Archive for July 2nd, 2011

ROUNDUP 2: Staatspleite in Griechenland vorerst abgewendet – Neuer Kredit (02. Juli 2011, 21:32 Uhr)

BRÜSSEL – Die drohende Staatspleite in Griechenland ist vorerst abgewendet. Die Euro-Finanzminister gaben am Samstag einen neuen Milliardenkredit an das krisengeschüttelte Land frei. Das teilte die Eurogruppe in einer Erklärung mit.

Aus dem Hilfsprogramm der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) sollen insgesamt 12 Milliarden Euro fließen. 8,7 Milliarden Euro entfallen auf die Europäer, 3,3 Milliarden Euro auf den IWF. Ohne das Geld wäre Athen Mitte des Monats zahlungsunfähig.

GRIECHENLAND KOMMT BIS ZUM HERBST ÜBER DIE RUNDEN

ROUNDUP: Neuer Kredit für Athen – Staatspleite abgewendet (02. Juli 2011, 21:07 Uhr)

BRÜSSEL – Die drohende Staatspleite in Griechenland ist vorerst abgewendet. Die Euro-Finanzminister gaben am Samstag einen neuen Milliardenkredit an das krisengeschüttelte Land frei. Das teilte die Eurogruppe in einer Erklärung mit.

Aus dem Hilfsprogramm der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) sollen insgesamt 12 Milliarden Euro fließen. 8,7 Milliarden Euro entfallen auf die Europäer, 3,3 Milliarden Euro auf den IWF. Ohne das Geld wäre Athen Mitte des Monats zahlungsunfähig.

Mit dem neuen Kredit dürfte Griechenland bis zum Herbst über die Runden kommen, hieß es in Brüssel. Das Parlament in Athen hatte am Donnerstag den innenpolitisch umstrittenen Sparplan der Regierung von Ministerpräsident Giorgos Papandreou angenommen und damit den Weg für die Auszahlung der Tranche freigemacht. Der Rettungsplan der Eurostaaten und des IWF läuft seit vergangenem Jahr.

Euro-Finanzminister geben Griechenland-Kredit frei (02. Juli 2011, 20:43 Uhr)

BRÜSSEL – Die Euro-Finanzminister haben einen neuen Milliardenkredit an das krisengeschüttelte Griechenland freigegeben. Damit sei der drohende Staatsbankrott in Athen abgewendet, berichteten Diplomaten am Samstag nach einer Telefonkonferenz der Minister. Es handelt sich um eine Teilzahlung von 12 Milliarden Euro aus dem seit 2010 laufenden Hilfsprogramm der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF). 8,7 Milliarden Euro entfallen auf die Europäer, 3,3 Milliarden Euro auf den IWF. /cb/DP/stk

Schäuble dämpft in Steuerdebatte erneut Erwartungen (02. Juli 2011, 19:50 Uhr)

BERLIN – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat erneut vor übertriebenen Erwartungen an Steuersenkungen gewarnt. ´Wenn wir im Jahr 2012 eine Neuverschuldung von unter 30 Milliarden Euro eingehen, dann kommen diese zu den rund 1300 Milliarden Euro noch hinzu, die der Bund ohnehin schon an Schulden hat´, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin ´Der Spiegel´.

´Denjenigen, die angesichts guter Steuereinnahmen unglaubliche Spielräume sehen, rate ich daher zur Vorsicht.´ Wenn der Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt für 2012 am kommenden Mittwoch im Kabinett verabschiedet werde, könne sich jeder die Zahlen ansehen, sagte Schäuble: ´Sie zeigen, dass wir bei allen Erfolgen unserer Sparbemühungen noch einen weiten Weg gehen müssen, um die Regeln der Schuldenbremse ab 2016 einzuhalten.´

ROUNDUP: Euro-Finanzminister wollen Griechenland-Hilfe freigeben (02. Juli 2011, 19:11 Uhr)

BRÜSSEL/BERLIN – Griechenland kann auf den dringend benötigten internationalen 12-Milliarden-Euro-Kredit hoffen. Die Euro-Finanzminister wollten die für Juli fällige Hilfszahlung aus dem seit 2010 laufenden Hilfsprogramm von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) am Samstagabend per Telefonkonferenz freigeben. Damit soll eine kurzfristige Staatspleite verhindert werden.

Ursprünglich wollten die Euro-Chefs auf einem Sondertreffen am Sonntag in Brüssel auch über ein neues Rettungspaket für Griechenland von bis zu 120 Milliarden Euro beraten. Dafür wird auch eine Einbindung privater Geldgeber angestrebt. Eine europaweite Lösung für die freiwillige Gläubigerbeteiligung zieht sich aber hin. Das Treffen wurde vorgezogen und nun durch eine Telefonkonferenz ersetzt.

ROUNDUP: Gabriel: Steuerpläne der Koalition sind Verfassungsbruch (02. Juli 2011, 19:05 Uhr)

BERLIN – SPD-Chef Sigmar Gabriel hält die schwarz-gelben Steuersenkungspläne für verfassungswidrig. Der ´Wirtschaftswoche´ sagte er: ´Steuersenkungen auf Pump sind in der jetzigen Situation ein glatter Verfassungsbruch.´ Die neue Schuldenbremse verbiete es, dauerhafte Mehrausgaben zu verursachen, ohne über dauerhafte Mehreinnahmen zu verfügen. ´Deswegen werden wir diesem Steuer-Irrsinn im Bundesrat nicht zustimmen´, bekräftigte Gabriel.

In der schwarz-gelben Koalition gibt es Überlegungen für eine Steuerentlastung bis zu 10 Milliarden Euro, die bis zum Wahljahr 2013 greifen soll. Einigkeit besteht darin, das Problem der ´Kalten Progression´ zu mildern. Das ist eine Art heimliche Steuererhöhung, weil Lohnzuwächse durch stark steigende Einkommensteuersätze größtenteils wieder aufgezehrt werden. Im Gespräch ist auch ein Senken der Sozialbeiträge. Vor allem die FDP pocht auf schnelle Entlastungen. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bremst dagegen. Er sieht nach eigenen Worten für Steuersenkungen in Milliardenhöhe weder größere Spielräume noch eine zwingende Notwendigkeit.

Euro-Finanzminister beraten über Griechenland-Kredite (02. Juli 2011, 18:44 Uhr)

BRÜSSEL – Die Euro-Finanzminister haben am Samstagabend in einer Videokonferenz über die Freigabe eines internationalen 12-Milliarden-Euro-Kredits an Griechenland beraten. Das berichteten EU-Diplomaten.

Es handelt sich um eine Teilzahlung aus dem seit 2010 laufenden Hilfsprogramm der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF). Da das Parlament in Athen am Donnerstag ein Sparpaket von 78 Milliarden Euro endgültig verabschiedete, sind die Voraussetzungen für die Kreditfreigabe erfüllt.

8,7 Milliarden Euro entfallen auf die Europäer, 3,3 Milliarden Euro auf den IWF. Der IWF will nach laut Medienberichten voraussichtlich am 8. Juli bei einer Verwaltungsratssitzung über seinen Anteil an der Tranche entscheiden.

Euro-Finanzminister wollen Griechenland-Hilfe freigeben (02. Juli 2011, 18:24 Uhr)

BRÜSSEL/BERLIN – Griechenland soll den dringend benötigten internationalen 12-Milliarden-Euro-Kredit bekommen. Die Euro-Finanzminister wollen die für diesen Monat fällige Teilzahlung aus dem seit 2010 laufenden Hilfsprogramm von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) am heutigen Samstagabend freigeben – per Videokonferenz, und nicht wie geplant auf einem Treffen am Sonntag in Brüssel. Ursprünglich wollten die Kassenhüter dort auch über ein neues Rettungspaket für Griechenland debattieren, das bis zu 120 Milliarden Euro umfassen soll.

Der Vorsitzende der Eurogruppe, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, hatte die Vorverlegung entschieden. ´Mir war es lieber, eine undramatische Konferenz zur Auszahlung der fünften Tranche aus dem Hilfsprogramm zu haben, als eine dramatische Sitzung, wo man den Eindruck gehabt hätte, dass man sich erst einer Entscheidung annähert´, sagte Juncker am Freitagabend der Nachrichtenagentur dpa.

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