Archive for June 3rd, 2011

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow gibt nach – Schwache Arbeitsmarktdaten

NEW YORK – Nach enttäuschenden Arbeitsmarktzahlen hat der Dow-Jones-Index am Freitag nachgegeben und damit bereits den fünften Wochenverlust in Folge hinnehmen müssen. Eine derart lange Serie hatte es zuletzt Mitte 2004 gegeben. In den USA war die Beschäftigung im Mai dieses Jahres deutlich geringer als erwartet gestiegen. Zudem kletterte die Arbeitslosenquote auf 9,1 Prozent, während zugleich aber die Stundenlöhne überraschend deutlich zulegten. Der US-Arbeitsmarkt hat im Mai nach Einschätzung der Helaba ´auf ganzer Linie´ enttäuscht. ´Hoffnungen auf eine starke Konsumbelebung scheinen daher nicht berechtigt´, meinten die Experten. Etwas begrenzt wurde das Minus im Markt aber durch die Nachricht, dass sich im Mai die Stimmung der Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor überraschend stark aufgehellt hatte.

GESAMT-ROUNDUP: Atomkraftwerke gehen stufenweise vom Netz

BERLIN – Die Atomkraftwerke in Deutschland sollen bis 2022 in klar festgelegten Stufen abgeschaltet werden. Jedem AKW werde ein ´Endproduktionsdatum´ zugeordnet, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Gespräch mit den 16 Ministerpräsidenten am Freitag in Berlin. Über die dauerhafte Stilllegung der acht nach dem GAU von Fukushima bereits vorübergehend abgeschalteten AKW hinaus wurden die Jahre 2015, 2017, 2019 und 2021 sowie 2022 vereinbart.

´Das ist selbstverständlich rechtssicher´, sagte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) nach einem Treffen der Spitzen von Union und FDP mit Blick auf mögliche Klagen der Konzerne. Bei dem Treffen wurde am Freitagabend der Abschaltplan abgesegnet. Demnach könnte nach den acht sofort stillzulegenden AKW als nächstes 2015 das Grafenrheinfeld in Bayern vom Netz gehen. Am Montag will das Kabinett das neue Atomgesetz beschließen. Röttgen rief zu einem breiten Konsens auf.

Aktien New York Schluss: Dow gibt nach – Schwache Arbeitsmarktdaten belasten

NEW YORK – Nach enttäuschenden Arbeitsmarktzahlen hat der Dow-Jones-Index am Freitag nachgegeben und damit bereits den fünften Wochenverlust in Folge hinnehmen müssen. Eine derart lange Serie hatte es zuletzt Mitte 2004 gegeben. In den USA war die Beschäftigung im Mai dieses Jahres deutlich geringer als erwartet gestiegen. Zudem kletterte die Arbeitslosenquote auf 9,1 Prozent, während zugleich aber die Stundenlöhne überraschend deutlich zulegten. Der US-Arbeitsmarkt hat im Mai nach Einschätzung der Helaba ´auf ganzer Linie´ enttäuscht. ´Hoffnungen auf eine starke Konsumbelebung scheinen daher nicht berechtigt´, meinten die Experten. Etwas begrenzt wurde das Minus im Markt aber durch die Nachricht, dass sich im Mai die Stimmung der Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor überraschend stark aufgehellt hatte.

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 30.05. bis 02.06.2011

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 30.05. bis 02.06.2011:

MONTAG

BILFINGER BERGER AG

FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung von Bilfinger Berger nach einem Pressebericht über Korruption auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 83,00 Euro belassen. Die Verwicklungen der nigerianischen Tochterfirma Julius Berger Nigeria in Schmiergeld-Affären sei für den Markt nicht neu, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Montag. Neu sei aber unter anderem, dass sich nun die US-Staatsanwaltschaft mit dem Fall befasse. Insgesamt sei dennoch mit keinem größeren, negativen Einfluss auf die Aktie des Bau- und Dienstleistungskonzern zu rechnen.

DEUTSCHE BOERSE AG

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 03.06.2011

FRANKFURT – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 03.06.2011

AURUBIS AG

HAMBURG – M.M.Warburg hat das Anlageurteil für Aurubis nach einer Investorenveranstaltung auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 49,80 Euro belassen. Nachdem der Kupferkonzern kürzlich seinen Gewinnausblick für das Geschäftsjahr 2010/11 angehoben habe, erwarte er nun ein um 74 Prozent höheres operatives Vorsteuerergebnis, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer am Freitag vorgelegten Studie. Mittelfristig dürften sich die Kupferschmelze-Kapazitäten laut Aurubis klar verringern.

BP

US-Anleihen: Gewinne nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten

NEW YORK – Die US-amerikanischen Staatsanleihen haben am Freitag nach überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten aus den USA Kursgewinne verbucht. In allen Laufzeitbereichen sanken die Renditen.

Die Zahl der Beschäftigten war im Mai deutlich schwächer nach oben geklettert als erwartet. Zudem stieg die Arbeitslosenquote überraschend von 9,0 Prozent im Vormonat auf 9,1 Prozent. ´Die Arbeitsmarktdaten waren schwach – sogar im Vergleich zu den schon bereits Mitte der Woche nach unten revidierten Erwartungen´, sagte Kathy Jones, Anleihestrategin beim Broker Charles Schwab.

ROUNDUP: Atomkraftwerke gehen stufenweise vom Netz

HAMBURG/BERLIN – Rasche Einigung zwischen Bund und Ländern: Die 17 Atomkraftwerke in Deutschland sollen bis 2022 in klar festgelegten Stufen abgeschaltet werden. Jedem AKW werde ein ´Endproduktionsdatum´ zugeordnet, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Gespräch mit den Ministerpräsidenten am Freitag in Berlin. Über die dauerhafte Stilllegung der acht bereits abgeschalteten AKW hinaus wurden die Jahre 2015, 2017, 2019 und 2021 sowie 2022 vereinbart. Die zunächst in der schwarz-gelben Koalition erwogene Abschaltung vieler AKW auf einmal erst 2021/2022 lehnten die Länder ab. Eine Reserve für den Fall von Stromengpässen in den nächsten beiden Wintern soll möglichst nicht durch ein Atomkraftwerk abgedeckt werden.

Devisen: Euro steigt über 1,46 Dollar – US-Daten und Griechenlandhilfe treiben

NEW YORK – Der Kurs des Euro hat am Freitag nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten und positiven Nachrichten für das hoch verschuldete Griechenland die Gewinne weiter ausgebaut. Die Gemeinschaftswährung sprang über die Marke von 1,46 US-Dollar und notierte zuletzt bei 1,4640 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,4488 (Donnerstag: 1,4460) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6902 (0,6916) Euro.

Zunächst hätten überraschend schlechte Arbeitsmarktdaten aus den USA den US-Dollar belastet und den Euro kräftig steigen lassen, hieß es unisono von Experten. An den Devisenmärkten habe der US-Arbeitsmarkt ´auf ganzer Linie´ enttäuscht, schrieb beispielsweise die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

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