Archive for May 1st, 2011

ROUNDUP/Datenklau: Sony sagt Entschuldigung – Kostenlose Spiele für Nutzer

TOKIO – Sony sagt ´Sorry´: Der Playstation-Hersteller hat sich für den massiven Datenklau in seinen Netzwerken entschuldigt und um das Vertrauen seiner Kunden geworben. ´Es tut uns zutiefst leid, dass wir unseren Kunden so viele Schwierigkeiten bereitet haben´, sagte der für Videospiele zuständige Sony-Vertreter Kazuo Hirai am Sonntag bei einer Pressekonferenz. Hirai und weitere hochrangige Konzernvertreter verbeugten sich dabei lange – in Japan ist das eine Geste tiefer Entschuldigung.

Der Sony-Vertreter versprach kostenlose Spiele als Wiedergutmachung und bessere Sicherheitsmaßnahmen für die betroffenen Online-Dienste, etwa zusätzliche Firewalls. Um weitere Datenlecks zu verhindern, sei der Konzern mit seinen Diensten in ein anderes Datenzentrum umgezogen. Es war das erste ausführliche Sony-Statement in dem Fall. Internetexperten werfen dem Konzern vor, auf veraltete Sicherheitsmechanismen zurückgegriffen und sich so angreifbar gemacht zu haben.

Presse: Bei TUIfly droht Streik im Mai

HAMBURG – Bei Deutschlands drittgrößter Fluglinie TUIfly könnte es laut einem Medienbericht bereits in der zweiten Mai-Hälfte zu befristeten Warnstreiks kommen. Hintergrund sei ein seit Monaten schwelender Tarifstreit zwischen Geschäftsführung und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, wie ´Spiegel Online´ am Sonntag berichtete. Deren Vertreter forderten für die knapp 2.000 Boden- und Kabinenmitarbeiter eine Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent, höhere Zulagen und eine Neuregelung der Altersteilzeit. Das Management der Tui Travel -Tochter lehne die Forderungen bislang ab und will in diesem Jahr vielmehr einen zweistelligen Millionenbetrag einsparen. Tui Traveö ist die wichtigste Tochter des Touristikunternehmens Tui .

´HB´: Deka-Fonds schwächeln

DÜSSELDORF – Der Sparkassen-Fondsanbieter Deka Investment fällt einem Pressebericht zufolge bei seinen Leistungen ab. Wie das ´Handelsblatt´ (HB, Montagsausgabe) unter Berufung auf eine Berechnung der Analysefirma Feri Eurorating berichtet, haben nur noch 28 Prozent aller bewerteten Fonds eine gute Note – gemessen an der Wertentwicklung und den Wertschwankungen. Vor etwas über einem Jahr habe die Quote bei über 43 Prozent gelegen. Im Konkurrenzvergleich sei die Deka über diesen Zeitraum von Platz sechs auf Platz 20 unter 35 großen Anbietern abgerutscht. ´Die Leistung bei den Aktienprodukten und den Anleihefonds hat nachgelassen´, urteilt Feri-Analyst Andre Härtel.

´Spiegel´: Bundesregierung feilscht um neuen EZB-Präsidenten

HAMBURG – Die Bundesregierung will sich laut einem Magazinbericht eine mögliche Zustimmung zu Mario Draghi als neuen Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) durch personelle und inhaltliche Zugeständnisse bei den anstehenden Verhandlungen zur Euro-Rettung im Juni in Brüssel abkaufen lassen. Nach Informationen des Hamburger Nachrichten- Magazins ´Der Spiegel´ haben Regierungsvertreter unter anderem zwei internationale Finanzspitzenposten ins Auge gefasst.

Jörg Asmussen, Staatssekretär bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), könnte danach neben seinem Job auf EU-Ebene zusätzlich den Vorsitz im Wirtschafts- und Finanzausschuss übernehmen, einem Gremium, das die wichtigen Ecofin- oder Euro-Gruppen-Sitzungen auf Staatssekretärsebene vorbereitet.

Generali will expandieren – Bruttoprämien im ersten Quartal gesunken

TRIEST – Europas drittgrößter Versicherer Assicurazioni Generali will expandieren. Nach starken Zahlen des ersten Quartals und nach dem Ende eines Machtkampfs im Unternehmen, das kürzlich zum Rücktritt von Verwaltungsratschef Cesare Geronzi geführt hatte, informierte Vorstandschef Giovanni Perissinotto nun am Samstag während der Aktionärsversammlung über die Wachstums- und Gewinnziele des Konzerns.

Wenn es Übernahmeziele gebe, werde die Unterstützung der Aktionäre benötigt, sagte er und fügte an: ´Wenn wir einen interessanten Geschäftsbereich sehen, stehen wir bereit.´ Allerdings ziehe er mit Blick auf die Risiken bei Übernahmen organisches Wachstum vor.

DGAP-Adhoc: Intertainment AG (deutsch)

Intertainment AG: Dr. Oliver Maaß neuer Vorstand der Intertainment AG

Intertainment AG / Schlagwort(e): Personalie/Personalie

01.05.2011 18:26

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Der Aufsichtsrat der Intertainment AG, München, hat mit Wirkung zum 1. Mai
2011 Dr. Oliver Maaß (39) zum neuen Alleinvorstand des Unternehmens
berufen. Er folgt auf Bertil le Claire, der nach dem Tod von Jörg Brockmann
Ende November vergangenen Jahres interimsweise die Position des
Alleinvorstands des Unternehmens übernommen hatte und jetzt wieder zurück
in den Aufsichtsrat gewechselt ist.

BVB will Mehreinnahmen zum Schuldenabbau nutzen

DORTMUND – Mit den erwarteten Mehreinnahmen aus der Champions League will der deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund seine finanziellen Verbindlichkeiten weiter reduzieren. ´Es ist unser ambitioniertes Ziel, in den kommenden ein bis zwei Jahren operativ schuldenfrei zu sein´, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Dortmunder ´Ruhr Nachrichten´ (Montag). Der Verein hat knapp 57 Millionen Euro Schulden. Exklusive der Stadionfinanzierung gebe es ´schwankende Verbindlichkeiten zwischen fünf und sieben Millionen Euro´, erläuterte Watzke.

Er nannte keine konkreten Zahlen zu den Mehreinnahmen nach dem Gewinn des siebten Meistertitels. Es gebe zusätzliche Sponsorenzahlungen, ´und allein der erste Rang ist der DFL im Vergleich mit dem zweiten 500.000 Euro mehr wert´.

Hypo Real Estate strebt zweistellige Rendite an

MÜNCHEN – Die verstaatlichte Krisenbank Hypo Real Estate peilt mittelfristig eine zweistellige Rendite an. ´Wir sind auf einem sehr guten Weg´, sagte HRE-Chefin Manuela Better der ´Süddeutschen Zeitung´ (Montag). Die Restrukturierung sei weitestgehend abgeschlossen. Die Bank war in der Finanzkrise vom Bund mit zehn Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt und verstaatlicht worden. Im vergangenen Herbst hatte die HRE faule Kredite und nicht strategische Geschäfte im Volumen von 173 Milliarden Euro in die Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement (´Bad Bank´) ausgelagert.

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