FRANKFURT – Nach dem gescheiterten Verkauf an die indische Hinduja-Gruppe loten laut einem Zeitungsbericht die Eigentümer der Münchener Privatbank Merck Fink & Co. weitere Optionen aus. Offenbar sei ein Börsengang des Hauses die bevorzugte Alternative, berichtet die ´Frankfurter Allgemeine Zeitung´ (FAZ/Donnerstag) und bezieht sich dabei auf Finanzkreise. Dies wollte die Bank selbst nicht kommentieren.
Merck Fink ist Teil von KBL, einem Zusammenschluss europäischer Privatbanken, zu dem außerdem die französische KBL Richelieu Banque Privee, die Brown Shipley aus Großbritannien und die in der Schweiz ansässige KBL Swiss Private Banking zählen. KBL gehört der belgischen Bank KBC, die laut dem Bericht 2009 sieben Milliarden Euro Staatshilfen in Anspruch genommen hat. Dabei verpflichtete sie sich gegenüber der EU, sich von KBL zu trennen.

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