Archive for July 11th, 2011

Chevron rechnet im zweiten Quartal mit besseren Ergebnissen als im ersten (11. Juli 2011, 23:34 Uhr)

SAN RAMON – Der Ölkonzern Chevron Corp. erwartet für das zweite Quartal bessere Ergebnisse als im vorausgegangenen ersten Jahresviertel. Die Ergebnisse im Upstream-Geschäft, also den Tätigkeitsbereichen Ölsuche, Erschließung von Ölfeldern und Ölförderung, dürften sich in den aufeinanderfolgenden Quartalen verbessert und von den gestiegenen Ölpreisen profitiert haben, teilte das Dow Jones Industrial notierte Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mit.

Wegen verbesserter Margen dürfte sich auch das Downstream-Geschäft, also die Bereiche Transport, Verarbeitung und Vertrieb, verbessert haben. Chevron will die konkreten Quartalszahlen am 29. Juli bekanntgeben. Die Aktien von Chevron legten im nachbörslichen US-Handel um 0,35 Prozent auf 104,78 Dollar zu. Mit minus 1,40 Prozent hatten sie geschlossen./ck

VW-Betriebsrat führt Dialog mit der US-Autogewerkschaft UAW (11. Juli 2011, 23:06 Uhr)

DÜSSELDORF – Die Arbeitnehmervertreter von VW gehen aktiv den Dialog mit der streitbaren US-Autogewerkschaft UAW an. VW hat im Mai im Bundesstaat Tennessee im Süden der USA das erste Werk seit Jahrzehnten eröffnet. Nun intensiviert der Welt-Konzernbetriebsrat die Kontakte zur UAW. Nach verschiedenen Treffen zwischen UAW-Präsident Bob King, dem IG-Metall-Vorsitzenden Berthold Huber und Volkswagens Betriebsratschef Bernd Osterloh fand vergangene Woche ein erster Workshop zwischen Vertretern der UAW und dem Generalsekretär von Volkswagens Welt-Konzernbetriebsrat Michael Riffel statt, berichtet das ´Handelsblatt´ (Dienstagsausgabe).

Rösler will mehr Wettbewerb unter Ratingagenturen fördern (11. Juli 2011, 22:58 Uhr)

DÜSSELDORF – Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will kleineren Ratingagenturen bessere Zutrittchancen zu den Finanzmärkten einräumen. ´Wir brauchen mehr Wettbewerb, um den ausufernden Einfluss der drei großen Ratingagenturen auf das weltweite Finanzsystem einzudämmen´, sagte Rösler dem ´Handelsblatt´ (Dienstagsausgabe). Das bedeute, dass die Marktzutrittschancen für kleinere Ratingagenturen weiter verbessert werden müssten.

´Außerdem sollten Marktteilnehmer die notwendige Sensibilität aufbringen und externe Ratings nicht einfach kritiklos übernehmen´, sagte der Bundeswirtschaftsminister. Hier zähle Eigenverantwortung, indem eigene und transparente Risikoeinschätzungen vorgenommen würden./ck

Alcoa profitiert von hoher Alu-Nachfrage – Gewinn niedriger als erwartet (11. Juli 2011, 22:53 Uhr)

NEW YORK – Eine Rekord-Nachfrage nach Aluminium hat dem US-Konzern Alcoa die Kasse gefüllt: Im zweiten Geschäftsquartal, das von Januar bis März lief, setzte das von dem Deutschen Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen 6,6 Milliarden US-Dollar um (4,7 Mrd Euro). Das waren 27 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn verdoppelte sich auf unter dem Strich auf 322 Millionen Dollar, wie Alcoa am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Allerdings war am Markt mit mehr Gewinn gerechnet worden. So knabberten höhere Energie- und Materialkosten am Alcoa-Gewinn und zudem litt der US-Konzern nach eigenen Angaben unter dem schwächeren Dollar. Die Aktie, die vor Börsenschluss bereits knapp drei Prozent eingebüßt hatte, gab nachbörslich noch etwas weiter nach.

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Sehr schwach – Sorgen über Verschuldung (11. Juli 2011, 22:31 Uhr)

NEW YORK – Die US-Börsen sind am Montag wie die europäischen Aktienmärkte spürbar von Sorgen vor einem Übergreifen der Schuldenkrise auf Italien belastet worden. Zudem geht in den USA das Ringen um die Erhöhung der Schuldenobergrenze und damit letztlich um die Zahlungsfähigkeit der wichtigsten Volkswirtschaft der Welt weiter. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor bis Handelsschluss 1,20 Prozent auf 12.505,76 Punkte und weitete damit sein Minus vom Freitag weiter aus. Vor dem Wochenende waren es enttäuschende Arbeitsmarktdaten gewesen, die den Index in die Verlustzone gedrückt hatten.

Aktien New York Schluss: Sehr schwach – Schuldenkrise in Europa und USA (11. Juli 2011, 22:18 Uhr)

NEW YORK – Die US-Börsen sind am Montag wie die europäischen Aktienmärkte spürbar von Sorgen vor einem Übergreifen der Schuldenkrise auf Italien belastet worden. Zudem geht in den USA das Ringen um die Erhöhung der Schuldenobergrenze und damit letztlich um die Zahlungsfähigkeit der wichtigsten Volkswirtschaft der Welt weiter. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor bis Handelsschluss 1,20 Prozent auf 12.505,76 Punkte und weitete damit sein Minus vom Freitag weiter aus. Vor dem Wochenende waren es enttäuschende Arbeitsmarktdaten gewesen, die den Index in die Verlustzone gedrückt hatten.

Richter billigen Patentverkauf an Microsoft und Apple (11. Juli 2011, 22:07 Uhr)

WILMINGTON/TORONTO – Jetzt ist es amtlich: Microsoft, Apple, Sony und drei weitere Technologieschwergewichte haben sich den riesigen Patentschatz des untergegangenen kanadischen Telekom-Ausrüsters Nortel Networks gesichert. Insolvenzrichter in den USA und Kanada haben am Montag dem 4,5 Milliarden US-Dollar schweren Verkauf zugestimmt. Niemals zuvor war ein derart großes Paket an Patenten unter den Hammer gekommen.

Das Nortel-Paket gilt als eine Schatztruhe. Bei den rund 6.000 Patenten und Patentanträgen geht es um wichtige Technologien für Mobilfunk und Wlan, aber auch für die Internetsuche oder für Online-Netzwerke. Einige Patente betreffen den nächsten schnellen Datenfunk-Standard LTE. Deswegen hatte auch der Internetkonzern Google mitgeboten, der mit seinem Android-Betriebssystem derzeit den Handymarkt aufmischt. Doch Google unterlag bei dem Bietergefecht.

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 11.07.2011 (11. Juli 2011, 22:02 Uhr)

FRANKFURT – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 11.07.2011

BANCO SANTANDER SA

PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Banco Santander von 10,00 auf 9,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ´Underperform´ belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen für die Jahre 2011 bis 2013 um sieben bis elf Prozent gesenkt, schrieb Analyst Inigo Vega in einer Studie vom Montag. Damit trage er seinen nun konservativeren Erwartungen für die Bank in etlichen Regionen Rechnung. Zudem dürfte die Steuerquote zunehmen.

BAYER AG

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