss: Gewinne bröckeln nach Sorgen um Staatspleite (13. Juli 2011, 22:30 Uhr)

NEW YORK – Die US-Börsen haben am Mittwoch nach drei schwachen Handelstagen in Folge zur Erholung angesetzt. Allerdings schmolzen die Gewinne zum Handelsschluss wegen wieder aufkeimender Sorgen um eine bevorstehende Staatspleite deutlich ab. Anleger fürchten, es könnte misslingen, dass der US-Kongress die staatliche Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen US-Dollar anheben wird. Damit droht den USA die Staatspleite.

Software AG erwartet Umsatzrückgang im 2. Quartal – Jahresprognose bestätigt (13. Juli 2011, 22:03 Uhr)

DARMSTADT – Die Software AG hält trotz einer Umsatzabschwächung im zweiten Quartal an ihren Jahresprognosen fest. Die Erlöse dürften von 267,3 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 256 bis 258 Millionen Euro gesunken sein, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Darmstadt mit. Währungsbereinigt entspreche der Umsatz allerdings dem Wert des zweiten Quartals 2010. Wegen verbesserter Kostenstrukturen soll die operative Ergebnismarge dennoch von 22,0 im Vorjahr auf 22,5 bis 23,0 Prozent steigen. Das operative Ergebnis des zweiten Quartals werde ungefähr auf Vorjahreshöhe (58,9 Millionen Euro) liegen.

Für das Gesamtjahr hält die Software AG an ihrem Ziel eines Umsatzanstiegs von 5 bis 7 Prozent und einer Gewinnsteigerung von 10 bis 15 Prozent fest./he/ck

US-Anleihen: Fast unverändert (13. Juli 2011, 21:59 Uhr)

NEW YORK – Die US-Staatsanleihen haben sich am Mittwoch kaum verändert gezeigt. Positives und Negatives für die Bonds hielten sich an diesem Tag die Waage: Auf der einen Seite belastete der freundliche Aktienmarkt die Anleihen, auf der anderen Seite gaben Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke Auftrieb. Dieser hatte weitere Anleihekäufe zur Unterstützung der lahmenden US-Wirtschaft nicht ausgeschlossen.

Zweijährige Anleihen notierten unverändert bei 100 1/32 Punkte und rentierten mit 0,363 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 1/32 Punkte und standen bei 100 8/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,447 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen zeigten sich unverändert bei 102 1/32 Punkten und rentierten mit 2,883 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren fielen um 3/32 Punkte auf 103 13/32 Punkte. Sie rentierten mit 4,173 Prozent./ck/he

ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Gelackmeiert, Kommentar zum … (13. Juli 2011, 21:50 Uhr)

Börsen-Zeitung: Gelackmeiert, Kommentar zum Bankenstresstest von Bernd
Wittkowski
Frankfurt (ots) – Das ultimative Urteil über den laufenden
EU-Bankenstresstest und die neue europäische Bankenaufsicht EBA ist
bereits von höchst kompetenter Stelle gesprochen worden. Jochen
Sanio, Präsident der deutschen Finanzaufsicht BaFin, konstatierte
einen fragwürdigen Versuch, die künftigen Eigenkapitalregeln für
Banken auszuhebeln, und warf der EBA vor, ´ohne jede gesetzliche
Zuständigkeit, geschweige denn Legitimation´ eine
Eigenkapitaldefinition ´gestrickt´ zu haben, die geltendes Recht
ebenso ´beiseiteschiebt´ wie die im Baseler Aufseherausschuss
vereinbarten Übergangsfristen für die neuen Eigenkapitalregeln (Basel
III). Dieses ganz offiziell im Jahresbericht der BaFin festgehaltene
Verdikt – zugleich eine Art Vermächtnis des bald 65 Jahre alt
werdenden obersten deutschen Finanzaufsehers – muss man sich auf der
Zunge zergehen lassen. Es ist indirekt auch ein Affront gegenüber
Europas Regierungen und Parlamentariern, die die neue Aufsicht Anfang
dieses Jahres aus der Taufe gehoben haben.

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 13.07.2011 (13. Juli 2011, 21:35 Uhr)

FRANKFURT – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.07.2011

AIXTRON

FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Aixtron von 37,00 auf 29,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ´Buy´ belassen. Wegen seines hohen Engagements im chinesischen Absatzmarkt könnte der Auftragseingang des LED-Industrieausrüsters stärker schwanken, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Trotz gesenkter Gewinnprognosen bleibe er aber zuversichtlich für die Aktie. Kurzfristige Kurstreiber könnten etwa das Verbot weißglühender Glühbirnen mit 60 Watt in Europa ab September 2011 sowie mit 100 Watt in Kalifornien ab 2012 werden. Daher sollte ein Kauf der Papiere nach den Zahlen zum zweiten Quartal wieder in Betracht gezogen werden.

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