dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 31.03.2011

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FRANKFURT – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 31.03.2011

AAREAL BANK

FRANKFURT – Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Aareal Bank Bank nach endgültigen Zahlen auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 27,00 Euro belassen. Die vorläufigen Eckdaten für 2010 seien bestätigt worden, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Donnerstag. Das Neugeschäft des Immobilienfinanzierers werfe derzeit phänomenale Renditen ab und die anstehende Kapitalerhöhung dürfte sich wertsteigernd auswirken.

BASF

FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für BASF nach Aussagen zu den erwarteten Synergien aus der Cognis-Übernahme auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Die prognostizierten Einsparungen von 275 Millionen Euro entsprächen nahezu zehn Prozent des früheren Cognis-Jahresumsatzes und böten die erneute Chance für eine Höherbewertung der Aktien des Chemiekonzerns BASF, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Donnerstag. Das Papier sei nach wie vor klar unterbewertet und müsste eigentlich zwischen 80 und 90 Euro notieren, so der Experte.

BAYER

ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Bayer vor neuen Studienergebnissen zum Blutverdünner Xarelto auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Die Daten dürften Anlegern das Wachstumspotenzial von Xarelto und den Wert des Medikaments für den Pharmakonzern in Erinnerung rufen, schrieb Analyst Fabian Wenner in einer Studie vom Donnerstag.

BMW

ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für BMW auf ´Neutral´ mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Sämtliche europäische Autobauer würden derzeit unter ihrem wahren Wert gehandelt, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Hierbei stechen Volkswagen und Renault heraus, die beide noch mehr Wertsteigerungspotenzial hätten. Dagegen seien andere Hersteller stärker vom Gewinnwachstum in einer eher schwierigen Zeit abhängig. Die BMW-Aktie sei sein am wenigsten bevorzugter Wert im Sektor.

CELESIO

FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Celesio nach positiven Eindrücken aus einer Investorenveranstaltung auf ´Add´ mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. In einem von zunehmenden regulatorischen Eingriffen geprägten Marktumfeld weite der Pharmagroßhändler seinen strategische Alternativen aus, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Donnerstag. Ein nach wie vor ordentlicher Cashflow im laufenden Jahr, eine verbesserte Finanzstruktur sowie die gesunkene Verschuldung stellten eine gute Basis für die nächsten Expansionsschritte dar. Die Optimierung der aktuellen Vermögenswerte stehe aber auch an. Die Aktie sei günstig bewertet.

CTS EVENTIM

HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für CTS Eventim nach einer Investorenkonferenz auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Die Veranstaltung habe seine positive Einschätzung des Ticketvermarkters bestätigt, schrieb Analyst Gunnar Cohrs in einer Studie vom Donnerstag. Das erste Quartal 2011 könnte von steigenden Rechtskosten und Integrationsaufwendungen belastet werden. Eine daraus resultierende, mögliche Kursschwäche sollten Anleger zum Einstieg nutzen.

DEUTSCHE EUROSHOP

FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Deutsche EuroShop nach Eröffnung der erweiterten Altmarkt-Galerie in Dresden auf ´Hold´ mit einem Kursziel von 28,50 Euro belassen. Der Standort sei einer der am stärksten laufenden Einkaufszentren der Deutschen Euroshop, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Ihr Ausbau sei notwendig gewesen, um die Marktposition abzusichern und erscheine somit sehr sinnvoll.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT – Die Commerzbank hat Dialog Semiconductor nach der angekündigten Übernahme der niederländischen SiTel auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Angesichts der ab Februar geplanten Konsolidierung von SiTel habe er seiner Prognosen für 2011 erhöht, schrieb Analyst Dirk Voigtländer in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie des Schaltkreis-Herstellers bleibe ein ´Top Pick´. Das Papier sollte sich erholen, sobald die Unsicherheit um Zulieferengpässe beseitigt ist.

EON

FRANKFURT – Die Commerzbank hat angesichts der drohenden Rücknahme der beschlossenen Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke Eon von ´Add´ auf ´Hold´ abgestuft und das Kursziel von 26,00 auf 22,00 (Kurs: 21,595) Euro gesenkt. Das Ziel für die Aktien von Konkurrent RWE reduzierte Analystin Tanja Markloff in einer Studie vom Donnerstag von 48,00 auf 42,00 (Kurs: 45,195) Euro und blieb beim Votum ´Reduce´. Damit habe sie die wahrscheinliche Rolle rückwärts der Bundesregierung in dieser Sache in ihr Bewertungsmodell für die beiden Energiekonzerne eingearbeitet. Die Gewinnschätzungen für die Jahre 2011 bis 2013 habe sie wegen der niedrigeren Ertragserwartungen aus dem Atomstromgeschäft und auch wegen Dekonsolidierungseffekten entsprechend reduziert.

EADS

LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für EADS von 22,50 auf 23,50 Euro angehoben und die Einstufung auf ´Neutral´ belassen. Die jüngsten Kursrücksetzer im Luftfahrtsektor seien übertrieben, schrieb Analyst David Perry in einer Sektorstudie vom Donnerstag. Jüngste Branchendaten hätten positive Überraschungen gebracht. So hätten etwa Airbus und Boeing ihre Produktionsziele erhöht oder dies zumindest in Erwägung gezogen. Der schwache US-Dollar werde EADS vorerst aber belasten.

ELRINGKLINGER

HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für ElringKlinger nach Zahlen auf ´Hold´ mit einem Kursziel von 24,50 Euro belassen. Die endgültigen Kennziffern zum vierten Quartal hätten den vorläufigen Eckdaten entsprochen, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Donnerstag. Aktuell erscheine die Bewertung der Aktie relativ hoch.

H&R WASAG

HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für H&R Wasag nach Zahlen und einer Analystenkonferenz auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Die endgültigen Kennziffern für 2010 hätten den vorläufigen Eckdaten entsprochen, schrieb Analystin Alexandra Roche in einer Studie vom Donnerstag. Die Dividende sei aber höher als erwartet ausgefallen. Für 2011 rechne sie bei dem Spezialchemiehersteller allerdings nicht mehr mit einem spektakulär guten Jahr wie 2010. Langfristig sei die Wachstumsstory des Anbieters von chemisch-pharmazeutische Nischenprodukten wie Paraffinen, Weichmachern oder Weißölen aber intakt.

HENNES & MAURITZ

PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Hennes & Mauritz (H&M) nach Zahlen auf ´Outperform´ mit einem Kursziel von 250,00 schwedischen Kronen belassen. Die Umsätze und die Bruttomarge des ersten Quartals seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts hervor. H&M habe höhere Baumwollkosten nicht an die Verbraucher weitergegeben, stattdessen aber seine Preisposition im Vergleich zu Wettbewerbern gestärkt.

HHLA

FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für HHLA nach endgültigen Zahlen für 2010 zunächst auf ´Hold´ mit einem Kursziel von 33,00 Euro belassen. Der Nettogewinn nach Minderheiten sowie die Dividende seien im Jahr 2010 etwas besser ausgefallen als von ihm prognostiziert, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Die Ziele des Hafenbetreibers für 2011 entsprächen seinen Erwartungen.

HOCHTIEF

FRANKFURT – Equinet hat Hochtief auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 87,00 Euro belassen. Nach dem starken Zahlenwerk für 2010 und dem ordentlichen Start ins Jahr 2011 habe er seine Prognosen für 2011 und 2012 angehoben, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Der Verkauf der Concessions-Sparte dürfte der nächste Kurstreiber werden. Auch Meldungen zum Bestreben von ACS, den Anteil auf mehr als 50 Prozent zu erhöhen, dürften sich positiv auf den Aktienkurs des Essener Baukonzerns auswirken. Die positiven Impulse könnten den Kurs über den aktuellen Fairen Wert treiben.

KONTRON

DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für Kontron nach Zahlen auf ´Neutral´ belassen. Nach den Ergebnissen des abgelaufenen Jahres und einer anschließenden Telefonkonferenz habe er geringe Anpassungen an seinen Schätzungen für den Kleincomputerhersteller vorgenommen, schrieb Analyst Thomas Langer in einer Studie vom Donnerstag. Für eine Änderung an seiner Einschätzung reiche dies jedoch nicht aus. Er bleibe weiterhin skeptisch, dass Kontron seine Margen auf einen zweistelligen Wert steigern kann.

LANXESS

ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Lanxess von 46,00 auf 50,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ´Sell´ belassen. Er habe seine Gewinnprognose für den Spezialchemiekonzern für 2011 wegen der starken Nachfrage für Butadien um 21 Prozent erhöht, schrieb Analyst Joe Dewhurst in einer Studie vom Donnerstag. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei bei dem auf die Automobilindustrie spezialisierten Konzern stark abhängig vom Butadien-Preis. Sein negatives Votum bleibe aber bestehen, da die Naturkatastrophe in Japan die Wertschöpfungskette im weltweiten Autobau durchbrochen haben könnte.

METRO

MÜNCHEN – Die Unicredit hat das Kursziel für Metro von 53,00 auf 50,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ´Hold´ belassen. Die Ziele des Handelskonzerns für 2011 seien daher auch als eher realistisch denn als konservativ einzustufen, schrieb Analystin Fabienne Caron in einer Studie vom Mittwoch. Wegen des Gegenwinds von Rohstoffseite beurteile sie das Osteuropageschäft nun etwas konservativer. Caron sieht für diese Region derzeit mehr Risiken als Chancen.

METRO

DÜSSELDORF – Die WestLB hat Metro nach dem Zukauf des Internet-Elektrohändlers Redcoon auf ´Add´ mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Mit der Übernahme sei die Tochter Media-Saturn auf den Weg zum weltweit größten Einzelhändler von Unterhaltungselektronik, schrieb Analyst Thomas Effler in einer Studie vom Donnerstag. Er sehe im dem Zukauf einen richtigen Schritt, um das Online-Portfolio der Gruppe zu erweitern.

MTU

LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für MTU von 66,50 auf 65,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf ´Buy´ belassen. Der schwächere US-Dollar werde den Triebwerkhersteller vorerst belasten, schrieb Analyst David Perry in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die jüngsten Kursrücksetzer im Luftfahrtsektor hält der Experte aber für übertrieben. Sie böten eine hervorragende Kaufgelegenheit.

PFEIFFER VACUUM

HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat Pfeiffer Vacuum Technology nach Zahlen auf ´Hold´ mit einem Kursziel von 104,30 Euro belassen. Die endgültigen Kennziffern für 2010 hätten im Vergleich zu den vorläufigen Eckdaten keine Überraschungen mehr geboten, schrieb Analyst Simon Götschmann in einer Studie vom Donnerstag. Er sei überzeugt davon, dass der Vakuumpumpenhersteller – nicht zuletzt wegen erwarteter Nachfragezuwächse aus der Solarbranche und der Halbleiterindustrie – ein starkes Jahr 2011 verzeichnen wird. Die Erwartungen seien am Markt aber bereits hoch und die Entwicklung über das laufende Jahr hinaus aufgrund einiger Risikofaktoren fraglich, begründete Götschmann sein neutrales Votum.

PFEIFFER VACUUM

LONDON – Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum Technology nach Zahlen von 100,00 auf 115,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ´Buy´ belassen. Der Vakuumpumpenhersteller profitiere von anhaltend starken Umsatztrends in seinen Zielmärkten, schrieb Analyst Gerhard Orgonas in einer Studie vom Donnerstag. Er habe seine Prognosen für den Gewinn je Aktie (EPS) der Jahre 2011 bis 2013 um drei bis sechs Prozent erhöht.

PRAKTIKER

PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Praktiker nach Zahlen auf ´Underperform´ mit einem Kursziel von 7,60 Euro belassen. 2011 sei ein Übergangsjahr für die Baumarktkette, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick signalisiere stabile Umsätze und eine steigende operative Marge, sollten die Kunden die neue Preispolitik in Deutschland akzeptieren und es tatsächlich zu einer Stabilisierung der Wirtschaft in Osteuropa kommen. Er bleibe jedoch vorsichtig, da sich die Neupositionierung des Unternehmens länger hinziehen dürfte als gedacht.

PRAKTIKER

HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat Praktiker nach Zahlen und einer Analystenkonferenz auf ´Hold´ mit einem Kursziel von 8,00 Euro belassen. Die Kennziffern der Baumarktkette für 2010 seien uneinheitlich ausgefallen, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Donnerstag. Sie habe nur marginale Änderungen an ihren Prognosen für die Jahre 2011 bis 2013 vorgenommen und bleibe für die Aktie vorsichtig gestimmt. Die Berechenbarkeit der weiteren Entwicklung – die so genannte Visibilität – sei sehr begrenzt.

RWE

FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für RWE angesichts der drohenden Rücknahme der beschlossenen Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke von 48,00 auf 42,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf ´Reduce´ belassen. Sie habe die wahrscheinliche Rolle rückwärts der Bundesregierung in dieser Sache in ihr Bewertungsmodell für den Energiekonzern eingearbeitet, schrieb Analystin Tanja Markloff in einer Studie vom Donnerstag. Die Gewinnschätzungen für die Jahre 2011 bis 2013 habe sie wegen der niedrigeren Ertragserwartungen aus dem Atomstromgeschäft und auch wegen des Umfelds steigender Rohstoffpreise entsprechend reduziert.

SINGULUS

FRANKFURT – Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Singulus Technologies nach Zahlen auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 7,00 Euro belassen. Die endgültigen Kennziffern für 2010 seien etwas besser als die vorläufigen Eckdaten ausgefallen, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Donnerstag. Der Spezialmaschinenbauer verfüge über ein starkes Technologieportfolio und dürfte von den guten Aussichten der Solarbranche sowie von der hohen Nachfrage nach Blu-ray-Scheiben profitieren.

SMA SOLAR

HAMBURG – Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für SMA Solar nach Zahlen von 129,00 auf 125,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ´Buy´ belassen. Umsatz und Profitabilität des Solartechnikherstellers für 2010 hätten zwar neue Rekorde verzeichnet, seien aber schlechter als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Donnerstag. Für das erste Quartal habe SMA eine schwächere Geschäftsentwicklung bestätigt und auch der Ausblick 2011 bleibt bestehen. Er habe seine Prognosen für die Jahre 2011 bis 2013 und in der Folge das Kursziel reduziert.

SMA SOLAR

DÜSSELDORF – Die WestLB hat die Einstufung für SMA Solar nach Zahlen auf ´Neutral´ belassen. Die mittelfristigen Ziele des Solarunternehmens erschienen ambitioniert, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Donnerstag. Das Ziel, das Überseegeschäft mit Priorität voran zu treiben, klinge insbesondere in Asien sehr ehrgeizig. SMA sollte zwar auch auf längere Sicht erstklassige Margen erwirtschaften. Das hohe Niveau könnte aber in einem sich verändernden Marktumfeld verloren gehen. Allerdings bleibt SMA aus seiner Sicht ein Top Wert in dem Sektor und die bessere Stimmung für Solarwerte sollte das Papier unterstützen. Die Bewertungsprämie im Vergleich zu anderen Titeln der Branche dürfte erhalten leiben.

SMA SOLAR

FRANKFURT – Die Commerzbank hat SMA Solar nach einem Ausblick auf die Geschäftslage im ersten Quartal von ´Buy´ auf ´Add´ abgestuft, das Kursziel aber von 90,00 auf 95,00 Euro angehoben. Der vom Vorstand signalisierte schwache Jahresauftakt des Solartechnikherstellers könnte ungeachtet der beibehaltenen Ziele für 2011 zu sinkenden Konsensprognosen führen, begründete Analyst Ben Lynch die Abstufung in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings sollte das Schlimmste überstanden sein. Mittelfristig sei SMA in einer fundamental hervorragenden Position und dürfte vom weltweit wieder aufgeflammten Interesse an Erneuerbaren Energien profitieren.

STADA

PARIS – Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Stada nach der Analystenkonferenz zur Bilanz 2010 von 32,00 auf 34,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ´Outperform´ belassen. Nach den starken Ergebnissen im vierten Quartal habe er seine Gewinnprognosen für 2011 und 2012 angehoben, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Donnerstag. Das Management gebe sich sehr zuversichtlich und alle Märkte abgesehen vom deutschen Generikageschäft entwickelten sich gut. Erfolgreiche Rabattverhandlungen mit der AOK und mögliche Übernahmeaktivitäten böten weiteres Potenzial.

STADA

FRANKFURT – Die Commerzbank hat das Kursziel für Stada nach einer gut verlaufenen Analystenkonferenz von 30,00 auf 31,00 Euro angehoben und die Einstufung auf ´Buy´ belassen. Das erste Quartal des Generikaherstellers dürfte gut ausgefallen sein und sollte damit Raum für steigende Unternehmensziele für das Gesamtjahr 2011 bieten, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Donnerstag. Abhängig sei das Potenzial aber vom Ausgang der aktuellen Verhandlungen mit der AOK. Er habe seine Margenprognose und damit auch die Ergebnisschätzungen 2011 erhöht. Sie lägen nun zwischen sieben und elf Prozent über den durchschnittlichen Marktschätzungen.

STADA

ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Stada nach endgültigen Zahlen von 24,50 auf 26,70 Euro angehoben, die Einstufung aber auf ´Neutral´ belassen. Der Generikahersteller habe seine Prognosen für 2011 bestätigt und halte an seinen Geschäftszielen 2014 fest, schrieb Analyst Marcus Bäumer in einer Studie vom Donnerstag. Er habe seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie der Jahre 2011 und 2012 erhöht und schreibe die Bewertungsbasis um ein Jahr vor, begründete Bäumer sein neues Ziel.

VESTAS WIND SYSTEMS

FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Vestas Wind Systems nach Markteinführung einer neuen Windturbinenanlage auf ´Hold´ mit einem Kursziel von 200,00 dänische Kronen belassen. Mit der Vorstellung der neuen Turbine habe sich Vestas wohl in erster Linie an die Politik wenden wollen, um die derzeitige Offshore-Windenergiepolitik voranzutreiben, schrieb Analyst Ben Lynch in einer Studie vom Mittwoch. Lynch beurteilt die mittelfristigen Perspektiven für Offshore-Windkraft eher pessimistisch. In dieses Thema zu investieren, lohne sich zur Zeit kaum.

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für VW-Vorzüge auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 135,00 Euro belassen. Sämtliche europäische Autobauer würden derzeit unter ihrem wahren Wert gehandelt, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Hierbei stechen Volkswagen und Renault heraus, die beide noch mehr Wertsteigerungspotenzial hätten. Die VW-Aktie sei ein bevorzugter Wert in dem Sektor.

VOSSLOH

FRANKFURT – Equinet hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen zum Geschäftsjahr 2010 auf ´Hold´ mit einem Kursziel von 95,00 Euro belassen (Kurs: 94,83 Euro). Die Kennziffern des Verkehrstechnikkonzerns ließen eine anhaltend solide Geschäftsentwicklung erkennen, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Donnerstag. Sie hätten seinen Schätzungen in etwa entsprochen.

VOSSLOH

DÜSSELDORF – Die WestLB hat Vossloh nach Zahlen von ´Add´ auf ´Neutral´ abgestuft und das Kursziel definitionsgemäß gestrichen. Die Aktien des Verkehrstechnikkonzerns hätten sein früheres Kursziel von 95,00 Euro erreicht und entsprechend stufe er ab, begründete Analyst Michael Gorny das neue Votum in einer Studie vom Donnerstag. In den veröffentlichten Zahlen sah er indes keinen kurzfristigen Kurstreiber. Die Umsätze hätten die Markterwartungen exakt getroffen, das operative Ergebnis sei aber etwas dahinter zurückgeblieben. Langfristig böten sich mit Investitionen in Hochgeschwindigkeitsstrecken und einer Erholung im Lokomotiv-Geschäft jedoch Chancen.

VOSSLOH

FRANKFURT – Die Commerzbank hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen auf ´Add´ mit einem Kursziel von 97,00 Euro belassen. Die Kennziffern für 2010 hätten seinen Erwartungen entsprochen und auch die durchschnittlichen Marktprognosen bestätigt, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Donnerstag. Positiv vermerkte der Experte zudem, dass der Verkehrstechnikkonzern seine Ziele für 2011 trotz wegfallender Umsätze aus den Geschäften mit Libyen bekräftigt hat. Eine stärkere Entwicklung in anderen Regionen sollte für Ausgleich sorgen.

/he

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