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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax und MDax setzen Rekordfahrt fort

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Rekordfahrt am deutschen Aktienmarkt hat sich zum Handelsauftakt am Freitag fortgesetzt. Erstmals in seiner knapp 25-jährigen Geschichte stieg der Dax über die Marke von 8.300 Punkten. Unterstützung kam vom überwiegend freundlichen Handel an den asiatischen Börsen. Der deutsche Leitindex stieg im frühen Geschäft um 0,91 Prozent auf 8.337,48 Punkte. Der MDax sprang auf ein Rekordhoch bei 13.940,46 Punkten und legte zuletzt um 0,75 Prozent auf 13.934,73 Punkte zu. Der TecDax gewann 0,51 Prozent auf 951,16 Punkte. Der EuroStoxx 50 rückte um 0,92 Prozent auf 2.798,68 Punkte vor. Ads_TFM_AD(‘CADX1′); Spitzenwert im Dax war das Papier der Deutschen Telekom , das um 1,71 Prozent stieg und damit nur knapp unter der Marke von 9,70 Euro blieb. Die T-Aktie hatte bereits am Mittwoch nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen Fahrt aufgenommen und war auf ein Siebenmonatshoch gestiegen. STAHLWERTE PROFITIEREN VON ARCELORMITTALS QUARTALSBERICHT Die Aktien der beide großen Stahlkonzerne ThyssenKrupp und Salzgitter zählten ebenfalls zu den bevorzugten Werten. Die Quartalsbilanz des Konkurrenten ArcelorMittal gab Auftrieb. Der weltgrößte Stahlhersteller kam zwar auch zu Jahresbeginn nicht aus den roten Zahlen, dennoch verlief der Jahresauftakt besser als erwartet. Bei Salzgitter wirkte sich außerdem eine Hochstufung der Credit Suisse auf ‘Outperform’ positiv aus. Die Aktie gewann daraufhin 7,00 Prozent. ThyssenKrupp rückten im Dax um 2,17 Prozent vor. Die Eon-Aktien hingegen waren Dax-Schlusslicht mit plus 0,11 Prozent auf 13,19 Euro. Vor allem eine Abstufung durch die HSBC von ‘Neutral’ auf ‘Underweight’ samt Kurszielsenkung von 14,00 auf 12,00 Euro drückte auf die Stimmung. Wenig Einfluss dagegen hatten Aussagen des Finanzchef Marcus Schenck im ‘Handelsblatt’. Er hatte die Expansionspläne des Versorgers in der Türkei und Brasilien verteidigt. Auf das Joint-Venture MPX, an dem Eon beteiligt ist, kämen zwar hohe Investitionen zu, diese aber seien ebenso wie das finanzielle Risiko kalkulierbar, sagte er. Da das Thema allerdings bereits ausführlich auf der Hauptversammlung in der vergangenen Woche behandelt worden war, gab es laut einem Händler nun keine Überraschungen mehr.DRILLISCH ZEITWEISE AUF HÖCHSTEM STAND SEIT 2000 Der Mobilfunkanbieter Drillisch berichtete am Morgen über sein abgelaufenes erstes Geschäftsquartal, das laut einem Händler weitgehend den Markterwartungen entsprach. Der Ausblick auf 2013 und 2014 wurde zudem samt der Dividendenziele bestätigt. Die Papiere fielen am TecDax-Ende um 1,93 Prozent auf 15,465 Euro, nachdem sie allerdings kurz zuvor bei 16,05 Euro auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000 geklettert waren./ck/rum Diskussion: Tages-Trading-Chancen am Donnerstag den 09.05.2013 Wertpapier: DAX, MDAX, TecDAX, EUROSTOXX 50 Themen: Aktien, Euro, Handel

ROUNDUP: ArcelorMittal macht trotz Verlust Hoffnung auf Besserung

LUXEMBURG (dpa-AFX) – Trotz der weiter trüben Wirtschaftslage in Europa macht der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal weiter Hoffnung auf bessere Ergebnisse. Der Konzern bestätigte am Freitag seine Prognose, wonach der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) in diesem Jahr über den 7,1 Milliarden US-Dollar von 2012 liegen werde. Im ersten Quartal sackte das EBITDA noch um gut ein Viertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf knapp 1,6 Milliarden Dollar ab. Damit schnitt ArcelorMittal aber besser ab als von Analysten erwartet. Im zweiten Jahresviertel soll es weiter nach oben gehen, versprach Vorstandschef Lakshmi Mittal. Ads_TFM_AD(‘CADX1′); An der Börse reagierten die Aktien mit einem Kurssprung von über 7 Prozent. Die deutschen Stahl-Aktien profitieren Händlern zufolge von den Arcelor-Zahlen und sind ebenfalls im Plus gestartet. Unter dem Strich standen auch zu Jahresbeginn rote Zahlen. Der Verlust belief sich auf 345 Millionen US-Dollar. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch 92 Millionen Dollar Gewinn erwirtschaftet. Danach war es tief in die Verlustzone gerutscht und hatte im Gesamtjahr einen Fehlbetrag von 3,7 Milliarden Dollar verbucht. Dabei schlugen vor allem hohe Abschreibungen auf das europäische Stahlgeschäft zu Buche.ÜBERKAPAZITÄTEN GEFÄHRDEN BRANCHE IN EUROPA Auch in den ersten drei Monaten schrieben die europäischen Stahlwerke des Konzerns weiter Verluste. Die Branche kämpft mit der Wirtschaftskrise in Südeuropa. Hohe Überkapazitäten drücken auf die Preise und lassen die Konzerne kaum profitabel produzieren. Laut Branchenverband Eurofer liegt die Kapazität mit 210 Millionen Tonnen pro Jahr in Europa gut 50 Millionen Tonnen über dem normalen Bedarf von Stahlverarbeitern. Doch bislang scheuen die Stahlhersteller vor massiven Einschnitten zurück – auch weil der politische Druck oft sehr groß ist. Viele Beobachter sehen insbesondere Marktführer ArcelorMittal in der Pflicht, Anlagen stillzulegen. Bei einigen Werken in Belgien und Frankreich meldete der Konkurrent von ThyssenKrupp und Salzgitter zuletzt zumindest leichte Fortschritte bei der Schließung. Trotzdem produzierte der Konzern im ersten Quartal mehr Flachstahl in Europa als vor einem Jahr, auch weil zwei vorübergehend abgeschaltete Anlagen im spanischen Asturien und im französischen Dünkirchen wieder hochgefahren wurden.SCHULDEN GESENKT ‘Die wirtschaftlichen Bedingungen bleiben schwierig’, sagte Vorstandschef Mittal. Das erste Quartal hätte aber bereits von den Sparanstrengungen profitiert. Insgesamt will der Konzern in diesem Jahr die Kosten um eine Milliarde Dollar drücken, bis 2015 soll pro Jahr jeweils eine weitere Milliarde eingespart werden. Zudem trennt sich das Unternehmen von Randaktivitäten. Damit will der Konzern auch seine Schulden in den Griff bekommen. Im ersten Quartal gab es Fortschritte. Die Nettoschulden gingen im Vergleich zum Jahresende 2012 um 3,8 Milliarden Dollar auf 18 Milliarden zurück. Dazu trug auch eine Kapitalerhöhung bei, die dem Unternehmen im Januar 4 Milliarden Dollar in die Kassen brachte. Bis Ende Juni will ArcelorMittal seine Verbindlichkeiten um eine weitere Milliarde senken. Bei keiner der drei großen Ratingagenturen hat ArcelorMittal noch Investmentstatus./enl/fn/stk Wertpapier: ThyssenKrupp, ArcelorMittal Reg Themen: Dollar, Euro, Europa

ROUNDUP: Jedes fünfte neue Medikament bringt Patienten beträchtlich mehr

BERLIN (dpa-AFX) – Zwei von drei neuen Arzneimitteln gegen schwere Krankheiten helfen den Patienten laut offizieller Prüfung mehr als die bisher gängigen Medikamente. Doch die Bescheinigung eines wirklich beträchtlichen Zusatznutzens verfehlten die allermeisten dieser Präparate gegen Krebs, Bluthochdruck, Diabetes und andere Leiden.Ads_TFM_AD(‘CADX1′); Das geht aus einer Bilanz des zuständigen höchsten Gremiums im Gesundheitswesen hervor, des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Wie die Erfahrungen mit diesen Bewertungen zu beurteilen sind, ist im Gesundheitswesen vor allem deshalb strittig, weil nun eine neue, weit größere Welle solcher Arznei-Überprüfungen ansteht. Die G-BA-Bilanz gut zwei Jahre nach Inkrafttreten der schwarz-gelben Arzneireform AMNOG, die die Vorgaben machte, sieht so aus: Von 37 überprüften Mitteln erkannte der Ausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken in 7 Fällen einen beträchtlichen Zusatznutzen, in 14 einen geringen und in 3 einen nicht näher bestimmbaren. Den meisten anderen Medikamenten wurde kein Mehrwert oder das Fehlen vollständiger Nachweise bescheinigt. Der G-BA-Vorsitzende Josef Hecken sagte, nun zeige sich, dass die Bewertungen seines Gremiums fair seien. ‘Damit liegen wir deutlich über den Bewertungsergebnissen in anderen Vergleichsstaaten.’ Vertreter der Pharmaindustrie hatten vor den Verfahren gewarnt. Die Geschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa), Birgit Fischer, sagte der dpa, durch die Bewertungen komme die Versorgung mit innovativen Arzneimitteln in der Realität nur noch bei Wenigen an. Als Begründung führte sie an, dass der G-BA zwar für ähnlich viele Medikamente einen Zusatznutzen definiere wie Prüfinstanzen in anderen Ländern. ‘Durch seine Entscheidungspraxis beschränkt der G-BA diesen Zusatznutzen aber tatsächlich auf einen kleineren Teil der Patienten’, warnte Fischer. Hintergrund ist, dass der G-BA bei der Bewertung eines einzelnen Mittels zwischen dem Zusatznutzen für verschiedene Patientengruppen unterscheidet, bei denen das Mittel angewendet wird. Fischer warf dem G-BA vor, die Zahl der Patienten, für die ein Zusatznutzen herausgearbeitet werde, dabei künstlich klein zu halten. Vor einem Jahr führten erstmals ein Pharmahersteller und die Krankenkassen Preisverhandlungen über ein neues Arzneimittel infolge dieser Bewertungen zum Abschluss. Nur was wirklich mehr bringt, soll auch mehr kosten. Mit Spannung wird nun die Bewertung schon länger auf dem Markt befindlicher Arzneimittel erwartet. Das politische Ziel sind erhebliche Einsparungen in Milliardenhöhe. Den Prüfverfahren unterworfen werden nun die umsatzstärksten Mittel unter Patentschutz, die oft bereits seit Jahren millionenfach verordnet werden. Den Anfang machen sechs Gruppen von Medikamenten gegen Schmerzen, Herzleiden, Diabetes und andere Krankheiten. Sie haben laut Hecken ein Umsatzvolumen von zusammen rund fünf Milliarden Euro. Auf den Prüfstand stellt sie der G-BA auf Basis einer wissenschaftlichen Expertise und von Dossiers der Hersteller. ‘Die ersten Dossiers müssen am 15. Oktober vorgelegt werden’, sagte der G-BA-Chef./bw/DP/zb Wertpapier: Bayer, Merck, Pfizer, Sanofi, Merck & Co Themen: Euro, Krankheiten, Pharmaindustrie

ROUNDUP: 60-Milliarden-Scheck gibt US-Regierung finanzielle Luft

WASHINGTON (dpa-AFX) – Das Finanzministerium in Washington darf sich auf einen dicken Scheck des staatlich kontrollierten Baufinanzierers Fannie Mae freuen. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag die Zahlung von 59,4 Milliarden Dollar (45,3 Mrd Euro) an. Hintergrund ist die Erholung am amerikanischen Häusermarkt, durch die Fannie Mae wieder satte Gewinne einfährt. Diese muss der Konzern nach seiner Rettung durch den Steuerzahler während der Finanzkrise abgeben.Ads_TFM_AD(‘CADX1′); Die Zahlung verschafft der US-Regierung finanzielle Luft in einer verfahrenen Situation. Seit Monaten tobt ein Haushaltsstreit zwischen den politischen Lagern in Washington, der schlimmstenfalls zur Zahlungsunfähigkeit des Staates führen könnte – wenn nämlich die selbst gesetzte Schuldengrenze erreicht wird. Angesichts der Milliardenzahlung wird dieser ‘Tag X’ nun vom Bipartisan Policy Center im Oktober erwartet, nachdem die US-Denkfabrik zuvor auch den September für wahrscheinlich gehalten hatte. Fannie Mae zahlt das Geld im Juni. Zeitgleich überweist die ebenfalls vom Staat kontrollierte Schwestergesellschaft Freddie Mac weitere 7 Milliarden Dollar. Die beiden Konzerne spielen bei der Stabilisierung des US-Häusermarkts eine entscheidende Rolle. Ihre Aufgabe ist es, Hauskredite von privaten Banken aufzukaufen, damit diese neue Kredite vergeben können. Als der US-Immobilienmarkt ab 2007 einbrach, gerieten die zwei Finanzkolosse jedoch in Not und der Staat stützte sie mit zusammen annähernd 190 Milliarden Dollar. Mittlerweile hat sich der Immobilienmarkt aber erholt und die Firmen verdienen wieder satt. Fannie Mae verbuchte für das erste Quartal unterm Strich einen sagenhaften Gewinn von 58,7 Milliarden Dollar. Diese Summe steht allerdings nur auf dem Papier. Sie kommt durch einen Bilanzeffekt im Zusammenhang mit früheren Verlusten zustande, die in der Zukunft die Steuerlast drücken können und damit einen hohen Wert fürs Unternehmen haben. Vor Steuern und damit dem Bilanzeffekt lag der Gewinn noch bei 8,1 Milliarden Dollar. Alleine hierdurch könnte Fannie Mae allerdings die Dividendenzahlung an den Staat nicht stemmen. Wie das ‘Wall Street Journal’ anmerkte, müsse das Unternehmen neue Schulden aufnehmen – und dieses Geld letztlich an das Finanzministerium ausschütten. Fannie Mae unterliegt nämlich, obwohl staatlich kontrolliert, nicht den Budgetzwängen in Washington./das/DP/he Themen: Dollar, Staat, Fannie Mae

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: US-Börsen unterbrechen Rekordjagd

NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Börsen haben am Donnerstag ihre jüngste Rekordfahrt unterbrochen. Sowohl der Dow Jones Industrial als auch der S&P 500 schlossen mit leichten Verlusten. Im Handelsverlauf hatten die beiden Indizes jedoch gleichwohl erneut Höchststände markiert. Am Ende aber überwog am Aktienmarkt die Skepsis. Für Verunsicherung hatte der Präsident der regionalen US-Notenbank (Fed) in Philadelphia, Charles Plosser, gesorgt. Bei einer Rede in New York hatte er gesagt, dass die Fed nur ‘begrenzte’ Möglichkeiten habe, mit weiteren geldpolitischen Maßnahmen die Konjunktur zu stützen. Ads_TFM_AD(‘CADX1′); Der Dow fiel um 0,15 Prozent auf 15.082,62 Punkte. Bei 15.144,83 Punkten hatte er zuvor den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht. Der marktbreite S&P-500-Index büßte 0,37 Prozent auf 1.626,67 Punkte ein. An der technologielastigen Nasdaq-Börse gab der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,24 Prozent auf 2.961,12 Punkte nach. Die Märkte seien nach dem guten Jahresstart inzwischen reif für eine kleine Korrektur, sagte ein Börsianer.UNTERSCHIEDLICHE KONJUNKTURSIGNALE Für Gesprächsstoff sorgten ansonsten in einem ruhigen Umfeld frische Konjunkturdaten. In den USA waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken. Die Umsätze der Unternehmen im Großhandel aber waren im März unerwartet gefallen. Mit der mehrheitlichen Beteiligung am Bezahlsender Sky Deutschland hat Medienmogul Rupert Murdoch sein Reich deutlich vergrößert: Im dritten Geschäftsquartal von Januar bis März war der Umsatz seines US-Konzerns News Corp um 14 Prozent zum Vorjahreszeitraum gestiegen, wobei der Löwenanteil des Zuwachses durch die Einbeziehung der deutschen und einer australischen Tochter kam. Auch die anderen Fernsehsender des Konzerns sowie die Filmsparte hatten zu dem Sprung beigetragen. Die Titel zogen im S&P 500 als einer der besten Werte im Index um 4,49 Prozent an.GROUPON SCHNELLEN NACH ZAHLEN HOCH Das neue Groupon-Führungsduo hält die Geschäfte des Schnäppchen-Portals am Laufen. Nach dem Rauswurf des viel kritisierten Mitgründers und Firmenchefs Andrew Mason hatten im ersten Quartal vor allem die Käufe über Smartphones zugelegt. In Nordamerika war im März schon beinahe jedes zweite Geschäft über ein mobiles Gerät zustandegekommen. Beim Umsatz übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Experten. Positiv sei zudem, dass das Unternehmen die Gewinnprognose für dieses Jahr bekräftigt habe, schrieb Analyst Mark Mahaney von RBC Capital Markets in einer Studie. Die gebeutelten Aktien schnellten um mehr als elf Prozent nach oben. Der Verkaufserfolg seines Models S hatte den Elektroauto-Spezialisten Tesla zum ersten Gewinn in der zehnjährigen Firmengeschichte getrieben. Die Aktien schossen in die Höhe und lagen mit knapp 25 Prozent im Plus. Damit ist die Marktkapitalisierung von Tesla inzwischen höher als die des italienischen Autobauers Fiat . Um ebenfalls fast 25 Prozent zogen die Papiere von Barnes & Nobel an. Hintergrund ist Börsianern zufolge ein Bericht in einem Technologie-Blog, wonach das Softwareunternehmen Microsoft eine Sparte des Buchhändlers erwerben könnte. Die Titel des Softwarekonzerns gaben um 1,00 Prozent nach.ACTIVISION BLIZZARD SACKEN AB Die Papiere von Activision Blizzard sackten um knapp sechs Prozent ab und waren damit der schwächste Werte im Nasdaq 100. Der Videospiele-Produzent hatte sich für die zweite Jahreshälfte zurückhaltend gegeben. Für die Monster-Beverage-Titel ging es davor um mehr als fünf Prozent nach unten. Der Energy-Drink-Hersteller hatte mitgeteilt, dass sich das Umsatzwachstum im April abgeschwächt habe./la/he Wertpapier: Nasdaq, Dow Jones, NASDAQ 100 INDEX, S&P 500 Themen: Konjunktur, Aktien, Börse

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx unterbricht Aufwärtstrend

PARIS/LONDON (dpa-AFX) – Der EuroStoxx 50 hat am Donnerstag seinen jüngsten Aufwärtstrend unterbrochen. Zum Handelsschluss büßte der Leitindex der Eurozone 0,41 Prozent auf 2.773,16 Punkte ein. Noch am Vortag hatte er erneut auf einem Jahreshoch geschlossen. Insgesamt sprachen Marktteilnehmer angesichts des in Deutschland und weiteren Ländern begangenen Feiertages Christi Himmelfahrt von einem recht ruhigen Geschäft. Der EuroStoxx hatte seit seinem Zwischentief Mitte April mehr als 200 Punkte gewonnen. Nun legten die Anleger eine Pause ein, sagte ein Stratege. Ads_TFM_AD(‘CADX1′); Der Pariser CAC 40 fiel um 0,70 Prozent auf 3.928,58 Punkte. Der Londoner FTSE 100 aber rückte um 0,14 Prozent auf 6.592,74 Punkte vor. Hier halfen besser als erwartet ausgefallene Daten zur britischen Industrieproduktion. Die Notenbank des Vereinigten Königreichs wird ihre Geldpolitik indes vorerst nicht weiter lockern. Die größten Verluste gab es im Einzelhandelssektor , der um 0,56 Prozent nachgab. So verbilligten sich die Papiere von Carrefour als zweitschwächster Wert im EuroStoxx um 2,00 Prozent auf 23,31 Euro. Rohstoff-Titel dagegen waren gefragt. Der entsprechende Sektor gewann in der Stoxx-600-Branchenübersicht 0,70 Prozent dazu. Die Aktien des Stahlherstellers ArcelorMittal zogen an der Spitze des EuroStoxx um 3,09 Prozent an. Die Repsol-Papiere rückten nach Zahlen um 0,55 Prozent vor. Der spanische Ölkonzern profitierte von einer höheren Produktion vor allem in Brasilien und Bolivien sowie besseren Margen in den heimischen Raffinieren. Dank der Ölförderung sowie des Flüssiggasgeschäfts habe Repsol die Erwartungen übertroffen, sagte ein Analyst. Schlusslicht im FTSE 100 waren die Aktien von British Sky Broadcasting , die um mehr als sechs Prozent absackten. Damit verzeichneten sie den größten prozentualen Tagesverlust seit Juli 2011. Die BT Group will Lokalbesitzern künftig ihr Sportpaket mit einem Abschlag von 80 Prozent auf die von Sky verlangten Preise anbieten. Die Titel des Telekomkonzerns BT büßten mehr als zwei Prozent ein./la/he Wertpapier: EUROSTOXX 50, FTSE 100, STOXX Europe 50 Price Index, CAC 40 Themen: Aktien, Euro, Aufwärtstrend

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Moderate Gewinne an Christi Himmelfahrt

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Dax hat seine Rekordjagd auch an Christi Himmelfahrt mit einem moderaten Gewinn fortgesetzt. In einem feiertagsbedingt ruhigen Handel pendelte der deutsche Leitindex am Donnerstag über weite Strecken in einer engen Spanne um seinen Vortagesschluss. Zum Handelsende stand er dann 0,16 Prozent höher bei 8.262,55 Punkten. Im Verlauf war er bis auf 8.274,18 Zähler und damit den höchsten Stand in seiner Geschichte gestiegen. Der MDax legte um 0,17 Prozent auf 13.830,36 Punkte und der TecDax um 0,13 Prozent auf 946,49 Punkte zu. Ads_TFM_AD(‘CADX1′); Wegen des Feiertages hätten größere Impulse etwa durch Unternehmensnachrichten gefehlt, sagte Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner. Zudem seien viele Investoren heute nicht am Markt aktiv gewesen. Auch ein überraschender Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA in der vergangenen Woche habe nicht für eine stärkere Kursdynamik gesorgt.LANXESS ERNEUT SEHR SCHWACH An der Dax-Spitze verteuerten sich die Aktien des Dialysespezialisten FMC um 2,28 Prozent, gefolgt von ThyssenKrupp-Papieren mit plus 2,11 Prozent. Am Index-Ende weiteten die Aktien des Chemiekonzerns Lanxess ihre Vortagesverluste nach teils negativen Analystenkommentaren zu den Quartalszahlen vom Mittwoch um 3,42 Prozent aus. Im MDax büßten die Salzgitter-Titel 2,13 Prozent ein. Sie litten erneut unter den am Vorabend gekappten Jahreszielen des Stahlherstellers. Größere Kursbewegungen gab es zudem wegen Dividendenzahlungen. Im Dax wurden die Aktien des Sportartikelherstellers Adidas und des Baustoffkonzerns HeidelbergCement ex Dividende gehandelt, im MDax die Papiere des Handelskonzerns Metro , des Schmierstoffherstellers Fuchs Petrolub sowie die Wacker-Chemie-Titel . EUROPAS BÖRSEN SCHLIESSEN UNEINHEITLICH Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 setzte von seinem am Vortag erreichten Jahreshoch um 0,41 Prozent auf 2.773,16 Punkte zurück. Auch für den Cac 40 in Paris ging es nach unten, während der Londoner FTSE 100 moderat höher schloss. Am US-Aktienmarkt war der Dow Jones Industrial um europäischen Börsenschluss prozentual fast unverändert. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,07 Prozent am Vortag auf 1,03 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,22 Prozent 135,50 Punkte. Der Bund Future gewann 0,05 Prozent auf 145,87 Punkte. Der Kurs des Euro sank nach den US-Arbeitsmarktdaten auf zuletzt 1,3103 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3142 (Mittwoch: 1,3135) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7609 (0,7613) Euro./mis/he — von Michael Schilling, dpa-AFX — Diskussion: Tages-Trading-Chancen am Donnerstag den 09.05.2013 Wertpapier: DAX, MDAX, TecDAX Themen: Dollar, Aktien, Euro

ROUNDUP: IG Metall erhöht Druck auf Arbeitgeber – Neue Warnstreiks

STUTTGART/NÜRNBERG (dpa-AFX) – Die Metaller erhöhen den Druck auf die Arbeitgeber nach der ergebnislosen dritten Verhandlungsrunde in Bayern und im möglichen Pilot-Tarifbezirk Baden-Württemberg. Die IG Metall in Bayern kündigte für Montag und Dienstag Warnstreiks in rund 85 Betrieben an. Mehr als 35.000 Beschäftigte sollen die Arbeit niederlegen. Am Mittwoch waren bundesweit rund 90.000 Beschäftigte aus über 380 Betrieben in den Ausstand getreten. Die Arbeitgeber sehen dennoch Chancen für eine Einigung in der kommenden Woche.Ads_TFM_AD(‘CADX1′); ‘Es gab eine gute Annäherung in den letzten Gesprächen’, sagte der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Rainer Dulger der ‘Bild’-Zeitung (Freitagausgabe). Die entscheidende Runde finde nächste Woche statt: ‘Wir wollen da eine Einigung erzielen.’ Am Montag gehen die Gespräche im möglichen Pilot-Tarifbezirk Baden-Württemberg weiter. Für Dienstag sind Verhandlungen in Bayern angesetzt. ‘Der Abschluss wird weder die Forderung der IG Metall sein noch unser bisheriges Angebot. Wie immer werden wir uns irgendwo dazwischen treffen’, sagte Dulger. Die IG Metall verlangt 5,5 Prozent mehr Entgelt auf Sicht von zwölf Monaten für die 3,7 Millionen Beschäftigten. Die Arbeitgeber bieten bislang 2,3 Prozent für 13 Monate bei zwei Nullmonaten an. ‘Bei einem Abschluss für zwölf Monate wären drei Prozent in jedem Fall zu hoch. Bei einem Abschluss für 24 Monate wäre das der IG Metall wohl zu wenig’, sagte der Gesamtmetallchef der Zeitung. Die Metaller verlangen ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber. Aus Sicht der Gewerkschaft handelt es sich bei der Offerte um eine ‘Doppel-Null’ wegen der Nullmonate und wegen des aus ihrer Sicht fehlenden Reallohnzuwachses. Zu den Verhandlungen in Bayern sagte die Verhandlungsführerin der Arbeitgeberseite, Angelique Renkhoff-Mücke, in Nürnberg: ‘Da sind noch eine ganze Menge Punkte, die schwierig sind, für die wir auch noch keine Lösung haben.’ Der Bezirksleiter der IG Metall, Jürgen Wechsler, sagte: ‘Wir haben noch schwierige Themen vor uns.’ Doch beide Parteien hätten den Willen, bei der nächsten Verhandlungsrunde am Dienstag (14. Mai) den Abschluss unter Dach und Fach zu bringen. Den Druck will die IG Metall aber aufrechthalten. ‘Wir denken, dass die Arbeitgeber die Warnstreiks brauchen, um sich den letzten Ruck zu geben und über das Stöckchen zu springen’, sagte am Donnerstag Bayerns IG-Metall-Sprecher Michael Knuth. Einiges deutet allerdings darauf hin, dass bereits am Montag im Südwesten die Würfel fallen könnten. Der dortige IG-Metall-Chef Jörg Hofmann kündigte an, dass bei einem Scheitern der vierten Runde am Montag in Böblingen zeitnah die Große Tarifkommission der Gewerkschaft einberufen wird. Diese entscheidet dann über eine Urabstimmung über einen unbefristeten Arbeitskampf. Dieser könnte Anfang Juni beginnen./jug/eri/mar/DP/jha Wertpapier: Daimler, Siemens Themen: Metall, IG Metall, Bayer

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