NEW YORK – Die Aussicht auf eine weitere Geldspritze für Griechenland hat den US-Börsen am Dienstag einen versöhnlichen Monatsausklang beschert. Zuletzt verdichteten sich die Informationen, wonach die dringend benötigte nächste Tranche der Finanzhilfe über zwölf Milliarden Euro unter Dach und Fach ist. Daraufhin kletterten in den USA die wichtigsten Indizes um über ein Prozent. Enttäuschende Konjunkturdaten dämpften das Plus am Markt nur minimal: So trübte sich die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Region Chicago im Mai überraschend kräftig ein. Zudem ging in den USA das Verbrauchervertrauen in diesem Monat unerwartet und deutlich zurück.
Der Dow Jones Industrial legte nach einem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende um 1,03 Prozent auf 12.569,79 Punkte zu. Die Mai-Bilanz aber fällt mit einem Minus von 1,88 Prozent enttäuschend aus. Damit verbuchte der Leitindex zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder einen prozentuale Rückgang auf Monatsbasis. Der breiter gefasste S&P-500-Index rückte am Dienstag um 1,06 Prozent auf 1.345,20 Punkte vor. Für den Nasdaq Composite ging es um 1,37 Prozent auf 2.835,30 Punkte aufwärts und der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 1,56 Prozent auf 2.372,54 Punkte./la/she

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