Archive for May 22nd, 2011

Explosion bei Foxconn in China tötet zwei Menschen

PEKING – Eine Explosion in einem neuen Werk des weltgrößten Elektronikherstellers und Apple-Zulieferers Foxconn in China hat zwei Menschen getötet. 16 Beschäftigte wurden verletzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete. Das Unglück passierte am Freitagabend in der Fabrik des taiwanesischen Unternehmens in Chengdu in Südwestchina. Drei Beschäftigte seien schwer verletzt worden.

´Wir arbeiten eng mit Foxconn zusammen, um zu verstehen, was dieses schreckliche Ereignis verursacht hat´, hieß es in einer Stellungnahme von Apple. Foxxconn kooperiert nach eigenen Angaben in den Ermittlungen mit den chinesischen Behörden. Es werde alles getan, um die Gründe für die Explosion herauszufinden.

Westerwelle verteidigt Euro-Politik: Stimmungen nicht nachgeben

ZÜRICH – Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hält an der Politik zur Rettung des Euro fest. ´Wenn man über Europa redet, dann sollte man nicht nur über den Preis sprechen, sondern auch über den Wert´, sagte Westerwelle der ´Neuen Zürcher Zeitung´ (Samstag). Dazu gehöre etwa eine in der Geschichte Europas einmalig lange Friedensperiode.

Zur Frage, ob man die Deutschen weiter von den teuren Rettungsmaßnahmen etwa für Griechenland überzeugen könne, meinte Westerwelle, in ´einer historischen Schicksalsfrage darf man in Europa nicht Stimmungen nachgeben´. Man müsse vielmehr Stimmungen umdrehen. ´Mir fällt manches in Europa ein, was man kritisieren muss und soll. Aber wer die Axt an die Wurzeln Europas legt, wird mich als erbitterten Gegner haben´, sagte der Außenminister./hpd/DP/he

Ratingagentur stellt Italiens Bonität infrage

LONDON/ROM – Die Ratingagentur Standard & Poor´s zweifelt die künftige Kreditwürdigkeit Italiens an. S&P senkte den Ausblick für die langfristige Beurteilung von ´stabil´ auf ´negativ´, wie die Ratingagentur mitteilte. Gründe seien ´schwache Wachstumsaussichten´ und der stagnierende Reformwillen. ´Im Ergebnis glauben wir, dass sich Italiens Aussichten auf eine Reduzierung seiner Schulden vermindert haben´, sagte S&P-Expertin Eileen Zhang. Die Bonität Italiens werde allerdings weiterhin mit der Note ´A+´ bewertet.

Rom wies die Einschätzung empört zurück. Die Daten, auf deren Basis S&P zur – positiveren – Beurteilung im vergangenen Dezember gekommen war, seien ´nicht nur gleichgeblieben, sondern haben sich in einigen Bereichen sogar verbessert´, erklärte der italienische Wirtschaftsminister Giulio Tremonti am Samstag laut Mitteilung.

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