MOSKAU/KASSEL – Die BASF-Tochter Wintershall hat sich mit dem russischen Staatskonzern Gazprom auf die gemeinsame Erschließung eines weiteren gewaltigen Gasfeldes in Sibirien geeinigt. Über die Höhe der Investitionen machte das Unternehmen zunächst keine Angaben. Branchenkenner schätzen die Kosten auf mehrere Milliarden Euro. Im Gegenzug erhält der russische Energieriese das Recht, sich an Wintershall-Projekten in der Nordsee zu beteiligen. Gazprom-Vize Alexander Medwedew und BASF-Vorstand Hans-Ulrich Engel hätten am Donnerstag in St. Petersburg eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, teilten die Unternehmen mit.
Archive for March 10th, 2011
Aktien Lateinamerika Schluss: Börsen im Minus
SÃO PAULO – In Lateinamerika haben die wichtigeren Börsen am Donnerstag teils deutliche Abschläge hinnehmen müssen. Im brasilianischen São Paulo sank der Aktien-Index der Bovespa-Börse (Ibovespa) um 1223,09 Punkte (1,82 Prozent) auf 66.040,70 Zähler. Der IPC-Index in Mexiko-Stadt gab um 558,78 Zähler oder 1,53 Prozent auf 35.891,41 Punkte nach. Auch in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires schloss der Wertpapierhandel im Minus: Der Merval-Index verlor 51,60 Zähler und sank um 1,49 Prozent auf einen Endstand von 3405,92 Punkten./hr/DP/fn
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow Jones fällt unter 12.000 Punkte
NEW YORK – Sorgen um die weltwirtschaftliche Entwicklung haben den Dow Jones am Donnerstag unter die Marke von 12.000 Punkten gedrückt. Zuletzt hatte der weltweit bekannteste Index am 24. Februar unter dieser psychologisch wichtigen Schwelle gelegen. Aus Asien, Europa und den USA habe es beunruhigende Nachrichten gegeben, sagten Händler. China hatte im Februar überraschend mit 7,3 Milliarden US-Dollar das größte monatliche Handelsdefizit seit sieben Jahren verbucht. Die US-Ratingagentur Moody´s hatte die Kreditwürdigkeit von Spanien um eine Note gesenkt. In den Vereinigten Staaten waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der abgelaufenen Woche deutlich gestiegen.
Aktien New York Schluss: Dow Jones fällt unter 12.000 Punkte – Anhaltende Sorgen
NEW YORK – Sorgen um die weltwirtschaftliche Entwicklung haben den Dow Jones am Donnerstag unter die Marke von 12.000 Punkten gedrückt. Zuletzt hatte der weltweit bekannteste Index am 24. Februar unter dieser psychologisch wichtigen Schwelle gelegen. Aus Asien, Europa und den USA habe es beunruhigende Nachrichten gegeben, sagten Händler. China hatte im Februar überraschend mit 7,3 Milliarden US-Dollar das größte monatliche Handelsdefizit seit sieben Jahren verbucht. Die US-Ratingagentur Moody´s hatte die Kreditwürdigkeit von Spanien um eine Note gesenkt. In den Vereinigten Staaten waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der abgelaufenen Woche deutlich gestiegen.
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 10.03.2011
FRANKFURT – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 10.03.2011
DEUTSCHE BANK
LONDON – Merrill Lynch hat Deutsche Bank auf die ´Banks Most Preferred List´ gehoben. Die Einstufung lautet ´Neutral´ mit einem Kursziel von 49,00 Euro. Typischerweise liefere der deutsche Branchenprimus ein gutes Ergebnis im ersten Quartal ab, schrieb Analyst Derek De Vries in einer Studie am Donnerstag. Zudem stehe das Institut unter Druck, die Ziele für 2011 auch zu erreichen.
EON
EANS Adhoc: Uzin Utz AG (deutsch)
EANS-Adhoc: Vorläufige Zahlen Geschäftsjahr 2010:
Uzin Utz Gruppe erzielt das beste Ergebnis in der 100-jährigen
Unternehmensgeschichte
Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel
einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
10.03.2011
Ulm, 09.03. 2011. Die Uzin Utz AG (ISIN Nr. DE 000755 1509; Geregelter Markt -
General Standard) aus Ulm konnte im Geschäftsjahr 2010 ihr Ergebnis um ca. 31
Prozent von 11,0 auf 14,4 Mio. steigern. Der Umsatz wuchs dabei um rund 7
Prozent von 172,2 Mio. auf 184,2 Mio. Euro. Damit behauptet sich das
Unternehmen, das führend in der Entwicklung und Herstellung von
Spezialchemikalien und Geräten für die Bodenbearbeitung ist, in einem nach wie
vor anspruchsvollen Umfeld und konnte das beste Ergebnis seiner
Unternehmensgeschichte vorlegen.
ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Ohrfeige für Spanien, Kommentar von …
Börsen-Zeitung: Ohrfeige für Spanien, Kommentar von Angelika Engler
zur Herabstufung der Bonität Spaniens durch die Ratingagentur Moody´s
Frankfurt (ots) – Spaniens Reformbemühungen überzeugen nicht. So
schlicht und einfach muss man wohl die Entscheidung der Ratingagentur
Moody´s werten, die Bonität des Königreichs von ´Aa1´ um eine Stufe
auf ´Aa2´ mit negativem Ausblick herabzusetzen. Moody´s nahm sich
damit nicht einmal die Zeit, um die Zahlen der Bankenaufsicht Banco
de España über den Kapitalbedarf der spanischen Banken und Sparkassen
zur Erfüllung der neuen Eigenkapitalanforderungen abzuwarten. Das
kommt fast schon einer Ohrfeige für Regierung und Bankenaufsicht
gleich. Zumal Moody´s längst eine eigene Rechnung aufmachte und für
die Rekapitalisierung der krisengebeutelten Sparkassen nach den zehn
Jahren des Immobilienbooms 50 Mrd. Euro statt der offiziell
kalkulierten 20 Mrd. Euro ansetzt.
US-Anleihen: Gewinne – Medien: Schüsse auf Demonstranten in Saudi-Arabien
NEW YORK – Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Donnerstag zugelegt. Der Leiter des US-Anleihehandels bei Daiwa Securities, Raymond Remy, begründete dies mit Meldungen, wonach die Polizei in Saudi-Arabien auf Demonstranten geschossen haben soll: ´Saudi-Arabien ist innerhalb der OPEC der größte Ölproduzent. Wenn der Ölfluss von dort unterbrochen würde, könnte dies der US-Wirtschaft schaden, was wiederum die US-Bonds stützen dürfte.´
Zweijährige Anleihen rückten um 2/32 Punkte auf 99 30/32 Punkte vor. Sie rentierten mit 0,657 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 12/32 Punkte auf 100 8/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,070 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen kletterten um 19/32 Punkte auf 101 28/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,401 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 1 3/32 Punkte auf 103 12/32 Punkte zu. Ihre Rendite betrug 4,542 Prozent./la/fn

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