Archive for July 3rd, 2011

dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN – Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende (03. Juli 2011, 20:35 Uhr)

Bayer bietet US-Bauern in Genreis-Streit halbe Milliarde Euro

MONHEIM – Mit einer Vergleichszahlung von mehr als einer halben Milliarde Euro an amerikanische Reisbauern will Bayer CropScience einen jahrelangen Rechtsstreit um Genreis beenden. Am Freitagabend (Ortszeit) einigte sich das Tochterunternehmen des Chemiekonzerns Bayer in St. Louis (Missouri) mit den Anwälten von 11 800 Farmern auf ein Vergleichsprogramm. Das teilte der Bayer-Konzern am Samstag in Leverkusen mit. Dass der Vergleich zustande komme, sei ´der Wille aller Beteiligten´, sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur dpa. Bei 17 weiteren Klägern – Händlern, Organisationen und Unternehmen – steht eine Einigung noch aus.

EANS-News: Rockberries PLC wird fortlaufenden XETRA-Handel durch Designated Sponsor sicher stellen (03. Juli 2011, 19:45 Uhr)

EANS-News: Rockberries PLC wird fortlaufenden XETRA-Handel durch Designated Sponsor sicher stellen

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London / Frankfurt (euro adhoc) – Die Rockberries PLC (ISIN: GB00B3T4ZN15) wird
in Kürze einen Designated Sponsor Vertrag abschließen. Die Aktien der
Rockberries PLC werden damit zukünftig fortlaufend auf XETRA handelbar sein.

Für Regina Wildhofer (CEO) ist der fortlaufende Handel auf XETRA ein bedeutender
Meilenstein: ´Kein börsennotiertes Unternehmen in Deutschland kann es sich
erlauben, den wichtigsten Handelsplatz hierzulande zu ignorieren. Die
Entscheidung, einen Designated Sponsor zu verpflichten, der regelmäßig das
Top-Rating AA von der Deutschen Börse AG erhält, fiel uns aus diesem Grund nicht
schwer. Wir freuen uns, dass unsere Aktie bereits in Kürze auf XETRA fortlaufend
gehandelt werden kann und wir mit diesem Schritt Rockberries ganz sicher auch am
Kapitalmarkt weiter in den Fokus rücken können.´

GESAMT-ROUNDUP 2/Koalition will Steuern 2013 senken – Mehr Schulden als geplant (03. Juli 2011, 19:37 Uhr)

(neu: Lindner)

BERLIN – Trotz weiterhin schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen will die schwarz-gelbe Koalition zum 1. Januar 2013 Steuern und Sozialabgaben senken. Auf dieses Datum im Jahr der Bundestagswahl verständigten sich die Vorsitzenden von CDU, CSU und FDP, wie die Liberalen am Sonntag nach einem Vorabbericht der ´Bild´-Zeitung bestätigten.

Konkrete Zahlen zum Umfang der Entlastungen, die bereits vor rund zehn Tagen für 2013 angekündigt worden waren, stehen demnach noch nicht fest. Das Gesamtpaket soll im Herbst stehen. FDP- Generalsekretär Christian Lindner sprach am Abend in der ARD von einem ´Grundlagenbeschluss´ der Koalitionsspitzen, dem genauere Zahlen folgen sollten. Nach ZDF-Informationen aus Koalitionskreisen soll es um einen einstelligen Milliardenbetrag gehen.

Deutsche Autobauer kritisieren Freihandelsabkommen mit Südkorea (03. Juli 2011, 19:03 Uhr)

BERLIN – Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) kritisiert das zum Monatswechsel in Kraft getretene EU-Freihandelsabkommen mit Südkorea. Es sei ein ´schwerwiegender strategischer Fehler´ gewesen, für südkoreanische Hersteller Zollrückerstattungen für Importe aus Drittstaaten zuzulassen, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann dem Handelsblatt (Montag). ´Das passt nicht in das ordnungspolitische Konzept des Freihandels.´

Die vereinbarte Zollrückerstattung bedeutet, dass die Produzenten für importierte Kfz-Teile aus China faktisch keinen Zoll bezahlen müssen, wenn das Fahrzeug in den Export nach Europa geht. In den Augen europäischer Hersteller sorgt das für Wettbewerbsverzerrungen, denn sie müssen umgekehrt gleichwohl zahlen. ´Ich hoffe, dass Handelskommissar Karel De Gucht diese Fehler bei Indien, Malaysia und den Mercosur-Staaten nicht machen wird´, sagte Wissmann mit Blick auf weitere geplante Freihandelsverträge.

GESAMT-ROUNDUP/Koalition will Steuern 2013 senken – Mehr Schulden als geplant (03. Juli 2011, 18:42 Uhr)

BERLIN – Trotz weiterhin schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen will die schwarz-gelbe Koalition zum 1. Januar 2013 Steuern und Sozialabgaben senken. Auf dieses Datum im Jahr der Bundestagswahl verständigten sich die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und FDP, wie die Liberalen am Sonntag nach einem Vorabbericht der ´Bild´-Zeitung bestätigten. Konkrete Zahlen zum Umfang der Entlastungen, die bereits vor rund zehn Tagen für 2013 angekündigt worden waren, stehen demnach noch nicht fest. Das Gesamtpaket soll im Herbst stehen.

Swiss-Re-Präsident stellt sich vor Ratingagenturen (03. Juli 2011, 18:14 Uhr)

ZÜRICH/FRANKFURT – Der Verwaltungsratspräsident des Rückversicherers Swiss Re, Walter Kielholz, hat die Ratingagenturen gegen Kritik in Schutz genommen. Er akzeptiere die Macht der Institutionen, ´weil eine Welt ohne Ratingagenturen noch viel schlimmer wäre´, sagte er der ´Börsen-Zeitung´ (Samstag). Ohne Intermediäre wäre es schlicht nicht möglich, sich angesichts der großen Anzahl handelbarer Schuldpapiere ein Bild zu machen.

´Ob sich die Transparenz und Qualität der Ratingagenturen durch aufsichtsrechtliche Maßnahmen verbessern lässt, wird man sehen.´ Gleichwohl bleibe der Interessenkonflikt, dass sich die Agenturen von den Adressen, die sie bewerten, auch bezahlen lassen, nicht gelöst. Der Einfluss der Ratingagenturen habe zuletzt sogar noch zugenommen, sagte Kielholz mit Blick auf Griechenland. ´Alle haben Angst, dass die Ratingagenturen die griechischen Staatsanleihen auf Zahlungsausfall stellen.´/enl

Teure Euro-Rettung bremst Schäuble bei Defizit-Abbau (03. Juli 2011, 18:09 Uhr)

BERLIN – Die Milliarden-Hilfen zur Euro-Stabilisierung treiben die Schulden Deutschlands in die Höhe. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) muss beim Defizit-Abbau wieder einen Gang zurückschalten. Das geht aus dem am Sonntag zur Veröffentlichung freigegebenen Haushaltsentwurf Schäubles für 2012 und dem Finanzplan bis 2015 hervor, der am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden soll.

Trotz Konjunkturbooms und sprudelnder Einnahmen sieht Deutschlands oberster Kassenwart angesichts weiterer Milliarden-Budgetrisiken kaum Spielraum für Steuersenkungen. Zwar fällt die Neuverschuldung des Bundes in diesem Jahr mit weniger als 30 Milliarden Euro und im kommenden Jahr mit 27,2 Milliarden Euro weit geringer aus als zuletzt veranschlagt. In den Folgejahren kann Schäuble die Nettokreditaufnahme aber weniger stark drücken als noch im März geplant. Bis 2015 soll die Neuverschuldung nun auf 14,7 Milliarden Euro sinken. Im März waren 13,3 Milliarden vorgesehen.

ROUNDUP 2: Koalition will Steuern und Abgaben 2013 senken (03. Juli 2011, 18:08 Uhr)

BERLIN – Die Parteivorsitzenden der schwarz-gelben Koalition haben sich auf die Senkung von Steuern und Abgaben zum 1. Januar 2013 verständigt. FDP-Sprecher Wulf Oehme bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht der ´Bild´-Zeitung. Konkrete Zahlen zum Umfang der Entlastungen, die bereits vor gut einer Woche für 2013 angekündigt worden waren, stehen demnach noch nicht fest.

Das Kabinett werde an diesem Mittwoch in Berlin begleitend zur Haushaltsvorlage einen entsprechenden Beschluss fassen, erläuterte Oehme. Auf das Volumen der Steuersenkung wolle sich die Koalition bis Herbst verständigen und dann parallel zum Bundeshaushalt 2012 einen Gesetzentwurf beschließen. ´Ziele sind Steuersenkungen, eine Senkung der kalten Progression und eine Senkung der Lohnzusatzkosten.´

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